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Neunundvierzigste Tagung des Regionalkomitees für Europa: Florenz, 13. – 17. September 1999: Bericht über die Neunundvierzigste Tagung

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REGIONALKOMITEE FÜR EUROPA Neunundvierzigste Tagung, Florenz 13.-17. September 1999 WELTGESUNDHEITSORGANISATION Re g io n a l b ü r o für Eu r o p a Ko p e n h a g e n EUR/RC49/REC/1 14. Oktober 1999 11819 ORIGINAL: ENGLISCH Be r ic h t über d ie NEUNUNDVIERZIGSTE TAGUNG Keywords REGIONAL HEALTH PLANNING HEALTH POLICY ALCOHOLISM - prevention and control PUBLIC HEALTH ADMINISTRATION ENVIRONMENTAL HEALTH DISASTER PLANNING INTERNATIONAL COOPERATION ELECTION OF OFFICERS RESOLUTIONS AND DECISIONS EUROPE INHALT Seite Eröffnung der Tagung......................................................................................................................................1 Wahl der Tagungsleitung................................................................................................................................ 1 Annahme der Tagesordnung und des Arbeitsprogramms..........................................................................1 Erörterung der Arbeit der W H O ............................................................................................................................... 1 Erklärung der Generaldirektorin....................................................................................................................1 Erklärung des Regionaldirektors...................................................................................................................3 Bericht des Ständigen Ausschusses des Regionalkomitees...................................................................... 6 Semi-permanente Mitgliedschaft im Exekutivrat............................................................................6 Änderungen zur Geschäftsordnung................................................................................................... 6 Zusammenarbeit mit anderen Organisationen im System der Vereinten Nationen, mit Organisationen der Europäischen Integration, sowie mit zwischenstaatlichen Organisationen und nichtstaatlichen Organisationen in Europa............................................................7 Die künftige Arbeit der WHO....................................................................................................................................9 Angelegenheiten, die sich aus Beschlüssen der Weltgesundheitsversammlung und des Exekutivrats ergeben..............................................................................................................................9 GESUNDHEIT21: das Rahmenkonzept „Gesundheit für alle“ für die Europäische Region der W H O ................................................................................................................. 10 Die Reaktion des Regionalbüros auf die WHO-Reform GESUNDHEIT21 ................................ 10 Förderung von GESUNDHEIT21 ........................................................................................................11 Indikatoren für GESUNDHEIT21 und Verlaufsbeobachtung der in bezug auf „Gesundheit für alle“ gemachten Fortschritte............................................................................. 12 Struktur und Funktion von Public Health in Europa............................................................................... 12 Europäischer Aktionsplan Alkohol - Beurteilung der Phasen I und II (1992-1999) und Annahme von Phase III (2000-2005)...............................................................................................14 Länderstrategie............................................................................................................................................... 16 Beschreibung der Länderarbeit im Programmhaushalt............................................................... 16 Prinzipien und Kriterien für die Festlegung von Länderzuweisungen......................................16 Umwelt und Gesundheit............................................................................................................................... 17 Stärkung der Public-Health-Maßnahmen bei Naturkatastrophen und internationale Zusammenarbeit im Bereich Katastrophenschutz sowie Information über die Arbeit der WHO im Kosovo und in der Türkei.................................................................................................. 19 Wahlen und Nominierungen....................................................................................................................................20 Nominierung einer Kandidatin/eines Kandidaten für das Amt des Regionaldirektors...................... 20 Nominierung von Mitgliedern für den Exekutivrat..................................................................................20 Wahl von Mitgliedern für den Ständigen Ausschuß des Regionalkomitees........................................ 21 Wahl von Mitgliedern für den Europäischen Ausschuß für Umwelt und Gesundheit...................... 21 Wahl eines Mitglieds für den Ausschuß für Grundsatz- und Koordinationsfragen des Sonderprogramms zur Forschung, Entwicklung und Wissenschaftlerausbildung im Bereich der menschlichen Reproduktion................................................................................................. 21 Wahl eines Mitglieds für den Management-Beratungsausschuß des Aktionsprogramms für unentbehrliche Arzneimittel.................................................................................................................21 Einleitung....................................................................................................................................................... 1 Sonstige Angelegenheiten........................................................................................................................................ 21 Gedenkminute für Dr. Leo Kaprio.............................................................................................................. 21 Ort und Zeitpunkt der fünfzigsten und einundfünfzigsten Tagung........................................................21 Resolutionen............................................................................................................................................................... 22 EUR/RC49/R1 Änderungen zur Geschäftsordnung des Regionalkomitees und des Ständigen Ausschusses des Regionalkomitees.................................................... 22 EUR/RC49/R2 Nominierung des Regionaldirektors.........................................................................22 EUR/RC49/R3 Würdigung der Verdienste von Dr. Jo Eirik Asvall...............................................22 EUR/RC49/R4 Umwelt und Gesundheit..............................................................................................23 EUR/RC49/R5 Strategische Planung der Arbeit mit den Ländern und der Verteilung der Mittelzuweisung für die Länder der der Europäischen Region..........................24 EUR/RC49/R6 Notwendige Public-Health-Maßnahmen bei Naturkatastrophen und in Notsituationen und internationale Zusammenarbeit im Katastrophenschutz...25 EUR/RC49/R7 Ort und Zeitpunkt der Ordentlichen Tagungen des Regionalkomitees in den Jahren 2000 und 2001 ...................................................................................26 EUR/RC49/R8 Europäischer Aktionsplan Alkohol - dritte Phase................................................. 27 EUR/RC49/R9 Modernisierung der Rolle der Public Health in der Europäischen Region........28 EUR/RC49/R10 „Gesundheit für alle“: Indikatoren zur Verlaufskontrolle und Evaluierung der GESUNDHEIT21 ..........................................................................................................29 EUR/RC49/R11 Bericht des Ständigen Ausschusses des Regionalkomitees................................. 30 Anhang 1: Tagesordnung......................................................................................................................................31 Anhang 2: Liste der Dokumente...........................................................................................................................33 Anhang 3: Liste der Repräsentanten/Repräsentantinnen und anderen Teilnehmer(innen)........................35 N eunundvierzigste T agung 1 E in l e it u n g Eröffnung der Tagung Die 49. Tagung des Regionalkomitees für Europa fand vom 13. bis 17. September 1999 in Florenz statt. Delegierte aus 50 Ländern der Region nahmen daran teil. Außerdem waren Beobachter aus einem Nicht- mitgliedstaat und aus zwei Mitgliedstaaten der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Euro­ pa sowie Vertreter der Weltbank, des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen, des Europarats, der Europäischen Kommission und von nichtstaatlichen Organisationen anwesend. Die Eröffnungsfeier fand am Abend des 13. September 1999 im Palazzo Vecchio statt. Ansprachen wurden gehalten von Leonardo Domenici, Bürgermeister von Florenz, Rosy Bindi, Gesundheitsministerin von Itali­ en, Dr. Vannino Chiti, Präsident der Region Toskana, Dr. Gro Harlem Brundtland, Generaldirektorin der WHO, und Dr. Jo Asvall, WHO-Regionaldirektor für Europa. Die erste Arbeitssitzung des Regionalkomitees wurde am 13. September 1999 vom scheidenden Präsi­ denten Carsten Koch eröffnet. Wahl der Tagungsleitung Das Regionalkomitee wählte folgende Tagungsleitung: Rosy Bindi (Italien) Präsidentin Dr. Danielle Hansen-Koenig (Luxemburg) Exekutivpräsidentin Dr. Jeremy Metters (Vereinigtes Königreich) Stellvertretender Exekutivpräsident Miloslava Kollarova (Slowakei) Berichterstatterin Annahme der Tagesordnung und des Arbeitsprogramms (EUR/RC49/1 Rev.l und /Conf.DocVl) Das Regionalkomitee nahm die Tagesordnung und das Arbeitsprogramm mit einem zusätzlichen Punkt über die Stärkung der Public-Health-Maßnahmen bei Naturkatastrophen und die internationale Zusam­ menarbeit im Bereich Katastrophenschutz an. E r ö r t e r u n g d e r A r b e it d e r WHO Erklärung der Generaldirektorin Die Generaldirektorin gab für die WHO an der Schwelle des neuen Jahrtausends vier globale strategische Ausrichtungen an. Zunächst gehe es darum, vor allem für Arme und Randgruppen die Krankheitslast zu verringern. Nichtübertragbare Krankheiten stellten zwar ein zunehmendes Problem dar, doch in allen Mit­ gliedstaaten bildeten die Infektionskrankheiten weiterhin eine ungeheure Bedrohung. Die Bemühungen der WHO um gemeinsame Rahmenstrategien für die Prävention und das Management von übertragbaren Krankheiten zahlten sich allmählich aus. Das aktive Vorgehen bei der Bekämpfung von Diphtherie in En­ demiegebieten habe Tausende von Leben gerettet. Die konzertierten Maßnahmen, darunter die Knüpfung wirksamer Bündnisse, hätten dazu geführt, daß die Ausrottung der Poliomyelitis mittlerweile weltweit in greifbare Nähe gerückt sei. Die Malaria müsse man zurückdrängen, was erfolgreich geschehen könne, wenn man mit vereinten Kräften an besseren Interventionen, neuen Präventionsmaßnahmen und Behand­ lungsmöglichkeiten arbeite und die Gesundheitsdienste zielgerichteter gestaltete. Der Kampf gegen Aids sei ungeheuer schwierig, doch die WHO habe sich ihm voll und ganz verpflichtet. Die Notwendigkeit, die Blutsicherheit zu gewährleisten, betrachte man als den Schlüssel zum Erfolg, weshalb dies das Thema des Weltgesundheitstages für das Jahr 2000 sein werde. Auch die Tuberkulose stelle weltweit eine große gesundheitliche Bedrohung dar, vor allem in Osteuropa und Zentralasien, wes­ halb die WHO ihre Anstrengungen verdoppeln werde, um neue Partner in die WHO-Koalition Stoppt die 2 B ericht des Regionalkomitees für E uropa Tuberkulose einzubeziehen. Die Organisation brauche das vorbehaltlose Engagement ihrer Mitgliedstaa­ ten, um zu erreichen, daß man bis zum Jahr 2005 die gesamte Region hundertprozentig mit der soge­ nannten DOTS-Strategie, einer ambulanten Kurzzeitbehandlung der Tuberkulose, erfaßt habe. Auf breite­ rer Grundlage habe man sich darauf geeinigt, ein globales Bündnis für Impfstoffe und Impfungen zu schaffen, das in den kommenden beiden Jahren von der WHO geleitet werden würde. Bei der zweiten strategischen Ausrichtung gehe es darum, potentiellen gesundheitlichen Bedrohungen ent­ gegenzuwirken, die ihre Ursache in Wirtschaftskrisen, ungesunden Umweltbedingungen und riskanten Ver­ haltensweisen hätten. Man brauche den politischen Willen, der bereit sei, die Gesundheit der Bevölkerun­ gen in den Mittelpunkt des Interesses zu rücken und die Public-Health-Infrastruktur zu stärken, wichtig sei es aber auch, deutlicher zu erkennen, daß Bereiche außerhalb des Gesundheitssektors einen großen Einfluß auf die Gesundheit hätten. Die im Juni in London abgehaltene Dritte Ministerkonferenz Umwelt und Gesundheit sei ein klassisches Beispiel für eine wirksame intersektorale Arbeitsweise gewesen und habe gezeigt, daß Nationen zu rechtlich bindenden Übereinkommen gelangen könnten, die nicht nur den Gesundheitsbereich, sondern auch andere Sektoren umfaßten. Ein solches sektorübergreifendes Herange­ hen brauche man auch, um ungesunden Verhaltensweisen wie dem Rauchen beizukommen und junge Menschen davor zu schützen, daß ihre Rechte durch das aggressive und aufdringliche Marketing der Ta­ bakindustrie verletzt würden. Die dritte strategische Ausrichtung betreffe die Gesundheitssysteme. Die Länder erwarteten von der WHO Hilfe bei der Umstrukturierung ihrer Systeme der Gesundheitsversorgung, damit sich diese den derzeitigen und künftigen Anforderungen besser gewachsen zeigen könnten. Man müsse einen Prozeß der Prioritätenfestsetzung entwickeln, der sich auf wissenschaftlich haltbare Fakten gründe, ethisch fundiert und sozial akzeptabel sei. Kennzeichnend für Gesundheitssysteme müsse es sein, daß man sich die Ver­ besserung des Gesundheitszustands der Menschen und die Verringerung gesundheitlicher Chancenun­ gleichheiten zum Ziel setze, und die Systeme müßten die Menschen davor bewahren, aufgrund von Aus­ gaben für die Gesundheitsversorgung finanzielle Einbußen zu erleiden. Es häuften sich die Beweise dafür, daß dies wirksam und verteilungsgerecht mit einem Vorauszahlungsmechanismus geschehen könne. Die­ ser Problemkomplex sei so wichtig, daß ihm der gesamte Weltgesundheitsbericht des Jahres 2000 gewid­ met sei. Die vierte Ausrichtung betreffe die Entwicklungsagenda. Gesundheit sei der Schlüssel zur Weiterent­ wicklung und zum Fortschritt der Menschheit, und es spreche einiges dafür, daß man mit verbesserten Gesundheitsbedingungen den Teufelskreis der Armut durchbrechen könne. Die WHO habe vor kurzem führende Geber zu einem Treffen zusammengeholt, um sie in einen Dialog über die Frage einzubinden, wie man Gesundheit zu einem einflußreicheren Instrument der Verringerung von Armut und der Be­ schleunigung des Wachstums machen könne. Um eine eingehendere Auseinandersetzung mit diesem we­ sentlichen Bereich zu ermöglichen, habe die Generaldirektorin beschlossen, eine Kommission für Ma­ kroökonomie und Gesundheit einzurichten. Abschließend betonte die Generaldirektorin, daß die WHO ihre Rolle als führende Fachorganisation für ge­ sundheitliche Anliegen neu definieren und feststellen müsse, wo ihr fachlicher Vorsprung liege. Außer­ dem müsse man sich darüber einig werden, welche Funktionen sie am besten wahmehmen könne. Die WHO müsse ihre strategische Position finden und die Bereiche abstecken, in denen sie den größten Ein­ fluß haben könne. In diesem Sinne habe sie bereits Schritte unternommen, um die von der Weltgesund- heitsversammlung geforderte Kosteneffizienz sicherzustellen, und sie bitte um die Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten, wenn sie versuche, Mittel für die Finanzierung von prioritären Bereichen freizumachen. Alle Delegierten beglückwünschten die Generaldirektorin zu den innerhalb so kurzer Zeit erzielten Er­ gebnissen. Sie habe eine transparentere, verantwortungsbewußtere und effizientere Organisation geschaf­ fen. Die Delegierten brachten ihr anhaltendes Engagement für die WHO und deren Ideale und für die vier von der Generaldirektorin dargelegten strategischen Ausrichtungen zum Ausdruck. Eine Delegation schnitt das Problem des Konflikts in Ost-Timor an und vertrat die Ansicht, die WHO müsse umgehend humanitäre Hilfe anbieten. Eine weitere Delegation dankte im Namen ihrer Bevölkerung N eunundvierzigste T agung 3 und ihrer Regierung für die von der WHO, den Mitgliedstaaten der Europäischen Region und der interna­ tionalen Gemeinschaft während des kürzlichen Erdbebens in der Türkei geleistete Hilfe und bat um fort­ gesetzte Unterstützung für ein Wiederaufbauprogramm des Landes. Andere Redner sprachen über die mit vergangenen Katastrophen in ihren Ländern verbundenen Sorgen und baten um die fortgesetzte Unter­ stützung der WHO. Mehrere Delegationen wiesen darauf hin, daß die WHO bei allen ihren Tätigkeiten global und interregio­ nal vorgehen müsse, und beglückwünschten die Generaldirektorin zu den in dieser Hinsicht bereits unter­ nommenen Bemühungen, während eine Delegation darum bat, man möge innerhalb der WHO Mecha­ nismen schaffen, die es ermöglichten, die Sachkenntnis der mittel- und osteuropäischen Länder (MOE) und der Nachfolgestaaten der Sowjetunion dafür auszunutzen, anderen, in ihrer Entwicklung noch nicht so weit fortgeschrittenen Ländern zu helfen, insbesondere hinsichtlich der Reform ihrer Gesundheitssy­ steme. In ihrer Antwort sagte die Generaldirektorin, daß die WHO bereit sei, humanitäre Hilfe anzubieten und die anderenorts gewonnenen Erfahrungen zu nutzen, um Ost-Timor zu helfen. Wichtig sei es auch, daß man mit nichtstaatlichen Organisationen (NGOs) zusammenarbeite, um einen koordinierten Einsatz si­ cherzustellen. Abschließend bestätigte sie, daß Themen wie alte Menschen und psychisch Kranke von ihr zwar nicht angesprochen worden seien, daß es sich dabei aber in der Tat um für die WHO wichtige Pro­ blemkreise handele, die implizit in ihrem Hinweis auf Chancengleichheit und bedarfsgerechte und zu­ gängliche Gesundheitsdienste mitgedacht gewesen seien. Noch in diesem Jahr würden zwei große WHO- Tagungen zum Thema psychische Gesundheit stattfinden. Auch im Bereich der Lebensmittelsicherheit habe die WHO eine wichtige Funktion, wenn es darum gehe sicherzustellen, daß Standards festgesetzt und eingehalten würden. Erklärung des Regionaldirektors (EUR/RC49/Inf.Doc71) Der Regionaldirektor verwies zunächst auf die äußerst schweren Krisen, die während der vergangenen zwölf Monate in der Region aufgetreten seien, darunter bewaffnete Auseinandersetzungen wie der Krieg im Kosovo, Guerillakämpfe in Kirgisistan und Dagestan (Russische Föderation) und das Erdbeben in der Türkei. Die WHO habe versucht, diesen Herausforderungen bestmöglich zu begegnen, habe z. B. im Ko­ sovo mit etwa 60 Mitarbeitern ein großes humanitäres Hilfsprogramm anlaufen lassen, einen Mitarbeiter für den der Mission der Vereinten Nationen im Kosovo (UNMIK) beigeordneten Gesundheitskommissar abgestellt, sich an Gutachtermissionen der Vereinten Nationen beteiligt und sich als Beraterin für Res­ sourcenbeschaffung betätigt, Versorgungsmaterial geliefert und ein WHO-Büro eröffnet. Positiver sei gewesen, daß die Annahme des aktualisierten gesundheitspolitischen Rahmenkonzepts für Europa - GESUNDHEIT21 - sich als starke Anregung für die gesundheitspolitische Entwicklung in Europa erwiesen habe. GESUNDHEIT21 sei außer in die vier offiziellen Arbeitssprachen der Region noch in weite­ re zwölf europäische Sprachen übersetzt worden, und viele Länder hätten ihre nationale Politik aktuali­ siert oder seien mitten in diesem Prozeß. In Brüssel sei das neue Europäische Zentrum für Gesundheits­ politik eingerichtet worden, dessen Ziel es sei, bei GesundheitsVerträglichkeitsprüfungen starke Unter­ stützung zu leisten. Im Bereich der Krankheitsbekämpfung sei Europa drauf und dran, die Poliomyelitis auszurotten, da der letzte Fall in der Region vor acht Monaten gemeldet worden sei. Die DOTS-Strategie zur Bekämpfung der Tuberkulose werde von west- und osteuropäischen Ländern aufgegriffen, die Diphtherie-Epidemie könne man als besiegt betrachten. Leider habe die Malaria nach Europa zurückgefunden, weshalb vor allem im südlichen und östlichen Teil der Region größere Anstrengungen notwendig seien. Die Zahl der Aids-Fälle scheine in der Region insgesamt inzwischen rückläufig zu sein, wobei die Rate in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion allerdings explosiv ansteige, weshalb noch sehr viel zu tun bleibe und die WHO deshalb eine neue Task Force gebildet habe, die dazu beitragen solle, die gegen sexuell über­ tragbare Krankheiten gerichteten Maßnahme zu koordinieren. Die Überwachung von Infektionskrankheiten 4 B ericht des Regionalkomitees für Europa sei mit der Einführung eines neuen Computer-Informationssystems verbessert worden. Die diesbezügliche Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission sei gut. Hinsichtlich der nichtübertragbaren Krankheiten fördere das Regionalbüro weiterhin die St.-Vincent-Bewegung zur Bekämpfung der Diabetes, außerdem habe man das Programm Psychische Gesundheit wieder ins Leben gerufen, das den Schwerpunkt der Arbeit zur Zeit auf Depressionen und Selbstmorde und auf die Hilfe für die vom Krieg heimgesuchten Länder lege. Das Programm Gesund­ heitsförderung führe seine „Initiative von Verona“ weiter und stehe kurz vor der Eröffnung eines neuen europäischen Zentrums in Venedig. Der neue Ausschuß für ein tabakfreies Europa habe im Juni in Kopen­ hagen seine erste Tagung abgehalten, und das Regionalbüro plane, bei der Ausarbeitung von zwei Proto­ kollen zu dem globalen Rahmenübereinkommen, nämlich zu den Themen Vermarktung von Tabakproduk­ ten und Behandlung von Tabakabhängigkeit, voranzugehen. Man arbeite zur Zeit an einem neuen regiona­ len Aktionsplan für den Bereich Lebensmittel und Ernährung, der den Delegierten des 50. Regionalkomitees zur Annahme vorgelegt werden und zugleich ein wichtiger Beitrag zu der großen Konferenz Ernährung und Gesundheit darstellen solle, die Frankreich im Rahmen seiner Präsidentschaft der Europäischen Union im Dezember 2000 in Paris veranstalte. Außerdem bereite man sich auf eine Europakonferenz zum Thema jun­ ge Menschen und Alkohol vor, bei der die schwedische Regierung Gastgeberin sei und die im Dezember 2000 stattfinden werde. Der Regionaldirektor machte auf die wichtige im Bereich Umwelt und Gesundheit geleistete Arbeit auf­ merksam. Auf der Londoner Konferenz sei beschlossen worden, im Jahr 2004 in Ungarn eine Vierte Mi­ nisterkonferenz abzuhalten. Das Programm Umwelt und Gesundheit habe auch bewiesen, daß es imstande sei, umfangreiche Ressourcen zu erschließen, da es neben der Abteilung in Kopenhagen mittlerweile Au­ ßenstellen in Bilthoven und Rom habe, eine weitere für Bonn vorgesehen sei und man daneben mit sieben Projektzentren arbeite. Im November 1998 habe die WHO den 20. Jahrestag der Erklärung von Alma-Ata begangen und sich hinter die Auffassung gestellt, daß die primäre Gesundheitsversorgung für die übergeordnete gesundheit­ liche Entwicklung weiterhin wichtig sei. Angeregt durch das Rahmenkonzept GESUNDHEIT21, arbeite man weiter an Konzepten für die „Hausschwester“ und den Hausarzt, die für die Gesundheit der gesamten Familie zuständig sein würden, und man suche nach Pilotgebieten. Zudem bereite man sich intensiv auf die zweite Europakonferenz Pflegewesen (München, Juni 2000) vor. Die Europäische Beobachtungsstelle für Systeme der Gesundheitsversorgung, ein gemeinsames Unter­ nehmen des Regionalbüros für Europa, der Weltbank, der Europäischen Investitionsbank, der Regie­ rungen von Norwegen und Spanien sowie einiger hervorragender akademischer Zentren, sei offiziell im Februar 1999 eingeweiht worden. Die Beobachtungsstelle werde wichtiges evidenzbasiertes Wissen über Gesundheitssysteme liefern und zu den globalen Bemühungen der WHO um eine systematische wissen­ schaftliche Fundierung der Politik beitragen. Die vier von der WHO in Europa geleiteten Gesundheitsre­ formverbünde hätten ihre erfolgreiche Arbeit weitergeführt, während wichtige Länderprojekte in Kirgisi­ stan, Tadschikistan und Turkmenistan die Gesundheitssysteme dieser Länder und die Gesundheitsrefor­ men allgemein verstärkt unterstützt hätten. Vor kurzem habe man in Barcelona ein neues Europäisches Zentrum für integrierte Gesundheitsdienste und Humanressourcen eröffnet. Die vom Regionalbüro eingegangenen Partnerschaften für Gesundheit hätten sich in der Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission, dem Europarat und NGOs in den vergangenen zwölf Monaten stark entwickelt. Auch die kooperativen Netze (wie Gesunde Städte, Gesundheitsfördernde Schulen und Ge­ sundheit im Strafvollzug) hätten ihr Wirkungsfeld ausgeweitet. Der jüngste Verbund (das Europäische Gesundheitskommunikationsnetz) verfolge das Ziel, das Bewußtsein für die Bedeutung der Kommunika­ tion als Bestimmungsfaktor von Gesundheit zu fördern. In der ersten Hälfte des Jahres habe man erhebliches Gewicht auf eine organisatorische Weiterentwick­ lung des Regionalbüros gelegt, da die Generaldirektorin zu diesem Zeitpunkt alle Regionalbüros ein­ dringlich gebeten habe, durch eine interne Überprüfung festzustellen, ob ihre Struktur, ihr Management und ihre Verwaltung revidiert werden müßten. Man habe eine EURO-Reform-Task-Force eingerichtet, N eunundvierzigste T agung 5 die ihren Bericht im Juni abgeliefert habe. Zur Zeit würden die Vorschläge ausgewertet und die von den Mitarbeitern abgegebenen Kommentare überprüft. Abschließend legte der Regionaldirektor statistische Angaben darüber vor, wie sich die regionale Organi­ sation in den Jahren zwischen 1989 und 1999 verändert habe. Die Zahl der Mitgliedstaaten sei von 32 auf 51, die der Bürostandorte von drei auf 43 angestiegen, die freiwilligen Beiträge hätten sich von 5,3 Mil­ lionen auf 40,8 Millionen US-$ erhöht, und die Zahl der regionalen Mitarbeiter sei von 300 auf 573 ge­ stiegen, wobei allerdings die über den Ordentlichen Haushalt finanzierten Stellen von 245 auf 177 zu­ rückgegangen seien. Viele Delegationen brachten ihre Zufriedenheit mit der Arbeit der WHO und der ausgezeichneten Füh­ rung des Regionaldirektors zum Ausdruck. Seine Arbeit werde einen dauerhaften positiven Einfluß auf die Gesundheit der Menschen von Europa haben. Er habe immer an die Zukunft des Europäischen Regio­ nalbüros geglaubt, auch in Zeiten, in denen es viele Kräfte gegen sich gehabt habe. Er habe das Regional­ büro in einen ausgewogenen Dezentralisierungsprozeß geführt und innovativ und fortschrittlich Netzwer­ ke geschaffen. Auch den Kampf gegen neue und wiederauftauchende übertragbare Krankheiten wie Diphtherie, HIV/Aids und Poliomyelitis habe er sehr wirksam geführt. Eine Reihe von Delegierten schlug vor, Dr. Asvall den Titel Regionaldirektor emeritus zu verleihen. Eine Universität hat beschlossen, Dr. Asvall mit einer Goldmedaille auszuzeichnen. Mehrere Delegierte betonten, wie wichtig die Länderarbeit der WHO sei, und begrüßten die allmähliche Aufstockung der Ländermittel sowie die bessere Berichterstattung über die Länderarbeit der WHO durch das neue Aktivitäts-Managementsystem. Eine Delegation betonte im Namen einer Gruppe von Ländern, daß man bei der Erarbeitung einer Organisationsstrategie für eine einheitliche WHO auf Dezentralisie­ rung und Arbeitsteilung setzen müsse. Betont wurde auch, daß eine engere Zusammenarbeit mit anderen Regionalbüros wie beispielsweise Afrika eine Möglichkeit darstellen könne, die Arbeit effizienter zu ge­ stalten. Die Eröffnung neuer WHO-Zentren wurde mit Zufriedenheit als innovative Art und Weise, die Länderpräsenz der Organisation zu verbessern und die knappen Ressourcen besser auszunutzen, begrüßt. Eine Delegation schlug vor, die WHO könne Tagungen organisieren, zu denen auch andere Ministerien herangezogen werden sollten. Die Delegationen hoben viele Bereiche der WHO-Arbeit hervor, die mehr Aufmerksamkeit verdienten: Die Gesundheit sollte in der neuen Friedensbewegung auf dem Balkan einen herausragenderen Stellen­ wert erhalten. Die Katastrophe von Tschernobyl dürfe man nicht vergessen; besonderes Gewicht müsse man auch künftig der Gesundheit von Frauen und Kindem beimessen. Verstärkte Aufmerksamkeit ver­ diene der Bereich Umwelt und Gesundheit in Mittelasien, und die Alkoholpolitik müsse gestärkt werden. Mehrere Delegationen berichteten über positive Entwicklungen in ihren Ländern, z. B. über intensivierte Impftätigkeiten, eine gestärkte Public-Health-Ausbildung, eine bessere Koordination unter den Gebern und über die Grundsatzarbeit für „Gesundheit für alle“. Der Regionaldirektor dankte in seiner Antwort den Rednern für ihre freundlichen Worte und sagte, er sei sehr dankbar für die Jahre, die er in der WHO gearbeitet habe und für die Befriedigung und die Freude, die sie ihm gebracht hätten. Die dezentralisierten WHO-Stellen seien für deren Arbeit überaus wichtig: Das Zentrum für Gesundheitspolitik in Brüssel, das neue Zentrum in Barcelona und die kommenden Zentren in Venedig und Bonn stellten sehr wichtige Erweiterungen der Kapazität des Regionalbüros dar. Die Beobachtungsstelle für Systeme der GesundheitsVersorgung erfülle eine wesentliche Funktion bei der Untersuchung von evidenzbasierten Reformen der Gesundheitsversorgung, der Weitervermittlung dieser Informationen an die Mitgliedstaaten und als Pilotprojekt für andere Regionen und das WHO- Hauptbüro. Er begrüßte das Interesse der Delegierten an der neuen Länderkooperationsstrategie und wies darauf hin, daß die große Zahl der bei der Dritten Ministerkonferenz Umwelt und Gesundheit anwesenden Minister und die Bandbreite ihrer Zuständigkeitsbereiche ein brauchbares Modell für die künftige Arbeit abgeben könnten. Der Einfluß der Gesundheit auf die wirtschaftliche Gesamtentwicklung sei ein neues Konzept, das noch ausgebaut werden müsse und ein starkes Argument für Investitionen in Gesundheit liefere. Das 6 B ericht des Regionalkomitees für Europa neue Zentrum in Venedig stelle in dieser Hinsicht einen Gewinn dar. Verschiedene Delegierte hätten be­ reits angeführt, wie wichtig die Bekämpfung von Infektionskrankheiten als Kemfunktion der WHO sei, und er bestätige auch, daß eine Stärkung des Public-Health-Managements allgemein der WHO in der Tat ein stärkeres Engagement abverlange. Das Ungleichgewicht zwischen Ost- und Westeuropa sowie die Chancenungleichheiten innerhalb der Länder stellten für die WHO auch weiterhin eine der wichtigsten Herausforderungen dar. Bericht des Ständigen Ausschusses des Regionalkomitees (EUR/RC49/2, /2 Add.l, /2 Add.2, /Conf.Doc72, /Conf.Doc./3 und /Inf.Doc73) Die Vorsitzende des Ständigen Ausschusses des Regionalkomitees (SCRC) erläuterte in kurzen Zügen die Arbeit des Ständigen Ausschusses während des vergangenen Jahres. Insgesamt habe man sechs Tagungen abgehalten. Angesichts der auf der 48. Tagung des Regionalkomitees vorgebrachten Kommentare be­ schränke sich ihre Einleitung nur auf die Aspekte der SCRC-Arbeit, die nicht unter anderen Tagesord­ nungspunkten behandelt werden würden. Dazu zählten die „Kabinettprojekte“ der Generaldirektorin, die Vorschläge, ein Programm zum Thema Altem sowie das Emährungsprogramm voranzutreiben, die exter­ ne Evaluation des Programms Übertragbare Krankheiten und das zu erwartende Resultat der Evaluation des EUROHEALTH-Programms. Das Plenum äußerte sich anerkennend zu der im vergangenen Jahr vom SCRC geleisteten Arbeit und zur Qualität und Bündigkeit seines Berichts. Das Regionalkomitee verabschiedete Resolution EUR/RC49/R11. Semi-permanente M itgliedschaft im Exekutivrat Im letzten Jahr habe das Regionalkomitee den SCRC ersucht, sich weiterhin mit der Frage einer semi­ permanenten Mitgliedschaft im Exekutivrat zu befassen, weshalb der Ständige Ausschuß beschlossen ha­ be, am 15. und 16. Juli 1999 eine Ad-hoc-Sitzung abzuhalten, zu der alle Mitgliedstaaten eine Einladung erhalten hätten. Man habe einen Kompromiß empfohlen, der einigermaßen ausgewogen berücksichtige, daß einige sinnvolle Änderungen sofort durchgeführt werden müßten, man zugleich aber ausreichend Zeit brauche, um für die Zukunft eine bessere Regelung zu finden. Das Regionalkomitee nahm die in Dokument EUR/RC49/2 Add. 1 vom SCRC abgegebenen Empfehlun­ gen an, nämlich: - die gegenwärtige Praxis beizubehalten, derzufolge jedes Jahr in einer nichtöffentlichen Sitzung des Regionalkomitees vereinbart wird, welche Länder auf der anschließenden Weltgesundheitsver­ sammlung ihre Kandidatur für die Mitgliedschaft im Exekutivrat einreichen; - 2003 ein neues System einzuführen, demzufolge sich die Einigung auf die Kandidaten an objekti­ ven Kriterien in bezug auf die geographische Verteilung und andere Elemente, in Einklang mit den in GESUNDHEIT21 angenommenen Prinzipien Solidarität und Transparenz, orientiert; zu diesem Zweck wird der SCRC der 51. Tagung des Regionalkomitees im Jahr 2001 Vorschläge zur Erörte­ rung unterbreiten; als Interims-Regelung für die gegenwärtigen drei semi-permanenten Mitglieder des Exekutivrats einen dahingehenden Vorschlag anzunehmen, daß die 50. Tagung des Regionalkomitees der Kan­ didatur des Vereinigten Königreichs für die Mitgliedschaft im Exekutivrat (ab Mai 2001) zustimmt; daß die 51. Tagung der Kandidatur der Russischen Föderation zustimmt (ab Mai 2002); und daß die 52. Tagung der Kandidatur Frankreichs (ab Mai 2003) zustimmt. Änderungen zur Geschäftsordnung Der Stellvertretende Vorsitzende des SCRC erläuterte dem Regionalkomitee, was man hinsichtlich der Revisionsvorschläge für die Geschäftsordnung des Regionalkomitees und des SCRC getan habe. Diese Änderungen seien in Anhang 2 von Dokument EUR/RC49/2 enthalten. Er beschrieb Hintergrund, Ver­ fahren und Zeitplan der SCRC-Arbeit und zeigte die wichtigsten Bereiche auf, für die Änderungen der N eunundvierzigste T agung 7 Geschäftsordnung vorgeschlagen worden seien. Zur letzteren zählten: Wahlen zum SCRC und Mitglied­ schaft im SCRC, das Arbeitsprogramm des SCRC, Ermittlung und Wahl von Kandidaten für die Regio­ nale Auswahlkommission, die Wahl von Vertretern für andere Gremien, die Wahl des Stellvertretenden Exekutivpräsidenten des Regionalkomitees sowie die Einheitlichkeit bei der Verwendung von Begriffen und Beschreibungen. Ein Delegierter äußerte sich im Namen einer Gruppe von Ländern anerkennend über die Arbeit des SCRC und vertrat die Ansicht, daß die Vorschläge den auf der vorigen Tagung des Regionalkomitees zum Aus­ druck gekommenen Besorgnissen bis zu einem gewissen Grad entgegenkämen. Der SCRC hätte jedoch versuchen können, die Geschäftsordnung stärker auf die Grundsätze abzustellen, die der Geschäftsord­ nung für die Weltgesundheitsversammlung und den Exekutivrat zugrunde lägen, insbesondere, was die Wahl von Amtsträgem für den SCRC und das Regionalkomitee sowie die Befugnisse des Vorsitzenden des SCRC angehe. Man sei der Ansicht, daß die Geschäftsordnung künftig noch besser durchgearbeitet werden müsse, die Gruppe von Ländern unterstütze die Änderungsvorschläge und den Resolutionsent­ wurf aber dennoch. In ihrer Anwort schlug die Exekutivpräsidentin vor, daß sich der SCRC vielleicht er­ neut mit den hier angeschnittenen Punkten befassen könne. Das Regionalkomitee verabschiedete Resolution EUR/RC49/R1. Zusammenarbeit mit anderen Organisationen im System der Vereinten Nationen, mit Organisationen der Europäischen Integration, sowie mit zwischenstaatlichen Organisationen und nichtstaatlichen Organisationen in Europa (EUR/RC49/6 und /Inf.Doc/2) Der Regionalbeauftragte für Partnerschaften in Gesundheit und Nothilfe sagte, das Regionalbüro bemühe sich durch das gesundheitspolitische Rahmenkonzept GESUNDHEIT21 darum, bei den wichtigsten Part­ nern das Gefühl für eine gemeinsame Vision zu schaffen. Die Generaldirektorin habe mit der Europäi­ schen Kommission Gespräche über eine strategische Zusammenarbeit geführt, und das Regionalbüro sei zu Fragen wie der Zukunft der Gesundheitspolitik innerhalb der Europäischen Union (EU), zu Themen wie Gesundheitsinformationssysteme, Gesundheitsfördernde Schulen, Mitgliedschaft der Kommission im Europäischen Ausschuß für Umwelt und Gesundheit und humanitäre Hilfsarbeit hinzugezogen worden. Auch der Europäische Gesundheitsausschuß des Europarats habe in der letzten Zeit verstärktes Gewicht auf eine intensivierte Zusammenarbeit zwischen Europarat, Europäischer Kommission und WHO gelegt. Im Rahmen der Reform der Vereinten Nationen habe das Regionalbüro die Rolle des ortsansässigen Ko­ ordinators der Vereinten Nationen unterstützt, sich hinter das Konzept einer integrierten Präsenz der Ver­ einten Nationen gestellt und sich an den Arbeiten zum Rahmenkonzept für die Entwicklungshilfe der Vereinten Nationen (UNDAF) beteiligt. Die Regionalprogramme für sexuell übertragbare Krankheiten und HIV/Aids arbeiteten eng mit UNAIDS und anderen Ko-Sponsoren zusammen, und eine Veröffentli­ chung über die Verhütung von HIV-Infektionen unter Drogenabhängigen werde vom Europarat ge­ sponsert und vertrieben. Die Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (ECE) und das Regionalbüro würden gemeinsam die Sekretariatsfunktionen für die Umsetzung des Protokolls über Was­ ser und Gesundheit übernehmen, das auf der Dritten Ministerkonferenz Umwelt und Gesundheit von 35 Mitgliedstaaten unterzeichnet worden sei. Das Regionalbüro arbeite weiterhin mit dem dem Umwelt­ programm der Vereinten Nationen (UNEP) unterstehenden, und in Norwegen angesiedelten Büro für eine Informationsdatenbank über globale Ressourcen zusammen, und man unternehme weiterhin erhebliche Anstrengungen, um die Zusammenarbeit mit der Weltbank auszubauen. Von außerordentlichem Vorteil für die Funktion der WHO als übergeordneter Koordinatorin für den Ge­ sundheitsbereich in Katastrophen- und Notsituationen erweise sich auch weiterhin die Existenz von örtli­ chen Büros in Albanien, Bosnien-Herzegowina und in der Bundesrepublik Jugoslawien. In Albanien und in der Ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien habe man gemeinsame epidemiologische Über­ wachungssysteme eingeführt, und das Regionalbüro habe in diesen Ländern, hauptsächlich in den Flüchtlingslagern, Programme für psychische Gesundheit koordiniert. Mittlerweile sei die WHO auch wieder in Pristina (Kosovo), wo man die WHO-Präsenz erheblich gestärkt habe. In Tadschikistan habe man mit dem Amt für Humanitäre Hilfe der Europäischen Gemeinschaft (ECHO) einen Arbeitsvertrag 8 B ericht des Regionalkomitees für Europa über Gesundheitsreformen, die Handhabung von unentbehrlichen Arzneimitteln und die Koordination der humanitären ärztlichen Hilfe unterzeichnet. Auf der Jahrestagung des Europäischen Forums der Ärzteverbände und der WHO, die im März in Israel stattgefunden habe, hätten sich die Teilnehmer mit einer Reihe von wichtigen Fragen befaßt, und auch die Mitgliederzahl des Europäischen Forums der Pflege- und Hebammenverbände und der WHO sei be­ trächtlich angewachsen. Dieses Forum habe im März seine dritte Tagung abgehalten. Auf der siebten Jahrestagung des EuroPharm-Forums im November 1998 habe man sich mit den Apothekendiensten be­ faßt. Darüber hinaus habe es eine aktive Zusammenarbeit zwischen dem Regionalbüro und Stiftungen, NGOs und dem Privatsektor gegeben. Die Delegationen brachten ihre allgemeine Billigung der vom Regionalbüro verfolgten Kooperationspoli­ tik mit anderen Partnern zum Ausdruck. Es handele sich dabei zweifellos um einen der wichtigsten Aspekte des Europäischen WHO-Programms. Dennoch bleibe noch Raum für erhebliche Verbesserungen, u. a. für die Analyse und Auswertung der Ergebnisse der Zusammenarbeit und vor allem für die Koordi­ nation der Länderarbeit, um Überschneidungen und Doppelgleisigkeiten zu vermeiden und die verfügba­ ren Ressourcen bestmöglich zu nutzen. Sehr wichtig sei es auch, daß die WHO ihre Rolle als führende Gesundheitsorganisation in Europa beibehalte und stärke. Der Regionalbeauftragte ging in seiner Antwort auf bestimmte Punkte ein, betonte die außerordentliche Bedeutung der Beziehung der WHO zur EU und äußerte die Überzeugung, daß es sehr bald zu dem vor­ gesehenen Schriftwechsel kommen werde. Das Regionalbüro plane, die zur Zeit auf Projekte gestützte Zusammenarbeit mit der EU auf die Grundsatzebene anzuheben und auch den Europarat in eine dreiseiti­ ge Zusammenarbeit einzubinden. Er räumte ein, daß es im Bereich der Arzneimittelspenden noch Probleme gebe und man sich stärker dar­ um bemühen müsse, die rechtzeitige Versorgung mit unbedenklichen und wirksamen Arzneimitteln si­ cherzustellen. Abschließend bestätigte er, daß die WHO entschlossen sei, sich vollgültig am laufenden Prozeß der Reform der Vereinten Nationen zu beteiligen. Der Vertreter der Weltbank legte die strategischen Prioritäten der Weltbank in den Bereichen Gesundheit, Ernährung und Bevölkerung dar, Bereiche, in denen eine enge Arbeitsbeziehung zum Regionalbüro be­ stehe. Insbesondere sei die Weltbank an der Bewältigung der großen Aufgaben beteiligt, die sich in der Region durch wirtschaftliche und politische Umstellungen, Konflikte und Naturkatastrophen ergeben hätten. Die Weltbank unterstütze die WHO gern in ihrem Kampf gegen den Tabak, vor allem mit der kürzlichen Veröffentlichung ihres Berichts Curbing the epidemic, aber auch, indem man einzelnen Län­ dern der Region helfe, durch ökonometrische Modelle die Wirkung von Konzepten zur Steuerung des Tabakkonsums aufzuzeigen. Auf globaler Ebene nähmen die Herausforderungen für die WHO und die Weltbank zu: Verstärkte Aufmerksamkeit müsse man den strukturellen und sozialen Aspekten der Ent­ wicklung widmen, aber auch dem Ausbau der Beziehungen zu anderen Sektoren, um die Bemühungen auf die Verbesserung von Gesundheit zu konzentrieren. Der Vertreter der Europäischen Kommission sagte, 1999 sei ein denkwürdiges Jahr gewesen. Nachdem im März der Vertrag von Amsterdam in Kraft getreten sei, sei die gesamte Kommission zurückgetreten, wodurch die Entwicklung einer künftigen Gesundheitspolitik und die Zusammenarbeit mit anderen im Gesundheitsbereich aktiven Organisationen, darunter auch der WHO, ins Stocken geraten sei. Die jüng­ sten Episoden von Lebensmittelkontamination hätten die Kommission davon überzeugt, daß man der Le­ bensmittelsicherheit Vorrang einräumen müsse, einem Bereich, in dem man der Zusammenarbeit mit der WHO, der Codex Alimentarius Kommission und der Welthandelsorganisation entgegensehe. Die Kom­ mission werde auch ihre Bemühungen in den Bereichen Gesundheitsinformation und einer verbesserten Kapazität zur Reaktion auf Notsituationen konzentrieren. Die künftige Erweiterung der EU und eine um­ strukturierte Kommission, zu der auch ein direkt für den Gesundheitsbereich zuständiger Kommissar zähle, würden hoffentlich die Möglichkeit bieten, im Gesundheitsbereich größere Fortschritte zu machen. N eunundvierzigste T agung 9 Der Vertreter des Europarats führte an, daß sich der Rat bewußt sei, daß sozialer Zusammenhalt zu den Prioritäten eines breiteren Europas zähle. Da die WHO den Zusammenhang zwischen Gesundheit und sozialer Fürsorge hervorhebe, sei deutlich, daß auch dem Rat im Gesundheitsbereich eine Rolle zukom­ me. Der Europarat habe eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um seine Arbeit stärker auf sein spezifi­ sches Mandat abstimmen und besser auf die Bedürfnisse seiner sich wandelnden Mitglieder reagieren zu können. Die Gesundheitsabteilung richte ihre Tätigkeiten aus der Sicht der Gesundheitsversorgung auf die Förderung des sozialen Zusammenhalts aus: auf Chancengleichheit des Zugangs, Partizipation und Befähigung der Patienten zum selbstbestimmten Handeln, eine sichere und qualitativ gute Gesundheits­ versorgung sowie die Bekämpfung aller Formen von Diskrimination. Ein Kooperationsprogramm mit den Ländern von Südosteuropa werde auf diesen Grundsätzen aufbauen. Da der Europarat anerkenne, daß die WHO in Europa in gesundheitlichen Anliegen die führende Organisation sei, plane er dieses Programm in enger Zusammenarbeit mit der WHO, um sicherzustellen, daß es keine Doppelgleisigkeiten gebe. Von den Vertretern der folgenden NGOs wurden Erklärungen abgegeben: European Society o f General Practice/Family Medicine, Internationaler Hebammenverband, Weltvereinigung für physikalische Thera- peutik, World Federation of Chiropractice, Weltverband für Neurologie, World Federation of Occupatio­ nal Therapists sowie von dem Vertreter des Europäischen Forums der Ärzteverbände und WHO. Darüber hinaus reichten das Verbindungsbüro des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA), der In­ ternational Occupational Hygiene Association, die Welt-Tierärztegesellschaft, die Weltvereinigung für physikalische Therapeutik und das Europäische Forum der nationalen Pflege- und Hebammenverbände und der WHO schriftliche Erklärungen ein. D ie k ü n f t ig e A r b e i t d e r WHO Angelegenheiten, die sich aus Beschlüssen der Weltgesundheitsversammlung und des Exekutivrats ergeben (EUR/RC49/4) Der Regionaldirektor sprach einleitend zu Dokument EUR/RC49/4, das sich in zwei Teile gliedere. Teil I biete einen Überblick über die für die Mitgliedstaaten interessanten Aussprachen der Weltgesundheitsver­ sammlung und des Exekutivrats, Teil II enthalte die Kommentare des Regionaldirektors zu den auf der 51. Tagung der Weltgesundheitsversammlung verabschiedeten Resolutionen, die für das Regionalpro­ gramm relevant seien. Zu Teil I führte er an, daß der Exekutivrat das von der Generaldirektorin aufge­ stellte Konzept „einer WHO“ gebilligt habe. Man habe bereits verschiedene Schritte unternommen, wei­ tere würden folgen. Der Exekutivrat habe auch beschlossen, daß sich der gesamte WHO-Haushalt, dar­ unter auch die regionalen Elemente, künftig auf die neue Clusterstruktur gründen werde. Die Tatsache, daß im globalen Haushalt kein Ausgleich für den Kostenanstieg vorgesehen sei, werde man bei der operationellen Planung für 2000/2001 des Regionalbüros berücksichtigen, wobei die Fach- und Länderprogramme absoluten Vorrang hätten. Das Regionalbüro werde sich darum bemühen, einen Teil der 15 Millionen US-$ zu bekommen, die für vorrangige Programme vorgesehen seien, wobei allerdings nicht sicher sei, daß es diese Mittel erhalten werde, da sie bedarfsgerecht verteilt würden. Schritte in Richtung auf ein Rahmenübereinkommen zur Steuerung des Tabakkonsums würden besonders begrüßt, und der Ausschuß für ein tabakfreies Europa werde die Arbeit an der Entwicklung eines Über­ einkommens in der Europäischen Region unterstützen. Die Ausrottung der Poliomyelitis sollte in der Re­ gion bis 2003 erreicht worden sein, wenn die bisher gemachten Fortschritte so weitergeführt werden könnten. Der Regionaldirektor merkte an, daß die 52. Weltgesundheitsversammlung beschlossen habe, daß eine Satzungsänderung zur Zeit nicht notwendig sei, wies aber darauf hin, daß die 51. Weltgesundheitsver­ sammlung eine Resolution verabschiedet habe, mit der die Anzahl der Sitze im Exekutivrat von 32 auf 34 erhöht worden sei, wodurch die Europäische und die Westpazifische Region jeweils einen Sitz mehr er­ halten hätten. Er erinnerte das Regionalkomitee daran, daß diese Satzungsänderung erst dann in Kraft trete, wenn eine Mehrheit der Mitgliedstaaten (128) sie ratifiziert habe. Bisher hätten dies nur 55, darunter 10 B ericht des Regionalkomitees für Europa 13 Länder der Europäischen Region, getan. Er bitte die Länder, die die Änderung noch nicht ratifiziert hätten, eindringlich, dies zu tun. Abschließend sagte er zur Frage des Sprachengebrauchs im Sekretariat und in WHO-Veröffentlichungen, daß der Bedarf an russischsprachiger Dokumentation in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion eine be­ sonders wichtige Herausforderung für die Europäische Region darstelle. Die Exekutivpräsidentin verwies auf die Einführung von Gesprächen am Runden Tisch während der Welt­ gesundheitsversammlung und forderte die Mitgliedstaaten auf, Vorschläge für ähnliche Veranstaltungen im Rahmen künftiger Tagungen des Regionalkomitees zu machen. Der SCRC werde dem Regionalkomitee im kommenden Jahr die Optionen unterbreiten. Eine Delegation merkte an, daß ihr Land im Jahr 2000 Gastgeber einer WHO-Expertentagung zum The­ ma Regulierung von Tabakprodukten sein werde und forderte dazu auf, global und regional an dem Rah­ menübereinkommen zu arbeiten, das so angelegt sein müsse, daß es die nationalen Bemühungen ergänze und stärke. GESUNDHEIT21: das Rahmenkonzept „Gesundheit für alle“ für die Europäische Region der WHO (EUR/RC49/7, /7 Add.1/11, /12 und /Conf.Doc./4) Die Reaktion des Regionalbüros auf die WHO-Reform und GESUNDHEIT21 Der Direktor für Programm-Management erinnerte in seiner Einführung zu Dokument EUR/RC49/12 das Regionalkomitee daran, daß sowohl der von der Generaldirektorin angeregte Reformprozeß wie GESUNDHEIT21 die gleiche Botschaft vermittelten, nämlich daß die Gesundheit den Kern der Entwick­ lung der Menschheit bilde. Während der vergangenen 7-8 Monate habe das Regionalbüro auf beide Ent­ wicklungen reagiert, zunächst mit einer Reihe von Workshops und Diskussionsrunden, um sicherzustel­ len, daß alle Mitarbeiter den Gedanken von GESUNDHEIT21 verstanden hätten, und um zu beschließen, wie die Arbeit des Regionalbüros mittelfristig geplant werden sollte. Man habe auch eine Task Force ein­ gesetzt, deren Aufgabe es gewesen sei zu überlegen, wie man auf die Reformen im WHO-Hauptbüro rea­ gieren könne. Die große Aufgabe bestehe darin, die damit angegebene Grundsatzausrichtung in die Praxis umzusetzen, indem man im Regionalbüro die notwendigen Mechanismen, die erforderliche Sachkenntnis, das Wissen und die dafür benötigte Kapazität bereitstelle. Professor Ay§e Akin würdigte im Namen des SCRC die Arbeit, die zur Zeit geleistet werde, um einen für die nächsten fünf Jahre geltenden strategischen Plan für das Regionalbüro aufzustellen. Der SCRC begrü­ ße die Tatsache, daß das Regionalbüro mit dem WHO-Hauptbüro an einer gemeinsamen Agenda arbeite. Er werde das Dokument „2000 and beyond: EURO’s response to WHO reform and HEALTH21“ auf sei­ ner Tagung im Dezember 1999 erörtern und dem Regionalkomitee auf dessen 50. Tagung darüber be­ richten. Mehrere Delegationen begrüßten die Tatsache, daß das Regionalbüro die notwendigen Vorarbeiten für die unvermeidbaren Veränderungen leiste, die sich aus dem Reformprogramm der Generaldirek­ torin ergeben würden. Ebenfalls gewürdigt wurden die vom Regionalbüro unternommenen Anstrengun­ gen, sich besser in die Lage zu versetzen, den Ländern bei der Umsetzung des neuen Rahmenkonzepts zu helfen. Eine Delegation führte an, daß mit der gemeinsamen Planung des WHO-Hauptbüros und des Regionalbü­ ros eine ideale Möglichkeit geschaffen worden sei, die jeweiligen Rollen zu klären. Dies sei um so not­ wendiger, als der Ordentliche Haushalt der Organisation wahrscheinlich nicht aufgestockt werde und man also die begrenzten Ressourcen wirksamer nutzen müsse. N eunundvierzigste T agung 11 F ö rd e r u n g vo n GESUNDHEIT21 Der Regionalbeauftragte für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit wies darauf hin, daß GESUNDHEIT21 allen Mitgliedstaaten gemeinsam gehöre, eine Tatsache, die man dafür nutzen könne, Lei­ stungen zu vergleichen, Chancengleichheit zu fördern und nicht zuletzt Leben zu verbessern und zu retten. Unbedingt wichtig sei, daß man das „Warenzeichen“ GESUNDHEIT21 sofort erkennen könne. Das Regio­ nalbüro werde die Mitgliedstaaten bei der Produktion und Verbreitung des Textes von GESUNDHEIT21 gem unterstützen und ihnen auch helfen, alle Zielgruppen in die Arbeit einzubeziehen und das erforderli­ che politische Engagement zu bewirken. Das Europäische Gesundheitskommunikationsnetz der WHO werde den Mitgliedstaaten zur Organisation von Schulungskursen für die Förderung von GESUNDHEIT21 in den Massenmedien zur Verfügung stehen. Professor Ay§e Akin führte an, nach Ansicht des SCRC gehe es vorrangig darum sicherzustellen, daß die Mitgliedstaaten GESUNDHEIT21 akzeptierten. Welche Punkte des Konzepts jeweils besonders betont wer­ den sollten, werde von den jeweiligen Zielgruppen abhängen, wobei das vorrangige Zielpublikum die Po­ litiker auf nationaler Ebene seien. Wenn es gelinge, auf höchster politischer Ebene Billigung zu finden, werde es dem Gesundheitsministerium leichter fallen, andere Ministerien davon zu überzeugen, daß eine gesundheitsförderliche Gesamtpolitik auch in ihrem Interesse liege. Die Gesundheitsfachkräfte müßten das Gefühl haben, daß es sich dabei auch um ihr Rahmenkonzept handele, das auch in die Curricula von Hochschulen und von medizinischen und gesundheitswissenschaftlichen Fakultäten übernommen werden sollte. Der SCRC habe erkannt, daß man mit den unterschiedlichsten Ansätzen arbeiten müsse, wenn man die breite Öffentlichkeit ansprechen wolle. Er habe die grundlegende Rolle der Medien betont und dem Se­ kretariat zu erkennen gegeben, daß er die Bemühungen, die man unternommen habe, um ein Gesund­ heitskommunikationsnetz aufzubauen und Medienschulungskurse zu veranstalten, für positiv halte. Eini­ ge SCRC-Mitglieder seien der Ansicht gewesen, daß man das vom Regionalbüro eingesetzte Workshop­ konzept auch auf Länderebene sinnvoll übernehmen könne. Man habe einen „Jahrtausend-Event“ vorge­ schlagen, um das Rahmenkonzept bekanntzumachen. Außerdem sei der SCRC der Auffassung, daß es ratsam sei, einen Mechanismus zu haben, mit dem man verfolgen und weiterführen könne, was in den Ländern getan werde. Zudem habe er empfohlen, daß die Amtsträger des Regionalkomitees und der Re­ gionaldirektor an die Regierungschefs aller europäischen Mitgliedstaaten schreiben und ihnen die Vor­ teile einer übergeordneten nationalen Strategie für GESUNDHEIT21 erläutern sollten. Mehrere Delegierte führten Beispiele dafür an, wie ihre Länder GESUNDHEIT21 für die Entwicklung ihrer eigenen länderspezifischen Konzepte benutzten, und beglückwünschten die WHO zu einem ausgezeich­ neten Dokument. Allgemein anerkannt wurde, daß alle europäischen Länder Zusammenarbeiten müßten, um die Solidarität zu fördern und das Problem der Chancenungleichheiten angehen zu können. In GESUNDHEIT21 sehe man eines der besten Beispiele für ein visionäres Public-Health- Führungskonzept, das jemals vom Regionalbüro erarbeitet worden sei. Eine Delegation äußerte die An­ sicht, daß einige der im Dokument eingeführten konzeptionellen Vorstellungen inhaltlich noch ein gutes Stück weiterentwickelt werden müßten, damit sie für die Mitgliedstaaten insbesondere auf operationeller Ebene sinnvoller seien. Das Rahmenkonzept biete den Mitgliedstaaten eine klare Herausforderung, aber auch die Möglichkeit, den Gesundheitszustand ihrer Bevölkerungen zu verbessern. Eine Delegation stellte sich hinter den SCRC-Vorschlag, zu Beginn des neuen Jahrtausends eine Veran­ staltung zu organisieren, um sicherzustellen, daß die neue Politik die größtmögliche Publicity erhalte. Si­ cherstellen müsse man auch, daß sich nicht nur der Gesundheitssektor, sondern auch alle anderen Sekto­ ren der Existenz des Konzepts bewußt seien. Der Vertreter der Europäischen Kommission begrüßte das Dokument ebenfalls und sagte, es stelle einen sehr nützlichen Beitrag zur Arbeit der Kommission dar. 12 B ericht des Regionalkomitees für Europa Indikatoren fü r GESUNDHEIT21 und Verlaufsbeobachtung der in bezug auf „Gesundheit fü r a lle “ gemachten Fortschritte Der Regionalbeauftragte für Epidemiologie, Statistik und Gesundheitsinformation erläuterte den Prozeß und den Zeitplan für die Erarbeitung von Indikatoren für GESUNDHEIT21 sowie die wichtigsten Themen­ komplexe, zu denen man die Mitgliedstaaten um Stellungnahme gebeten habe. Bisher seien Antworten aus 25 Ländern eingegangen, von denen die überwiegende Mehrheit der Ansicht gewesen sei, daß die vorgeschlagene Indikatorenliste ausreichend und/oder sachgerecht sei. 1991 habe man mit 112 „generischen“ GFA-Indikatoren gearbeitet, diese Zahl sei jetzt auf 59 begrenzt worden, indem man einige Indikatoren aufgegeben, andere neu definiert oder umgruppiert habe. Zu den Grundprinzipien der Berichterstattung an das Regionalbüro gehöre es, daß die Länder nur gebeten würden, Daten zu liefern, die nicht bereits in anderen internationalen Quellen zugänglich seien. Alle so erhobenen Daten gingen durch die GFA-Datenbank an die Mitgliedstaaten zurück. Es gebe mittlerweile für alle EU-Mitgliedstaaten Dokumente mit statistischen „Highlights“, die Vergleichstrends lieferten und es den Ländern so ermöglichten zu sehen, wie sie im Vergleich zu anderen abschnitten. Professor Ay$e Akin berichtete, daß der SCRC für eine dreijährliche Verlaufsbeobachtung eintrete. Im großen und ganzen sei er auch für den Indikatorensatz, wenngleich er der Meinung sei, daß man bei­ spielsweise sozioökonomische und geschlechtsspezifische Faktoren stärker berücksichtigen müsse. Der SCRC sei auch der Überzeugung, daß es für die WHO wichtig sei, ihre Bemühungen mit der Arbeit ande­ rer Organisationen der Vereinten Nationen sowie mit der Europäischen Kommission zu koordinieren. Mehrere Delegationen dankten dem Sekretariat für seine Arbeit bei der Aufstellung des Indikatorensatzes. Ganz allgemein sei man der Ansicht, daß die ausgewählten Indikatoren und ihre reduzierte Anzahl eine Verbesserung darstellten. Man gebe zu, daß es nicht leicht sei, Indikatoren auszuwählen, die dem An­ spruch genügten, ausreichend umfassend und zugleich handhabbar zu sein, und zudem die Fähigkeit der Mitgliedstaaten widerspiegelten, die erforderlichen Daten zu liefern. Man war der Auffassung, daß die Kontinuität zwischen dem bisherigen Indikatorensatz und den neuen Indikatoren wichtig sei und verbes­ sert werden sollte. Starke Unterstützung fand der Gedanke, die Tätigkeiten aller mit Gesundheitsberichterstattung befaßter Organisationen zu koordinieren, um unnötige Doppelgleisigkeiten zu vermeiden und die internationale Vergleichbarkeit sicherzustellen. Eine Delegation wies darauf hin, daß an dem jetzigen Indikatorensatz noch weiter gearbeitet werden müsse, um die Verfügbarkeit und Vergleichbarkeit der Daten sicherzustel­ len. Zu dieser Arbeit gehörten auch die Harmonisierung der Definitionen sowie Grundaspekte wie die Datenerhebung und -Verarbeitung. Sein Land biete an, Gastgeber einer Expertentagung zu sein, bei der man sich mit den Kommentaren befassen könne, die der WHO im Rahmen der Konsultationsrunde zum derzeitigen Indikatorensatz zugegangen seien. Dieser Vorschlag fand bei mehreren anderen Delegationen starke Unterstützung. Man vereinbarte, das Resultat dieser Arbeit im Mai 2000 dem SCRC vorzulegen. Der Vertreter der Europäischen Kommission erklärte sich darin einig, daß man bei der Auswahl des neu­ en Indikatorensatzes Fortschritte gemacht habe, und verwies auf die in diesem Bereich zwischen der Kommission, dem Regionalbüro und der OECD bestehenden Zusammenarbeit. Das Regionalkomitee verabschiedete Resolution EUR/RC49/R10. Struktur und Funktion von Public Health in Europa (EUR/RC49/10 und /Conf.Doc76) In seiner Einführung erklärte der Regionalbeauftragte für städtische Gesundheitspolitik, daß das Regio­ nalkomitee mit seinem auf der 48. Tagung gefaßten Beschluß, das Sekretariat darum zu bitten, das Papier zu überarbeiten, eine gute Entscheidung getroffen habe. Die Entwicklung habe sich zeitlich mit einer gründlichen, vom Regionalbüro durchgeführten Analyse des Konzepts und der strategischen Konsequen­ zen von GESUNDHEIT21 überschnitten. Bei dem vorliegenden Papier handele es sich deshalb um eine grundlegend überarbeitete Fassung, in der es nicht nur um die strategischen Aspekte der Förderung von Neunundvierzigste T agung 13 Public Health in der Europäischen Region gehe, sondern auch um ihre Konsequenzen für Forschung, Aus-, Fort- und Weiterbildung. Die jüngste Entwicklung und die Veränderungen in der Region zeigten deutlich, daß man sich verstärkt auf die Public Health stützen müsse, doch in vielen Mitgliedstaaten sei ihre organisatorische Struktur und das berufliche Prestige von Public-Health-Praktikem immer noch schwach. In vielen Ländern spiegele die Public-Health-Praxis immer noch eine Zeit wider, in der sie nur Gesundheitsschutz und Krankheitsprä­ vention auf dem Programm gehabt habe, Gesundheitsförderung und bevölkerungsbezogene Public - Health-Programme dagegen nicht zu ihrer Domäne gehört hätten. Wenn es der Public Health gelingen solle, die ihr zukommende Position als Schlüsselinstrument der Um­ setzung von GESUNDHEIT21 einzunehmen, müsse ihre wissenschaftliche Grundlage gestärkt werden. Deshalb müsse man verstärkt Wert auf Forschung und gründliche Aus- und Fortbildungsprogramme le­ gen. Diese Programme brauche man nicht nur für Public-Health-Spezialisten, sondern auch für andere Akteure, darunter alle Erbringer von Gesundheitsversorgung und Manager im Gesundheitswesen, viele Fachspezialisten (z. B. Volkswirtschaftler, Ingenieure und Epidemiologen), aber auch für eine Reihe an­ derer Fachkräfte im Public-Health-Bereich, für Interessengruppen und Vertreter aller Sektoren. Sie alle müßten imstande sein, ihre Maßnahmen auf wissenschaftlich haltbare Fakten zu gründen, und dazu brauchten sie auch analytische Instrumente für eine Entscheidungsfindung. Außerdem sei es notwendig, die künstliche Kluft zwischen Public Health und klinischer Medizin zu überbrücken. Abschließend betonte der Regionalbeauftragte, daß die wichtigsten Themen für Public-Health-Praktiker die Autonomie (und zwar nicht in dem Sinne, daß man seine eigenen Interessen verfolge, sondern daß man imstande sein müsse, Entscheidungsträger und Öffentlichkeit unabhängig über den Stand der Public Health zu informieren), Autorität, Rechenschaftspflicht, die Ressourcengrundlage und berufliches Prestige seien. Die WHO könne ihnen helfen, indem sie sich zur Fürsprecherin der Public Health mache, sich diesbezüglich beratend betätige und auf allen Ebenen Partnerschaften ins Leben rufe. Alle Redner dankten dem Sekretariat für das stark verbesserte Papier. Unterschiedliche Herausforderun­ gen wie genetisch veränderte Lebensmittel, die Stärke der Tabakindustrie sowie anderer Interessengrup­ pen, die für ungesunde Lebensweisen einträten, usw. zeigten, wie wichtig eine starke, wissenschaftlich fundierte Public Health sei. Die Umsetzung von GESUNDHEIT21 sei von einer starken und zweckgerech­ ten Public-Health-Funktion in den Mitgliedstaaten abhängig. Da das Thema so wichtig sei, müsse man sich in regelmäßigen Abständen erneut damit befassen und die Entwicklung verfolgen. Die Thematik ver­ diene auch eine größere Tagung oder eine Konferenz, bei der man sich in einigen Jahren mit der Rolle der unterschiedlichen Public-Health-Akteure auseinandersetzen könne. Griechenland bot sich freundlicher­ weise an, Gastgeber einer solchen Tagung zu sein. Einige Delegierte meinten, das Papier sei in seiner Zielsetzung vielleicht immer noch zu ehrgeizig. Ein Delegierter meinte, es fehle ihm ein eindeutiger Schwerpunkt. Eine weitere Delegation hob die Bedeu­ tung von raschen Interventionen und der Feldepidemiologie hervor, zwei Methoden, mit denen sich das Papier nicht befasse, und schlug vor, den Titel des Papiers zu ändern, um die Notwendigkeit einer stärke­ ren Public Health deutlicher hervortreten zu lassen. Eine dritte Delegation vertrat die Ansicht, daß teilna­ tionale Einheiten eine breitere Definition ihrer potentiellen Public-Health-Akteure brauchten, damit man nicht Gefahr laufe, sich zu sehr auf Maßnahmen der zentralen Ebene verlassen zu müssen. Die von der WHO unternommene Arbeit und die in dem Papier vorgeschlagenen Ausrichtungen ergänz­ ten zwar das im Vertrag von Amsterdam der Europäischen Union aufgestellte Rahmenkonzept für den Gesundheitsschutz, man müsse aber dennoch dafür sorgen, daß die Bemühungen dieser beiden Organe koordiniert würden. Ein gemeinsames Verständnis und ein gemeinsames Rahmenkonzept seien besonders wichtig für die Länder, die zur Zeit rasche politische, soziale und wirtschaftliche Veränderungen durch­ machten. Public Health würde es ihnen ermöglichen, den negativen Aspekten dieser Veränderungen (wie z. B. dem Anstieg der Sterblichkeit) entgegenzuwirken, die Tendenz gehe aber dahin, zu kurzfristigen Lösungen zu greifen. Wenn die breite Öffentlichkeit über die Prinzipien der Public Health Bescheid wüßte, würde das auch den Druck auf die Politiker verstärken, diese Prinzipien zu beachten und nach 14 B ericht des Regionalkomitees für Europa tragfähigen, langfristigen Lösungen zu suchen. Dies würde auch das sektorübergreifende Herangehen an Public Health stärken. Viele Delegationen unterstrichen die Notwendigkeit, die Forschungsgrundlage der Public Health zu stär­ ken. Eine Möglichkeit, dieses Ziel zu erreichen, wäre es, wenn die WHO für die Einrichtung von Hoch­ schulen für Public Health eintreten würde. Außerdem sollte die WHO an einem europäischen Kemcurri- culum für die Public-Health-Ausbildung arbeiten, bei dem man ausgewogen dem Bedarf an Public - Health-Praktikem und in der Forschung beschäftigten Gesundheitswissenschaftlem gerecht werden müs­ se. Viele Bestimmungsfaktoren von Gesundheit lägen zwar außerhalb der Reichweite der Gesundheits­ versorgung, ein gemeinsames Curriculum, starke Hochschulen oder Fakultäten für Public Health und eine tragfähige Forschungsgrundlage würden jedoch sicherstellen, daß der Public-Health-Sektor seine ihm zu­ kommende Rolle als führende und koordinierende Kraft der Public Health behalte. Das Regionalkomitee verabschiedete Resolution EUR/RC49/R9. Europäischer Aktionsplan Alkohol - Beurteilung der Phasen I und II (1992-1999) und Annahme von Phase III (2000-2005) (EUR/RC49/9 und /Conf.Doc JS) Der Regionalbeauftragte für das Programm Psychoaktive Substanzen unterrichtete das Regionalkomitee von den positiven Entwicklungen, die sich nach der Annahme des Europäischen Aktionsplans Alkohol im Jahre 1992 vollzogen hätten. Eine deutliche Leistung sei die erste Europäische Ministerkonferenz zum Thema Alkohol (Paris, Dezember 1995) gewesen, auf der die Europäische Alkoholcharta gebilligt worden sei. Die kürzlich vom Regionalbüro durchgeführten Maßnahmen zur Beurteilung des Aktionsplans sprächen im Ergebnis dafür, daß der Alkohol zur Zeit in vielen Ländern eine vorrangig diskutierte Problematik dar­ stelle. Dennoch sei es schwierig, die Auswirkungen des Plans genau zu beurteilen, wenn man bedenke, wie kompliziert diese Problematik sei und wie viele Variablen man dabei berücksichtigen müsse. Die kurze Zeitspanne verkompliziere die Sache noch mehr. Klar sei jedoch, daß die wirtschaftlichen Bedin­ gungen in einigen Ländern einer Reihe der im vorliegenden Aktionsplan enthaltenen Vorschläge zuwi­ derliefen, weshalb es wichtig sei, daß die WHO zusammen mit ihren Mitgliedstaaten ihre Bemühungen zur Bekämpfung des Problems fortsetze. Deshalb habe das Regionalbüro einen Vorschlag zur Ausweitung des Aktionsplans auf den Zeitraum 2000 bis 2005 erarbeitet. Die dritte Phase des Plans berücksichtige die in der Region ganz unterschiedli­ chen Gegebenheiten und biete eine Reihe von Programmen an, die die Mitgliedstaaten auf ihre eigenen Bedürfnisse zuschneiden könnten. Ein Punkt des Plans, der eine gewisse Besorgnis auszulösen scheine, beziehe sich auf die Rolle der Industrie in der Werbung für alkoholische Getränke. Angesichts des stark durch den Wettbewerb geprägten Umfelds, in dem die Industrie arbeite, werde sie es schwierig finden, eine Selbstregulierung durchzuführen. Die wachsende Intemationalisierung des Handels mache es not­ wendig, daß die Mitgliedstaaten sich überlegten, wie sie zu einem internationalen Konsens über die in dieser Hinsicht zu ergreifenden Kontrollmaßnahmen gelangen könnten. Wie vom SCRC empfohlen, habe man eine Tagung von WHO und Vertretern der Amsterdamer Gruppe von Unternehmen der Alkoholindustrie organisiert, um die gegenseitige Interessenlage zu sondieren. Die Gruppe sei mit einer Reihe von Vorschlägen gekommen, habe u. a. gesagt, die WHO müsse stärkeres Gewicht auf die Vorteile des Alkohols legen. Sie müsse das Bewußtsein für die bestehenden Gesetze ge­ gen Alkohol am Steuer schärfen, statt auf ein hohes Maß an Durchsetzung der Gesetze zu dringen, und sie müsse unter den Verbrauchern das Verantwortungsgefühl fördern. Man sei der Meinung, daß einige die­ ser Vorschläge aufgegriffen werden könnten, hinsichtlich der Vorteile von Alkohol sei allerdings Vor­ sicht geboten, da die diesbezügliche Beweislage nicht schlüssig sei. Abschließend wurde das Regionalkomitee darauf aufmerksam gemacht, daß den Meldungen zufolge der Alkoholgebrauch unter jungen Menschen zunimmt. Dieses wachsende Problem sei so wichtig, daß man N eunundv ierzigste T agung 15 es zum Thema der nächsten Ministerkonferenz Alkohol gemacht habe, für die sich Schweden großzügi­ gerweise im Dezember 2000 als Gastgeber angeboten habe. Eine Reihe von Delegierten berichtete, daß ihre Länder die vom Regionalbüro gegebenen Leitlinien be­ folgt und nationale Konzepte und Aktionspläne aufgestellt hätten. Einige hätten auch hochrangige Aus­ schüsse oder Lenkungsgruppen eingesetzt. Starke Einigkeit herrschte hinsichtlich der Auffassung, daß der Alkoholmißbrauch in vielen Ländern eine ungeheure Krankheitslast verursache und systematisch be­ kämpft werden müsse. Eine Delegation äußerte sich jedoch besorgt darüber, daß man den Alkohol losge­ löst von anderen Problemen des Substanzenmißbrauchs angehe, und meinte zudem, daß die Prävention nur ein Element darstelle: Die Behandlung der Menschen, die unter den Auswirkungen des Alkoholmiß- brauchs litten, stelle in allen Mitgliedstaaten ebenfalls eine sehr wichtige Aufgabe dar. Der Vorschlag, den Aktionsplan auf weitere fünf Jahre auszudehnen, wurde ebenso begrüßt wie die Tat­ sache, daß darin die in der Europäischen Region herrschende Vielfalt berücksichtigt werde. Man war sich darin einig, daß ein solches Vorgehen es ermögliche, länderspezifische Aktionspläne aufzustellen, die unterschiedliche kulturelle, soziale, wirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen berücksichtigten. Man halte es auch für wichtig, daß man die Bevölkerung am Ort in die konzeptionelle Arbeit einbeziehe, um bei ihr das Gefühl der Teilhabe an einer solchen Politik zu wecken. Bei der Umsetzung des Aktions­ plans sei die WHO angehalten, auf teilregionaler Ebene sowie mit anderen interessierten Organisationen wie z. B. der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) zu arbeiten. Mit diesem Vorgehen würde man sicherstellen, daß die Maßnahmen die größtmögliche Wirkung zeitigten und sich Doppelgleisigkeiten zu­ gleich auf ein Mindestmaß beschränkten. Mehrere Delegationen meinten, man müsse Indikatoren und Meßinstrumente entwickeln, um sicherzu­ stellen, daß in der gesamten Region die bestmöglichen Informationen verfügbar seien. Vorgeschlagen wurde zudem, daß die von einem Mitgliedstaat in Vorschlag gebrachte Expertengruppe, die sich mit der breiteren Thematik der GFA-Indikatoren befassen solle, auch den Alkohol als wichtigen Arbeitsbereich aufgreifen müsse. Eine Delegation stellte sich vorbehaltlos hinter den Vorschlag des SCRC, in den Aktionsplan das Ziel eines europaweiten Verbots für Alkoholwerbung bei Sportveranstaltungen und für speziell an junge Men­ schen gerichtete Werbung aufzunehmen. Mehrere Delegationen zeigten sich besonders besorgt über das wachsende Problem des Trinkens unter jungen Menschen, weshalb der Gedanke, eine Konferenz zu dieser Frage zu veranstalten, breite Unter­ stützung fand. In seiner Antwort erwiderte der Regionalbeauftragte, daß er sich über die für den Aktionsplan zum Ausdruck gekommene Unterstützung außerordentlich freue und dankbar sei für den erheblichen finan­ ziellen Beitrag eines Mitgliedstaates. Es sei deutlich, daß die Länder in den Plan große Erwartungen setzten, was sich in vielen Fällen bereits in einer nationalen Alkoholpolitik niederschlage. Man habe zur Kenntnis genommen, daß die Fortschritte verfolgt werden müßten, und das Regionalbüro arbeite bereits an einer stärkeren Datenbank mit ausgefeilteren Indikatoren. Er unterstütze den Vorschlag, durch eine Expertengruppe sachgerechte Indikatoren ermitteln zu lassen. Es sei klar, daß eine Alkoholpolitik die Unterstützung der Bevölkerung brauche, wenn sie Erfolg haben solle, und die zweite Europakonferenz zum Thema Alkohol, die für den Dezember 2000 geplant sei, werde eine Plattform bieten, auf der man diese Unterstützung aufbauen könne. Man beabsichtige in die Konferenz wichtige Partner wie z. B. die Weltbank, die Europäische Kommission, den Europarat, UNICEF und ILO einzubeziehen. Das Regionalkomitee verabschiedete Resolution EUR/RC49/R8. 16 B ericht des Regionalkomitees für Europa Länderstrategie (EUR/RC49/8 und /Conf.Doc78) Beschreibung der Länderarbeit im Programmhaushalt Die Direktorin der Abteilung Gesundheitliche Entwicklung in den Ländern erläuterte die Arbeit, die im Anschluß an die Aussprachen auf der 48. Tagung des Regionalkomitees geleistet worden sei. Angesichts der bevorstehenden Evaluation des Ländergesundheitsprogramms habe der SCRC dazu geraten, eine gründliche Erörterung der Länderstrategie des Regionalbüros auf die 50. Tagung des Regionalkomitees zu verschieben. Das Regionalkomitee werde deshalb gebeten, sich nur mit einigen strategischen Fragen des Länderprogramms auseinanderzusetzen, darunter mit dem Vorschlag für den Zuweisungsschlüssel des Länderbudgets und dem Umfang der Unterstützung, die die Länder von der WHO zur Zeit erhielten. Das Regionalbüro fühle sich der Länderarbeit bereits seit vielen Jahren stark verpflichtet. Man müsse je­ doch strategischere und länderspezifischere Ansätze entwickeln und darüber hinaus die WHO-Präsenz in den Ländern stärken. Die Strategie müsse zwar für alle 51 Mitgliedstaaten der Europäischen Region gel­ ten, doch gleichzeitig müsse man an dem Ideal einer verstärkten Unterstützung für die bedürftigsten Län­ der festhalten. Partnerschaften und ein integriertes Vorgehen seien die Leitprinzipien, wobei die organi- sationsübergreifende und multisektorale Arbeitsweise einen höheren Stellenwert erhalten werde. Ein neu­ er Schwerpunkt sei es, den Ländern dabei zu helfen, gesundheitspolitische Konzepte und Aktionspläne zu erarbeiten. Man werde die Möglichkeit einer teilregionalen Konzeption und Bürostruktur sondieren, um die verfügbaren Ressourcen maximal nutzen zu können. Die derzeitige Länderbürofunktion werde ge­ stärkt, und man werde vollen Nutzen aus den Fachprogrammen der WHO sowie aus der Zusammenarbeit mit Kooperationszentren und Netzwerken ziehen. Zur Unterstützung des Planungsprozesses werde man mit einem Team arbeiten, in das man die verschiedensten WHO-Mitarbeiter und nationale Ansprechpart- ner einbeziehen werde. Auf der Grundlage der im vergangenen Jahr geleisteten umfangreichen analytischen Arbeit könne man sagen, daß es sich bei schätzungsweise 50% aller WHO-Tätigkeiten in der Europäischen Region eigent­ lich um Länderarbeit handele. Prinzipien und Kriterien fü r die Festlegung der Länderzuweisungen In der vom Regionalkomitee im September 1998 angenommenen Haushaltszuweisung für 2000-2001 sei die erste Mittelaufstockung des Regionalbüros, die Konsequenz der neuen interregionalen Transferpolitik der Weltgesundheitsversammlung (d. h. 2 Millionen US-$ von 2,2 Millionen US-$) gleichmäßig unter den sechs Ländern mit „niedrigem Einkommen“ aufgeteilt worden. Der Stellvertretende Vorsitzende des SCRC erläuterte das Modell, das vom Ständigen Ausschuß für die Aufteilung der künftigen Länderpro- grammbudgets befürwortet werde. Die diesem Modell zugrunde liegenden Prinzipien würden die folgen­ den Ergebnisse zeitigen: - Die sechs Länder mit einer für 2000-2001 aufgestockten Mittelzuweisung würden diese Allokation in den folgenden Haushaltszeiträumen behalten, bis die Endphase (d. h. 2010) erreicht sei; - die für 2002-2003 zu erwartenden zusätzlichen 2 Millionen US-$ würden an die 22 anderen Länder gehen, die zu Ländermitteln berechtigt seien, wobei man einen vom Index für die menschliche Entwicklung (HDI) des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen abgeleiteten Faktor an­ wenden und ihre Mittelzuweisung des vorausgegangenen Haushaltszeitraums um diese Summe auf stocken werde; - diesen Prozeß werde man dann in jedem Haushaltszeitraum bis 2008-2009 wiederholen; - ab 2010-2011 werde nur noch die HDI-Formel die Grundlage für die Aufteilung der Ländermittel bilden. Die Delegierten würdigten diese Erläuterungen und brachten gegenüber der Direktorin der Abteilung Ge­ sundheitliche Entwicklung in den Ländern und dem EUROHEALTH-Team, darunter den Länderreferen­ ten, ihre Anerkennung darüber zum Ausdruck, daß sie einen so ungeheuren Beitrag dazu geleistet hätten, N eunundvierzigste T agung 17 den in der Umstellungsphase befindlichen Ländern zu helfen. Sie wiesen darauf hin, daß man weiterhin daran arbeiten müsse, die derzeitige Strategie für die Länderarbeit auszuwerten und eine entsprechende Strategie für die Zukunft aufzustellen. Zwei Delegationen schnitten die Frage an, wie man angesichts der kommenden Evaluation des EUROHEALTH-Programms bei der Vorlage der Strategie zeitlich vorgehen solle. Eine Delegation äußerte sich unzufrieden über die Art und Weise, wie die Gesamtpräsenz des Re­ gionalbüros in den Ländern aufgeteilt worden sei. Einige Besorgnis kam auch hinsichtlich des vorge­ schlagenen teilregionalen Konzepts zum Ausdruck: Man befürchtete, daß es sich als allzu bürokratisch und als Ressourcenverschwendung erweisen könne. Der neue Allokationsschlüssel fand breite Billigung. Da die Brauchbarkeit der Formel jedoch von der Genauigkeit der Daten abhinge, befürchteten einige Länder für sich negative Auswirkungen, wenn ihre Daten Lücken aufweisen sollten. Mehrere Delegationen führten an, daß die Mittel, unabhängig vom Ver­ teilungsschlüssel, unter allen Umständen unzureichend seien, wenn man bedenke, wie das Übergangssta­ dium in vielen Nachfolgestaaten der Sowjetunion und MOE-Ländem aussehe. Allgemeine Unterstützung fand der Gedanke, den Status der WHO-Länderreferenten demjenigen der Vertreter der Vereinten Nationen in den Ländern anzupassen und die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen anderen Organisationen der Vereinten Nationen und der WHO zu stärken. Eine Delegation schlug vor, man könne auch eine gemeinsame Ressourcennutzung erwägen. Eine weitere betonte, daß es nützlich wäre, wenn man die in den Ländern vor Ort vorhandene Sachkenntnis besser nutzen würde. In ihrer Antwort dankte die Direktorin der Abteilung Gesundheitliche Entwicklung in den Ländern den Delegierten für ihre Unterstützung und die aufmuntemden Kommentare zur Arbeit der Abteilung. Es freue sie sehr, daß die Länder das für eine neue Länderstrategie vorgeschlagene Konzept begrüßten und sich so deutlich hinter das neue Modell für die Zuweisung der Haushaltsmittel stellten. Das Regionalbüro führe gerade ein neues und verbessertes Planungs- und Evaluationssystem ein und stelle eine engere Verzahnung aller WHO-Tätigkeiten in den Ländern sicher. Nach dem teilregionalen Konzept werde man immer dann verfahren, wenn es sich als nutzbringend erweise und nicht von der Ar­ beit mit einzelnen Ländern ablenke. Sie unterstütze die Ansichten zur Qualifizierung von nationalen Mit­ arbeitern, so daß internationale Mitarbeiter immer nur dann eingesetzt werden müßten, wenn die erfor­ derliche Sachkenntnis vor Ort nicht vorhanden sei. Auch sie sei der Ansicht, daß die Länderreferenten für die Arbeit in den Ländern wichtig seien, und sei darin einig, daß ihre Stellung gestärkt werden sollte. Sie akzeptierte die Auffassung, daß das Klassifikationssystem, das die Gesamtarbeit der WHO in den Ländern abbilden sollte, Schwächen habe, müsse jedoch darauf hinweisen, daß diese Mängel vom WHO-Hauptbüro behoben werden müßten, weshalb die Exekutivpräsidentin vorschlug, das Hauptbüro zu bitten, sich mit dieser Frage zu befassen. Das Regionalkomitee verabschiedete Resolution EUR/RC49/R5. Umwelt und Gesundheit (EUR/RC49/3 und /Conf.DocVIO) Der Direktor der Abteilung Umwelt und Gesundheit konnte dem Regionalkomitee mitteilen, daß zur Dritten Europäischen Ministerkonferenz Umwelt und Gesundheit, die im Juni in London stattgefunden habe, 1146 Teilnehmer aus 54 Ländern, darunter auch 73 Minister, gekommen seien. Bei zwei vorherge­ henden Konferenzen, nämlich 1989 in Frankfurt und 1994 in Helsinki, sei es schwerpunktmäßig um die Erarbeitung von Konzepten und um die Planung gegangen, während das Thema der Londoner Konferenz „Partnerschaftliches Handeln“ gelautet habe. Im Geiste dieser Thematik hätten sich zahlreiche Länder und NGOs sehr konstruktiv an der Vorbereitung der Konferenz und an der Ausarbeitung von Konferenz­ dokumenten beteiligt. Der Direktor meinte, der Prozeß müsse eindeutig weitergehen, und brachte seine Dankbarkeit gegenüber der Regierung von Ungarn zum Ausdruck, die angeboten habe, 2004 in Budapest Gastgeberin der nächsten Ministerkonferenz zu sein. 18 B ericht des R egionalkomitees für Europa Das Wasserprotokoll, das in London angenommen und von 35 Ländern unterzeichnet worden sei, stelle einen wesentlichen Schritt in der Arbeit der WHO dar. Es liege bis zum Juni 2000 im Sekretariat der Ver­ einten Nationen in New York zur Unterschrift auf. Ein weiteres wichtiges Ergebnis der Konferenz, die Charta Verkehr, Umwelt und Gesundheit, zwinge die Gesundheitsminister dazu, den Schwerpunkt ihrer Arbeit auf vorbeugende Maßnahmen zu legen. Er sei erfreut, feststellen zu können, daß viele Länder in­ teressiert daran seien, die in der Charta vorgezeichneten Maßnahmen umzusetzen, und die Lenkungs­ gruppe werde im Oktober in Rom zu ihrer ersten Sitzung Zusammentreffen. Die Strategie der Abteilung Umwelt und Gesundheit umfasse alle Punkte auf der Tagesordnung der Lon­ doner Konferenz, darüber hinaus aber auch noch eine Reihe von weiteren Themen, die dort nicht aus­ drücklich erörtert worden seien. Einige Programme dieser Strategie könnten sogar weltweit bereits umge­ setzt werden, während es sich bei anderen um Initiativen in neuen Bereichen handele. Der neue Ausschuß für Umwelt und Gesundheit (EEHC) stelle mit seinem erweiterten Mandat und seiner größeren Mitgliederzahl ein außerordentlich wichtiges Forum zur Förderung der Umsetzung der von den Ministern in London getroffenen Beschlüsse und zur Koordinierung der erforderlichen Maßnahmen dar. Der Direktor würdigte auch die Arbeit des „alten“ EEHC, vor allem dessen Rolle als Lenkungsausschuß für die Londoner Konferenz. Danach sprach der Direktor über die Organisation der künftigen Arbeit der Abteilung und wies darauf hin, daß die Mitarbeiter sich auf fast ganz Europa verteilten, wobei die Mehrheit ihren Standort allerdings in Kopenhagen und in den Außenstellen des Europäischen Zentrums für Umwelt und Gesundheit (ECEH) in Rom und Bilthoven habe. Das Zentrum werde durch die Einrichtung einer neuen Außenstelle in Bonn erweitert, die von der deutschen Regierung ab 2001 finanziert werden würde. Abschließend würdigte der Direktor die Arbeit der teilregionalen Ländergruppierungen und das von vielen Ländern zum Ausdruck gebrachte Interesse, Gastgeber für Zentren zu sein, die die Abteilung unterstützen würden. Der Stellvertretende Exekutivpräsident erinnerte daran, daß der SCRC auf seiner letzten Tagung betont habe, daß die bereits ergriffenen Initiativen weiterverfolgt werden müßten und man ausreichende Mittel beschaffen müsse, um es dem neuen EEHC zu ermöglichen, seine wichtigen Tätigkeiten auszuführen. Der SCRC habe auch die Beteiligung von NGOs an der Arbeit des EEHC begrüßt. In der sich anschließenden Diskussion führte eine Reihe von Delegationen an, daß ihre Länder bereits angeboten hätten, für die Umsetzung des Wasserprotokolls Pionierarbeit zu leisten. Man betonte jedoch, daß das Wasserprotokoll erst in Kraft trete, wenn es von mindestens 16 Ländern ratifiziert worden sei. Deshalb müsse der Ratifizierungsprozeß in allen Ländern unmittelbar anlaufen, damit das Protokoll mög­ lichst bald in Kraft treten könne. Es wurde auch unterstrichen, daß die Annahme der Verkehrscharta den Beginn eines Prozesses bezeichne, der die beschlossenen Maßnahmen vorantreiben werde und in dessen Verlauf man untersuchen müsse, inwieweit es sinnvoll sei, die Charta zu einem rechtlich bindenden In­ strument, d. h. zu einem Übereinkommen über Verkehr, Umwelt und Gesundheit, weiterzuentwickeln. Man begrüße deshalb den Beschluß, die erste Tagung der Lenkungsgruppe bereits demnächst stattfinden zu lassen. Viele Länder würdigten die Tatsache, daß die Aufstellung von nationalen Aktionsplänen für Umwelt und Gesundheit (NEHAPs) die Zusammenarbeit zwischen Sektoren, die bisher noch nicht zusammengearbei­ tet hätten, erleichtert habe. Darüber hinaus betrachteten viele der EU-Beitrittskandidaten die Entwicklung und Umsetzung von NEHAPs als nützliches Instrument des Beitrittsprozesses. Die Arbeit in teilregiona­ len Gruppierungen wurde gelobt, und es wurden Angebote vorgebracht, Zentren zur Unterstützung der NEHAP-Umsetzung einzurichten. Die mit der Tagesordnung der Londoner Konferenz und in Strategiepapieren auf gegriffenen neuen Initia­ tiven wurden begrüßt. Einige Länder betrachteten insbesondere die Thematik Kinder, Umwelt und Ge­ sundheit als eine entscheidende Problematik für die Gesundheit künftiger Generationen, weshalb vorge­ schlagen wurde, 2002 eine Tagung abzuhalten, bei der man dieses wichtige Anliegen eingehender erör­ tern könne. N eunundvierzigste T agung 19 Viele Länder äußerten sich anerkennend über die Rolle, die der EEHC als Lenkungsausschuß für die Londoner Konferenz und als Plattform einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Sektoren, die bisher nicht ausreichend eng zusammengearbeitet hätten, gespielt habe. Man begrüßte auch die neue Zu­ sammensetzung des Ausschusses, in dem auch Vertreter von NGOs und des Privatsektors einen Sitz ha­ ben würden, sowie das erweiterte Mandat des EEHC. Viele Delegationen würdigten die wichtige Rolle des ECEH und das großzügige Angebot der deutschen Regierung. Die weit verstreuten Standorte der Abteilung Umwelt und Gesundheit und die zahlreichen umzusetzenden Programme machten jedoch eine sorgfältige Koordination und Prioritätenfestlegung not­ wendig und erforderten eine tragfähige Finanzierungsgrundlage. Der Rechtsberater teilte dem Regionalkomitee mit, daß die Arbeit am Wasserprotokoll unterstrichen habe, daß die Weltgesundheitsversammlung erörtern müsse, ob die Befugnis zur Annahme von Übereinkom­ men zu regionalen Themen an die Regionalkomitees delegiert werden sollte. Dieser Punkt werde auf der Tagesordnung der nächsten Weltgesundheitsversammlung stehen. Das Regionalkomitee verabschiedete Resolution EUR/RC49/R4. Stärkung der Public-Health-Maßnahmen bei Naturkatastrophen und internationale Zusammenarbeit im Bereich Katastrophenschutz (EUR/RC49/Conf.Doc./6) sowie Information über die Arbeit der WHO im Kosovo und in der Türkei (EUR/RC49/Inf.Doc75 und /Inf.Doc./6) Das Regionalkomitee wurde darüber informiert, welche Arbeit die WHO im Kosovo geleistet habe, nach­ dem die Vereinten Nationen die Verantwortung für die Regierung in diesem Gebiet übernommen hätten, dessen Bevölkerung zur Zeit schätzungsweise bei 1,6 bis 1,8 Millionen Menschen liege. Die Mission der Vereinten Nationen im Kosovo (UNMIK) sei nach Bestimmungen von Resolution 1244 der Vereinten Nationen eingerichtet worden, um eine Übergangsregierung zu stellen. Ein WHO-Mitarbeiter sei für das Amt des Gesundheitskommissars ernannt worden und für die Gesundheitskomponente der UNMIK- Zivilverwaltung zuständig. Die WHO habe zur Zeit 25 internationale und 38 nationale Mitarbeiter für ihre eigene humanitäre und die UNMIK-Arbeit eingesetzt. Zur Unterstützung dieser Arbeit habe man etwa 10,8 Millionen US-$ beschafft. Zu den wichtigsten Problemen im Kosovo zählten ein unterentwickeltes System der primären Gesund­ heitsversorgung, ein kopflastiges Krankenhaussystem sowie die Notwendigkeit, die Fort- und Weiter­ bildung des Gesundheitspersonals (darunter von Ärzten und Pflegenden) zu verbessern, um die Wis­ senslücken zu schließen, die während der acht Jahre Unruhen und Feindseligkeiten entstanden seien. Die ersten Aufgaben des Gesundheitskommissars seien es gewesen, das Gehalt von etwa 11 000 im Gesundheitsbereich Beschäftigten auszuzahlen, Grundsatzrichtlinien für den Gesundheitssektor festzule­ gen, ein Budget für die Gesundheitsversorgung des Kosovo zu entwerfen, den öffentlichen Gesundheits­ dienst wieder arbeitsfähig zu machen, in Einrichtungen der Gesundheitsversorgung auf spezialisierterer Ebene internationale Krankenhaus-Managementteams aufzustellen, gesundheitlich bedenkliche Arznei­ mittel zu beschlagnahmen und wieder Impfungen einzuführen. Das Regionalkomitee wurde auch über die Arbeit der WHO während der Erdbebenkatastrophe in der Türkei im August 1999 unterrichtet. Ein ziemlich großes, von näherungsweise 20 Millionen Menschen bewohntes Gebiet im Nordwesten des Landes sei davon betroffen gewesen. Über 15 000 Menschen seien umgekommen, es seien 24 000 Verletzte gemeldet worden, und über 300 000 Menschen seien jetzt ob­ dachlos. Die WHO habe umgehend reagiert. Man habe in das Erdbebengebiet chirurgisches und ortho­ pädisches Versorgungsmaterial geschickt, die WHO habe sich an einer Gutachtermission der Vereinten Nationen beteiligt, und der Direktor für Programm-Management sei in die Türkei geflogen, um dem Mi­ nisterium für Gesundheit beizustehen. Ein Dutzend europäischer Länder habe Rettungsteams und Nothilfe in die Türkei geschickt, wo man diese Hilfe dankbar angenommen habe. Mehrere Delegationen brachten angesichts der Tatsache, daß die Naturkatastrophen so viele Menschen be­ troffen hatten, ihre Solidarität und ihre tiefe Sympathie mit der Türkei und mit Griechenland zum Ausdruck. 20 B ericht des Regionalkomitees für E uropa Die Entsendung von Nothilfe in die Türkei sei das wenigste gewesen, was man habe tun können. Von Nachbarländern wurde unterstrichen, daß man einen besseren Katastrophenschutz brauche. Man müsse konzertierter handeln, um nicht nur den unmittelbaren Anforderungen (Rettungsaktionen und Behandlung von Verletzten) gewachsen sein zu können, sondern sich auch mit den langfristigeren psychologischen Folgen für die Opfer befassen zu können. Wesentlich seien dafür ein Frühwarnsystem sowie ein interna­ tionales Expertenregister und Leitlinien für eine effizientere Bewältigung von Notsituationen. Eine Dele­ gation verwies auf die kürzlich aktualisierten Leitlinien, die vom WHO-Hauptbüro herausgegeben wor­ den seien, wobei allerdings auch zugegeben werden müsse, daß Leitlinien allein nicht ausreichend seien, da es keine Standardkatastrophe gebe. An die Generaldirektorin erging die Bitte, in der nächsten Weltge- sundheitsversammlung die Thematik Katastrophenschutz auf globaler Ebene aufzubringen. Ein Delegierter äußerte seine tiefe Besorgnis über die Auswirkungen, welche die derzeitigen Auseinan­ dersetzungen in Ost-Timor auf die dortige Bevölkerung haben würden, und schlug vor, die europäischen Mitgliedstaaten der WHO könnten umgehend humanitäre Hilfe leisten, weshalb er einen diesbezüglichen Resolutionsentwurf zur Behandlung und Verabschiedung vorlegte. Eine andere Delegierte brachte im Namen der 15 Mitgliedstaaten der Europäischen Union die tiefe Sym­ pathie und die Sorge der Europäischen Union um die Flüchtlinge und Vertriebenen von Ost-Timor zum Ausdruck, denen der Zugang zu Nahrungsmitteln, Wasser und medizinischer Grundversorgung verwehrt sei, eine Reaktion, der sich eine weitere Delegation anschloß. Die Europäische Union sei fest entschlos­ sen, der Bevölkerung von Ost-Timor möglichst bald humanitäre Hilfe zu leisten. Angesichts der von der Europäischen Union angebotenen Unterstützung wurde der Resolutionsentwurf zum Thema Ost-Timor zurückgezogen. Das Regionalkomitee verabschiedete Resolution EUR/RC49/R6 über die notwendigen Public-Health- Maßnahmen bei Naturkatastrophen und in Notsituationen und internationale Zusammenarbeit im Kata­ strophenschutz. WAHLEN UND NOMINIERUNGEN Das Regionalkomitee tagte in einer geschlossenen Sitzung, um einen Kandidaten für das Amt des WHO- Regionaldirektors für Europa zu nominieren, sich mit der Nominierung von Mitgliedern für den Exeku­ tivrat zu befassen und Mitglieder für den SCRC, den Europäischen Ausschuß für Umwelt und Gesund­ heit, den Ausschuß für Grundsatz- und Koordinationsfragen des Sonderprogramms zur Forschung, Ent­ wicklung und Wissenschaftlerausbildung im Bereich der menschlichen Reproduktion sowie für den Ma­ nagement-Beratungsausschuß des Aktionsprogramms für unentbehrliche Arzneimittel zu wählen. Nominierung einer Kandidatin/eines Kandidaten für das Amt des Regionaldirektors (EUR/RC49/Conf.Doc./9) Das Regionalkomitee erörterte den Tagesordnungspunkt in einer geschlossenen Sitzung und ersuchte mit Resolution EUR/RC49/R2 die Generaldirektorin, dem Exekutivrat vorzuschlagen, Dr. Marc Danzon ab 1. Februar 2000 zum Regionaldirektor zu ernennen. In Würdigung der langjährigen Arbeit von Dr. Asvall in der Weltgesundheitsorganisation und insbeson­ dere seiner 15 Jahre als Regionaldirektor für Europa verabschiedete das Regionalkomitee Resolution EUR/RC49/R3, mit der es Dr. Asvall zum Regionaldirektor emeritus erklärte. Nominierung von Mitgliedern für den Exekutivrat (EUR/RC49/5 und /5 Corr.l) Das Regionalkomitee wählte Italien, Litauen und Schweden, die der Weltgesundheitsversammlung im Mai 2000 ihre Kandidatur für eine Wahl in den Exekutivrat unterbreiten werden. Neunundvierzigste T agung 21 Wahl von Mitgliedern für den Ständigen Ausschuß des Regionalkomitees (EUR/RC49/5 und 5/ Corr.l) Das Regionalkomitee wählte Polen (Dr. Jacek Piatkiewicz), Rumänien (Dr. Anca Dumitrescu) und die Russische Föderation (Dr. Nikolaj Fetisov) für eine dreijährige, vom September 1999 bis zum Septem­ ber 2002 laufende Amtszeit in den SCRC. Da Dr. Jeremy Metters zum Stellvertretenden Exekutivpräsidenten des Regionalkomitees (und damit zum Vorsitzenden des SCRC) gewählt worden war und in Übereinstimmung mit Regel 2.9 der Geschäftsord­ nung des SCRC, nahm man zur Kenntnis, daß die Türkei (Professor Ay§e Akin) für das noch verbleiben­ de Jahr der Amtszeit den damit freigewordenen Sitz des Vereinigten Königreichs übernehmen werde. Wahl von Mitgliedern für den Europäischen Ausschuß für Umwelt und Gesundheit (EUR/RC49/5 Add.l und /5 Add.l Corr.l) Das Regionalkomitee wählte Irland (Tom Mooney), die Türkei (Professor Cagatay Güler), Ungarn (Dr. Alan Pinter) und das Vereinigte Königreich (Professor Liam Donaldson) für eine zweijährige, von September 1999 bis September 2001 laufende Amtszeit in den EuropäischenAusschuß für Umwelt und Gesundheit. Wahl eines Mitglieds für den Ausschuß für Grundsatz- und Koordinationsfragen des Sonderpro­ gramms zur Forschung, Entwicklung und Wissenschaftlerausbildung im Bereich der menschlichen Reproduktion (EUR/RC49/5 und 5/Corr.l) Das Regionalkomitee wählte für eine dreijährige, am 1. Januar 2000 beginnende Amtszeit Usbekistan (Dr. Dilbar Makhudova) in den Ausschuß für Grundsatz- und Koordinationsfragen des Sonderprogramms zur Forschung, Entwicklung und Wissenschaftlerausbildung im Bereich der menschlichen Reproduktion. Wahl eines Mitglieds für den Management-Beratungsausschuß des Aktionsprogramms für unentbehrliche Arzneimittel (EUR/RC49/5 und 5/Corr.l) Das Regionalkomitee wählte für eine dreijährige, am 1. Januar 2000 beginnende Amtszeit Spanien (Dr. Alfonso Rodriguez-Alvarez) in den Management-Beratungsausschuß des Aktionsprogramms für un­ entbehrliche Arzneimittel. So n st ig e An g e l e g e n h e it e n Gedenkminute für Dr. Leo Kaprio Das Regionalkomitee legte zu Ehren des am 14. August 1999 verstorbenen Dr. Leo Kaprio eine Schwei­ geminute ein. Dr. Kaprio war bis 1985 18 Jahre lang WHO-Regionaldirektor für Europa gewesen und danach zum Regionaldirektor emeritus ernannt worden. Ort und Zeitpunkt der fünfzigsten und einundfünfzigsten Tagung (EUR/RC49/Conf.Doc/7 und /Inf.DocV4) Das Regionalkomitee verabschiedete Resolution EUR/RC49/R7, mit der bestätigt wird, daß die 50. Tagung vom 11. bis 15. September 2000 im Regionalbüro für Europa in Kopenhagen stattfindet, und beschlossen wird, auf freundliche Einladung der Regierung von Spanien die 51. Tagung vom 10. bis 14. September 2001 in Spanien stattfinden zu lassen. 22 Bericht des R egionalkomitees für Europa R e so l u t io n e n EUR/RC49/R1 ÄNDERUNGEN ZUR G e s c h ä f t s o r d n u n g d e s R e g i o n a l k o m i t e e s u n d d e s S t ä n d ig e n A u s s c h u s s e s d e s R e g i o n a l k o m i t e e s Das Regionalkomitee - nach Behandlung der in Anhang 2 zu Dokument EUR/RC49/2 enthaltenen Empfehlungen des Ständigen Ausschusses des Regionalkomitees zu Änderungen der Geschäftsordnung des Regionalkomi­ tees und des Ständigen Ausschusses des Regionalkomitees - NIMMT die in EUR/RC49/2 Anhang 2 enthaltenen Änderungen AN, die unverzüglich wirksam werden. GESUNDHEIT21 Europäisches Ziel 0. EUR/RC49/R2 N o m i n i e r u n g d e s R e g io n a l d ir e k t o r s Das Regionalkomitee - unter Berücksichtigung von Artikel 52 der Verfassung und in Übereinstimmung mit Regel 47 der Geschäftsordnung des Regionalkomitees - 1. NOMINIERT Dr. Marc Danzon zum Regionaldirektor für Europa und 2. ERSUCHT die Generaldirektorin, dem Exekutivrat vorzuschlagen, Dr. Marc Danzon ab 1. Februar 2000 zum Regionaldirektor zu ernennen. GESUNDHEIT21 Europäisches Ziel 0. EUR/RC49/R3 W ü r d i g u n g d e r V e r d i e n s t e v o n D r . J o E ir i k A s v a l l Das Regionalkomitee - mit dem Ausdruck tiefer Dankbarkeit für das starke Engagement, das Dr. Jo Eirik Asvall während seiner langjährigen Tätigkeit in der Weltgesundheitsorganisation und insbesondere als Regionaldirektor für Europa bewiesen hat, und für seine herausragenden Leistungen im Bereich der internationalen Public Health und Entwicklung, in der Überzeugung, daß sein Beitrag zur Verbesserung der Gesundheit der Menschen in der ge­ samten Europäischen Region von seiten der Weltgesundheitsorganisation besondere Würdigung verdient, wenn er sein Amt am 31. Januar 2000 abgibt - Neunundvierzigste T agung 23 1. DANKT Dr. Asvall aufrichtig für alles, was er getan hat, um die Arbeit der WHO zu fördern, 2. ERNENNT Dr. Jo Eirik Asvall zum Regionaldirektor emeritus der Weltgesundheitsorganisation. GESUNDHEIT? 1 Europäisches Ziel 0. EUR/RC49/R4 U m w e l t u n d G e s u n d h e i t Das Regionalkomitee - nachdrücklich darauf hinweisend, daß eine gesundheitsförderliche Umwelt für alle in der Europäi­ schen Region hohe Priorität haben sollte, unter Begrüßung der Fortschritte, die durch den Prozeß Umwelt und Gesundheit während der letz­ ten zehn Jahre im Hinblick auf dieses Ziel gemacht worden sind, einen Prozeß, der durch die Arbeit des Europäischen WHO-Zentrums für Umwelt und Gesundheit und den Europäischen Ausschuß für Umwelt und Gesundheit unterstützt wurde, und in der Überzeugung, daß der Prozeß Umwelt und Gesundheit im 21. Jahrhundert weiterhin ent­ scheidend zur Gesundheit der Menschen in der Europäischen Region beitragen wird - 1. DANKT den Regierungen von Frankreich, Italien und den Niederlanden für ihre unschätzbare Hil­ fe, die sie der Bewegung Umwelt und Gesundheit in den 1990er Jahren durch ihre Unterstützung des Eu­ ropäischen Zentrums für Umwelt und Gesundheit geleistet haben, 2. DANKT der Regierung von Deutschland für ihr Angebot, ab 2001 in Bonn Gastgeber einer dritten Außenstelle des Europäischen Zentrums für Umwelt und Gesundheit zu sein, 3. DANKT der Regierung von Ungarn für ihr Anerbieten, 2004 Gastgeber der Vierten Ministerkonfe­ renz Umwelt und Gesundheit zu sein, die bis dahin ein Ansporn zum Handeln sein wird, 4. STELLT SICH HINTER den Beschluß, der auf der Dritten Ministerkonferenz Umwelt und Ge­ sundheit im Juni 1999 in London getroffen wurde, das Mandat des Europäischen Ausschusses für Umwelt und Gesundheit zu verlängern und den Kreis der Mitglieder auszuweiten, 5. ERSUCHT den Europäischen Ausschuß für Umwelt und Gesundheit, die in der Erklärung der Dritten Ministerkonferenz Umwelt und Gesundheit (der Erklärung von London) dargelegten Maßnahmen zu verfolgen, zu erleichtern und zu fördern und dabei besondere Aufmerksamkeit auf die Notwendigkeit zu lenken: a) die Ratifizierung, das Inkrafttreten und die zwischenzeitliche Umsetzung des Protokolls über Wasser und Gesundheit zum ECE-Übereinkommen von 1992 über den Schutz und die Nutzung grenzüberschreitender Wasserläufe und internationaler Seen zu fördern, b) Maßnahmen zu fördern, um sicherzustellen, daß die Charta Verkehr, Umwelt und Gesund­ heit umgesetzt, diese Umsetzung begleitend überwacht und darüber Bericht erstattet wird und daß Vorbereitungen für die Erwägung weiterer internationaler Initiativen in diesem Bereich getroffen werden, c) praktische Schritte zur Verwirklichung der in der Londoner Erklärung dargelegten Ziele und Maßnahmen in die Wege zu leiten, beispielsweise durch die Einsetzung von Task Forces oder im Bedarfsfall anderer Mechanismen, 24 B ericht des Regionalkomitees für Europa d) die bestehenden Ressourcen voll auszuschöpfen, z. B. indem die Rolle des Europäischen Zentrums für Umwelt und Gesundheit maximiert, die enge Koordination mit dem Prozeß Umwelt für Europa sichergestellt und die Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission, mit interna­ tionalen Organisationen und anderen Partnern gefördert wird, e) weiterhin die Öffentlichkeitsbeteiligung und intersektorale Partnerschaften, wie in der Erklä­ rung beschrieben, in Übereinstimmung mit dem gesundheitspolitischen Rahmenkonzept GESUNDHEIT21 z u stärken, 6. BITTET die Mitgliedstaaten EINDRINGLICH: a) ihre politischen, fachlichen und finanziellen Ressourcen zu mobilisieren, um die partner­ schaftliche Umsetzung von in London beschlossenen Maßnahmen innerhalb ihrer Länder und in der gesamten Region anzuregen, b) sich an der notwendigen finanziellen Unterstützung des Europäischen Zentrums für Umwelt und Gesundheit zu beteiligen und sich den Bemühungen von Italien, den Niederlanden und dem Regionalbüro anzuschließen, um so eine Plattform für die wissenschaftliche und praxisnahe Unter­ stützung wirksamer Maßnahmen sicherzustellen, 7. BEVOLLMÄCHTIGT den Regionaldirektor. Sekretariatsfunktionen für das Protokoll über Wasser und Gesundheit zum ECE-Übere in kommen von 1992 über den Schutz und die Nutzung grenzüberschrei­ tender Wasserläufe und internationaler Seen, wie in Artikel 17 des Protokolls vorgesehen, zu übernehmen und mit dem Exekutivsekretär der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa in einer Arbeitsvereinbarung die Einzelheiten ihrer Arbeitsteilung festzulegen, 8. ERSUCHT den Regionaldirektor, im Prozeß Umwelt und Gesundheit in der Europäischen Region weiterhin führend voranzugehen und die für diesen Prozeß notwendige Unterstützung des Regionalbüros sicherzustellen sowie eine klare Regelung für die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Einheiten des Europäischen Zentrums Umwelt und Gesundheit einzuführen. GESUNDHEIT? 1 Europäische Ziele 10, 14. EUR/RC49/R5 S t r a t e g i s c h e P l a n u n g d e r A r b e i t m i t d e n L ä n d e r n UND DER VERTEILUNG DER MITTELZUWEISUNG FÜR DIE LÄNDER in d e r E u r o p ä is c h e n R e g i o n Das Regionalkomitee - nach Behandlung des Dokuments EUR/RC49/8, das einen Plan für die Arbeit mit den Ländern der Europäischen Region, Vorschläge für die Aufnahme von Informationen in den Programmhaushalt, die ein realistisches Bild von der den Ländern geleisteten Unterstützung vermitteln, sowie den Vorschlag für die Mittelzuweisung an die Länder, in dem die in Übereinstimmung mit Resolutionen WHA51.31 bereitge­ stellten zusätzlichen Mittel berücksichtigt sind, enthält, in Kenntnis auch der Empfehlungen des Ständigen Ausschusses des Regionalkomitees hinsichtlich der Arbeit mit den Ländern der regionalen Organisation - 1. DANKT dem Ständigen Ausschuß und dem Sekretariat für ihre umfangreiche gemeinsame A rbeit an den V orschlägen und E m pfehlungen, 2. BITTET den Ständigen Ausschuß des Regionalkomitees und den Regionaldirektor, ihre Überprü­ fung der Grundprinzipien für die Länderstrategie der Europäischen Region fortzusetzen und dabei die N eunundvierzigste T agung 25 Resultate der Evaluation des EUROHEALTH-Programms, den Bericht des Ständigen Ausschusses des Regionalkomitees (EUR/RC49/2), die in Dokument EUR/RC49/8 aufgeworfenen Probleme und die Aus­ sprache des Regionalkomitees zu Tagesordnungspunkt 3e) zu berücksichtigen und dem Regionalkomitee auf dessen 50. Tagung darüber Bericht zu erstatten, 3. BESCHLIESST, (wie in Resolution EUR/RC48/R9 vereinbart) das Niveau der zusätzlichen Haus­ haltsmittel für Armenien, Aserbaidschan, Bosnien-Herzegowina, Kirgisistan, Republik Moldau und Tadschikistan beizubehalten, bis die Region ihre endgültige aufgestockte Mittelzuweisung erhält, worauf sich die Länderzuweisungen ausschließlich auf den Index für die menschliche Entwicklung des Entwick­ lungsprogramms der Vereinten Nationen stützen werden, 4. STELLT SICH HINTER den Vorschlag, daß (d. h. ab 2002-2003) künftige zusätzliche Haushalts­ mittel unter den übrigen EUROHEALTH-Ländem (Albanien, Bulgarien, Ehemalige jugoslawische Repu­ blik Mazedonien, Estland, Georgien, Jugoslawien1, Kasachstan, Kroatien, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Republik Moldau, Rumänien, Russische Föderation, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik, Tür­ kei, Turkmenistan, Ukraine, Ungarn, Usbekistan, Weißrußland) verteilt werden, und zwar auf der Grund­ lage des Index für die menschliche Entwicklung, wobei davon ausgegangen wird, daß bei der Anwendung der in dieser Resolution enthaltenen Bestimmungen bis 2010-2011 keines der in Beschlußteil 3 oder 4 angeführten Länder solche Haushaltsmittel erhält, wenn es nach der zu dem jeweiligen Zeitpunkt gelten­ den Definition der Weltbank unter die Länder mit hohem Einkommen fällt, 5. ERSUCHT den Regionaldirektor, dem Regionalkomitee 2010 einen Evaluationsbericht über die Anwendung des Index für die menschliche Entwicklung vorzulegen, damit es überlegen kann, ob für die folgenden Haushaltszeiträume eine modifizierte Mittelzuweisung benutzt werden sollte, 6. BESCHLIESST, daß künftigen Programmhaushaltsvoranschlägen entsprechend dem in Dokument EUR/RC49/8 und dessen Anhang 1 enthaltenen Vorschlag ein ergänzender, revidierter, mit Querverwei­ sen versehener Anhang beigefügt wird, der sich auf den neuesten veröffentlichten Index der menschlichen Entwicklung stützt und ein realistischeres Bild von der den Ländern der Europäischen Region geleisteten Unterstützung vermitteln kann. GESUNDHEIT21 Europäisches Ziel 0. EUR/RC49/R6 N o t w e n d i g e P u b l i c -H e a l t h -M a s s n a h m e n b e i N a t u r k a t a s t r o p h e n u n d in N o t s it u a t io n e n u n d i n t e r n a t i o n a l e Z u s a m m e n a r b e it im K a t a s t r o p h e n s c h u t z Das Regionalkomitee - angesichts der verheerenden und tragischen Auswirkungen der jüngsten Erdbebenkatastrophen in der Türkei und in Griechenland und des dadurch für die Menschen bewirkten ungeheuren Leidens, in dem Wunsch, seine starke Sympathie für die Menschen der Türkei und von Griechenland und seine Anteilnahme an ihrem Kummer und ihrem Schmerz zum Ausdruck zu bringen, unter Begrüßung der diesen Ländern von der internationalen Gemeinschaft erwiesenen Solidarität und geleisteten Hilfe, angesichts der Tatsache, daß einigen Mitgliedstaaten der Region aufgrund ihrer Lage in durch Erd­ beben oder andere Naturkatastrophen gefährdeten Gebieten weitere ähnliche Katastrophen drohen. 1 Von dem Zeitpunkt an, an dem Jugoslawien erneut ein aktiver Mitgliedstaat der Region sein sollte. 26 Bericht des Regio nalko m itees für Europa unter Betonung der Tatsache, daß angesichts schwerer Naturkatastrophen eine örtlich und interna­ tional umfassende, rasche und koordinierte Nothilfe erforderlich ist, vor allem, um Menschenleben zu retten und menschliches Leid zu verringern - ERSUCHT den Regionaldirektor: a) die Leistungsfähigkeit und die Tätigkeiten des Regionalbüros im Bereich Nothilfe und Kata­ strophenschutz zu überprüfen, b) Mechanismen aufzuzeigen, um im Public-Health-Bereich koordinierte und umgehende inter­ nationale Maßnahmen sicherzustellen und die Rolle des Regionalbüros bei der Reaktion auf schwe­ re Naturkatastrophen zu verbessern, und dabei die Aufmerksamkeit vor allem darauf zu richten: - daß die Leitlinien für den Katastrophen schütz und ihre Anwendung überprüft werden, um sicherzustellen, daß die örtliche Fähigkeit zur raschen Reaktion gestärkt wird, und daß unter den Mitgliedstaaten kooperative Netze gebildet werden, wobei die Infor­ mationstechnologie dazu genutzt werden muß, internationale Soforthilfebemühungen zu verbessern und zu beschleunigen, c) der Generaldiektorin diese Resolution zur möglichen Erwägung auf der globalen Ebene der Organisation zur Kenntnis zu bringen, d) dem Ständigen Ausschuß des Regionalkomitees und danach dem Regionalkomitee auf des­ sen 50. Tagung einen Bericht zu dem oben Genannten zur Behandlung vorzulegen. GESUNDHEIT! 1 Europäisches Ziel 10 EUR/RC49/R7 O r t u n d Z e i t p u n k t d e r O r d e n t l i c h e n T a g u n g e n d e s R e g i o n a l k o m i t e e s in d e n J a h r e n 2 0 0 0 u n d 2001 Das Regionalkomitee - nach Prüfung des auf der 48. Tagung getroffenen, in Resolution EUR/RC48/R7 enthaltenen Be­ schlusses - 1. BESTÄTIGT, daß die 50. Tagung vom 11. bis 15. September 2000 am Sitz des Regionalbüros für Europa in Kopenhagen stattfindet, 2. BESCHLIESST, daß die 51. Tagung auf Einladung der spanischen Regierung vom 10. bis 14. Sep­ tember 2001 in Spanien stattfinden soll. GESUNDHEIT21 Europäisches Ziel 0. Neunundvierzigste T agung 27 EUR/RC49/R8 E u r o p ä is c h e r A k t i o n s p l a n A l k o h o l - d r it t e P h a s e Das Regionalkomitee - unter Hinweis auf das gesundheitspolitische Rahmenkonzept „Gesundheit für alle“ für die Europäi­ sche Region für das 21. Jahrhundert, das es 1998 (in Resolution EUR/RC48/R5) gebilligt hat, und insbe­ sondere unter Hinweis auf Ziel 12, in dem es um die Reduzierung von alkoholbedingten Schäden geht, unter Hinweis auf seine Resolution EUR/RC42/R8, mit der es die erste und zweite Phase des Euro­ päischen Aktionsplans Alkohol und der Europäischen Alkoholcharta, die auf der europäischen Konferenz Gesundheit, Gesellschaft und Alkohol vom 12.-14. Dezember 1995 in Paris verabschiedet wurden, ange­ nommen hat, nach Behandlung von Dokument EUR/RC49/9, das Vorschläge für die dritte Phase des Europäi­ schen Aktionsplans Alkohol enthält - 1. STELLT SICH HINTER die dritte Phase des Europäischen Aktionsplans Alkohol als Leitliniendo­ kument für die europäischen Mitgliedstaaten, unter Berücksichtigung ihrer unterschiedlichen Kulturen und sozialen, rechtlichen und wirtschaftlichen Gegebenheiten, 2. BITTET die Mitgliedstaaten EINDRINGLICH: a) eine nationale Alkoholpolitik aufzustellen oder ihre bestehende Politik so umzugestalten, daß sie der Europäischen Alkoholcharta entspricht, und Programme einzurichten, die in Übereinstim­ mung mit den in der dritten Phase des Aktionsplans dargelegten Ergebnissen und Maßnahmen ste­ hen, b) die Bedeutung von multisektoralen Maßnahmen und die wichtige Rolle, die bürgemahe Gemeinschaften und Gesundheitssysteme bei der Förderung und Umsetzung des Aktionsplans spielen, anzuerkennen, c) die Umsetzung von Tätigkeiten zu unterstützen, mit denen die Resultate des Aktionsplans in Organisationen, die zur Erreichung der Gesamtziele beizutragen vermögen, angestrebt werden können, d) Maßnahmen zum Schutz junger Menschen vor durch Alkohol bewirkten Schäden ergreifen und Programme aufzustellen, in die junge Menschen einbezogen werden, 3. BITTET die Organisationen der Europäischen Integration, zwischenstaatliche und nichtstaatliche Organisationen sowie Selbsthilfebewegungen EINDRINGLICH, gemeinsam mit den Mitgliedstaaten und mit dem Regionalbüro zu handeln, um die in der gesamten Region unternommenen Bemühungen um eine Verringerung der durch den Alkoholkonsum bedingten Schäden zu maximieren, 4. ERSUCHT den Regionaldirektor: a) sicherzustellen, daß der Aktionsplan durch das Regionalbüro und dessen Netze unterstützt wird, und zwar durch Mittel aus dem Ordentlichen Haushalt der WHO und durch Bemühungen um die Beschaffung von mehr freiwilligen Beiträgen, b) mit den Mitgliedstaaten und anderen Organisationen zusammenzuarbeiten und ihnen in ihren Bemühungen um eine Verringerung der durch den Alkoholkonsum entstehenden Schäden und von alkoholbedingten Problemen in der Region behilflich zu sein, 28 B ericht des Regionalkomitees für Europa c) für die Europäische Region ein System zur Erfassung von Informationen über alkoholbe­ dingte Probleme zu schaffen, um die für die Umsetzung des regionalen Aktionsplans relevanten In­ formationen sammeln, analysieren und weitergeben zu können, d) im Rahmen des Berichts des Regionaldirektors dem Regionalkomitee alle zwei Jahre über die bei der Umsetzung des Aktionsplans gemachten Fortschritte zu berichten. G E S U N D H E 1T21 Europäisches Ziel 12. EUR/RC49/R9 M o d e r n i s ie r u n g d e r R o l l e d e r P u b l i c H e a l t h i n d e r E u r o p ä is c h e n R e g i o n Das Regionalkomitee - in Anerkennung der Bedeutung von Public Health als Teil von GESUNDHEIT21 - dem gesundheits­ politischen Rahmenkonzept „Gesundheit für alle“ für die Europäische Region, ferner in Erkenntnis dessen, daß Public-Health-Manager und andere, im gesundheitspolitischen Rahmenkonzept „Gesundheit für alle“ definierte im Pubiic-Health-Bereich Beschäftigte Integrität besit­ zen und hohes berufliches Ansehen genießen müssen, um wirksam sektor- und institutionsübergreifend koordinieren und bei Politikern und Bevölkerung Unterstützung finden zu können, in der Auffassung, daß Public Health ihrem Wesen nach multidisziplinär ist und sich auf eine Viel­ falt von beruflichen Fertigkeiten stützen muß, im Bewußtsein der Schlüsselrolle, mit der Institutionen für die Public-Health-Aus- und - Fortbildung, und insbesondere Hochschulen bzw. Fakultäten für Public Health, zu einer Public-Health- Infrastruktur beitragen und Arbeitskräfte ausbilden können, die imstande sind, die Werte und Ziele von GESUNDHEIT21 umzusetzen - 1. STELLT SICH HINTER die Prinzipien und Strategien zur Stärkung der Public-Health-Funktion und der Public-Health-Infrastruktur, -Ausbildung und -Forschung in der Europäischen Region, wie in Dokument EUR/RC49/10 und in Übereinstimmung mit GESUNDHEIT21 dargelegt, 2. BITTET die Mitgliedstaaten EINDRINGLICH: a) sicherzustellen, daß die Hauptaufgaben und -funktionen von Public Health und die Public- Health-Infrastruktur, -Ausbildung und -Forschung den in Dokument EUR/RC49/10 und in GESUNDHEIT21 genannten Herausforderungen gerecht werden und den dort dargelegten Prinzipien und Strategien entsprechen, b) besonderes Gewicht auf ein umfassendes Programm für die Entwicklung von Humanres­ sourcen durch gesundheitswissenschaftliche Grund- und Postgraduiertenstudiengänge und Fortbil­ dungsangebote für Gesundheitsfachkräfte und andere Berufsgruppen, deren Arbeit einen Einfluß auf die Gesundheit haben kann, zu legen, wobei vorrangig sicherzustellen ist, daß man ein starkes Arbeitskräftepotential von Public-Health-Spezialisten heranzieht und ihre Ausbildung an Hoch­ schulen für Public Health oder ähnlichen Einrichtungen vorsieht, 3. ERSUCHT den Regionaldirektor: a) die Kapazität des Regionalbüros zu stärken, die Organisation und Praxis der Public Health überall in der Europäischen Region führend zu fördern und zu stützen und die Kommunikation und Neunundvierzigste T agung 29 Zusammenarbeit der WHO mit anderen in diesem Bereich aktiven Organisationen und Institutionen zu verbessern, b) Strategien, Leitlinien und Instrumente für Public-Health-Systeme und die Kompetenzbildung im Bereich Public Health zu entwickeln, den Aufbau von Hochschulen für Public Health und na­ tionalen Instituten für Public Health oder von ähnlichen Einrichtungen zu fördern, die Zusammen­ arbeit zwischen Gesundheitswissenschaftlem, klinischer Forschung und Grundlagenforschung zu stärken und an der Ausarbeitung von auf die Prinzipien von GESUNDHEIT21 gegründeten Mo­ dellcurricula für Fortbildung und Studiengänge mitzuwirken, c) einen Mechanismus zu unterstützen, durch den Public-Health-Ausbildungseinrichtungen in der Region einen Verbund bilden können, der es ihnen ermöglicht, insbesondere bei auf die Ziele von GESUNDHEIT21 bezogenen Tätigkeiten, ihre Kommunikation und Zusammenarbeit zu verbessern, d) die Möglichkeiten zu konkretisieren, mit denen die WHO zur Zusammenarbeit mit der Euro­ päischen Kommission beitragen kann, e) dem Regionalkomitee in regelmäßigen Abständen über die zur Umsetzung dieser Resolution unternommenen Schritte zu berichten. GESUNDHEIT21 Europäische Ziele 18, 21. EUR/RC49/R10 „ G e su n d h e it f ü r a l l e “ : In d i k a t o r e n z u r V e r l a u f s k o n t r o l l e und E v a l u i e r u n g d e r G esu n d h e it2 1 Das Regionalkomitee - nach Behandlung des Dokuments EUR/RC49/7 betreffend „Gesundheit für alle“ (GFA)-Indikato- ren zur Verlaufskontrolle und Evaluierung der GESUNDHEIT21, unter Hinweis auf Resolution WHA39.7, mit der u. a. beschlossen wurde, daß alle drei Jahre Be­ richt über den Stand der Fortschritte zur GFA erstattet werden sollte, unter Hinweis auf Resolution EUR/RC48/R5 betreffend das Rahmenkonzept „Gesundheit für alle“ für das 21. Jahrhundert für die Europäische Region - 1. BEFÜRWORTET die für die Region erarbeiteten GFA-Indikatoren, sowie die für die GFA- Verlaufskontrolle 2000-2001 vorgeschlagene Vereinfachung des Verfahrens, insbesondere was die Un­ terscheidung zwischen „Monitoring“ und „Evaluation“ anbelangt, 2. BITTET die Mitgliedstaaten EINDRINGLICH: a) sicherzustellen, daß geeignete Mechanismen entwickelt oder bereits vorhandene eingesetzt werden, um in den jeweiligen Ländern - in Einklang mit den Erfordernissen der gesundheitspoliti­ schen Entwicklung auf verschiedenen Ebenen - effizient die GFA-Verlaufskontrolle und Evaluie­ rung durchzuführen, b) dem Regionalbüro - in Einklang mit dem vorgeschlagenen Zeitplan und Verfahren - statisti­ sche Daten und sonstige relevante Informationen zu übermitteln, c) erforderlichenfalls das Regionalbüro um Unterstützung bei der Durchführung dieser Aktivi­ täten zu ersuchen. 30 B ericht des Regio nalko m itees für Europa d) das Regionalbüro weiterhin bei seinen Bemühungen, die Anwendung und internationale Vergleichbarkeit von GFA-Daten zu verbessern, zu unterstützen, 3. ERSUCHT den Regionaldirektor: a) der Generaldirektorin alle relevanten Dokumente - zusammen mit dem Bericht über die 49. Tagung des Regionalkomitees - zum Zweck der Koordinierung der regionalen und globalen Strategie zu übermitteln, b) beim Ausbau des Potentials nationaler Informationssysteme behilflich zu sein, um in der Re­ gion eine stärkere Verflechtung der Tätigkeiten der WHO mit den Tätigkeiten aller sonstigen be­ troffenen Gremien anzustreben und so die Vergleichbarkeit der Datenanforderungen und Standards zu fördern, c) die GFA-Bestandsaufnahme im Jahr 2000 zu initiieren und dem Regionalkomitee auf seiner 51. Tagung Bericht über die Ergebnisse dieser Bestandsaufnahme zu erstatten. GESUNDHEIT21 Europäisches Ziel 21. E U R /R C 4 9 /R 1 1 B e r ic h t d e s S t ä n d ig e n A u s s c h u s s e s d e s R e g io n a l k o m i t e e s Das Regionalkomitee - nach Behandlung des Berichts des Ständigen Ausschusses des Regionalkomitees (Dokument EUR/RC49/2 und EUR/RC49/2 Add.l) sowie der darin enthaltenen vorgeschlagenen Maßnahmen und Empfehlungen - 1. DANKT den Mitgliedern des Ständigen Ausschusses für ihre Arbeit im Namen des Regionalko­ mitees, 2. BITTET den Ständigen Ausschuß, seine Arbeit auf der Grundlage der vom Regionalkomitee auf seiner 49. Tagung geführten Diskussionen und verabschiedeten Resolutionen weiterzuführen, 3. ERSUCHT den Regionaldirektor, gegebenenfalls zu den Schlußfolgerungen und Vorschlägen im Bericht des Ständigen Ausschusses Maßnahmen zu ergreifen und dabei die vom Regionalkomitee auf dessen 49. Tagung vereinbarten Änderungen, wie im Tagungsbericht festgehalten, voll zu berücksichti­ gen. GESUNDHE1T21 Europäisches Ziel 0. N eunundvierzigste T agung 31 Anhang 1 T a g e s o r d n u n g 1. Eröffnung der Tagung a) Wahl von Präsident/in, Exekutivpräsident/in, Stellvertretendem/r Exekutivpräsident/in und Berichterstatter/in b) Annahme der Tagesordnung und des Arbeitsprogramms 2. Erörterung der Arbeit der WHO a) Erklärung der Generaldirektorin b) Erklärung des Regionaldirektors c) Bericht des Ständigen Ausschusses des Regionalkomitees (darunter Vorschläge für eine re­ gionale Regelung der halbständigen Mitgliedschaft im Exekutivrat sowie Änderungsvor­ schläge zur Geschäftsordnung des SCRC und des Regionalkomitees) d) Zusammenarbeit mit anderen Organisationen im System der Vereinten Nationen, mit Orga­ nisationen der Europäischen Integration, sowie mit zwischenstaatlichen Organisationen und nichtstaatlichen Organisationen in Europa 3. Die künftige Arbeit der WHO a) Angelegenheiten, die sich aus Beschlüssen der Weltgesundheitsversammlung und des Exe- kutivrats ergeben b) GESUNDHE1T21: das Rahmenkonzept „Gesundheit für alle“ für die Europäische Region der WHO: - EUROs Reaktion auf die Reform der WHO und GESUNDHEIT21 - Förderung von GESUNDHE1T21 - Indikatoren für GESUNDHEIT21 und Verfolgung der im Hinblick auf „Gesundheit für alle“ gemachten Fortschritte c) Struktur und Funktion von Public Health in Europa d) Beurteilung der Phasen I und II des Europäischen Aktionsplans Alkohol (1992-1999) und Annahme von Phase III des Europäischen Aktionsplans Alkohol (2000-2005) e) Länderstrategie (darunter Beschreibung der Länderarbeit im Programmhaushalt sowie Prin­ zipien/Kriterien für die Festlegung von Länderzuweisungen) f) Umwelt und Gesundheit g) Stärkung von Public-Health-Maßnahmen bei Naturkatastrophen und internationale Zusam­ menarbeit im Bereich Katastrophenschutz 4. Wahlen und Nominierungen a) Nominierung einer Kandidatin/eines Kandidaten für das Amt des Regionaldirektors b) Nominierung von Mitgliedern für den Exekutivrat c) Wahl von Mitgliedern für den Ständigen Ausschuß des Regionalkomitees d) Wahl eines Mitglieds für den Ausschuß für Grundsatz- und Koordinationsfragen des Son­ derprogramms zur Forschung, Entwicklung und Wissenschaftlerausbildung im Bereich der menschlichen Reproduktion e) Wahl eines Mitglieds für den Management-Beratungsausschuß des Aktionsprogramms für unentbehrliche Arzneimittel f) Wahl von Mitgliedern für den Europäischen Ausschuß für Umwelt und Gesundheit 32 B ericht des Regionalkomitees für Europa 5. Sonstige Angelegenheiten a) Ort und Zeitpunkt der einundfünfzigsten Tagung im Jahre 2001 b) Sonstiges c) Annahme des Berichts und Abschluß der neunundvierzigsten Tagung N eunundvierzigste T agung 33 Arbeitsdokumente EUR/RC49/1 Rev.2 EUR/RC49/2 EUR/RC49/2 Add.l EUR/RC49/2 Add.2 EUR/RC49/3 EUR/RC49/4 EUR/RC49/5 Corr.l EUR/RC49/5 Add.l EUR/RC49/5 Add.l Corr.l EUR/RC49/6 EUR/RC49/7 EUR/RC49/7 Add.l EUR/RC49/8 EUR/RC49/9 EUR/RC49/10 EUR/RC49/11 EUR/RC49/12 Konferenzdokumente EUR/RC49/Conf .Doc./1 Rev.l EUR/RC49/Conf.Doc./2 EUR/RC49/Conf. Doc ./3 EUR/RC49/Conf. Doc. /4 EUR/RC49/Conf.Doc./5 EUR/RC49/Conf.Doc./6 EUR/RC49/Conf.Doc./7 EUR/RC49/Conf. Doc ,/8 EUR/RC49/Con f. Doc ./9 EUR/RC49/Conf. Doc./10 EUR/RC49/Conf. Doc./11 EUR/RC49/Conf. Doc./12 EUR/RC49/Conf.Doc./13 Anhang 2 L is t e d e r D o k u m e n t e Tagesordnung Bericht des Ständigen Ausschusses des Regionalkomitees Bericht über eine Ad-hoc-Tagung des Ständigen Ausschusses des Re­ gionalkomitees, Kopenhagen, 1 5 .-1 6 . Juli 1999 Bericht der sechsten Tagung des Ständigen Ausschusses des Regional­ komitees Umwelt und Gesundheit Angelegenheiten, die sich aus Beschlüssen und Resolutionen der Welt­ gesundheitsversammlung und des Exekutivrats ergeben Mitgliedschaft im Exekutivrat und verschiedenen anderen Ausschüssen Mitgliedschaft im Exekutivrat und verschiedenen anderen Ausschüssen Mitgliedschaft im Exekutivrat und verschiedenen anderen Ausschüssen - Korrigendum Zusammenarbeit mit Stellen und Organisationen, die in Europa im Ge­ sundheitsbereich aktiv sind - Zusammenfassung „Gesundheit für alle“ (GFA): Indikatoren zur Verlaufskontrolle und Evaluierung der GESUNDHEIT21 Compendium of replies from Member States to the written consultation on the draft list o f HEALTH21 indicators Gestärkte Partnerschaft mit den europäischen Ländern - Zu einer erneu­ erten Länderstrategie Europäischer Aktionsplan Alkohol 2000-2005 Die sich wandelnde Rolle der Public Health in der Europäischen Region Förderung von GESUNDHEIT21 - Das gesundheitspolitische Rahmen­ konzept „Gesundheit für alle“ für die Europäische Region der WHO 2 0 0 0 und danach: EUROs Reaktion auf die WHO-Reform und die GESUNDHEIT21 Programm Bericht des Ständigen Ausschusses des Regionalkomitees (SCRC) Änderungen zur Geschäftsordnung des Regionalkomitees und des Stän­ digen Ausschusses des Regionalkomitees „Gesundheit für alle“: Indikatoren zur Verlaufskontrolle und Evaluie­ rung der GESUNDHEIT21 Europäischer Aktionsplan Alkohol - dritte Phase Die sich wandelnde Rolle der Public Health in der Europäischen Region Ort und Zeitpunkt der Ordentlichen Tagungen des Regionalkomitees in den Jahren 2000 und 2001 Strategische Planung der Arbeit mit den Ländern und der Verteilung der Mittelzuweisung für die Länder in der Europäischen Region Nominierung der Regionaldirektorin/des Regionaldirektors Umwelt und Gesundheit Würdigung der Verdienste von Dr. Jo Eirik Asvall Humanitäre Hilfe für die Bevölkerung von Ost-Timor Notwendige Public-Health-Maßnahmen bei Naturkatastrophen und in Not­ situationen und internationale Zusammenarbeit im Katastrophenschutz 34 Bericht des Regionalkomitees für E uropa Informationsdokumente EUR/RC49/Inf.Doc./1 EUR/RC49/Inf.Doc./2 EUR/RC49/Inf.Doc./3 EUR/RC49/Inf. Doc ./4 EUR/RC49/Inf. Doc./5 EUR/RC49/Inf.Doc./6 Situation report on communicable diseases in the European Region as at 1 June 1999 Collaboration with agencies and organizations active in health in Europe Korrigendum zur Geschäftsordnung des Regionalkomitees für Europa und des Ständigen Ausschusses des Regionalkomitees für Europa Ort und Zeitpunkt der 51. Tagung des Regionalkomitees im Jahr 2001 The role of WHO in health and health care in Kosovo The earthquake in Turkey: its health implications N eunundvierzigste T agung 35 Anhang 3 L is t e d e r R e p r ä s e n t a n t e n /R e p r ä s e n t a n t in n e n u n d a n d e r e n T e il n e h m e r I. MITGLIEDSTAATEN Repräsentant Albanien Dr. Leonard Solis Minister für Gesundheit Repräsentanten Andorra Dr. Josep M. Goicoechea Minister für Gesundheit und Gemeinwohl Rosa M. Mandicö Alcobe Direktorin, Ministerium für Gesundheit und Gemeinwohl Repräsentant Armenien Sevak Avagyan Stellv. Gesundheitsminister Repräsentant Stellvertreter Aserbaidschan Dr. Ali B. Insanov Minister für Gesundheit Dr. Alexander Umnyashkin Berater des Gesundheitsministers Repräsentanten Belgien Dr. Godfried Thiers Leiter, Institut für Public-Health-Forschung Anne-Marie Sacre-Bastin Beraterin, Ministerium für Soziales, öffentliche Gesundheit und Umwelt Stellvertreter Berater Jan Dams Stellv. Direktor, Direktion Gesundheitsversorgung, Ministerium der flämischen Gemeinschaft Dr. Rene Snacken Berater, Sekretariat des Ministers für Verbraucherschutz, Gesundheit und Umwelt Alfred Berwaerts Generaldirektor, Ministerium für Soziales, Gesundheit und Umwelt 36 B ericht des Regionalkom itees für Europa Repräsentanten Repräsentanten Stellvertreter Repräsentanten Stellvertreter Berater Sekretär M. Vinck Geschäftsträger, Ständige Vertretung Belgiens beim Büro der Vereinten Nationen und anderen internationalen Organisationen in Genf Bosnien-Herzegowina Dr. Bozo Ljubic Minister für Gesundheit Dr. Zarko Pavic Stellv. Gesundheitsminister, Republik Srpska Bulgarien Professor Peter Boyadjiev Minister für Gesundheit Dr. Staiko Koulaksazov Leiter, Abteilung Gesundheitspolitik, Internationale Zusammenarbeit und europäische Integration, Gesundheitsministerium Vencislav Ivanov Leiter, Abteilung Internationale Organisationen und Menschenrechte, Ministerium des Äußeren Dänemark Carsten Koch Minister für Gesundheit Ib Valsborg Ständiger Sekretär, Gesundheitsministerium Dr. Einar Krag Generaldirektor für Gesundheit, Nationale Gesundheitsbehörde Mogens J0rgensen Abteilungsleiter, Gesundheitsministerium Eva Vinding Stellv. Generaldirektorin, Internationales Sekretariat, Nationale Gesundheitsbehörde S0ren Thomsen Referatsleiter, Gesundheitsministerium Marianne Kristensen Beraterin, Nationale Gesundheitsbehörde Morten Frank Pedersen Privatsekretär des Gesundheitsministers N eunundvierzigste T agung 37 Repräsentanten Stellvertreter Berater Sekretäre Repräsentant Stellvertreter Berater Deutschland Andrea Fischer Bundesministerin für Gesundheit Helmut Voigtländer Leiter der Unterabteilung Z2, Angelegenheiten der EU, Internationale Zusammenarbeit, Bundesministerium für Gesundheit Michael Debrus Leiter des Referats Internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Gesundheit, Sprachendienst, Bundesministerium für Gesundheit Dr. Hans Stein Leiter, Referat Grundsatzfragen der Europäischen Union und der europäischen Gesundheitspolitik Dr. Fritjof von Nordenskjöld Botschafter, Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Rom Dr. Eltje Aderhold Erste Sekretärin, Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland beim Büro der Vereinten Nationen und anderen internationalen Organi­ sationen in Genf Professor Ilona Kickbusch Universität Yale, New Haven, USA Dr. Christian Luetkens Unterabteilungsleiter, Hessisches Ministerium für Soziales Dr. Christian Behles Persönlicher Berater der Gesundheitsministerin Horst Dedecke Ehrenkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Florenz Christa Merk Dolmetscherin, Bundesministerium des Inneren Alexander Schmidt Dolmetscher, Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Rom Ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien Dr. Dragan Danilovski Minister für Gesundheit Viktor Gaber Botschafter, Botschaft in Italien Kiro Salvani Staatssekretär, Gesundheitsministerium Dragan Gorgev Leiter, Institut für Gesundheitsschutz Dr. Dimitrije Pasenku Leiter des Kabinetts des Gesundheitsministers 38 Bericht des Regionalkomitees für Europa Repräsentanten Repräsentanten Steilvertreterinnen Berater Repräsentanten Stellvertreter Estland Hannes Danilov Kanzler, Ministerium für Soziales Üllar Kaljumäe Vizekanzler für Gesundheit, Ministerium für Soziales Finnland Dr. Jarkko Eskola Generaldirektor, Abteilung Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention, Ministerium für Soziales und Gesundheit Dr. Kimmo Leppo Generaldirektor, Abteilung Sozial- und Gesundheitsdienste, Ministerium für Soziales und Gesundheit Dr. Marjatta Blanco-Sequeiros Stellv. Direktorin, Abteilung Sozial- und Gesundheitsdienste, Ministerium für Soziales und Gesundheit Liisa Ollila Leiterin der Unterabteilung UNO und multilaterale Zusammenarbeit, Büro für internationale Angelegenheiten, Ministerium für Soziales und Gesundheit Dr. Merja Saarinen Leitende Medizinaldirektorin, Abteilung Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention, Ministerium für Soziales und Gesundheit Kari Paaso Regierungsberater, Abteilung Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention, Ministerium für Soziales und Gesundheit Taru Mikkola Chefberaterin, Büro für internationale Angelegenheiten, Ministerium für Soziales und Gesundheit Hanna Rinkineva-Heikkilä Beraterin, Ständige Vertretung Finnlands beim Büro der Vereinten Nationen und anderen internationalen Organisationen in Genf Frankreich Dominique Gillot Staatssekretärin für Gesundheit und Soziales Professor Jean-Fran^ois Girard Regierungsberater Professor Abenhaim Generaldirektor für Gesundheit, Ministerium für Arbeit und Solidarität Jeanine Harari-Antourville Generaldirektion für Gesundheit, Ministerium für Arbeit und Solidarität N eunundvierzigste T agung 39 Berater Sekretäre Repräsentant Berater Sekretärin Repräsentant Cyrille Baumgartner Erster Sekretär, Botschaft der Republik Frankreich in Rom Michele Boccoz Ständige Vertretung Frankreichs beim Büro der Vereinten Nationen und anderen internationalen Organisationen in Genf Aurelie Lapidus Fachberaterin, Sekretariat des Staatssekretärs für Gesundheit und Soziales Michel Frangois Abteilung europäische und internationale Angelegenheiten, Ministerium für Arbeit und Solidarität Chantal Poiret Stellv. Direktorin, Direktion Vereinte Nationen und internationale Organisationen, Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten Francois Poinsot Direktion Vereinte Nationen und internationale Organisationen, Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten Dr. Marc Danzon Mutualite franq:aise Dr. Maguy Jeanfrancjois Abteilung Europäische und internationale Angelegenheiten, Ministerium für Arbeit und Solidarität M. W ilef Dolmetscher der Staatssekretärin für Gesundheit und Soziales Francois Roche Leiter, Institut Fran?ais, Florenz Georgien Dr. Avtandil Jorbenadze Minister für Gesundheit Dr. Akaki Zoidze Assistent des Gesundheitsministers Dr. Nino Veprhvadze Abteilungsleiterin, Staatliche medizinische Hochschule Nino Chikovani Leiterin, Programmreferat, Abteilung Gesundheit in Städten Griechenland Ioannis Korinthios Kanzler, Ministerium des Äußeren Stellvertreter Professor Aris Sissouras Universität Patras 40 B ericht des Reg io nalko m itees für Europa Berater Sekretärin Repräsentanten Stellvertreter Repräsentanten Stellvertreterin Beraterinnen Dr. Meropi Violaki-Paraskeva Generaldirektorin h.c. für Gesundheit, Ministerium für Gesundheit und Gemeinwohl Antonios Lanaras Rechtsberater, Abteilung Internationale Beziehungen, Ministerium für Gesundheit und Gemeinwohl Vassiliki Karaouli Referatsleiter, Unterabteilung Gesundheitsbezogener Umweltschutz, Ministerium für Gesundheit und Gemeinwohl Professor Jenny Kremastinou-Kourea Staatliche Hochschule für öffentliche Gesundheit Professor Anastassios Philalithis Universität Kreta Demetrios Yalamas Kulturattache, Botschaft von Griechenland in Moskau Demetra Moraitis Sekretärin des Stellv. Ministers für Gesundheit und Gemeinwohl Irland Dr. James Kiely Generaldirektor für Gesundheit, Ministerium für Gesundheit und Kinder Mary Ayl ward Stellv. Leiterin, Referat Internationale Angelegenheiten, Ministerium für Gesundheit und Kinder Brian Brogan Verwaltungsreferent, Referat Internationale Angelegenheiten, Ministerium für Gesundheit und Kinder Island Ingibjörg Pälmadöttir Ministerin für Gesundheit und soziale Sicherheit Daviö Ä. Gunnarsson Generalsekretär, Ministerium für Gesundheit und soziale Sicherheit Ragnheiöur Haraldsdöttir Stellv. Staatssekretärin, Ministerium für Gesundheit und soziale Sicherheit Ragnhildur Amljotsdöttir Leiterin, Allgemeine Verwaltung, Ministerium für Gesundheit und soziale Sicherheit Vilborg Ingölfsdottir Direktorin Pflegewesen, Ministerium für Gesundheit und soziale Sicherheit Neunundvierzigste T agung 41 Repräsentant Stellvertreter Repräsentanten Stellvertreter Berater Israel Dr. Yitzak Sever Direktor, Abteilung Allgemeinmedizin, Gesundheitsministerium Yair Amikam Stellv. Generaldirektor, Information und internationale Beziehungen, Gesundheitsministerium Italien Rosy Bindi Ministerin für Gesundheit Professor Vittorio Silano Direktor, Büro für internationale Beziehungen, Gesundheitsministerium Dr. Antonino Lusi Kabinettsleiter, Gesundheitsministerium Dr. Marta di Gennaro Generaldirektorin, Nationale Gesundheitsbehörde, Gesundheits­ ministerium Dr. Fabrizio Oleari Leiter, Abteilung Krankheitsprävention, Gesundheitsministerium Dr. Francesco Cicogna Medizinaldirektor, Büro für internationale Beziehungen, Gesundheitsministerium Dr. Assia Fabi Privatsekretärin der Gesundheitsministerin Dr. Chiara Rinaldini Leiterin, Pressebüro, Gesundheitsministerium Dr. Silvia Castorina Ministerialdirigentin, Kabinett der Ministerin, Gesundheitsministerium Dr. Maria Luisa Tenderini Medizinische Referentin, Kabinett der Ministerin, Gesundheits­ ministerium Dr. Maria Linetti Verwaltungsreferentin, Kabinett der Ministerin, Gesundheitsministerium Professor Riccardo Poli Kabinett der Ministerin, Gesundheitsministerium Dr. Giuseppe Pluchino Ministerialdirigent, Gesundheitsministerium Gaetano della Gatta Leitender Verwaltungsbeamter, Gesundheitsministerium Dr. Stefano Moriconi Medizinischer Referent, Gesundheitsministerium Dr. Gianfranco Costanzo Medizinischer Referent, Gesundheitsministerium 42 B ericht des Regionalkomitees für E uropa Sekretärinnen Dr. Giancarlo Majori Leiter, Laboratorium für Parasitologie, Staatliches Institut für Ge­ sundheit Dr. Donato Greco Leiter, Laboratorium für Epidemiologie und Biostatistik, Staatliches Institut für Gesundheit Dr. Emanuele Scafato Forschungsmediziner, Staatliches Institut für Gesundheit Dr. Massimo Attilio Iannucci Stellvertretender Leiter, Abteilung für Zusammenarbeit und Entwick­ lung, Ministerium des Äußeren Dr. Leonardo Baroncelli Leiter, Multilaterales Sekretariat, Abteilung für Zusammenarbeit und Entwicklung, Ministerium des Äußeren Dr. Maria Pia Rizzo Medizinische Referentin, Abteilung für Zusammenarbeit und Entwick­ lung, Ministerium des Äußeren Dr. Eduardo Missoni M edizinischer Referent, Fachreferat, Abteilung für Zusammenarbeit und Entwicklung, Ministerium des Äußeren Dr. Vannino Chiti Präsident, Region Toskana Dr. Leonardo Domenici Bürgermeister von Florenz Dr. Claudio Martini Regionaler Gesundheitsberater, Region Toskana Dr. Giacomo Billi Gesundheitsberater, Kommune Florenz Edy Cardini Verwaltungsreferentin, Region Toskana Graziano Piccardi Verwaltungsreferent, Kommune Florenz Luisa Gabrielli Büro für internationale Beziehungen, Gesundheitsministerium Maria Gulia Spinola Büro für internationale Beziehungen, Gesundheitsministerium Katia Demofonti Büro für internationale Beziehungen, Gesundheitsministerium Alessandra Pappagallo Büro für internationale Beziehungen, Gesundheitsministerium N eunundvierzigste T agung 43 Repräsentanten Repräsentanten Repräsentant Stellvertreter Beraterinnen Repräsentant Repräsentanten Stellvertreter Kasachstan Olzhas Suleimenov Botschafter von Kasachstan in Italien Dr. Talgat A. Muminov Rektor, Staatliche Medizinische Hochschule von Kasachstan Kirgisistan Dr. Naken Kasiev Minister für Gesundheit Dr. Boris Dimitrov Leiter, Abteilung Auswärtige Beziehungen, Gesundheitsministerium Kroatien Professor Zeljko Reiner Minister für Gesundheit Dr. Davorin Rudolf Botschafter der Republik Kroatien in Italien Vesna Vukovic Abteilungsleiterin, Ministerium für Äußeres Sanja Blazevic Dritte Sekretärin, Ministerium für Äußeres DuSka Paravic Beraterin, Botschaft der Republik Kroatien in Rom Lettland Viktors Jaksons Berater des Ministers für Soziales Litauen Dr. Raimundas Alekna Minister für Gesundheit Professor Vilius Grabauskas Rektor, Medizinische Hochschule Kaunas Arturas Gailiunas Erster Sekretär, Ständige Vertretung von Litauen beim Büro der Vereinten Nationen und anderen internationalen Organisationen in Genf 44 Bericht des Regionalkomitees für Europa Repräsentantinnen Repräsentanten Stellvertreter Beraterin Sekretär Repräsentantin Repräsentanten Stellvertreter Luxemburg Dr. Danielle Hansen-Koenig Direktorin für Gesundheit, Direktion Gesundheit Aline Schleder-Leuck Chefberaterin, Gesundheitsministerium Malta Dr. Louis Deguara Minister für Gesundheit Dr. Ray Busuttil Generaldirektor, Gesundheitsministerium Dr. Ray Xerri Direktor, Abteilung Gesundheitspolitik und Planung, Gesundheitsministerium Dr. Andrew Amato-Gauci Koordinator, Internationale Gesundheitsangelegenheiten, Gesundheitsministerium Dr. Lucienne Licari Managerin, Umwelt- und Gesundheitsschutzpolitik, Gesundheitsministerium Saviour Gambin Sekretär des Gesundheitsministers Monaco Claudette Gastaud Leiterin, Gesundheits- und Sozialarbeit Niederlande Dr. E. Borst-Eilers Minister für Gesundheit, Gemeinwohl und Sport Dr. Harm Schneider Generaldirektor für Gesundheit, Ministerium für Gesundheit, Gemeinwohl und Sport Dr. Geert M. van Etten Leiter, Abt. Internationale Angelegenheiten, Ministerium für Gesundheit, Gemeinwohl und Sport N eunundvierzigste T agung 45 Berater Repräsentantinnen Stellvertreter Repräsentanten Stellvertreterin Repräsentanten Monique A.C.M. Middelhoff Chefberaterin, Internationale Angelegenheiten, Ministerium für Gesundheit, Gemeinwohl und Sport Jacob Waslander Legationsrat Erster Klasse, Ständige Vertretung des Königreichs Niederlande beim Büro der Vereinten Nationen und anderen interna­ tionalen Organisationen in Genf Norwegen Dr. Anne Alvik Generaldirektorin für Gesundheit, Norwegische Gesundheitsbehörde Hilde C. Sundrehagen Generaldirektorin, Ministerium für Gesundheit und Soziales Ellen Seip Generaldirektorin, Ministerium für Gesundheit und Soziales Anne-Sofie Trosdahl Oraug Beigeordnete Generaldirektorin, Ministerium für Gesundheit und Soziales Dr. Ottar Christiansen Berater, Ständige Vertretung des Königreichs Norwegen beim Büro der Vereinten Nationen und anderen internationalen Organisationen in Genf Dr. Per Wium Chefberater, Norwegische Gesundheitsbehörde Dr. Anne W. Shetelig Abteilungsleiterin, Norwegische Gesundheitsbehörde Ö sterreich Dr. Gunter Liebeswar Sektionschef Sektion VIII, Bundesministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales Dr. Verena Gregorich-Schega Leiterin, Abteilung Internationale Angelegenheiten, Bundesministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales Dr. Sieglinde Weinberger Stellv. Leiterin, Abteilung Internationale Angelegenheiten, Bundesministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales Polen Dr. Andrzej Rys Stellvertretender Minister für Gesundheit und Soziales Dr. Andrzej Pajak Leiter, Abteilung Klinische Epidemiologie und Bevölkerungsstudien, Institut für Public Health 46 Bericht des Regionalkomitees für Europa Stellvertreterin Repräsentanten Beraterinnen Repräsentant Repräsentanten Stellvertreterin Repräsentant Stellvertreter Berater Barbara Bitner Direktorin, Abteilung Europäische Integration und internationale Beziehungen, Ministerium für Gesundheit und Soziales Portugal Dr. Francisco Ramos Staatssekretär für Gesundheit Dr. Constantino Sakellarides Generaldirektor für Gesundheit Dr. Celeste Gonsalves Beraterin des Staatssekretärs für Gesundheit Dr. Ana Maria Santos Silva Direktorin des Gesundheitsdienstes, Generaldirektion Gesundheit Republik Moldau Dr. Andrei Usatai Stellv. Gesundheitsminister Rumänien Gabor Hajdu Minister für Gesundheit Luminita Popescu Direktorin, Internationale Beziehungen, Gesundheitsministerium Dr. Anca Dumitrescu Beraterin, Gesundheitsministerium Russische Föderation Dr. Yury L. Shevchenko Minister für Gesundheit Nikolaj N. Fetisov Leiter, Abteilung Internationale Beziehungen, Gesundheitsministerium Sergej V. Trifonov Regierungsberater Viktor K. Riazantsev Leiter, Unterabteilung für die Zusammenarbeit mit den GUS-Ländem, der WHO und anderen internationalen Organisationen, Abteilung In­ ternationale Beziehungen, Gesundheitsministerium N eunundvierzigste T agung 47 Repräsentanten Stellvertreter Beraterin Repräsentantinnen Stellvertreter Berater Repräsentanten San Marino Dr. Luciano Ciavatta Minister für Gesundheit und soziale Sicherheit Federica Bigi Ministerbevollmächtigte, Stellvertretende Ständige Vertreterin der Republik San Marino beim Büro der Vereinten Nationen und anderen internationalen Organisationen in Genf Dr. Mauro Chiaruzzi Koordinator, Abteilung Gesundheit und soziale Sicherheit Dr. Dario Manzaroli Leiter, Abteilung Krankenhaus- und Facharzt Versorgung, Krankenhaus der Republik San Marino Anna Maria Bemardi Ministerium für Gesundheit und soziale Sicherheit Schweden Kerstin Wigzell Generaldirektorin, Nationale Gesundheits- und Sozialbehörde Ann-Christin Filipsson Stellv. Direktorin, Ministerium für Gesundheit und Soziales Bosse Pettersson Chefberater für Gesundheitsförderung, Staatliches Institut für Public Health Maria Renström-Tömblom Beraterin, Ministerium für Gesundheit und Soziales Tore Zetterberg Berater, Ministerium des Äußeren Bengt Linder Leiter, Verband der Bezirksräte Birgitta Schmidt Leiterin, Nationale Gesundheits- und Sozialbehörde Cecilia Bjömer Beraterin, Ständige Vertretung von Schweden beim Büro der Verein­ ten Nationen und anderen internationalen Organisationen in Genf Anders Milton Sachverständiger, Schwedische Ärztekammer Schweiz Professor Thomas Zeltner Direktor, Bundesamt für Gesundheit Alice Scherrer Regierungsrätin, Sanitätsdirektion 48 B ericht des R egionalkomitees für Europa Stellvertreter Berater Repräsentanten Stellvertreterinnen Berater Repräsentantin Beraterin Repräsentant Stellvertreter Dr. Stephanie Zobrist Leiterin Stabsstelle Internationales, Bundesamt für Gesundheit Franz Wyss Zentralsekretär, Schweizerische Sanitätsdirektorenkonferenz Jürg Burri Diplomat, EDA-PA III, Sektion UNO/IO Lorenz Hess Informationschef, Bundesamt für Gesundheit Slowakische Republik Professor Tibor Sagät Minister für Gesundheit Dr. Ivan Rovny Staatssekretär, Gesundheitsministerium Miloslava Kollärovä Direktorin, Abteilung Internationale Angelegenheiten, Gesundheitsministerium Zuzana Cervenä Beraterin, Gesundheitsministerium Dr. Fedor Rosocha Erster Sekretär, Ständige Vertretung der Slowakischen Republik beim Büro der Vereinten Nationen und anderen internationalen Organisationen in Genf Slowenien Dr. Dunja Piskur-Kosmac Staatssekretärin, Gesundheitsministerium Dr. Metka Macarol-Hiti Direktorin, Institut für Public Health Spanien Dr. Jose M. Martin-Moreno Direktor, Staatliche Hochschule für Public Health Dr. Pedro Garcia-Gonzalez Stellv. Generaldirektor, Internationale Beziehungen, Ministerium für Gesundheit und Verbraucherangelegenheiten Dr. Isabel de la Mata-Barranco Beraterin des Staatssekretärs für Gesundheit und Verbraucherangelegen­ heiten, Ministerium für Gesundheit und Verbraucherangelegenheiten N eunundvierzigste T agung 49 Berater Repräsentant Repräsentant Stellvertreter Repräsentanten Stellvertreter Berater Sekretäre Repräsentant Dr. Alfonso Rodriguez-Alvarez Unterabteilungsleiter, Generaldirektion für Arzneimittel, Ministerium für Gesundheit und Verbraucherangelegenheiten Tadschikistan Rakhmin I. Rakhminov Berater des Gesundheitsministers Tschechische Republik Dr. Ian David Minister für Gesundheit Pavel Skoda Leitender Beamter, Abteilung für die Vereinten Nationen, Ministerium des Äußeren Türkei Dr. Osman Durmu§ Minister für Gesundheit Dr. Sefer Aycan Generaldirektor, Generaldirektion für primäre Gesundheitsversorgung, Gesundheitsministerium Bekir Metin Leiter, Abteilung Auswärtige Beziehungen, Gesundheitsministerium Professor Ay§e Akin Abteilung Public Health, Medizinische Universität Hacettepe Sanivar Kizildeli Abteilungsleiterin, Ministerium des Äußeren Dr. Oya Af§ar Leiter, Abteilung Infektionskrankheiten, Generaldirektion für primäre Gesundheitsversorgung, Gesundheitsministerium Nursal Kasapoglu Sicherheitsbeamter des Gesundheitsministers Orhan Ozar Generalkonsul der Republik Türkei Turkmenistan Dr. Biashim Sopyev Stellv. Minister für Gesundheit und Medizinalindustrie 50 B e r i c h t d e s R e g i o n a l k o m i t e e s f ü r E u r o p a Repräsentantin Repräsentanten Stell Vertreterinnen Repräsentanten Stellvertreter Berater Ukraine Dr. Olga Bobyleva Erste Stellv. Ministerin für Gesundheit Ungarn Dr. Ärpäd Gögl Minister für Gesundheit Dr. Zoltän Varga Ministerialdirigent, Gesundheitsministerium Katalin Noväk Direktorin, Abteilung Internationale Zusammenarbeit und Koordinierung der europäischen Integration, Gesundheitsministerium Dr. Agnes Czimbalmos Sachverständige, Gesundheitsministerium Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland Professor Liam Donaldson Generaldirektor für Gesundheit Dr. Pat Troop Stellv. Generaldirektorin für Gesundheit, Gesundheitsministerium Dr. Jeremy Metters Stellv. Generaldirektor für Gesundheit, Gesundheitsministerium Nick Boyd Leiter, Unterabteilung Internationale Angelegenheiten, Gesundheits­ ministerium Anthony Kingham Referatsleiter, Internationale Angelegenheiten, Gesundheitsministerium Guy Warrington Legationsrat Erster Klasse, Ständige Vertretung des Vereinigten Königreichs beim Büro der Vereinten Nationen und anderen internationalen Organisationen in Genf Robert Dickman Wirtschaftsmanager, Internationale Angelegenheiten, Gesundheitsmi- nisterium Dr. Jürgen C. Schmidt Gesundheits- und Bevölkerungsberater, Abteilung Internationale Ent­ wicklung, Gesundheitsministerium Dr. David Macfadyen Berater, Unterabteilung Internationale Angelegenheiten, Gesund­ heitsministerium N eunundvierzigste T agung 51 Usbekistan Repräsentant Stellvertreter Professor Feruz Nazirov Minister für Gesundheit Dr. M. Khadzhibekov Stellv. Gesundheitsminister Berater D. Makhmudova Leiterin, Institut für Pädiatrieforschung Dr. A. Junuskhodzhaev Abteilung für Qualitätskontrolle und Standardisierung von Arznei­ mitteln, Gesundheitsministerium H. Babashev Botschaft von Usbekistan in Rom Weißrußland Repräsentanten Dr. Igor B. Zelenkevich Minister für Gesundheit Eduard Glazkov Leiter, Abteilung Internationale Beziehungen, Gesundheitsministerium II. BEO B A C H TER IN N EN AUS M ITG LIED STA A TEN DER W IRTSC H A FTSK O M M ISSIO N FÜR EUROPA Kanada Nora Ritchie Beraterin, Direktion Internationale Angelegenheiten, Health Canada Vereinigte Staaten von Amerika Linda Vogel Attache für internationale Gesundheitsfragen, Ständige Vertretung der Vereinigten Staaten beim Büro der Vereinten Nationen und anderen internationalen Organisationen in Genf III. BEOBACHTER/INNEN AUS NICH TM ITG LIED STA A TEN Heiliger Stuhl Mgr Jean-Marie M. Mpendawatu Vertreter des Pontifikalrats für Fachkräfte der Gesundheitsversorgung 52 Bericht des Regionalkomitees für E uropa IV. REPRÄSENTANTEN/REPRÄSENTANTINNEN VON ORGANISATIONEN DES VERBANDS DER VEREINTEN NATIONEN UND ANDEREN ORGANISATIONEN Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen Erik Palstra Weltbank Annette Dixon V. REPRÄSENTANTEN/INNEN VON ANDEREN ZWISCHENSTAATLICHEN ORGANISATIONEN Europäische Kommission Dr. Georgios Gouvras Germain Thinus Europarat Piotr Mierzewski VI. REPRÄSENTANTEN/INNEN NICHTSTAATLICHER ORGANISATIONEN, DIE OFFIZIELLE BEZIEHUNGEN ZUR WHO UNTERHALTEN Inter-American Association o f Sanitary and Environmental Engineering Odyer Sperandio International Association o f Lions Clubs Giuseppe Emanuela Cantafio International Diabetes Federation Professor Massimo Massi Benedetti International Occupational Hygiene Association Dr. Danilo Cottoca Internationale Föderation fü r Gynäkologie und Geburtshilfe (IFGO) Dr. Giorgio Vittori Internationale La Leche Liga Elise Chapin Internationale Vereinigung medizinischer Labortechniker (IAMLTG) Maria Grazia Benetti Internationaler Frauenrat (ICW) Pnina Herzog N eunundvierzigste Tagung 53 Internationaler Hebammenverband (ICM) Eva Selin Internationaler Verband der pharmazeutischen Industrie (IFPMA) Jeffrey Sturchio Internationaler Verband katholischer Krankenschwestern Isabelle Wilson Welt-Tierärztegesellschqft (WTG) Professor Adriano Mantovani Weltvereinigung fü r physikalische Therapeutik (WCPT) Cosimo Bruno World Federation o f Chiropractic Dr. Urs Bütler World Federation o f Neurology Dr. Francesco Paladin World Federation o f Occupational Therapists Clephane Hume World Federation o f Public Health Associations Dr. Wadie W. Kamel World Organization o f Family Doctors Dr. Juan Mendive World Self-Medication Industry Professor Jasmina Mircheva VII. BEOBACHTER Canadian Society fo r International Health Chris Rosene Janet Hatcher Roberts Jean Devlin Europäisches Form der Ärzteverbände und der WHO (EFMA) Dr. Yoram Blachar Europäisches Forum der Apothekerverbände und des Regionalbüros fü r Europa der Weltgesundheitsorganisation (EuroPharm Forum) Hans-Günter Friese 54 Bericht des Regionalkom itees für Europa Europäisches Forum der nationalen Pflege- und Hebammenverbände und der WHO Jette S0e Italienischer Verband der Pharmaindustrie Lorenzo Terranova Open Society Institute Nina Schwalbe

Основные сведения
Тип документа Governing Bodies documents
Дата принятия
Источник Всемирная организация здравоохранения