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Sechsundsechzigste Tagung des Regionalkomitees für Europa: Kopenhagen, 12.–15. September 2016: Mitgliedschaft in Organen und Ausschüssen der WHO

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Mitgliedschaft in Organen und Ausschüssen der WHO Arbeitsdokument REGIONALKOMITEE FÜR EUROPA 66. TAGUNG Kopenhagen (Dänemark), 12.–15. September 2016 © W H O W ELTGESUNDHEITSORGANISATION • REGIONALBÜRO FÜR EUROPA UN City, Marmorvej 51, DK-2100 Kopenhagen Ø, Dänemark Telefon: +45 45 33 70 00 Fax: +45 45 33 70 01 E-Mail: eugovernance@who.int Webadresse: http://www.euro.who.int/de/who-we-are/governance Regionalkomitee für Europa EUR/RC66/7 66. Tagung Kopenhagen, 12.–15. September 2016 1. August 2016 160462 Punkt 6) der vorläufigen Tagesordnung ORIGINAL: ENGLISCH Mitgliedschaft in Organen und Ausschüssen der WHO In Übereinstimmung mit Regel 14.2.2 und Regel 14.3 der Geschäftsordnung des WHO- Regionalkomitees für Europa hat die Regionaldirektorin mit ihrem Rundschreiben vom 11. Januar 2016 alle Mitgliedstaaten in der Europäischen Region ersucht, bis zum 11. März 2016 Nominierungen für die Mitgliedschaft in folgenden Gremien und Ausschüssen der WHO einzureichen: • Exekutivrat; • Ständiger Ausschuss des Regionalkomitees für Europa; • Europäischer Ministerausschuss für Umwelt und Gesundheit. Dieses Dokument enthält für jedes der vorstehend genannten Gremien eine Erläuterung seines Aufgabenbereichs, einen Überblick über seine Zusammensetzung sowie die Curricula Vitae der Kandidaten samt Anschreiben und Absichtserklärungen. EUR/RC66/7 Seite 2 Inhalt Seite I. Exekutivrat der Weltgesundheitsorganisation.......................................................... 3 II. Ständiger Ausschuss des Regionalkomitees für Europa ........................................ 21 III. Europäischer Ministerausschuss für Umwelt und Gesundheit .............................. 41 EUR/RC66/7 Seite 3 I. Exekutivrat der Weltgesundheitsorganisation Aufgaben 1. Gemäß Artikel 28 der Satzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bestehen die Aufgaben des Exekutivrates darin: a) die Beschlüsse und Richtlinien der Gesundheitsversammlung auszuführen; b) als Vollzugsorgan der Gesundheitsversammlung tätig zu werden; c) alle sonstigen ihm von der Gesundheitsversammlung übertragenen Aufgaben wahrzunehmen; d) die Gesundheitsversammlung in Fragen, die sie ihm vorlegt, sowie in Angelegenheiten zu beraten, die der Organisation durch Übereinkommen, Abkommen und sonstige Vorschriften übertragen worden sind; e) der Gesundheitsversammlung von sich aus Ratschläge oder Vorschläge zu unterbreiten; f) die Tagesordnungen der Sitzungen der Gesundheitsversammlung vorzubereiten; g) der Gesundheitsversammlung ein allgemeines Arbeitsprogramm für eine bestimmte Dauer zur Prüfung und Genehmigung vorzulegen; h) alle in seine Zuständigkeit fallenden Fragen zu untersuchen; i) im Rahmen der Aufgaben und der finanziellen Mittel der Organisation Sofortmaßnahmen zu treffen, wenn ein alsbaldiges Eingreifen geboten ist. Er kann insbesondere den Generaldirektor ermächtigen, die erforderlichen Schritte zur Bekämpfung von Epidemien, zur Beteiligung an gesundheitlichen Hilfsmaßnahmen für Katastrophengeschädigte und für Untersuchungen und Forschungsarbeiten zu unternehmen, auf deren Dringlichkeit ihn ein Mitglied oder der Generaldirektor hingewiesen hat. 2. Die Geschäftsordnung des Exekutivrates findet sich in den Basic documents1 (zusammen mit der Satzung der WHO und anderen offiziellen Dokumenten) und kann auf der Seite „Leitende Organe“ auf der Website der WHO (http://www.who.int/gb/bd/) eingesehen werden. Derzeitige Mitglieder aus der Europäischen Region 3. Die Europäische Region verfügt über acht Sitze im Exekutivrat, die ab Mai 2016 mit den von folgenden Ländern benannten Kandidat/inn/en besetzt werden: Frankreich, Kasachstan, Malta, Niederlande, Russische Föderation, Schweden, Türkei und Vereinigtes Königreich. Bei der Weltgesundheitsversammlung im Mai 2017 werden zwei Sitze im Exekutivrat frei, da dann die Amtszeit der von der Russischen Föderation und dem Vereinigten Königreich designierten Mitglieder ausläuft. 1 Basic documents – 48. Ausgabe. Genf: Weltgesundheitsorganisation, 2014. EUR/RC66/7 Seite 4 Kandidaturen 4. Mit Schreiben vom 11. Januar 2016 wurden die Mitgliedstaaten ersucht, der Regionaldirektorin mitzuteilen, ob sie beabsichtigen, für die Wahl auf der 70. Weltgesundheitsversammlung im Mai 2017 Kandidaturen einzureichen. 5. Hinweis: Das Regionalkomitee hat auf seiner 63. Tagung die Resolution EUR/RC63/R7 angenommen, in der die Kriterien für die Auswahl von Bewerbern um Mitgliedschaft im Exekutivrat festgelegt werden. 6. Die nachstehenden Nominierungen waren bis 11. März 2016 beim Regionalbüro eingegangen (die im Standardformat ausgefüllten Curricula Vitae sowie die dazu gehörigen Absichtserklärungen sind auf den Seiten 7 bis 20 beigefügt): Bulgarien (Dr. Elvira Alexieva Foteva) Georgien (Dr. David Sergeenko) Italien (Dr. Raniero Guerra) Portugal (Dr. Francisco George) Überblick über die bisherige Mitgliedschaft 7. Aus Tabelle 1 ist ersichtlich, welche Länder der Europäischen Region im Zeitraum 1993–2019 Mitglieder für den Exekutivrat benannt haben. E U R /S C (4)/7 S eite 5 Tabelle 1: Exekutivrat der Weltgesundheitsorganisation – Übersicht über die Mitgliedschaft a von Ländern der Europäischen Region von 1993 bis 2019 Land WHA 46 1993 WHA 47 1994 WHA 48 1995 WHA 49 1996 WHA 50 1997 WHA 51 1998 WHA 52 1999 WHA 53 2000 WHA 54 2001 WHA 55 2002 WHA 56 2003 WHA 57 2004 WHA 58 2005 WHA 59 2006 WHA 60 2007 WHA 61 2008 WHA 62 2009 WHA 63 2010 WH A 64 2011 WHA 65 2012 WHA 66 2013 WHA 67 2014 WHA 68 2015 WHA 69 2016 WHA 70 2017 WHA 71 2018 WHA 72 2019 Albanien X XXX XXX X Andorra X XXX XXX X Armenien X XXX XXX X Aserbaidschan X XXX XXX X X XXX XXX X Belarus Belgien X XXX XXX X X XXX XXX X Bosnien und Herzegowina Bulgarien XXX X Dänemark XXX X X XXX XXX X Deutschland X XXX XXX X X XXX XXX X Ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien Estland X XXX XXX X Finnland X XXX XXX X Frankreich X X XXX XXX X X XXX XXX X X XXX XXX X X XXX XXX X X XXX XXX X Georgien Griechenland XXX X Irland X XXX XXX X Island X XXX XXX X Israel X XXX XXX X Italien X XXX XXX X Kasachstan X XXX XXX X X XXX XXX X Kirgisistan Kroatien X XXX XXX X X XXX XXX X Lettland X XXX XXX X Litauen X XXX XXX X X XXX XXX X Luxemburg X XXX XXX X Malta XXX XXX X Monaco Montenegro Niederlande X XXX XXX X X XXX XXX X E U R /S C (4)/7 S eite 6 Land WHA 46 1993 WHA 47 1994 WHA 48 1995 WHA 49 1996 WHA 50 1997 WHA 51 1998 WHA 52 1999 WHA 53 2000 WHA 54 2001 WHA 55 2002 WHA 56 2003 WHA 57 2004 WHA 58 2005 WHA 59 2006 WHA 60 2007 WHA 61 2008 WHA 62 2009 WHA 63 2010 WH A 64 2011 WHA 65 2012 WHA 66 2013 WHA 67 2014 WHA 68 2015 WHA 69 2016 WHA 70 2017 WHA 71 2018 WHA 72 2019 Norwegen X XXX XXX X X XXX XXX X Österreich Polen X XXX XXX X Portugal XXX XXX X X XXX XXX X Republik Moldau X XXX XXX X Rumänien X XXX XXX X Russische Föderationc X X XXX XXX X X XXX XXX X X XXX XXX X X XXX XXX X X XXX XXX X San Marino Schweden X XXX XXX X X XXX XXX X Schweiz X XXX XXX X X XXX XXX X Serbiend X XXX XXX X Slowakei Slowenien X XXX XXX X Spanien X XXX XXX X Tadschikistan Tschechische Republik X XXX XXX X Türkei X XXX XXX X X XXX XXX X XXX XXX X Turkmenistan Ukraine Ungarn X XXX XXX X Usbekistan X XXX XXX X Vereinigtes Königreich XXX XXX X X XXX XXX X X XXX XXX X X XXX XXX X X XXX XXX X Zypernb X XXX XXX X Jahre vor Beginn der WHO-Mitgliedschaft sind grau unterlegt. a Gemäß Artikel 105 der Geschäftsordnung der Weltgesundheitsversammlung beginnt „die Amtszeit eines Mitgliedstaats, der zur Entsendung eines Mitglieds in den Exekutivrat berechtigt ist, unmittelbar nach Beendigung der Sitzung der Weltgesundheitsversammlung, in der der betreffende Mitgliedstaat gewählt wurde, und endet unmittelbar nach Beendigung der Sitzung der Weltgesundheitsversammlung, in der der Mitgliedstaat durch einen anderen abgelöst wird“. b Gemäß Resolution WHA56.16 (Mai 2003) von EMRO nach EURO überführt. d Die Mitgliedschaft der ehemaligen UdSSR ist auf die Russische Föderation übergegangen. d Ehemaliges Serbien und Montenegro. EUR/RC66/7 Seite 7 NOMINIERUNG FÜR DIE MITGLIEDSCHAFT IM EXEKUTIVRAT DER WHO Mitgliedstaat, durch den die Nominierung erfolgt: BULGARIEN Familienname FOTEVA Vorname(n) Elvira Alexieva Geschlecht weiblich Geburtsdatum 26. August 1960 Sprachen: Geben Sie bitte an, welche Arbeitssprachen des Regionalkomitees der/die Kandidat/in ausreichend beherrscht. Sprechen Lesen Schreiben Deutsch X X X Englisch X X X Französisch Russisch X X X Berufliche Ausbildung: Bitte (bis zu) fünf der wichtigsten beruflichen Qualifikationen angeben Jahr Fachausbildung in europäischer Verwaltungs- und Leitungspraxis, Neue Bulgarische Universität, Sofia 2008 Fachausbildung Intensivpflege, Kinderkrankenhaus Niño Jesús der Universidad Autónoma de Madrid, Spanien 1993 Fachausbildung Kinderheilkunde, Medizinische Universität Sofia 1993 Fachausbildung öffentliche Gesundheit und Gesundheitskultur, Fakultät für die öffentlichen Dienste, Akademie der Medizinischen Universität, Sofia 1985 Diplom, Medizinische Universität Sofia 1985 Beruflicher Werdegang: Bitte geben Sie zuerst Ihre jetzige Position an, gefolgt von (bis zu) vier Ihrer wichtigsten vorherigen beruflichen Positionen Jahr (Anfang/Ende) Direktorin der Abteilung für Internationale Angelegenheiten, Programme und Projekte, bulgarisches Gesundheitsministerium seit 2015 Leitende Sachverständige, Direktorat für Gesundheitspolitik und Leiterin der Abteilung für Programme und Projekte, bulgarisches Gesundheitsministerium 2003–2015 Repräsentantin der spanischen Beraterfirma CGI in Bulgarien 1996–2003 Praktizierende Ärztin in Sofia und Umgebung, Bulgarien 1986–1996 Arbeitserfahrung mit bzw. in internationalen Organisationen Jahr Sachverständige für ein Projekt der Weltbank, internationale Beraterin für die Lehrplanentwicklung für Krankenhausleitung und -buchhaltung sowie das Ausbildungsprogramm für Ausbilder (Health Sector Reform Project EBRD Loan 4565BUL) 2001–2002 Sachverständige für ein Projekt der spanischen Agentur für Internationale Zusammenarbeit, Abstimmung und Unterstützung für das bulgarische Gesundheitsministerium in Fragen der Gesundheitsreform, Ausbildung in Krankenhausleitung und Planung interner sowie externer Kommunikation über die Reform 1999–2001 Sachverständige für das PHARE-Projekt der Europäischen Union, Schulungen der für die Dezentralisierung zuständigen Leitungs- und Verwaltungsangestellten im bulgarischen Gesundheitsministerium 1996–1998 Erfahrungen als Vorsitzende/r von politischen Gremien und Fachausschüssen auf hoher nationaler bzw. internationaler Ebene Jahr Vorsitz der Arbeitsgruppe 22 (Gesundheit) des Rates für europäische Angelegenheiten der bulgarischen Republik seit 2015 Name und Position der Person, durch die die Nominierung erfolgt Dr. Petre Moskov, Gesundheitsminister Bulgariens EUR/RC66/7 Seite 8 Absichtserklärung Dr. Zsuzsanna Jakab Regionaldirektorin für Europa der Weltgesundheitsorganisation WHO-Regionalbüro für Europa, UN City, Marmorvej 51 DK-2100 Kopenhagen Ø Dänemark Sehr geehrte Frau Dr. Jakab, mein Name ist Elvira Foteva und ich bin Leiterin des Direktorats für internationale Angelegenheiten, Projekte und Programme des bulgarischen Gesundheitsministeriums. Unter Bezugnahme auf Ihr Schreiben vom 11. Januar 2016 bewerbe ich mich hiermit um eine Mitgliedschaft für die Gruppe B im Exekutivrat der Weltgesundheitsorganisation. Über 15 Jahre lang konnte ich in Projekten der Weltbank und der Europäischen Union sowie durch Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen wertvolle Erfahrungen sammeln. Im Gesundheitsministerium war ich 13 Jahre lang tätig und bekleidete Ämter, die auch einen Austausch mit der politischen Entscheidungsebene des Ministeriums mit sich brachten, und insbesondere die nachhaltige Entwicklung guter und erfolgreicher Beziehungen zwischen Bulgarien und der Weltgesundheitsorganisation bezweckten. Die Gesundheitsministerin betraute mich mit der wirksamen Durchführung wichtiger Initiativen. Im Rahmen meiner Pflichten begleitete ich die transparent durchgeführten Aktivitäten zwischen Bulgarien und der WHO insgesamt, die aber eng mit der Zusammenarbeit zwischen meinem Land und dem Regionalbüro verknüpft sind. In den vergangenen Jahren haben die bulgarischen Gesundheitseinrichtungen unter Beweis gestellt, dass sie der globalen Gesundheitsagenda der WHO auf exzellente Weise folgen konnten. Ich bin fest davon überzeugt, dass Bulgarien während meiner dreijährigen Amtszeit im Exekutivrat auf beste Weise zur Umsetzung der beiden Prioritäten allgemeine Gesundheitsversorgung und Umsetzung der Internationalen Gesundheitsvorschriften beitragen wird. Bulgarien wird seine in mehr als 60 Jahren erworbenen Erfahrungen mit den Entscheidungsprozessen in der WHO und der Umsetzung von Gesundheitsstrategien umfassend nutzen und die Kompetenz und Effizienz seiner Gesundheitsinstitutionen dafür einsetzen, die angestrebten Prioritäten auf optimale Weise so anzugehen, dass alle Menschen die Gesundheitsleistungen erhalten, die sie benötigen, und die Internationalen Gesundheitsvorschriften gefördert werden. Mit vorzüglicher Hochachtung Dr. Elvira Foteva Leiterin des Direktorats Internationale Angelegenheiten, Projekte und Programme Gesundheitsministerium der Republik Bulgarien Sq. “Sveta Nedelia” Nr. 5 Sofía 1000 Republik Bulgarien Sofía, 11. März 2016 EUR/RC66/7 Seite 9 NOMINIERUNG FÜR DIE MITGLIEDSCHAFT IM EXEKUTIVRAT DER WHO Mitgliedstaat, durch den die Nominierung erfolgt: GEORGIEN Familienname SERGEENKO Vorname(n) David Geschlecht männlich Geburtsdatum 25. September 1963 Sprachen: Geben Sie bitte an, welche Arbeitssprachen des Regionalkomitees der/die Kandidat/in ausreichend beherrscht. Sprechen Lesen Schreiben Deutsch Englisch X X X Französisch Russisch X X X Berufliche Ausbildung: Bitte (bis zu) fünf der wichtigsten beruflichen Qualifikationen angeben Jahr Aufbaulehrgang für Fortgeschrittene in lebenserhaltenden Maßnahmen, Tiflis 2006 Fortgeschrittenenlehrgang für lebenserhaltende Maßnahmen in der Pädiatrie, Tiflis 2005 Lehrgang der Behörde für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz (OSHA), Baku, Aserbaidschan 2004 Fortgeschrittenenlehrgang für lebenserhaltende Maßnahmen, Aberdeen, Vereinigtes Königreich 2003 Lehrgang in kardiologischer Intensivversorgung, Harvard Medical School, Boston, Vereinigte Staaten 2001 Kardiologische und neonatale Intensivversorgung und kardiologische Anästhesie, Deutsches Herzzentrum Berlin 1999 Lehrgang für neonatale Intensivversorgung, Moskau, Russische Föderation 1991 Facharzt für Pädiatrie, Staatliche Medizinische Universität Tiflis 1981–1987 Beruflicher Werdegang: Bitte geben Sie zuerst Ihre jetzige Position an, gefolgt von (bis zu) vier Ihrer wichtigsten vorherigen beruflichen Positionen Jahr (Anfang/Ende) Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Georgien seit 2012 Leiter, Ärztliches Zentrum Sachkhere 2007–2012 Geschäftsführer, Gewerkschaft „Dostakari“ 2006–2012 Medizinischer Leiter, MediClubGeorgia 2002–2006 Anästhesiologe und Reanimatologe, Herzchirurgie, Medizinisches Zentrum Joann 1997–2006 Leiter des medizinischen Dienstes, Ministerium für Sport, Georgien 1995–1997 Militärarzt, georgische Streitkräfte 1992–1993 Neonatologe, Entbindungsklinik Rustavi 1989–1992 Pädiatrisches Praktikum im Kinderkrankenhaus Sukhumi 1987–1989 Arbeitserfahrung mit bzw. in internationalen Organisationen Jahr Verhandlungen mit der Europäischen Union, der Weltbank, USAID und Organisationen der Vereinten Nationen über Fragen der Kooperation und Festlegung von Prioritäten für die Geberhilfe seit 2012 Mitglied, Europäischer Ministerausschuss für Umwelt und Gesundheit 2014–2015 Mitglied, Europäische Gesellschaft für Intensivversorgung seit 1999 Erfahrungen als Vorsitzende/r von politischen Gremien und Fachausschüssen auf hoher nationaler bzw. internationaler Ebene Jahr Vorsitzender, Nationaler Rat für Tuberkulosebekämpfung (zentrales Koordinationsgremium für Tuberkulose) seit 2014 Vorsitzender, Koordinationsrat für die Gesundheit von Müttern und Kindern seit 2014 Vorsitzender, Landesweiter Koordinierungsmechanismus für Georgien 2014–2015 Vorsitzender, Trilaterale Partnerschaftskommission (in Abwesenheit des 2013 EUR/RC66/7 Seite 10 Premierministers) Vorsitzender, Staatliche Impfkommission 2012 Vorsitzender, Rat für berufliche Weiterbildung 2012 Stellvertretender Vorsitzender, Staatliche Kommission für Tabakbekämpfung 2012 Name und Position der Person, durch die die Nominierung erfolgt David Sergeenko, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Georgien EUR/RC66/7 Seite 11 Absichtserklärung (Exekutivrat der WHO) Georgien ist seit 1992 Mitgliedstaat der WHO und beteiligt sich seitdem aktiv an allen ihren Aktivitäten in der Europäischen Region wie auch auf der globalen Ebene. Die Strategien und Aktionspläne des Landes im Gesundheitsbereich werden im Einklang mit den grundlegenden Prinzipien, Werten, Konzepten und Empfehlungen der WHO ausgearbeitet. Seit 2012 behandelt die neue georgische Regierung Gesundheit als höchste Priorität ihrer Politik. Vor diesem Hintergrund hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales eine Reihe neuer Programme zur Bekämpfung übertragbarer wie nichtübertragbarer Krankheiten und zur Förderung der Gesundheit der Bevölkerung aufgelegt. Ferner hat es einschlägige staatliche Grundsatzdokumente überarbeitet und landesweite Aktionspläne verabschiedet, die sich an geltenden Normen der WHO orientieren und das Recht der Bevölkerung auf Gesundheit gewährleisten sollen. Eines der wichtigsten Gesundheitsreformprojekte, das im Februar 2013 unter der gegenwärtigen Regierung in Kraft gesetzte Programm für allgemeine Gesundheitsversorgung, ist als Fahrplan für den Ausbau des georgischen Gesundheitssystems allgemein anerkannt. Georgien gehört zu den Entwicklungsländern, die sich an den übergeordneten Empfehlungen und Zielen der WHO für die Entwicklungsagenda nach 2015 in Bezug auf die allgemeine Gesundheitsversorgung orientieren. Das Programm wurde als Reaktion auf eine Untersuchung begonnen, nach der über 70% der gesamten Gesundheitsausgaben aus eigener Tasche bestritten werden, was zu den Hauptursachen für die Verarmung von Haushalten zählt. Heute ist jeder Bürger Georgiens mit dem Grundpaket von Routine- und Notfallmaßnahmen in der ambulanten und stationären Versorgung versichert; dazu gehören auch Operationen, onkologische Leistungen und der Bereich der Gesundheit von Müttern. Nach den ersten Ergebnissen der von WHO, USAID und Weltbank gemeinsam unterstützten Untersuchung über die allgemeine Gesundheitsversorgung sind über 80% der Anspruchsberechtigten mit der primären Gesundheitsversorgung und 96% mit der Krankenhausversorgung zufrieden. Dieses Ergebnis macht uns zuversichtlich, dass die Gesundheitspolitik des Landes auf dem richtigen Weg ist. Eine weitere Ausdehnung des Programms ist vorgesehen. Auch bei der Verbesserung der Gesundheit von Müttern und Kindern hat Georgien erhebliche Fortschritte erzielt. Die jüngsten statistischen Daten über die Kindersterblichkeitsraten wurden zum ersten Mal in Berichten der WHO, der Weltbank und des UNDP verwendet, und Georgien ist in dieser Hinsicht das erste Land unter den ehemaligen Sowjetrepubliken. Im Januar 2015 wurde zur Verbesserung der Gesundheit von Mutter und Kind und der entsprechenden Angebote ein Plan für die Regionalisierung der perinatalen Versorgung angenommen, der die Sterblichkeit von Müttern und Kindern verringern soll, unter anderem durch Maßnahmen in Bezug auf Eisenmangelanämie, Frühgeburt und Geburtsfehler. Zusammen mit den jüngsten Entwicklungen bei der Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten, wie der Annahme von Konzeptpapier und Aktionsplan für psychische Gesundheit und des landesweiten Aktionsplans zur Eindämmung des Tabakgebrauchs, der Einführung eines Krebsregisters und dem Kampf gegen Arzneimittelmissbrauch usw. wurden in der Bekämpfung von Infektionskrankheiten erhebliche Fortschritte erzielt, insbesondere durch erfolgreiche Kooperation im Rahmen globaler Gesundheitssicherheit und Maßnahmen gegen Tuberkulose, HIV, antimikrobielle Resistenzen und Hepatitis C, die in vielen Teilen der Welt sowie in Georgien die größten Gesundheitsrisiken bedeuten. Die jüngste repräsentative Erhebung in Georgien ergab eine Prävalenz der Hepatitis C von ca. 7,1%. Angesichts der hohen HCV-Belastung erhielt Hepatitis einen hohen Stellenwert auf der politischen Tagesordnung und seit 2013 wird verstärkt gegen diese erhebliche Gefährdung der öffentlichen Gesundheit vorgegangen. EUR/RC66/7 Seite 12 2014 haben wir uns dazu verpflichtet Hepatitis C aus Georgien zu eliminieren, indem wir den allgemeinen Zugang zu Diagnose und Therapie ermöglichen, und erste entscheidende Schritte hierfür unternommen. In einem ersten Schritt wurde 10 000 Patienten der Zugang zu einer Interferon-Therapien ermöglicht. In Zusammenarbeit mit WHO und US CDC wurde das georgische Programm zur Eliminierung der Hepatitis C entwickelt. Das Programm konzentriert sich auf Prävention, Diagnose, Therapie, Kontrolle und Finanzierung des Zugangs zu neuen Arzneimitteln für von HCV infizierte Personen. Am 1. März 2016 erfasste das Programm bereits 23 000 Personen, ca. 7000 Patienten mit fortgeschrittener Lebererkrankung werden derzeit behandelt und 3300 Personen haben ihre Behandlung abgeschlossen, wobei die Behandlungsergebnisse vielversprechend waren (Erfolgsrate bis zu 90%). Der Plan 2016-2020 zur langfristigen Eliminierung der Hepatitis C ist bereits formuliert. Für sein Zustandekommen wurden mit Unterstützung der WHO und des CDC mehrere Workshops und eine Tagung der internationalen Beratungsgruppe durchgeführt. Die positiven Ergebnisse lassen uns hoffen, dass Georgien als eines der ersten Länder diese bedeutsame Bedrohung der öffentlichen Gesundheit in den Griff bekommen wird, und motivieren uns zur weiteren Umsetzung geplanter Reformen unter Anleitung und Beratung der WHO und weiterer Partner. Unsere Geschichte der erfolgreichen Zusammenarbeit mit der WHO ist lang. Georgien war in Organen und Ausschüssen der Region vertreten wie etwa dem Europäischen Ministerausschuss für Umwelt und Gesundheit (2014–2015) und hatte Mitglieder im Ständigen Ausschuss des Regionalkomitees für Europa. Wir hoffen, die beträchtlichen Erfahrungen und greifbaren Ergebnisse Georgiens zum allseitigen Nutzen an andere Mitgliedstaaten der WHO weitervermitteln zu können. Somit könnte Georgien, das noch nie im Exekutivrat vertreten war, durch eine Mitgliedschaft sowohl positive Beiträge leisten als auch selbst profitieren. David Sergeenko Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Georgien EUR/RC66/7 Seite 13 NOMINIERUNG FÜR DIE MITGLIEDSCHAFT IM EXEKUTIVRAT DER WHO Mitgliedstaat, durch den die Nominierung erfolgt: ITALIEN Familienname GUERRA Vorname(n) Raniero Geschlecht männlich Geburtsdatum 5. Juni 1953 Sprachen: Geben Sie bitte an, welche Arbeitssprachen des Regionalkomitees der/die Kandidat/in ausreichend beherrscht. Sprechen Lesen Schreiben Deutsch Englisch X X X Französisch X Russisch Berufliche Ausbildung: Bitte (bis zu) fünf der wichtigsten beruflichen Qualifikationen angeben Jahr Stärkung der grundlegenden gesundheitspolitischen Funktionen, Weltbankinstitut und Panamerikanische Gesundheitsorganisation (PAHO) 2007 Diplom in Tropenmedizin und -hygiene, London School of Hygiene and Tropical Medicine, Vereinigtes Königreich 2000–2001 Master-Diplom in Bevölkerungsgesundheit in Entwicklungsländern, London School of Hygiene and Tropical Medicine, Vereinigtes Königreich 1982–1983 Zusatzausbildung in den Fächern öffentliche Gesundheit und Präventivmedizin, Universität Mailand, Italien 1979–1983 Staatsexamen in Medizin und Chirurgie, Universität Padua, Italien 1972–1978 Beruflicher Werdegang: Bitte geben Sie zuerst Ihre jetzige Position an, gefolgt von (bis zu) vier Ihrer wichtigsten vorherigen beruflichen Positionen Jahr (Anfang/Ende) Generaldirektor und Oberster Gesundheitsbeamter, Abteilung Gesundheitsprävention, Gesundheitsministerium, Italien seit 2014 Außerordentlicher Professor der Medizin, George Washington University, Washington, D.C. seit 2014 Gastprofessor, Universität Sichuan, Chengdu, China seit 2014 Wissenschaftsattaché, Italienische Botschaft in den Vereinigten Staaten, Washington, D.C. 2011–2014 Professor für öffentliches Verwaltungswesen, Postgraduiertenkolleg für Ökonomie, Universität Castellanza, Varese, Italien 2011–2014 Professor für internationale Gesundheitspolitik und internationales Recht, Institut für Ökonomie, Libera Università del Mediterraneo, Bari, Italien 2011–2014 Leiter, Nationale Stiftung für Sicherheit und Gesundheit, Rom, Italien 2009–2011 Forschungsleiter, Büro für auswärtige Beziehungen (Ausbildung und internationale Gesundheit), Nationales Institut für Gesundheit 1996–2011 Medizinischer Leiter, Gesundheitsamt 6, Friuli Venezia Giulia, Italien 1994–1996 Arbeitserfahrung mit bzw. in internationalen Organisationen Jahr Teamleiter, Europäische Union (Besuch und Überprüfung von 26 Ländern in unterschiedlichen Funktionen, von Sondierungs- bis zu Evaluierungsmissionen) 2006–2015 Berater, Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen, Indien 2008–2009 Berater, Weltbank, Ägypten 2008–2009 Berater, Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, Tadschikistan und zentralasiatische Republiken 2002–2008 Projektleiter, Weltgesundheitsorganisation, Südsudan 2005–2006 Gesundheitsbeauftragter (ernannt), Hilfswerk der Vereinten Nationen (UNRWA), und Sonderberater des WHO-Regionalbüros für den östlichen Mittelmeerraum in Bezug auf das UNRWA 2005 EUR/RC66/7 Seite 14 Projektleiter, Weltbank, Palästinensische Gebiete 2004–2005 Leiter, WHO-Kooperationszentrum für Ausbildung und Forschung in den kommunalen Gesundheitssystemen, Rom, Italien 1996–2001 Berater, Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, ehemaliges Jugoslawien (Bosnien, Kroatien, Republika Srpska, Serbien) 1995–1998 Berater, Gesundheit von Mutter und Kind, PAHO / Karibische Gemeinschaft 1994–1998 Erfahrungen als Vorsitzende/r von politischen Gremien und Fachausschüssen auf hoher nationaler bzw. internationaler Ebene Jahr Fachreferent für die Thematik Gesundheitswesen (G7, Italien) 2016–2017 Seit 1994 Vorsitz auf nationalen und internationalen Tagungen, Foren, Konferenzen und Seminaren über öffentliche Gesundheit und gesundheitsbezogene Themen (von Gesundheitsreformen bis zu zentralen Fragen der öffentlichen Gesundheit) seit 1994 Mitglied, Ständiger Ausschuss des Regionalkomitees für Europa (SCRC) 2015–2016 Vorsitzender, Arbeitsgruppe Migration und Gesundheit (SCRC) 2015–2016 Mitglied, SCRC-Arbeitsgruppe Führungsfragen 2015–2016 Mitglied, SCRC-Arbeitsgruppe zur Umsetzung der Internationalen Gesundheitsvorschriften (2005) 2015–2016 Leiter der Delegation bei der Weltgesundheitsversammlung 2015–2016 Vorstandsmitglied, Gemeinsame Maßnahmen gegen nichtübertragbare Krankheiten (EU) 2015–2016 Mitglied, Nationaler Ausschuss für Entwicklung und Planung, Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und internationale Zusammenarbeit 2015–2016 Vorsitz (Italien), Globale Initiative für Gesundheitssicherheit 2014–2016 Vorsitz (Italien), Globale Agenda für Gesundheitssicherheit 2014–2016 Mitglied des Vorstands, Europäisches Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten 2014–2016 Mitglied, Gesundheitssicherheitsausschuss der Europäischen Union 2014–2016 Vorsitzender der Tagung „Ebola-Ausbruch: Herausforderungen und Perspektiven“, Europäisches Parlament 2015 Demenz (G7, Nationale Gesundheitsinstitute, WHO) 2014–2015 Vorsitzender auf gesundheitspolitischen Tagungen während der italienischen Präsidentschaft im Rat der Europäischen Union 2014 Vorsitzender, bilaterale Tagungen USA-Italien über globale Gesundheitspolitik 2011–2014 Vorsitzender, Tagung „Weitblick in der Medizin“, National Institutes of Health, Vereinigte Staaten 2013 Vorsitzender, Bilaterale chinesisch-italienische Tagungen über Gesundheitsreformen, Wissenschaft und Technik 1999–2010 Vorsitzender, Internationale Konferenz über die Rolle der Gesundheitsberufe bei der Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen (Internationale Föderation für Gynäkologie und Geburtshilfe, Italien, WHO) 2000 Name und Position der Person, durch die die Nominierung erfolgt Beatrice Lorenzin, Gesundheitsministerin, Italien EUR/RC66/7 Seite 15 Absichtserklärung Generaldirektion für Krankheitsprävention Italien ist seit vielen Jahren ein Partner der WHO und hat in mehreren zentralen Bereichen erheblich zur Politikgestaltung und -umsetzung beigetragen, namentlich in den Tätigkeitsfeldern der WHO- Kooperationszentren, die eine Vielzahl von Themen umfassen. Es hat ferner finanziell zur Durchführung von Programmen und Projekten in aller Welt in enger Partnerschaft mit dem Hauptbüro sowie Länder- und Regionalbüros der WHO (EURO, EMRO, AFRO, PAHO) beigetragen und war dem WPRO in Bereichen wie Ernährung und Krisenvorsorge und - management behilflich. Italien hat zwei Außenstellen der WHO beherbergt: das Fachzentrum für Umwelt und Gesundheit in den ersten 20 Jahren nach dessen Gründung; und das Zentrum für Investitionen in Gesundheit und Entwicklung in Venedig, das sich mit den sozialen und ökonomischen Determinanten von Gesundheit, von der Erforschung bis zur Erbringung von Leistungen und zur fachlichen Hilfe befasst. Darüber hinaus trägt Italien wesentlich zu den Gesundheitsprogrammen des UNRWA bei, die von diesem in enger Zusammenarbeit mit dem WHO-Regionalbüro für den östlichen Mittelmeerraum geführt werden. Italien beteiligt sich regelmäßig an Fachkonsultationen und unterstützt die WHO bei ihren Anstrengungen zur Verwirklichung eines allgemeinen Zugangs zur Gesundheitsversorgung, der heute zu den größten Erfolgen des italienischen Gesundheitssystems gehört. Italien ist Mitglied im Ständigen Ausschuss des Regionalkomitees für Europa, beteiligt sich an den Arbeitsgruppen zu Führungsfragen und Internationale Gesundheitsvorschriften, Leitet die Arbeitsgruppe zu Migrantengesundheit und leistet in diesem Bereich auch finanzielle und technische Unterstützung im Rahmen des Ausschusses für Gesundheitssicherheit der EU, der G7, der Globalen Agenda für Gesundheitssicherheit und der Globalen Initiative für Gesundheitssicherheit. Italien bekennt sich generell zu den vorrangigen Handlungsfeldern der WHO und unterstützt aktiv die Annahme und Umsetzung der Internationalen Gesundheitsvorschriften und insbesondere eine Ausweitung von Impfmaßnahmen (und unterstützt u. a. die GAVI-Allianz stark finanziell) sowie von Maßnahmen der Prävention und Surveillance von Ausbrüchen im Lichte globaler Bevölkerungsbewegungen, mit Schwerpunkt Mittelmeerraum, Naher Osten und politisch instabile Länder. Italien ist wesentlich an Rettungsoperationen im Mittelmeerraum beteiligt und arbeitet derzeit zusammen mit der WHO an der Entwicklung von Systemen und Instrumenten zur Beobachtung und Unterstützung von Migranten (u. a. durch Finanzierung des Projekts des Regionalbüros über gesundheitspolitische Aspekte der Migration), stellt grundlegende Gesundheitsleistungen bereit und setzt sich für die Einführung von Gesundheitsmaßnahmen ein, welche die Eingliederung der Betroffenen in die italienische Gesellschaft ermöglichen. Im Rahmen dieser inklusiven Politik, die vollständig im Einklang mit dem Rahmenkonzept „Gesundheit 2020“ steht, unterstützt Italien gezielt ältere Menschen, Einkommensschwache und Menschen mit psychischen Gesundheitsproblemen, Demenzerkrankungen und anderen nichtübertragbaren Krankheiten, die ganze Familien ruinieren könnten, wenn es nicht eine universelle Krankenversicherung gäbe, wie sie Italien nachhaltig gesichert hat. Italien ist überzeugt, dass die Grundsätze der WHO zur Förderung der Gesundheitskompetenzen der Bürger und Gemeinschaften und ihre Befähigung zum selbstbestimmten Handeln durch inklusive Strategien eine Voraussetzung für die Verwirklichung von Gesundheit für alle sowie das Erreichen der Ziele für eine nachhaltige Entwicklung nach 2015 und die entsprechenden Indikatoren sind, und konzentriert sich auf eine aktive Umsetzung von Prinzipien der Gesundheit in allen Politikbereichen. Dies erfordert eine passende und zusammenhängende institutionelle Reaktion zum Schutz der öffentlichen Gesundheit auch in weniger populären Themenbereichen wie Lebensmittelsicherheit oder Kampf gegen gefälschte Medikamente und Lebensmittel sowie die verstärkte Anknüpfung an die EUR/RC66/7 Seite 16 Ordnungspolitik, die Erforschung der regulatorischen Möglichkeiten und die Formulierung von Leitlinien. Italien erkennt den Wert eines angemessenen Einsatzes von Technologie zur Förderung von Inklusion und allgemeiner Gesundheitsversorgung an. Dies trifft auf medizinische Technologien wie auch die Einführung digitaler Technologien zu, die das System in die Lage versetzen würden, zeitnah und effizient individuellen Bedarf zu bestimmen und darauf zu reagieren. Digitale Gesundheitstechnologien werden das Gesundheitswesen künftig stärker prägen und die WHO sollte gerüstet sein, diese Entwicklung vorausschauend zu begleiten und die digitale Spaltung zu überwinden. Weiterhin besitzt Italien beträchtliche Erfahrungen in den Bereichen Umwelt und Gesundheit sowie Abmilderung der gesundheitlichen Folgen des Klimawandels. Dies wird ein zentrales Thema der bevorstehenden G7-Gespräche zu Gesundheit im Jahr 2017 sein, die unter dem Vorsitz Italiens stattfinden werden, das gerade eine umfassende Studie zu überhöhten Sterblichkeitsraten in Verbindung mit dem Klimawandel und der Alterung der Gesellschaft durchgeführt hat und jetzt zusammen mit internationalen Organisationen eine Abmilderungsstrategie entwickelt. Italien sieht den Exekutivrat als wichtige Stütze der WHO und ihres Auftrags als führende internationale Gesundheitsorganisation Bereiche und Themen zu bestimmen, die einer Untersuchung und Regulierung unter Heranziehung der besten fachlichen und wissenschaftlichen Evidenz bedürfen, und dafür bestehende Bündnisse mit Denkfabriken, wissenschaftlichen Einrichtungen und Forschungsnetzwerken auszubauen. Der Exekutivrat entscheidet mit darüber, ob die Organisation weiter auf Reformkurs bleibt und ihre Fähigkeit zu zeitnahen und angemessenen Reaktionen auf maßgebende Weise steigert. Er kann auch dazu beitragen, den Einfluss der WHO auf die verschiedenen globalen Finanzierungsinitiativen zu erweitern, denen es anderenfalls möglicherweise nicht gelingen würde, einen kohärenten Aktionsplan auszuarbeiten, was mit Auswirkungen auf die von der Weltgesundheitsversammlung und der Führung der WHO festgelegte Ausrichtung und Schwerpunktlegung verbunden wäre. Konkret möchte Italien die Zusammenarbeit etwa im Bereich Bereitschaftsplanung samt Gegen- und Abmilderungsmaßnahmen fördern und der WHO Erfahrungen und Mittel zur Verfügung stellen, damit diese ihre Führungsstärke und Koordinierungskapazität in diesem Bereich ausbauen kann. Dazu zählt, neben anderen Dingen, die Bereitstellung qualifizierten Personals, eines spezialisierten Labornetzes mit mobilen Einrichtungen (wie sie in der Ebolakrise zum Einsatz kamen), Krankenevakuierung, -transport und -isolierung. Italien unterstützt die WHO somit engagiert auf all ihren drei Ebenen und stellt seine national vereinten institutionellen Kapazitäten dafür bereit, gegen Krankheitsausbrüche von Bedeutung für die Gesundheit von Mensch und Tier vorzugehen und dabei mit weiteren Organisationen der Vereinten Nationen sowie zwischenstaatlichen Einrichtungen wie der OIE und IOM zusammenzuarbeiten. Ein zusätzlicher Mehrwert, den Italien der WHO bietet, ist die Kohärenz seiner Unterstützung und Zusammenarbeit im Rahmen der großen internationalen Strukturen, an denen Italien aktiv beteiligt ist wie etwa G7, GHSA, GHSI, EU und Union für den Mittelmeerraum. Italien leistet auf schlüssige Weise Unterstützung zur vollständigen Umsetzung der IGV an Länder wie Ägypten, Äthiopien, Palästina, Sudan und Sierra Leone gemäß einer 2015 während der G7-Tagung übernommenen Verpflichtung. Rom, 10. März 2016 Dr. Raniero Guerra Generaldirektor EUR/RC66/7 Seite 17 NOMINIERUNG FÜR DIE MITGLIEDSCHAFT IM EXEKUTIVRAT DER WHO Mitgliedstaat, durch den die Nominierung erfolgt: PORTUGAL Familienname GEORGE Vorname(n) Francisco Geschlecht männlich Geburtsdatum 21. Oktober 1947 Sprachen: Geben Sie bitte an, welche Arbeitssprachen des Regionalkomitees der/die Kandidat/in ausreichend beherrscht. Sprechen Lesen Schreiben Deutsch Englisch X X X Französisch X X X Russisch Berufliche Ausbildung: Bitte (bis zu) fünf der wichtigsten beruflichen Qualifikationen angeben Jahr Gesundheit von Müttern und Kindern, Schanghai, China (WHO) 1980 Internationales Seminar über Gesundheit und Familienplanung, WHO/Internationales Zentrum für Kindheit (CIE) 1978 Experte für öffentliche Gesundheit, Staatliche Schule für öffentliche Gesundheit, Neue Universität Lissabon 1976–1977 Residenz als Internist, Santa-Marta-Hospital, Lissabon 1973–1976 Doktor der Medizin (cum laude), Universität Lissabon (siebenjährige Ausbildungsdauer) 1966–1973 Beruflicher Werdegang: Bitte geben Sie zuerst Ihre jetzige Position an, gefolgt von (bis zu) vier Ihrer wichtigsten vorherigen beruflichen Positionen Jahr (Anfang/Ende) Generaldirektor für Gesundheit, Leitender Beamter der nationalen Gesundheitsbehörde seit 2007 Professor für öffentliche Gesundheit, Staatliche Schule für öffentliche Gesundheit, Neue Universität Lissabon seit 2005 Stellvertretender Generaldirektor für Gesundheit, Portugal 2001–2005 Beamter des Bezirksgesundheitsamts und Leiter der Abteilung für öffentliche Gesundheit 1992–2001 Gruppenleiter, Repräsentant der WHO in Guinea-Bissau und Epidemiologe für das Globale Aids-Programm in Harare (Zimbabwe) 1980–1991 Arbeitserfahrung mit bzw. in internationalen Organisationen Jahr Mitglied, Ständiger Ausschuss des Regionalkomitees für Europa seit 2014 Stellvertreter, Exekutivrat der Weltgesundheitsorganisation 2005–2008 Mitglied des Vorstands, Europäisches Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten 2005–2007 Mitarbeiter, WHO-Regionalbüro für Afrika 1980–1991 Erfahrungen als Vorsitzende/r von politischen Gremien und Fachausschüssen auf hoher nationaler bzw. internationaler Ebene Jahr Grundsatzredner, Internationale Diabetes-Konferenz (Unterhaus des Britischen Parlaments), Vereinigtes Königreich 2016 Gruppenleiter, Portugiesischer Ebola-Einsatz in Guinea-Bissau (Einrichtung eines mobilen Labors) 2014–2016 Koordinator, nationaler Ebola-Notfallplan 2014–2016 Vertreter des Gesundheitsministeriums im portugiesischen Komitee für Menschenrechte 2012–2016 Koordinator, portugiesischer Gesundheitsplan seit 2011 Mitglied, Rat des portugiesischen Instituts für Tropenmedizin, Lissabon seit 2010 Mitglied der portugiesischen Delegation auf der Weltgesundheitsversammlung und auf dem WHO-Regionalkomitee für Europa seit 2001 Mitglied der portugiesischen Delegation für die Globale Agenda für Gesundheitssicherheit (Weißes Haus, Washington D.C., Vereinigte Staaten), und 2014 EUR/RC66/7 Seite 18 Koordinator auf nationaler Ebene Mitglied der portugiesischen Delegation zum Treffen der Staatsoberhäupter der Gemeinschaft Portugiesisch sprechender Länder (Ost-Timor) 2014 Vorsitz, Gesundheitsausschuss der Tagung der Gemeinschaft Portugiesisch sprechender Länder 2014 Mitglied, Beirat des Instituts für Tropenforschung 2013 Mitglied der portugiesischen Delegation, Sondertagung der Vereinten Nationen zu nichtübertragbaren Krankheiten 2011 Vorsitz, Beratungsausschuss des staatlichen Gesundheitsinstituts, Lissabon, Portugal 2007 Name und Position der Person, durch die die Nominierung erfolgt Dr. Augusto Santos Silva, Minister für Auswärtige Angelegenheiten der Republik Portugal Dr. Adalberto Campos Fernandes, Gesundheitsminister der Republik Portugal EUR/RC66/7 Seite 19 Absichtserklärung Republik Portugal Sehr geehrte Frau Regionaldirektorin, wir freuen uns, Ihnen Dr. Francisco George als Kandidaten für einen Sitz im Exekutivrat der Weltgesundheitsorganisation in der Amtszeit 2017-2020 präsentieren zu dürfen. Dr. George ist ein engagiertes und respektiertes Mitglied des Ständigen Ausschusses, in dessen Arbeitsgruppen zu „Gesundheit 2020“, Migration und Gesundheit sowie einer beschleunigten Umsetzung der Internationalen Gesundheitsvorschriften er aktiv mitarbeitete. Er verfügt durch seine Beamtenlaufbahn über profunde Kenntnisse und extensive Erfahrungen im Bereich der Gesundheitspolitik und hat ein umfassendes Verständnis der Funktionsweise der Weltgesundheitsorganisation, als deren Bediensteter er mehr als zehn Jahre lang tätig war. Dr. George ist seit 2005 Generaldirektor für Gesundheit in Portugal und stand der Umsetzung des portugiesischen Gesundheitsplans und weiterer Gesundheitsprogramme vor. Er ist auch zuständig für die Koordinierung der Programme für die Prävention nichtübertragbarer Krankheiten, die epidemiologische Überwachung sowie die Planung von Bereitschafts- und Gegenmaßnahmen. Er verfügt über umfassende Erfahrungen als Amtsarzt und hat hier die sektorübergreifende Zusammenarbeit gefördert und sich für Gesundheitsprogramme für schwache gesellschaftliche Gruppen und Minderheiten eingesetzt. Mit seinem Erfahrungsschatz würde Dr. Francisco George für den Exekutivrat und die WHO eine einzigartige und wichtige Bereicherung bedeuten. Seine Nominierung würde auch eine Stärkung des Engagements Portugals für die WHO und das Regionalbüro für Europa sowie seiner Kooperation mit diesen bedeuten. Angesichts der großen Bedeutung der WHO-Reform würden sich das Wissen Dr. Georges im Verein mit den Erfahrungen und Kenntnissen Portugals in Bezug auf Notfalleinsätze als wertvoll für den Ausbau der fachlichen und anleitenden Kompetenz der WHO erweisen. Somit glauben wir, dass Dr. Francisco George konstruktiv und produktiv zur Arbeit der WHO beitragen kann. Dieser ist fest entschlossen, an den Tagungen des Exekutivrats teilzunehmen und zu ihrer effizienten und effektiven Durchführung beizutragen. Portugal blickt auf ein langjähriges konstruktives Arbeitsverhältnis mit der WHO auf globaler und regionaler Ebene zurück, war zwischen 2005 und 2008 bereits einmal Mitglied im Exekutivrat und ist nach neun Jahren Abwesenheit hoch motiviert für eine weitere Amtszeit (2017-2020). Innerhalb der Europäischen Region hat Portugal auch im Rahmen seiner derzeitigen Mitgliedschaft im Ständigen Ausschuss eine Länder-Kooperationsstrategie verfolgt und „Gesundheit 2020“, Stärkung der Gesundheitssysteme und wirksame Hilfen unterstützt. Während seiner vorangegangenen Amtszeit hat Portugal entscheidend zur Annahme einer Resolution zur Gesundheit von Migranten beigetragen (WHA61.17). Die Förderung der Gesundheit von Migranten wird auch eine der portugiesischen Prioritäten für den Exekutivrat sein. Weitere wichtige Prioritäten sind: • Beiträge zu Fertigstellung der WHO-Reform, Unterstützung der Entwicklung geeigneter Regeln, Verfahren und Strukturen und Schaffung eines kreativen Herangehens an die vollständige Umsetzung der Internationalen Gesundheitsvorschriften; • Unterstützung von Gesundheitsdiplomatie, insbesondere in Bezug auf globale Gesundheitssicherheit; • Förderung von Gesundheitsinformationen unter Nutzung der führenden Position Portugals in einschlägigen digitalen Systemen; EUR/RC66/7 Seite 20 • Förderung der Anknüpfung der Arbeit der WHO an die Agenda 2030 und Überlegungen, welche Rolle die Organisation in der Durchführung übernehmen kann; • Förderung der Menschenrechte und des Rechts auf Gesundheit für Personen mit psychischen Störungen und psychosozialen Behinderungen; • Unterstützung der Arbeit der WHO in der Thematisierung der Auswirkungen nichtübertragbarer Krankheiten durch weitere Umsetzung des Globalen Aktionsplans zur Prävention und Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten (2013-2020); • Erkundung des Nutzens der portugiesischen Sprache als Instrument zur Unterstützung der Arbeit der WHO weltweit und der Fähigkeit mit relevanten Akteuren aus verschiedenen Regionen zu interagieren. Dr. Francisco Georges Mitgliedschaft im Exekutivrat würde nicht nur dem langfristigen Engagements Portugals für die Förderung der globalen Gesundheit ein Antlitz geben, sondern sich auch angesichts der Herausforderungen, vor denen die WHO und die Welt stehen, als wertvoll erweisen. Mit vorzüglicher Hochachtung Lissabon, 8. März 2016 Dr. Augusto Santos Silva Minister für Auswärtige Angelegenheiten der Republik Portugal Dr. Adalberto Campos Fernandes Gesundheitsminister der Republik Portugal EUR/RC66/7 Seite 21 II. Ständiger Ausschuss des Regionalkomitees für Europa Aufgaben 8. Regel 14.2.10 der Geschäftsordnung des Regionalkomitees für Europa legt die Aufgaben des Ständigen Ausschusses des Regionalkomitees fest: a) Er handelt für das Regionalkomitee, vertritt das Regionalkomitee und gewährleistet, dass die Beschlüsse und die Politik des Regionalkomitees ausgeführt werden, insbesondere im Hinblick auf seine Aufsichtsfunktion nach Artikel 50 b) der Satzung der WHO. b) Er berät das Regionalkomitee zu von diesem an ihn überwiesenen Fragen und fungiert ggf. zwischen den Tagungen des Regionalkomitees als Berater des Regionaldirektors. c) Er unterbreitet dem Regionalkomitee und dem Regionaldirektor aus eigener Initiative Ratschläge oder Empfehlungen. d) Er schlägt Tagesordnungspunkte für die Tagungen des Regionalkomitees vor. e) Er legt dem Regionalkomitee zur Diskussion und Verabschiedung den regionalen Beitrag zum Allgemeinen Arbeitsprogramm der WHO vor. f) Er nimmt alle anderen ihm vom Regionalkomitee übertragenen Funktionen wahr. g) Er erstattet dem Regionalkomitee Bericht über seine Arbeit. h) Er prüft die Beglaubigungsschreiben der Delegierten von Mitgliedstaaten, indem er eine Untergruppe von drei Mitgliedern bestimmt, und erstattet dem Regionalkomitee darüber Bericht. 9. Nähere Informationen finden Sie in der Geschäftsordnung des Regionalkomitees für Europa und des Ständigen Ausschusses des Regionalkomitees für Europa,2 auf der Seite „Leitende Organe“ auf der Website des Regionalbüros für Europa (http://www.euro.who.int/en/about-us/governance/rules-of-procedure-of-the-regional-committee- for-europe-and-of-the-standing-committee-of-the-regional-committee-for-europe). Derzeitige Mitglieder 10. In Regel 14.2.1 seiner Geschäftsordnung kam das Regionalkomitee überein, bei der Wahl der Mitglieder des Ständigen Ausschusses die Notwendigkeit einer gerechten geografischen Verteilung und die angemessene Vertretung der Interessen der Region zu berücksichtigen und ferner zu beachten, dass alle Mitgliedstaaten der Region im Laufe der Zeit die Möglichkeit haben müssen, sich an der Arbeit des Ständigen Ausschusses zu beteiligen. Außerdem sind bei der Wahl der Mitglieder andere für die größtmögliche Effektivität seiner Arbeit relevante Überlegungen zu berücksichtigen. 11. Die Amtszeit der Mitglieder aus Belarus, Estland, Frankreich und Lettland läuft auf der 66. Tagung des Regionalkomitees im September 2016 aus. Das Regionalkomitee wird deshalb ersucht, vier neue Mitglieder des Ständigen Ausschusses für eine dreijährige Amtszeit (September 2016 bis September 2019) zu wählen. 2 Geschäftsordnung des Regionalkomitees für Europa und des Ständigen Ausschusses des Regionalkomitees für Europa Kopenhagen: WHO-Regionalbüro für Europa, 2015. EUR/RC66/7 Seite 22 12. Die Amtszeit der übrigen acht Mitglieder läuft folgendermaßen weiter: Deutschland (Dagmar Reitenbach) Mitglied bis September 2017 Georgien (Prof. Amiran Gamkrelidze) Mitglied bis September 2018 Island (Dr. Sveinn Magnússon) Mitglied bis September 2018 Italien (Dr. Raniero Guerra) Mitglied bis September 2018 Portugal (Dr. Francisco George) Mitglied bis September 2017 Rumänien (Dr. Alexandru Rafila) Mitglied bis September 2017 Tadschikistan (Dr. Salomudin Yusufi) Mitglied bis September 2018 Turkmenistan (Dr. Leili Shamuradova) Mitglied bis September 2017 13. Hinweis: Der Vierundzwanzigste Ständige Ausschuss des Regionalkomitees für Europa besteht aus dem Stellvertretenden Exekutivpräsidenten des Regionalkomitees der 66. Tagung des Regionalkomitees als dem Vorsitzenden von Amts wegen von September 2016 bis September 2017 und den vom Regionalkomitee ordnungsgemäß in den Ständigen Ausschuss gewählten Vertretern von Mitgliedstaaten der Region, die an den Tagungen des Ausschusses teilnehmen. Nominierungen 14. Die nachstehenden Nominierungen waren bis 11. März 2016 beim Regionalbüro eingegangen (die im Standardformat ausgefüllten Curricula Vitae sowie die dazu gehörigen Absichtserklärungen sind auf den Seiten 25 bis 40 beigefügt): Griechenland (Ioannis Baskozos) Slowakei (Dr. Mario Mikloši) Slowenien (Dr. Vesna-Kerstin Petrič) Türkei (Dr. Hakki Gürsöz) Ungarn (Dr. Hanna Páva) Überblick über die bisherige Mitgliedschaft 15. Tabelle 2 enthält eine Übersicht der Länder aus der Europäischen Region, die seit 2006 im Ständigen Ausschuss vertreten waren und Tabelle 3 zeigt, wer seit 1994 bis heute Mitglied im Ständigen Ausschuss war. EUR/RC66/7 Seite 23 Tabelle 2: Ständiger Ausschuss des Regionalkomitees für Europa – Mitgliedschafta,b von September 2006 bis September 2018 Länder 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 Albanien Andorra X XXX XXX X Armenien Aserbaidschan X XXX XXX X Belarus X XXX XXX X Belgien X XXX XXX X Bosnien und Herzegowina Bulgarien X XXX XXX XXX X Dänemark X Deutschland X XXX XXX X Ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien X XXX XXX X Estland XXX X X XXX XXX X Finnland X XXX XXX X Frankreich X XXX XXX X Georgien X XXX XXX X X XXX XXX X Griechenland Irland Island X XXX XXX X Israel X XXX XXX X Italien XXX XXX X X XXX XXX X Kasachstan Kirgisistan X XXX XXX X Kroatien X XXX XXX X Lettland X XXX XXX X Litauen X XXX XXX X Luxemburg Malta X XXX XXX X Monaco Montenegro X XXX XXX X Niederlande XXX XXX X Norwegen X XXX XXX X Österreich X X XXX XXX X Polen X XXX XXX X Portugal X XXX XXX X Republik Moldau X XXX XXX X Rumänien X XXX XXX X Russische Föderation X XXX XXX X San Marino Schweden X XXX XXX X Schweiz X XXX XXX X Serbienb XXX XXX X Slowakei X XXX XXX X Slowenien Spanien X XXX X Tadschikistan X XXX XXX X Tschechische Republik Türkei X XXX XXX X Turkmenistan X XXX XXX X Ukraine X XXX XXX X Ungarn XXX X Usbekistan X Vereinigtes Königreich XXX X X XXX XXX X Zypern a Die Amtszeit der Mitglieder im Ständigen Ausschuss beginnt mit ihrer Wahl durch das Regionalkomitee und endet mit der Tagung des Regionalkomitee in den jeweils in der Tabelle angegebenen Jahren. d Ehemaliges Serbien und Montenegro. EUR/RC66/7 Seite 24 Tabelle 3: Mitglieder des Ständigen Ausschusses des Regionalkomitees von 1994 bis 2016 Amtszeit (Vom Ende des Regionalkomitees bis zur nächsten Tagung) Vorsitzende/r (Von Amts wegen stellvertretende/r Exekutivpräsident/in des Regionalkomitees) Stellvertretende Vorsitzende 1994–1995 Dr. Niall Tierney, Irland Dr. Anthony Vassallo, Malta 1995–1996 Prof. Jean-François Girard, Frankreich Dr. Mikhail N. Saveliev, Russische Föderation 1996–1997 Dr. Marta di Gennaro, Italien Prof. Vilius J. Grabauskas, Litauen 1997–1998 Prof. Vilius J. Grabauskas, Litauen Dr. Jeremy M. Metters, Vereinigtes Königreich 1998–1999 Dr. Danielle Hansen-Koenig, Luxemburg Dr. Jeremy M. Metters, Vereinigtes Königreich 1999–2000 Dr. Jeremy M. Metters, Vereinigtes Königreich Prof. Ayşe Akin, Türkei 2000–2001 Prof. Ayşe Akin, Türkei Prof. Frantisek Kölbel, Tschechische Republik 2001–2002 Dr. James Kiely, Irland Dr. Jacek Antoni Piatkiewicz, Polen (erste und zweite Tagung) Dr. Alamhon Akhmedov, Tadschikistan (dritte, vierte, fünfte und sechste Tagung) 2002–2003 Dr. Jarkko Eskola, Finnland Dr. Božidar Voljč, Slowenien 2003–2004 Dr. Božidar Voljč, Slowenien Dr. Godfried Thiers, Belgien 2004–2005 Dr. Godfried Thiers, Belgien Dr. Jens Kristian Gøtrik, Dänemark 2005–2006 Dr. Jens Kristian Gøtrik, Dänemark Dr. Hubert Hrabcik, Österreich Dr. David Harper, Vereinigtes Königreich 2006–2007 Dr. David Harper, Vereinigtes Königreich Annemiek van Bolhuis, Niederlande 2007–2008 Annemiek van Bolhuis, Niederlande Dr. Bjørn-Inge Larsen, Norwegen 2008–2009 Dr. Bjørn-Inge Larsen, Norwegen Dr. Vladimir Lazarevik (Ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien) 2009–2010 Dr. Vladimir Lazarevik (Ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien) Dr. Josep Casals Alís, Andorra 2010–2011 Dr. Josep Casals Alís, Andorra Dr. Lars-Erik Holm, Schweden 2011–2012 Dr. Lars-Erik Holm, Schweden Dessislava Dimitrova, Bulgarien 2012–2013 Dr. Daniel Reynders, Belgien Dr. Ray Busuttil, Malta 2013–2014 Dr. Ray Busuttil, Malta Taru Koivisto, Finnland 2014–2015 Taru Koivisto, Finnland Prof. Benoît Vallet, Frankreich 2015–2016 Prof. Benoît Vallet, Frankreich Dagmar Reitenbach, Deutschland EUR/RC66/7 Seite 25 NOMINIERUNG FÜR DIE MITGLIEDSCHAFT IM STÄNDIGEN AUSSCHUSS DES WHO- REGIONALKOMITEES FÜR EUROPA Mitgliedstaat, durch den die Nominierung erfolgt: GRIECHENLAND Familienname BASKOZOS Vorname(n) Ioannis Geschlecht männlich Geburtsdatum 28. Juli 1955 Sprachen: Geben Sie bitte an, welche Arbeitssprachen des Regionalkomitees der/die Kandidat/in ausreichend beherrscht. Sprechen Lesen Schreiben Deutsch Englisch X X X Französisch X X X Russisch Berufliche Ausbildung: Bitte (bis zu) fünf der wichtigsten beruflichen Qualifikationen angeben Jahr Teilnahme an wissenschaftlichen Kongressen in Griechenland und im Ausland als Redner bei Kongressen und Autor von Artikeln für wissenschaftliche Journale in Bezug auf Endokrinologie, Diabetes und Stoffwechsel bis heute Spezialisierung auf Endokrinologie und Diabetes, Abteilung für Endokrinologie und Stoffwechsel, Allgemeinkrankenhaus G. Gennimatas, Athen 1992 Medizinisches Staatsexamen, Medizinische Fakultät, Nationale und Kapodistrische Universität Athen 1979 Beruflicher Werdegang: Bitte geben Sie zuerst Ihre jetzige Position an, gefolgt von (bis zu) vier Ihrer wichtigsten vorherigen beruflichen Positionen Jahr (Anfang/Ende) Generalsekretär für öffentliche Gesundheit, Gesundheitsministerium seit 2015 Erster stellvertretender Vorsitzender des Panhellenischen Ärzteverbands 2011–2015 Vorsitzender der griechischen Gesellschaft für Endokrinologie 2000-2005 Stellvertretender Vorsitzender der griechischen Gesellschaft für Endokrinologie 1995-2000 Arbeitserfahrung mit bzw. in internationalen Organisationen Jahr Teilnahme an Tagung und hochrangiger Konferenz anlässlich der E-Gesundheits-Woche, Riga, Lettland 2016 Teilnahme und Wortmeldung während der 138. Tagung des Exekutivrats der WHO, Genf, Schweiz 2016 Teilnahme und Wortmeldung während der Ministerkonferenz zu antimikrobiellen Resistenzen, Amsterdam 2016 Teilnahme und Wortmeldung während der Zusammenkunft mit dem Gesundheitskommissar, Brüssel 2016 Teilnahme und Wortmeldung während OECD-Tagungen, Paris 2015 Teilnahme und Wortmeldung während der Europäischen Ministerkonferenz der WHO zum Lebensverlaufansatz im Kontext von Gesundheit 2020, Minsk 2015 Teilnahme und Wortmeldung während der Zusammenkunft mit dem Gesundheitskommissar, Athen 2015 Teilnahme und Wortmeldung an der Hochrangigen Tagung über die Gesundheit von Flüchtlingen und Migranten, Rom 2015 Teilnahme und Wortmeldung während der 106. Tagung der IOM, Genf 2015 Erfahrungen als Vorsitzende/r von politischen Gremien und Fachausschüssen auf hoher nationaler bzw. internationaler Ebene Jahr Generalsekretär für internationale Beziehungen, Direktorat des Gesundheitsministeriums 2015–2016 Zuständig für Beziehungen und Zusammenarbeit zwischen Gesundheitsministerium, 2015–2016 EUR/RC66/7 Seite 26 WHO und weiteren internationalen Körperschaften und Organisationen Zuständig für den griechischen Aktionsplan für den Gesundheitsschutz von Flüchtlingen und Migranten 2015–2016 Koordinator der ressortübergreifenden Maßnahmen für den Gesundheitsschutz von Flüchtlingen und Migranten 2015–2016 Generalsekretär für das öffentliche Gesundheitswesen, Gesundheitsministerium 2015–2016 Koordinator für das griechische Gesundheitszentrum für öffentliche Gesundheit und Gesundheitsschutz für Flüchtlinge und Migranten 2015–2016 Name und Position der Person, durch die die Nominierung erfolgt Andreas Xanthos, Gesundheitsminister, Griechenland EUR/RC66/7 Seite 27 Absichtserklärung Zu Händen: WHO-Regionaldirektorin für Europa Dr. Zsuzsanna Jakab Sehr geehrte Frau Dr. Jakab, das Gesundheitsministerium der Republik Griechenland ist beehrt die Nominierung von Herrn Ioannis Baskozos, Generalsekretär für öffentliche Gesundheit, zum Ständigen Ausschuss des Regionalkomitees für Europa (SCRC) zu beantragen. Wir sind fest davon überzeugt, dass seine Nominierung die bereits hervorragenden Beziehungen zwischen dem griechischen Gesundheitsministerium und dem WHO-Regionalbüro für Europa weiter befördern würde, während wir unsere gemeinsamen wichtigen gesundheitspolitischen Vorhaben verfolgen. In diesem Zusammenhang bedeuten die jüngst erneuerte fachliche Zusammenarbeit für die Reform der primären Gesundheitsversorgung im Sinne einer allgemeinen Gesundheitsversorgung und die Schaffung der Abteilungen für Familiengesundheit mit Schwerpunkt auf Prävention und gesundheitliche Aufklärung vorzügliche Felder der Zusammenarbeit mit dem Regionalbüro. Außerdem zählen die Erarbeitung des griechischen Aktionsplans zur Eliminierung der Hepatitis C und die Strategie zur Bekämpfung mikrobieller Resistenzen gemäß WHO-Leitlinien und globalem Aktionsplan zu den Kernkompetenzen des Generalsekretariats für öffentliche Gesundheit, das Herr Ioannis Baskozos mit Erfolg leitet und dessen Themenschwerpunkt auch hoch auf unserer Tagesordnung angesiedelt ist, denn wir wollen gemeinsam die Welt von Hepatitis C befreien und das Eine-Gesundheit-Prinzip durchsetzen. Außerdem war Herr Baskozos in Verbindung mit dem Entwurf des griechischen Aktionsplans für die Gesundheit von Flüchtlingen und Migranten in engem Kontakt mit dem Regionalbüro und dank seiner umfassenden Erfahrungen wurde in diesem Bereich ein neues Kapitel voller Anreize und Initiativen aufgeschlagen. An dieser Stelle möchten wir betonen, dass der Kandidat ein aktives Mitglied der wissenschaftlichen Gemeinschaft war und als Stellvertretender Vorsitzender des panhellenischen Ärzteverbandes sowie der griechischen Gesellschaft für Endokrinologie über umfangreiches Erfahrungswissen in der Entwicklung von Gesundheitsprogrammen unter Betonung der allgemeinen Gesundheitsversorgung und eines gerechten Zugangs zu den Angeboten sowie in der Gesundheitspolitik verfügt. In diesem Zusammenhang würden das Interesse Herrn Baskozos für die globale Gesundheitsagenda und seine Erfahrungen aufgrund der aktiven Teilnahme an WHO-Tagungen und Begebenheiten sowie an weiteren internationalen Foren die wertvolle Arbeit des Ständigen Ausschusses zusätzlich bereichern. Mit dem Wunsch einer ausgeweiteten Zusammenarbeit mit der WHO sowie aufgrund der herausragenden Qualitäten des nominierten Kandidaten und in der Überzeugung, dass Herr Baskozos der Organisation eine frische Sicht auf die Gesundheitspolitik bieten kann, unterstützen wir von ganzem Herzen seine Nominierung. Mit vorzüglicher Hochachtung Andreas Xanthos Gesundheitsminister der Republik Griechenland EUR/RC66/7 Seite 28 NOMINIERUNG FÜR DIE MITGLIEDSCHAFT IM STÄNDIGEN AUSSCHUSS DES WHO- REGIONALKOMITEES FÜR EUROPA Mitgliedstaat, durch den die Nominierung erfolgt: UNGARN Familienname PÁVA Vorname(n) Hanna Geschlecht weiblich Geburtsdatum 12. Mai 1962 Sprachen: Geben Sie bitte an, welche Arbeitssprachen des Regionalkomitees der/die Kandidat/in ausreichend beherrscht. Sprechen Lesen Schreiben Deutsch Englisch X X X Französisch Russisch Berufliche Ausbildung: Bitte (bis zu) fünf der wichtigsten beruflichen Qualifikationen angeben Jahr Aufbaustudium zu europäischem Recht 2000 Aufbaustudium zu geistigem Eigentum 1989 Aufbaustudium zu Verwaltungsrecht (privat und öffentlich) 1988 M.A.-Diplom der Rechtswissenschaften 1985 Beruflicher Werdegang: Bitte geben Sie zuerst Ihre jetzige Position an, gefolgt von (bis zu) vier Ihrer wichtigsten vorherigen beruflichen Positionen Jahr (Anfang/Ende) Leiterin des Zentrums für Registrierung und Schulung im Gesundheitsbereich seit 2015 Stellvertretende Staatssekretärin, Ministerium für Humankapazität, Staatssekretariat für Gesundheit 2010-2015 Leiterin des Amtes für Gesundheitszulassungen 2003–2008 Stellvertretende Staatssekretärin, Gesundheitsministerium 2000–2002 Arbeitserfahrung mit bzw. in internationalen Organisationen Jahr Delegationsleiterin, Weltgesundheitsversammlung 2010–2015 Delegationsleiterin, WHO-Regionalkomitee für Europa 2010–2014 Stellvertretendes Mitglied, Exekutivrat der WHO 2010–2011 Delegationsleiterin bei Tagungen des Exekutivrats und der Weltgesundheitsversammlung während der ungarischen EU-Ratspräsidentschaft 2011 Mitglied des Vorstands, Europäisches Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten 2011 Mitglied der ungarischen Delegation während der Verhandlungen über den Beitritt Ungarns zur EU 1998–2004 Erfahrungen als Vorsitzende/r von politischen Gremien und Fachausschüssen auf hoher nationaler bzw. internationaler Ebene Jahr Ko-Präsidentin des ungarisch-slowakischen Gesundheitsausschusses 2010–2015 Ko-Präsidentin des ungarisch-russischen Gesundheitsausschusses 2010–2015 Mitglied des ungarischen Komitees gegen Kopieprodukte (insbesondere gefälschte Arzneimittel) 2010–2015 Name und Position der Person, durch die die Nominierung erfolgt Zoltán Balog, Minister für Humanressourcen, Ungarn EUR/RC66/7 Seite 29 Absichtserklärung In Ungarn sind nichtübertragbare Krankheiten die wichtigsten Mitverursacher von Morbidität und vorzeitiger Mortalität und lassen sich in erster Linie Lebensstilfaktoren zuschreiben: Rauchen, Alkoholkonsum, ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel. Zur Bewältigung dieser Herausforderungen hat die Regierung innovative Maßnahmen eingeführt, die den Gesundheitszustand der Bevölkerung verbessern und gleichzeitig mehr Mittel für das Gesundheitswesen bereitstellen sollen. Zu den in Zusammenarbeit mit der WHO gestalteten Maßnahmen zählen die Einführung einer Gesundheitsabgabe auf Lebensmittel je nach Zucker-, Salz- oder Methylxantine-Gehalt, die Einführung gesetzlicher Höchstwerte für den Anteil an Transfettsäuren in Lebensmitteln und die Analyse gesundheitspolitischer Aspekte von Kantinenessen. Im Rahmen der Bewegungsförderung gibt es für Schüler aller Altersstufen täglich Sportunterricht. Die Regierung nahm auch die nationale Gesundheitsstrategie „Gesundes Ungarn 2014-2020“ an. In Bezug auf diese Strategie wurden weitere konkrete Aktionspläne und Programme erarbeitet oder werden derzeit erörtert, etwa zu Tuberkulose, Ernährung, HIV/Aids, psychischer Gesundheit und Versorgung chronischer Krankheiten. Die Strategie geht umfassend und zusammenhängend an die Prävention und Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten heran, indem sie das Gesundheitssystem stärkt und die sozialen Determinanten von Gesundheit aufgreift und dabei besonders auf Gesundheitsförderung, den Ausbau der primären Gesundheitsversorgung und die Optimierung der Patientenpfade setzt. Zur Unterstützung der geplanten Maßnahmen wurde in Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren ein Bericht über die sozialen Determinanten von Gesundheit und gesundheitliche Benachteiligungen erarbeitet, der ein Beispiel unserer evidenzbasierten Politikgestaltung ist. Ungarn nimmt aktiv am EVIPNET teil. Der Rahmen zur Leistungsbewertung des Gesundheitssystems ist ebenfalls institutionalisiert worden, was sowohl die Umsetzung der Charta von Tallinn als auch von „Gesundheit 2020“ betrifft. Die Abwanderung von Gesundheitsfachkräften ist ein wachsendes Problem für uns. Wir können nur Erfolg haben, wenn wir gut ausgebildetes und motiviertes Gesundheitspersonal haben, das den Beruf in unserem Land ausübt. Ungarn ist offen für alle Formen gemeinsamen Denkens, was das Gesundheitspersonal und insbesondere dessen berufliche Mobilität angeht. 2015 wurde das Schulungszentrum der Semmelweis-Universität für Gesundheitsdienstleitung zu einem Kooperationszentrum der WHO im Bereich Entwicklung der Humanressourcen für Gesundheit. Die ungarische Kandidatin verfügt im Bereich Personalführung im Gesundheitswesen über Erfahrungen aus erster Hand. Ungarn unterstützt nachdrücklich alle Bemühungen der Europäischen Region der WHO zur verstärkten Umsetzung des Rahmenübereinkommens der WHO zur Eindämmung des Tabakgebrauchs. Die Regierung will in der Tabakbekämpfung greifbare Resultate erzielen. Zu den wichtigsten von uns eingeführten Maßnahmen zählen: Verbot oder wesentliche Einschränkung des Rauchens in Innenräumen und an manchen Orten im Freien, Vorschrift kombinierter Gesundheitswarnungen und Einschränkung des Tabaksverkaufs. Die Regierung zieht auch in Erwägung, schlichte Verpackungen vorzuschreiben. 2014 veranstaltete Ungarn die Tagung zur Umsetzung des Rahmenübereinkommens in der Europäischen Region und für 2016 sind gemeinsame Veranstaltungen geplant. Dr. Páva hat Ungarn auf mehreren Tagungen und Konferenzen der Vertragsparteien des Übereinkommens vertreten und verfügt über ein umfassendes Wissen in diesem Bereich. In den vergangenen Jahren wurden eine Reihe von koordinierten, sektorübergreifenden Strategien und Programme formuliert und implementiert, wie es dem sektorübergreifenden Lebensverlaufansatz entspricht, den die WHO verfolgt: Programme für die Gesundheit von Mutter und Kind, Gesundheitsförderung und Krankheitsbekämpfung in allen Altersgruppen, jedoch mit besonderen Schwerpunktprogrammen für Klein- und Schulkinder; Bewältigung der Determinanten von Gesundheit EUR/RC66/7 Seite 30 mit Schwerpunkt auf Jugendlichen; Weiterentwicklung der Maßnahmen im frühen Kindesalter zur Verbesserung von Integration und frühmöglichster Inklusion. Außerdem sieht Ungarn erwartungsvoll dem 67. Regionalkomitee für Europa im September 2017 in Budapest als Gastgeberentgegen. Wir sind für eine Zusammenarbeit zur Vorbereitung dieser Tagung mit allen maßgeblichen Gremien offen. Ungarn sieht im SCRC ein Gremium, das die WHO in der Erfüllung ihrer Aufgaben als führende internationale Gesundheitsorganisation unterstützt, indem er zu bearbeitende Gebiete und Bereiche nennt und Ratschläge und Hinweise erteilt, wie dies unter ergebnisorientierter Wahrung der Konzentration auf wesentliche Fachthemen geschehen kann. EUR/RC66/7 Seite 31 NOMINIERUNG FÜR DIE MITGLIEDSCHAFT IM STÄNDIGEN AUSSCHUSS DES WHO- REGIONALKOMITEES FÜR EUROPA Mitgliedstaat, durch den die Nominierung erfolgt: SLOWAKEI Familienname MIKLOŠI Vorname(n) Mario Geschlecht männlich Geburtsdatum 13. Mai 1967 Sprachen: Geben Sie bitte an, welche Arbeitssprachen des Regionalkomitees der/die Kandidat/in ausreichend beherrscht. Sprechen Lesen Schreiben Deutsch Englisch X X X Französisch Russisch X X X Berufliche Ausbildung: Bitte (bis zu) fünf der wichtigsten beruflichen Qualifikationen angeben Jahr Doktorarbeit im Bereich Spezialchirurgie zum Thema genetische Faktoren bei Prostatakrebs, Medizinische Fakultät der Comenius-Universität, Bratislawa 2003 Facharztprüfung Urologie (Hauptstudium) 1997 Facharztprüfung Urologie (Grundstudium) 1994 Arzt der Allgemeinmedizin, medizinische Universität der Comenius-Universität, Bratislawa 1991 Beruflicher Werdegang: Bitte geben Sie zuerst Ihre jetzige Position an, gefolgt von (bis zu) vier Ihrer wichtigsten vorherigen beruflichen Positionen Jahr (Anfang/Ende) Staatssekretär, Gesundheitsministerium seit 2014 Generaldirektor, Abteilung Gesundheit, Gesundheitsministerium 2011–2014 Generalsekretär, Gesundheitsbehörde 2005–2006 Pressesprecher, Gesundheitsministerium 2004–2005 Leiter des Malacky-Bezirkskrankenhauses, Slowakei 2003–2004 Arbeitserfahrung mit bzw. in internationalen Organisationen Jahr Delegationsleiter, WHO-Regionalkomitee für Europa 2015 Delegationsleiter, Weltgesundheitsversammlung 2015 Delegationsleiter bei Exekutivrat, Weltgesundheitsversammlung und Regionalkomitee für Europa der WHO 2011–2014 Erfahrungen als Vorsitzende/r von politischen Gremien und Fachausschüssen auf hoher nationaler bzw. internationaler Ebene Jahr Berichterstatter, WHO-Regionalkomitee für Europa 2015 Vorsitzender der Eröffnungssitzung zu den gesundheitspolitischen Aspekten der Migration in der Europäischen Region der WHO, Hochrangige Tagung der WHO über die Gesundheit von Flüchtlingen und Migranten 2015 Name und Position der Person, durch die die Nominierung erfolgt Viliam Čislák, Gesundheitsminister der Slowakischen Republik EUR/RC66/7 Seite 32 Absichtserklärung Gesundheitsministerium der Slowakischen Republik Limbová 2, 837 52 Bratislava, Slowakei An Referat Leitungsorgane der Weltgesundheitsorganisation WHO-Regionalbüro für Europa UN City, Marmorvej 51 DK-2100 Kopenhagen Ø Dänemark Die Vision der Slowakei für ihre Zusammenarbeit mit der WHO und die Frage ihrer möglichen Mitgliedschaft im SCRC • Kurzer Überblick über die Beziehungen zwischen der SLOWAKEI und der WHO: Die Slowakei verfügt als Mitgliedstaat der Vereinten Nationen sowie der Weltgesundheitsorganisation über eine lange Tradition der Zusammenarbeit mit der WHO, die nicht erst mit ihrer staatlichen Gründung im Jahr 1992, sondern schon 1948 als Teil der früheren Tschechoslowakei begann, und engagiert sich seitdem tatkräftig für den Auftrag und die Ziele der Organisation. Die Kandidatur der Slowakei für den SCRC bietet uns eine weitere Gelegenheit, gemeinsam mit anderen Gesundheitsthemen auf nationaler, europäischer und globaler Ebene voranzubringen. 2016 wird die Slowakei die Präsidentschaft im Rat der Europäischen Union übernehmen und möchte dabei eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen der EU und dem Regionalkomitee für Europa der WHO im gemeinsamen gesundheitlichen Interesse herbeiführen. WHO-Prioritäten von besonderer Relevanz für die Slowakei Ich präsentiere Ihnen eine kurze Liste der Prioritäten der WHO, die von besonderer Relevanz für die Slowakei sind und die beiden Seiten zugutekommen dürften und deshalb in der aktuellen BCA 2016– 2017 festgeschrieben sind: 1. Bewältigen der größten Herausforderungen für die Region: übertragbare und nichtübertragbare Krankheiten. Priorität 1 ist die Prävention durch die Förderung gesunder Lebensweisen und Bewusstseinsbildung in der Öffentlichkeit für Eigenverantwortung im Bereich Gesundheit. Für die Krebsthematik könnten auch die hervorragenden Kenntnisse slowakischer Forscher und Kliniker genutzt werden. 2. Investitionen in Gesundheit durch einen Lebensverlaufansatz und Stärkung der Handlungsfähigkeit der Menschen Durch die zweite Priorität lenken wir die Aufmerksamkeit auf die Entwicklung eines wirksamen Lebensverlaufansatzes in den Mitgliedstaaten und ihre Ausbreitung in der Europäischen Region 3. Erneuerung des Interesses an der Beendigung der Ausbreitung der Tuberkulose unter besonderer Beachtung marginalisierter Gruppen. Im Rahmen der zentralen Aktivität Nr. 3 sind gezielte Präventionsstrategien das wirksamste Mittel gegen die Ausbreitung der Tuberkulose, wobei eine effiziente und nachhaltige Tuberkuloseprävention und - versorgung innovative und ganzheitliche Ansätze und Strategien im Gesundheits- und Sozialwesen erfordert. Die Arbeit mit vulnerablen Bevölkerungsgruppen muss durch ressortübergreifende Zusammenarbeit gestärkt werden, etwa durch eine Beteiligung der Zivilgesellschaft und betroffener Bevölkerungsgruppen an Entwurf, Umsetzung und Beobachtung der nationalen Tuberkulosebekämpfungsmaßnahmen sowie an der Leistungserbringung. Die Slowakei kann eine EUR/RC66/7 Seite 33 Modelllösung in Bezug auf die Bekämpfung und Behandlung von Tuberkulose in Mittel- und Osteuropas vorweisen. 4. Gesundheitssysteme: Herausforderungen im Bereich Migration und Gesundheit Die Priorität 4 beruht auf den aktuellen Prioritäten von EU und Regionalbüro sowie den Herausforderungen, die daraus entstehen, Gesundheitsbedürfnisse der Flüchtlinge und Migranten mit den nationalen, regionalen und globalen Gesundheitskonzepten, -strategien und -plänen in Einklang zu bringen. Die Slowakei erarbeitet derzeit eine sektorübergreifende Analyse der Gesundheit und der Gesundheitsbedürfnisse der Migranten und ist offen für einen Dialog über die nächsten Schritte einer konzeptionellen Lösung auf Ebene der Region oder auf globaler Ebene. • Die Rolle der Slowakei als Mitglied des SCRC bei der Inangriffnahme der Prioritäten Aus Sicht der Slowakei waren die Jahre 2014–2015 sehr positiv für die Beziehungen zwischen der Slowakei und der WHO auf Ebene der Region. Wir haben dem Dialog neue Impulse gegeben und eine konstruktive Zusammenarbeit eingeleitet, die wir in den kommenden Jahren ausbauen können. Die aktuelle zweijährige Kooperationsvereinbarung mit dem WHO-Regionalbüro für Europa wurde am 29. Februar 2016 unterzeichnet. Die Slowakei war ab 2007 Mitglied des Ständigen Ausschusses und ist in hohem Maße motiviert, diese Aufgabe auch in den nächsten Jahren (2016–2019) wieder wahrzunehmen. Zudem wird die Slowakei in der zweiten Hälfte des Jahres 2016 den Vorsitz im Rat der Europäischen Union übernehmen. Dies würde der angestrebten Mitgliedschaft im Ständigen Ausschuss einen Mehrwert verleihen und wäre auch einer weiteren Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen der EU und der WHO zuträglich. Die Slowakei ist ein mitteleuropäisches Land, das sich auf der globalen Ebene sowie auf der Ebene der Region und Länder der WHO immer stärker engagiert. Herr Mario Mikloši ist reich an Erfahrungen in nationaler und internationaler Gesundheitspolitik und wird von einem engagierten Team von Beratern in Bratislawa, Brüssel und Genf unterstützt. Deshalb sieht die Regierung der Slowakei ihn als idealen Kandidaten, um eine konstruktive und verbindende Rolle im Ständigen Ausschuss des Regionalkomitees für Europa zu spielen. Mit vorzüglicher Hochachtung Unterschrift der nominierten Person Unterschrift der nominierenden Person Mario Mikloši Viliam Čislák Staatssekretär Minister Gesundheitsministerium der Slowakischen Republik Gesundheitsministerium der Slowakischen Republik EUR/RC66/7 Seite 34 NOMINIERUNG FÜR DIE MITGLIEDSCHAFT IM STÄNDIGEN AUSSCHUSS DES WHO- REGIONALKOMITEES FÜR EUROPA Mitgliedstaat, durch den die Nominierung erfolgt: SLOWENIEN Familienname PETRIČ Vorname(n) Vesna-Kerstin Geschlecht weiblich Geburtsdatum 30. September 1959 Sprachen: Geben Sie bitte an, welche Arbeitssprachen des Regionalkomitees der/die Kandidat/in ausreichend beherrscht. Sprechen Lesen Schreiben Deutsch X Englisch X X X Französisch Russisch Berufliche Ausbildung: Bitte (bis zu) fünf der wichtigsten beruflichen Qualifikationen angeben Jahr Postgraduiertenausbildung im Fach Gesundheitswissenschaften, Medizinische Fakultät, Universität Ljubljana 2001 Master-Diplom im Fach Gesundheitswissenschaften und klinische Aspekte von Sucht, Institut für Psychiatrie, King's College, University of London, Vereinigtes Königreich 1997 Medizinisches Staatsexamen, Medizinische Fakultät, Universität Ljubljana 1994 Beruflicher Werdegang: Bitte geben Sie zuerst Ihre jetzige Position an, gefolgt von (bis zu) vier Ihrer wichtigsten vorherigen beruflichen Positionen Jahr (Anfang/Ende) Leiterin, Abteilung Gesundheitsförderung und Prävention nichtübertragbarer Krankheiten, Gesundheitsministerium seit 2004 Beraterin des Ministers, Gesundheitsministerium 1998–2004 Beraterin, Abteilung Bekämpfung der Drogensucht, Gesundheitsministerium 1994–1998 Freiberufliche Übersetzerin (aus dem Englischen, Spanischen und Schwedischen) 1984–1994 Arbeitserfahrung mit bzw. in internationalen Organisationen Jahr Mitglied, Beratergruppe, Alcohol Policy Network in Europe seit 2006 Mitglied, Ausschuss für nationale Alkoholpolitik und -maßnahmen, Europäische Kommission seit 2006 Mitglied, Lenkungsausschuss, Europäisches Observatorium für Gesundheitssysteme und Gesundheitspolitik seit 2006 Mitglied, Verwaltungsrat, Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht, Europäische Union seit 2004 Mitglied, European Network for Smoking Prevention seit 2004 Verbindungsperson, Weltgesundheitsorganisation 1998–2004 Erfahrungen als Vorsitzende/r von politischen Gremien und Fachausschüssen auf hoher nationaler bzw. internationaler Ebene Jahr Stellvertretende Vorsitzende, Arbeitsgruppe für die Erstellung und Umsetzung des Nationalen Plans für die Gesundheitsversorgung (2015–2025) seit 2015 Stellvertretende Vorsitzende, Projektvorstand für die Überprüfung des Gesundheitssystems in Slowenien 2015–2016 Vorsitzende, Arbeitsgruppe für die Optimierung der Leistungserbringung im Rahmen der Überprüfung des Gesundheitssystems in Slowenien 2015–2016 Ko-Vorsitzende, Globales Netzwerk der nationalen Anlaufstellen der WHO für die Umsetzung der Globalen Strategie zur Bekämpfung des Alkoholmissbrauchs seit 2014 Stellvertretende Vorsitzende, Vorstand der Verkehrssicherheitsbehörde seit 2013 Vorsitzende, Nationale Koordinationsgruppe für die Umsetzung des staatlichen seit 2010 EUR/RC66/7 Seite 35 Aktionsplans Diabetes Stellvertretende Vorsitzende, Nationaler Ausschuss für Drogenbekämpfung, Gesundheitsministerium seit 2003 Vorsitzende, EU-Koordination bei der WHO im Hinblick auf die EU-Präsidentschaft Sloweniens 2008 Stellvertretende Vorsitzende, Nationaler Ausschuss für Drogenbekämpfung, Gesundheitsministerium 1994–1998 Name und Position der Person, durch die die Nominierung erfolgt Milojka Kolar Celarc, Gesundheitsministerin der Republik Slowenien EUR/RC66/7 Seite 36 Absichtserklärung Republik Slowenien Gesundheitsministerium Štefanova ulica 5, 1000 Ljubljana WELTGESUNDHEITSORGANISATION REGIONALBÜRO FÜR EUROPA Dr. Zsuzsanna Jakab Regionaldirektorin UN City, Marmorvej 51 DK-2100 Kopenhagen Ø, Dänemark E-Mail: governance@euro.who.int Datum: 4. März 2016 Betreff: Absichtserklärung I. Beziehungen zwischen Slowenien und der Europäischen Region der WHO Seit seiner Unabhängigkeit im Jahr 1992 und seinem Beitritt zur WHO hat Slowenien erfolgreiche, aktive und gegenseitig stützende Beziehungen mit der Organisation aufgebaut. Von 2001 bis 2004 war der ehemalige Gesundheitsminister Dr. Božidar Voljč Mitglied des SCRC, der schließlich auch den Vorsitz übernahm und für den Zeitraum von 2006 bis 2009 in den Exekutivrat gewählt wurde. Slowenien unterstützt seit 1996 Initiativen der WHO zur Stärkung der Gesundheitssysteme und hat auch die erste Ministerkonferenz über die Reformierung der Gesundheitssysteme in der Europäischen Region der WHO ausgerichtet, die in der Charta von Ljubljana mündete. Slowenien unterstützt außerdem das Südosteuropäische Gesundheitsnetzwerk (SEEHN) als Geberland und hat mehrere seiner Tagungen ausgerichtet. Das WHO-Kooperationszentrum für ressortübergreifende Konzepte zur Förderung von Gesundheit und Entwicklung in Murska Sobota organisiert in Zusammenarbeit mit dem WHO-Büro in Venedig Veranstaltungen für diesen Teil der Region. 2012 richtete Slowenien in Bled eine Tagung der Europäischen Sonderarbeitsgruppe Umwelt und Gesundheit aus und führte in den Jahren 2011 und 2012 den Vorsitz im Europäischen Ministerausschuss für Umwelt und Gesundheit (EHMB). Unsere Experten unterstützen das Regionalbüro für Europa aktiv, indem sie zur Entwicklung von Instrumenten und Leitlinien beitragen, sowie durch ihre fachliche Zusammenarbeit mit den Ländern, insbesondere in den Bereichen Gesundheit und Entwicklung und gesundheitliche Ungleichheiten sowie bei Maßnahmen gegen Werbung für Kinder und bei der Entwicklung von Nährstoffprofilen für Lebensmittel. Slowenien gehört auch zu den Pilotländern in vielen Bereichen der Tätigkeit des Regionalbüros, u. a. beim WHO Evidence-informed Policy Network (EVIPNet). Seit 2006 ist es auch ein Partner des Europäischen Observatoriums für Gesundheitssysteme und Gesundheitspolitik. Im Rahmen dieser Partnerschaft hat Slowenien u. a. Analysen in den Bereichen Bevölkerungsgesundheit und Krebsbekämpfung gefördert und selbst aktiv zu ihnen beigetragen. 2015 erstellte Slowenien im Geiste der Charta von Tallinn und „Gesundheit 2020“ eine umfassende Analyse seines Gesundheitssystems und begann unterstützt vom Regionalbüro und dem Observatorium seine Gesundheitsreform. Anlässlich des 20. Jahrestages der Annahme der Charta von Ljubljana werden in Ljubljana in Zusammenarbeit mit dem Regionalbüro und dem Observatorium mehrere Veranstaltungen durchgeführt. Dazu zählt eine Zusammenkunft des Lenkungsausschusses des Observatoriums, deren Gastgeber das slowenische Gesundheitsministerium ist. EUR/RC66/7 Seite 37 II. Die Rolle Sloweniens als künftiges Mitglied des SCRC Slowenien gehört zu jenen Ländern der Europäischen Region, die sich im Übergang befinden, von der Finanzkrise betroffen sind und nur über begrenzte Personalkapazitäten verfügen. Aufgrund seiner diesbezüglichen Erfahrungen könnte es innerhalb des SCRC glaubwürdig die Interessen der Länder vertreten, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen. Im Hinblick auf die Umsetzung von „Gesundheit 2020“ könnten vor allem seine lange und erfolgreiche Bilanz bei der Bekämpfung gesundheitlicher Ungleichheiten und bei der Berücksichtigung von Gesundheitsaspekten in allen Politikbereichen von Nutzen sein. Als Partner und Geberland innerhalb des SEEHN würde Slowenien nach Kräften die Interessen dieses Teils der Europäischen Region im SCRC vertreten und dem Netzwerk gleichzeitig weiter die politische, finanzielle und fachliche Unterstützung unserer Regierung anbieten. Im November 2016 wird Slowenien die 7. Konferenz zur Alkoholpolitik in der Europäischen Region, eine Tagung der Ansprechpersonen für Alkoholpolitik der WHO und eine Tagung des SEEHN zum gleichen Thema ausrichten. Slowenien hat seit 2005 neue Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit der WHO auf allen Ebenen gesammelt (s. o.), die bei einer Wahl unseres Landes in den SCRC der WHO und anderen Mitgliedstaaten zugutekommen würden. Slowenien wird weiter im Geiste der Charta von Ljubljana und der Charta von Tallin sowie „Gesundheit 2020“ den Prozess der Stärkung der Gesundheitssysteme in der Europäischen Region unterstützen und in Zusammenarbeit mit dem Regionalbüro die Entwicklung und Übertragung vorbildlicher Praktiken fördern. Die Überprüfung seines Gesundheitssystems steht beispielhaft für das Bekenntnis Sloweniens zu evidenzbasierter Politikgestaltung. Slowenien bietet ein Paradebeispiel für die Abstützung einer Gesundheitsreform durch Instrumente wie die Wissensbörse, die in Zusammenarbeit mit der WHO entwickelt wurde, und die sich für andere Mitgliedstaaten in der Bewältigung von Gesundheitsreformen als nützlich erweisen könnte. Prioritäten Sloweniens für die Arbeit des SCRC: • Auseinandersetzung mit den Determinanten von Gesundheit und mit gesundheitlichen Ungleichheiten; • Unterstützung des Prozesses der Stärkung der Gesundheitssysteme in der Europäischen Region, einschließlich der primären Gesundheitsversorgung und der öffentlichen Gesundheitsdienste; • Verstärkung der Anstrengungen zur Anwendung der Werte und Prioritäten von „Gesundheit 2020“ und Verwirklichung seiner strategischen Ziele; • Förderung eines ressortübergreifenden Ansatzes zur Prävention und Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten und Festlegung konkreter Zielvorgaben und Indikatoren; • Förderung der Heranziehung von Evidenz für Entscheidungsprozesse (EVIPNet); • Förderung von Gesundheit und gesundheitsbezogenen Zielen und Vorgaben im Rahmen der Agenda 2030; • Unterstützung des SEEHN. Die Beteiligung einer renommierten Expertin, die über umfassende Kenntnisse in einer Reihe von Bereichen der Gesundheitspolitik, namentlich in den öffentlichen Gesundheitsdiensten, über Erfahrung in leitender Funktion in politisch sensiblen Bereichen wie der Bekämpfung des Tabakkonsums und der Reformierung des Gesundheitssystems, über eine lange Geschichte der Zusammenarbeit mit der WHO, anderen internationalen Organisationen und der Zivilgesellschaft verfügt und die 2009 eine Auszeichnung der WHO für besondere Verdienste um die Eindämmung des Tabakgebrauchs erhalten hat, könnte für die Arbeit des SCRC von großem Vorteil sein. Schließlich könnte Slowenien als Mitglied des SCRC auch das Sekretariat künftig wirksamer und zeitnäher bei der Umsetzung von Beschlüssen des Regionalkomitees und der Weltgesundheitsversammlung unterstützen und mit seiner Erfahrung als kleines Land im Übergang, das großen Wert auf öffentliche Gesundheit, soziale Determinanten von Gesundheit und eine Stärkung des Gesundheitssystems legt, zur Arbeit des SCRC beitragen. EUR/RC66/7 Seite 38 NOMINIERUNG FÜR DIE MITGLIEDSCHAFT IM STÄNDIGEN AUSSCHUSS DES WHO- REGIONALKOMITEES FÜR EUROPA Mitgliedstaat, durch den die Nominierung erfolgt: TÜRKEI Familienname GÜRSÖZ Vorname(n) Hakki Geschlecht männlich Geburtsdatum September 1975 Sprachen: Geben Sie bitte an, welche Arbeitssprachen des Regionalkomitees der/die Kandidat/in ausreichend beherrscht. Sprechen Lesen Schreiben Deutsch Englisch X X X Französisch Russisch Berufliche Ausbildung: Bitte (bis zu) fünf der wichtigsten beruflichen Qualifikationen angeben Jahr Masterdiplom im Fach öffentliche Gesundheit, Universität Hacettepe seit 2014 Masterdiplom im Fach Gesundheitsökonomie, Universität Pompeu Fabra, Barcelona, Spanien seit 2010 Fakultät Wirtschaftswissenschaften, Universität Anadolu 2015 Bescheinigung für Management und Verwaltung im Gesundheitswesen, Akademie Refik Saydam, Institut für öffentliche Gesundheit 2009 Medizinisches Staatsexamen, Medizinische Fakultät, Universität Ankara 2001 Beruflicher Werdegang: Bitte geben Sie zuerst Ihre jetzige Position an, gefolgt von (bis zu) vier Ihrer wichtigsten vorherigen beruflichen Positionen Jahr (Anfang/Ende) Vizepräsident, Türkische Behörde für Medikamente und medizinische Geräte seit 2012 Berater des Ministers, Gesundheitsministerium 2010–2012 Stellvertretender Leiter, Akademie Refik Saydam, Institut für öffentliche Gesundheit, Gesundheitsministerium 2005–2010 Allgemeinarzt, Chefarzt, Gesundheitszentrum Kırıkkale 2001–2005 Arbeitserfahrung mit bzw. in internationalen Organisationen Jahr Delegierter, Gesundheitsausschuss der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), Direktion für Beschäftigung, Arbeit und Soziales 2007–2012 Studie zur Bewertung der Leistungsfähigkeit des türkischen Gesundheitssystems, Weltgesundheitsorganisation 2009–2010 Projektkoordinator, Reformprojekt zur Umgestaltung von Gesundheits- und Sozialwesen in der Türkei, mit finanzieller und fachlicher Unterstützung durch die Weltbank 2005–2010 Bestandsaufnahme des türkischen Gesundheitssystems, OECD und Weltbank 2007–2008 Erfahrungen als Vorsitzende/r von politischen Gremien und Fachausschüssen auf hoher nationaler bzw. internationaler Ebene Jahr Vorsitzender, Ausschuss für die Registrierung von Arzneimitteln 2015 Name und Position der Person, durch die die Nominierung erfolgt Öner Güner, Generaldirektor für EU-Angelegenheiten und auswärtige Beziehungen, Türkei EUR/RC66/7 Seite 39 Absichtserklärung Republik Türkei Gesundheitsminister 11.03.2016 Sehr geehrte Frau Jakab, hiermit möchte ich Sie von der Bewerbung der Türkei um eine Mitgliedschaft im Ständigen Ausschuss des Regionalkomitees für Europa (SCRC) unterrichten. Als ein Land, das der geografischen Repräsentation in Organen der WHO große Bedeutung beimisst, ist es der Türkei eine Ehre, die Nominierung von Herrn Dr. Hakkı GÜRSÖZ, Vizepräsident der staatlichen Behörde für Medikamente und medizinische Geräte, einzureichen. Wir sind der festen Überzeugung, dass der SCRC im Mittelpunkt der Politikgestaltung und -steuerung in der Europäischen Region steht und einen sehr gedrängten und umfassenden Arbeitsplan zu bewältigen hat. Wir sind uns dessen bewusst, dass die Arbeit des SCRC in Bezug auf „Gesundheit 2020“, Politikgestaltung, das Auslaufen von Resolutionen und die Zusammenstellung des Bedarfs der Länder in einer realistischen Tagesordnung eine wichtige Richtschnur für die gesamte WHO darstellt. In diesem Zusammenhang sind wir der Auffassung, dass Länder, die wie die Türkei über umfassende Erfahrung verfügen und ein ausgeprägtes Interesse an der globalen Agenda haben, in diesem kompetenten Ausschuss vertreten sein sollten. Deshalb können Sie auf die aktive und effektive Mitwirkung der Türkei an den Tagungen des SCRC zählen, wie bereits während der früheren Mitgliedschaft unseres Landes im Zeitraum 2010–2013 als Mitglied der Arbeitsgruppen für Führungsfragen und „Gesundheit 2020“ unter Beweis gestellt. Ferner gehört die Türkei auch zu jenen Ländern, die innerhalb eines Jahrzehnts den Gesundheitsstatus ihrer Bevölkerung dramatisch verbessert haben; dies geschah durch Umsetzung des Programms für die grundlegende Umgestaltung des Gesundheitswesens – unter dem Motto „Von der Rhetorik zur Realität“. Wir sind der Ansicht, dass eine Mitgliedschaft der Türkei im Einklang mit den Bemühungen der Europäischen Region zur „Verwirklichung der Vorsätze“ in Bezug auf „Gesundheit 2020“ stehen würde – aufgrund des gemeinsamen Anliegens, die gesundheitlichen Zugewinne des Wohlbefindens für alle Altersgruppen aufrechtzuerhalten. Darüber hinaus sind wir uns auch in vollem Umfang der Veränderungen auf der globalen Agenda bewusst, die nun verstärkt auf Bedrohungen durch Infektionskrankheiten, gesundheitliche Notlagen und nichtübertragbare Krankheiten ausgerichtet ist. Mit Blick auf übertragbare Krankheiten und gesundheitliche Notlagen ist die Türkei das einzige Land an der Grenze zwischen den WHO-Regionen Europa und Östlicher Mittelmeerraum und bildet auch eine geografische Brücke zwischen Europa und Asien. Durch ihre umfassende Tätigkeit an den südlichen Grenzen der Europäischen Region fungiert die Türkei für diese gewissermaßen als Schutzwall in Bezug auf Gefahren für die öffentliche Gesundheit, wie etwa Polioausbrüche. So werden in Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen wie auch nichtstaatlichen Organisationen und mit der großartigen Beteiligung der Außenstelle in Gaziantep Impfaktionen und Sensibilisierungskampagnen sowie verstärkte Surveillance-Maßnahmen durchgeführt. Wir sind der Überzeugung, dass eine Mitgliedschaft der Türkei im SCRC eine Anerkennung ihrer guten Zusammenarbeit mit internationalen Partnerorganisationen darstellen und eine gute Chance zur Verbreitung von Lehren aus Gesundheitskrisen bieten würde; schließlich würde sie auch zeitnahe und akkurate Informationen aus der Praxisarbeit im Hinblick auf eine bedarfsgerechte Neuausrichtung der Gesundheitspolitik liefern. Darüber hinaus schreiten auch die Verhandlungen zwischen der Türkei und dem Regionalbüro über die Einrichtung eines ausgelagerten Fachzentrums für Bereitschaftsplanung für gesundheitliche und humanitäre Notlagen voran, das die Arbeit der Europäischen Region auf diesem Gebiet ergänzen soll. Weiterhin wird derzeit an dem Antrag EUR/RC66/7 Seite 40 zur Akkreditierung des Zentrums URLASİM als Kooperationszentrum der WHO gearbeitet, das einen weiteren Beitrag zur Stärkung der Kapazitäten der Europäischen Region im Bereich der Bereitschaftsplanung erbringen soll. Im Bereich der nichtübertragbaren Krankheiten gehört die Türkei zu den erfolgreichsten Ländern bei der Bekämpfung des Tabakkonsums und trägt mit starker Unterstützung durch das Regionalbüro zu zahlreichen Initiativen auf bilateraler und multilateraler Ebene sowie im Zusammenwirken mit nichtstaatlichen Organisationen bei. Wir sind der Überzeugung, dass die Übertragung von Erfahrungen der Länder auf die regionsweite Ebene durch den SCRC zu einer Stärkung und qualitativen Verbesserung der konstruktiven Anstrengungen der Region führen würde. Schließlich unterstützt die Türkei als ein Land, das aktiv an der WHO-Reform beteiligt ist, diesen Reformprozess auch weiterhin in der festen Entschlossenheit, die grundlegende Umgestaltung der WHO zu einer transparenten, effizienten und kohärenten Organisation nach Kräften zu fördern. Wir legen besonderen Wert auf den Mechanismus der strategischen Zuweisung von Haushaltskapazität und glauben daran, dass diesem große Bedeutung dabei zukommt, die WHO in Bezug auf Finanzierung, Umsetzung und Transparenz zu einer ausgewogenen Organisation zu machen. Wir sind auch der Ansicht, dass die WHO-Reform der Organisation dabei helfen wird, ihrer Rolle als globale Vorkämpferin für Gesundheit gerecht zu werden, und dazu beitragen würde, der Gesundheit einen hohen Stellenwert auf der außenpolitischen Tagesordnung zu geben. Mit vorzüglicher Hochachtung Dr. Öner Güner Generaldirektor für auswärtige Beziehungen und EU- Angelegenheiten Dr. Zsuzsanna Jakab Regionaldirektorin Regionalbüro für Europa Weltgesundheitsorganisation EUR/RC66/7 Seite 41 III. Europäischer Ministerausschuss für Umwelt und Gesundheit Aufgaben 16. Der Europäische Ministerausschuss für Umwelt und Gesundheit (EHMB) ist politisches Gesicht und treibende Kraft der internationalen Politik im Bereich Umwelt und Gesundheit und steht im Zentrum des Prozesses Umwelt und Gesundheit für Europa, wie auf der Fünften Ministerkonferenz Umwelt und Gesundheit im Jahr 2010 vereinbart. Der EHMB hat somit folgende konkrete Aufgaben: • Eingliederung des Prozesses Umwelt und Gesundheit in Europa in die allgemeine gesundheits- und umweltpolitische Tagesordnung; • Prüfung und Vorschlag von politischen Leitlinien und strategischen Prioritäten; • Eintreten für die weitere Entwicklung von Handlungskonzepten im Bereich Umwelt und Gesundheit; • Ermittlung finanzieller Optionen, die eine Politikumsetzung dort ermöglichen, wo es an Mitteln fehlt; • Angebot der Zusammenarbeit an andere Politikbereiche und Akteure; • enge Zusammenarbeit mit der Europäischen Sonderarbeitsgruppe Umwelt und Gesundheit. Derzeitige Mitglieder 17. Der EHMB wird aus acht Ministerinnen und Ministern bzw. ihren hochrangigen Vertretern bestehen, wobei die Repräsentanten des Gesundheitsbereichs vom WHO-Regionalkomitee für Europa und die des Umweltbereichs vom UNECE-Ausschuss für Umweltpolitik benannt werden. Bei ihrer Benennung werden alle Teile der Europäischen Region der WHO berücksichtigt und eine gleichberechtigte Vertretung der Politikbereiche Umwelt und Gesundheit gewährleistet. Dem Ministerausschuss gehören ferner die WHO-Regionaldirektorin für Europa, der Exekutivsekretär der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (UNECE), der Direktor des Regionalbüros für Europa des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) und die Europäische Kommission an. Der EHMB trifft sich ein- oder zweimal im Jahr, wobei das WHO-Regionalbüro für Europa als Sekretariat fungiert. Amtszeit 18. Am 31. Dezember 2016 werden im EHMB zwei für den Gesundheitsbereich reservierte Sitze frei, da die Amtszeit der von Litauen und Spanien entsandten Mitglieder dann ausläuft. Das Mandat der beiden anderen Mitglieder, Belarus und Usbekistan, läuft gemäß dem Beschluss des RC65 Ende 2017 aus. Nominierungen 19. Bis zum 11.März 2016 waren beim Regionalbüro keine Nominierungen eingegangen. EUR/RC66/7 Seite 42 Überblick über die bisherige Mitgliedschaft 20. Tabelle 4 zeigt die Länder der Europäischen Region, die seit 2011 Mitglieder als Vertreter der Gesundheits- bzw. Umweltpolitik in den EHMB entsandt haben. EUR/RC66/7 Seite 43 Tabelle 4: Europäischer Ministerausschuss für Umwelt und Gesundheit – Übersicht über die Mitgliedschafta,b 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 Halb- zeit- bilanz 6. Minis- terkon- ferenz Halb- zeit- bilanz 7. Minis- terkon ferenz Gesundheitsbereich RC60 – Frankreich X X X RC60 – Malta X X X RC60 – Serbien X X X RC60 – Slowenien X X X RC63 – Kroatien X X RC63 – Georgien X X RC63 – Litauen X X X RC63 – Spanien X X X RC65 – XX X X RC65 – Usbekistan X X RC66 – XX X X RC66 – XX X X RC67 – XX X X RC67 – XX X X RC68 – XX X X RC68 – XX X X RC69 – XX X X RC69 – XX X X RC70 – XX X X RC70 – XX X X Umweltsektor 16CEP – Aserbaidschan X X 16CEP – Belarus X X 16CEP – Rumänien X X 16CEP – Türkei X X 18CEP – Belgien X X 18CEP – Israel X X 18CEP – Republik Moldau X X 18CEP – Ukraine X X 20CEP – XX X X 20CEP – Portugal X X 20CEP – Russische X X X 20CEP – Ehemalige jugosla- wische Republik Mazedonien X X X 22CEP – XX X X 22CEP – XX X X 23CEP – XX X X 23CEP – XX X X 24CEP – XX X X 24CEP – XX X X 25CEP – XX X X 25CEP – XX X X 26CEP – XX X X 26CEP – XX X X Ko-Vorsitzende der Sonderarbeitsgruppe Kroatien X X Deutschland X X Norwegen X X Österreich X X XX X X XX X X XX X X XX X X XX X X XX X X XX X X a Die Amtszeit beginnt per 1. Januar nach der Wahl und endet am 31. Dezember des angegebenen Jahres EUR/RC66/7 Seite 44 b Dem EHMB gehören ferner als ständige Mitglieder die WHO-Regionaldirektorin für Europa, der Exekutivsekretär der Wirtschaftskommission der UNECE, der Direktor des Regionalbüros für Europa des UNEP und ein Vertreter der Europäischen Kommission an. = = =

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