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Fünfzehnter Ständiger Ausschuss des Regionalkomitees für Europa: Bericht über die zusätzliche Sitzung: Tallinn, 27. Juni 2008

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W E L T G E S U N D H E I T S O R G A N I S A T I O N • R E G I O N A L B Ü R O F Ü R E U R O P A Scherfigsvej 8, DK-2100 Kopenhagen Ø, Dänemark Telefon: +45 39 17 17 17 Fax: +45 39 17 18 18 E-Mail: postmaster@euro.who.int Webadresse: http://www.euro.who.int Fünfzehnter Ständiger Ausschuss des Regionalkomitees für Europa (Zusätzliche informelle Sitzung der Mitglieder des SCRC, die an der Europäischen Ministerkonferenz der WHO zum Thema Gesundheitssysteme vom 25.–27. Juni 2008 in Tallinn teilnahmen) Tallinn, 27. Juni 2008 EUR/RC57/SC(extra)/REP 1. Juli 2008 81720 ORIGINAL: ENGLISCH Bericht über die zusätzliche Sitzung Einführung 1. Der Fünfzehnte Ständige Ausschuss des WHO-Regionalkomitees für Europa (SCRC) hielt am Freitag, den 27. Juni 2008, unmittelbar nach Abschluss der Europäischen Ministerkonferenz der WHO zum Thema Gesundheitssysteme, eine zusätzliche Sitzung. Dabei ließen Prof. Tomica Milosavljević (Serbien) und Dana Farkašová (Slowakei) sowie Dr. David Harper (Exekutivpräsident der 57. Tagung des Regionalkomitees – RC57) und Dr. Božidar Voljč (Mitglied des Exekutivrats für die Europäische Region der WHO) ihre Abwesenheit entschuldigen. Mitgliedschaft in Organen und Ausschüssen der WHO 2. Nach einer geschlossenen Sitzung berichtete die Vorsitzende des SCRC, das mögliche Problem, dass ein Land Kandidaten für die Mitgliedschaft sowohl in der Regionalen Auswahlkommission als auch im Ständigen Ausschuss nominiere, sei gelöst worden. Mit Blick auf die Kandidaturen für die Mitgliedschaft im Ständigen Ausschuss war sich der SCRC darüber einig, dass die nicht termingerecht eingegangenen Nominierungen nicht zulässig seien, und diskutierte ferner über die drei Kandidaten, die dem Regionalkomitee vorgeschlagen werden könnten. 3. Ein vorläufiger Konsens wurde hinsichtlich der Kandidaten für drei der vier frei werdenden Sit- ze für die Europäische Region im Exekutivrat erzielt. Die endgültige Entscheidung über die zu emp- fehlenden Kandidaten werde auf der letzten Tagung des SCRC in Batumi (Georgien) getroffen. Der SCRC erinnerte daran, dass er sich auf seiner vorangegangenen Tagung auf die Kandidatin geeinigt habe, die er für die Mitgliedschaft im Ausschuss für Grundsatz- und Koordinationsfragen des Sonder- programms für Forschung, Entwicklung und Wissenschaftlerausbildung im Bereich der menschlichen Reproduktion vorschlagen werde. Fazit zur Ministerkonferenz 4. Der Ständige Ausschuss lobte Gastgeber Estland und das WHO-Sekretariat für die ausgezeich- nete Arbeit zur Vorbereitung der Ministerkonferenz und begrüßte deren Ergebnisse. Nach ihrem er- folgreichen Abschluss werde nun ein Prozess eingeleitet, der sicherstellen solle, dass die verschiedenen EUR/RC57/SC(extra)/REP Seite 2 Parteien (Mitgliedstaaten, WHO und Partnerorganisationen) die durch Annahme der Charta von Tal- linn eingegangenen Verpflichtungen erfüllten. Der Ständige Ausschuss stimmte darin überein, dass der erste Schritt in diesem Prozess darin bestehen müsse, die in Tallinn vereinbarten Kernpunkte in das Arbeitspapier für das RC58 mit dem Titel „Steuerung und Führung der Gesundheitssysteme in der Europäischen Region der WHO“ einzuarbeiten und in dem dazugehörigen Resolutionsentwurf einen Absatz im Beschlussteil hinzuzufügen, in dem die Unterstützung des Regionalkomitees für die Charta zum Ausdruck komme, und außerdem zwei oder drei Themenbereiche zu nennen, in denen Folgemaß- nahmen ergriffen werden sollten, über deren Ergebnisse dem Regionalkomitee auf seiner Tagung 2010 zu berichten sei. Während einige Mitglieder des SCRC sich der auf der Konferenz von der Delegation der Russischen Föderation vorgebrachten Forderung nach Ausarbeitung eines umfassenden Aktions- plans anschlossen, wiesen andere darauf hin, dass ein solcher Plan erst nach dem RC58 ausgearbeitet werden könne und dass ein Aktionsplan in jedem Fall ein klassisches Instrument für einen vertikalen Ansatz und daher für Gesundheitssysteme vielleicht nicht optimal sei. Dagegen seien Vergleiche, Fall- studien über empfehlenswerte Praktiken, Leitlinien u. ä. für die Arbeit zur Gestaltung der Gesund- heitssysteme möglicherweise geeigneter. 5. Zwei Sachthemen mit Bezug auf die Gesundheitssysteme, die auf der Konferenz diskutiert wor- den seien, nämlich die Migration von Gesundheitsfachkräften und die sozialen Determinanten von Gesundheit, fänden sich auch auf der Tagesordnung der 62. Weltgesundheitsversammlung im Jahr 2009 und verdienten daher besondere Aufmerksamkeit. Ersteres werde beim RC58 unter dem Tages- ordnungspunkt „Steuerung und Führung der Gesundheitssysteme“ behandelt, letzteres hingegen sei Gegenstand einer Fachsitzung; hierzu habe der SCRC erfreut zur Kenntnis genommen, dass der Be- richt der Kommission für soziale Determinanten von Gesundheit im August 2008 veröffentlicht wer- den solle und dass deren Vorsitzender, Prof. Sir Michael Marmot, an der Tagung des Regionalkomi- tees teilnehmen werde. 6. Der SCRC hielt es für wichtig, explizite Schlüsselbotschaften von der Konferenz in Tallinn her- auszuarbeiten, wie es nach der Konferenz von Alma-Ata über primäre Gesundheitsversorgung gesche- hen sei. Überprüfung des Resolutionsentwurfs für das RC58 mit dem Titel „Strategien zur Verhaltensänderung für mehr Gesundheit: Die Rolle der Gesundheitssysteme“ 7. Der SCRC befürwortete den Resolutionsentwurf, der im Lichte der auf seiner vorangegangenen Tagung eingegangenen Stellungnahmen überarbeitet worden sei. Präsentationen der Mitglieder des SCRC zu den Grundsatz- und Fachfragen des RC58 – Meinungskonsens 8. Der SCRC war mit den Grundzügen der Präsentationen einverstanden, die seine Mitglieder auf dem RC58 zur thematischen Einführung in die Tagesordnungspunkte „Steuerung und Führung“, „Stra- tegien zur Verhaltensänderung“, „Programmhaushaltsentwurf 2010–2011“ und „Berichterstattung an das Regionalkomitee über Resolutionen früherer Tagungen“ halten wollten. Eine letzte Überprüfung dieser Präsentationen könne auf der letzten Tagung des Fünfzehnten SCRC erfolgen. 9. Die Vorsitzende des SCRC bat die Mitglieder des Ausschusses um eine Stellungnahme zu der Frage, welche Themen sie bei der Vorstellung des konsolidierten Berichts des SCRC hervorheben sol- le, sowie um Einreichung von persönlichen Fotos in Arbeitssituationen, möglichst im Rahmen der WHO.

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