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Einundsiebzigste Tagung des Regionalkomitees für Europa: virtuelle Tagung, 13.–15. September 2021: Mitgliedschaft in Organen und Ausschüssen der WHO 

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W E L T G E S U N D H E I T SO R G A N I S A T IO N R EG I O N A L B Ü RO F ÜR E U R O P A UN City, Marmorvej 51, DK-2100 Kopenhagen Ø, Dänemark Tel.: +45 45 33 70 00 Fax: +45 45 33 70 01 E-Mail: eugovernance@who.int Web: http://www.euro.who.int/de/who-we-are/governance Regionalkomitee für Europa EUR/RC71/13 71. Tagung Virtuelle Tagung, 13.–15. September 2021 2. August 2021 210742 Punkt 9 der vorläufigen Tagesordnung ORIGINAL: ENGLISCH Mitgliedschaft in Organen und Ausschüssen der WHO In Übereinstimmung mit Regel 14.2.2 a) und Regel 14.3 der Geschäftsordnung des WHO- Regionalkomitees für Europa hat der Regionaldirektor mit Rundschreiben vom 13. Januar 2021 alle Mitgliedstaaten in der Europäischen Region der WHO ersucht, bis zum 10. März 2021 Nominierungen für die Mitgliedschaft in folgenden Organen und Ausschüssen der WHO einzureichen: • Exekutivrat; • Ständiger Ausschuss des Regionalkomitees für Europa (SCRC); und • Ausschuss für Grundsatz- und Koordinationsfragen des Sonderprogramms zur Forschung, Entwicklung und Wissenschaftlerausbildung im Bereich der menschlichen Reproduktion (PCC/HRP). Da auf den Aufruf zur Einreichung von Nominierungen bis zur gesetzten Frist keine ausreichende Zahl von Bewerbungen eingegangen war, wurde die Frist zur Einreichung von Nominierungen zunächst bis zum 31. März 2021 und für den SCRC noch einmal bis zum 3. Mai 2021 verlängert. Auf Grundlage der Empfehlungen der Arbeitsgruppe des SCRC für Führungsfragen bei WHO/Europa einigte sich der 28. SCRC auf eine neue Methode für die Beurteilung der eingegangenen Bewerbungen, anhand derer der Prozess allgemein verbessert, transparenter gestaltet sowie chancengleicher und besser vorhersehbar werden soll. Dieser neue Bewertungsansatz wurde versuchsweise angewandt und wird im Leitfaden für die Mitgliedschaft in Organen und Ausschüssen der WHO: Verfahren und Kriterien für Nominierungen und Wahlen (Dokument EUR/RC71/INF./9) näher beschrieben. Dieses Dokument enthält für jedes der vorstehend genannten Gremien eine Erläuterung seiner Zusammensetzung und Rolle, einen Überblick über die Mitglieder des fraglichen Gremiums sowie die beim Sekretariat fristgerecht eingegangenen Curricula Vitae der Kandidaten samt Absichtserklärungen. EUR/RC71/13 Seite 2 Inhalt Nominierungen für die Mitgliedschaft in Organen und Ausschüssen im Jahr 2021 ................. 3 I. Exekutivrat der Weltgesundheitsorganisation ............................................................ 4 II. Ständiger Ausschuss des Regionalkomitees für Europa (SCRC).............................. 6 III. Ausschuss für Grundsatz- und Koordinationsfragen des Sonderprogramms zur Forschung, Entwicklung und Wissenschaftlerausbildung im Bereich der menschlichen Reproduktion ............................................................................................. 8 Anhang 1: Nominierungen für die Mitgliedschaft im Exekutivrat – Absichtserklärungen ................................................................................................................. 11 Anhang 2: Nominierungen für die Mitgliedschaft im Exekutivrat – Curricula Vitae ............. 18 Anhang 3: Exekutivrat der Weltgesundheitsorganisation – Historischer Überblick über die Mitgliedschafta von Ländern aus der Europäischen Region von 1995 bis 2022 ................ 26 Anhang 4: Nominierungen für die Mitgliedschaft im Ständigen Ausschuss des Regionalkomitees für Europa – Absichtserklärungen .............................................................. 28 Anhang 5: Nominierungen für die Mitgliedschaft im Ständigen Ausschuss des Regionalkomitees für Europa – Curricula Vitae ...................................................................... 36 Anhang 6: Ständiger Ausschuss des Regionalkomitees für Europa – Historischer Überblick über die Mitgliedschafta von September 2009 bis September 2022........................ 48 Anhang 7: Mitglieder des Ständigen Ausschusses des Regionalkomitees für Europa von 1994 bis 2021 ........................................................................................................................... 49 Anhang 8: Nominierungen für die Mitgliedschaft im Ausschuss für Grundsatz- und Koordinationsfragen des Sonderprogramms zur Forschung, Entwicklung und Wissenschaftlerausbildung im Bereich der menschlichen Reproduktion – Absichtserklärungen ................................................................................................................. 50 Anhang 9: Nominierungen für die Mitgliedschaft im Ausschuss für Grundsatz- und Koordinationsfragen des Sonderprogramms zur Forschung, Entwicklung und Wissenschaftlerausbildung im Bereich der menschlichen Reproduktion – Curricula Vitae ......................................................................................................................................... 53 EUR/RC71/13 Seite 3 Nominierungen für die Mitgliedschaft in Organen und Ausschüssen im Jahr 2021 1. In Übereinstimmung mit Regel 14.2.2 a) der Geschäftsordnung des WHO- Regionalkomitees für Europa hat der Regionaldirektor mit Rundschreiben vom 13. Januar 2021 die Mitgliedstaaten in der Europäischen Region der WHO über die frei werdenden Sitze informiert und sie ersucht, bis spätestens sechs Monate vor Beginn der 71. Tagung des Regionalkomitees (RC71) Nominierungen einzureichen. Zusätzlich wurden folgende Schritte unternommen: • Da bis zum Ablauf der angegebenen Frist am 10. März keine ausreichende Zahl von Bewerbungen eingegangen war, vereinbarte der Ständige Ausschuss auf seiner dritten Tagung am 10. und 11. März 2021, die Frist für die Einreichung von Nominierungen bis zum 31. März 2021 zu verlängern. Über diese Fristverlängerung wurden die Mitgliedstaaten in einem Rundschreiben vom 17. März 2021 in Kenntnis gesetzt. • Da auch nach Ablauf dieser verlängerten Frist keine ausreichende Zahl von Nominierungen für den Ständigen Ausschuss des Regionalkomitees für Europa (SCRC) eingegangen war, vereinbarte der SCRC, die Frist für dieses leitende Organ ein zweites Mal bis zum 3. Mai 2021 zu verlängern. Über diese zweite Fristverlängerung wurden die Mitgliedstaaten in einem Rundschreiben vom 7. April 2021 in Kenntnis gesetzt. • Bei den Entscheidungen zur Verlängerung der Frist für die Einreichung von Nominierungen wurde jeweils die Tatsache berücksichtigt, dass die Mitgliedstaaten in Zusammenhang mit dem Kampf gegen die COVID-19-Pandemie und der Umsetzung der nationalen Pläne für die Bereitstellung der entsprechenden Impfstoffe unter enormem Druck stehen. 2. Gemäß der in Anhang 2 von Beschluss EUR/RC69(1) enthaltenen langfristigen Zeitpläne für die Mitgliedschaft in den beiden leitenden Organen werden im Exekutivrat nach der 75. Weltgesundheitsversammlung zwei Sitze und im SCRC nach dem RC71 vier Sitze frei. Darüber hinaus muss die Vertretung der Europäischen Region im Ausschuss für Grundsatz- und Koordinationsfragen des Sonderprogramms zur Forschung, Entwicklung und Wissenschaftlerausbildung im Bereich der menschlichen Reproduktion (PCC/HRP) zum 1. Januar 2022 neu besetzt werden. Für alle diese frei werdenden Sitze sind insgesamt neun Nominierungen eingegangen (Tabelle 1). EUR/RC71/13 Seite 4 Tabelle 1: Überblick über die frei werdenden Sitze und eingegangenen Nominierungen (Jahr der Nominierung: 2021) Gruppe A Gruppe B Gruppe C Exekutivrat 1 freier Sitz Nominierungen eingegangen aus Belgien und der Slowakei Kein freier Sitz 1 freier Sitz Nominierung eingegangen aus de Republik Moldau SCRC Kein freier Sitz * Nominierung eingegangen aus den Niederlanden ** 2 freie Sitze * Nominierungen eingegangen aus Frankreich und Spanien 2 freie Sitze Nominierungen eingegangen aus Montenegro und Turkmenistan PCC/HRP 1 freier Sitz Nominierungen eingegangen aus Italien und Ungarn * Änderung des langfristigen Zeitplans, wie er in Anhang 2.B des auf der 70. Tagung des Regionalkomitees angenommenen Beschlusses EUR/RC69(1) festgelegt wurde. ** Interessensbekundung für den Fall, dass nicht genügend Nominierungen in anderen subregionalen Gruppierungen eingehen. 3. Da im Nominierungsjahr 2020 für die Mitgliedschaft im SCRC in Gruppe B keine Nominierungen eingegangen waren, wies das Regionalkomitee den freien Sitz für diese subregionale Gruppierung dem überschüssigen Kandidaten aus Gruppe A zu. Um gemäß der Resolution EUR/RC60/R3 die geografisch ausgewogene Verteilung der Sitze wiederherzustellen, beschloss das Regionalkomitee, den Zeitplan für das Nominierungsjahr 2021 zu ändern und den freien Sitz in der Gruppe A auf die Gruppe B zu verlegen. I. Exekutivrat der Weltgesundheitsorganisation Zusammensetzung und Rolle 4. Der Exekutivrat setzt sich aus 34 Mitgliedern mit Fachkenntnissen im Gesundheitswesen zusammen. Die Mitglieder werden von der Weltgesundheitsversammlung auf Basis einer ausgewogenen geografischen Verteilung und ihrer Nominierung durch das jeweilige WHO- Regionalkomitee für eine Amtszeit von drei Jahren gewählt (Artikel 24 und 25 der Satzung der WHO). 5. Der Exekutivrat tritt mindestens zweimal im Jahr zusammen. Seine Rolle besteht hauptsächlich darin, die Beschlüsse und Richtlinien der Gesundheitsversammlung auszuführen, als Vollzugsorgan der Gesundheitsversammlung tätig zu werden, alle sonstigen ihm übertragenen Aufgaben wahrzunehmen und die Gesundheitsversammlung zu beraten (siehe Artikel 28 der Satzung der WHO). 6. In Übereinstimmung mit seiner Geschäftsordnung wählt der Exekutivrat jedes Jahr eine(n) Vorsitzende(n), vier Stellvertretende Vorsitzende und eine(n) Berichterstatter(in), die zusammen das Präsidium bilden (Regel 13 der Geschäftsordnung des Exekutivrates). In Übereinstimmung mit Regel 18 wurde der Programm-, Haushalts- und Verwaltungsausschuss (PBAC) ins Leben gerufen, um den Exekutivrat durch die Bereitstellung von Orientierungshilfe und Empfehlungen zur Programmplanung, Überwachung und Evaluation sowie zu finanziellen und administrativen Angelegenheiten zu unterstützen (siehe auch Beschluss EB146(5)). Der Ausschuss setzt sich aus 14 Mitgliedern (jeweils zwei pro Region), die unter den Mitgliedern des Exekutivrates ausgewählt werden, sowie von Amts wegen dem bzw. der Vorsitzenden und einem bzw. einer Stellvertretenden Vorsitzenden des Exekutivrates zusammen. Die Amtszeit der Mitglieder beträgt jeweils zwei Jahre, und sie kommen zweimal pro Jahr zusammen. EUR/RC71/13 Seite 5 Derzeitige Mitgliedschaft von Ländern aus der Europäischen Region 7. Die Europäische Region verfügt über acht Sitze im Exekutivrat, die nach geografischen subregionalen Gruppierungen folgendermaßen verteilt sind: zwei Sitze in Gruppe A, zwei Sitze in Gruppe B (plus ein dritter Sitz im Wechsel mit Gruppe A) sowie drei Sitze in Gruppe C. 8. Vorbehaltlich der Wahl im Mai 2021 durch die 74. Weltgesundheitsversammlung (WHA74) der neuen Mitgliedstaaten, die auf dem RC70 nominiert wurden, werden diese Sitze wie folgt besetzt (Tabelle 2): Tabelle 2: Mitgliedschaft im Exekutivrat von Ländern aus der Europäischen Region der WHO (nach der WHA74) Subregionale Gruppierung Mitgliedstaat Designierte(r) Vertreter(in) Mitgliedschaft A Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland Prof. Chris Whitty 2020–2023 Dänemark * Dr. Søren Brostrøm 2021–2024 B Österreich ** Dr. Clemens Martin Auer 2019–2022 Frankreich * Prof. Jérôme Salomon 2021–2024 Slowenien * Dr. Kerstin Vesna Petrič 2021–2024 C Tadschikistan ** Prof. Salomuddin Yusufi 2019–2022 Russische Föderation Dr. Mikhail Murashko 2020–2023 Belarus * Dr. Dmitry Pinevich 2021–2024 * Neues Mitglied, vorbehaltlich der Wahl durch die WHA74. ** Nach der WHA75 ausscheidendes Mitglied. 9. Im Mai 2022 (nach der WHA75) läuft die Amtszeit von Österreich und Tadschikistan aus. Das Regionalkomitee wird deshalb ersucht, zwei neue Mitglieder für den Exekutivrat jeweils für eine dreijährige Amtszeit (von Mai 2022 bis Mai 2025) zu nominieren. 10. Unter den verbleibenden sechs Mitgliedern aus der Europäischen Region wird eine Frau sein. Eingegangene Nominierungen 11. Auf den Aufruf des Regionaldirektors zur Einreichung von Nominierungen sind folgende Nominierungen zur Besetzung eines freien Sitzes in Gruppe A und eines freien Sitzes in Gruppe C eingegangen (Tabelle 3): Tabelle 3: Eingegangene Nominierungen für die Mitgliedschaft im Exekutivrat für die Amtszeit 2022–2025 (WHA75) Subregionale Gruppierung Mitgliedstaat Vorgeschlagene(r) Vertreter(in) Letzte Amtszeit im Exekutivrat A Slowakei Prof. Jozef Šuvada Noch nie Belgien Tom Auwers 2015 C Republik Moldau Igor Curov 2010 EUR/RC71/13 Seite 6 12. Die Absichtserklärungen der sich bewerbenden Mitgliedstaaten und die Curricula Vitae (im Standardformat) der vorgeschlagenen Vertreter sind in Anhang 1 bzw. Anhang 2 enthalten.1 Tabelle 4 enthält einen historischen Überblick über die Mitgliedschaft im Exekutivrat von Ländern aus der Europäischen Region seit dem Jahr 2000. Eine alphabetische Liste der Mitgliedschaft im Exekutivrat aller 53 Mitgliedstaaten der Europäischen Region von 1995 bis 2022 ist in Anhang 3 enthalten. Tabelle 4: Überblick über die Mitgliedschaft im Exekutivrat von Ländern aus der Europäischen Region der WHO (2000–2021) II. Ständiger Ausschuss des Regionalkomitees für Europa (SCRC) Zusammensetzung und Rolle 13. Der SCRC setzt sich aus dem/der Stellvertretenden Exekutivpräsidenten/ Exekutivpräsidentin des Regionalkomitees, der bzw. die von Amts wegen Vorsitzender/Vorsitzende des Ständigen Ausschusses ist, und zwölf Vertretern der Mitgliedstaaten zusammen, die dafür jährlich vom Regionalkomitee für eine Amtszeit von drei Jahren auf Grundlage einer ausgewogenen geografischen Verteilung gewählt werden (Regeln 14.2.1, 14.2.3 und 14.2.4 der Geschäftsordnung des Regionalkomitees für Europa). 14. Der SCRC tagt mindestens viermal pro Jahr (Regel 4 der Geschäftsordnung des Ständigen Ausschusses des Regionalkomitees für Europa). Er hat im Wesentlichen eine Aufsichts- und Beratungsfunktion: er handelt für das Regionalkomitee und gewährleistet, dass die Beschlüsse und die Politik des Regionalkomitees ausgeführt werden, und berät sowohl das Regionalkomitee als auch den Regionaldirektor (siehe auch Regel 14.2.10 der Geschäftsordnung des Regionalkomitees für Europa). Derzeitige Mitglieder 15. Die zwölf Sitze im SCRC werden gleichmäßig auf die drei subregionalen Gruppierungen verteilt. Wie bereits erwähnt: da im Nominierungsjahr 2020 für die Mitgliedschaft im SCRC in Gruppe B keine Nominierungen eingegangen waren, wurde der freie Sitz dem überschüssigen Kandidaten aus Gruppe A zugewiesen. 1 Die Curricula Vitae und die dazu gehörigen Absichtserklärungen werden in der von den Kandidaten eingereichten Form ohne jegliche Änderungen oder redaktionelle Korrekturen seitens des Sekretariats vorgelegt. EUR/RC71/13 Seite 7 16. Der 28. SCRC setzt sich folgendermaßen zusammen (Tabelle 5): Tabelle 5: Mitglieder des 28. SCRC (2020–2021) Subregionale Gruppierung Mitgliedstaat Designierte(r) Vertreter(in) Mitgliedschaft A Polen * Katarzyna Rutkowska 2018–2021 Belgien Tom Auwers 2019–2022 Tschechien Dr. Alena Šteflová 2020–2023 Norwegen Tone Wroldsen 2020–2023 Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland Anna Wechsberg 2020–2023 B Kroatien * Dr. Marija Bubaš 2018–2021 Bulgarien Prof. Plamen Dimitrov 2019–2022 Schweiz Nora Kronig Romero 2019–2022 C Republik Moldau * Igor Curov 2018–2021 Russische Föderation * Dr. Mikhail Murashko 2018–2021 Armenien Anahit Avanesyan 2019–2022 Kasachstan Dr. Marat Edigeevich Shoranov 2020–2023 * Nach dem RC71 ausscheidendes Mitglied. 17. Die Amtszeit der Mitglieder aus Kroatien, Polen, der Republik Moldau und der Russischen Föderation läuft auf der 71. Tagung des Regionalkomitees im September 2021 aus. Das Regionalkomitee wird deshalb ersucht, vier neue SCRC-Mitglieder jeweils für eine dreijährige Amtszeit (von September 2021 bis September 2024) zu wählen. 18. Unter den verbleibenden acht Mitgliedern werden fünf Frauen sein. Eingegangene Nominierungen 19. Auf den Aufruf des Regionaldirektors zur Einreichung von Nominierungen sind folgende Nominierungen zur Besetzung jeweils zweier freier Sitze in Gruppe B und Gruppe C eingegangen (Tabelle 6): Tabelle 6: Eingegangene Nominierungen für die Mitgliedschaft im SCRC für die Amtszeit 2021– 2024 (RC71) Subregionale Gruppierung Mitgliedstaat Vorgeschlagene(r) Vertreter(in) Letzte Amtszeit im SCRC A Niederlande * Roland Driece 2008 B Frankreich Prof. Jérôme Salomon 2016 Spanien Dr. Amós José García 2012 C Turkmenistan Dr. Sachly Nuryyeva Noch nie Montenegro Mirjana Djuranović 2011 * Interessensbekundung für den Fall, dass nicht genügend Nominierungen in anderen subregionalen Gruppierungen eingehen. 20. Die Absichtserklärungen der sich bewerbenden Mitgliedstaaten und die Curricula Vitae (im Standardformat) der vorgeschlagenen Vertreter sind in Anhang 4 bzw. Anhang 5 enthalten.2 Tabelle 7 enthält einen historischen Überblick über die Mitgliedschaft im SCRC seit dem 2 Die Curricula Vitae und die dazu gehörigen Absichtserklärungen werden in der von den Kandidaten eingereichten Form ohne jegliche Änderungen oder redaktionelle Korrekturen seitens des Sekretariats vorgelegt. EUR/RC71/13 Seite 8 Jahr 2000. Eine alphabetische Liste der Mitgliedschaft im SCRC aller 53 Mitgliedstaaten der Europäischen Region der WHO seit 2009 ist in Anhang 6 enthalten. Tabelle 7: Überblick über die Mitgliedschaft im SCRC (2002–2021) III. Ausschuss für Grundsatz- und Koordinationsfragen des Sonderprogramms zur Forschung, Entwicklung und Wissenschaftlerausbildung im Bereich der menschlichen Reproduktion Zusammensetzung und Rolle 21. Das Sonderprogramm zur Forschung, Entwicklung und Wissenschaftlerausbildung im Bereich der menschlichen Reproduktion (HRP) ist das Hauptinstrument innerhalb des Systems der Vereinten Nationen für die Forschung im Bereich der menschlichen Reproduktion und bringt Politiker, Wissenschaftler, Gesundheitsfachkräfte, Kliniker, Verbraucher und Vertreter der Gesellschaft zusammen, um die Prioritäten für die Forschung zur Verbesserung der sexuellen und reproduktiven Gesundheit festzulegen und anzugehen. Die ständigen Mitglieder des HRP sind das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP), der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA), das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF), die WHO und die Weltbank sowie der Internationale Verband für Familienplanung (IPPF) und das Gemeinsame Programm der Vereinten Nationen für HIV/Aids (UNAIDS). Die WHO übernimmt die Rolle der ausführenden Organisation. 22. Der Ausschuss für Grundsatz- und Koordinationsfragen (PCC) ist das leitende Organ des HRP und vertritt die Interessen und Verantwortlichkeiten der beteiligten Parteien, überprüft und genehmigt den Aktionsplan und den Haushalt sowie die längerfristigen strategischen Pläne und ihre finanziellen Konsequenzen. Der PCC besteht aus 34 Mitgliedern, die von den beteiligten Parteien gestellt werden, darunter: • 11 Regierungsvertreter aus den im vorangegangenen Zweijahreszeitraum größten Beitragszahlern zum Sonderprogramm (Kategorie 1); EUR/RC71/13 Seite 9 • 14 Regierungsvertreter aus Mitgliedstaaten, die von den WHO-Regionalkomitees entsprechend der Verteilung der Bevölkerung sowie der Bedürfnisse der Regionen für eine Amtszeit von drei Jahren gewählt werden (Kategorie 2) (Tabelle 8); • zwei Mitglieder, die vom PCC aus dem Kreis der übrigen beteiligten Parteien für eine Amtszeit von drei Jahren gewählt werden (Kategorie 3); und • die sieben ständigen Mitglieder. Tabelle 8: PCC-Mitglieder der Kategorie 2, die von den WHO-Regionalkomitees gewählt werden Mitgliedstaat Anzahl der Vertreter Afrika 4 Gesamtamerika 2 Südostasien 3 Europa 1 Östlicher Mittelmeerraum 1 Westlicher Pazifikraum 3 23. Die Mitglieder des PCC der Kategorien 2 und 3 können wiedergewählt werden. Gemäß der Vereinbarung über die administrative Struktur des HRP sollten die WHO-Regionalkomitees bei der Wahl ihrer Vertreter den finanziellen Beitrag bzw. die fachliche Unterstützung eines Landes zum Sonderprogramm gebührend berücksichtigen, aber auch das Interesse, das die Länder in ihren nationalen Handlungskonzepten und Programmen den Bereichen Familienplanung, Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der menschlichen Reproduktion und der Fruchtbarkeitsregelung beimessen. Derzeitige Mitglieder 24. Das 67. Regionalkomitee wählte Tschechien für den Zeitraum 2018–2020 zu einem PCC- Mitglied der Kategorie 2. 25. Da 2020 der Aufruf zur Nominierung eines neuen PCC-Mitglieds der Kategorie 2 erst nach Einleitung des Verfahrens für die Nominierungen und Wahlen und inmitten der COVID- 19-Pandemie beim Sekretariat einging, beschloss das Regionalkomitee, auf Vorschlag des Sekretariats sowie nach Rücksprache mit der Rechtsabteilung und dem Präsidenten des RC69, das Mandat von Tschechien um ein Jahr zu verlängern und auf seiner 71. Tagung ein neues Mitglied für eine Amtszeit ab dem 1. Januar 2022 zu wählen. Eingegangene Nominierungen 26. Auf den Aufruf des Regionaldirektors zur Einreichung von Nominierungen sind folgende Nominierungen zur Besetzung des freien Sitzes eingegangen (Tabelle 9): EUR/RC71/13 Seite 10 Tabelle 9: Eingegangene Nominierungen für die Mitgliedschaft im PCC/HRP für die Amtszeit 2022–2024 Mitgliedstaat Vorgeschlagene(r) Vertreter(in) Italien Prof. Andrea Lenzi Ungarn Dr. Peter Kovacs 27. Die Absichtserklärungen der sich bewerbenden Mitgliedstaaten und die Curricula Vitae (im Standardformat) der vorgeschlagenen Vertreter sind in Anhang 8 bzw. Anhang 9 enthalten.3 Tabelle 10 enthält einen historischen Überblick über die Mitgliedschaft im PCC der Kategorie 2 von Ländern aus der Europäischen Region zwischen 1997 und 2020. Tabelle 10: PCC-Mitglieder der Kategorie 2 aus Ländern der Europäischen Region (1997–2020) 1997–1999 2000–2002 2003–2005 2006–2008 2009–2011 2012–2014 2015–2017 2018–2020 Ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien * Usbekistan Slowenien Armenien Ukraine Deutschland Spanien Tschechien * Seit dem 14. Februar 2019 Nordmazedonien. 3 Die Curricula Vitae und die dazu gehörigen Absichtserklärungen werden in der von den Kandidaten eingereichten Form ohne jegliche Änderungen oder redaktionelle Korrekturen seitens des Sekretariats vorgelegt. EUR/RC71/13 Seite 11 Anhang 1: Nominierungen für die Mitgliedschaft im Exekutivrat – Absichtserklärungen Belgien Sehr geehrter Herr Regionaldirektor, im Namen der belgischen Regierung habe ich die Ehre, Ihnen die Kandidatur meines Landes für die Mitgliedschaft im Exekutivrat der WHO zu präsentieren. Heute mehr denn je ist Belgien der Ansicht, dass eine starke WHO von entscheidender Bedeutung ist, um Gesundheit auf globaler, regionsweiter und lokaler Ebene zu fördern. COVID-19 hat gezeigt, dass öffentliche Gesundheit und globale Kooperation unverzichtbar sind, und aus diesem Grund möchten wir alles daransetzen, um durch unsere aktive Teilnahme am Exekutivrat der WHO in den kommenden Jahren zur Verbesserung der Gesundheit weltweit beizutragen. Belgien ist in dieser Hinsicht sehr erfahren. Belgien hat schon immer die WHO als führende internationale Organisation in der globalen Gesundheitspolitik unterstützt, etwa als Sitz der Vertretung der WHO bei der Europäischen Union, von neun Kooperationszentren der WHO und des Europäischen Observatoriums für Gesundheitssysteme und Gesundheitspolitik, und ist stolz darauf, durch die langjährige Bereitstellung zentraler freiwilliger und hochflexibler Mittel an die WHO den Grundsatz der „einen WHO“ umzusetzen. Darüber hinaus ist Belgien derzeit Mitglied des Ständigen Ausschusses und führt in dieser Eigenschaft den Vorsitz über die Arbeitsgruppe des SCRC zur Arbeit von WHO/Europa auf der Länderebene. Seit 2015 hat Belgien durch die Unterzeichnung einer Länder-Kooperationsstrategie (CCS) mit der WHO als Land mit hohem Volkseinkommen eine Vorreiterrolle übernommen. Diese CCS wird gegenwärtig in enger Zusammenarbeit mit WHO/Europa und dem WHO-Hauptbüro sorgfältig überprüft, um sie zu aktualisieren und ihre Wirksamkeit zu verbessern und so einen neuen Orientierungsrahmen für die Zusammenarbeit zwischen der WHO und Belgien in den kommenden Jahren vorzugeben. Als Mitglied des Exekutivrates möchte Belgien die WHO bei der Verwirklichung der dreifachen Milliarden-Zielmarke unterstützen, u. a. durch die Stärkung der WHO und der globalen Zusammenarbeit im Hinblick auf die Bereitschaftsplanung für Notlagen, die Verwirklichung einer allgemeinen Gesundheitsversorgung sowie eine stärkere Fokussierung auf den Ansatz „Eine Welt – eine Gesundheit“, denn die gegenwärtige Pandemie hat verdeutlicht, dass wir zum Schutz der menschlichen Gesundheit auch die ökologische Gesundheit, einschließlich der Gesundheit von Tieren und Pflanzen, verbessern müssen. Im Falle seiner Wahl würde Belgien Tom Auwers als effektives Mitglied des Exekutivrates benennen. Er hat gegenwärtig den Vorsitz über die vorstehend genannten Arbeitsgruppen des SCRC inne, in deren Rahmen er die Federführung bei der Entwicklung eines neuen Ansatzes für die Zusammenarbeit zwischen den Ländern übernommen hat. Herr Auwers verfolgt darüber hinaus aktiv seit Jahren die Arbeit der leitenden Organe der WHO. EUR/RC71/13 Seite 12 Herr Auwers ist Generalsekretär des Föderalen Öffentlichen Dienstes Volksgesundheit, Sicherheit der Nahrungsmittelkette und Umwelt. In dieser Position befasst er sich mit einer großen Anzahl an gesundheitspolitischen Themen. Seit dem Ausbruch von SARS-CoV-2 in Belgien hat er eine aktive Rolle bei der Gestaltung der Reaktion Belgiens auf die Pandemie eingenommen. Ferner ist er ein starker Verfechter des Ansatzes „Eine Welt – eine Gesundheit“ und hat insofern die Ausarbeitung des ersten nationalen Aktionsplans zur Bekämpfung von antimikrobiellen Resistenzen im Bereich der menschlichen und tierischen Gesundheit und deren Auswirkungen auf die Umwelt geleitet. Er ist ein anerkannter Experte für Reformen im öffentlichen Sektor. Zu seinen Errungenschaften vor seiner jetzigen Tätigkeit zählen etwa die Umsetzung einer grundlegenden, regierungsweiten Reform aller föderalen Verwaltungen, und darüber hinaus ist er gegenwärtig dabei, die Umgestaltung der föderalen Gesundheitsverwaltungen zu koordinieren. Er verfügt über umfassende Erfahrungen in einem politischen Umfeld mit zahlreichen Beteiligten. Weitere Informationen können Sie seinem beigefügten Curriculum Vitae entnehmen. Abschließend bin ich der Meinung, dass Belgien über die besten Voraussetzungen verfügt, um Mitglied dieses wichtigen leitenden Organs der WHO zu werden, und ich bin der Überzeugung, dass Tom Auwers einen wertvollen Beitrag zum Exekutivrat leisten wird. Für etwaige weitere Auskünfte stehe ich Ihnen jederzeit zur Verfügung und möchte die Gelegenheit nutzen, die Europäische Region der Weltgesundheitsorganisation erneut meiner höchsten Wertschätzung und Unterstützung zu versichern. Frank Vandenbroucke Vizepremierminister und Minister der Sozialen Angelegenheiten und der Volksgesundheit EUR/RC71/13 Seite 13 Republik Moldau Absichtserklärung der Republik Moldau zu ihrer Nominierung für eine Mitgliedschaft im Exekutivrat der Weltgesundheitsorganisation Hiermit nominiert das Ministerium für Gesundheit, Arbeit und soziale Sicherheit der Republik Moldau Herrn Staatssekretär Igor Curov als Kandidaten für den Exekutivrat der WHO für eine Amtszeit von 2022 bis 2025. Seit ihrem Beitritt zur Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Mai 1992 beteiligt sich die Republik Moldau aktiv an der Gestaltung und Unterstützung von Initiativen der WHO zur Verbesserung der Bevölkerungsgesundheit und zur Stärkung der Gesundheitssysteme in der Europäischen Region und weltweit. Der Ausbruch von COVID-19 hat die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit zwischen Ländern, Organisationen und Politikressorts, aber auch die Schlüsselrolle der WHO als global federführende Organisation bei der Bereitschaftsplanung für globale Gesundheitsgefahren und deren Bewältigung sowie bei der Stärkung der Gesundheitssysteme verdeutlicht. Dieses Bekenntnis zu einer starken strategischen Partnerschaft spiegelt sich in der Beteiligung der Republik Moldau am Ständigen Ausschuss des Regionalkomitees für Europa (2018–2021) und in ihrer Unterstützung der Umsetzung des Europäischen Arbeitsprogramms 2020–2025 wider, das vollständig im Einklang mit dem Allgemeinen Arbeitsprogramm der WHO und dem Globalen Aktionsplan zur Verwirklichung des SDG 3 steht. Das Bekenntnis der Republik Moldau zur Umsetzung der Agenda 2030 und der Ziele für nachhaltige Entwicklung – und insbesondere des SDG 3 – ist in dem Entwurf der Nationalen Gesundheitsstrategie 2030 der Republik Moldau festgeschrieben. Die Zusammenarbeit zwischen der Republik Moldau und der WHO basiert auf der erfolgreichen Umsetzung zweijähriger Kooperationsvereinbarungen seit 1994 in wesentlichen Bereichen wie übertragbare Krankheiten, nichtübertragbare Krankheiten, Gesundheitsförderung im gesamten Lebensverlauf, Gesundheitssysteme und gesundheitliche Notlagen. Anknüpfend an ihre Erfahrungen bei der Reformierung des öffentlichen Gesundheitswesens, der primären Gesundheitsversorgung, der psychischen Gesundheitsversorgung und des Krankenversicherungswesens verpflichtet sich die Republik Moldau, die Verwirklichung einer allgemeinen Gesundheitsversorgung, einer der drei Grundsäulen des Europäischen Arbeitsprogramms 2020–2025 und des Allgemeinen Arbeitsprogramms der WHO, voranzutreiben und zu unterstützen. Nach ihren Erfolgen bei der Verbesserung des Zugangs zur Gesundheitsversorgung, vor allem für besonders gefährdete Gruppen, wird die Republik Moldau auch weiterhin globale Initiativen zur Bekämpfung gesundheitlicher Ungleichheiten durch Stärkung von Gesundheitssystemen und Förderung einer ressortübergreifenden Zusammenarbeit zur Verwirklichung einer allgemeinen Gesundheitsversorgung unterstützen. Weitere Prioritäten der Republik Moldau werden die Themenbereiche Gesundheitsförderung und Gesundheitsschutz, Krankheitsprävention, Bekämpfung von Risikofaktoren sowie Gesundheitserziehung und -kompetenz zwecks Annahme und Aufrechterhaltung gesunder Verhaltensweisen sein. Die Erfahrungen der Republik Moldau im Bereich der evidenzgeleiteten EUR/RC71/13 Seite 14 Politikgestaltung zur Bekämpfung von Tabak- und Alkoholkonsum und der Umsetzung der entsprechenden Konzepte in die Praxis werden in die weltweiten Anstrengungen auf diesem Gebiet einfließen, aber auch in die Bewältigung anderer Risikofaktoren wie ungünstige Ernährung und Bewegungsmangel. Angesichts der gegenwärtigen COVID-19-Krise, die erneut die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen Gesundheits-, Landwirtschafts- und Umweltpolitik zur Verhinderung neuer Pandemien verdeutlicht hat, wird die Republik Moldau die Einführung funktionaler Kooperationsmechanismen zwischen diesen drei Politikbereichen unterstützen und fördern. Die Republik Moldau beabsichtigt, die Entwicklung leistungsfähiger Kooperationsmechanismen für die Stärkung der internationalen Gesundheitssicherheit und den Kampf gegen Epidemien und Pandemien zu unterstützen, insbesondere die Überarbeitung, Aktualisierung und Umsetzung der IGV in der Europäischen Region und weltweit. Als Mitglied im Exekutivrat der WHO wird die Republik Moldau die weltweiten Initiativen im Gesundheitsbereich unterstützen und zur Umsetzung der Beschlüsse der Weltgesundheitsversammlung mit dem Ziel der Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden und der Stärkung der Gesundheitssysteme beitragen. Mit freundlichen Grüßen Igor Curov Staatssekretär Geschäftsführender Minister für Gesundheit, Arbeit und soziale Sicherheit EUR/RC71/13 Seite 15 Slowakei Bewerbung der Slowakischen Republik um Mitgliedschaft im Exekutivrat Überblick über die Beziehungen zwischen der Slowakei und der WHO Seit ihrem Beitritt zur WHO hat sich die Slowakische Republik stets für die Verwirklichung der Ziele, des Mandats und der Mission der WHO eingesetzt. Diese Kandidatur der Slowakischen Republik für eine erstmalige Mitgliedschaft im Exekutivrat bringt die Gelegenheit, aber auch die Herausforderung mit sich, Gesundheitsthemen auf nationaler und globaler Ebene voranzubringen. Die Slowakische Republik hat sich im Laufe der letzten Jahre in zunehmendem Maße an der regionsweiten und globalen Gesundheitsagenda beteiligt. Als Beispiele seien hier etwa folgende genannt: 1. Im Jahr 2016 baute die Slowakei im Rahmen ihres Vorsitzes im Rat der Europäischen Union eine Kooperation mit der WHO auf und weiter aus, insbesondere in Bezug auf den Zugang zu Arzneimitteln und Themen wie Tuberkulose, antimikrobielle Resistenzen, Immunisierung und nichtübertragbare Krankheiten. Die Slowakei leitete erfolgreich die Verhandlungen zu Haushaltsfragen im Rahmen der 7. und 8. Konferenz der Vertragsparteien des Rahmenübereinkommens der WHO zur Eindämmung des Tabakgebrauchs und hatte während der 8. Konferenz der Vertragsparteien den stellvertretenden Vorsitz im Ausschuss B inne. 2. Im Zeitraum 2016–2019 war die Slowakei aktives Mitglied im SCRC und hatte während der 70. Weltgesundheitsversammlung den stellvertretenden Vorsitz im Ausschuss B inne. Ab 2018 war die Slowakei aktives Mitglied der Regionalen Beurteilungskommission des SCRC. Im Jahr 2018 trat das Land der Europäischen Gesundheitsinformations-Initiative (EHII) bei. 3. Von Juli 2018 bis Juni 2019 hatte die Slowakei bereits zum fünften Mal die Präsidentschaft der Visegrád-Gruppe (V4) inne und initiierte in dieser Eigenschaft regelmäßige Treffen mit der WHO. 4. In enger Zusammenarbeit mit dem WHO-Regionalbüro für Europa und der Internationalen Organisation für Migration (IOM) organisierte die Slowakei im September 2018 im Rahmen der 73. Tagung der Generalversammlung der Vereinten Nationen auf hoher Ebene zum Thema Tuberkulose in New York eine Nebenveranstaltung über die Beendigung von HIV, Tuberkulose und Virushepatitis. 5. Im Februar 2019 fand in der Slowakei eine Veranstaltung unter Beteiligung zahlreicher Akteure zum Thema „V4 und WHO für den Gesundheitsschutz: Bekämpfung der Tuberkulose“ statt, die einen Beitrag zu den globalen Bemühungen um die Eliminierung der Tuberkulose leisten sollte. 6. Die Slowakei ist Mitglied im Europäischen Beratungsausschuss für Gesundheitsforschung gewesen. EUR/RC71/13 Seite 16 7. Seit 2020 hat der Vertreter der Slowakei den Vorsitz im Exekutivrat der European Public Health Association (EUPHA) inne. 8. Seit 2020 ist die Slowakei zudem in Pilotversuche zur Meldung von Gesundheitsdaten eingebunden (dreifache Milliarden-Zielmarke und SDG in Bezug auf Übersichtsseiten für Gesundheitsdaten, einschließlich einer qualitativen Studie zu Übersichtsseiten zu COVID-19 in der Europäischen Region der WHO). 9. Im Zeitraum 2020–2021 hat die Slowakei eine Pilotinitiative zur Förderung der multilateralen Transparenz bei der internen Koordination der Bewerbungen um eine Mitgliedschaft in den Organen der WHO gestartet, um zu besseren und effizienteren Führungspraktiken beizutragen. 10. Darüber hinaus hat sich die Slowakei im Zeitraum 2020–2021 durch Interaktion mit der Unabhängigen Kommission für Pandemievorsorge und -bekämpfung (IPPR) und dem IGV-Prüfungsausschuss aktiv an der Evaluation der WHO sowie an der Reformierung und Umgestaltung der WHO beteiligt. Prioritäten der WHO mit besonderer Relevanz für die Slowakei und deren diesbezügliche Rolle Die Slowakei erachtet die folgenden Prioritäten als besonders relevant: 1. Coronavirus-Pandemie • Die Slowakei engagiert sich stark für die Bekämpfung von gesundheitlichen und sozialen Ungleichheiten. Im Jahr 2020 leistete die Slowakei weltweit materielle und finanzielle Unterstützung in Höhe von mehr als 10,6 Mio. Euro zur Milderung der Auswirkungen der Pandemie. • Die Slowakei betont die Schwerpunktlegung auf marginalisierte Gemeinschaften insbesondere im Hinblick auf die COVID-19-Pandemie und die Zeit danach und engagiert sich in diesem Zusammenhang als Lastenteiler verschiedener Initiativen in der EU zur Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten und zur Verwirklichung einer allgemeinen Gesundheitsversorgung – u. a. etwa zu Mundgesundheit und den sozialen Determinanten von Gesundheit. Darüber hinaus war die Slowakei an der Leitung globaler Initiativen im Bereich der pädiatrischen Onkologie beteiligt. • Über das Forum der Prüfungsausschüsse erklärt die Slowakei konsequent die Notwendigkeit eines umfassenderen verbindlichen Prüfungssystems für die Vorsorge im Rahmen der IGV sowie der Vereinheitlichung der Datenerfassung und -meldung und der Klärung der Rolle der IGV-Anlaufstellen. • Das WHO-Kooperationszentrum in Vyšné Hágy dient gegenwärtig auch Patienten im Kampf gegen die Coronavirus-Krankheit und nutzt dabei neue Behandlungsansätze, die den weiteren Austausch vorbildlicher Praktiken ermöglichen. EUR/RC71/13 Seite 17 1.1 Bekämpfung der wichtigsten gesundheitlichen Herausforderungen: Übertragbare und nichtübertragbare Krankheiten • Schwerpunktlegung auf Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention: Auf Initiative der Gesundheitsministerin erklärte die Slowakei das Jahr 2019 zu einem Jahr der Prävention unter besonderer Schwerpunktlegung auf medizinische Untersuchungen und die Verantwortung der Bürger für ihre eigene Gesundheit und Bewusstseinsbildung. • Beteiligung an der Initiative für Gesundheitskompetenz und am WHO-Programm für Demonstrationsprojekte zur Gesundheitskompetenz in den Ländern (NHLDP) zur Kontrolle und Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten. 1.2. Resistente Gesundheitssysteme und allgemeine Gesundheitsversorgung Als ein Land, in dem die Gesundheitsversorgung traditionell gut zugänglich und bezahlbar ist, ist die Slowakei weiterhin daran interessiert, seine Maßnahmen zur Bekämpfung gesundheitlicher Ungleichheiten fortzusetzen. Vor Kurzem hat die Slowakei den präventiven Krankenversicherungsschutz ausgeweitet und erkennt weitere Fortschritte auf dem Weg zu einer allgemeinen Gesundheitsversorgung durch die Umsetzung von Maßnahmen, die den sich ständig wachsenden gesundheitlichen Bedürfnissen gerecht werden, darunter: • Überprüfung der Datenmeldung und Gesundheitsinformationssysteme; • Verfügbarkeit von hochwertigen Gesundheitsangeboten durch die Anwendung standardisierter Verfahren zur Prävention, Diagnose und Behandlung; • Verfügbarkeit von Maßnahmen zur Prävention, Gesundheitsförderung, frühzeitigen Diagnose und Behandlung für alle Menschen; • Indikatoren für die Qualität von Gesundheitsangeboten im Hinblick auf soziale Determinanten von Gesundheit und Patientensicherheit. 1.3. Tuberkulose und anfällige Bevölkerungsgruppen Die lange Tradition der intensiven Zusammenarbeit im Bereich der Tuberkulosebekämpfung auf Ebene der der Visegrád-Gruppe, der Europäischen Region und weltweit hat dazu geführt, dass das Staatliche Institut für Tuberkulose, Lungenerkrankungen und Thoraxchirurgie in Vyšné Hágy zum WHO-Kooperationszentrum ernannt wurde. Das Institut erarbeitet Lösungsmodelle für die Arbeit mit anfälligen, ausgegrenzten Bevölkerungsgruppen in Zentraleuropa. Zusammenfassung Im Hinblick auf die persönliche Vertretung der Slowakischen Republik im Exekutivrat der WHO erachtet die slowakische Regierung Prof. Jozef Šuvada, Berater des Ministerpräsidenten im Bereich Gesundheitspolitik, Überzeugungsarbeit und Wissenschaft, als geeigneten Kandidaten, und zwar nicht nur angesichts seiner Erfahrungen im Bereich des öffentlichen Gesundheitsmanagements, sondern auch seines konstruktiven Ansatzes für die Kommunikation mit einer Vielzahl von Partnern. Eduard Heger Stellvertretender Ministerpräsident Kommissarischer Gesundheitsminister EUR/RC71/13 Seite 18 Anhang 2: Nominierungen für die Mitgliedschaft im Exekutivrat – Curricula Vitae NOMINIERUNG FÜR DIE MITGLIEDSCHAFT IM EXEKUTIVRAT DER WHO CURRICULUM VITAE Mitgliedstaat, durch den die Nominierung erfolgt: BELGIEN Familienname: AUWERS Vorname(n): Tom Geschlecht: Männlich Geburtsdatum: 1. Juli 1968 Sprachen: Geben Sie bitte an, welche Arbeitssprachen des Regionalkomitees der/die Kandidat/in ausreichend beherrscht (bitte kreuzen Sie das Zutreffende an und lassen Sie die übrigen Kästchen frei). Sprechen Lesen Schreiben Deutsch Englisch Französisch Russisch Berufliche Ausbildung: Bitte geben Sie bis zu fünf Ihrer wichtigsten beruflichen Qualifikationen an, beginnend mit der zuletzt erworbenen Jahr Master, Interne Rechnungsprüfung (Institut für Verwaltung, Universität Antwerpen) 1999 Master of Management (PUB) (Vlerick Institut für Verwaltung, Universität Gent) 1992 Master, Organisationspsychologie (K.U. Leuven) 1991 Beruflicher Werdegang: Bitte geben Sie zuerst Ihre jetzige Position an, gefolgt von bis zu vier Ihrer wichtigsten vorherigen beruflichen Positionen (bitte nennen Sie bevorzugt Führungspositionen in nationalen Gesundheitsbehörden nahe der politischen Entscheidungsebene) Jahr (Anfang/Ende) Generalsekretär des belgischen Föderalen Öffentlichen Dienstes Volksgesundheit, Sicherheit der Nahrungsmittelkette und Umwelt seit 2017 Leiter der Abteilung Strategie, Internationale Angelegenheiten und Forschung innerhalb des belgischen Föderalen Öffentlichen Dienstes ,Soziale Sicherheit‘, was auch folgende Aufgabe umfasste: Krisenmanager in der Abteilung Behinderungen des belgischen Föderalen Öffentlichen Dienstes ,Soziale Sicherheit‘ (2004–2006) 2003–2017 Stabschef im belgischen Ministerium für den öffentlichen Dienst 2000–2003 Berater des flämischen Ministers für Finanzen und Haushaltslegung im Bereich Leistungssteuerung 1995–1999 Internationale Erfahrung (bitte füllen Sie die folgenden drei Rubriken aus): 1) Teilnahme als Mitglied einer nationalen Delegation an Tagungen von leitenden Organen der WHO oder anderer internationaler oder überstaatlicher Organisationen (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Teilnahme) Jahr (Anfang/Ende) Mitglied des SCRC seit 2019 Leiter bzw. Mitglied der belgischen Delegation bei WHA71-72-73, RC 67-68-69-70, EBSS4-5, EB 142-143-144-145-146-147-148 seit 2017 EUR/RC71/13 Seite 19 Leiter der belgischen Delegation im Gesundheitssicherheitsausschuss der EU seit 2017 Verbindungsbeamter der Benelux-Länder (grenzüberschreitende Zuständigkeit) 2011–2016 Mitglied und Leiter der Delegation auf verschiedenen Missionen (EU-27) 2003–2016 Vertreter Belgiens im Sozialschutzausschuss (SPC) der EU 2003–2016 Mitglied der Expertengruppe des Lisbon Council (Collège d’Europe) 2011–2013 2) Erfahrung als Vorsitzende/r eines leitenden Organs oder internationalen Verhandlungsgremiums (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Erfahrung; bitte geben Sie Name des Organs/Gremiums sowie Tagung und Jahr oder Sitzungsperiode an) Jahr (Anfang/Ende) Vorsitzender der Arbeitsgruppe des SCRC zur Arbeit von WHO/Europa auf der Länderebene seit 2020 3) Tätigkeit in internationalen Organisationen als amtliche/r oder unabhängige/r Experte/Expertin (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu der Organisation, Ihrer Position und der zeitlichen Dauer Ihrer Tätigkeit) Jahr (Anfang/Ende) Nachgewiesene Fähigkeit zur Koordination, Kooperation und Kommunikation auf nationaler und internationaler Ebene (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu Ihrer Koordinationsarbeit für hochrangige nationale oder internationale fachliche oder politische Programme oder zu anderen einschlägigen Erfahrungen) Jahr (Anfang/Ende) Präsident des Kollegiums der Generalsekretäre des föderalen öffentlichen Dienstes seit 2019 Vorsitzender des Verwaltungsausschusses „Fedhealth“ (verantwortlich für die Umgestaltung der acht föderalen Verwaltungsbezirke im belgischen Gesundheitswesen) seit 2017 Vizepräsident (2017) des Föderalen Wissenszentrums Gesundheitsversorgung (KCE) in Belgien seit 2017 Vorstandsmitglied der föderalen Plattform für e-Gesundheit in Belgien seit 2015 Mitglied und Ehrenmitglied des Kollegiums der Träger der sozialen Sicherheit seit 2013 Leiter des Koordinationsmechanismus für Belgien bei der UN- Behindertenrechtskonvention in New York 2003–2016 Chefunterhändler für bilaterale Sozialversicherungsabkommen Belgiens (u. a. mit der Türkei, der Republik Moldau, Israel, Brasilien, Marokko und Japan) 2003–2016 Koordinator der belgischen EU-Ratspräsidentschaft (soziale Angelegenheiten) 2010 Titel, Name und Position der Person, durch die die Nominierung erfolgt Frank Vandenbroucke Vizepremierminister und Minister der Sozialen Angelegenheiten und der Volksgesundheit EUR/RC71/13 Seite 20 NOMINIERUNG FÜR DIE MITGLIEDSCHAFT IM EXEKUTIVRAT DER WHO CURRICULUM VITAE Mitgliedstaat, durch den die Nominierung erfolgt: REPUBLIK MOLDAU Familienname: CUROV Vorname(n): Igor Geschlecht: Männlich Geburtsdatum: 9. August 1976 Sprachen: Geben Sie bitte an, welche Arbeitssprachen des Regionalkomitees der/die Kandidat/in ausreichend beherrscht (bitte kreuzen Sie das Zutreffende an und lassen Sie die übrigen Kästchen frei). Sprechen Lesen Schreiben Deutsch Englisch Französisch Russisch Berufliche Ausbildung: Bitte geben Sie bis zu fünf Ihrer wichtigsten beruflichen Qualifikationen an, beginnend mit der zuletzt erworbenen Jahr Master-Diplom in Wirtschaftswissenschaften, Master-Studiengang „Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit“, International Institute of Management IMI-NOVA, Chisinau (Republik Moldau) 2019 Bachelor in Wirtschaftswissenschaften, allgemeine Fachrichtung: Volkswirtschaftslehre, Berufsausbildung: Unternehmensführung und -verwaltung, International Institute of Management IMI-NOVA, Chisinau (Republik Moldau) 2017 USMF „Nicolae Testemitanu“, Fachprofil Medizin, Fakultät für Allgemeinmedizin, Fachrichtung Familienmedizin, Postgraduiertenstudium in Chisinau (Republik Moldau) 2006 Hochschulabschluss, Fachrichtung Allgemeinmedizin, USMF „Nicolae Testemitanu“, Fachprofil Medizin, Fakultät für Allgemeinmedizin, Chisinau 2001 Hochschulabschluss, Felcer-Institut für fachärztliche Ausbildung der Republik Moldau, Chisinau 1995 Beruflicher Werdegang: Bitte geben Sie zuerst Ihre jetzige Position an, gefolgt von bis zu vier Ihrer wichtigsten vorherigen beruflichen Positionen (bitte nennen Sie bevorzugt Führungspositionen in nationalen Gesundheitsbehörden nahe der politischen Entscheidungsebene) Jahr (Anfang/Ende) Staatssekretär, Ministerium für Gesundheit, Arbeit und soziale Sicherheit, Republik Moldau seit 2021 Stellvertretender Ärztlicher Direktor, Institut für Notfallmedizin, Republik Moldau 2020–2021 Geschäftsführender Stellvertretender Ärztlicher Direktor, Institut für Notfallmedizin, Republik Moldau 2018–2020 Leiter, Klinische Abteilung für Notfallmedizin, Institut für Notfallmedizin, Republik Moldau 2009–2018 Internationale Erfahrung (bitte füllen Sie die folgenden drei Rubriken aus): 1) Teilnahme als Mitglied einer nationalen Delegation an Tagungen von leitenden Organen der WHO oder anderer internationaler oder überstaatlicher Organisationen (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Teilnahme) Jahr (Anfang/Ende) EUR/RC71/13 Seite 21 2) Erfahrung als Vorsitzende/r eines leitenden Organs oder internationalen Verhandlungsgremiums (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Erfahrung; bitte geben Sie Name des Organs/Gremiums sowie Tagung und Jahr oder Sitzungsperiode an) Jahr (Anfang/Ende) Mitglied des Ausschusses für die Entwicklung und Umsetzung des Gesundheitsinformationssystems „Medizinische Hilfe im Krankenhaus“ 2017 Mitglied der Arbeitsgruppe für Organisation, Funktionsfähigkeit und Praxis in Notaufnahmen 2017 3) Tätigkeit in internationalen Organisationen als amtliche/r oder unabhängige/r Experte/Expertin (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu der Organisation, Ihrer Position und der zeitlichen Dauer Ihrer Tätigkeit) Jahr (Anfang/Ende) Mitglied des Gesundheitsrates der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten 2021 Nachgewiesene Fähigkeit zur Koordination, Kooperation und Kommunikation auf nationaler und internationaler Ebene (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu Ihrer Koordinationsarbeit für hochrangige nationale oder internationale fachliche oder politische Programme oder zu anderen einschlägigen Erfahrungen) Jahr (Anfang/Ende) Europäisches Nachbarschaftsinstrument, Gemeinsames Operationelles Programm zwischen Rumänien und der Republik Moldau 2014–2020, grenzüberschreitende Zusammenarbeit Rumänien – Republik Moldau zur Erhöhung der Sicherheit durch Verbesserung der Betriebsinfrastruktur des Mobilen Notfalldienstes für Befreiung und Wiederbelebung (SMURD), durch Intensivierung der Ausbildung und Aufrechterhaltung der Handlungsfähigkeit von Gesundheitspersonal in Notsituationen 2019–2022 Bilaterale Zusammenarbeit: Lettland – Republik Moldau Wissenstransfer durch digitale Lösungen und professionelle Zusammenarbeit während und nach der COVID-19-Pandemie 2020 Bilaterale Zusammenarbeit: Estland – Republik Moldau Verbesserung der Qualität der medizinischen Versorgung in der Republik Moldau 2019 Titel, Name und Position der Person, durch die die Nominierung erfolgt Denis Cernelea Staatssekretär Ministerium für Gesundheit, Arbeit und soziale Sicherheit EUR/RC71/13 Seite 22 NOMINIERUNG FÜR DIE MITGLIEDSCHAFT IM EXEKUTIVRAT DER WHO CURRICULUM VITAE Mitgliedstaat, durch den die Nominierung erfolgt: SLOWAKEI Familienname: ŠUVADA Vorname(n): Jozef Geschlecht: Männlich Geburtsdatum: 13. August 1980 Sprachen: Geben Sie bitte an, welche Arbeitssprachen des Regionalkomitees der/die Kandidat/in ausreichend beherrscht (bitte kreuzen Sie das Zutreffende an und lassen Sie die übrigen Kästchen frei). Sprechen Lesen Schreiben Deutsch Englisch Französisch Russisch Berufliche Ausbildung: Bitte geben Sie bis zu fünf Ihrer wichtigsten beruflichen Qualifikationen an, beginnend mit der zuletzt erworbenen Jahr Professor für Sozialmedizin und Sozialarbeit an der Sankt-Elisabeth-Universität für Gesundheits- und Sozialwissenschaften, Bratislava 2019 Professor für Gesundheitsverwaltung und Führungskompetenz im Gesundheitswesen, University of Scranton, Vereinigte Staaten 2017 Spezialisierung in: Pädiatrische Hämatologie und Onkologie (2014); Pädiatrische Palliativmedizin (2012); Pädiatrie (2011); Infektionskrankheiten und Tropenmedizin (2009); Postgraduiertendiplome in: Executive MBA – Führungskompetenz im Gesundheitswesen (2015); Master-Diplom in Naturwissenshaften (M.Sc.) (2010); Master-Diplom im Fach Öffentliche Gesundheit (2010); Master-Diplom in Tropenmedizin (2009) 2015 Promotion in: Sozialmedizin (2012) und Gesundheitswissenschaften (2010), beides an der Sankt-Elisabeth-Universität für Gesundheits- und Sozialwissenschaften, Bratislava 2012 Allgemeinmedizin, Doktor der Medizin, Comenius-Universität Bratislava 2006 Beruflicher Werdegang: Bitte geben Sie zuerst Ihre jetzige Position an, gefolgt von bis zu vier Ihrer wichtigsten vorherigen beruflichen Positionen (bitte nennen Sie bevorzugt Führungspositionen in nationalen Gesundheitsbehörden nahe der politischen Entscheidungsebene) Jahr (Anfang/Ende) Berater des Ministerpräsidenten und Gesundheitsministers für COVID-19-bezogene Angelegenheiten Direktor des Nationalen Klinischen Krisenstabs Oberster Verantwortlicher für die Entwicklung nationaler Leitlinien für Gesundheitsschutz und klinische Praxis, Gesundheitsministerium der Slowakischen Republik seit 2020 2020 seit 2017 Sonderberater des Gesundheitsministers für Gesundheitspolitik, Überzeugungsarbeit und Gesundheitswissenschaften; oberster Verantwortlicher für die nationalen Normen in Bezug auf COVID-19; Nationale Ansprechperson der WHO für die Indikatoren für allgemeine Gesundheitsversorgung, Gesundheitsministerium der Slowakischen Republik seit 2017 EUR/RC71/13 Seite 23 Dekan, Fakultät für öffentliche Gesundheit und Sozialwissenschaften, Sankt- Elisabeth-Universität für Gesundheits- und Sozialwissenschaften, Bratislava seit 2014 Stellvertretender Vorsitzender, SIOP-PODC (Internationale Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie – Pädiatrische Onkologie in Entwicklungsländern) (2010– 2018); Abteilung Pädiatrische Hämatologie und Onkologie, Kinderlehrkrankenhaus, Bratislava (2014–2015) 2010–2018 Leiter des Nationalen Zentrums für Pädiatrie, Krebs- und Palliativversorgung, Gesundheitsministerium, Uganda 2010–2014 Internationale Erfahrung (bitte füllen Sie die folgenden drei Rubriken aus): 1) Teilnahme als Mitglied einer nationalen Delegation an Tagungen von leitenden Organen der WHO oder anderer internationaler oder überstaatlicher Organisationen (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Teilnahme) Jahr (Anfang/Ende) Exekutivrat der WHO, Genf, Mitglied und später Leiter der Delegation 2018–2020 Weltgesundheitsversammlung, Genf, Mitglied und später Leiter der Delegation 2018–2019 69. Tagung des WHO-Regionalkomitees für Europa, Kopenhagen, Mitglied der Delegation und Teamleiter 2019 Slowakische Präsidentschaft der Visegrád-Gruppe, Tagung der Stellvertretenden Gesundheitsminister mit dem WHO-Regionaldirektor für Europa (Hohe Tatra, Slowakei); Mitglied der slowakischen Delegation, Teamleiter im Podium „V4 und WHO: Allgemeine Gesundheitsversorgung und Ziele für nachhaltige Entwicklung in der V4-Region“ 2019 73. Tagung der Generalversammlung der Vereinten Nationen auf hoher Ebene zum Thema nichtübertragbare Krankheiten, Mitglied der Delegation der Slowakischen Republik und Referent in der Podiumsdiskussion „Intensivierung der akteurs- und ressortübergreifenden Maßnahmen zur Prävention und Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten im Kontext der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ 2018 Teilnahme an der Nebenveranstaltung auf der 73. Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York mit Beteiligung des WHO-Regionalbüros für Europa und der IOM als Teamleiter und Referent bei einer Podiumsdiskussion, die zu einem Gemeinsamen Positionspapier der Vereinten Nationen zur Beendigung von HIV, Tuberkulose und Virushepatitis durch ressortübergreifende Zusammenarbeit in Europa und Zentralasien führte 2018 Teilnahme an der 68. Tagung des WHO-Regionalkomitees für Europa in Rom als Mitglied der Delegation und subregionaler Teamleiter der ersten gemeinsamen Erklärung der Visegrád-Staaten über die Indikatoren aus dem Gemeinsamen Kontrollrahmen zur Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung 2018 2) Erfahrung als Vorsitzende/r eines leitenden Organs oder internationalen Verhandlungsgremiums (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Erfahrung; bitte geben Sie Name des Organs/Gremiums sowie Tagung und Jahr oder Sitzungsperiode an) Jahr (Anfang/Ende) Ko-Leiter der Unterarbeitsgruppe Indikatoren der Europäischen Gesundheitsinformations-Initiative der WHO (EHII) aus der Teilregion V4 mit Teilnehmern von WHO, OECD, EU-Kommission, EUROSTAT, ECDC und sechs Mitgliedstaaten 2018–2019 Vorsitzender der Arbeitsgruppe für innovative Standardinstrumente und -verfahren im Gesundheitsbereich (Infektionskrankheiten, Krebs-, Herz-Kreislauf-, Lungen- und Stoffwechselerkrankungen, endokrinologische, neurodegenerative und psychische Erkrankungen) der Gesundheitsminister der Visegrád-Gruppe während der slowakischen Präsidentschaft 2018–2019 Mitglied des Kernverhandlungsteams beim Weltgipfel über Patientensicherheit, Tokio 2018 EUR/RC71/13 Seite 24 Stellvertretender Vorsitzender, International Chemotherapy and Catastrophic Medicine seit 2012 Vorstandsvorsitzender, St. Charles Lwanga Buikwe Hospital (2012–2013), Health Initiatives Association (Development and Humanitarian Aid Public – Partnerschaft nichtstaatlicher Organisationen für Kinder mit HIV/Aids, Flüchtlinge und Palliativversorgung in Uganda, Südsudan, Burundi, Äthiopien, Kenia und Libanon; Arbeitsschwerpunkte auf Gesundheitsinterventionen, -erziehung, und -kompetenz sowie Überzeugungsarbeit zugunsten marginalisierter anfälliger Personen und Gemeinschaften) seit 2011 Stellvertretender Vorsitzender, SIOP-PODC (Internationale Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie – Pädiatrische Onkologie in Entwicklungsländern) 2010–2018 Mitwirkung im Evaluationsteam von CDC, WHO und ITT zur Lagebewertung und Programmgestaltung im Bereich HIV/Aids in der Kirgisischen Republik (auf Einladung der Regierung in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen, dem CDC und der WHO) 2011 Vorsitzender des Staatlichen Entwicklungsprogramms: Verhandlungen zwischen den Konfliktparteien der Stämme Dinka und Gura und Umsetzung der Gesundheitsversorgung in Mapuordit (Südsudan) 2008–2009 3) Tätigkeit in internationalen Organisationen als amtliche/r oder unabhängige/r Experte/Expertin (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu der Organisation, Ihrer Position und der zeitlichen Dauer Ihrer Tätigkeit) Jahr (Anfang/Ende) International Tropic Team, Stellvertretender Vorsitzender mit Zuständigkeit für die Erforschung übertragbarer Krankheiten (HIV, Tuberkulose), vernachlässigte Krankheiten und Flüchtlingsangelegenheiten, in Zusammenarbeit mit SlovakAid sowie Organisationen der Vereinten Nationen für Entwicklung und humanitäre Hilfe (UNHCR, UNICEF, IOM, UNFDP und WHO) seit 2006 Internationale Initiative der WHO zur Bekämpfung von Krebs bei Kindern (WHO ICCI), Mitwirkung in sechs ICCI-Arbeitsgruppen (Patientensicherheit, Leitlinien, Zugang zu innovativen Medizinprodukten, Diagnose- und Behandlungsangebote für Länder mit niedrigem Volkseinkommen) seit 2018 Mitglied im Projekt MOCHA (unter der Schirmherrschaft der European Pediatric Association) als Ländervertreter seit 2018 SIOP (Internationale Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie), Einführung von Palliativversorgung, Diagnose und Behandlung pädiatrischer Krebserkrankungen in Entwicklungsländern, Gemeinsames Ausbildungsprogramm für pädiatrische Onkologie, St Jude Hospital, Vereinigte Staaten seit 2009 CDC Uganda, Medizinischer Leiter (Affenpocken-Epidemien in Uganda; Ebola- und Gelbfieber-Epidemien im Südsudan; nationale Programme für Tuberkulose und HIV in Uganda; humanitäre und Gesundheitskrise vierten Grades in Burundi) 2012–2017 IOM, Medizinischer Leiter in Flüchtlingslagern in Mapuordit (Südsudan) und Dbayeh bei Beirut (Libanon) 2013–2014 Tätigkeit als Arzt am Zentrum Mapuordit (Südsudan) für Ärzte ohne Grenzen und Mitwirkung an der Einrichtung des örtlichen Gesundheitszentrums, des HIV- Programms und des Schulungszentrums in Rutovu (Burundi) 2008–2009 Koordinator eines Gesundheits- und Sozialprojektes in einem Flüchtlingslager in Dbayeh bei Beirut (Libanon) (Beratung, Überzeugungsarbeit und Koordinierung von Gesundheits- und Sozialangeboten) seit 2012 EUR/RC71/13 Seite 25 Nachgewiesene Fähigkeit zur Koordination, Kooperation und Kommunikation auf nationaler und internationaler Ebene (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu Ihrer Koordinationsarbeit für hochrangige nationale oder internationale fachliche oder politische Programme oder zu anderen einschlägigen Erfahrungen) Jahr (Anfang/Ende) Führender nationaler Experte für medizinische Standards in Verbindung mit COVID- 19 in Zusammenarbeit mit dem Hauptbüro und dem Regionalbüro für Europa der WHO seit 2020 Verantwortlicher für die Nationale Projektinitiative zur Entwicklung von Leitlinien für Prävention, Gesundheitsschutz und klinische Praxis beim Gesundheitsministerium der Slowakischen Republik seit 2017 Nationale Ansprechperson der WHO für Indikatoren für allgemeine Gesundheitsversorgung seit 2017 Koordinations- und Kommunikationsarbeit bei mehreren regionsweiten Initiativen in Zusammenarbeit mit dem WHO-Regionalbüro für Europa: 1) Beitrag zu der Initiative, die zu einer Reihe von Konsultationen über die Effektivität von Vorsorgeuntersuchungen in der Europäischen Region der WHO führte, in Zusammenarbeit mit der Abteilung Nichtübertragbare Krankheiten und Gesundheitsförderung im gesamten Lebensverlauf (seit 2018) 2) Beitrag zur Verwirklichung der Ziele der Europäischen Region in den Bereichen digitale Gesundheit und JMF-Indikatoren und Federführung bei der Bewertung des nationalen Gesundheitsinformationssystems in der Slowakei in Zusammenarbeit mit der Abteilung Information, Evidenz, Forschung und Innovation (DIR) (2019–2020) seit 2017 Projektleiter und wissenschaftlicher Mitarbeiter, Ausbildung und Anwendung in internationalen Wissenschaftsverbänden im Bereich Kindergesundheit: z. B. Cure4Kids im Bereich pädiatrische Onkologie (St Jude Hospital, USA), Projekt MOCHA (gesundheitliche Ungleichheiten bei Kindern und Jugendlichen in der EU, European Pediatric Association), und Gründer der Plattform SPAY (Soziale Pathologie unter Jugendlichen) und der Health Initiatives Association seit 2008 Leiter der Arbeitsgruppe für das Projekt über Leitlinien für die Gesundheit von Migranten am Karolinska-Universitätskrankenhaus in Stockholm (2016); umfassende Leitlinien für den Umgang mit HIV-infizierten Kindern und Jugendlichen in Ländern mit niedrigem bis mittlerem Volkseinkommen, Baylor College of Medicine in Kampala und Mildmay) 2008–2011 Mitglied von fachlichen Beiräten und Projekten in einer Reihe von medizinischen und humanitären Organisationen (s. o.) sowie dem Verband der Privatärzte in Uganda, der East Africa Health Care Federation, ECCO, ESMO, der American Oncological Association, der Internationalen AIDS-Gesellschaft, der International Society for Disease Surveillance, dem Ugandan Medical Council, der Association of Medical Genetics, der Association of Infectious Diseases, dem Slowakischen Ärzteverband, dem Slowakischen Ärzterat, dem Slowakischen Verband für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie und der International Society of Antimicrobial Chemotherapy seit 2006 Mitwirkung im Evaluationsteam von CDC und ITT zur Lagebewertung und Programmgestaltung im Bereich HIV/Aids in der Kirgisischen Republik seit 2011 Titel, Name und Position der Person, durch die die Nominierung erfolgt Eduard Heger Stellvertretender Ministerpräsident Kommissarischer Gesundheitsminister EUR/RC71/13 Seite 26 Anhang 3: Exekutivrat der Weltgesundheitsorganisation – Historischer Überblick über die Mitgliedschafta von Ländern aus der Europäischen Region von 1995 bis 2022 Land WHA 48
 1995 WHA 49
 1996 WHA 50
 1997 WHA 51
 1998 WHA 52
 1999 WHA 53
 2000 WHA 54
 2001 WHA 55
 2002 WHA 56
 2003 WHA 57 2004 WHA 58 2005 WHA 59 2006 WHA 60 2007 WHA 61 2008 WHA 62 2009 WHA 63 2010 WHA 64
 2011 WHA 65
 2012 WHA 66
 2013 WHA 67
 2014 WHA 68
 2015 WHA 69
 2016 WHA 70
 2017 WHA 71
 2018 WHA 72
 2019 WHA 73
 2020 WHA 74
 2021 WHA 75
 2022 Albanien X XXX XXX X Andorra X XXX XXX X Armenien X XXX XXX X Aserbaidschan X XXX XXX X X XXX XXX X Belarus X XXX Belgien X XXX XXX X X XXX XXX X Bosnien und Herzegowina Bulgarien Dänemark X XXX XXX X X XXX Deutschland X XXX XXX X X XXX XXX X X XXX XXX X Estland X XXX XXX X Finnland XXX XXX X X XXX XXX X Frankreich XXX XXX X X XXX XXX X X XXX XXX X X XXX XXX X X XXX XXX X X XXX Georgien X XXX XXX X Griechenland Irland X XXX XXX X Island X XXX XXX X Israel XXX X X XXX XXX X Italien X XXX XXX X X XXX XXX X Kasachstan X XXX XXX X X XXX XXX X Kirgisistan Kroatien X XXX XXX X X XXX XXX X Lettland X XXX XXX X Litauen X XXX XXX X X XXX XXX X Luxemburg X XXX XXX X Malta X XXX XXX X Monaco Montenegro Niederlande X XXX XXX X X XXX XXX X Nordmazedonien Norwegen X XXX XXX X X XXX XXX X Österreich X XXX XXX X Polen X XXX XXX X Portugal X X XXX XXX X EUR/RC71/13 Seite 27 Land WHA 48
 1995 WHA 49
 1996 WHA 50
 1997 WHA 51
 1998 WHA 52
 1999 WHA 53
 2000 WHA 54
 2001 WHA 55
 2002 WHA 56
 2003 WHA 57 2004 WHA 58 2005 WHA 59 2006 WHA 60 2007 WHA 61 2008 WHA 62 2009 WHA 63 2010 WHA 64
 2011 WHA 65
 2012 WHA 66
 2013 WHA 67
 2014 WHA 68
 2015 WHA 69
 2016 WHA 70
 2017 WHA 71
 2018 WHA 72
 2019 WHA 73
 2020 WHA 74
 2021 WHA 75
 2022 Republik Moldau X XXX XXX X Rumänien X XXX XXX X X XXX XXX X Russische Föderationc XXX XXX X X XXX XXX X X XXX XXX X X XXX XXX X X XXX XXX X X XXX XXX San Marino Schweden X XXX XXX X X XXX XXX X Schweiz X XXX XXX X X XXX XXX X Serbiend X XXX XXX X Slowakei Slowenien X XXX XXX X X XXX Spanien X XXX XXX X Tadschikistan X XXX XXX X Tschechien X XXX XXX X Türkei XXX X X XXX XXX X X XXX XXX X Turkmenistan Ukraine Ungarn X XXX XXX X Usbekistan X XXX XXX X Vereinigtes Königreich X X XXX XXX X X XXX XXX X X XXX XXX X X XXX XXX X X XXX XXX Zypernb X XXX XXX X Jahre vor Beginn der WHO-Mitgliedschaft sind grau unterlegt. a Gemäß Regel 105 der Geschäftsordnung der Weltgesundheitsversammlung beginnt „die Amtszeit eines Mitgliedstaats, der zur Entsendung eines Mitglieds in den Exekutivrat berechtigt ist, unmittelbar nach Beendigung der Sitzung der Weltgesundheitsversammlung, in der der betreffende Mitgliedstaat gewählt wurde, und endet unmittelbar nach Beendigung der Sitzung der Weltgesundheitsversammlung, in der der Mitgliedstaat durch einen anderen abgelöst wird“. b Gemäß der Resolution WHA56.16 (Mai 2003) von der WHO-Region Östlicher Mittelmeerraum zur Europäischen Region der WHO überführt. c Die Mitgliedschaft der ehemaligen UdSSR ist auf die Russische Föderation übergegangen. d Ehemaliges Serbien und Montenegro. EUR/RC71/13 Seite 28 Anhang 4: Nominierungen für die Mitgliedschaft im Ständigen Ausschuss des Regionalkomitees für Europa – Absichtserklärungen Frankreich Absichtserklärung Frankreichs betreffend der Nominierung für eine Mitgliedschaft im Ständigen Ausschuss des Regionalkomitees (SCRC) der Weltgesundheitsorganisation Seit vielen Jahren ist Frankreich als eines der Gründungsmitglieder der Weltgesundheitsorganisation an der Aufrechterhaltung einer engen Zusammenarbeit mit der WHO gelegen. Dieses Bekenntnis zeigt sich in erster Linie an der aktiven Mitwirkung Frankreichs in verschiedenen leitenden Organen der WHO (vor allen Dingen im Exekutivrat, in dem Frankreich bereits von 2015 bis 2018 Mitglied war und in dem es ab Mai 2021 ein neues Mandat übernehmen wird) und im WHO-Regionalbüro für Europa. In der Tat hat sich Frankreich von 2013 bis 2017 intensiv in den leitenden Organen von WHO/Europa engagiert, und zwar durch sein Mandat im Ständigen Ausschuss des Regionalkomitees (2013–2016), aber auch dadurch, dass es nacheinander den stellvertretenden Vorsitz, den Vorsitz und den Ehrenvorsitz des SCRC innehatte. Sein Engagement zeigt sich zudem in der Formalisierung mehrjähriger Rahmenvereinbarungen seit 2003, durch die diese Partnerschaft Teil eines ehrgeizigen globalen Ansatzes wurde. Die Rahmenvereinbarung 2020–2025 ist der jüngste Beweis des Engagements Frankreichs und trägt in vollem Umfang zur Verwirklichung der globalen gesundheitspolitischen Prioritäten aus dem Dreizehnten Allgemeinen Arbeitsprogramm der WHO und dem Europäischen Arbeitsprogramm 2020–2025 bei. Innerhalb dieses strategischen Rahmens entwickelt Frankreich konkrete Pläne für die Zusammenarbeit mit dem WHO-Hauptbüro, den Regionalbüros (insbesondere dem WHO-Regionalbüro für Europa) und Sonderbüros wie dem Büro für gesundheitliche Notlagen in Lyon. Frankreich ermöglicht ferner den Austausch von Erfahrungen, u. a. durch seine verschiedenen Kooperationszentren und internationalen, länderübergreifenden Projekte wie das Aktionsnetzwerk für die Nährwertkennzeichnung, in dem Frankreich eine der treibenden Kräfte ist. Frankreich steht der WHO bei ihrer fachlichen und wissenschaftlichen Unterstützung der Gesundheitsbehörden in den Mitgliedstaaten zur Seite, um eine bessere Bereitschaftsplanung, Widerstandsfähigkeit und Leistung in allen Instanzen der Gesundheitssysteme zu gewährleisten, und befürwortet die Umsetzung entschlossener Maßnahmen, die an internationalen und europäischen (EU-) Initiativen ausgerichtet sind. In dieser Hinsicht ist Frankreich insbesondere in folgenden Bereichen engagiert: • der anhaltenden Bekämpfung gesundheitlicher Ungleichgewichte durch die Stärkung der Gesundheitssysteme und die Ausweitung des Zugangs zu öffentlichen Gesundheitsgütern zur Verwirklichung einer allgemeinen Gesundheitsversorgung im Rahmen der gesundheitsbezogenen Ziele für nachhaltige Entwicklung; • der fortgesetzten Arbeit zugunsten der internationalen Gesundheitssicherheit, die im gegenwärtigen Kontext von besonderer Bedeutung ist, durch eine Fokussierung EUR/RC71/13 Seite 29 auf die Bereiche digitale Gesundheit und Innovation sowie den einheitlichen Gesundheitsansatz, der auch Ökosysteme umfassen würde; • dem Einsatz für Gesundheitsprävention und Gesundheitsförderung (insbesondere im Bereich psychische Gesundheit), der Reduzierung von Risikofaktoren (einschließlich umweltbezogener Risiken, durch seine starke Beteiligung an der Arbeit des Prozesses Umwelt und Gesundheit in Europa und des Paneuropäischen Programms Verkehr, Gesundheit und Umwelt (THE PEP)) sowie der Verbesserung der Gesundheitskompetenz; • der Unterstützung der Einrichtung der WHO-Akademie und ihrer bereichsübergreifenden unterstützenden Rolle zugunsten einer effizienten Umsetzung aller Maßnahmen im Bereich der globalen Gesundheit. Durch die Nominierung von Prof. Jérôme Salomon, Generaldirektor für Gesundheit im Ministerium für Solidarität und Gesundheit, als Vertreter Frankreichs im Ständigen Ausschuss des WHO-Regionalkomitees für Europa möchte Frankreich auf die Verwirklichung dieser Prioritäten hinarbeiten und sich an deren Umsetzung beteiligen. Durch diese Nominierung bekräftigt Frankreich seine Unterstützung von und seine Verpflichtung gegenüber WHO/Europa für eine koordinierte Reaktion auf die gesundheitlichen Herausforderungen in der Europäischen Region. EUR/RC71/13 Seite 30 Montenegro Montenegro – Nominierung für eine Mitgliedschaft im Ständigen Ausschuss des WHO-Regionalkomitees für Europa Sehr geehrter Herr Regionaldirektor, die montenegrinische Regierung würde gerne Frau Mirjana Djuranovic, Leiterin der Abteilung für berufliche Regulierung beim Gesundheitsministerium von Montenegro und Nationale Koordinatorin für die WHO, als Kandidatin für einen Sitz im Ständigen Ausschuss des WHO-Regionalkomitees für Europa nominieren. Mit dieser Kandidatur möchten wir in erster Linie die einzigartige Rolle der WHO als wichtiger Partner bei der Förderung der Entwicklung von Gesundheitssystemen und der Stärkung des Reformprozesses in unserem Land und in der gesamten Europäischen Region hervorheben. Im Laufe der Jahre hat die Weltgesundheitsorganisation unser Land in erheblichem Maße sowohl in fachlicher als auch finanzieller Hinsicht dabei unterstützt, zentralen Herausforderungen im Bereich der öffentlichen Gesundheit zu begegnen. In diesem wie auch im letzten Jahr war die Unterstützung der WHO für uns von erheblicher Bedeutung, während die beispiellose COVID-19-Krise die Welt erschütterte. Montenegro war keine Ausnahme und unser Land wurde von der Krise hart getroffen. Die WHO wie auch andere Organisationen der Vereinten Nationen passten ihre strategischen Stoßrichtungen an, um den Ländern im Kampf gegen die gesundheitliche wie auch sozioökonomische Krise zu helfen. Montenegro unterstützt nachdrücklich die Arbeit der WHO als federführende Organisation, unter Schwerpunktlegung auf einer Verbesserung der Gesundheit, Sicherheit für die Welt und Hilfe für die Schwächsten. In Montenegro wurden viele wichtige Veranstaltungen und Tagungen abgehalten, zu denen Frau Djuranovic einen Beitrag geleistet hat und an denen sie beteiligt war. Frau Djuranovic fördert die Aktivitäten der WHO in Montenegro, trägt zur Stärkung der Stimme der WHO auf allen Ebenen des Landes bei und ist gleichzeitig für die Koordination mit anderen Organisationen zuständig und leistet Unterstützung bei der Vermittlung von Informationen und Erläuterungen an das Gesundheitsministerium zu den Konzepten der leitenden Organe der WHO im Bereich Gesundheitssysteme und Gesundheitspolitik. Frau Djuranovic war in die Umsetzung des Programms der zweijährigen Kooperationsvereinbarungen Montenegros in verschiedenen Politikbereichen eingebunden. Montenegro befindet sich in einer epidemiologischen Übergangsphase. Nichtübertragbare Krankheiten sind zur wichtigsten Todesursache geworden. Montenegro wird seine langjährige Unterstützung der WHO in allen Aspekten der Maßnahmen gegen nichtübertragbare Krankheiten fortsetzen, insbesondere zur Steuerung des Tabak- und Alkoholkonsums, aber auch im Hinblick auf Ernährung und Bewegungsmangel. Wirksame Maßnahmen gegen häufige Risikofaktoren nichtübertragbarer Krankheiten werden von Montenegro durch den Nationalrat für die Prävention und Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten, in dem Frau Djuranovic das Amt der Sekretärin innehat, sowie durch das beim Südosteuropäischen Gesundheitsnetzwerk (SEEHN) angesiedelte Zentrum für regionale Gesundheitskooperation gefördert. Montenegro hat die Agenda 2030 in nationale Politik umgesetzt und anerkannt, dass Gesundheit eine Grundvoraussetzung für und das Ergebnis von nachhaltiger Entwicklung ist. Die Verbesserung der Gesundheit und der Abbau von Ungleichheiten erfordern die EUR/RC71/13 Seite 31 kontinuierliche Stärkung der primären Gesundheitsversorgung sowie die Stärkung der finanziellen Absicherung. Montenegro setzt sein Engagement zur Erreichung dieses Ziels fort. Im Rahmen seiner Mitgliedschaft im SCRC wird Montenegro seine Bemühungen um eine Erhöhung der Wirksamkeit der Arbeit und Stellung der WHO gegenüber anderen maßgeblichen Akteuren in einem sich verändernden Umfeld intensivieren. Darüber hinaus wird Montenegro sein Engagement gegenüber der WHO ausweiten und die im GPW 13 definierten Prioritäten, einschließlich der Stärkung des Gesundheitspersonals, was insbesondere in kleineren Ländern und Beitrittsländern zur EU von großer Bedeutung ist, verfolgen. Montenegro wird sich insbesondere der Umsetzung des Europäischen Arbeitsprogramms 2020–2025 und dessen nachstehenden zentralen Prioritäten widmen: 1. Allmähliche Verwirklichung einer allgemeinen Gesundheitsversorgung 2. Schutz vor gesundheitlichen Notlagen 3. Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden Sehr geehrter Herr Regionaldirektor, ich freue mich, Frau Mirjana Djuranovic als montenegrinische Kandidatin für die Mitgliedschaft im SCRC der Weltgesundheitsorganisation zu nominieren. Ich bin davon überzeugt, dass Frau Mirjana Djuranovic als montenegrinische Vertreterin durch ihr starkes Engagement zur Stärkung der WHO beitragen wird. Da uns die Mitgliedschaft im SCRC ermöglichen würde, eine aktivere Rolle bei der Arbeit der WHO in der Europäischen Region einzunehmen und uns noch stärker in diese Arbeit einzubringen, ist Montenegro hochmotiviert, Mitglied des SCRC zu werden. Darüber hinaus ist es bereits mehr als zehn Jahre her, dass Montenegro zuletzt Mitglied des SCRC war. Wir wären überaus dankbar, wenn die Mitgliedstaaten in der Europäischen Region der WHO die Bewerbung der montenegrinischen Kandidatin unterstützen würden. Erlauben Sie mir, Herr Regionaldirektor, die Versicherung meiner höchsten Wertschätzung. Mit freundlichen Grüßen Dr. Jelena Borovinic Bojovic MINISTERIN Gesundheitsministerium von Montenegro EUR/RC71/13 Seite 32 Niederlande Niederländische Kandidatur für eine Mitgliedschaft im SCRC Sehr geehrter Herr Regionaldirektor, im Namen der Regierung der Niederlande nominiere ich hiermit Roland Driece als Kandidaten für die Mitgliedschaft im Ständigen Ausschuss des Regionalkomitees für Europa (SCRC). Herr Driece, dessen Lebenslauf diesem Schreiben beigefügt ist, ist gegenwärtig beim Ministerium für Gesundheit, Wohlfahrt und Sport als Direktor für internationale Angelegenheiten tätig. In seiner gegenwärtigen Position sowie in früheren Positionen konnte Herr Driece umfassende Erfahrungen durch die Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von internationalen Organisationen sammeln, darunter die WHO, die Panamerikanische Gesundheitsorganisation, die Europäische Union und die Globale Agenda für Gesundheitssicherheit. Aufgrund seiner vielfältigen Erfahrungen und Fähigkeiten halte ich Herrn Driece für einen ausgezeichneten Kandidaten für die Mitgliedschaft im SCRC. Die niederländische Regierung betrachtet ihr Land als engagiertes Mitglied der WHO und kann auf eine langjährige konstruktive Zusammenarbeit auf der globalen Ebene wie auch der Ebene der Europäischen Region zurückblicken. Ich habe keinen Zweifel daran, dass Herr Driece im Namen der Niederlande auf konstruktive Weise zur Arbeit von WHO/Europa beitragen wird und unserem gemeinsamen Interesse an der Verbesserung der globalen Gesundheit dienen kann. Mit freundlichen Grüßen Generaldirektorin für öffentliche Gesundheit, Marjolijn Sonnema EUR/RC71/13 Seite 33 Spanien Absichtserklärung: Amos García Rojas Spanische Kandidatur für den Ständigen Ausschuss des WHO-Regionalkomitees für Europa Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit erkläre ich offiziell, dass ich von der Regierung Spaniens als Kandidat für den Ständigen Ausschuss des WHO-Regionalkomitees für Europa ausgewählt wurde. Es ist eine Ehre für mich, diese Anerkennung erhalten zu haben, der ich mit Engagement, Entschlossenheit und Verantwortungsbewusstsein folgen werde. In diesen schwierigen Zeiten der Pandemie unternehmen die WHO, die EU und die nationalen Regierungen auf der ganzen Welt enorme Anstrengungen, um das Virus zu bekämpfen und gleichzeitig die wirtschaftlichen und sozialen Folgen zu mindern. Auf unserem Kontinent spielt WHO/Europa eine entscheidende Rolle, daher möchte Spanien sich mit der Organisation im Kampf gegen COVID-19 zusammenschließen, um sich auf eine ehrgeizigere internationale Gesundheitsagenda vorzubereiten. Vor dem Hintergrund der Ziele für nachhaltige Entwicklung und der Agenda 2030 begreift Spanien den Multilateralismus als den einzigen Weg, um globalen gesundheitlichen Herausforderungen zu begegnen. Der einheitliche Gesundheitsansatz stellt dabei den gemeinsamen Horizont dar und die Europäische Gesundheitsunion ist ein wichtiger erster Schritt auf diesem Weg. Dies ist die Vision, die meiner Entscheidung zugrunde liegt. Doch ich möchte an dieser Stelle noch auf einige andere Gründe hinweisen, warum die Kandidatur Spaniens eine gute Option darstellen könnte: Ich verfüge über solide Erfahrungen im Bereich der öffentlichen Gesundheit und über fundiertes Wissen über die zahlreichen Erfolge der WHO sowie die neuen Herausforderungen, denen sich die Organisation und ihre Mitgliedstaaten insbesondere in der Europäischen Region und besonders nach der COVID-19-Pandemie gegenübersehen. Ich werde mich nach Kräften darum bemühen, einen großen Mehrwert zu bieten und die unterschiedlichen Arbeitsbereiche der WHO mit meinen weitreichenden Erfahrungen insbesondere im Bereich Impfmaßnahmen zu bereichern. Spanien hatte diese ehrenvolle Position zuletzt im Jahr 2012 inne, doch die spanische Gesundheitsagenda war seit dem Beginn unserer Mitgliedschaft immer an den strategischen Zielen und Programmen der WHO ausgerichtet. Spanien erkennt die globale Führungsrolle der WHO, ihre ausgezeichnete regulatorische Arbeit und ihre Rolle als globaler Gesundheitskoordinator unter besonderer Schwerpunktlegung auf den Erfolgen in der Europäischen Region an. Im Einklang mit der Agenda 2030 und den gesundheitlichen Prioritäten des Dreizehnten Allgemeinen Arbeitsprogramms wird Spanien die Arbeit in den zentralen Zielbereichen in EUR/RC71/13 Seite 34 Übereinstimmung mit dem Europäischen Arbeitsprogramm 2020–2025 – „Gemeinsam für mehr Gesundheit in Europa“ (EPW) fördern, darunter etwa: • die Fortschritte auf dem Weg zu einer allgemeinen Gesundheitsversorgung und zur Stärkung der primären Gesundheitsversorgung. Besonderes Gewicht soll auch auf nichtübertragbare Krankheiten etwa in Verbindung mit der Verringerung des schädlichen Konsums von Alkohol und Tabak, Adipositas und durch die Analyse der sozialen Determinanten von Gesundheit gelegt werden; • die Bekämpfung schwerer psychischer Erkrankungen und die Ausweitung entsprechender Gesundheitsangebote; • die tiefer gehende Befassung mit Problemen und Möglichkeiten der alternden Bevölkerung und ihren Folgen, mit der Zusage, niemanden zurückzulassen, da aktives Altern maßgeblich von guter Gesundheit abhängt; • die Erzielung von Fortschritten bei der Analyse gesundheitlicher Statistiken mit Hilfe von digitalen Gesundheitsangeboten zur Förderung der zweckmäßigsten regulatorischen Interventionen; • die fortgesetzte vollständige Unterstützung von Initiativen wie dem Aktionsplan zur Bekämpfung antimikrobieller Resistenzen im Rahmen der Initiative „Eine Gesundheit“, um uns bestmöglich auf zukünftige gesundheitliche Notlagen vorzubereiten. Die COVID-19-Pandemie hat uns gezeigt, wie wichtig die im Kampf gegen diese Bedrohung ergriffenen Maßnahmen sind. WHO/Europa zu einer nachhaltigen, wirksamen und effizienten Organisation zu machen, deren Fokus auf der Gewährleistung liegt, dass alle Konzepte, Interventionen und Forschungsarbeiten zugunsten der öffentlichen Gesundheit auf ethischen Grundsätzen und auf der Erzielung von Ergebnissen beruhen, ist das Ziel, zu dem Spanien durch unsere Mitgliedschaft im Ständigen Ausschuss aktiv beitragen möchte. In dieser komplexen Zeit stehen wir vor zahlreichen wichtigen gesundheitlichen Herausforderungen: der Förderung der psychischen Gesundheit, der Digitalisierung der Gesundheitssysteme, globalen gesundheitlichen Notlagen usw. In dieser komplexen Zeit möchte Spanien mehr Einsatz zeigen und seinen Beitrag zu WHO/Europa ausweiten. Mit freundlichen Grüßen Amos García Rojas EUR/RC71/13 Seite 35 Turkmenistan Sehr geehrter Herr Dr. Kluge, in den letzten 25 Jahren hat die Regierung Turkmenistans auf produktive Weise eng mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zusammengearbeitet und diese gemeinsame Arbeit hat uns dabei geholfen, eindeutige Fortschritte beim Gesundheitsschutz für unsere Bevölkerung zu erzielen. Wir möchten in diesem Zusammenhang insbesondere die große Bedeutung der Zusammenarbeit mit der WHO in den Bereichen Prävention übertragbarer Krankheiten, Impfstoffe und Impfmaßnahmen sowie Umsetzung der Internationalen Gesundheitsvorschriften hervorheben. Turkmenistan ist sehr aktiv im Bereich der Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten, und war eines der ersten Länder in der Europäischen Region der WHO, in dem das STEP-wise-Konzept der WHO für die Surveillance von Risikofaktoren für chronische Krankheiten umgesetzt wurde. Gegenwärtig bemüht sich unser Land sehr intensiv um die Verbesserung seines Surveillance-Systems für nichtübertragbare Krankheiten. In Turkmenistan ist das Engagement für die Gesundheit ein zentrales Anliegen der Regierung, daher haben wir uns auch den Zielen für nachhaltige Entwicklung verschrieben, und auch in Zukunft werden wir uns weiterhin aktiv für die Ausarbeitung und Umsetzung von Programmen zur Prävention und Bekämpfung der Masern, der Röteln, von HIV/Aids, der Tuberkulose, von Hepatitis, Malaria und anderen Krankheiten einsetzen, um die Erzielung von Fortschritten in wichtigen Bereichen wie dem Management von und der Reaktion auf Notlagen, dem Kampf gegen antimikrobielle Resistenz (AMR), die Aufrechterhaltung hoher Durchimpfungsraten und die Stärkung der Arbeit der Gesundheitssysteme zu unterstützen. Die globale COVID-19-Situation ist zu einer ernsten Herausforderung und einem Belastungstest für die gesamte Menschheit geworden. In allen Ländern mussten Gesundheitssysteme und Nothilfemaßnahmen rasch und radikal umgestaltet werden, um die aktuellen Bedürfnisse der Bevölkerung zu erfüllen. Es ist ohne Zweifel wichtig, unsere gemeinsamen Anstrengungen zur Reaktion auf und Kontrolle der COVID-19-Pandemie, zur Beobachtung von Trends bei der COVID-19-Inzidenz auf nationaler und globaler Ebene, zur raschen Aufdeckung neuer Krankheitsfälle, zur Bereitstellung zeitnaher epidemiologischer Informationen für die Durchführung von Risikobewertungen auf Ebene der Länder, der Region und weltweit und zur Gewährleistung angemessener Vorsorge- und Gegenmaßnahmen fortzusetzen. Zur weiteren Stärkung dieser Zusammenarbeit habe ich die Ehre, Ihnen die Bewerbung von Sachly Nuryyeva um einen Sitz im Ständigen Ausschuss des Regionalkomitees für Europa vorzulegen. Seit 2002 ist sie eine aktive Teilnehmerin an den Tagungen und Konferenzen des WHO-Regionalbüros für Europa. Sie ist eine kompetente Spezialistin in vorrangigen Bereichen des Gesundheitssystems und verfügt über umfassende Erfahrungen bei der Eliminierung von Malaria, der Eradikation der Poliomyelitis, der Verifizierung der Eliminierung von Masern und Röteln in Turkmenistan sowie in den Bereichen epidemiologische Überwachung und Bewältigung von sowie Reaktion auf Krankheitsausbrüche. Die vorgeschlagene Kandidatin ist Mitglied der turkmenischen Delegation bei der Weltgesundheitsversammlung (seit 2015) und war in der Vergangenheit Vertreterin Turkmenistans beim SCRC (im Jahr 2017). N. Amannepesov, Minister für Gesundheit und pharmazeutische Industrie von Turkmenistan EUR/RC71/13 Seite 36 Anhang 5: Nominierungen für die Mitgliedschaft im Ständigen Ausschuss des Regionalkomitees für Europa – Curricula Vitae NOMINIERUNG FÜR DIE MITGLIEDSCHAFT IM STÄNDIGEN AUSSCHUSS DES WHO-REGIONALKOMITEES FÜR EUROPA CURRICULUM VITAE Mitgliedstaat, durch den die Nominierung erfolgt: FRANKREICH Familienname: SALOMON Vorname(n): Jérôme Geschlecht: Männlich Geburtsdatum: 26. April 1969 Sprachen: Geben Sie bitte an, welche Arbeitssprachen des Regionalkomitees der/die Kandidat/in ausreichend beherrscht (bitte kreuzen Sie das Zutreffende an und lassen Sie die übrigen Kästchen frei). Sprechen Lesen Schreiben Deutsch Englisch Französisch Russisch Berufliche Ausbildung: Bitte geben Sie bis zu fünf Ihrer wichtigsten beruflichen Qualifikationen an, beginnend mit der zuletzt erworbenen Jahr Akkreditierung als Forschungsleiter, Universität Versailles Saint-Quentin 2012 Promotion in Klinischer Epidemiologie an der Pariser Universität VI 2009 Diplom in Ergänzenden Fachstudien (DESC) zu Infektions- und Tropenkrankheiten 2002 Postgraduiertendiplom (DES) im Fach Öffentliche Gesundheit 1999 Doktor der Medizin, Pariser Universität V 1996 Beruflicher Werdegang: Bitte geben Sie zuerst Ihre jetzige Position an, gefolgt von bis zu vier Ihrer wichtigsten vorherigen beruflichen Positionen (bitte nennen Sie bevorzugt Führungspositionen in nationalen Gesundheitsbehörden nahe der politischen Entscheidungsebene) Jahr (Anfang/Ende) Generaldirektor für Gesundheit im Ministerium für Solidarität und Gesundheit (Paris) Seit 8. Januar 2018 Universitätsprofessor für Hygiene und Sicherheit, Conservatoire national des arts et métiers 2012–2015 Krankenhausarzt, Raymond-Poincaré-Krankenhaus, Garches 92, Universitätsprofessor (PUPH) seit 2015, Öffentliches Gesundheitswesen Krankenhausverbund Paris (APHP), Universität Versailles Saint-Quentin, erste Klasse seit 2020 2002–Januar 2018 Chefarzt, Krankenhausverbund Paris 1999–2002 Assistenzarzt, Krankenhausverbund Paris, Île-de-France 1994–1998 EUR/RC71/13 Seite 37 Internationale Erfahrung (bitte füllen Sie die folgenden drei Rubriken aus): 1) Teilnahme als Mitglied einer nationalen Delegation an Tagungen von leitenden Organen der WHO oder anderer internationaler oder überstaatlicher Organisationen (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Teilnahme) Jahr (Anfang/Ende) Vertreter Frankreichs im Exekutivrat der WHO ab Juni 2021 Bilaterale Delegation zwischen Frankreich und WHO 2020 Französische Delegation auf der Weltgesundheitsversammlung, Mai 2019 2019 Französische Delegation, bilaterale Rahmenvereinbarung zwischen Frankreich und WHO 2019 Französische Delegation auf der Weltgesundheitsversammlung 2018 2) Erfahrung als Vorsitzende/r eines leitenden Organs oder internationalen Verhandlungsgremiums (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Erfahrung; bitte geben Sie Name des Organs/Gremiums sowie Tagung und Jahr oder Sitzungsperiode an) Jahr (Anfang/Ende) Exekutivdirektor, Internationales Netzwerk des Institut Pasteur 2012 Direktor, Internationale Projekte, Institut Pasteur 2010–2012 3) Tätigkeit in internationalen Organisationen als amtliche/r oder unabhängige/r Experte/Expertin (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu der Organisation, Ihrer Position und der zeitlichen Dauer Ihrer Tätigkeit) Jahr (Anfang/Ende) Nachgewiesene Fähigkeit zur Koordination, Kooperation und Kommunikation auf nationaler und internationaler Ebene (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu Ihrer Koordinationsarbeit für hochrangige nationale oder internationale fachliche oder politische Programme oder zu anderen einschlägigen Erfahrungen) Jahr (Anfang/Ende) Mitglied, Nationaler Lenkungsausschuss, COREB-Emergences, Koordinierung gegen epidemiologische und biologische Risiken Beauftragter für Sicherheit und Verteidigung, Universität Versailles Saint-Quentin seit 2016 Berater für Gesundheitssicherheit der Ministerin für Soziales, Gesundheit und Frauenrechte, Marisol Touraine 2013–2015 Fachberater für Gesundheitssicherheit, Büro des Gesundheitsministers Bernard Kouchner 2001–2002 Titel, Name und Position der Person, durch die die Nominierung erfolgt Dr. Olivier Véran Minister für Solidarität und Gesundheit EUR/RC71/13 Seite 38 NOMINIERUNG FÜR DIE MITGLIEDSCHAFT IM STÄNDIGEN AUSSCHUSS DES WHO-REGIONALKOMITEES FÜR EUROPA CURRICULUM VITAE Mitgliedstaat, durch den die Nominierung erfolgt: MONTENEGRO Familienname: DJURANOVIC Vorname(n): Mirjana Geschlecht: Weiblich Geburtsdatum: 14. Januar 1975 Sprachen: Geben Sie bitte an, welche Arbeitssprachen des Regionalkomitees der/die Kandidat/in ausreichend beherrscht (bitte kreuzen Sie das Zutreffende an und lassen Sie die übrigen Kästchen frei) Sprechen Lesen Schreiben Deutsch Englisch Französisch Russisch Berufliche Ausbildung: Bitte geben Sie bis zu fünf Ihrer wichtigsten beruflichen Qualifikationen an, beginnend mit der zuletzt erworbenen Jahr Juristische Fakultät (Absolvent der Rechtswissenschaft/Jurist 240 ECTS), Podgorica, Montenegro 1999 Medizinische weiterführende Schule, Podgorica, Montenegro 1993 Grundschule: „Vuko Jovovic“ Danilovgrad, Montenegro 1989 Beruflicher Werdegang: Bitte geben Sie zuerst Ihre jetzige Position an, gefolgt von bis zu vier Ihrer wichtigsten vorherigen beruflichen Positionen (bitte nennen Sie bevorzugt Führungspositionen in nationalen Gesundheitsbehörden nahe der politischen Entscheidungsebene) Jahr (Anfang/Ende) 1994–2001 – Zentrum für die primäre Gesundheitsversorgung, Podgorica 1994–2001 Gesundheitsministerium seit 2001 Internationale Erfahrung (bitte füllen Sie die folgenden drei Rubriken aus): 1) Teilnahme als Mitglied einer nationalen Delegation an Tagungen von leitenden Organen der WHO oder anderer internationaler oder überstaatlicher Organisationen (in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Teilnahme) Jahr (Anfang/Ende) Nationale Koordinatorin für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) seit September 2010 Stellvertretende Nationale Koordinatorin beim Südosteuropäischen Gesundheitsnetzwerk (SEEHN) seit November 2017 2) Erfahrung als Vorsitzende/r eines leitenden Organs oder internationalen Verhandlungsgremiums (in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Erfahrung; bitte geben Sie Name des Organs/Gremiums sowie Tagung und Jahr oder Sitzungsperiode an) Jahr (Anfang/Ende) Mitglied des Teams für die Zusammenarbeit mit dem System der Vereinten Nationen in Montenegro und dem Außenministerium bei den Vorbereitungen für den Entwicklungshilfe- Programmrahmen der Vereinten Nationen (UNDAF) 2022–2025 für Montenegro März 2021 EUR/RC71/13 Seite 39 Mitglied der nationalen Arbeitsgruppe für die Ausarbeitung einer Strategie für die gesundheitliche Entwicklung Montenegros im Zeitraum 2022–2026, einschließlich eines Aktionsplans für den Zeitraum 2022–2023 März 2021 Mitglied der nationalen Arbeitsgruppe für die Festlegung von Zielen und Indikatoren für das Europäische Arbeitsprogramm 2020–2025 März 2021 Mitglied des Nationalen Rates für die Prävention und Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten seit Februar 2017 Mitglied der Arbeitsgruppe der montenegrinischen Regierung für die Vorbereitung von Verhandlungen über den Beitritt Montenegros zur Europäischen Union im Bereich des Besitzstandes mit Bezug zu Kapitel 2 der Verhandlungen – Freizügigkeit der Arbeitnehmer April 2013 3) Tätigkeit in internationalen Organisationen als amtliche/r oder unabhängige/r Experte/Expertin (in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu der Organisation, Ihrer Position und der zeitlichen Dauer Ihrer Tätigkeit) Jahr (Anfang/Ende) Hochrangige Tagung der kleinen Länder, San Marino Teilnahme an der Tagung des WHO-Regionalkomitees für Europa in Rom Teilnahme am 4. Forum der Gesundheitsminister der Länder Südosteuropas, Chisinau (Republik Moldau) April 2019 September 2018 April 2017 Teilnahme an der Tagung des WHO-Regionalkomitees für Europa in Kopenhagen September 2016 Teilnahme an der Weltgesundheitsversammlung, Genf Mai 2013 Teilnahme an der Weltgesundheitsversammlung, Genf Mai 2010 Teilnahme an der Tagung des WHO-Regionalkomitees für Europa in Moskau September 2010 Nachgewiesene Fähigkeit zur Koordination, Kooperation und Kommunikation auf nationaler und internationaler Ebene (in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu Ihrer Koordinationsarbeit für hochrangige nationale oder internationale fachliche oder politische Programme oder zu anderen einschlägigen Erfahrungen) Jahr (Anfang/Ende) Kooperation mit dem Außenministerium und anderen Ministerien, Außenbeziehungen des Ministeriums zu kommunalen und internationalen Partnern, internationalen Organisationen –Europarat, Europäische Kommission, Organisationen der Vereinten Nationen (WHO, UNICEF), SEEHN und anderen. kontinuierlich Förderung von Aktivitäten der WHO in Montenegro; Beitragung zur Stärkung der Stimme der WHO auf allen Ebenen des Landes und gleichzeitige Koordination mit anderen Organisationen; Teilnahme an der Koordination und Unterstützung gemeinsamer Initiativen mit den Vereinten Nationen; Vermittlung von Informationen und Erläuterungen an das Gesundheitsministerium zu den Konzepten der leitenden Organe der WHO im Bereich Gesundheitssysteme und Gesundheitspolitik; Gewährleistung der kontinuierlichen Aktualisierung von Situationsanalysen und damit verbundenen gesundheitlichen Bedürfnissen in Montenegro; Beitragung zur kontinuierlichen Aktualisierung von Situationsanalysen mit Bezug zur Gesundheitspolitik und dem Gesundheitssystem Montenegros Unterstützung der Umsetzung des Programms der zweijährigen Kooperationsvereinbarungen (BCA) Montenegros in verschiedenen Politikbereichen und in enger Koordination mit den entsprechenden Fachreferaten, z. B. Gesundheitssysteme, öffentliche Gesundheit, primäre Gesundheitsversorgung, Arzneimittelpolitik usw. Leistung fachlicher Unterstützung in Zusammenhang mit den BCA bei Aktivitäten wie der Identifizierung von kooperierenden Institutionen, Einholung fachkundigen Rates usw. seit 2010 EUR/RC71/13 Seite 40 Titel, Name und Position der Person, durch die die Nominierung erfolgt Dr. Jelena Borovinic Bojovic Gesundheitsministerin EUR/RC71/13 Seite 41 NOMINIERUNG FÜR DIE MITGLIEDSCHAFT IM STÄNDIGEN AUSSCHUSS DES WHO-REGIONALKOMITEES FÜR EUROPA CURRICULUM VITAE Mitgliedstaat, durch den die Nominierung erfolgt: NIEDERLANDE Familienname: DRIECE Vorname(n): Roland Alexander Geschlecht: Männlich Geburtsdatum: 12.05.1968 Sprachen: Geben Sie bitte an, welche Arbeitssprachen des Regionalkomitees der/die Kandidat/in ausreichend beherrscht (bitte kreuzen Sie das Zutreffende an und lassen Sie die übrigen Kästchen frei). Sprechen Lesen Schreiben Deutsch Englisch Französisch Russisch Berufliche Ausbildung: Bitte geben Sie bis zu fünf Ihrer wichtigsten beruflichen Qualifikationen an, beginnend mit der zuletzt erworbenen Jahr Master-Abschluss in niederländischem Recht Master-Abschluss in Verwaltungslehre Beruflicher Werdegang: Bitte geben Sie zuerst Ihre jetzige Position an, gefolgt von bis zu vier Ihrer wichtigsten vorherigen beruflichen Positionen (bitte nennen Sie bevorzugt Führungspositionen in nationalen Gesundheitsbehörden nahe der politischen Entscheidungsebene) Jahr (Anfang/Ende) Direktor der Abteilung Internationale Angelegenheiten, Ministerium für Gesundheit, Wohlfahrt und Sport 2019–2021 Stellvertretender Direktor der Abteilung Internationale Angelegenheiten, Ministerium für Gesundheit, Wohlfahrt und Sport 2017–2019 Gesundheitlicher Berater in der Ständigen Vertretung der Niederlande in Genf 2009–2013 Internationale Erfahrung (bitte füllen Sie die folgenden drei Rubriken aus): 1) Teilnahme als Mitglied einer nationalen Delegation an Tagungen von leitenden Organen der WHO oder anderer internationaler oder überstaatlicher Organisationen (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Teilnahme) Jahr (Anfang/Ende) WHO – Weltgesundheitsversammlung WHO – Exekutivrat WHO – Ständiger Ausschuss des Regionalkomitees WHO – Rahmenübereinkommen zur Eindämmung des Tabakgebrauchs (FCTC) Zahlreiche gesundheitsbezogene Tagungen der EU 2) Erfahrung als Vorsitzende/r eines leitenden Organs oder internationalen Verhandlungsgremiums (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Erfahrung; bitte geben Sie Name des Organs/Gremiums sowie Tagung und Jahr oder Sitzungsperiode an) Jahr (Anfang/Ende) Vorsitzender des Lenkungsausschusses zur Globalen Agenda für Gesundheitssicherheit gegenwärtig EUR/RC71/13 Seite 42 Mitglied der EU-Lenkungsgruppe zu Impfstoffen gegenwärtig Mitglied der Gemeinsamen Verhandlungsgruppe der EU für die Impfstoffbeschaffung gegenwärtig Mitglied des Präsidiums des FCTC für die Europäische Region der WHO gegenwärtig 3) Tätigkeit in internationalen Organisationen als amtliche/r oder unabhängige/r Experte/Expertin (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu der Organisation, Ihrer Position und der zeitlichen Dauer Ihrer Tätigkeit) Jahr (Anfang/Ende) Nachgewiesene Fähigkeit zur Koordination, Kooperation und Kommunikation auf nationaler und internationaler Ebene (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu Ihrer Koordinationsarbeit für hochrangige nationale oder internationale fachliche oder politische Programme oder zu anderen einschlägigen Erfahrungen) Jahr (Anfang/Ende) Titel, Name und Position der Person, durch die die Nominierung erfolgt Marjolein Sonnema (Generaldirektorin für öffentliche Gesundheit) im Namen der Ministerin für Gesundheitsversorgung Tamara van Ark. EUR/RC71/13 Seite 43 NOMINIERUNG FÜR DIE MITGLIEDSCHAFT IM STÄNDIGEN AUSSCHUSS DES WHO-REGIONALKOMITEES FÜR EUROPA CURRICULUM VITAE Mitgliedstaat, durch den die Nominierung erfolgt: SPANIEN Familienname: GARCÍA ROJAS Vorname(n): Amós José Geschlecht: Männlich Geburtsdatum: 27.08.1954 Sprachen: Geben Sie bitte an, welche Arbeitssprachen des Regionalkomitees der/die Kandidat/in ausreichend beherrscht (bitte kreuzen Sie das Zutreffende an und lassen Sie die übrigen Kästchen frei). Sprechen Lesen Schreiben Deutsch Englisch Französisch Russisch Berufliche Ausbildung: Bitte geben Sie bis zu fünf Ihrer wichtigsten beruflichen Qualifikationen an, beginnend mit der zuletzt erworbenen Jahr Hochschulabschluss Fachmann für Impfstoffe. Universität Complutense in Madrid. Master-Abschluss in Gesundheitsökonomie und Gesundheitsmanagement. Universität von Las Palmas. Diplom in Gesundheitswissenschaften. Staatliche Schule für Gesundheit. Diplom in Krankenhausmanagement. Staatliche Schule für Gesundheit. Spezialist für Präventivmedizin und öffentliche Gesundheit. Beruflicher Werdegang: Bitte geben Sie zuerst Ihre jetzige Position an, gefolgt von bis zu vier Ihrer wichtigsten vorherigen beruflichen Positionen (bitte nennen Sie bevorzugt Führungspositionen in nationalen Gesundheitsbehörden nahe der politischen Entscheidungsebene) Jahr (Anfang/Ende) Abteilungsleiter beim Dienst für Epidemiologie und Krankheitsprävention 2007–2021 Berufsoffizier beim Höheren Korps der Ärzte der Gesundheitsverwaltung in der Position als Leiter der Sektion Epidemiologie in Las Palmas und Leiter der Sektion Gesundheitsförderung der Generaldirektion für öffentliche Gesundheit der Kanarischen Inseln. 1991–2007 (Medizinischer) Referent. Generaldirektion für Soziales. Regierung der Kanarischen Inseln. 1987–1991 Koordinator der Provinz für das andalusische Impfprogramm. Medizinischer Referent der Delegation der Provinz für Gesundheit und Verbraucherangelegenheiten in Sevilla (Junta de Andalucía). 1985–1987 Büro für Epidemiologie. Medizinischer Beamter. Delegation der Provinz für Gesundheit und Verbraucherangelegenheiten in Sevilla (Junta de Andalucía). 1985–1985 Internationale Erfahrung (bitte füllen Sie die folgenden drei Rubriken aus): 1) Teilnahme als Mitglied einer nationalen Delegation an Tagungen von leitenden Organen der WHO oder anderer internationaler oder überstaatlicher Organisationen (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Teilnahme) Jahr (Anfang/Ende) EUR/RC71/13 Seite 44 Mitglied des „Europäischen Who's Who im Bereich der Gesundheitsförderung“. Vizepräsident des Weltpandemieforums 2021 Mitglied des Organisationsausschusses für die 7. Tagung der Europäischen Stelle für die Beobachtung von Meningokokken (EMGM). Organisation: Nationales Referenzlabor für Meningokokken (Nationales Zentrum für Mikrobiologie) und Nationales Zentrum für Epidemiologie. Gesundheitsinstitut Carlos III Mitglied des wissenschaftlichen Ausschusses des XVI. Nationalen und des V. Internationalen Kongresses der Spanischen Gesellschaft für Präventivmedizin und öffentliche Gesundheit. Gran Canaria 2011 1. Preis „Dr. Antonio Joaquím de Sousa Júnior, Dr. Agostinho Cardoso, Dr. Tomás Cervia Cabrera, Dr. José Duarte Fonseca“ Hauptautor der preisgekrönten Arbeit „Ausbruch von Salmonella Kottbus auf der Insel Gran Canaria. August–November 2008“ Madeira 2009 1. Preis „Dr. Antonio Joaquím de Sousa Júnior, Dr. Agostinho Cardoso, Dr. Tomás Cervia Cabrera“. Hauptautor der preisgekrönten Arbeit „Untersuchung von Meningokokken-Trägern vor und nach einer systematischen Impfung mit einem Konjugatimpfstoff. Gesundheitsgebiet Gran Canaria“. Kap Verde 2004 3. Preis „Dr. Antonio Joaquím de Sousa Júnior, Dr. Agostinho Cardoso, Dr. Tomás Cervia Cabrera“. Hauptautor der preisgekrönten Arbeit „Kosteneffizienz-Studie von Impfungen gegen Meningokokken der Serogruppe C mit einem Konjugatimpfstoff. Gesundheitsgebiet Gran Canaria“. Azoren 2003 2) Erfahrung als Vorsitzende/r eines leitenden Organs oder internationalen Verhandlungsgremiums (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Erfahrung; bitte geben Sie Name des Organs/Gremiums sowie Tagung und Jahr oder Sitzungsperiode an) Jahr (Anfang/Ende) Gewählter Präsident des Spanischen Impfverbandes (AEV) 2013–2021 Gewählter Präsident von UNICEF Canarias. 2016–2020 Vizepräsident der Gesellschaft für öffentliche Gesundheit der Kanaren. 1998–2003 Leiter der Tagung: „Impfstoffe und Nachhaltigkeit“. Sommerkurs an der Internationalen Universität Menéndez Pelayo. Santander 2004 Präsident des 2. Nationalen Kongresses des Spanischen Impfverbandes. Ausgezeichnet mit dem Titel „Von Belang für das Gesundheitswesen“ durch das Ministerium für Gesundheit und Verbraucherangelegenheiten und den Gesundheitsdienst der Kanarischen Inseln. Las Palmas 2003 Beteiligt an der Ausarbeitung der Dokumente Nr. 1 (Grundlagen für die Formulierung), 2 (Analyse des Gesundheitsstatus und der vorhandenen Ressourcen) und 4 (Gesundheitsplan der Kanarischen Inseln 1997–2001) zum Gesundheitsplan der Kanarischen Inseln. 1997–2001 Mitglied des Akademischen Rates für das Master-Diplom in öffentlicher Gesundheit. 1. Ausgabe. Lehrstuhl für Präventivmedizin und öffentliche Gesundheit. Universität von Las Palmas. Gesundheitsdienst der Kanarischen Inseln 1996–1998 3) Tätigkeit in internationalen Organisationen als amtliche/r oder unabhängige/r Experte/Expertin (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu der Organisation, Ihrer Position und der zeitlichen Dauer Ihrer Tätigkeit) Jahr (Anfang/Ende) Mitglied der Arbeitsgruppe Impfprogramme und Impfregister in Spanien Koordinator des Beirats für Immunisierungsfragen der Kanarischen Inseln Ausgezeichnet als Persönlichkeit des Gesundheitswesens in Spanien für die Beilage „A tu Salud“ der Zeitung La Razón 2019 Von der Königlichen Nationalen Akademie für Medizin in Spanien ausgezeichnet mit dem Professor Rey Calero-Preis für die beste Arbeit zu Impfstoffen. 2005 EUR/RC71/13 Seite 45 Interner Student durch Opposition. Lehrstuhl für Präventive und soziale Medizin. Prof. Enrique Nájera Marrondo. Universität Sevilla. 1982 Beteiligt an dem Forschungsprojekt des F. I. S. „Prognosefaktoren für Mortalität aufgrund einer Meningokokken-Erkrankung“ Beteiligt an dem Forschungsprojekt des F. I. S. „Meningokokken-Erkrankungen in Spanien. Veränderungen beim ätiologischen Muster der Erkrankung als ein neu aufkommendes Gesundheitsproblem“ Externer Prüfer der Arbeit „Wirksamkeit und Kosteneffizienz verschiedener Impfstrategien gegen Keuchhusten zur Verringerung des Risikos der Morbidität und Mortalität bei Säuglingen“, SESCS-Berichte zur Beurteilung der Gesundheitstechnologie 2012/09. Ministerium für Gesundheit, Soziales und Gleichstellung Nachgewiesene Fähigkeit zur Koordination, Kooperation und Kommunikation auf nationaler und internationaler Ebene (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu Ihrer Koordinationsarbeit für hochrangige nationale oder internationale fachliche oder politische Programme oder zu anderen einschlägigen Erfahrungen) Jahr (Anfang/Ende) Mehr als 35 Jahre Erfahrung als Fachkraft im öffentlichen Gesundheitswesen, hauptsächlich in den Bereichen Epidemiologie und Impfwesen Veröffentlichung verschiedener Artikel in internationalen und nationalen wissenschaftlichen Fachzeitschriften sowie mehrerer Kapitel in Büchern zum Thema öffentliche Gesundheit, insbesondere zu Impfstoffen Zahlreiche Präsentationen und Beiträge bei verschiedenen Tagungen sowie mehrere hundert Stunden als Lehrkraft für Impfstoffe und Epidemiologie Tutor „Fachmann/Fachfrau für Impfstoffe“. Universität Complutense in Madrid 2006–2011 Professor „Fachmann/Fachfrau für Impfstoffe“ Universität Complutense in Madrid 2008–2009 Externe Lehrkraft. Eigene Titel: „Intervention bei Abhängigkeiten“ Universität von Las Palmas (Gran Canaria). Modul „Epidemiologie“ 2010–2021 Mitarbeiter mit Lehrtätigkeit im Fachbereich Präventivmedizin und öffentliche Gesundheit Mitglied des wissenschaftlichen Ausschusses der medizinischen Fachzeitschrift „Impfstoffe. Forschung und Praxis“. Direktor: Prof. Lluis Salleras. Ausgaben des Medizinverlags Doyma. Barcelona Titel, Name und Position der Person, durch die die Nominierung erfolgt Carolina Darias. Gesundheitsministerium. EUR/RC71/13 Seite 46 NOMINIERUNG FÜR DIE MITGLIEDSCHAFT IM STÄNDIGEN AUSSCHUSS DES WHO-REGIONALKOMITEES FÜR EUROPA CURRICULUM VITAE Mitgliedstaat, durch den die Nominierung erfolgt: TURKMENISTAN Familienname: NURYYEVA Vorname(n): Sachly Geschlecht: Weiblich Geburtsdatum: 24. September 1974 Sprachen: Geben Sie bitte an, welche Arbeitssprachen des Regionalkomitees der/die Kandidat/in ausreichend beherrscht (bitte kreuzen Sie das Zutreffende an und lassen Sie die übrigen Kästchen frei) Sprechen Lesen Schreiben Deutsch Englisch Französisch Russisch Berufliche Ausbildung: Bitte geben Sie bis zu fünf Ihrer wichtigsten beruflichen Qualifikationen an, beginnend mit der zuletzt erworbenen Jahr Kurs in angewandter Epidemiologie, CDC-Büro in Zentralasien 2012 Einjährige Ausbildung als Assistenzärztin der Epidemiologie 2000 Turkmenisches medizinisches Institut 1999 Beruflicher Werdegang: Bitte geben Sie zuerst Ihre jetzige Position an, gefolgt von bis zu vier Ihrer wichtigsten vorherigen beruflichen Positionen (bitte nennen Sie bevorzugt Führungspositionen in nationalen Gesundheitsbehörden nahe der politischen Entscheidungsebene) Jahr (Anfang/Ende) Leiterin, Abteilung für epidemiologische Überwachung, Staatlicher Hygiene- und Epidemiologie-Kontrolldienst, Ministerium für Gesundheit und pharmazeutische Industrie von Turkmenistan seit 2014 Stellvertretende Leiterin, Abteilung für epidemiologische Überwachung, Staatlicher Hygiene- und Epidemiologie-Kontrolldienst, Ministerium für Gesundheit und pharmazeutische Industrie von Turkmenistan 2006–2014 Leitende Sachverständige, Abteilung für epidemiologische Überwachung, Staatlicher Hygiene- und Epidemiologie-Kontrolldienst, Ministerium für Gesundheit und pharmazeutische Industrie von Turkmenistan 2002–2006 Fachreferentin, Abteilung für Parasitologie, Zentrallabor für Hygiene und Epidemiologie, Staatlicher Hygiene- und Epidemiologie-Kontrolldienst 2000–2002 Internationale Erfahrung (bitte füllen Sie die folgenden drei Rubriken aus): 1) Teilnahme als Mitglied einer nationalen Delegation an Tagungen von leitenden Organen der WHO oder anderer internationaler oder überstaatlicher Organisationen (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Teilnahme) Jahr (Anfang/Ende) Teilnahme an Tagungen von WHO und UNICEF als Vertreterin Turkmenistans seit 2002 Mitglied der turkmenischen Delegation bei der Weltgesundheitsversammlung 2020, 2019, 2018, 2017, 2016, 2015 EUR/RC71/13 Seite 47 Teilnahme an Tagungen des SCRC als stellvertretendes Mitglied aus Turkmenistan Mai 2017, März 2017 2) Erfahrung als Vorsitzende/r eines leitenden Organs oder internationalen Verhandlungsgremiums (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Erfahrung; bitte geben Sie Name des Organs/Gremiums sowie Tagung und Jahr oder Sitzungsperiode an) Jahr (Anfang/Ende) 3) Tätigkeit in internationalen Organisationen als amtliche/r oder unabhängige/r Experte/Expertin (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu der Organisation, Ihrer Position und der zeitlichen Dauer Ihrer Tätigkeit) Jahr (Anfang/Ende) Nachgewiesene Fähigkeit zur Koordination, Kooperation und Kommunikation auf nationaler und internationaler Ebene (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu Ihrer Koordinationsarbeit für hochrangige nationale oder internationale fachliche oder politische Programme oder zu anderen einschlägigen Erfahrungen) Jahr (Anfang/Ende) Fachliche Beraterin, Nationaler organisationsübergreifender Ausschuss zur Koordinierung von Impfmaßnahmen seit 2002 Fachliche Beraterin, Nationaler organisationsübergreifender Ausschuss zur Koordinierung der Prävention übertragbarer Krankheiten seit 2002 Titel, Name und Position der Person, durch die die Nominierung erfolgt Dr. Nurmuhammet Amannepesov, Minister für Gesundheit und pharmazeutische Industrie von Turkmenistan EUR/RC71/13 Seite 48 Anhang 6: Ständiger Ausschuss des Regionalkomitees für Europa – Historischer Überblick über die Mitgliedschafta von September 2009 bis September 2022 Länder 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 Albanien Andorra XXX XXX X Armenien X XXX XXX X Aserbaidschan X XXX XXX X Belarus X XXX XXX X Belgien X XXX XXX X X XXX XXX X Bosnien und Herzegowina Bulgarien X XXX XXX XXX X X XXX XXX X Dänemark X XXX XXX X Deutschland X XXX XXX X Estland X XXX XXX X Finnland X XXX XXX X Frankreich X XXX XXX X Georgien X X XXX XXX X Griechenland X XXX XXX X Island X XXX XXX X Irland Israel X XXX XXX X Italien X XXX XXX X Kasachstan X XXX Kirgisistan X Kroatien X XXX XXX X X XXX XXX X Lettland X XXX XXX X Litauen XXX XXX X X XXX XXX X Luxemburg Malta X XXX XXX X Monaco Montenegro XXX XXX X Niederlande Nordmazedonien XXX X Norwegen X X XXX Österreich X XXX XXX X Polen X XXX XXX X X XXX XXX X Portugal X XXX XXX X Republik Moldau X XXX XXX X X XXX XXX X Rumänien X XXX XXX X Russische Föderation X XXX XXX X X XXX XXX X San Marino Schweden X XXX XXX X Schweiz XXX X X XXX XXX X Serbienb Slowakei XXX X X XXX XXX X Slowenien X XXX XXX X Spanien X XXX X Tadschikistan X XXX XXX X Tschechien X XXX Türkei X XXX XXX X X XXX XXX X Turkmenistan X XXX XXX X Ukraine X XXX XXX X Ungarn X XXX XXX X Usbekistan X XXX XXX X Vereinigtes Königreich X XXX XXX X X XXX Zypern a Die Amtszeit der Mitglieder im Ständigen Ausschuss beginnt mit der Tagung des Regionalkomitees in dem Jahr, in dem die Mitglieder gewählt werden, und endet mit der Tagung des Regionalkomitees in dem jeweils in der Tabelle angegebenen Jahr. b Ehemaliges Serbien und Montenegro. EUR/RC71/13 Seite 49 Anhang 7: Mitglieder des Ständigen Ausschusses des Regionalkomitees für Europa von 1994 bis 2021 Amtszeit (Vom Ende des Regionalkomitees bis zur nächsten Tagung) Vorsitzende/r (Von Amts wegen stellvertretende/r Exekutivpräsident/in des Regionalkomitees) Stellvertretende/r Vorsitzende/r 1994–1995 Dr. Niall Tierney, Irland Dr. Anthony Vassallo, Malta 1995–1996 Prof. Jean-François Girard, Frankreich Dr. Mikhail N. Saveliev, Russische Föderation 1996–1997 Dr. Marta di Gennaro, Italien Prof. Vilius J. Grabauskas, Litauen 1997–1998 Prof. Vilius J. Grabauskas, Litauen Dr. Jeremy M. Metters, Vereinigtes Königreich 1998–1999 Dr. Danielle Hansen-Koenig, Luxemburg Dr. Jeremy M. Metters, Vereinigtes Königreich 1999–2000 Dr. Jeremy M. Metters, Vereinigtes Königreich Prof. Ayşe Akin, Türkei 2000–2001 Prof. Ayşe Akin, Türkei Prof. Frantisek Kölbel, Tschechische Republik 2001–2002 Dr. James Kiely, Irland Dr. Jacek Antoni Piatkiewicz, Polen (erste und zweite Tagung) Dr. Alamhon Akhmedov, Tadschikistan (dritte, vierte, fünfte und sechste Tagung) 2002–2003 Dr. Jarkko Eskola, Finnland Dr. Božidar Voljč, Slowenien 2003–2004 Dr. Božidar Voljč, Slowenien Dr. Godfried Thiers, Belgien 2004–2005 Dr. Godfried Thiers, Belgien Dr. Jens Kristian Gøtrik, Dänemark 2005–2006 Dr. Jens Kristian Gøtrik, Dänemark Dr. Hubert Hrabcik, Österreich Dr. David Harper, Vereinigtes Königreich 2006–2007 Dr. David Harper, Vereinigtes Königreich Annemiek van Bolhuis, Niederlande 2007–2008 Annemiek van Bolhuis, Niederlande Dr. Bjørn-Inge Larsen, Norwegen 2008–2009 Dr. Bjørn-Inge Larsen, Norwegen Dr. Vladimir Lazarevik, ehemalige jugoslawische Republik Mazedoniena 2009–2010 Dr. Vladimir Lazarevik, ehemalige jugoslawische Republik Mazedoniena Dr. Josep Casals Alís, Andorra 2010–2011 Dr. Josep Casals Alís, Andorra Dr. Lars-Erik Holm, Schweden 2011–2012 Dr. Lars-Erik Holm, Schweden Dessislava Dimitrova, Bulgarien 2012–2013 Dr. Daniel Reynders, Belgien Dr. Raymond Busuttil, Malta 2013–2014 Dr. Raymond Busuttil, Malta Taru Koivisto, Finnland 2014–2015 Taru Koivisto, Finnland Prof. Benoît Vallet, Frankreich 2015–2016 Prof. Benoît Vallet, Frankreich Dagmar Reitenbach, Deutschland 2016–2017 Dagmar Reitenbach, Deutschland Prof. Amiran Gamkrelidze, Georgien 2017–2018 Prof. Amiran Gamkrelidze, Georgien Ioannis Baskozos, Griechenland 2018–2019 Ioannis Baskozos, Griechenland Dr. Søren Brostrøm, Dänemark 2019–2020 Dr. Søren Brostrøm, Dänemark Dr. Iva Pejnović Franelić, Kroatien 2020–2021 Dr. Iva Pejnović Franelić, Kroatien Dr. Nora Kronig Romero, Schweiz (geschäftsführende Vorsitzende mit Wirkung vom 10. März 2021) a Seit dem 14. Februar 2019 Nordmazedonien. EUR/RC71/13 Seite 50 Anhang 8: Nominierungen für die Mitgliedschaft im Ausschuss für Grundsatz- und Koordinationsfragen des Sonderprogramms zur Forschung, Entwicklung und Wissenschaftlerausbildung im Bereich der menschlichen Reproduktion – Absichtserklärungen Italien Nominierung von Dr. Andrea Lenzi für die Wahl zum Mitglied des Ausschusses für Grundsatz- und Koordinationsfragen des Sonderprogramms zur Forschung, Entwicklung und Wissenschaftlerausbildung im Bereich der menschlichen Reproduktion (HRP) Italien gehört seit 1947 der WHO an und hat stets deren Ziele verfolgt und sich auch an ihrem Netzwerk von Kooperationszentren beteiligt, die eine Vielzahl von Bereichen wie psychische Gesundheit, übertragbare und nichtübertragbare Krankheiten umfassen. Darüber hinaus ist es auch Sitz des Europäischen Büros der WHO für Investitionen in Gesundheit und Entwicklung. In jüngster Zeit wurde diese Partnerschaft mit der WHO durch die SARS-CoV2-Pandemie noch weiter gestärkt, da Italien an vorderster Linie im Kampf gegen die Pandemie und die COVID- 19-Krise stand. Neben seiner allgemeinen Unterstützung für die Ziele der WHO beteiligt sich Italien auch an Initiativen der WHO für sexuelle und reproduktive Gesundheit, indem es die Kooperationszentren der WHO für evidenzbasierte Forschungssynthese sowie für die Entwicklung von Leitlinien in den Bereichen Reproduktionsgesundheit und Gesundheit von Mutter und Kind beherbergt. Reproduktionsgesundheit und Sexualmedizin gehören zu den Kernbereichen der Arbeit von Prof. Andrea Lenzi, dessen langjährige Erfahrung in Endokrinologie, Andrologie und Reproduktionsmedizin mit seiner Facharztausbildung am ersten Lehrstuhl für Andrologie in Italien begann. Er hat im Auftrag des italienischen Gesundheitsministeriums mehrere Projekte zur Prävention im Bereich der Andrologie und Fertilität geleitet und ist Mitglied eines Fachgremiums für Fragen der Fertilität beim italienischen Gesundheitsministerium. Er ist auch Präsident zahlreicher Organisationsgremien und -ausschüsse und verfügt über Erfahrung als Vorsitzender zwischenstaatlicher Gremien sowie nationaler und internationaler Organisationen. Prof. Lenzi ist Mitglied von Redaktionsausschüssen und Redakteur bei verschiedenen internationalen Fachjournalen in den Bereichen Endokrinologie und Reproduktionsmedizin. Er ist Autor von mehr als 800 Publikationen und hat über 370 Originalartikel in fachlich begutachteten internationalen Journalen veröffentlicht. Ferner steht er auf der Liste der hochrangigsten italienischen Wissenschaftler auf dem Gebiet der Biomedizin. Er ist Leiter des Promotionsprogramms in den Fächern Endokrinologie, Andrologie und Reproduktionsmedizin und Leiter des Instituts für die Facharztausbildung im Fach Endokrinologie an der Sapienza-Universität in Rom. Ich bin überzeugt, dass Prof. Lenzi aufgrund seiner Verdienste um die Forschung und seiner langjährigen fachlichen Erfahrung ein hervorragender Kandidat für die Mitgliedschaft im Ausschuss für Grundsatz- und Koordinationsfragen des Sonderprogramms zur Forschung, Entwicklung und Wissenschaftlerausbildung im Bereich der menschlichen Reproduktion (HRP) wäre. EUR/RC71/13 Seite 51 Ungarn Die Regierung Ungarns legt Wert auf die Unterstützung von Familien und zielt mit ihrer Politik darauf ab, allen Frauen, die Mütter werden möchten, die Mutterschaft zu ermöglichen. In den vergangenen drei Jahren wurden eine Reihe von Maßnahmen im Bereich der Fruchtbarkeitsbehandlung, der künstlichen Befruchtung und der Gewährleistung einer positiven Geburtserfahrung ergriffen. 2017 weitete die Regierung ihre Unterstützung für In-vitro-Behandlungen (IVF) aus und verstärkte das staatliche System für künstliche Befruchtungen. Untersuchung und künstliche Befruchtung sind bei Inanspruchnahme staatlicher Leistungsanbieter kostenlos. In staatlichen Einrichtungen werden die Kosten von bis zu fünf IVF-Behandlungen übernommen. Nach einer Gesetzesänderung wird seit 1. Oktober 2017 nicht mehr die Zahl der Patientinnen gezählt, sondern die Zahl der Lebendgeburten. Aufgrund dieser Neuregelung können nun fünf Zyklen für die Geburt des ersten Kindes in Anspruch genommen werden, und wenn der erste Zyklus erfolgreich ist, können weitere vier Zyklen (Lebendgeburt) staatlich finanziert werden. Die Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Angebote von staatlichen und privaten Gesundheitseinrichtungen voneinander zu trennen und das Engagement des Staates zu erhöhen, da die Herstellung von Transparenz ein wesentliches Gebot ist. Die Trennung des staatlichen vom privaten Leistungsangebot hat inzwischen begonnen, und am 1. Oktober 2019 wurde das Nationale Institut für menschliche Reproduktion gegründet. Die Gewährleistung staatlicher Unterstützung für die Bemühungen 300 000 kinderloser Paare ist zu einem vorrangigen Anliegen für die Regierung geworden. Die Kapazitäten staatlicher IVF-Zentren wurden verdoppelt und die Unterstützung für Medikamente erhöht. Seit 2020 durchläuft das System der Fruchtbarkeitsbehandlungen in Ungarn erhebliche Veränderungen. Bisher waren mehr Zentren in privater Hand, doch ab 1. Januar 2020 gingen sie in staatliche Hand über, und im Februar 2021 befand sich nur noch ein Zentrum in privater Hand. Infolge dieser grundlegenden Veränderungen sind die während der Behandlungen verwendeten Medikamente ab 1. Februar 2020 zu 100% erstattungsfähig. Die sog. „Kapazitätsgrenze“ für Kliniken, die mit staatlicher Förderung IVF-Behandlungen durchführen, wurde abgeschafft. (Zuvor galt für IVF-Behandlungen eine sog. „Kapazitätsgrenze“, durch die festgelegt wurde, wie viele Behandlungen eine Gesundheitseinrichtung pro Jahr mit staatlicher Unterstützung durchführen durfte.) Darüber hinaus wurden Diagnoseleistungen eingeführt, die zuvor nicht erstattungsfähig waren (z. B. medizinische Untersuchung zur Feststellung von Unfruchtbarkeit und zur Bestimmung ihrer Ursachen, medizinische Untersuchung von Spermienspendern mit Feststellung von Gesundheitszustand und genetischer Evaluation, Untersuchung gelagerter Keimzellen vor dem Einsatz), und auch die Finanzierung der Befruchtung ist inzwischen anders geregelt. Eines der erfahrensten und gefragtesten IVF-Zentren der Welt befindet sich in Ungarn. Diese renommierte IVF-Klinik, das Kaali-Institut, wurde von einem amerikanischen Professor ungarischer Abstammung, Dr. Steven G. Kaali, im Gedenken an seinen Vater gegründet. In den vergangenen 20 Jahren wurden dort fast 75 000 IVF-Behandlungszyklen durchgeführt, die zur Geburt von weit über 20 000 gesunden Babies führten. Dr. Peter Kovacs, der Leiter des IVF- Programms der Klinik, ist ein in den Vereinigten Staaten ausgebildeter Facharzt für Fruchtbarkeitsbehandlungen mit bedeutendem wissenschaftlichem Hintergrund und einer überragenden Liste von Publikationen in renommierten medizinischen Fachzeitschriften und einer hohen Zahl von Vorträgen auf verschiedenen wissenschaftlichen Tagungen. EUR/RC71/13 Seite 52 Nach den Daten aus dem Krankenversicherungsbüro war die Zahl der von staatlichen Leistungsanbietern vorgenommenen Embryonenimplantationen mit Ausnahme eines kurzzeitigen Einbruchs infolge der Pandemie 2020 höher als 2019. Ungarn sieht im Ausschuss für Grundsatz- und Koordinationsfragen des Sonderprogramms zur Forschung, Entwicklung und Wissenschaftlerausbildung im Bereich der menschlichen Reproduktion (HRP) ein Gremium, das die WHO bei der Erfüllung ihrer Aufgaben als führende internationale Gesundheitsorganisation unterstützt, indem es Bereiche und Themen mit Handlungsbedarf nennt und Ratschläge und Hinweise in Bezug auf das jeweilige Vorgehen erteilt und in wichtigen Fragen der menschlichen Reproduktion zielgerichtet und ergebnisorientiert bleibt. Wir sind überzeugt, dass der von uns nominierte Kandidat bestens geeignet ist, in diesem renommierten Fachkreis mitzuwirken, und dass er mit seinem Fachwissen einen wertvollen Beitrag zur künftigen Arbeit dieses unterstützenden Gremiums leisten kann. Prof. Kásler Miklós Minister für menschliche Entwicklung EUR/RC71/13 Seite 53 Anhang 9: Nominierungen für die Mitgliedschaft im Ausschuss für Grundsatz- und Koordinationsfragen des Sonderprogramms zur Forschung, Entwicklung und Wissenschaftlerausbildung im Bereich der menschlichen Reproduktion – Curricula Vitae NOMINIERUNG FÜR DIE MITGLIEDSCHAFT IM AUSSCHUSS FÜR GRUNDSATZ- UND KOORDINATIONSFRAGEN DES SONDERPROGRAMMS ZUR FORSCHUNG, ENTWICKLUNG UND WISSENSCHAFTLERAUSBILDUNG IM BEREICH DER MENSCHLICHEN REPRODUKTION CURRICULUM VITAE Mitgliedstaat, durch den die Nominierung erfolgt: ITALIEN Familienname: LENZI Vorname(n): Andrea Geschlecht: Männlich Geburtsdatum: 20. April 1953 Sprachen: Geben Sie bitte an, welche Arbeitssprachen des Regionalkomitees der/die Kandidat/in ausreichend beherrscht (bitte kreuzen Sie das Zutreffende an und lassen Sie die übrigen Kästchen frei). Sprechen Lesen Schreiben Deutsch Englisch Französisch Russisch Berufliche Ausbildung: Bitte geben Sie bis zu fünf Ihrer wichtigsten beruflichen Qualifikationen an, beginnend mit der zuletzt erworbenen Jahr Postgraduiertenabschluss in Gametologie und Embryologie, Bourn Hall Clinic, Cambridge (Vereinigtes Königreich) 1989 Postgraduiertenspezialisierung in Physiopathologie der menschlichen Reproduktion und Demografie, „Federico II“-Universität Neapel (Italien) (Endnote 70/70 mit Auszeichnung) 1986 Postgraduiertenspezialisierung in Andrologie, Universität Pisa (Italien) (Endnote 70/70 mit Auszeichnung) 1983 Postgraduiertenspezialisierung in Endokrinologie, „Sapienza“-Universität Rom (Italien) (Endnote 70/70 mit Auszeichnung) 1980 Bachelor-/Master-Abschluss in Medizin und Chirurgie, „Sapienza“-Universität Rom (Italien) (Endnote 110/110 mit Auszeichnung) 1977 Beruflicher Werdegang: Bitte geben Sie zuerst Ihre jetzige Position an, gefolgt von bis zu vier Ihrer wichtigsten vorherigen beruflichen Positionen (bitte nennen Sie bevorzugt Führungspositionen in nationalen Gesundheitsbehörden nahe der politischen Entscheidungsebene) Jahr (Anfang/Ende) Ordentlicher Professor in Endokrinologie, „Sapienza“-Universität Rom seit 2001 Leiter der Fakultät für Experimentelle Medizin an der „Sapienza“-Universität Rom, Lehrstuhl für Endokrinologie 2007–2010 und seit 2019 EUR/RC71/13 Seite 54 Präsident des Nationalen Forschungskuratoriums (Comitato Nazionale dei Garanti per la Ricerca – CNGR) des italienischen Ministeriums für Bildung, Universitäten und Forschung 2017–2020 Präsident des Nationalen Ausschusses für Biosicherheit, Biotechnologien und Lebenswissenschaften (Comitato Nazionale per la Biosicurezza, le Biotecnologie e le Scienze della Vita – CNBBSV) des Präsidiums des Ministerrates (Presidenza del Consiglio dei Ministri) – Berater und Koordinator der Expertengruppe für endokrine Disruptoren seit 2016 Vorsitzender und Mitglied der Sektion V des Obersten Gesundheitsrates (Consiglio Superiore di Sanità) 2013–2018 Internationale Erfahrung (bitte füllen Sie die folgenden drei Rubriken aus): 1) Teilnahme als Mitglied einer nationalen Delegation an Tagungen von leitenden Organen der WHO oder anderer internationaler oder überstaatlicher Organisationen (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Teilnahme) Jahr (Anfang/Ende) Leiter des UNESCO-Lehrstuhls für städtische Gesundheit an der „Sapienza“- Universität Rom 2021 Vorstand der afrikanischen Nichtregierungsorganisation Amref Health Africa seit 2020 Präsident des italienischen Vorstands des Projekts Cities Changing Diabetes seit 2019 2) Erfahrung als Vorsitzende/r eines leitenden Organs oder internationalen Verhandlungsgremiums (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Erfahrung; bitte geben Sie Name des Organs/Gremiums sowie Tagung und Jahr oder Sitzungsperiode an) Jahr (Anfang/Ende) Präsident des italienischen Professorenkollegiums für Endokrinologie, Stoffwechsel und Andrologie 2011–2015 und seit 2020 Präsident des Nationalen Forschungskuratoriums (Comitato Nazionale dei Garanti per la Ricerca – CNGR) des italienischen Ministeriums für Bildung, Universitäten und Forschung 2016–2019 Wissenschaftlicher Leiter von Aktivitäten im Rahmen des Partnerschaftsabkommens zwischen der „Sapienza“-Universität Rom und dem italienischen Gesundheitsministerium zum Fertilitätsprojet (Progetto Fertilità – Studio Nazionale Fertilità) sowie Mitglied des fachlichen Beirats für Fertilität des italienischen Gesundheitsministeriums, Nationaler Fertilitätsplan (Piano Nazionale Fertilità) 2015–2020 Vorsitzender des Projekts „Prävention in der Andrologie“ des italienischen Gesundheitsministeriums – Ausschuss für Krankheitsbekämpfung (Comitato per il Controllo delle Malattie – CCM) 2009–2011 Präsident des Nationalen Hochschulrats (Consiglio Universitario Nazionale – CUN) 2007–2017 Vizepräsident des Ausschusses für die Krankheitsprävention und -bekämpfung (Comitato per la Prevenzione e il Controllo delle Malattie – CPCM) des Verteidigungsministeriums zur Erforschung von militärbezogenen Erkrankungen in operativen Hochrisiko-Umfeldern (Impfstoffe, endokrine Disruptoren, Schadstoffe, abgereichertes Uran usw.) 2007–2017 Vorsitzender des hochschulübergreifenden Gremiums – Permanente Hochschulkonferenz im medizinischen Bereich (Conferenza Permanente Collegi di Area Medica) seit 2006 Koordinator für den biomedizinischen Bereich des Nationalen Forschungsrates (Consiglio Nazionale delle Ricerche – CNR), Ausschuss für die Evaluierung thematisch freier Forschungs- und Entwicklungsprojekte (Comitato CNR di Valutazione dei Progetti di Ricerca e Sviluppo a Tema Libero – RSTL-CNR) 2006 EUR/RC71/13 Seite 55 3) Tätigkeit in internationalen Organisationen als amtliche/r oder unabhängige/r Experte/Expertin (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu der Organisation, Ihrer Position und der zeitlichen Dauer Ihrer Tätigkeit) Jahr (Anfang/Ende) Koordinator im Namen der Europäischen Akademie für Andrologie (EAA) des Europäischen Netzwerks für die Forschung und klinische Ausbildung in Andrologie- Zentren, darunter 20 Vermittlungsstellen für die diesbezügliche Forschung und Ausbildung in 15 verschiedenen Ländern der EU 2002–2010 Generalsekretär des Exekutivrates der Europäischen Akademie für Andrologie (EAA) 2002–2010 Generalsekretär der Gesellschaft Alpe-Adria für die Immunologie der Reproduktion (AASIR) 2000–2006 Generalsekretär der Internationalen Gesellschaft für die Immunologie der Reproduktion (ISIR) 1994-2004 Nachgewiesene Fähigkeit zur Koordination, Kooperation und Kommunikation auf nationaler und internationaler Ebene (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu Ihrer Koordinationsarbeit für hochrangige nationale oder internationale fachliche oder politische Programme oder zu anderen einschlägigen Erfahrungen) Jahr (Anfang/Ende) Präsident des italienischen (hochschulübergreifenden) Professorenkollegiums für Lebenswissenschaften (Conferenza Permanente Collegi di Area Medica) seit 2019 Präsident der fachbereichsübergreifenden Denkfabrik Health City Institute seit 2019 Leiter des Aufbaustudiengangs für Endokrinologie und Stoffwechsel an der „Sapienza“-Universität Rom seit 2016 Präsident der italienischen Gesellschaft für Endokrinologie (SIE) 2015–2017 Präsident der gemeinnützigen Stiftung für andrologisches Wohlbefinden (Fondazione Onlus per il Benessere in Andrologia – AmicoAndrologo), die vom italienischen Gesundheitsministerium und dem italienischen Ausschuss für Krankheitsbekämpfung (Comitato per il Controllo delle Malattie – CCM) finanziert wird. seit 2010 Vorsitzender des hochschulübergreifenden Forschungszentrums für experimentelle Andrologie (Centro di Ricerca Interuniversitario di Andrologia Sperimentale – CASPER) seit 2009 Koordinator des Doktoranden-Kurses in endokrinologischen Wissenschaften an der „Sapienza“-Universität Rom seit 2007 Leiter der komplexen operativen Abteilung für Andrologie, reproduktive Physiopathologie und endokrine Diagnostik an der Poliklinik Umberto I in Rom, zertifiziertes Schulungszentrum der Europäischen Akademie für Andrologie seit 2006 Titel, Name und Position der Person, durch die die Nominierung erfolgt Dr. Roberto Speranza Gesundheitsminister Italiens EUR/RC71/13 Seite 56 NOMINIERUNG FÜR DIE MITGLIEDSCHAFT IM AUSSCHUSS FÜR GRUNDSATZ- UND KOORDINATIONSFRAGEN DES SONDERPROGRAMMS ZUR FORSCHUNG, ENTWICKLUNG UND WISSENSCHAFTLERAUSBILDUNG IM BEREICH DER MENSCHLICHEN REPRODUKTION CURRICULUM VITAE Mitgliedstaat, durch den die Nominierung erfolgt: UNGARN Familienname: KOVACS Vorname(n): Peter Geschlecht: männlich Geburtsdatum: 1. Februar 1970 Sprachen: Geben Sie bitte an, welche Arbeitssprachen des Regionalkomitees der/die Kandidat/in ausreichend beherrscht (bitte kreuzen Sie das Zutreffende an und lassen Sie die übrigen Kästchen frei). Sprechen Lesen Schreiben Deutsch Englisch Französisch Russisch Berufliche Ausbildung: Bitte geben Sie bis zu fünf Ihrer wichtigsten beruflichen Qualifikationen an, beginnend mit der zuletzt erworbenen Jahr Promotion in der Abteilung Geburtshilfe und Gynäkologie, Medizinische Fakultät Pécs, 2005 2005 Stipendiat für reproduktive Endokrinologie und Unfruchtbarkeit, Albert Einstein College of Medicine, Bronx NY, USA (dreijähriges Programm 1999–2002) 2002 Facharztausbildung in Geburtshilfe und Gynäkologie, Albert Einstein College of Medicine, Bronx NY, USA (vierjähriges Programm 1995–1999) 1999 Medizinstudium, Medzinische Fakultät Albert Szent-Gyorgyi, Szeged, Ungarn (1988– 1994) 1994 Beruflicher Werdegang: Bitte geben Sie zuerst Ihre jetzige Position an, gefolgt von bis zu vier Ihrer wichtigsten vorherigen beruflichen Positionen (bitte nennen Sie bevorzugt Führungspositionen in nationalen Gesundheitsbehörden nahe der politischen Entscheidungsebene) Jahr (Anfang/Ende) Medizinischer Leiter, Kaali-Institut, Zentrum für IVF-Behandlungen, Budapest 2008– Wissenschafts- und Forschungskoordinator, Kaali-Institut, Zentrum für IVF- Behandlungen 2002–2008 Gastaufenthalte als klinischer Ausbilder, Albert Einstein College of Medicine, Bronx, NY, USA 2002–2008 Klinischer Ausbilder, Albert Einstein College of Medicine, Bronx, NY, USA 1999–2002 Internationale Erfahrung (bitte füllen Sie die folgenden drei Rubriken aus): 1) Teilnahme als Mitglied einer nationalen Delegation an Tagungen von leitenden Organen der WHO oder anderer internationaler oder überstaatlicher Organisationen (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Teilnahme) Jahr (Anfang/Ende) Mitglied des Ausschusses der nationalen Repräsentanten der European Society of Human Reproduction and Embryology (ESHRE) 2011–2020 EUR/RC71/13 Seite 57 Mitglied im Vorstand der Diczfalusy-Stiftung 2019– Mitglied des Redaktionsausschusses, Women’s Health Journal WebMD 2002– 2) Erfahrung als Vorsitzende/r eines leitenden Organs oder internationalen Verhandlungsgremiums (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Erfahrung; bitte geben Sie Name des Organs/Gremiums sowie Tagung und Jahr oder Sitzungsperiode an) Jahr (Anfang/Ende) Nicht zutreffend 3) Tätigkeit in internationalen Organisationen als amtliche/r oder unabhängige/r Experte/Expertin (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu der Organisation, Ihrer Position und der zeitlichen Dauer Ihrer Tätigkeit) Jahr (Anfang/Ende) Nicht zutreffend. Nachgewiesene Fähigkeit zur Koordination, Kooperation und Kommunikation auf nationaler und internationaler Ebene (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu Ihrer Koordinationsarbeit für hochrangige nationale oder internationale fachliche oder politische Programme oder zu anderen einschlägigen Erfahrungen) Jahr (Anfang/Ende) Über 20-jährige Erfahrung mit Vorträgen auf nationalen und internationalen Wissenschaftskongressen Keine Erfahrung mit der Koordinierung nationaler oder internationaler politischer oder hochrangiger fachlicher Programme Titel, Name und Position der Person, durch die die Nominierung erfolgt Prof. Kásler Miklós Minister für menschliche Entwicklung = = =

W E L T G E S U N D H E I T SO R G A N I S A T IO N R EG I O N A L B Ü RO F ÜR E U R O P A UN City, Marmorvej 51, DK-2100 Kopenhagen Ø, Dänemark Tel.: +45 45 33 70 00 Fax: +45 45 33 70 01 E-Mail: eugovernance@who.int Web: http://www.euro.who.int/de/who-we-are/governance Regionalkomitee für Europa EUR/RC71/13 71. Tagung Virtuelle Tagung, 13.–15. September 2021 2. August 2021 210742 Punkt 10 der vorläufigen Tagesordnung ORIGINAL: ENGLISCH Mitgliedschaft in Organen und Ausschüssen der WHO In Übereinstimmung mit Regel 14.2.2 a) und Regel 14.3 der Geschäftsordnung des WHO- Regionalkomitees für Europa hat der Regionaldirektor mit Rundschreiben vom 13. Januar 2021 alle Mitgliedstaaten in der Europäischen Region der WHO ersucht, bis zum 10. März 2021 Nominierungen für die Mitgliedschaft in folgenden Organen und Ausschüssen der WHO einzureichen: • Exekutivrat; • Ständiger Ausschuss des Regionalkomitees für Europa (SCRC); und • Ausschuss für Grundsatz- und Koordinationsfragen des Sonderprogramms zur Forschung, Entwicklung und Wissenschaftlerausbildung im Bereich der menschlichen Reproduktion (PCC/HRP). Da auf den Aufruf zur Einreichung von Nominierungen bis zur gesetzten Frist keine ausreichende Zahl von Bewerbungen eingegangen war, wurde die Frist zur Einreichung von Nominierungen zunächst bis zum 31. März 2021 und für den SCRC noch einmal bis zum 3. Mai 2021 verlängert. Auf Grundlage der Empfehlungen der Arbeitsgruppe des SCRC für Führungsfragen bei WHO/Europa einigte sich der 28. SCRC auf eine neue Methode für die Beurteilung der eingegangenen Bewerbungen, anhand derer der Prozess allgemein verbessert, transparenter gestaltet sowie chancengleicher und besser vorhersehbar werden soll. Dieser neue Bewertungsansatz wurde versuchsweise angewandt und wird im Leitfaden für die Mitgliedschaft in Organen und Ausschüssen der WHO: Verfahren und Kriterien für Nominierungen und Wahlen (Dokument EUR/RC71/INF./9) näher beschrieben. Dieses Dokument enthält für jedes der vorstehend genannten Gremien eine Erläuterung seiner Zusammensetzung und Rolle, einen Überblick über die Mitglieder des fraglichen Gremiums sowie die beim Sekretariat fristgerecht eingegangenen Curricula Vitae der Kandidaten samt Absichtserklärungen. EUR/RC71/13 Seite 2 Inhalt Nominierungen für die Mitgliedschaft in Organen und Ausschüssen im Jahr 2021 ................. 3 I. Exekutivrat der Weltgesundheitsorganisation ............................................................ 4 II. Ständiger Ausschuss des Regionalkomitees für Europa (SCRC).............................. 6 III. Ausschuss für Grundsatz- und Koordinationsfragen des Sonderprogramms zur Forschung, Entwicklung und Wissenschaftlerausbildung im Bereich der menschlichen Reproduktion ............................................................................................. 8 Anhang 1: Nominierungen für die Mitgliedschaft im Exekutivrat – Absichtserklärungen ................................................................................................................. 11 Anhang 2: Nominierungen für die Mitgliedschaft im Exekutivrat – Curricula Vitae ............. 18 Anhang 3: Exekutivrat der Weltgesundheitsorganisation – Historischer Überblick über die Mitgliedschafta von Ländern aus der Europäischen Region von 1995 bis 2022 ................ 26 Anhang 4: Nominierungen für die Mitgliedschaft im Ständigen Ausschuss des Regionalkomitees für Europa – Absichtserklärungen .............................................................. 28 Anhang 5: Nominierungen für die Mitgliedschaft im Ständigen Ausschuss des Regionalkomitees für Europa – Curricula Vitae ...................................................................... 36 Anhang 6: Ständiger Ausschuss des Regionalkomitees für Europa – Historischer Überblick über die Mitgliedschafta von September 2009 bis September 2022........................ 48 Anhang 7: Mitglieder des Ständigen Ausschusses des Regionalkomitees für Europa von 1994 bis 2021 ........................................................................................................................... 49 Anhang 8: Nominierungen für die Mitgliedschaft im Ausschuss für Grundsatz- und Koordinationsfragen des Sonderprogramms zur Forschung, Entwicklung und Wissenschaftlerausbildung im Bereich der menschlichen Reproduktion – Absichtserklärungen ................................................................................................................. 50 Anhang 9: Nominierungen für die Mitgliedschaft im Ausschuss für Grundsatz- und Koordinationsfragen des Sonderprogramms zur Forschung, Entwicklung und Wissenschaftlerausbildung im Bereich der menschlichen Reproduktion – Curricula Vitae ......................................................................................................................................... 53 EUR/RC71/13 Seite 3 Nominierungen für die Mitgliedschaft in Organen und Ausschüssen im Jahr 2021 1. In Übereinstimmung mit Regel 14.2.2 a) der Geschäftsordnung des WHO- Regionalkomitees für Europa hat der Regionaldirektor mit Rundschreiben vom 13. Januar 2021 die Mitgliedstaaten in der Europäischen Region der WHO über die frei werdenden Sitze informiert und sie ersucht, bis spätestens sechs Monate vor Beginn der 71. Tagung des Regionalkomitees (RC71) Nominierungen einzureichen. Zusätzlich wurden folgende Schritte unternommen: • Da bis zum Ablauf der angegebenen Frist am 10. März keine ausreichende Zahl von Bewerbungen eingegangen war, vereinbarte der Ständige Ausschuss auf seiner dritten Tagung am 10. und 11. März 2021, die Frist für die Einreichung von Nominierungen bis zum 31. März 2021 zu verlängern. Über diese Fristverlängerung wurden die Mitgliedstaaten in einem Rundschreiben vom 17. März 2021 in Kenntnis gesetzt. • Da auch nach Ablauf dieser verlängerten Frist keine ausreichende Zahl von Nominierungen für den Ständigen Ausschuss des Regionalkomitees für Europa (SCRC) eingegangen war, vereinbarte der SCRC, die Frist für dieses leitende Organ ein zweites Mal bis zum 3. Mai 2021 zu verlängern. Über diese zweite Fristverlängerung wurden die Mitgliedstaaten in einem Rundschreiben vom 7. April 2021 in Kenntnis gesetzt. • Bei den Entscheidungen zur Verlängerung der Frist für die Einreichung von Nominierungen wurde jeweils die Tatsache berücksichtigt, dass die Mitgliedstaaten in Zusammenhang mit dem Kampf gegen die COVID-19-Pandemie und der Umsetzung der nationalen Pläne für die Bereitstellung der entsprechenden Impfstoffe unter enormem Druck stehen. 2. Gemäß der in Anhang 2 von Beschluss EUR/RC69(1) enthaltenen langfristigen Zeitpläne für die Mitgliedschaft in den beiden leitenden Organen werden im Exekutivrat nach der 75. Weltgesundheitsversammlung zwei Sitze und im SCRC nach dem RC71 vier Sitze frei. Darüber hinaus muss die Vertretung der Europäischen Region im Ausschuss für Grundsatz- und Koordinationsfragen des Sonderprogramms zur Forschung, Entwicklung und Wissenschaftlerausbildung im Bereich der menschlichen Reproduktion (PCC/HRP) zum 1. Januar 2022 neu besetzt werden. Für alle diese frei werdenden Sitze sind insgesamt neun Nominierungen eingegangen (Tabelle 1). EUR/RC71/13 Seite 4 Tabelle 1: Überblick über die frei werdenden Sitze und eingegangenen Nominierungen (Jahr der Nominierung: 2021) Gruppe A Gruppe B Gruppe C Exekutivrat 1 freier Sitz Nominierungen eingegangen aus Belgien und der Slowakei Kein freier Sitz 1 freier Sitz Nominierung eingegangen aus de Republik Moldau SCRC Kein freier Sitz * Nominierung eingegangen aus den Niederlanden ** 2 freie Sitze * Nominierungen eingegangen aus Frankreich und Spanien 2 freie Sitze Nominierungen eingegangen aus Montenegro und Turkmenistan PCC/HRP 1 freier Sitz Nominierungen eingegangen aus Italien und Ungarn * Änderung des langfristigen Zeitplans, wie er in Anhang 2.B des auf der 70. Tagung des Regionalkomitees angenommenen Beschlusses EUR/RC69(1) festgelegt wurde. ** Interessensbekundung für den Fall, dass nicht genügend Nominierungen in anderen subregionalen Gruppierungen eingehen. 3. Da im Nominierungsjahr 2020 für die Mitgliedschaft im SCRC in Gruppe B keine Nominierungen eingegangen waren, wies das Regionalkomitee den freien Sitz für diese subregionale Gruppierung dem überschüssigen Kandidaten aus Gruppe A zu. Um gemäß der Resolution EUR/RC60/R3 die geografisch ausgewogene Verteilung der Sitze wiederherzustellen, beschloss das Regionalkomitee, den Zeitplan für das Nominierungsjahr 2021 zu ändern und den freien Sitz in der Gruppe A auf die Gruppe B zu verlegen. I. Exekutivrat der Weltgesundheitsorganisation Zusammensetzung und Rolle 4. Der Exekutivrat setzt sich aus 34 Mitgliedern mit Fachkenntnissen im Gesundheitswesen zusammen. Die Mitglieder werden von der Weltgesundheitsversammlung auf Basis einer ausgewogenen geografischen Verteilung und ihrer Nominierung durch das jeweilige WHO- Regionalkomitee für eine Amtszeit von drei Jahren gewählt (Artikel 24 und 25 der Satzung der WHO). 5. Der Exekutivrat tritt mindestens zweimal im Jahr zusammen. Seine Rolle besteht hauptsächlich darin, die Beschlüsse und Richtlinien der Gesundheitsversammlung auszuführen, als Vollzugsorgan der Gesundheitsversammlung tätig zu werden, alle sonstigen ihm übertragenen Aufgaben wahrzunehmen und die Gesundheitsversammlung zu beraten (siehe Artikel 28 der Satzung der WHO). 6. In Übereinstimmung mit seiner Geschäftsordnung wählt der Exekutivrat jedes Jahr eine(n) Vorsitzende(n), vier Stellvertretende Vorsitzende und eine(n) Berichterstatter(in), die zusammen das Präsidium bilden (Regel 13 der Geschäftsordnung des Exekutivrates). In Übereinstimmung mit Regel 18 wurde der Programm-, Haushalts- und Verwaltungsausschuss (PBAC) ins Leben gerufen, um den Exekutivrat durch die Bereitstellung von Orientierungshilfe und Empfehlungen zur Programmplanung, Überwachung und Evaluation sowie zu finanziellen und administrativen Angelegenheiten zu unterstützen (siehe auch Beschluss EB146(5)). Der Ausschuss setzt sich aus 14 Mitgliedern (jeweils zwei pro Region), die unter den Mitgliedern des Exekutivrates ausgewählt werden, sowie von Amts wegen dem bzw. der Vorsitzenden und einem bzw. einer Stellvertretenden Vorsitzenden des Exekutivrates zusammen. Die Amtszeit der Mitglieder beträgt jeweils zwei Jahre, und sie kommen zweimal pro Jahr zusammen. EUR/RC71/13 Seite 5 Derzeitige Mitgliedschaft von Ländern aus der Europäischen Region 7. Die Europäische Region verfügt über acht Sitze im Exekutivrat, die nach geografischen subregionalen Gruppierungen folgendermaßen verteilt sind: zwei Sitze in Gruppe A, zwei Sitze in Gruppe B (plus ein dritter Sitz im Wechsel mit Gruppe A) sowie drei Sitze in Gruppe C. 8. Vorbehaltlich der Wahl im Mai 2021 durch die 74. Weltgesundheitsversammlung (WHA74) der neuen Mitgliedstaaten, die auf dem RC70 nominiert wurden, werden diese Sitze wie folgt besetzt (Tabelle 2): Tabelle 2: Mitgliedschaft im Exekutivrat von Ländern aus der Europäischen Region der WHO (nach der WHA74) Subregionale Gruppierung Mitgliedstaat Designierte(r) Vertreter(in) Mitgliedschaft A Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland Prof. Chris Whitty 2020–2023 Dänemark * Dr. Søren Brostrøm 2021–2024 B Österreich ** Dr. Clemens Martin Auer 2019–2022 Frankreich * Prof. Jérôme Salomon 2021–2024 Slowenien * Dr. Kerstin Vesna Petrič 2021–2024 C Tadschikistan ** Prof. Salomuddin Yusufi 2019–2022 Russische Föderation Dr. Mikhail Murashko 2020–2023 Belarus * Dr. Dmitry Pinevich 2021–2024 * Neues Mitglied, vorbehaltlich der Wahl durch die WHA74. ** Nach der WHA75 ausscheidendes Mitglied. 9. Im Mai 2022 (nach der WHA75) läuft die Amtszeit von Österreich und Tadschikistan aus. Das Regionalkomitee wird deshalb ersucht, zwei neue Mitglieder für den Exekutivrat jeweils für eine dreijährige Amtszeit (von Mai 2022 bis Mai 2025) zu nominieren. 10. Unter den verbleibenden sechs Mitgliedern aus der Europäischen Region wird eine Frau sein. Eingegangene Nominierungen 11. Auf den Aufruf des Regionaldirektors zur Einreichung von Nominierungen sind folgende Nominierungen zur Besetzung eines freien Sitzes in Gruppe A und eines freien Sitzes in Gruppe C eingegangen (Tabelle 3): Tabelle 3: Eingegangene Nominierungen für die Mitgliedschaft im Exekutivrat für die Amtszeit 2022–2025 (WHA75) Subregionale Gruppierung Mitgliedstaat Vorgeschlagene(r) Vertreter(in) Letzte Amtszeit im Exekutivrat A Slowakei Prof. Jozef Šuvada Noch nie Belgien Tom Auwers 2015 C Republik Moldau Igor Curov 2010 EUR/RC71/13 Seite 6 12. Die Absichtserklärungen der sich bewerbenden Mitgliedstaaten und die Curricula Vitae (im Standardformat) der vorgeschlagenen Vertreter sind in Anhang 1 bzw. Anhang 2 enthalten.1 Tabelle 4 enthält einen historischen Überblick über die Mitgliedschaft im Exekutivrat von Ländern aus der Europäischen Region seit dem Jahr 2000. Eine alphabetische Liste der Mitgliedschaft im Exekutivrat aller 53 Mitgliedstaaten der Europäischen Region von 1995 bis 2022 ist in Anhang 3 enthalten. Tabelle 4: Überblick über die Mitgliedschaft im Exekutivrat von Ländern aus der Europäischen Region der WHO (2000–2021) II. Ständiger Ausschuss des Regionalkomitees für Europa (SCRC) Zusammensetzung und Rolle 13. Der SCRC setzt sich aus dem/der Stellvertretenden Exekutivpräsidenten/ Exekutivpräsidentin des Regionalkomitees, der bzw. die von Amts wegen Vorsitzender/Vorsitzende des Ständigen Ausschusses ist, und zwölf Vertretern der Mitgliedstaaten zusammen, die dafür jährlich vom Regionalkomitee für eine Amtszeit von drei Jahren auf Grundlage einer ausgewogenen geografischen Verteilung gewählt werden (Regeln 14.2.1, 14.2.3 und 14.2.4 der Geschäftsordnung des Regionalkomitees für Europa). 14. Der SCRC tagt mindestens viermal pro Jahr (Regel 4 der Geschäftsordnung des Ständigen Ausschusses des Regionalkomitees für Europa). Er hat im Wesentlichen eine Aufsichts- und Beratungsfunktion: er handelt für das Regionalkomitee und gewährleistet, dass die Beschlüsse und die Politik des Regionalkomitees ausgeführt werden, und berät sowohl das Regionalkomitee als auch den Regionaldirektor (siehe auch Regel 14.2.10 der Geschäftsordnung des Regionalkomitees für Europa). Derzeitige Mitglieder 15. Die zwölf Sitze im SCRC werden gleichmäßig auf die drei subregionalen Gruppierungen verteilt. Wie bereits erwähnt: da im Nominierungsjahr 2020 für die Mitgliedschaft im SCRC in Gruppe B keine Nominierungen eingegangen waren, wurde der freie Sitz dem überschüssigen Kandidaten aus Gruppe A zugewiesen. 1 Die Curricula Vitae und die dazu gehörigen Absichtserklärungen werden in der von den Kandidaten eingereichten Form ohne jegliche Änderungen oder redaktionelle Korrekturen seitens des Sekretariats vorgelegt. EUR/RC71/13 Seite 7 16. Der 28. SCRC setzt sich folgendermaßen zusammen (Tabelle 5): Tabelle 5: Mitglieder des 28. SCRC (2020–2021) Subregionale Gruppierung Mitgliedstaat Designierte(r) Vertreter(in) Mitgliedschaft A Polen * Katarzyna Rutkowska 2018–2021 Belgien Tom Auwers 2019–2022 Tschechien Dr. Alena Šteflová 2020–2023 Norwegen Tone Wroldsen 2020–2023 Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland Anna Wechsberg 2020–2023 B Kroatien * Dr. Marija Bubaš 2018–2021 Bulgarien Prof. Plamen Dimitrov 2019–2022 Schweiz Nora Kronig Romero 2019–2022 C Republik Moldau * Igor Curov 2018–2021 Russische Föderation * Dr. Mikhail Murashko 2018–2021 Armenien Anahit Avanesyan 2019–2022 Kasachstan Dr. Marat Edigeevich Shoranov 2020–2023 * Nach dem RC71 ausscheidendes Mitglied. 17. Die Amtszeit der Mitglieder aus Kroatien, Polen, der Republik Moldau und der Russischen Föderation läuft auf der 71. Tagung des Regionalkomitees im September 2021 aus. Das Regionalkomitee wird deshalb ersucht, vier neue SCRC-Mitglieder jeweils für eine dreijährige Amtszeit (von September 2021 bis September 2024) zu wählen. 18. Unter den verbleibenden acht Mitgliedern werden fünf Frauen sein. Eingegangene Nominierungen 19. Auf den Aufruf des Regionaldirektors zur Einreichung von Nominierungen sind folgende Nominierungen zur Besetzung jeweils zweier freier Sitze in Gruppe B und Gruppe C eingegangen (Tabelle 6): Tabelle 6: Eingegangene Nominierungen für die Mitgliedschaft im SCRC für die Amtszeit 2021– 2024 (RC71) Subregionale Gruppierung Mitgliedstaat Vorgeschlagene(r) Vertreter(in) Letzte Amtszeit im SCRC A Niederlande * Roland Driece 2008 B Frankreich Prof. Jérôme Salomon 2016 Spanien Dr. Amós José García 2012 C Turkmenistan Dr. Sachly Nuryyeva Noch nie Montenegro Mirjana Djuranović 2011 * Interessensbekundung für den Fall, dass nicht genügend Nominierungen in anderen subregionalen Gruppierungen eingehen. 20. Die Absichtserklärungen der sich bewerbenden Mitgliedstaaten und die Curricula Vitae (im Standardformat) der vorgeschlagenen Vertreter sind in Anhang 4 bzw. Anhang 5 enthalten.2 Tabelle 7 enthält einen historischen Überblick über die Mitgliedschaft im SCRC seit dem 2 Die Curricula Vitae und die dazu gehörigen Absichtserklärungen werden in der von den Kandidaten eingereichten Form ohne jegliche Änderungen oder redaktionelle Korrekturen seitens des Sekretariats vorgelegt. EUR/RC71/13 Seite 8 Jahr 2000. Eine alphabetische Liste der Mitgliedschaft im SCRC aller 53 Mitgliedstaaten der Europäischen Region der WHO seit 2009 ist in Anhang 6 enthalten. Tabelle 7: Überblick über die Mitgliedschaft im SCRC (2002–2021) III. Ausschuss für Grundsatz- und Koordinationsfragen des Sonderprogramms zur Forschung, Entwicklung und Wissenschaftlerausbildung im Bereich der menschlichen Reproduktion Zusammensetzung und Rolle 21. Das Sonderprogramm zur Forschung, Entwicklung und Wissenschaftlerausbildung im Bereich der menschlichen Reproduktion (HRP) ist das Hauptinstrument innerhalb des Systems der Vereinten Nationen für die Forschung im Bereich der menschlichen Reproduktion und bringt Politiker, Wissenschaftler, Gesundheitsfachkräfte, Kliniker, Verbraucher und Vertreter der Gesellschaft zusammen, um die Prioritäten für die Forschung zur Verbesserung der sexuellen und reproduktiven Gesundheit festzulegen und anzugehen. Die ständigen Mitglieder des HRP sind das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP), der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA), das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF), die WHO und die Weltbank sowie der Internationale Verband für Familienplanung (IPPF) und das Gemeinsame Programm der Vereinten Nationen für HIV/Aids (UNAIDS). Die WHO übernimmt die Rolle der ausführenden Organisation. 22. Der Ausschuss für Grundsatz- und Koordinationsfragen (PCC) ist das leitende Organ des HRP und vertritt die Interessen und Verantwortlichkeiten der beteiligten Parteien, überprüft und genehmigt den Aktionsplan und den Haushalt sowie die längerfristigen strategischen Pläne und ihre finanziellen Konsequenzen. Der PCC besteht aus 34 Mitgliedern, die von den beteiligten Parteien gestellt werden, darunter: • 11 Regierungsvertreter aus den im vorangegangenen Zweijahreszeitraum größten Beitragszahlern zum Sonderprogramm (Kategorie 1); EUR/RC71/13 Seite 9 • 14 Regierungsvertreter aus Mitgliedstaaten, die von den WHO-Regionalkomitees entsprechend der Verteilung der Bevölkerung sowie der Bedürfnisse der Regionen für eine Amtszeit von drei Jahren gewählt werden (Kategorie 2) (Tabelle 8); • zwei Mitglieder, die vom PCC aus dem Kreis der übrigen beteiligten Parteien für eine Amtszeit von drei Jahren gewählt werden (Kategorie 3); und • die sieben ständigen Mitglieder. Tabelle 8: PCC-Mitglieder der Kategorie 2, die von den WHO-Regionalkomitees gewählt werden Mitgliedstaat Anzahl der Vertreter Afrika 4 Gesamtamerika 2 Südostasien 3 Europa 1 Östlicher Mittelmeerraum 1 Westlicher Pazifikraum 3 23. Die Mitglieder des PCC der Kategorien 2 und 3 können wiedergewählt werden. Gemäß der Vereinbarung über die administrative Struktur des HRP sollten die WHO-Regionalkomitees bei der Wahl ihrer Vertreter den finanziellen Beitrag bzw. die fachliche Unterstützung eines Landes zum Sonderprogramm gebührend berücksichtigen, aber auch das Interesse, das die Länder in ihren nationalen Handlungskonzepten und Programmen den Bereichen Familienplanung, Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der menschlichen Reproduktion und der Fruchtbarkeitsregelung beimessen. Derzeitige Mitglieder 24. Das 67. Regionalkomitee wählte Tschechien für den Zeitraum 2018–2020 zu einem PCC- Mitglied der Kategorie 2. 25. Da 2020 der Aufruf zur Nominierung eines neuen PCC-Mitglieds der Kategorie 2 erst nach Einleitung des Verfahrens für die Nominierungen und Wahlen und inmitten der COVID- 19-Pandemie beim Sekretariat einging, beschloss das Regionalkomitee, auf Vorschlag des Sekretariats sowie nach Rücksprache mit der Rechtsabteilung und dem Präsidenten des RC69, das Mandat von Tschechien um ein Jahr zu verlängern und auf seiner 71. Tagung ein neues Mitglied für eine Amtszeit ab dem 1. Januar 2022 zu wählen. Eingegangene Nominierungen 26. Auf den Aufruf des Regionaldirektors zur Einreichung von Nominierungen sind folgende Nominierungen zur Besetzung des freien Sitzes eingegangen (Tabelle 9): EUR/RC71/13 Seite 10 Tabelle 9: Eingegangene Nominierungen für die Mitgliedschaft im PCC/HRP für die Amtszeit 2022–2024 Mitgliedstaat Vorgeschlagene(r) Vertreter(in) Italien Prof. Andrea Lenzi Ungarn Dr. Peter Kovacs 27. Die Absichtserklärungen der sich bewerbenden Mitgliedstaaten und die Curricula Vitae (im Standardformat) der vorgeschlagenen Vertreter sind in Anhang 8 bzw. Anhang 9 enthalten.3 Tabelle 10 enthält einen historischen Überblick über die Mitgliedschaft im PCC der Kategorie 2 von Ländern aus der Europäischen Region zwischen 1997 und 2020. Tabelle 10: PCC-Mitglieder der Kategorie 2 aus Ländern der Europäischen Region (1997–2020) 1997–1999 2000–2002 2003–2005 2006–2008 2009–2011 2012–2014 2015–2017 2018–2020 Ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien * Usbekistan Slowenien Armenien Ukraine Deutschland Spanien Tschechien * Seit dem 14. Februar 2019 Nordmazedonien. 3 Die Curricula Vitae und die dazu gehörigen Absichtserklärungen werden in der von den Kandidaten eingereichten Form ohne jegliche Änderungen oder redaktionelle Korrekturen seitens des Sekretariats vorgelegt. EUR/RC71/13 Seite 11 Anhang 1: Nominierungen für die Mitgliedschaft im Exekutivrat – Absichtserklärungen Belgien Sehr geehrter Herr Regionaldirektor, im Namen der belgischen Regierung habe ich die Ehre, Ihnen die Kandidatur meines Landes für die Mitgliedschaft im Exekutivrat der WHO zu präsentieren. Heute mehr denn je ist Belgien der Ansicht, dass eine starke WHO von entscheidender Bedeutung ist, um Gesundheit auf globaler, regionsweiter und lokaler Ebene zu fördern. COVID-19 hat gezeigt, dass öffentliche Gesundheit und globale Kooperation unverzichtbar sind, und aus diesem Grund möchten wir alles daransetzen, um durch unsere aktive Teilnahme am Exekutivrat der WHO in den kommenden Jahren zur Verbesserung der Gesundheit weltweit beizutragen. Belgien ist in dieser Hinsicht sehr erfahren. Belgien hat schon immer die WHO als führende internationale Organisation in der globalen Gesundheitspolitik unterstützt, etwa als Sitz der Vertretung der WHO bei der Europäischen Union, von neun Kooperationszentren der WHO und des Europäischen Observatoriums für Gesundheitssysteme und Gesundheitspolitik, und ist stolz darauf, durch die langjährige Bereitstellung zentraler freiwilliger und hochflexibler Mittel an die WHO den Grundsatz der „einen WHO“ umzusetzen. Darüber hinaus ist Belgien derzeit Mitglied des Ständigen Ausschusses und führt in dieser Eigenschaft den Vorsitz über die Arbeitsgruppe des SCRC zur Arbeit von WHO/Europa auf der Länderebene. Seit 2015 hat Belgien durch die Unterzeichnung einer Länder-Kooperationsstrategie (CCS) mit der WHO als Land mit hohem Volkseinkommen eine Vorreiterrolle übernommen. Diese CCS wird gegenwärtig in enger Zusammenarbeit mit WHO/Europa und dem WHO-Hauptbüro sorgfältig überprüft, um sie zu aktualisieren und ihre Wirksamkeit zu verbessern und so einen neuen Orientierungsrahmen für die Zusammenarbeit zwischen der WHO und Belgien in den kommenden Jahren vorzugeben. Als Mitglied des Exekutivrates möchte Belgien die WHO bei der Verwirklichung der dreifachen Milliarden-Zielmarke unterstützen, u. a. durch die Stärkung der WHO und der globalen Zusammenarbeit im Hinblick auf die Bereitschaftsplanung für Notlagen, die Verwirklichung einer allgemeinen Gesundheitsversorgung sowie eine stärkere Fokussierung auf den Ansatz „Eine Welt – eine Gesundheit“, denn die gegenwärtige Pandemie hat verdeutlicht, dass wir zum Schutz der menschlichen Gesundheit auch die ökologische Gesundheit, einschließlich der Gesundheit von Tieren und Pflanzen, verbessern müssen. Im Falle seiner Wahl würde Belgien Tom Auwers als effektives Mitglied des Exekutivrates benennen. Er hat gegenwärtig den Vorsitz über die vorstehend genannten Arbeitsgruppen des SCRC inne, in deren Rahmen er die Federführung bei der Entwicklung eines neuen Ansatzes für die Zusammenarbeit zwischen den Ländern übernommen hat. Herr Auwers verfolgt darüber hinaus aktiv seit Jahren die Arbeit der leitenden Organe der WHO. EUR/RC71/13 Seite 12 Herr Auwers ist Generalsekretär des Föderalen Öffentlichen Dienstes Volksgesundheit, Sicherheit der Nahrungsmittelkette und Umwelt. In dieser Position befasst er sich mit einer großen Anzahl an gesundheitspolitischen Themen. Seit dem Ausbruch von SARS-CoV-2 in Belgien hat er eine aktive Rolle bei der Gestaltung der Reaktion Belgiens auf die Pandemie eingenommen. Ferner ist er ein starker Verfechter des Ansatzes „Eine Welt – eine Gesundheit“ und hat insofern die Ausarbeitung des ersten nationalen Aktionsplans zur Bekämpfung von antimikrobiellen Resistenzen im Bereich der menschlichen und tierischen Gesundheit und deren Auswirkungen auf die Umwelt geleitet. Er ist ein anerkannter Experte für Reformen im öffentlichen Sektor. Zu seinen Errungenschaften vor seiner jetzigen Tätigkeit zählen etwa die Umsetzung einer grundlegenden, regierungsweiten Reform aller föderalen Verwaltungen, und darüber hinaus ist er gegenwärtig dabei, die Umgestaltung der föderalen Gesundheitsverwaltungen zu koordinieren. Er verfügt über umfassende Erfahrungen in einem politischen Umfeld mit zahlreichen Beteiligten. Weitere Informationen können Sie seinem beigefügten Curriculum Vitae entnehmen. Abschließend bin ich der Meinung, dass Belgien über die besten Voraussetzungen verfügt, um Mitglied dieses wichtigen leitenden Organs der WHO zu werden, und ich bin der Überzeugung, dass Tom Auwers einen wertvollen Beitrag zum Exekutivrat leisten wird. Für etwaige weitere Auskünfte stehe ich Ihnen jederzeit zur Verfügung und möchte die Gelegenheit nutzen, die Europäische Region der Weltgesundheitsorganisation erneut meiner höchsten Wertschätzung und Unterstützung zu versichern. Frank Vandenbroucke Vizepremierminister und Minister der Sozialen Angelegenheiten und der Volksgesundheit EUR/RC71/13 Seite 13 Republik Moldau Absichtserklärung der Republik Moldau zu ihrer Nominierung für eine Mitgliedschaft im Exekutivrat der Weltgesundheitsorganisation Hiermit nominiert das Ministerium für Gesundheit, Arbeit und soziale Sicherheit der Republik Moldau Herrn Staatssekretär Igor Curov als Kandidaten für den Exekutivrat der WHO für eine Amtszeit von 2022 bis 2025. Seit ihrem Beitritt zur Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Mai 1992 beteiligt sich die Republik Moldau aktiv an der Gestaltung und Unterstützung von Initiativen der WHO zur Verbesserung der Bevölkerungsgesundheit und zur Stärkung der Gesundheitssysteme in der Europäischen Region und weltweit. Der Ausbruch von COVID-19 hat die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit zwischen Ländern, Organisationen und Politikressorts, aber auch die Schlüsselrolle der WHO als global federführende Organisation bei der Bereitschaftsplanung für globale Gesundheitsgefahren und deren Bewältigung sowie bei der Stärkung der Gesundheitssysteme verdeutlicht. Dieses Bekenntnis zu einer starken strategischen Partnerschaft spiegelt sich in der Beteiligung der Republik Moldau am Ständigen Ausschuss des Regionalkomitees für Europa (2018–2021) und in ihrer Unterstützung der Umsetzung des Europäischen Arbeitsprogramms 2020–2025 wider, das vollständig im Einklang mit dem Allgemeinen Arbeitsprogramm der WHO und dem Globalen Aktionsplan zur Verwirklichung des SDG 3 steht. Das Bekenntnis der Republik Moldau zur Umsetzung der Agenda 2030 und der Ziele für nachhaltige Entwicklung – und insbesondere des SDG 3 – ist in dem Entwurf der Nationalen Gesundheitsstrategie 2030 der Republik Moldau festgeschrieben. Die Zusammenarbeit zwischen der Republik Moldau und der WHO basiert auf der erfolgreichen Umsetzung zweijähriger Kooperationsvereinbarungen seit 1994 in wesentlichen Bereichen wie übertragbare Krankheiten, nichtübertragbare Krankheiten, Gesundheitsförderung im gesamten Lebensverlauf, Gesundheitssysteme und gesundheitliche Notlagen. Anknüpfend an ihre Erfahrungen bei der Reformierung des öffentlichen Gesundheitswesens, der primären Gesundheitsversorgung, der psychischen Gesundheitsversorgung und des Krankenversicherungswesens verpflichtet sich die Republik Moldau, die Verwirklichung einer allgemeinen Gesundheitsversorgung, einer der drei Grundsäulen des Europäischen Arbeitsprogramms 2020–2025 und des Allgemeinen Arbeitsprogramms der WHO, voranzutreiben und zu unterstützen. Nach ihren Erfolgen bei der Verbesserung des Zugangs zur Gesundheitsversorgung, vor allem für besonders gefährdete Gruppen, wird die Republik Moldau auch weiterhin globale Initiativen zur Bekämpfung gesundheitlicher Ungleichheiten durch Stärkung von Gesundheitssystemen und Förderung einer ressortübergreifenden Zusammenarbeit zur Verwirklichung einer allgemeinen Gesundheitsversorgung unterstützen. Weitere Prioritäten der Republik Moldau werden die Themenbereiche Gesundheitsförderung und Gesundheitsschutz, Krankheitsprävention, Bekämpfung von Risikofaktoren sowie Gesundheitserziehung und -kompetenz zwecks Annahme und Aufrechterhaltung gesunder Verhaltensweisen sein. Die Erfahrungen der Republik Moldau im Bereich der evidenzgeleiteten EUR/RC71/13 Seite 14 Politikgestaltung zur Bekämpfung von Tabak- und Alkoholkonsum und der Umsetzung der entsprechenden Konzepte in die Praxis werden in die weltweiten Anstrengungen auf diesem Gebiet einfließen, aber auch in die Bewältigung anderer Risikofaktoren wie ungünstige Ernährung und Bewegungsmangel. Angesichts der gegenwärtigen COVID-19-Krise, die erneut die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen Gesundheits-, Landwirtschafts- und Umweltpolitik zur Verhinderung neuer Pandemien verdeutlicht hat, wird die Republik Moldau die Einführung funktionaler Kooperationsmechanismen zwischen diesen drei Politikbereichen unterstützen und fördern. Die Republik Moldau beabsichtigt, die Entwicklung leistungsfähiger Kooperationsmechanismen für die Stärkung der internationalen Gesundheitssicherheit und den Kampf gegen Epidemien und Pandemien zu unterstützen, insbesondere die Überarbeitung, Aktualisierung und Umsetzung der IGV in der Europäischen Region und weltweit. Als Mitglied im Exekutivrat der WHO wird die Republik Moldau die weltweiten Initiativen im Gesundheitsbereich unterstützen und zur Umsetzung der Beschlüsse der Weltgesundheitsversammlung mit dem Ziel der Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden und der Stärkung der Gesundheitssysteme beitragen. Mit freundlichen Grüßen Igor Curov Staatssekretär Geschäftsführender Minister für Gesundheit, Arbeit und soziale Sicherheit EUR/RC71/13 Seite 15 Slowakei Bewerbung der Slowakischen Republik um Mitgliedschaft im Exekutivrat Überblick über die Beziehungen zwischen der Slowakei und der WHO Seit ihrem Beitritt zur WHO hat sich die Slowakische Republik stets für die Verwirklichung der Ziele, des Mandats und der Mission der WHO eingesetzt. Diese Kandidatur der Slowakischen Republik für eine erstmalige Mitgliedschaft im Exekutivrat bringt die Gelegenheit, aber auch die Herausforderung mit sich, Gesundheitsthemen auf nationaler und globaler Ebene voranzubringen. Die Slowakische Republik hat sich im Laufe der letzten Jahre in zunehmendem Maße an der regionsweiten und globalen Gesundheitsagenda beteiligt. Als Beispiele seien hier etwa folgende genannt: 1. Im Jahr 2016 baute die Slowakei im Rahmen ihres Vorsitzes im Rat der Europäischen Union eine Kooperation mit der WHO auf und weiter aus, insbesondere in Bezug auf den Zugang zu Arzneimitteln und Themen wie Tuberkulose, antimikrobielle Resistenzen, Immunisierung und nichtübertragbare Krankheiten. Die Slowakei leitete erfolgreich die Verhandlungen zu Haushaltsfragen im Rahmen der 7. und 8. Konferenz der Vertragsparteien des Rahmenübereinkommens der WHO zur Eindämmung des Tabakgebrauchs und hatte während der 8. Konferenz der Vertragsparteien den stellvertretenden Vorsitz im Ausschuss B inne. 2. Im Zeitraum 2016–2019 war die Slowakei aktives Mitglied im SCRC und hatte während der 70. Weltgesundheitsversammlung den stellvertretenden Vorsitz im Ausschuss B inne. Ab 2018 war die Slowakei aktives Mitglied der Regionalen Beurteilungskommission des SCRC. Im Jahr 2018 trat das Land der Europäischen Gesundheitsinformations-Initiative (EHII) bei. 3. Von Juli 2018 bis Juni 2019 hatte die Slowakei bereits zum fünften Mal die Präsidentschaft der Visegrád-Gruppe (V4) inne und initiierte in dieser Eigenschaft regelmäßige Treffen mit der WHO. 4. In enger Zusammenarbeit mit dem WHO-Regionalbüro für Europa und der Internationalen Organisation für Migration (IOM) organisierte die Slowakei im September 2018 im Rahmen der 73. Tagung der Generalversammlung der Vereinten Nationen auf hoher Ebene zum Thema Tuberkulose in New York eine Nebenveranstaltung über die Beendigung von HIV, Tuberkulose und Virushepatitis. 5. Im Februar 2019 fand in der Slowakei eine Veranstaltung unter Beteiligung zahlreicher Akteure zum Thema „V4 und WHO für den Gesundheitsschutz: Bekämpfung der Tuberkulose“ statt, die einen Beitrag zu den globalen Bemühungen um die Eliminierung der Tuberkulose leisten sollte. 6. Die Slowakei ist Mitglied im Europäischen Beratungsausschuss für Gesundheitsforschung gewesen. EUR/RC71/13 Seite 16 7. Seit 2020 hat der Vertreter der Slowakei den Vorsitz im Exekutivrat der European Public Health Association (EUPHA) inne. 8. Seit 2020 ist die Slowakei zudem in Pilotversuche zur Meldung von Gesundheitsdaten eingebunden (dreifache Milliarden-Zielmarke und SDG in Bezug auf Übersichtsseiten für Gesundheitsdaten, einschließlich einer qualitativen Studie zu Übersichtsseiten zu COVID-19 in der Europäischen Region der WHO). 9. Im Zeitraum 2020–2021 hat die Slowakei eine Pilotinitiative zur Förderung der multilateralen Transparenz bei der internen Koordination der Bewerbungen um eine Mitgliedschaft in den Organen der WHO gestartet, um zu besseren und effizienteren Führungspraktiken beizutragen. 10. Darüber hinaus hat sich die Slowakei im Zeitraum 2020–2021 durch Interaktion mit der Unabhängigen Kommission für Pandemievorsorge und -bekämpfung (IPPR) und dem IGV-Prüfungsausschuss aktiv an der Evaluation der WHO sowie an der Reformierung und Umgestaltung der WHO beteiligt. Prioritäten der WHO mit besonderer Relevanz für die Slowakei und deren diesbezügliche Rolle Die Slowakei erachtet die folgenden Prioritäten als besonders relevant: 1. Coronavirus-Pandemie • Die Slowakei engagiert sich stark für die Bekämpfung von gesundheitlichen und sozialen Ungleichheiten. Im Jahr 2020 leistete die Slowakei weltweit materielle und finanzielle Unterstützung in Höhe von mehr als 10,6 Mio. Euro zur Milderung der Auswirkungen der Pandemie. • Die Slowakei betont die Schwerpunktlegung auf marginalisierte Gemeinschaften insbesondere im Hinblick auf die COVID-19-Pandemie und die Zeit danach und engagiert sich in diesem Zusammenhang als Lastenteiler verschiedener Initiativen in der EU zur Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten und zur Verwirklichung einer allgemeinen Gesundheitsversorgung – u. a. etwa zu Mundgesundheit und den sozialen Determinanten von Gesundheit. Darüber hinaus war die Slowakei an der Leitung globaler Initiativen im Bereich der pädiatrischen Onkologie beteiligt. • Über das Forum der Prüfungsausschüsse erklärt die Slowakei konsequent die Notwendigkeit eines umfassenderen verbindlichen Prüfungssystems für die Vorsorge im Rahmen der IGV sowie der Vereinheitlichung der Datenerfassung und -meldung und der Klärung der Rolle der IGV-Anlaufstellen. • Das WHO-Kooperationszentrum in Vyšné Hágy dient gegenwärtig auch Patienten im Kampf gegen die Coronavirus-Krankheit und nutzt dabei neue Behandlungsansätze, die den weiteren Austausch vorbildlicher Praktiken ermöglichen. EUR/RC71/13 Seite 17 1.1 Bekämpfung der wichtigsten gesundheitlichen Herausforderungen: Übertragbare und nichtübertragbare Krankheiten • Schwerpunktlegung auf Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention: Auf Initiative der Gesundheitsministerin erklärte die Slowakei das Jahr 2019 zu einem Jahr der Prävention unter besonderer Schwerpunktlegung auf medizinische Untersuchungen und die Verantwortung der Bürger für ihre eigene Gesundheit und Bewusstseinsbildung. • Beteiligung an der Initiative für Gesundheitskompetenz und am WHO-Programm für Demonstrationsprojekte zur Gesundheitskompetenz in den Ländern (NHLDP) zur Kontrolle und Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten. 1.2. Resistente Gesundheitssysteme und allgemeine Gesundheitsversorgung Als ein Land, in dem die Gesundheitsversorgung traditionell gut zugänglich und bezahlbar ist, ist die Slowakei weiterhin daran interessiert, seine Maßnahmen zur Bekämpfung gesundheitlicher Ungleichheiten fortzusetzen. Vor Kurzem hat die Slowakei den präventiven Krankenversicherungsschutz ausgeweitet und erkennt weitere Fortschritte auf dem Weg zu einer allgemeinen Gesundheitsversorgung durch die Umsetzung von Maßnahmen, die den sich ständig wachsenden gesundheitlichen Bedürfnissen gerecht werden, darunter: • Überprüfung der Datenmeldung und Gesundheitsinformationssysteme; • Verfügbarkeit von hochwertigen Gesundheitsangeboten durch die Anwendung standardisierter Verfahren zur Prävention, Diagnose und Behandlung; • Verfügbarkeit von Maßnahmen zur Prävention, Gesundheitsförderung, frühzeitigen Diagnose und Behandlung für alle Menschen; • Indikatoren für die Qualität von Gesundheitsangeboten im Hinblick auf soziale Determinanten von Gesundheit und Patientensicherheit. 1.3. Tuberkulose und anfällige Bevölkerungsgruppen Die lange Tradition der intensiven Zusammenarbeit im Bereich der Tuberkulosebekämpfung auf Ebene der der Visegrád-Gruppe, der Europäischen Region und weltweit hat dazu geführt, dass das Staatliche Institut für Tuberkulose, Lungenerkrankungen und Thoraxchirurgie in Vyšné Hágy zum WHO-Kooperationszentrum ernannt wurde. Das Institut erarbeitet Lösungsmodelle für die Arbeit mit anfälligen, ausgegrenzten Bevölkerungsgruppen in Zentraleuropa. Zusammenfassung Im Hinblick auf die persönliche Vertretung der Slowakischen Republik im Exekutivrat der WHO erachtet die slowakische Regierung Prof. Jozef Šuvada, Berater des Ministerpräsidenten im Bereich Gesundheitspolitik, Überzeugungsarbeit und Wissenschaft, als geeigneten Kandidaten, und zwar nicht nur angesichts seiner Erfahrungen im Bereich des öffentlichen Gesundheitsmanagements, sondern auch seines konstruktiven Ansatzes für die Kommunikation mit einer Vielzahl von Partnern. Eduard Heger Stellvertretender Ministerpräsident Kommissarischer Gesundheitsminister EUR/RC71/13 Seite 18 Anhang 2: Nominierungen für die Mitgliedschaft im Exekutivrat – Curricula Vitae NOMINIERUNG FÜR DIE MITGLIEDSCHAFT IM EXEKUTIVRAT DER WHO CURRICULUM VITAE Mitgliedstaat, durch den die Nominierung erfolgt: BELGIEN Familienname: AUWERS Vorname(n): Tom Geschlecht: Männlich Geburtsdatum: 1. Juli 1968 Sprachen: Geben Sie bitte an, welche Arbeitssprachen des Regionalkomitees der/die Kandidat/in ausreichend beherrscht (bitte kreuzen Sie das Zutreffende an und lassen Sie die übrigen Kästchen frei). Sprechen Lesen Schreiben Deutsch Englisch Französisch Russisch Berufliche Ausbildung: Bitte geben Sie bis zu fünf Ihrer wichtigsten beruflichen Qualifikationen an, beginnend mit der zuletzt erworbenen Jahr Master, Interne Rechnungsprüfung (Institut für Verwaltung, Universität Antwerpen) 1999 Master of Management (PUB) (Vlerick Institut für Verwaltung, Universität Gent) 1992 Master, Organisationspsychologie (K.U. Leuven) 1991 Beruflicher Werdegang: Bitte geben Sie zuerst Ihre jetzige Position an, gefolgt von bis zu vier Ihrer wichtigsten vorherigen beruflichen Positionen (bitte nennen Sie bevorzugt Führungspositionen in nationalen Gesundheitsbehörden nahe der politischen Entscheidungsebene) Jahr (Anfang/Ende) Generalsekretär des belgischen Föderalen Öffentlichen Dienstes Volksgesundheit, Sicherheit der Nahrungsmittelkette und Umwelt seit 2017 Leiter der Abteilung Strategie, Internationale Angelegenheiten und Forschung innerhalb des belgischen Föderalen Öffentlichen Dienstes ,Soziale Sicherheit‘, was auch folgende Aufgabe umfasste: Krisenmanager in der Abteilung Behinderungen des belgischen Föderalen Öffentlichen Dienstes ,Soziale Sicherheit‘ (2004–2006) 2003–2017 Stabschef im belgischen Ministerium für den öffentlichen Dienst 2000–2003 Berater des flämischen Ministers für Finanzen und Haushaltslegung im Bereich Leistungssteuerung 1995–1999 Internationale Erfahrung (bitte füllen Sie die folgenden drei Rubriken aus): 1) Teilnahme als Mitglied einer nationalen Delegation an Tagungen von leitenden Organen der WHO oder anderer internationaler oder überstaatlicher Organisationen (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Teilnahme) Jahr (Anfang/Ende) Mitglied des SCRC seit 2019 Leiter bzw. Mitglied der belgischen Delegation bei WHA71-72-73, RC 67-68-69-70, EBSS4-5, EB 142-143-144-145-146-147-148 seit 2017 EUR/RC71/13 Seite 19 Leiter der belgischen Delegation im Gesundheitssicherheitsausschuss der EU seit 2017 Verbindungsbeamter der Benelux-Länder (grenzüberschreitende Zuständigkeit) 2011–2016 Mitglied und Leiter der Delegation auf verschiedenen Missionen (EU-27) 2003–2016 Vertreter Belgiens im Sozialschutzausschuss (SPC) der EU 2003–2016 Mitglied der Expertengruppe des Lisbon Council (Collège d’Europe) 2011–2013 2) Erfahrung als Vorsitzende/r eines leitenden Organs oder internationalen Verhandlungsgremiums (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Erfahrung; bitte geben Sie Name des Organs/Gremiums sowie Tagung und Jahr oder Sitzungsperiode an) Jahr (Anfang/Ende) Vorsitzender der Arbeitsgruppe des SCRC zur Arbeit von WHO/Europa auf der Länderebene seit 2020 3) Tätigkeit in internationalen Organisationen als amtliche/r oder unabhängige/r Experte/Expertin (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu der Organisation, Ihrer Position und der zeitlichen Dauer Ihrer Tätigkeit) Jahr (Anfang/Ende) Nachgewiesene Fähigkeit zur Koordination, Kooperation und Kommunikation auf nationaler und internationaler Ebene (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu Ihrer Koordinationsarbeit für hochrangige nationale oder internationale fachliche oder politische Programme oder zu anderen einschlägigen Erfahrungen) Jahr (Anfang/Ende) Präsident des Kollegiums der Generalsekretäre des föderalen öffentlichen Dienstes seit 2019 Vorsitzender des Verwaltungsausschusses „Fedhealth“ (verantwortlich für die Umgestaltung der acht föderalen Verwaltungsbezirke im belgischen Gesundheitswesen) seit 2017 Vizepräsident (2017) des Föderalen Wissenszentrums Gesundheitsversorgung (KCE) in Belgien seit 2017 Vorstandsmitglied der föderalen Plattform für e-Gesundheit in Belgien seit 2015 Mitglied und Ehrenmitglied des Kollegiums der Träger der sozialen Sicherheit seit 2013 Leiter des Koordinationsmechanismus für Belgien bei der UN- Behindertenrechtskonvention in New York 2003–2016 Chefunterhändler für bilaterale Sozialversicherungsabkommen Belgiens (u. a. mit der Türkei, der Republik Moldau, Israel, Brasilien, Marokko und Japan) 2003–2016 Koordinator der belgischen EU-Ratspräsidentschaft (soziale Angelegenheiten) 2010 Titel, Name und Position der Person, durch die die Nominierung erfolgt Frank Vandenbroucke Vizepremierminister und Minister der Sozialen Angelegenheiten und der Volksgesundheit EUR/RC71/13 Seite 20 NOMINIERUNG FÜR DIE MITGLIEDSCHAFT IM EXEKUTIVRAT DER WHO CURRICULUM VITAE Mitgliedstaat, durch den die Nominierung erfolgt: REPUBLIK MOLDAU Familienname: CUROV Vorname(n): Igor Geschlecht: Männlich Geburtsdatum: 9. August 1976 Sprachen: Geben Sie bitte an, welche Arbeitssprachen des Regionalkomitees der/die Kandidat/in ausreichend beherrscht (bitte kreuzen Sie das Zutreffende an und lassen Sie die übrigen Kästchen frei). Sprechen Lesen Schreiben Deutsch Englisch Französisch Russisch Berufliche Ausbildung: Bitte geben Sie bis zu fünf Ihrer wichtigsten beruflichen Qualifikationen an, beginnend mit der zuletzt erworbenen Jahr Master-Diplom in Wirtschaftswissenschaften, Master-Studiengang „Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit“, International Institute of Management IMI-NOVA, Chisinau (Republik Moldau) 2019 Bachelor in Wirtschaftswissenschaften, allgemeine Fachrichtung: Volkswirtschaftslehre, Berufsausbildung: Unternehmensführung und -verwaltung, International Institute of Management IMI-NOVA, Chisinau (Republik Moldau) 2017 USMF „Nicolae Testemitanu“, Fachprofil Medizin, Fakultät für Allgemeinmedizin, Fachrichtung Familienmedizin, Postgraduiertenstudium in Chisinau (Republik Moldau) 2006 Hochschulabschluss, Fachrichtung Allgemeinmedizin, USMF „Nicolae Testemitanu“, Fachprofil Medizin, Fakultät für Allgemeinmedizin, Chisinau 2001 Hochschulabschluss, Felcer-Institut für fachärztliche Ausbildung der Republik Moldau, Chisinau 1995 Beruflicher Werdegang: Bitte geben Sie zuerst Ihre jetzige Position an, gefolgt von bis zu vier Ihrer wichtigsten vorherigen beruflichen Positionen (bitte nennen Sie bevorzugt Führungspositionen in nationalen Gesundheitsbehörden nahe der politischen Entscheidungsebene) Jahr (Anfang/Ende) Staatssekretär, Ministerium für Gesundheit, Arbeit und soziale Sicherheit, Republik Moldau seit 2021 Stellvertretender Ärztlicher Direktor, Institut für Notfallmedizin, Republik Moldau 2020–2021 Geschäftsführender Stellvertretender Ärztlicher Direktor, Institut für Notfallmedizin, Republik Moldau 2018–2020 Leiter, Klinische Abteilung für Notfallmedizin, Institut für Notfallmedizin, Republik Moldau 2009–2018 Internationale Erfahrung (bitte füllen Sie die folgenden drei Rubriken aus): 1) Teilnahme als Mitglied einer nationalen Delegation an Tagungen von leitenden Organen der WHO oder anderer internationaler oder überstaatlicher Organisationen (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Teilnahme) Jahr (Anfang/Ende) EUR/RC71/13 Seite 21 2) Erfahrung als Vorsitzende/r eines leitenden Organs oder internationalen Verhandlungsgremiums (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Erfahrung; bitte geben Sie Name des Organs/Gremiums sowie Tagung und Jahr oder Sitzungsperiode an) Jahr (Anfang/Ende) Mitglied des Ausschusses für die Entwicklung und Umsetzung des Gesundheitsinformationssystems „Medizinische Hilfe im Krankenhaus“ 2017 Mitglied der Arbeitsgruppe für Organisation, Funktionsfähigkeit und Praxis in Notaufnahmen 2017 3) Tätigkeit in internationalen Organisationen als amtliche/r oder unabhängige/r Experte/Expertin (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu der Organisation, Ihrer Position und der zeitlichen Dauer Ihrer Tätigkeit) Jahr (Anfang/Ende) Mitglied des Gesundheitsrates der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten 2021 Nachgewiesene Fähigkeit zur Koordination, Kooperation und Kommunikation auf nationaler und internationaler Ebene (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu Ihrer Koordinationsarbeit für hochrangige nationale oder internationale fachliche oder politische Programme oder zu anderen einschlägigen Erfahrungen) Jahr (Anfang/Ende) Europäisches Nachbarschaftsinstrument, Gemeinsames Operationelles Programm zwischen Rumänien und der Republik Moldau 2014–2020, grenzüberschreitende Zusammenarbeit Rumänien – Republik Moldau zur Erhöhung der Sicherheit durch Verbesserung der Betriebsinfrastruktur des Mobilen Notfalldienstes für Befreiung und Wiederbelebung (SMURD), durch Intensivierung der Ausbildung und Aufrechterhaltung der Handlungsfähigkeit von Gesundheitspersonal in Notsituationen 2019–2022 Bilaterale Zusammenarbeit: Lettland – Republik Moldau Wissenstransfer durch digitale Lösungen und professionelle Zusammenarbeit während und nach der COVID-19-Pandemie 2020 Bilaterale Zusammenarbeit: Estland – Republik Moldau Verbesserung der Qualität der medizinischen Versorgung in der Republik Moldau 2019 Titel, Name und Position der Person, durch die die Nominierung erfolgt Denis Cernelea Staatssekretär Ministerium für Gesundheit, Arbeit und soziale Sicherheit EUR/RC71/13 Seite 22 NOMINIERUNG FÜR DIE MITGLIEDSCHAFT IM EXEKUTIVRAT DER WHO CURRICULUM VITAE Mitgliedstaat, durch den die Nominierung erfolgt: SLOWAKEI Familienname: ŠUVADA Vorname(n): Jozef Geschlecht: Männlich Geburtsdatum: 13. August 1980 Sprachen: Geben Sie bitte an, welche Arbeitssprachen des Regionalkomitees der/die Kandidat/in ausreichend beherrscht (bitte kreuzen Sie das Zutreffende an und lassen Sie die übrigen Kästchen frei). Sprechen Lesen Schreiben Deutsch Englisch Französisch Russisch Berufliche Ausbildung: Bitte geben Sie bis zu fünf Ihrer wichtigsten beruflichen Qualifikationen an, beginnend mit der zuletzt erworbenen Jahr Professor für Sozialmedizin und Sozialarbeit an der Sankt-Elisabeth-Universität für Gesundheits- und Sozialwissenschaften, Bratislava 2019 Professor für Gesundheitsverwaltung und Führungskompetenz im Gesundheitswesen, University of Scranton, Vereinigte Staaten 2017 Spezialisierung in: Pädiatrische Hämatologie und Onkologie (2014); Pädiatrische Palliativmedizin (2012); Pädiatrie (2011); Infektionskrankheiten und Tropenmedizin (2009); Postgraduiertendiplome in: Executive MBA – Führungskompetenz im Gesundheitswesen (2015); Master-Diplom in Naturwissenshaften (M.Sc.) (2010); Master-Diplom im Fach Öffentliche Gesundheit (2010); Master-Diplom in Tropenmedizin (2009) 2015 Promotion in: Sozialmedizin (2012) und Gesundheitswissenschaften (2010), beides an der Sankt-Elisabeth-Universität für Gesundheits- und Sozialwissenschaften, Bratislava 2012 Allgemeinmedizin, Doktor der Medizin, Comenius-Universität Bratislava 2006 Beruflicher Werdegang: Bitte geben Sie zuerst Ihre jetzige Position an, gefolgt von bis zu vier Ihrer wichtigsten vorherigen beruflichen Positionen (bitte nennen Sie bevorzugt Führungspositionen in nationalen Gesundheitsbehörden nahe der politischen Entscheidungsebene) Jahr (Anfang/Ende) Berater des Ministerpräsidenten und Gesundheitsministers für COVID-19-bezogene Angelegenheiten Direktor des Nationalen Klinischen Krisenstabs Oberster Verantwortlicher für die Entwicklung nationaler Leitlinien für Gesundheitsschutz und klinische Praxis, Gesundheitsministerium der Slowakischen Republik seit 2020 2020 seit 2017 Sonderberater des Gesundheitsministers für Gesundheitspolitik, Überzeugungsarbeit und Gesundheitswissenschaften; oberster Verantwortlicher für die nationalen Normen in Bezug auf COVID-19; Nationale Ansprechperson der WHO für die Indikatoren für allgemeine Gesundheitsversorgung, Gesundheitsministerium der Slowakischen Republik seit 2017 EUR/RC71/13 Seite 23 Dekan, Fakultät für öffentliche Gesundheit und Sozialwissenschaften, Sankt- Elisabeth-Universität für Gesundheits- und Sozialwissenschaften, Bratislava seit 2014 Stellvertretender Vorsitzender, SIOP-PODC (Internationale Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie – Pädiatrische Onkologie in Entwicklungsländern) (2010– 2018); Abteilung Pädiatrische Hämatologie und Onkologie, Kinderlehrkrankenhaus, Bratislava (2014–2015) 2010–2018 Leiter des Nationalen Zentrums für Pädiatrie, Krebs- und Palliativversorgung, Gesundheitsministerium, Uganda 2010–2014 Internationale Erfahrung (bitte füllen Sie die folgenden drei Rubriken aus): 1) Teilnahme als Mitglied einer nationalen Delegation an Tagungen von leitenden Organen der WHO oder anderer internationaler oder überstaatlicher Organisationen (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Teilnahme) Jahr (Anfang/Ende) Exekutivrat der WHO, Genf, Mitglied und später Leiter der Delegation 2018–2020 Weltgesundheitsversammlung, Genf, Mitglied und später Leiter der Delegation 2018–2019 69. Tagung des WHO-Regionalkomitees für Europa, Kopenhagen, Mitglied der Delegation und Teamleiter 2019 Slowakische Präsidentschaft der Visegrád-Gruppe, Tagung der Stellvertretenden Gesundheitsminister mit dem WHO-Regionaldirektor für Europa (Hohe Tatra, Slowakei); Mitglied der slowakischen Delegation, Teamleiter im Podium „V4 und WHO: Allgemeine Gesundheitsversorgung und Ziele für nachhaltige Entwicklung in der V4-Region“ 2019 73. Tagung der Generalversammlung der Vereinten Nationen auf hoher Ebene zum Thema nichtübertragbare Krankheiten, Mitglied der Delegation der Slowakischen Republik und Referent in der Podiumsdiskussion „Intensivierung der akteurs- und ressortübergreifenden Maßnahmen zur Prävention und Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten im Kontext der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ 2018 Teilnahme an der Nebenveranstaltung auf der 73. Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York mit Beteiligung des WHO-Regionalbüros für Europa und der IOM als Teamleiter und Referent bei einer Podiumsdiskussion, die zu einem Gemeinsamen Positionspapier der Vereinten Nationen zur Beendigung von HIV, Tuberkulose und Virushepatitis durch ressortübergreifende Zusammenarbeit in Europa und Zentralasien führte 2018 Teilnahme an der 68. Tagung des WHO-Regionalkomitees für Europa in Rom als Mitglied der Delegation und subregionaler Teamleiter der ersten gemeinsamen Erklärung der Visegrád-Staaten über die Indikatoren aus dem Gemeinsamen Kontrollrahmen zur Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung 2018 2) Erfahrung als Vorsitzende/r eines leitenden Organs oder internationalen Verhandlungsgremiums (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Erfahrung; bitte geben Sie Name des Organs/Gremiums sowie Tagung und Jahr oder Sitzungsperiode an) Jahr (Anfang/Ende) Ko-Leiter der Unterarbeitsgruppe Indikatoren der Europäischen Gesundheitsinformations-Initiative der WHO (EHII) aus der Teilregion V4 mit Teilnehmern von WHO, OECD, EU-Kommission, EUROSTAT, ECDC und sechs Mitgliedstaaten 2018–2019 Vorsitzender der Arbeitsgruppe für innovative Standardinstrumente und -verfahren im Gesundheitsbereich (Infektionskrankheiten, Krebs-, Herz-Kreislauf-, Lungen- und Stoffwechselerkrankungen, endokrinologische, neurodegenerative und psychische Erkrankungen) der Gesundheitsminister der Visegrád-Gruppe während der slowakischen Präsidentschaft 2018–2019 Mitglied des Kernverhandlungsteams beim Weltgipfel über Patientensicherheit, Tokio 2018 EUR/RC71/13 Seite 24 Stellvertretender Vorsitzender, International Chemotherapy and Catastrophic Medicine seit 2012 Vorstandsvorsitzender, St. Charles Lwanga Buikwe Hospital (2012–2013), Health Initiatives Association (Development and Humanitarian Aid Public – Partnerschaft nichtstaatlicher Organisationen für Kinder mit HIV/Aids, Flüchtlinge und Palliativversorgung in Uganda, Südsudan, Burundi, Äthiopien, Kenia und Libanon; Arbeitsschwerpunkte auf Gesundheitsinterventionen, -erziehung, und -kompetenz sowie Überzeugungsarbeit zugunsten marginalisierter anfälliger Personen und Gemeinschaften) seit 2011 Stellvertretender Vorsitzender, SIOP-PODC (Internationale Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie – Pädiatrische Onkologie in Entwicklungsländern) 2010–2018 Mitwirkung im Evaluationsteam von CDC, WHO und ITT zur Lagebewertung und Programmgestaltung im Bereich HIV/Aids in der Kirgisischen Republik (auf Einladung der Regierung in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen, dem CDC und der WHO) 2011 Vorsitzender des Staatlichen Entwicklungsprogramms: Verhandlungen zwischen den Konfliktparteien der Stämme Dinka und Gura und Umsetzung der Gesundheitsversorgung in Mapuordit (Südsudan) 2008–2009 3) Tätigkeit in internationalen Organisationen als amtliche/r oder unabhängige/r Experte/Expertin (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu der Organisation, Ihrer Position und der zeitlichen Dauer Ihrer Tätigkeit) Jahr (Anfang/Ende) International Tropic Team, Stellvertretender Vorsitzender mit Zuständigkeit für die Erforschung übertragbarer Krankheiten (HIV, Tuberkulose), vernachlässigte Krankheiten und Flüchtlingsangelegenheiten, in Zusammenarbeit mit SlovakAid sowie Organisationen der Vereinten Nationen für Entwicklung und humanitäre Hilfe (UNHCR, UNICEF, IOM, UNFDP und WHO) seit 2006 Internationale Initiative der WHO zur Bekämpfung von Krebs bei Kindern (WHO ICCI), Mitwirkung in sechs ICCI-Arbeitsgruppen (Patientensicherheit, Leitlinien, Zugang zu innovativen Medizinprodukten, Diagnose- und Behandlungsangebote für Länder mit niedrigem Volkseinkommen) seit 2018 Mitglied im Projekt MOCHA (unter der Schirmherrschaft der European Pediatric Association) als Ländervertreter seit 2018 SIOP (Internationale Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie), Einführung von Palliativversorgung, Diagnose und Behandlung pädiatrischer Krebserkrankungen in Entwicklungsländern, Gemeinsames Ausbildungsprogramm für pädiatrische Onkologie, St Jude Hospital, Vereinigte Staaten seit 2009 CDC Uganda, Medizinischer Leiter (Affenpocken-Epidemien in Uganda; Ebola- und Gelbfieber-Epidemien im Südsudan; nationale Programme für Tuberkulose und HIV in Uganda; humanitäre und Gesundheitskrise vierten Grades in Burundi) 2012–2017 IOM, Medizinischer Leiter in Flüchtlingslagern in Mapuordit (Südsudan) und Dbayeh bei Beirut (Libanon) 2013–2014 Tätigkeit als Arzt am Zentrum Mapuordit (Südsudan) für Ärzte ohne Grenzen und Mitwirkung an der Einrichtung des örtlichen Gesundheitszentrums, des HIV- Programms und des Schulungszentrums in Rutovu (Burundi) 2008–2009 Koordinator eines Gesundheits- und Sozialprojektes in einem Flüchtlingslager in Dbayeh bei Beirut (Libanon) (Beratung, Überzeugungsarbeit und Koordinierung von Gesundheits- und Sozialangeboten) seit 2012 EUR/RC71/13 Seite 25 Nachgewiesene Fähigkeit zur Koordination, Kooperation und Kommunikation auf nationaler und internationaler Ebene (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu Ihrer Koordinationsarbeit für hochrangige nationale oder internationale fachliche oder politische Programme oder zu anderen einschlägigen Erfahrungen) Jahr (Anfang/Ende) Führender nationaler Experte für medizinische Standards in Verbindung mit COVID- 19 in Zusammenarbeit mit dem Hauptbüro und dem Regionalbüro für Europa der WHO seit 2020 Verantwortlicher für die Nationale Projektinitiative zur Entwicklung von Leitlinien für Prävention, Gesundheitsschutz und klinische Praxis beim Gesundheitsministerium der Slowakischen Republik seit 2017 Nationale Ansprechperson der WHO für Indikatoren für allgemeine Gesundheitsversorgung seit 2017 Koordinations- und Kommunikationsarbeit bei mehreren regionsweiten Initiativen in Zusammenarbeit mit dem WHO-Regionalbüro für Europa: 1) Beitrag zu der Initiative, die zu einer Reihe von Konsultationen über die Effektivität von Vorsorgeuntersuchungen in der Europäischen Region der WHO führte, in Zusammenarbeit mit der Abteilung Nichtübertragbare Krankheiten und Gesundheitsförderung im gesamten Lebensverlauf (seit 2018) 2) Beitrag zur Verwirklichung der Ziele der Europäischen Region in den Bereichen digitale Gesundheit und JMF-Indikatoren und Federführung bei der Bewertung des nationalen Gesundheitsinformationssystems in der Slowakei in Zusammenarbeit mit der Abteilung Information, Evidenz, Forschung und Innovation (DIR) (2019–2020) seit 2017 Projektleiter und wissenschaftlicher Mitarbeiter, Ausbildung und Anwendung in internationalen Wissenschaftsverbänden im Bereich Kindergesundheit: z. B. Cure4Kids im Bereich pädiatrische Onkologie (St Jude Hospital, USA), Projekt MOCHA (gesundheitliche Ungleichheiten bei Kindern und Jugendlichen in der EU, European Pediatric Association), und Gründer der Plattform SPAY (Soziale Pathologie unter Jugendlichen) und der Health Initiatives Association seit 2008 Leiter der Arbeitsgruppe für das Projekt über Leitlinien für die Gesundheit von Migranten am Karolinska-Universitätskrankenhaus in Stockholm (2016); umfassende Leitlinien für den Umgang mit HIV-infizierten Kindern und Jugendlichen in Ländern mit niedrigem bis mittlerem Volkseinkommen, Baylor College of Medicine in Kampala und Mildmay) 2008–2011 Mitglied von fachlichen Beiräten und Projekten in einer Reihe von medizinischen und humanitären Organisationen (s. o.) sowie dem Verband der Privatärzte in Uganda, der East Africa Health Care Federation, ECCO, ESMO, der American Oncological Association, der Internationalen AIDS-Gesellschaft, der International Society for Disease Surveillance, dem Ugandan Medical Council, der Association of Medical Genetics, der Association of Infectious Diseases, dem Slowakischen Ärzteverband, dem Slowakischen Ärzterat, dem Slowakischen Verband für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie und der International Society of Antimicrobial Chemotherapy seit 2006 Mitwirkung im Evaluationsteam von CDC und ITT zur Lagebewertung und Programmgestaltung im Bereich HIV/Aids in der Kirgisischen Republik seit 2011 Titel, Name und Position der Person, durch die die Nominierung erfolgt Eduard Heger Stellvertretender Ministerpräsident Kommissarischer Gesundheitsminister EUR/RC71/13 Seite 26 Anhang 3: Exekutivrat der Weltgesundheitsorganisation – Historischer Überblick über die Mitgliedschafta von Ländern aus der Europäischen Region von 1995 bis 2022 Land WHA 48
 1995 WHA 49
 1996 WHA 50
 1997 WHA 51
 1998 WHA 52
 1999 WHA 53
 2000 WHA 54
 2001 WHA 55
 2002 WHA 56
 2003 WHA 57 2004 WHA 58 2005 WHA 59 2006 WHA 60 2007 WHA 61 2008 WHA 62 2009 WHA 63 2010 WHA 64
 2011 WHA 65
 2012 WHA 66
 2013 WHA 67
 2014 WHA 68
 2015 WHA 69
 2016 WHA 70
 2017 WHA 71
 2018 WHA 72
 2019 WHA 73
 2020 WHA 74
 2021 WHA 75
 2022 Albanien X XXX XXX X Andorra X XXX XXX X Armenien X XXX XXX X Aserbaidschan X XXX XXX X X XXX XXX X Belarus X XXX Belgien X XXX XXX X X XXX XXX X Bosnien und Herzegowina Bulgarien Dänemark X XXX XXX X X XXX Deutschland X XXX XXX X X XXX XXX X X XXX XXX X Estland X XXX XXX X Finnland XXX XXX X X XXX XXX X Frankreich XXX XXX X X XXX XXX X X XXX XXX X X XXX XXX X X XXX XXX X X XXX Georgien X XXX XXX X Griechenland Irland X XXX XXX X Island X XXX XXX X Israel XXX X X XXX XXX X Italien X XXX XXX X X XXX XXX X Kasachstan X XXX XXX X X XXX XXX X Kirgisistan Kroatien X XXX XXX X X XXX XXX X Lettland X XXX XXX X Litauen X XXX XXX X X XXX XXX X Luxemburg X XXX XXX X Malta X XXX XXX X Monaco Montenegro Niederlande X XXX XXX X X XXX XXX X Nordmazedonien Norwegen X XXX XXX X X XXX XXX X Österreich X XXX XXX X Polen X XXX XXX X Portugal X X XXX XXX X EUR/RC71/13 Seite 27 Land WHA 48
 1995 WHA 49
 1996 WHA 50
 1997 WHA 51
 1998 WHA 52
 1999 WHA 53
 2000 WHA 54
 2001 WHA 55
 2002 WHA 56
 2003 WHA 57 2004 WHA 58 2005 WHA 59 2006 WHA 60 2007 WHA 61 2008 WHA 62 2009 WHA 63 2010 WHA 64
 2011 WHA 65
 2012 WHA 66
 2013 WHA 67
 2014 WHA 68
 2015 WHA 69
 2016 WHA 70
 2017 WHA 71
 2018 WHA 72
 2019 WHA 73
 2020 WHA 74
 2021 WHA 75
 2022 Republik Moldau X XXX XXX X Rumänien X XXX XXX X X XXX XXX X Russische Föderationc XXX XXX X X XXX XXX X X XXX XXX X X XXX XXX X X XXX XXX X X XXX XXX San Marino Schweden X XXX XXX X X XXX XXX X Schweiz X XXX XXX X X XXX XXX X Serbiend X XXX XXX X Slowakei Slowenien X XXX XXX X X XXX Spanien X XXX XXX X Tadschikistan X XXX XXX X Tschechien X XXX XXX X Türkei XXX X X XXX XXX X X XXX XXX X Turkmenistan Ukraine Ungarn X XXX XXX X Usbekistan X XXX XXX X Vereinigtes Königreich X X XXX XXX X X XXX XXX X X XXX XXX X X XXX XXX X X XXX XXX Zypernb X XXX XXX X Jahre vor Beginn der WHO-Mitgliedschaft sind grau unterlegt. a Gemäß Regel 105 der Geschäftsordnung der Weltgesundheitsversammlung beginnt „die Amtszeit eines Mitgliedstaats, der zur Entsendung eines Mitglieds in den Exekutivrat berechtigt ist, unmittelbar nach Beendigung der Sitzung der Weltgesundheitsversammlung, in der der betreffende Mitgliedstaat gewählt wurde, und endet unmittelbar nach Beendigung der Sitzung der Weltgesundheitsversammlung, in der der Mitgliedstaat durch einen anderen abgelöst wird“. b Gemäß der Resolution WHA56.16 (Mai 2003) von der WHO-Region Östlicher Mittelmeerraum zur Europäischen Region der WHO überführt. c Die Mitgliedschaft der ehemaligen UdSSR ist auf die Russische Föderation übergegangen. d Ehemaliges Serbien und Montenegro. EUR/RC71/13 Seite 28 Anhang 4: Nominierungen für die Mitgliedschaft im Ständigen Ausschuss des Regionalkomitees für Europa – Absichtserklärungen Frankreich Absichtserklärung Frankreichs betreffend der Nominierung für eine Mitgliedschaft im Ständigen Ausschuss des Regionalkomitees (SCRC) der Weltgesundheitsorganisation Seit vielen Jahren ist Frankreich als eines der Gründungsmitglieder der Weltgesundheitsorganisation an der Aufrechterhaltung einer engen Zusammenarbeit mit der WHO gelegen. Dieses Bekenntnis zeigt sich in erster Linie an der aktiven Mitwirkung Frankreichs in verschiedenen leitenden Organen der WHO (vor allen Dingen im Exekutivrat, in dem Frankreich bereits von 2015 bis 2018 Mitglied war und in dem es ab Mai 2021 ein neues Mandat übernehmen wird) und im WHO-Regionalbüro für Europa. In der Tat hat sich Frankreich von 2013 bis 2017 intensiv in den leitenden Organen von WHO/Europa engagiert, und zwar durch sein Mandat im Ständigen Ausschuss des Regionalkomitees (2013–2016), aber auch dadurch, dass es nacheinander den stellvertretenden Vorsitz, den Vorsitz und den Ehrenvorsitz des SCRC innehatte. Sein Engagement zeigt sich zudem in der Formalisierung mehrjähriger Rahmenvereinbarungen seit 2003, durch die diese Partnerschaft Teil eines ehrgeizigen globalen Ansatzes wurde. Die Rahmenvereinbarung 2020–2025 ist der jüngste Beweis des Engagements Frankreichs und trägt in vollem Umfang zur Verwirklichung der globalen gesundheitspolitischen Prioritäten aus dem Dreizehnten Allgemeinen Arbeitsprogramm der WHO und dem Europäischen Arbeitsprogramm 2020–2025 bei. Innerhalb dieses strategischen Rahmens entwickelt Frankreich konkrete Pläne für die Zusammenarbeit mit dem WHO-Hauptbüro, den Regionalbüros (insbesondere dem WHO-Regionalbüro für Europa) und Sonderbüros wie dem Büro für gesundheitliche Notlagen in Lyon. Frankreich ermöglicht ferner den Austausch von Erfahrungen, u. a. durch seine verschiedenen Kooperationszentren und internationalen, länderübergreifenden Projekte wie das Aktionsnetzwerk für die Nährwertkennzeichnung, in dem Frankreich eine der treibenden Kräfte ist. Frankreich steht der WHO bei ihrer fachlichen und wissenschaftlichen Unterstützung der Gesundheitsbehörden in den Mitgliedstaaten zur Seite, um eine bessere Bereitschaftsplanung, Widerstandsfähigkeit und Leistung in allen Instanzen der Gesundheitssysteme zu gewährleisten, und befürwortet die Umsetzung entschlossener Maßnahmen, die an internationalen und europäischen (EU-) Initiativen ausgerichtet sind. In dieser Hinsicht ist Frankreich insbesondere in folgenden Bereichen engagiert: • der anhaltenden Bekämpfung gesundheitlicher Ungleichgewichte durch die Stärkung der Gesundheitssysteme und die Ausweitung des Zugangs zu öffentlichen Gesundheitsgütern zur Verwirklichung einer allgemeinen Gesundheitsversorgung im Rahmen der gesundheitsbezogenen Ziele für nachhaltige Entwicklung; • der fortgesetzten Arbeit zugunsten der internationalen Gesundheitssicherheit, die im gegenwärtigen Kontext von besonderer Bedeutung ist, durch eine Fokussierung EUR/RC71/13 Seite 29 auf die Bereiche digitale Gesundheit und Innovation sowie den einheitlichen Gesundheitsansatz, der auch Ökosysteme umfassen würde; • dem Einsatz für Gesundheitsprävention und Gesundheitsförderung (insbesondere im Bereich psychische Gesundheit), der Reduzierung von Risikofaktoren (einschließlich umweltbezogener Risiken, durch seine starke Beteiligung an der Arbeit des Prozesses Umwelt und Gesundheit in Europa und des Paneuropäischen Programms Verkehr, Gesundheit und Umwelt (THE PEP)) sowie der Verbesserung der Gesundheitskompetenz; • der Unterstützung der Einrichtung der WHO-Akademie und ihrer bereichsübergreifenden unterstützenden Rolle zugunsten einer effizienten Umsetzung aller Maßnahmen im Bereich der globalen Gesundheit. Durch die Nominierung von Prof. Jérôme Salomon, Generaldirektor für Gesundheit im Ministerium für Solidarität und Gesundheit, als Vertreter Frankreichs im Ständigen Ausschuss des WHO-Regionalkomitees für Europa möchte Frankreich auf die Verwirklichung dieser Prioritäten hinarbeiten und sich an deren Umsetzung beteiligen. Durch diese Nominierung bekräftigt Frankreich seine Unterstützung von und seine Verpflichtung gegenüber WHO/Europa für eine koordinierte Reaktion auf die gesundheitlichen Herausforderungen in der Europäischen Region. EUR/RC71/13 Seite 30 Montenegro Montenegro – Nominierung für eine Mitgliedschaft im Ständigen Ausschuss des WHO-Regionalkomitees für Europa Sehr geehrter Herr Regionaldirektor, die montenegrinische Regierung würde gerne Frau Mirjana Djuranovic, Leiterin der Abteilung für berufliche Regulierung beim Gesundheitsministerium von Montenegro und Nationale Koordinatorin für die WHO, als Kandidatin für einen Sitz im Ständigen Ausschuss des WHO-Regionalkomitees für Europa nominieren. Mit dieser Kandidatur möchten wir in erster Linie die einzigartige Rolle der WHO als wichtiger Partner bei der Förderung der Entwicklung von Gesundheitssystemen und der Stärkung des Reformprozesses in unserem Land und in der gesamten Europäischen Region hervorheben. Im Laufe der Jahre hat die Weltgesundheitsorganisation unser Land in erheblichem Maße sowohl in fachlicher als auch finanzieller Hinsicht dabei unterstützt, zentralen Herausforderungen im Bereich der öffentlichen Gesundheit zu begegnen. In diesem wie auch im letzten Jahr war die Unterstützung der WHO für uns von erheblicher Bedeutung, während die beispiellose COVID-19-Krise die Welt erschütterte. Montenegro war keine Ausnahme und unser Land wurde von der Krise hart getroffen. Die WHO wie auch andere Organisationen der Vereinten Nationen passten ihre strategischen Stoßrichtungen an, um den Ländern im Kampf gegen die gesundheitliche wie auch sozioökonomische Krise zu helfen. Montenegro unterstützt nachdrücklich die Arbeit der WHO als federführende Organisation, unter Schwerpunktlegung auf einer Verbesserung der Gesundheit, Sicherheit für die Welt und Hilfe für die Schwächsten. In Montenegro wurden viele wichtige Veranstaltungen und Tagungen abgehalten, zu denen Frau Djuranovic einen Beitrag geleistet hat und an denen sie beteiligt war. Frau Djuranovic fördert die Aktivitäten der WHO in Montenegro, trägt zur Stärkung der Stimme der WHO auf allen Ebenen des Landes bei und ist gleichzeitig für die Koordination mit anderen Organisationen zuständig und leistet Unterstützung bei der Vermittlung von Informationen und Erläuterungen an das Gesundheitsministerium zu den Konzepten der leitenden Organe der WHO im Bereich Gesundheitssysteme und Gesundheitspolitik. Frau Djuranovic war in die Umsetzung des Programms der zweijährigen Kooperationsvereinbarungen Montenegros in verschiedenen Politikbereichen eingebunden. Montenegro befindet sich in einer epidemiologischen Übergangsphase. Nichtübertragbare Krankheiten sind zur wichtigsten Todesursache geworden. Montenegro wird seine langjährige Unterstützung der WHO in allen Aspekten der Maßnahmen gegen nichtübertragbare Krankheiten fortsetzen, insbesondere zur Steuerung des Tabak- und Alkoholkonsums, aber auch im Hinblick auf Ernährung und Bewegungsmangel. Wirksame Maßnahmen gegen häufige Risikofaktoren nichtübertragbarer Krankheiten werden von Montenegro durch den Nationalrat für die Prävention und Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten, in dem Frau Djuranovic das Amt der Sekretärin innehat, sowie durch das beim Südosteuropäischen Gesundheitsnetzwerk (SEEHN) angesiedelte Zentrum für regionale Gesundheitskooperation gefördert. Montenegro hat die Agenda 2030 in nationale Politik umgesetzt und anerkannt, dass Gesundheit eine Grundvoraussetzung für und das Ergebnis von nachhaltiger Entwicklung ist. Die Verbesserung der Gesundheit und der Abbau von Ungleichheiten erfordern die EUR/RC71/13 Seite 31 kontinuierliche Stärkung der primären Gesundheitsversorgung sowie die Stärkung der finanziellen Absicherung. Montenegro setzt sein Engagement zur Erreichung dieses Ziels fort. Im Rahmen seiner Mitgliedschaft im SCRC wird Montenegro seine Bemühungen um eine Erhöhung der Wirksamkeit der Arbeit und Stellung der WHO gegenüber anderen maßgeblichen Akteuren in einem sich verändernden Umfeld intensivieren. Darüber hinaus wird Montenegro sein Engagement gegenüber der WHO ausweiten und die im GPW 13 definierten Prioritäten, einschließlich der Stärkung des Gesundheitspersonals, was insbesondere in kleineren Ländern und Beitrittsländern zur EU von großer Bedeutung ist, verfolgen. Montenegro wird sich insbesondere der Umsetzung des Europäischen Arbeitsprogramms 2020–2025 und dessen nachstehenden zentralen Prioritäten widmen: 1. Allmähliche Verwirklichung einer allgemeinen Gesundheitsversorgung 2. Schutz vor gesundheitlichen Notlagen 3. Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden Sehr geehrter Herr Regionaldirektor, ich freue mich, Frau Mirjana Djuranovic als montenegrinische Kandidatin für die Mitgliedschaft im SCRC der Weltgesundheitsorganisation zu nominieren. Ich bin davon überzeugt, dass Frau Mirjana Djuranovic als montenegrinische Vertreterin durch ihr starkes Engagement zur Stärkung der WHO beitragen wird. Da uns die Mitgliedschaft im SCRC ermöglichen würde, eine aktivere Rolle bei der Arbeit der WHO in der Europäischen Region einzunehmen und uns noch stärker in diese Arbeit einzubringen, ist Montenegro hochmotiviert, Mitglied des SCRC zu werden. Darüber hinaus ist es bereits mehr als zehn Jahre her, dass Montenegro zuletzt Mitglied des SCRC war. Wir wären überaus dankbar, wenn die Mitgliedstaaten in der Europäischen Region der WHO die Bewerbung der montenegrinischen Kandidatin unterstützen würden. Erlauben Sie mir, Herr Regionaldirektor, die Versicherung meiner höchsten Wertschätzung. Mit freundlichen Grüßen Dr. Jelena Borovinic Bojovic MINISTERIN Gesundheitsministerium von Montenegro EUR/RC71/13 Seite 32 Niederlande Niederländische Kandidatur für eine Mitgliedschaft im SCRC Sehr geehrter Herr Regionaldirektor, im Namen der Regierung der Niederlande nominiere ich hiermit Roland Driece als Kandidaten für die Mitgliedschaft im Ständigen Ausschuss des Regionalkomitees für Europa (SCRC). Herr Driece, dessen Lebenslauf diesem Schreiben beigefügt ist, ist gegenwärtig beim Ministerium für Gesundheit, Wohlfahrt und Sport als Direktor für internationale Angelegenheiten tätig. In seiner gegenwärtigen Position sowie in früheren Positionen konnte Herr Driece umfassende Erfahrungen durch die Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von internationalen Organisationen sammeln, darunter die WHO, die Panamerikanische Gesundheitsorganisation, die Europäische Union und die Globale Agenda für Gesundheitssicherheit. Aufgrund seiner vielfältigen Erfahrungen und Fähigkeiten halte ich Herrn Driece für einen ausgezeichneten Kandidaten für die Mitgliedschaft im SCRC. Die niederländische Regierung betrachtet ihr Land als engagiertes Mitglied der WHO und kann auf eine langjährige konstruktive Zusammenarbeit auf der globalen Ebene wie auch der Ebene der Europäischen Region zurückblicken. Ich habe keinen Zweifel daran, dass Herr Driece im Namen der Niederlande auf konstruktive Weise zur Arbeit von WHO/Europa beitragen wird und unserem gemeinsamen Interesse an der Verbesserung der globalen Gesundheit dienen kann. Mit freundlichen Grüßen Generaldirektorin für öffentliche Gesundheit, Marjolijn Sonnema EUR/RC71/13 Seite 33 Spanien Absichtserklärung: Amos García Rojas Spanische Kandidatur für den Ständigen Ausschuss des WHO-Regionalkomitees für Europa Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit erkläre ich offiziell, dass ich von der Regierung Spaniens als Kandidat für den Ständigen Ausschuss des WHO-Regionalkomitees für Europa ausgewählt wurde. Es ist eine Ehre für mich, diese Anerkennung erhalten zu haben, der ich mit Engagement, Entschlossenheit und Verantwortungsbewusstsein folgen werde. In diesen schwierigen Zeiten der Pandemie unternehmen die WHO, die EU und die nationalen Regierungen auf der ganzen Welt enorme Anstrengungen, um das Virus zu bekämpfen und gleichzeitig die wirtschaftlichen und sozialen Folgen zu mindern. Auf unserem Kontinent spielt WHO/Europa eine entscheidende Rolle, daher möchte Spanien sich mit der Organisation im Kampf gegen COVID-19 zusammenschließen, um sich auf eine ehrgeizigere internationale Gesundheitsagenda vorzubereiten. Vor dem Hintergrund der Ziele für nachhaltige Entwicklung und der Agenda 2030 begreift Spanien den Multilateralismus als den einzigen Weg, um globalen gesundheitlichen Herausforderungen zu begegnen. Der einheitliche Gesundheitsansatz stellt dabei den gemeinsamen Horizont dar und die Europäische Gesundheitsunion ist ein wichtiger erster Schritt auf diesem Weg. Dies ist die Vision, die meiner Entscheidung zugrunde liegt. Doch ich möchte an dieser Stelle noch auf einige andere Gründe hinweisen, warum die Kandidatur Spaniens eine gute Option darstellen könnte: Ich verfüge über solide Erfahrungen im Bereich der öffentlichen Gesundheit und über fundiertes Wissen über die zahlreichen Erfolge der WHO sowie die neuen Herausforderungen, denen sich die Organisation und ihre Mitgliedstaaten insbesondere in der Europäischen Region und besonders nach der COVID-19-Pandemie gegenübersehen. Ich werde mich nach Kräften darum bemühen, einen großen Mehrwert zu bieten und die unterschiedlichen Arbeitsbereiche der WHO mit meinen weitreichenden Erfahrungen insbesondere im Bereich Impfmaßnahmen zu bereichern. Spanien hatte diese ehrenvolle Position zuletzt im Jahr 2012 inne, doch die spanische Gesundheitsagenda war seit dem Beginn unserer Mitgliedschaft immer an den strategischen Zielen und Programmen der WHO ausgerichtet. Spanien erkennt die globale Führungsrolle der WHO, ihre ausgezeichnete regulatorische Arbeit und ihre Rolle als globaler Gesundheitskoordinator unter besonderer Schwerpunktlegung auf den Erfolgen in der Europäischen Region an. Im Einklang mit der Agenda 2030 und den gesundheitlichen Prioritäten des Dreizehnten Allgemeinen Arbeitsprogramms wird Spanien die Arbeit in den zentralen Zielbereichen in EUR/RC71/13 Seite 34 Übereinstimmung mit dem Europäischen Arbeitsprogramm 2020–2025 – „Gemeinsam für mehr Gesundheit in Europa“ (EPW) fördern, darunter etwa: • die Fortschritte auf dem Weg zu einer allgemeinen Gesundheitsversorgung und zur Stärkung der primären Gesundheitsversorgung. Besonderes Gewicht soll auch auf nichtübertragbare Krankheiten etwa in Verbindung mit der Verringerung des schädlichen Konsums von Alkohol und Tabak, Adipositas und durch die Analyse der sozialen Determinanten von Gesundheit gelegt werden; • die Bekämpfung schwerer psychischer Erkrankungen und die Ausweitung entsprechender Gesundheitsangebote; • die tiefer gehende Befassung mit Problemen und Möglichkeiten der alternden Bevölkerung und ihren Folgen, mit der Zusage, niemanden zurückzulassen, da aktives Altern maßgeblich von guter Gesundheit abhängt; • die Erzielung von Fortschritten bei der Analyse gesundheitlicher Statistiken mit Hilfe von digitalen Gesundheitsangeboten zur Förderung der zweckmäßigsten regulatorischen Interventionen; • die fortgesetzte vollständige Unterstützung von Initiativen wie dem Aktionsplan zur Bekämpfung antimikrobieller Resistenzen im Rahmen der Initiative „Eine Gesundheit“, um uns bestmöglich auf zukünftige gesundheitliche Notlagen vorzubereiten. Die COVID-19-Pandemie hat uns gezeigt, wie wichtig die im Kampf gegen diese Bedrohung ergriffenen Maßnahmen sind. WHO/Europa zu einer nachhaltigen, wirksamen und effizienten Organisation zu machen, deren Fokus auf der Gewährleistung liegt, dass alle Konzepte, Interventionen und Forschungsarbeiten zugunsten der öffentlichen Gesundheit auf ethischen Grundsätzen und auf der Erzielung von Ergebnissen beruhen, ist das Ziel, zu dem Spanien durch unsere Mitgliedschaft im Ständigen Ausschuss aktiv beitragen möchte. In dieser komplexen Zeit stehen wir vor zahlreichen wichtigen gesundheitlichen Herausforderungen: der Förderung der psychischen Gesundheit, der Digitalisierung der Gesundheitssysteme, globalen gesundheitlichen Notlagen usw. In dieser komplexen Zeit möchte Spanien mehr Einsatz zeigen und seinen Beitrag zu WHO/Europa ausweiten. Mit freundlichen Grüßen Amos García Rojas EUR/RC71/13 Seite 35 Turkmenistan Sehr geehrter Herr Dr. Kluge, in den letzten 25 Jahren hat die Regierung Turkmenistans auf produktive Weise eng mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zusammengearbeitet und diese gemeinsame Arbeit hat uns dabei geholfen, eindeutige Fortschritte beim Gesundheitsschutz für unsere Bevölkerung zu erzielen. Wir möchten in diesem Zusammenhang insbesondere die große Bedeutung der Zusammenarbeit mit der WHO in den Bereichen Prävention übertragbarer Krankheiten, Impfstoffe und Impfmaßnahmen sowie Umsetzung der Internationalen Gesundheitsvorschriften hervorheben. Turkmenistan ist sehr aktiv im Bereich der Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten, und war eines der ersten Länder in der Europäischen Region der WHO, in dem das STEP-wise-Konzept der WHO für die Surveillance von Risikofaktoren für chronische Krankheiten umgesetzt wurde. Gegenwärtig bemüht sich unser Land sehr intensiv um die Verbesserung seines Surveillance-Systems für nichtübertragbare Krankheiten. In Turkmenistan ist das Engagement für die Gesundheit ein zentrales Anliegen der Regierung, daher haben wir uns auch den Zielen für nachhaltige Entwicklung verschrieben, und auch in Zukunft werden wir uns weiterhin aktiv für die Ausarbeitung und Umsetzung von Programmen zur Prävention und Bekämpfung der Masern, der Röteln, von HIV/Aids, der Tuberkulose, von Hepatitis, Malaria und anderen Krankheiten einsetzen, um die Erzielung von Fortschritten in wichtigen Bereichen wie dem Management von und der Reaktion auf Notlagen, dem Kampf gegen antimikrobielle Resistenz (AMR), die Aufrechterhaltung hoher Durchimpfungsraten und die Stärkung der Arbeit der Gesundheitssysteme zu unterstützen. Die globale COVID-19-Situation ist zu einer ernsten Herausforderung und einem Belastungstest für die gesamte Menschheit geworden. In allen Ländern mussten Gesundheitssysteme und Nothilfemaßnahmen rasch und radikal umgestaltet werden, um die aktuellen Bedürfnisse der Bevölkerung zu erfüllen. Es ist ohne Zweifel wichtig, unsere gemeinsamen Anstrengungen zur Reaktion auf und Kontrolle der COVID-19-Pandemie, zur Beobachtung von Trends bei der COVID-19-Inzidenz auf nationaler und globaler Ebene, zur raschen Aufdeckung neuer Krankheitsfälle, zur Bereitstellung zeitnaher epidemiologischer Informationen für die Durchführung von Risikobewertungen auf Ebene der Länder, der Region und weltweit und zur Gewährleistung angemessener Vorsorge- und Gegenmaßnahmen fortzusetzen. Zur weiteren Stärkung dieser Zusammenarbeit habe ich die Ehre, Ihnen die Bewerbung von Sachly Nuryyeva um einen Sitz im Ständigen Ausschuss des Regionalkomitees für Europa vorzulegen. Seit 2002 ist sie eine aktive Teilnehmerin an den Tagungen und Konferenzen des WHO-Regionalbüros für Europa. Sie ist eine kompetente Spezialistin in vorrangigen Bereichen des Gesundheitssystems und verfügt über umfassende Erfahrungen bei der Eliminierung von Malaria, der Eradikation der Poliomyelitis, der Verifizierung der Eliminierung von Masern und Röteln in Turkmenistan sowie in den Bereichen epidemiologische Überwachung und Bewältigung von sowie Reaktion auf Krankheitsausbrüche. Die vorgeschlagene Kandidatin ist Mitglied der turkmenischen Delegation bei der Weltgesundheitsversammlung (seit 2015) und war in der Vergangenheit Vertreterin Turkmenistans beim SCRC (im Jahr 2017). N. Amannepesov, Minister für Gesundheit und pharmazeutische Industrie von Turkmenistan EUR/RC71/13 Seite 36 Anhang 5: Nominierungen für die Mitgliedschaft im Ständigen Ausschuss des Regionalkomitees für Europa – Curricula Vitae NOMINIERUNG FÜR DIE MITGLIEDSCHAFT IM STÄNDIGEN AUSSCHUSS DES WHO-REGIONALKOMITEES FÜR EUROPA CURRICULUM VITAE Mitgliedstaat, durch den die Nominierung erfolgt: FRANKREICH Familienname: SALOMON Vorname(n): Jérôme Geschlecht: Männlich Geburtsdatum: 26. April 1969 Sprachen: Geben Sie bitte an, welche Arbeitssprachen des Regionalkomitees der/die Kandidat/in ausreichend beherrscht (bitte kreuzen Sie das Zutreffende an und lassen Sie die übrigen Kästchen frei). Sprechen Lesen Schreiben Deutsch Englisch Französisch Russisch Berufliche Ausbildung: Bitte geben Sie bis zu fünf Ihrer wichtigsten beruflichen Qualifikationen an, beginnend mit der zuletzt erworbenen Jahr Akkreditierung als Forschungsleiter, Universität Versailles Saint-Quentin 2012 Promotion in Klinischer Epidemiologie an der Pariser Universität VI 2009 Diplom in Ergänzenden Fachstudien (DESC) zu Infektions- und Tropenkrankheiten 2002 Postgraduiertendiplom (DES) im Fach Öffentliche Gesundheit 1999 Doktor der Medizin, Pariser Universität V 1996 Beruflicher Werdegang: Bitte geben Sie zuerst Ihre jetzige Position an, gefolgt von bis zu vier Ihrer wichtigsten vorherigen beruflichen Positionen (bitte nennen Sie bevorzugt Führungspositionen in nationalen Gesundheitsbehörden nahe der politischen Entscheidungsebene) Jahr (Anfang/Ende) Generaldirektor für Gesundheit im Ministerium für Solidarität und Gesundheit (Paris) Seit 8. Januar 2018 Universitätsprofessor für Hygiene und Sicherheit, Conservatoire national des arts et métiers 2012–2015 Krankenhausarzt, Raymond-Poincaré-Krankenhaus, Garches 92, Universitätsprofessor (PUPH) seit 2015, Öffentliches Gesundheitswesen Krankenhausverbund Paris (APHP), Universität Versailles Saint-Quentin, erste Klasse seit 2020 2002–Januar 2018 Chefarzt, Krankenhausverbund Paris 1999–2002 Assistenzarzt, Krankenhausverbund Paris, Île-de-France 1994–1998 EUR/RC71/13 Seite 37 Internationale Erfahrung (bitte füllen Sie die folgenden drei Rubriken aus): 1) Teilnahme als Mitglied einer nationalen Delegation an Tagungen von leitenden Organen der WHO oder anderer internationaler oder überstaatlicher Organisationen (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Teilnahme) Jahr (Anfang/Ende) Vertreter Frankreichs im Exekutivrat der WHO ab Juni 2021 Bilaterale Delegation zwischen Frankreich und WHO 2020 Französische Delegation auf der Weltgesundheitsversammlung, Mai 2019 2019 Französische Delegation, bilaterale Rahmenvereinbarung zwischen Frankreich und WHO 2019 Französische Delegation auf der Weltgesundheitsversammlung 2018 2) Erfahrung als Vorsitzende/r eines leitenden Organs oder internationalen Verhandlungsgremiums (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Erfahrung; bitte geben Sie Name des Organs/Gremiums sowie Tagung und Jahr oder Sitzungsperiode an) Jahr (Anfang/Ende) Exekutivdirektor, Internationales Netzwerk des Institut Pasteur 2012 Direktor, Internationale Projekte, Institut Pasteur 2010–2012 3) Tätigkeit in internationalen Organisationen als amtliche/r oder unabhängige/r Experte/Expertin (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu der Organisation, Ihrer Position und der zeitlichen Dauer Ihrer Tätigkeit) Jahr (Anfang/Ende) Nachgewiesene Fähigkeit zur Koordination, Kooperation und Kommunikation auf nationaler und internationaler Ebene (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu Ihrer Koordinationsarbeit für hochrangige nationale oder internationale fachliche oder politische Programme oder zu anderen einschlägigen Erfahrungen) Jahr (Anfang/Ende) Mitglied, Nationaler Lenkungsausschuss, COREB-Emergences, Koordinierung gegen epidemiologische und biologische Risiken Beauftragter für Sicherheit und Verteidigung, Universität Versailles Saint-Quentin seit 2016 Berater für Gesundheitssicherheit der Ministerin für Soziales, Gesundheit und Frauenrechte, Marisol Touraine 2013–2015 Fachberater für Gesundheitssicherheit, Büro des Gesundheitsministers Bernard Kouchner 2001–2002 Titel, Name und Position der Person, durch die die Nominierung erfolgt Dr. Olivier Véran Minister für Solidarität und Gesundheit EUR/RC71/13 Seite 38 NOMINIERUNG FÜR DIE MITGLIEDSCHAFT IM STÄNDIGEN AUSSCHUSS DES WHO-REGIONALKOMITEES FÜR EUROPA CURRICULUM VITAE Mitgliedstaat, durch den die Nominierung erfolgt: MONTENEGRO Familienname: DJURANOVIC Vorname(n): Mirjana Geschlecht: Weiblich Geburtsdatum: 14. Januar 1975 Sprachen: Geben Sie bitte an, welche Arbeitssprachen des Regionalkomitees der/die Kandidat/in ausreichend beherrscht (bitte kreuzen Sie das Zutreffende an und lassen Sie die übrigen Kästchen frei) Sprechen Lesen Schreiben Deutsch Englisch Französisch Russisch Berufliche Ausbildung: Bitte geben Sie bis zu fünf Ihrer wichtigsten beruflichen Qualifikationen an, beginnend mit der zuletzt erworbenen Jahr Juristische Fakultät (Absolvent der Rechtswissenschaft/Jurist 240 ECTS), Podgorica, Montenegro 1999 Medizinische weiterführende Schule, Podgorica, Montenegro 1993 Grundschule: „Vuko Jovovic“ Danilovgrad, Montenegro 1989 Beruflicher Werdegang: Bitte geben Sie zuerst Ihre jetzige Position an, gefolgt von bis zu vier Ihrer wichtigsten vorherigen beruflichen Positionen (bitte nennen Sie bevorzugt Führungspositionen in nationalen Gesundheitsbehörden nahe der politischen Entscheidungsebene) Jahr (Anfang/Ende) 1994–2001 – Zentrum für die primäre Gesundheitsversorgung, Podgorica 1994–2001 Gesundheitsministerium seit 2001 Internationale Erfahrung (bitte füllen Sie die folgenden drei Rubriken aus): 1) Teilnahme als Mitglied einer nationalen Delegation an Tagungen von leitenden Organen der WHO oder anderer internationaler oder überstaatlicher Organisationen (in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Teilnahme) Jahr (Anfang/Ende) Nationale Koordinatorin für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) seit September 2010 Stellvertretende Nationale Koordinatorin beim Südosteuropäischen Gesundheitsnetzwerk (SEEHN) seit November 2017 2) Erfahrung als Vorsitzende/r eines leitenden Organs oder internationalen Verhandlungsgremiums (in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Erfahrung; bitte geben Sie Name des Organs/Gremiums sowie Tagung und Jahr oder Sitzungsperiode an) Jahr (Anfang/Ende) Mitglied des Teams für die Zusammenarbeit mit dem System der Vereinten Nationen in Montenegro und dem Außenministerium bei den Vorbereitungen für den Entwicklungshilfe- Programmrahmen der Vereinten Nationen (UNDAF) 2022–2025 für Montenegro März 2021 EUR/RC71/13 Seite 39 Mitglied der nationalen Arbeitsgruppe für die Ausarbeitung einer Strategie für die gesundheitliche Entwicklung Montenegros im Zeitraum 2022–2026, einschließlich eines Aktionsplans für den Zeitraum 2022–2023 März 2021 Mitglied der nationalen Arbeitsgruppe für die Festlegung von Zielen und Indikatoren für das Europäische Arbeitsprogramm 2020–2025 März 2021 Mitglied des Nationalen Rates für die Prävention und Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten seit Februar 2017 Mitglied der Arbeitsgruppe der montenegrinischen Regierung für die Vorbereitung von Verhandlungen über den Beitritt Montenegros zur Europäischen Union im Bereich des Besitzstandes mit Bezug zu Kapitel 2 der Verhandlungen – Freizügigkeit der Arbeitnehmer April 2013 3) Tätigkeit in internationalen Organisationen als amtliche/r oder unabhängige/r Experte/Expertin (in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu der Organisation, Ihrer Position und der zeitlichen Dauer Ihrer Tätigkeit) Jahr (Anfang/Ende) Hochrangige Tagung der kleinen Länder, San Marino Teilnahme an der Tagung des WHO-Regionalkomitees für Europa in Rom Teilnahme am 4. Forum der Gesundheitsminister der Länder Südosteuropas, Chisinau (Republik Moldau) April 2019 September 2018 April 2017 Teilnahme an der Tagung des WHO-Regionalkomitees für Europa in Kopenhagen September 2016 Teilnahme an der Weltgesundheitsversammlung, Genf Mai 2013 Teilnahme an der Weltgesundheitsversammlung, Genf Mai 2010 Teilnahme an der Tagung des WHO-Regionalkomitees für Europa in Moskau September 2010 Nachgewiesene Fähigkeit zur Koordination, Kooperation und Kommunikation auf nationaler und internationaler Ebene (in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu Ihrer Koordinationsarbeit für hochrangige nationale oder internationale fachliche oder politische Programme oder zu anderen einschlägigen Erfahrungen) Jahr (Anfang/Ende) Kooperation mit dem Außenministerium und anderen Ministerien, Außenbeziehungen des Ministeriums zu kommunalen und internationalen Partnern, internationalen Organisationen –Europarat, Europäische Kommission, Organisationen der Vereinten Nationen (WHO, UNICEF), SEEHN und anderen. kontinuierlich Förderung von Aktivitäten der WHO in Montenegro; Beitragung zur Stärkung der Stimme der WHO auf allen Ebenen des Landes und gleichzeitige Koordination mit anderen Organisationen; Teilnahme an der Koordination und Unterstützung gemeinsamer Initiativen mit den Vereinten Nationen; Vermittlung von Informationen und Erläuterungen an das Gesundheitsministerium zu den Konzepten der leitenden Organe der WHO im Bereich Gesundheitssysteme und Gesundheitspolitik; Gewährleistung der kontinuierlichen Aktualisierung von Situationsanalysen und damit verbundenen gesundheitlichen Bedürfnissen in Montenegro; Beitragung zur kontinuierlichen Aktualisierung von Situationsanalysen mit Bezug zur Gesundheitspolitik und dem Gesundheitssystem Montenegros Unterstützung der Umsetzung des Programms der zweijährigen Kooperationsvereinbarungen (BCA) Montenegros in verschiedenen Politikbereichen und in enger Koordination mit den entsprechenden Fachreferaten, z. B. Gesundheitssysteme, öffentliche Gesundheit, primäre Gesundheitsversorgung, Arzneimittelpolitik usw. Leistung fachlicher Unterstützung in Zusammenhang mit den BCA bei Aktivitäten wie der Identifizierung von kooperierenden Institutionen, Einholung fachkundigen Rates usw. seit 2010 EUR/RC71/13 Seite 40 Titel, Name und Position der Person, durch die die Nominierung erfolgt Dr. Jelena Borovinic Bojovic Gesundheitsministerin EUR/RC71/13 Seite 41 NOMINIERUNG FÜR DIE MITGLIEDSCHAFT IM STÄNDIGEN AUSSCHUSS DES WHO-REGIONALKOMITEES FÜR EUROPA CURRICULUM VITAE Mitgliedstaat, durch den die Nominierung erfolgt: NIEDERLANDE Familienname: DRIECE Vorname(n): Roland Alexander Geschlecht: Männlich Geburtsdatum: 12.05.1968 Sprachen: Geben Sie bitte an, welche Arbeitssprachen des Regionalkomitees der/die Kandidat/in ausreichend beherrscht (bitte kreuzen Sie das Zutreffende an und lassen Sie die übrigen Kästchen frei). Sprechen Lesen Schreiben Deutsch Englisch Französisch Russisch Berufliche Ausbildung: Bitte geben Sie bis zu fünf Ihrer wichtigsten beruflichen Qualifikationen an, beginnend mit der zuletzt erworbenen Jahr Master-Abschluss in niederländischem Recht Master-Abschluss in Verwaltungslehre Beruflicher Werdegang: Bitte geben Sie zuerst Ihre jetzige Position an, gefolgt von bis zu vier Ihrer wichtigsten vorherigen beruflichen Positionen (bitte nennen Sie bevorzugt Führungspositionen in nationalen Gesundheitsbehörden nahe der politischen Entscheidungsebene) Jahr (Anfang/Ende) Direktor der Abteilung Internationale Angelegenheiten, Ministerium für Gesundheit, Wohlfahrt und Sport 2019–2021 Stellvertretender Direktor der Abteilung Internationale Angelegenheiten, Ministerium für Gesundheit, Wohlfahrt und Sport 2017–2019 Gesundheitlicher Berater in der Ständigen Vertretung der Niederlande in Genf 2009–2013 Internationale Erfahrung (bitte füllen Sie die folgenden drei Rubriken aus): 1) Teilnahme als Mitglied einer nationalen Delegation an Tagungen von leitenden Organen der WHO oder anderer internationaler oder überstaatlicher Organisationen (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Teilnahme) Jahr (Anfang/Ende) WHO – Weltgesundheitsversammlung WHO – Exekutivrat WHO – Ständiger Ausschuss des Regionalkomitees WHO – Rahmenübereinkommen zur Eindämmung des Tabakgebrauchs (FCTC) Zahlreiche gesundheitsbezogene Tagungen der EU 2) Erfahrung als Vorsitzende/r eines leitenden Organs oder internationalen Verhandlungsgremiums (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Erfahrung; bitte geben Sie Name des Organs/Gremiums sowie Tagung und Jahr oder Sitzungsperiode an) Jahr (Anfang/Ende) Vorsitzender des Lenkungsausschusses zur Globalen Agenda für Gesundheitssicherheit gegenwärtig EUR/RC71/13 Seite 42 Mitglied der EU-Lenkungsgruppe zu Impfstoffen gegenwärtig Mitglied der Gemeinsamen Verhandlungsgruppe der EU für die Impfstoffbeschaffung gegenwärtig Mitglied des Präsidiums des FCTC für die Europäische Region der WHO gegenwärtig 3) Tätigkeit in internationalen Organisationen als amtliche/r oder unabhängige/r Experte/Expertin (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu der Organisation, Ihrer Position und der zeitlichen Dauer Ihrer Tätigkeit) Jahr (Anfang/Ende) Nachgewiesene Fähigkeit zur Koordination, Kooperation und Kommunikation auf nationaler und internationaler Ebene (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu Ihrer Koordinationsarbeit für hochrangige nationale oder internationale fachliche oder politische Programme oder zu anderen einschlägigen Erfahrungen) Jahr (Anfang/Ende) Titel, Name und Position der Person, durch die die Nominierung erfolgt Marjolein Sonnema (Generaldirektorin für öffentliche Gesundheit) im Namen der Ministerin für Gesundheitsversorgung Tamara van Ark. EUR/RC71/13 Seite 43 NOMINIERUNG FÜR DIE MITGLIEDSCHAFT IM STÄNDIGEN AUSSCHUSS DES WHO-REGIONALKOMITEES FÜR EUROPA CURRICULUM VITAE Mitgliedstaat, durch den die Nominierung erfolgt: SPANIEN Familienname: GARCÍA ROJAS Vorname(n): Amós José Geschlecht: Männlich Geburtsdatum: 27.08.1954 Sprachen: Geben Sie bitte an, welche Arbeitssprachen des Regionalkomitees der/die Kandidat/in ausreichend beherrscht (bitte kreuzen Sie das Zutreffende an und lassen Sie die übrigen Kästchen frei). Sprechen Lesen Schreiben Deutsch Englisch Französisch Russisch Berufliche Ausbildung: Bitte geben Sie bis zu fünf Ihrer wichtigsten beruflichen Qualifikationen an, beginnend mit der zuletzt erworbenen Jahr Hochschulabschluss Fachmann für Impfstoffe. Universität Complutense in Madrid. Master-Abschluss in Gesundheitsökonomie und Gesundheitsmanagement. Universität von Las Palmas. Diplom in Gesundheitswissenschaften. Staatliche Schule für Gesundheit. Diplom in Krankenhausmanagement. Staatliche Schule für Gesundheit. Spezialist für Präventivmedizin und öffentliche Gesundheit. Beruflicher Werdegang: Bitte geben Sie zuerst Ihre jetzige Position an, gefolgt von bis zu vier Ihrer wichtigsten vorherigen beruflichen Positionen (bitte nennen Sie bevorzugt Führungspositionen in nationalen Gesundheitsbehörden nahe der politischen Entscheidungsebene) Jahr (Anfang/Ende) Abteilungsleiter beim Dienst für Epidemiologie und Krankheitsprävention 2007–2021 Berufsoffizier beim Höheren Korps der Ärzte der Gesundheitsverwaltung in der Position als Leiter der Sektion Epidemiologie in Las Palmas und Leiter der Sektion Gesundheitsförderung der Generaldirektion für öffentliche Gesundheit der Kanarischen Inseln. 1991–2007 (Medizinischer) Referent. Generaldirektion für Soziales. Regierung der Kanarischen Inseln. 1987–1991 Koordinator der Provinz für das andalusische Impfprogramm. Medizinischer Referent der Delegation der Provinz für Gesundheit und Verbraucherangelegenheiten in Sevilla (Junta de Andalucía). 1985–1987 Büro für Epidemiologie. Medizinischer Beamter. Delegation der Provinz für Gesundheit und Verbraucherangelegenheiten in Sevilla (Junta de Andalucía). 1985–1985 Internationale Erfahrung (bitte füllen Sie die folgenden drei Rubriken aus): 1) Teilnahme als Mitglied einer nationalen Delegation an Tagungen von leitenden Organen der WHO oder anderer internationaler oder überstaatlicher Organisationen (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Teilnahme) Jahr (Anfang/Ende) EUR/RC71/13 Seite 44 Mitglied des „Europäischen Who's Who im Bereich der Gesundheitsförderung“. Vizepräsident des Weltpandemieforums 2021 Mitglied des Organisationsausschusses für die 7. Tagung der Europäischen Stelle für die Beobachtung von Meningokokken (EMGM). Organisation: Nationales Referenzlabor für Meningokokken (Nationales Zentrum für Mikrobiologie) und Nationales Zentrum für Epidemiologie. Gesundheitsinstitut Carlos III Mitglied des wissenschaftlichen Ausschusses des XVI. Nationalen und des V. Internationalen Kongresses der Spanischen Gesellschaft für Präventivmedizin und öffentliche Gesundheit. Gran Canaria 2011 1. Preis „Dr. Antonio Joaquím de Sousa Júnior, Dr. Agostinho Cardoso, Dr. Tomás Cervia Cabrera, Dr. José Duarte Fonseca“ Hauptautor der preisgekrönten Arbeit „Ausbruch von Salmonella Kottbus auf der Insel Gran Canaria. August–November 2008“ Madeira 2009 1. Preis „Dr. Antonio Joaquím de Sousa Júnior, Dr. Agostinho Cardoso, Dr. Tomás Cervia Cabrera“. Hauptautor der preisgekrönten Arbeit „Untersuchung von Meningokokken-Trägern vor und nach einer systematischen Impfung mit einem Konjugatimpfstoff. Gesundheitsgebiet Gran Canaria“. Kap Verde 2004 3. Preis „Dr. Antonio Joaquím de Sousa Júnior, Dr. Agostinho Cardoso, Dr. Tomás Cervia Cabrera“. Hauptautor der preisgekrönten Arbeit „Kosteneffizienz-Studie von Impfungen gegen Meningokokken der Serogruppe C mit einem Konjugatimpfstoff. Gesundheitsgebiet Gran Canaria“. Azoren 2003 2) Erfahrung als Vorsitzende/r eines leitenden Organs oder internationalen Verhandlungsgremiums (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Erfahrung; bitte geben Sie Name des Organs/Gremiums sowie Tagung und Jahr oder Sitzungsperiode an) Jahr (Anfang/Ende) Gewählter Präsident des Spanischen Impfverbandes (AEV) 2013–2021 Gewählter Präsident von UNICEF Canarias. 2016–2020 Vizepräsident der Gesellschaft für öffentliche Gesundheit der Kanaren. 1998–2003 Leiter der Tagung: „Impfstoffe und Nachhaltigkeit“. Sommerkurs an der Internationalen Universität Menéndez Pelayo. Santander 2004 Präsident des 2. Nationalen Kongresses des Spanischen Impfverbandes. Ausgezeichnet mit dem Titel „Von Belang für das Gesundheitswesen“ durch das Ministerium für Gesundheit und Verbraucherangelegenheiten und den Gesundheitsdienst der Kanarischen Inseln. Las Palmas 2003 Beteiligt an der Ausarbeitung der Dokumente Nr. 1 (Grundlagen für die Formulierung), 2 (Analyse des Gesundheitsstatus und der vorhandenen Ressourcen) und 4 (Gesundheitsplan der Kanarischen Inseln 1997–2001) zum Gesundheitsplan der Kanarischen Inseln. 1997–2001 Mitglied des Akademischen Rates für das Master-Diplom in öffentlicher Gesundheit. 1. Ausgabe. Lehrstuhl für Präventivmedizin und öffentliche Gesundheit. Universität von Las Palmas. Gesundheitsdienst der Kanarischen Inseln 1996–1998 3) Tätigkeit in internationalen Organisationen als amtliche/r oder unabhängige/r Experte/Expertin (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu der Organisation, Ihrer Position und der zeitlichen Dauer Ihrer Tätigkeit) Jahr (Anfang/Ende) Mitglied der Arbeitsgruppe Impfprogramme und Impfregister in Spanien Koordinator des Beirats für Immunisierungsfragen der Kanarischen Inseln Ausgezeichnet als Persönlichkeit des Gesundheitswesens in Spanien für die Beilage „A tu Salud“ der Zeitung La Razón 2019 Von der Königlichen Nationalen Akademie für Medizin in Spanien ausgezeichnet mit dem Professor Rey Calero-Preis für die beste Arbeit zu Impfstoffen. 2005 EUR/RC71/13 Seite 45 Interner Student durch Opposition. Lehrstuhl für Präventive und soziale Medizin. Prof. Enrique Nájera Marrondo. Universität Sevilla. 1982 Beteiligt an dem Forschungsprojekt des F. I. S. „Prognosefaktoren für Mortalität aufgrund einer Meningokokken-Erkrankung“ Beteiligt an dem Forschungsprojekt des F. I. S. „Meningokokken-Erkrankungen in Spanien. Veränderungen beim ätiologischen Muster der Erkrankung als ein neu aufkommendes Gesundheitsproblem“ Externer Prüfer der Arbeit „Wirksamkeit und Kosteneffizienz verschiedener Impfstrategien gegen Keuchhusten zur Verringerung des Risikos der Morbidität und Mortalität bei Säuglingen“, SESCS-Berichte zur Beurteilung der Gesundheitstechnologie 2012/09. Ministerium für Gesundheit, Soziales und Gleichstellung Nachgewiesene Fähigkeit zur Koordination, Kooperation und Kommunikation auf nationaler und internationaler Ebene (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu Ihrer Koordinationsarbeit für hochrangige nationale oder internationale fachliche oder politische Programme oder zu anderen einschlägigen Erfahrungen) Jahr (Anfang/Ende) Mehr als 35 Jahre Erfahrung als Fachkraft im öffentlichen Gesundheitswesen, hauptsächlich in den Bereichen Epidemiologie und Impfwesen Veröffentlichung verschiedener Artikel in internationalen und nationalen wissenschaftlichen Fachzeitschriften sowie mehrerer Kapitel in Büchern zum Thema öffentliche Gesundheit, insbesondere zu Impfstoffen Zahlreiche Präsentationen und Beiträge bei verschiedenen Tagungen sowie mehrere hundert Stunden als Lehrkraft für Impfstoffe und Epidemiologie Tutor „Fachmann/Fachfrau für Impfstoffe“. Universität Complutense in Madrid 2006–2011 Professor „Fachmann/Fachfrau für Impfstoffe“ Universität Complutense in Madrid 2008–2009 Externe Lehrkraft. Eigene Titel: „Intervention bei Abhängigkeiten“ Universität von Las Palmas (Gran Canaria). Modul „Epidemiologie“ 2010–2021 Mitarbeiter mit Lehrtätigkeit im Fachbereich Präventivmedizin und öffentliche Gesundheit Mitglied des wissenschaftlichen Ausschusses der medizinischen Fachzeitschrift „Impfstoffe. Forschung und Praxis“. Direktor: Prof. Lluis Salleras. Ausgaben des Medizinverlags Doyma. Barcelona Titel, Name und Position der Person, durch die die Nominierung erfolgt Carolina Darias. Gesundheitsministerium. EUR/RC71/13 Seite 46 NOMINIERUNG FÜR DIE MITGLIEDSCHAFT IM STÄNDIGEN AUSSCHUSS DES WHO-REGIONALKOMITEES FÜR EUROPA CURRICULUM VITAE Mitgliedstaat, durch den die Nominierung erfolgt: TURKMENISTAN Familienname: NURYYEVA Vorname(n): Sachly Geschlecht: Weiblich Geburtsdatum: 24. September 1974 Sprachen: Geben Sie bitte an, welche Arbeitssprachen des Regionalkomitees der/die Kandidat/in ausreichend beherrscht (bitte kreuzen Sie das Zutreffende an und lassen Sie die übrigen Kästchen frei) Sprechen Lesen Schreiben Deutsch Englisch Französisch Russisch Berufliche Ausbildung: Bitte geben Sie bis zu fünf Ihrer wichtigsten beruflichen Qualifikationen an, beginnend mit der zuletzt erworbenen Jahr Kurs in angewandter Epidemiologie, CDC-Büro in Zentralasien 2012 Einjährige Ausbildung als Assistenzärztin der Epidemiologie 2000 Turkmenisches medizinisches Institut 1999 Beruflicher Werdegang: Bitte geben Sie zuerst Ihre jetzige Position an, gefolgt von bis zu vier Ihrer wichtigsten vorherigen beruflichen Positionen (bitte nennen Sie bevorzugt Führungspositionen in nationalen Gesundheitsbehörden nahe der politischen Entscheidungsebene) Jahr (Anfang/Ende) Leiterin, Abteilung für epidemiologische Überwachung, Staatlicher Hygiene- und Epidemiologie-Kontrolldienst, Ministerium für Gesundheit und pharmazeutische Industrie von Turkmenistan seit 2014 Stellvertretende Leiterin, Abteilung für epidemiologische Überwachung, Staatlicher Hygiene- und Epidemiologie-Kontrolldienst, Ministerium für Gesundheit und pharmazeutische Industrie von Turkmenistan 2006–2014 Leitende Sachverständige, Abteilung für epidemiologische Überwachung, Staatlicher Hygiene- und Epidemiologie-Kontrolldienst, Ministerium für Gesundheit und pharmazeutische Industrie von Turkmenistan 2002–2006 Fachreferentin, Abteilung für Parasitologie, Zentrallabor für Hygiene und Epidemiologie, Staatlicher Hygiene- und Epidemiologie-Kontrolldienst 2000–2002 Internationale Erfahrung (bitte füllen Sie die folgenden drei Rubriken aus): 1) Teilnahme als Mitglied einer nationalen Delegation an Tagungen von leitenden Organen der WHO oder anderer internationaler oder überstaatlicher Organisationen (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Teilnahme) Jahr (Anfang/Ende) Teilnahme an Tagungen von WHO und UNICEF als Vertreterin Turkmenistans seit 2002 Mitglied der turkmenischen Delegation bei der Weltgesundheitsversammlung 2020, 2019, 2018, 2017, 2016, 2015 EUR/RC71/13 Seite 47 Teilnahme an Tagungen des SCRC als stellvertretendes Mitglied aus Turkmenistan Mai 2017, März 2017 2) Erfahrung als Vorsitzende/r eines leitenden Organs oder internationalen Verhandlungsgremiums (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Erfahrung; bitte geben Sie Name des Organs/Gremiums sowie Tagung und Jahr oder Sitzungsperiode an) Jahr (Anfang/Ende) 3) Tätigkeit in internationalen Organisationen als amtliche/r oder unabhängige/r Experte/Expertin (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu der Organisation, Ihrer Position und der zeitlichen Dauer Ihrer Tätigkeit) Jahr (Anfang/Ende) Nachgewiesene Fähigkeit zur Koordination, Kooperation und Kommunikation auf nationaler und internationaler Ebene (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu Ihrer Koordinationsarbeit für hochrangige nationale oder internationale fachliche oder politische Programme oder zu anderen einschlägigen Erfahrungen) Jahr (Anfang/Ende) Fachliche Beraterin, Nationaler organisationsübergreifender Ausschuss zur Koordinierung von Impfmaßnahmen seit 2002 Fachliche Beraterin, Nationaler organisationsübergreifender Ausschuss zur Koordinierung der Prävention übertragbarer Krankheiten seit 2002 Titel, Name und Position der Person, durch die die Nominierung erfolgt Dr. Nurmuhammet Amannepesov, Minister für Gesundheit und pharmazeutische Industrie von Turkmenistan EUR/RC71/13 Seite 48 Anhang 6: Ständiger Ausschuss des Regionalkomitees für Europa – Historischer Überblick über die Mitgliedschafta von September 2009 bis September 2022 Länder 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 Albanien Andorra XXX XXX X Armenien X XXX XXX X Aserbaidschan X XXX XXX X Belarus X XXX XXX X Belgien X XXX XXX X X XXX XXX X Bosnien und Herzegowina Bulgarien X XXX XXX XXX X X XXX XXX X Dänemark X XXX XXX X Deutschland X XXX XXX X Estland X XXX XXX X Finnland X XXX XXX X Frankreich X XXX XXX X Georgien X X XXX XXX X Griechenland X XXX XXX X Island X XXX XXX X Irland Israel X XXX XXX X Italien X XXX XXX X Kasachstan X XXX Kirgisistan X Kroatien X XXX XXX X X XXX XXX X Lettland X XXX XXX X Litauen XXX XXX X X XXX XXX X Luxemburg Malta X XXX XXX X Monaco Montenegro XXX XXX X Niederlande Nordmazedonien XXX X Norwegen X X XXX Österreich X XXX XXX X Polen X XXX XXX X X XXX XXX X Portugal X XXX XXX X Republik Moldau X XXX XXX X X XXX XXX X Rumänien X XXX XXX X Russische Föderation X XXX XXX X X XXX XXX X San Marino Schweden X XXX XXX X Schweiz XXX X X XXX XXX X Serbienb Slowakei XXX X X XXX XXX X Slowenien X XXX XXX X Spanien X XXX X Tadschikistan X XXX XXX X Tschechien X XXX Türkei X XXX XXX X X XXX XXX X Turkmenistan X XXX XXX X Ukraine X XXX XXX X Ungarn X XXX XXX X Usbekistan X XXX XXX X Vereinigtes Königreich X XXX XXX X X XXX Zypern a Die Amtszeit der Mitglieder im Ständigen Ausschuss beginnt mit der Tagung des Regionalkomitees in dem Jahr, in dem die Mitglieder gewählt werden, und endet mit der Tagung des Regionalkomitees in dem jeweils in der Tabelle angegebenen Jahr. b Ehemaliges Serbien und Montenegro. EUR/RC71/13 Seite 49 Anhang 7: Mitglieder des Ständigen Ausschusses des Regionalkomitees für Europa von 1994 bis 2021 Amtszeit (Vom Ende des Regionalkomitees bis zur nächsten Tagung) Vorsitzende/r (Von Amts wegen stellvertretende/r Exekutivpräsident/in des Regionalkomitees) Stellvertretende/r Vorsitzende/r 1994–1995 Dr. Niall Tierney, Irland Dr. Anthony Vassallo, Malta 1995–1996 Prof. Jean-François Girard, Frankreich Dr. Mikhail N. Saveliev, Russische Föderation 1996–1997 Dr. Marta di Gennaro, Italien Prof. Vilius J. Grabauskas, Litauen 1997–1998 Prof. Vilius J. Grabauskas, Litauen Dr. Jeremy M. Metters, Vereinigtes Königreich 1998–1999 Dr. Danielle Hansen-Koenig, Luxemburg Dr. Jeremy M. Metters, Vereinigtes Königreich 1999–2000 Dr. Jeremy M. Metters, Vereinigtes Königreich Prof. Ayşe Akin, Türkei 2000–2001 Prof. Ayşe Akin, Türkei Prof. Frantisek Kölbel, Tschechische Republik 2001–2002 Dr. James Kiely, Irland Dr. Jacek Antoni Piatkiewicz, Polen (erste und zweite Tagung) Dr. Alamhon Akhmedov, Tadschikistan (dritte, vierte, fünfte und sechste Tagung) 2002–2003 Dr. Jarkko Eskola, Finnland Dr. Božidar Voljč, Slowenien 2003–2004 Dr. Božidar Voljč, Slowenien Dr. Godfried Thiers, Belgien 2004–2005 Dr. Godfried Thiers, Belgien Dr. Jens Kristian Gøtrik, Dänemark 2005–2006 Dr. Jens Kristian Gøtrik, Dänemark Dr. Hubert Hrabcik, Österreich Dr. David Harper, Vereinigtes Königreich 2006–2007 Dr. David Harper, Vereinigtes Königreich Annemiek van Bolhuis, Niederlande 2007–2008 Annemiek van Bolhuis, Niederlande Dr. Bjørn-Inge Larsen, Norwegen 2008–2009 Dr. Bjørn-Inge Larsen, Norwegen Dr. Vladimir Lazarevik, ehemalige jugoslawische Republik Mazedoniena 2009–2010 Dr. Vladimir Lazarevik, ehemalige jugoslawische Republik Mazedoniena Dr. Josep Casals Alís, Andorra 2010–2011 Dr. Josep Casals Alís, Andorra Dr. Lars-Erik Holm, Schweden 2011–2012 Dr. Lars-Erik Holm, Schweden Dessislava Dimitrova, Bulgarien 2012–2013 Dr. Daniel Reynders, Belgien Dr. Raymond Busuttil, Malta 2013–2014 Dr. Raymond Busuttil, Malta Taru Koivisto, Finnland 2014–2015 Taru Koivisto, Finnland Prof. Benoît Vallet, Frankreich 2015–2016 Prof. Benoît Vallet, Frankreich Dagmar Reitenbach, Deutschland 2016–2017 Dagmar Reitenbach, Deutschland Prof. Amiran Gamkrelidze, Georgien 2017–2018 Prof. Amiran Gamkrelidze, Georgien Ioannis Baskozos, Griechenland 2018–2019 Ioannis Baskozos, Griechenland Dr. Søren Brostrøm, Dänemark 2019–2020 Dr. Søren Brostrøm, Dänemark Dr. Iva Pejnović Franelić, Kroatien 2020–2021 Dr. Iva Pejnović Franelić, Kroatien Dr. Nora Kronig Romero, Schweiz (geschäftsführende Vorsitzende mit Wirkung vom 10. März 2021) a Seit dem 14. Februar 2019 Nordmazedonien. EUR/RC71/13 Seite 50 Anhang 8: Nominierungen für die Mitgliedschaft im Ausschuss für Grundsatz- und Koordinationsfragen des Sonderprogramms zur Forschung, Entwicklung und Wissenschaftlerausbildung im Bereich der menschlichen Reproduktion – Absichtserklärungen Italien Nominierung von Dr. Andrea Lenzi für die Wahl zum Mitglied des Ausschusses für Grundsatz- und Koordinationsfragen des Sonderprogramms zur Forschung, Entwicklung und Wissenschaftlerausbildung im Bereich der menschlichen Reproduktion (HRP) Italien gehört seit 1947 der WHO an und hat stets deren Ziele verfolgt und sich auch an ihrem Netzwerk von Kooperationszentren beteiligt, die eine Vielzahl von Bereichen wie psychische Gesundheit, übertragbare und nichtübertragbare Krankheiten umfassen. Darüber hinaus ist es auch Sitz des Europäischen Büros der WHO für Investitionen in Gesundheit und Entwicklung. In jüngster Zeit wurde diese Partnerschaft mit der WHO durch die SARS-CoV2-Pandemie noch weiter gestärkt, da Italien an vorderster Linie im Kampf gegen die Pandemie und die COVID- 19-Krise stand. Neben seiner allgemeinen Unterstützung für die Ziele der WHO beteiligt sich Italien auch an Initiativen der WHO für sexuelle und reproduktive Gesundheit, indem es die Kooperationszentren der WHO für evidenzbasierte Forschungssynthese sowie für die Entwicklung von Leitlinien in den Bereichen Reproduktionsgesundheit und Gesundheit von Mutter und Kind beherbergt. Reproduktionsgesundheit und Sexualmedizin gehören zu den Kernbereichen der Arbeit von Prof. Andrea Lenzi, dessen langjährige Erfahrung in Endokrinologie, Andrologie und Reproduktionsmedizin mit seiner Facharztausbildung am ersten Lehrstuhl für Andrologie in Italien begann. Er hat im Auftrag des italienischen Gesundheitsministeriums mehrere Projekte zur Prävention im Bereich der Andrologie und Fertilität geleitet und ist Mitglied eines Fachgremiums für Fragen der Fertilität beim italienischen Gesundheitsministerium. Er ist auch Präsident zahlreicher Organisationsgremien und -ausschüsse und verfügt über Erfahrung als Vorsitzender zwischenstaatlicher Gremien sowie nationaler und internationaler Organisationen. Prof. Lenzi ist Mitglied von Redaktionsausschüssen und Redakteur bei verschiedenen internationalen Fachjournalen in den Bereichen Endokrinologie und Reproduktionsmedizin. Er ist Autor von mehr als 800 Publikationen und hat über 370 Originalartikel in fachlich begutachteten internationalen Journalen veröffentlicht. Ferner steht er auf der Liste der hochrangigsten italienischen Wissenschaftler auf dem Gebiet der Biomedizin. Er ist Leiter des Promotionsprogramms in den Fächern Endokrinologie, Andrologie und Reproduktionsmedizin und Leiter des Instituts für die Facharztausbildung im Fach Endokrinologie an der Sapienza-Universität in Rom. Ich bin überzeugt, dass Prof. Lenzi aufgrund seiner Verdienste um die Forschung und seiner langjährigen fachlichen Erfahrung ein hervorragender Kandidat für die Mitgliedschaft im Ausschuss für Grundsatz- und Koordinationsfragen des Sonderprogramms zur Forschung, Entwicklung und Wissenschaftlerausbildung im Bereich der menschlichen Reproduktion (HRP) wäre. EUR/RC71/13 Seite 51 Ungarn Die Regierung Ungarns legt Wert auf die Unterstützung von Familien und zielt mit ihrer Politik darauf ab, allen Frauen, die Mütter werden möchten, die Mutterschaft zu ermöglichen. In den vergangenen drei Jahren wurden eine Reihe von Maßnahmen im Bereich der Fruchtbarkeitsbehandlung, der künstlichen Befruchtung und der Gewährleistung einer positiven Geburtserfahrung ergriffen. 2017 weitete die Regierung ihre Unterstützung für In-vitro-Behandlungen (IVF) aus und verstärkte das staatliche System für künstliche Befruchtungen. Untersuchung und künstliche Befruchtung sind bei Inanspruchnahme staatlicher Leistungsanbieter kostenlos. In staatlichen Einrichtungen werden die Kosten von bis zu fünf IVF-Behandlungen übernommen. Nach einer Gesetzesänderung wird seit 1. Oktober 2017 nicht mehr die Zahl der Patientinnen gezählt, sondern die Zahl der Lebendgeburten. Aufgrund dieser Neuregelung können nun fünf Zyklen für die Geburt des ersten Kindes in Anspruch genommen werden, und wenn der erste Zyklus erfolgreich ist, können weitere vier Zyklen (Lebendgeburt) staatlich finanziert werden. Die Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Angebote von staatlichen und privaten Gesundheitseinrichtungen voneinander zu trennen und das Engagement des Staates zu erhöhen, da die Herstellung von Transparenz ein wesentliches Gebot ist. Die Trennung des staatlichen vom privaten Leistungsangebot hat inzwischen begonnen, und am 1. Oktober 2019 wurde das Nationale Institut für menschliche Reproduktion gegründet. Die Gewährleistung staatlicher Unterstützung für die Bemühungen 300 000 kinderloser Paare ist zu einem vorrangigen Anliegen für die Regierung geworden. Die Kapazitäten staatlicher IVF-Zentren wurden verdoppelt und die Unterstützung für Medikamente erhöht. Seit 2020 durchläuft das System der Fruchtbarkeitsbehandlungen in Ungarn erhebliche Veränderungen. Bisher waren mehr Zentren in privater Hand, doch ab 1. Januar 2020 gingen sie in staatliche Hand über, und im Februar 2021 befand sich nur noch ein Zentrum in privater Hand. Infolge dieser grundlegenden Veränderungen sind die während der Behandlungen verwendeten Medikamente ab 1. Februar 2020 zu 100% erstattungsfähig. Die sog. „Kapazitätsgrenze“ für Kliniken, die mit staatlicher Förderung IVF-Behandlungen durchführen, wurde abgeschafft. (Zuvor galt für IVF-Behandlungen eine sog. „Kapazitätsgrenze“, durch die festgelegt wurde, wie viele Behandlungen eine Gesundheitseinrichtung pro Jahr mit staatlicher Unterstützung durchführen durfte.) Darüber hinaus wurden Diagnoseleistungen eingeführt, die zuvor nicht erstattungsfähig waren (z. B. medizinische Untersuchung zur Feststellung von Unfruchtbarkeit und zur Bestimmung ihrer Ursachen, medizinische Untersuchung von Spermienspendern mit Feststellung von Gesundheitszustand und genetischer Evaluation, Untersuchung gelagerter Keimzellen vor dem Einsatz), und auch die Finanzierung der Befruchtung ist inzwischen anders geregelt. Eines der erfahrensten und gefragtesten IVF-Zentren der Welt befindet sich in Ungarn. Diese renommierte IVF-Klinik, das Kaali-Institut, wurde von einem amerikanischen Professor ungarischer Abstammung, Dr. Steven G. Kaali, im Gedenken an seinen Vater gegründet. In den vergangenen 20 Jahren wurden dort fast 75 000 IVF-Behandlungszyklen durchgeführt, die zur Geburt von weit über 20 000 gesunden Babies führten. Dr. Peter Kovacs, der Leiter des IVF- Programms der Klinik, ist ein in den Vereinigten Staaten ausgebildeter Facharzt für Fruchtbarkeitsbehandlungen mit bedeutendem wissenschaftlichem Hintergrund und einer überragenden Liste von Publikationen in renommierten medizinischen Fachzeitschriften und einer hohen Zahl von Vorträgen auf verschiedenen wissenschaftlichen Tagungen. EUR/RC71/13 Seite 52 Nach den Daten aus dem Krankenversicherungsbüro war die Zahl der von staatlichen Leistungsanbietern vorgenommenen Embryonenimplantationen mit Ausnahme eines kurzzeitigen Einbruchs infolge der Pandemie 2020 höher als 2019. Ungarn sieht im Ausschuss für Grundsatz- und Koordinationsfragen des Sonderprogramms zur Forschung, Entwicklung und Wissenschaftlerausbildung im Bereich der menschlichen Reproduktion (HRP) ein Gremium, das die WHO bei der Erfüllung ihrer Aufgaben als führende internationale Gesundheitsorganisation unterstützt, indem es Bereiche und Themen mit Handlungsbedarf nennt und Ratschläge und Hinweise in Bezug auf das jeweilige Vorgehen erteilt und in wichtigen Fragen der menschlichen Reproduktion zielgerichtet und ergebnisorientiert bleibt. Wir sind überzeugt, dass der von uns nominierte Kandidat bestens geeignet ist, in diesem renommierten Fachkreis mitzuwirken, und dass er mit seinem Fachwissen einen wertvollen Beitrag zur künftigen Arbeit dieses unterstützenden Gremiums leisten kann. Prof. Kásler Miklós Minister für menschliche Entwicklung EUR/RC71/13 Seite 53 Anhang 9: Nominierungen für die Mitgliedschaft im Ausschuss für Grundsatz- und Koordinationsfragen des Sonderprogramms zur Forschung, Entwicklung und Wissenschaftlerausbildung im Bereich der menschlichen Reproduktion – Curricula Vitae NOMINIERUNG FÜR DIE MITGLIEDSCHAFT IM AUSSCHUSS FÜR GRUNDSATZ- UND KOORDINATIONSFRAGEN DES SONDERPROGRAMMS ZUR FORSCHUNG, ENTWICKLUNG UND WISSENSCHAFTLERAUSBILDUNG IM BEREICH DER MENSCHLICHEN REPRODUKTION CURRICULUM VITAE Mitgliedstaat, durch den die Nominierung erfolgt: ITALIEN Familienname: LENZI Vorname(n): Andrea Geschlecht: Männlich Geburtsdatum: 20. April 1953 Sprachen: Geben Sie bitte an, welche Arbeitssprachen des Regionalkomitees der/die Kandidat/in ausreichend beherrscht (bitte kreuzen Sie das Zutreffende an und lassen Sie die übrigen Kästchen frei). Sprechen Lesen Schreiben Deutsch Englisch Französisch Russisch Berufliche Ausbildung: Bitte geben Sie bis zu fünf Ihrer wichtigsten beruflichen Qualifikationen an, beginnend mit der zuletzt erworbenen Jahr Postgraduiertenabschluss in Gametologie und Embryologie, Bourn Hall Clinic, Cambridge (Vereinigtes Königreich) 1989 Postgraduiertenspezialisierung in Physiopathologie der menschlichen Reproduktion und Demografie, „Federico II“-Universität Neapel (Italien) (Endnote 70/70 mit Auszeichnung) 1986 Postgraduiertenspezialisierung in Andrologie, Universität Pisa (Italien) (Endnote 70/70 mit Auszeichnung) 1983 Postgraduiertenspezialisierung in Endokrinologie, „Sapienza“-Universität Rom (Italien) (Endnote 70/70 mit Auszeichnung) 1980 Bachelor-/Master-Abschluss in Medizin und Chirurgie, „Sapienza“-Universität Rom (Italien) (Endnote 110/110 mit Auszeichnung) 1977 Beruflicher Werdegang: Bitte geben Sie zuerst Ihre jetzige Position an, gefolgt von bis zu vier Ihrer wichtigsten vorherigen beruflichen Positionen (bitte nennen Sie bevorzugt Führungspositionen in nationalen Gesundheitsbehörden nahe der politischen Entscheidungsebene) Jahr (Anfang/Ende) Ordentlicher Professor in Endokrinologie, „Sapienza“-Universität Rom seit 2001 Leiter der Fakultät für Experimentelle Medizin an der „Sapienza“-Universität Rom, Lehrstuhl für Endokrinologie 2007–2010 und seit 2019 EUR/RC71/13 Seite 54 Präsident des Nationalen Forschungskuratoriums (Comitato Nazionale dei Garanti per la Ricerca – CNGR) des italienischen Ministeriums für Bildung, Universitäten und Forschung 2017–2020 Präsident des Nationalen Ausschusses für Biosicherheit, Biotechnologien und Lebenswissenschaften (Comitato Nazionale per la Biosicurezza, le Biotecnologie e le Scienze della Vita – CNBBSV) des Präsidiums des Ministerrates (Presidenza del Consiglio dei Ministri) – Berater und Koordinator der Expertengruppe für endokrine Disruptoren seit 2016 Vorsitzender und Mitglied der Sektion V des Obersten Gesundheitsrates (Consiglio Superiore di Sanità) 2013–2018 Internationale Erfahrung (bitte füllen Sie die folgenden drei Rubriken aus): 1) Teilnahme als Mitglied einer nationalen Delegation an Tagungen von leitenden Organen der WHO oder anderer internationaler oder überstaatlicher Organisationen (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Teilnahme) Jahr (Anfang/Ende) Leiter des UNESCO-Lehrstuhls für städtische Gesundheit an der „Sapienza“- Universität Rom 2021 Vorstand der afrikanischen Nichtregierungsorganisation Amref Health Africa seit 2020 Präsident des italienischen Vorstands des Projekts Cities Changing Diabetes seit 2019 2) Erfahrung als Vorsitzende/r eines leitenden Organs oder internationalen Verhandlungsgremiums (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Erfahrung; bitte geben Sie Name des Organs/Gremiums sowie Tagung und Jahr oder Sitzungsperiode an) Jahr (Anfang/Ende) Präsident des italienischen Professorenkollegiums für Endokrinologie, Stoffwechsel und Andrologie 2011–2015 und seit 2020 Präsident des Nationalen Forschungskuratoriums (Comitato Nazionale dei Garanti per la Ricerca – CNGR) des italienischen Ministeriums für Bildung, Universitäten und Forschung 2016–2019 Wissenschaftlicher Leiter von Aktivitäten im Rahmen des Partnerschaftsabkommens zwischen der „Sapienza“-Universität Rom und dem italienischen Gesundheitsministerium zum Fertilitätsprojet (Progetto Fertilità – Studio Nazionale Fertilità) sowie Mitglied des fachlichen Beirats für Fertilität des italienischen Gesundheitsministeriums, Nationaler Fertilitätsplan (Piano Nazionale Fertilità) 2015–2020 Vorsitzender des Projekts „Prävention in der Andrologie“ des italienischen Gesundheitsministeriums – Ausschuss für Krankheitsbekämpfung (Comitato per il Controllo delle Malattie – CCM) 2009–2011 Präsident des Nationalen Hochschulrats (Consiglio Universitario Nazionale – CUN) 2007–2017 Vizepräsident des Ausschusses für die Krankheitsprävention und -bekämpfung (Comitato per la Prevenzione e il Controllo delle Malattie – CPCM) des Verteidigungsministeriums zur Erforschung von militärbezogenen Erkrankungen in operativen Hochrisiko-Umfeldern (Impfstoffe, endokrine Disruptoren, Schadstoffe, abgereichertes Uran usw.) 2007–2017 Vorsitzender des hochschulübergreifenden Gremiums – Permanente Hochschulkonferenz im medizinischen Bereich (Conferenza Permanente Collegi di Area Medica) seit 2006 Koordinator für den biomedizinischen Bereich des Nationalen Forschungsrates (Consiglio Nazionale delle Ricerche – CNR), Ausschuss für die Evaluierung thematisch freier Forschungs- und Entwicklungsprojekte (Comitato CNR di Valutazione dei Progetti di Ricerca e Sviluppo a Tema Libero – RSTL-CNR) 2006 EUR/RC71/13 Seite 55 3) Tätigkeit in internationalen Organisationen als amtliche/r oder unabhängige/r Experte/Expertin (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu der Organisation, Ihrer Position und der zeitlichen Dauer Ihrer Tätigkeit) Jahr (Anfang/Ende) Koordinator im Namen der Europäischen Akademie für Andrologie (EAA) des Europäischen Netzwerks für die Forschung und klinische Ausbildung in Andrologie- Zentren, darunter 20 Vermittlungsstellen für die diesbezügliche Forschung und Ausbildung in 15 verschiedenen Ländern der EU 2002–2010 Generalsekretär des Exekutivrates der Europäischen Akademie für Andrologie (EAA) 2002–2010 Generalsekretär der Gesellschaft Alpe-Adria für die Immunologie der Reproduktion (AASIR) 2000–2006 Generalsekretär der Internationalen Gesellschaft für die Immunologie der Reproduktion (ISIR) 1994-2004 Nachgewiesene Fähigkeit zur Koordination, Kooperation und Kommunikation auf nationaler und internationaler Ebene (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu Ihrer Koordinationsarbeit für hochrangige nationale oder internationale fachliche oder politische Programme oder zu anderen einschlägigen Erfahrungen) Jahr (Anfang/Ende) Präsident des italienischen (hochschulübergreifenden) Professorenkollegiums für Lebenswissenschaften (Conferenza Permanente Collegi di Area Medica) seit 2019 Präsident der fachbereichsübergreifenden Denkfabrik Health City Institute seit 2019 Leiter des Aufbaustudiengangs für Endokrinologie und Stoffwechsel an der „Sapienza“-Universität Rom seit 2016 Präsident der italienischen Gesellschaft für Endokrinologie (SIE) 2015–2017 Präsident der gemeinnützigen Stiftung für andrologisches Wohlbefinden (Fondazione Onlus per il Benessere in Andrologia – AmicoAndrologo), die vom italienischen Gesundheitsministerium und dem italienischen Ausschuss für Krankheitsbekämpfung (Comitato per il Controllo delle Malattie – CCM) finanziert wird. seit 2010 Vorsitzender des hochschulübergreifenden Forschungszentrums für experimentelle Andrologie (Centro di Ricerca Interuniversitario di Andrologia Sperimentale – CASPER) seit 2009 Koordinator des Doktoranden-Kurses in endokrinologischen Wissenschaften an der „Sapienza“-Universität Rom seit 2007 Leiter der komplexen operativen Abteilung für Andrologie, reproduktive Physiopathologie und endokrine Diagnostik an der Poliklinik Umberto I in Rom, zertifiziertes Schulungszentrum der Europäischen Akademie für Andrologie seit 2006 Titel, Name und Position der Person, durch die die Nominierung erfolgt Dr. Roberto Speranza Gesundheitsminister Italiens EUR/RC71/13 Seite 56 NOMINIERUNG FÜR DIE MITGLIEDSCHAFT IM AUSSCHUSS FÜR GRUNDSATZ- UND KOORDINATIONSFRAGEN DES SONDERPROGRAMMS ZUR FORSCHUNG, ENTWICKLUNG UND WISSENSCHAFTLERAUSBILDUNG IM BEREICH DER MENSCHLICHEN REPRODUKTION CURRICULUM VITAE Mitgliedstaat, durch den die Nominierung erfolgt: UNGARN Familienname: KOVACS Vorname(n): Peter Geschlecht: männlich Geburtsdatum: 1. Februar 1970 Sprachen: Geben Sie bitte an, welche Arbeitssprachen des Regionalkomitees der/die Kandidat/in ausreichend beherrscht (bitte kreuzen Sie das Zutreffende an und lassen Sie die übrigen Kästchen frei). Sprechen Lesen Schreiben Deutsch Englisch Französisch Russisch Berufliche Ausbildung: Bitte geben Sie bis zu fünf Ihrer wichtigsten beruflichen Qualifikationen an, beginnend mit der zuletzt erworbenen Jahr Promotion in der Abteilung Geburtshilfe und Gynäkologie, Medizinische Fakultät Pécs, 2005 2005 Stipendiat für reproduktive Endokrinologie und Unfruchtbarkeit, Albert Einstein College of Medicine, Bronx NY, USA (dreijähriges Programm 1999–2002) 2002 Facharztausbildung in Geburtshilfe und Gynäkologie, Albert Einstein College of Medicine, Bronx NY, USA (vierjähriges Programm 1995–1999) 1999 Medizinstudium, Medzinische Fakultät Albert Szent-Gyorgyi, Szeged, Ungarn (1988– 1994) 1994 Beruflicher Werdegang: Bitte geben Sie zuerst Ihre jetzige Position an, gefolgt von bis zu vier Ihrer wichtigsten vorherigen beruflichen Positionen (bitte nennen Sie bevorzugt Führungspositionen in nationalen Gesundheitsbehörden nahe der politischen Entscheidungsebene) Jahr (Anfang/Ende) Medizinischer Leiter, Kaali-Institut, Zentrum für IVF-Behandlungen, Budapest 2008– Wissenschafts- und Forschungskoordinator, Kaali-Institut, Zentrum für IVF- Behandlungen 2002–2008 Gastaufenthalte als klinischer Ausbilder, Albert Einstein College of Medicine, Bronx, NY, USA 2002–2008 Klinischer Ausbilder, Albert Einstein College of Medicine, Bronx, NY, USA 1999–2002 Internationale Erfahrung (bitte füllen Sie die folgenden drei Rubriken aus): 1) Teilnahme als Mitglied einer nationalen Delegation an Tagungen von leitenden Organen der WHO oder anderer internationaler oder überstaatlicher Organisationen (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Teilnahme) Jahr (Anfang/Ende) Mitglied des Ausschusses der nationalen Repräsentanten der European Society of Human Reproduction and Embryology (ESHRE) 2011–2020 EUR/RC71/13 Seite 57 Mitglied im Vorstand der Diczfalusy-Stiftung 2019– Mitglied des Redaktionsausschusses, Women’s Health Journal WebMD 2002– 2) Erfahrung als Vorsitzende/r eines leitenden Organs oder internationalen Verhandlungsgremiums (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Erfahrung; bitte geben Sie Name des Organs/Gremiums sowie Tagung und Jahr oder Sitzungsperiode an) Jahr (Anfang/Ende) Nicht zutreffend 3) Tätigkeit in internationalen Organisationen als amtliche/r oder unabhängige/r Experte/Expertin (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu der Organisation, Ihrer Position und der zeitlichen Dauer Ihrer Tätigkeit) Jahr (Anfang/Ende) Nicht zutreffend. Nachgewiesene Fähigkeit zur Koordination, Kooperation und Kommunikation auf nationaler und internationaler Ebene (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu Ihrer Koordinationsarbeit für hochrangige nationale oder internationale fachliche oder politische Programme oder zu anderen einschlägigen Erfahrungen) Jahr (Anfang/Ende) Über 20-jährige Erfahrung mit Vorträgen auf nationalen und internationalen Wissenschaftskongressen Keine Erfahrung mit der Koordinierung nationaler oder internationaler politischer oder hochrangiger fachlicher Programme Titel, Name und Position der Person, durch die die Nominierung erfolgt Prof. Kásler Miklós Minister für menschliche Entwicklung = = =

W E L T G E S U N D H E I T SO R G A N I S A T IO N R EG I O N A L B Ü RO F ÜR E U R O P A UN City, Marmorvej 51, DK-2100 Kopenhagen Ø, Dänemark Tel.: +45 45 33 70 00 Fax: +45 45 33 70 01 E-Mail: eugovernance@who.int Web: http://www.euro.who.int/de/who-we-are/governance Regionalkomitee für Europa EUR/RC71/13 71. Tagung Virtuelle Tagung, 13.–15. September 2021 2. August 2021 210742 Punkt 10 der vorläufigen Tagesordnung ORIGINAL: ENGLISCH Mitgliedschaft in Organen und Ausschüssen der WHO In Übereinstimmung mit Regel 14.2.2 a) und Regel 14.3 der Geschäftsordnung des WHO- Regionalkomitees für Europa hat der Regionaldirektor mit Rundschreiben vom 13. Januar 2021 alle Mitgliedstaaten in der Europäischen Region der WHO ersucht, bis zum 10. März 2021 Nominierungen für die Mitgliedschaft in folgenden Organen und Ausschüssen der WHO einzureichen: • Exekutivrat; • Ständiger Ausschuss des Regionalkomitees für Europa (SCRC); und • Ausschuss für Grundsatz- und Koordinationsfragen des Sonderprogramms zur Forschung, Entwicklung und Wissenschaftlerausbildung im Bereich der menschlichen Reproduktion (PCC/HRP). Da auf den Aufruf zur Einreichung von Nominierungen bis zur gesetzten Frist keine ausreichende Zahl von Bewerbungen eingegangen war, wurde die Frist zur Einreichung von Nominierungen zunächst bis zum 31. März 2021 und für den SCRC noch einmal bis zum 3. Mai 2021 verlängert. Auf Grundlage der Empfehlungen der Arbeitsgruppe des SCRC für Führungsfragen bei WHO/Europa einigte sich der 28. SCRC auf eine neue Methode für die Beurteilung der eingegangenen Bewerbungen, anhand derer der Prozess allgemein verbessert, transparenter gestaltet sowie chancengleicher und besser vorhersehbar werden soll. Dieser neue Bewertungsansatz wurde versuchsweise angewandt und wird im Leitfaden für die Mitgliedschaft in Organen und Ausschüssen der WHO: Verfahren und Kriterien für Nominierungen und Wahlen (Dokument EUR/RC71/INF./9) näher beschrieben. Dieses Dokument enthält für jedes der vorstehend genannten Gremien eine Erläuterung seiner Zusammensetzung und Rolle, einen Überblick über die Mitglieder des fraglichen Gremiums sowie die beim Sekretariat fristgerecht eingegangenen Curricula Vitae der Kandidaten samt Absichtserklärungen. EUR/RC71/13 Seite 2 Inhalt Nominierungen für die Mitgliedschaft in Organen und Ausschüssen im Jahr 2021 ................. 3 I. Exekutivrat der Weltgesundheitsorganisation ............................................................ 4 II. Ständiger Ausschuss des Regionalkomitees für Europa (SCRC).............................. 6 III. Ausschuss für Grundsatz- und Koordinationsfragen des Sonderprogramms zur Forschung, Entwicklung und Wissenschaftlerausbildung im Bereich der menschlichen Reproduktion ............................................................................................. 8 Anhang 1: Nominierungen für die Mitgliedschaft im Exekutivrat – Absichtserklärungen ................................................................................................................. 11 Anhang 2: Nominierungen für die Mitgliedschaft im Exekutivrat – Curricula Vitae ............. 18 Anhang 3: Exekutivrat der Weltgesundheitsorganisation – Historischer Überblick über die Mitgliedschafta von Ländern aus der Europäischen Region von 1995 bis 2022 ................ 26 Anhang 4: Nominierungen für die Mitgliedschaft im Ständigen Ausschuss des Regionalkomitees für Europa – Absichtserklärungen .............................................................. 28 Anhang 5: Nominierungen für die Mitgliedschaft im Ständigen Ausschuss des Regionalkomitees für Europa – Curricula Vitae ...................................................................... 36 Anhang 6: Ständiger Ausschuss des Regionalkomitees für Europa – Historischer Überblick über die Mitgliedschafta von September 2009 bis September 2022........................ 48 Anhang 7: Mitglieder des Ständigen Ausschusses des Regionalkomitees für Europa von 1994 bis 2021 ........................................................................................................................... 49 Anhang 8: Nominierungen für die Mitgliedschaft im Ausschuss für Grundsatz- und Koordinationsfragen des Sonderprogramms zur Forschung, Entwicklung und Wissenschaftlerausbildung im Bereich der menschlichen Reproduktion – Absichtserklärungen ................................................................................................................. 50 Anhang 9: Nominierungen für die Mitgliedschaft im Ausschuss für Grundsatz- und Koordinationsfragen des Sonderprogramms zur Forschung, Entwicklung und Wissenschaftlerausbildung im Bereich der menschlichen Reproduktion – Curricula Vitae ......................................................................................................................................... 53 EUR/RC71/13 Seite 3 Nominierungen für die Mitgliedschaft in Organen und Ausschüssen im Jahr 2021 1. In Übereinstimmung mit Regel 14.2.2 a) der Geschäftsordnung des WHO- Regionalkomitees für Europa hat der Regionaldirektor mit Rundschreiben vom 13. Januar 2021 die Mitgliedstaaten in der Europäischen Region der WHO über die frei werdenden Sitze informiert und sie ersucht, bis spätestens sechs Monate vor Beginn der 71. Tagung des Regionalkomitees (RC71) Nominierungen einzureichen. Zusätzlich wurden folgende Schritte unternommen: • Da bis zum Ablauf der angegebenen Frist am 10. März keine ausreichende Zahl von Bewerbungen eingegangen war, vereinbarte der Ständige Ausschuss auf seiner dritten Tagung am 10. und 11. März 2021, die Frist für die Einreichung von Nominierungen bis zum 31. März 2021 zu verlängern. Über diese Fristverlängerung wurden die Mitgliedstaaten in einem Rundschreiben vom 17. März 2021 in Kenntnis gesetzt. • Da auch nach Ablauf dieser verlängerten Frist keine ausreichende Zahl von Nominierungen für den Ständigen Ausschuss des Regionalkomitees für Europa (SCRC) eingegangen war, vereinbarte der SCRC, die Frist für dieses leitende Organ ein zweites Mal bis zum 3. Mai 2021 zu verlängern. Über diese zweite Fristverlängerung wurden die Mitgliedstaaten in einem Rundschreiben vom 7. April 2021 in Kenntnis gesetzt. • Bei den Entscheidungen zur Verlängerung der Frist für die Einreichung von Nominierungen wurde jeweils die Tatsache berücksichtigt, dass die Mitgliedstaaten in Zusammenhang mit dem Kampf gegen die COVID-19-Pandemie und der Umsetzung der nationalen Pläne für die Bereitstellung der entsprechenden Impfstoffe unter enormem Druck stehen. 2. Gemäß der in Anhang 2 von Beschluss EUR/RC69(1) enthaltenen langfristigen Zeitpläne für die Mitgliedschaft in den beiden leitenden Organen werden im Exekutivrat nach der 75. Weltgesundheitsversammlung zwei Sitze und im SCRC nach dem RC71 vier Sitze frei. Darüber hinaus muss die Vertretung der Europäischen Region im Ausschuss für Grundsatz- und Koordinationsfragen des Sonderprogramms zur Forschung, Entwicklung und Wissenschaftlerausbildung im Bereich der menschlichen Reproduktion (PCC/HRP) zum 1. Januar 2022 neu besetzt werden. Für alle diese frei werdenden Sitze sind insgesamt neun Nominierungen eingegangen (Tabelle 1). EUR/RC71/13 Seite 4 Tabelle 1: Überblick über die frei werdenden Sitze und eingegangenen Nominierungen (Jahr der Nominierung: 2021) Gruppe A Gruppe B Gruppe C Exekutivrat 1 freier Sitz Nominierungen eingegangen aus Belgien und der Slowakei Kein freier Sitz 1 freier Sitz Nominierung eingegangen aus de Republik Moldau SCRC Kein freier Sitz * Nominierung eingegangen aus den Niederlanden ** 2 freie Sitze * Nominierungen eingegangen aus Frankreich und Spanien 2 freie Sitze Nominierungen eingegangen aus Montenegro und Turkmenistan PCC/HRP 1 freier Sitz Nominierungen eingegangen aus Italien und Ungarn * Änderung des langfristigen Zeitplans, wie er in Anhang 2.B des auf der 70. Tagung des Regionalkomitees angenommenen Beschlusses EUR/RC69(1) festgelegt wurde. ** Interessensbekundung für den Fall, dass nicht genügend Nominierungen in anderen subregionalen Gruppierungen eingehen. 3. Da im Nominierungsjahr 2020 für die Mitgliedschaft im SCRC in Gruppe B keine Nominierungen eingegangen waren, wies das Regionalkomitee den freien Sitz für diese subregionale Gruppierung dem überschüssigen Kandidaten aus Gruppe A zu. Um gemäß der Resolution EUR/RC60/R3 die geografisch ausgewogene Verteilung der Sitze wiederherzustellen, beschloss das Regionalkomitee, den Zeitplan für das Nominierungsjahr 2021 zu ändern und den freien Sitz in der Gruppe A auf die Gruppe B zu verlegen. I. Exekutivrat der Weltgesundheitsorganisation Zusammensetzung und Rolle 4. Der Exekutivrat setzt sich aus 34 Mitgliedern mit Fachkenntnissen im Gesundheitswesen zusammen. Die Mitglieder werden von der Weltgesundheitsversammlung auf Basis einer ausgewogenen geografischen Verteilung und ihrer Nominierung durch das jeweilige WHO- Regionalkomitee für eine Amtszeit von drei Jahren gewählt (Artikel 24 und 25 der Satzung der WHO). 5. Der Exekutivrat tritt mindestens zweimal im Jahr zusammen. Seine Rolle besteht hauptsächlich darin, die Beschlüsse und Richtlinien der Gesundheitsversammlung auszuführen, als Vollzugsorgan der Gesundheitsversammlung tätig zu werden, alle sonstigen ihm übertragenen Aufgaben wahrzunehmen und die Gesundheitsversammlung zu beraten (siehe Artikel 28 der Satzung der WHO). 6. In Übereinstimmung mit seiner Geschäftsordnung wählt der Exekutivrat jedes Jahr eine(n) Vorsitzende(n), vier Stellvertretende Vorsitzende und eine(n) Berichterstatter(in), die zusammen das Präsidium bilden (Regel 13 der Geschäftsordnung des Exekutivrates). In Übereinstimmung mit Regel 18 wurde der Programm-, Haushalts- und Verwaltungsausschuss (PBAC) ins Leben gerufen, um den Exekutivrat durch die Bereitstellung von Orientierungshilfe und Empfehlungen zur Programmplanung, Überwachung und Evaluation sowie zu finanziellen und administrativen Angelegenheiten zu unterstützen (siehe auch Beschluss EB146(5)). Der Ausschuss setzt sich aus 14 Mitgliedern (jeweils zwei pro Region), die unter den Mitgliedern des Exekutivrates ausgewählt werden, sowie von Amts wegen dem bzw. der Vorsitzenden und einem bzw. einer Stellvertretenden Vorsitzenden des Exekutivrates zusammen. Die Amtszeit der Mitglieder beträgt jeweils zwei Jahre, und sie kommen zweimal pro Jahr zusammen. EUR/RC71/13 Seite 5 Derzeitige Mitgliedschaft von Ländern aus der Europäischen Region 7. Die Europäische Region verfügt über acht Sitze im Exekutivrat, die nach geografischen subregionalen Gruppierungen folgendermaßen verteilt sind: zwei Sitze in Gruppe A, zwei Sitze in Gruppe B (plus ein dritter Sitz im Wechsel mit Gruppe A) sowie drei Sitze in Gruppe C. 8. Vorbehaltlich der Wahl im Mai 2021 durch die 74. Weltgesundheitsversammlung (WHA74) der neuen Mitgliedstaaten, die auf dem RC70 nominiert wurden, werden diese Sitze wie folgt besetzt (Tabelle 2): Tabelle 2: Mitgliedschaft im Exekutivrat von Ländern aus der Europäischen Region der WHO (nach der WHA74) Subregionale Gruppierung Mitgliedstaat Designierte(r) Vertreter(in) Mitgliedschaft A Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland Prof. Chris Whitty 2020–2023 Dänemark * Dr. Søren Brostrøm 2021–2024 B Österreich ** Dr. Clemens Martin Auer 2019–2022 Frankreich * Prof. Jérôme Salomon 2021–2024 Slowenien * Dr. Kerstin Vesna Petrič 2021–2024 C Tadschikistan ** Prof. Salomuddin Yusufi 2019–2022 Russische Föderation Dr. Mikhail Murashko 2020–2023 Belarus * Dr. Dmitry Pinevich 2021–2024 * Neues Mitglied, vorbehaltlich der Wahl durch die WHA74. ** Nach der WHA75 ausscheidendes Mitglied. 9. Im Mai 2022 (nach der WHA75) läuft die Amtszeit von Österreich und Tadschikistan aus. Das Regionalkomitee wird deshalb ersucht, zwei neue Mitglieder für den Exekutivrat jeweils für eine dreijährige Amtszeit (von Mai 2022 bis Mai 2025) zu nominieren. 10. Unter den verbleibenden sechs Mitgliedern aus der Europäischen Region wird eine Frau sein. Eingegangene Nominierungen 11. Auf den Aufruf des Regionaldirektors zur Einreichung von Nominierungen sind folgende Nominierungen zur Besetzung eines freien Sitzes in Gruppe A und eines freien Sitzes in Gruppe C eingegangen (Tabelle 3): Tabelle 3: Eingegangene Nominierungen für die Mitgliedschaft im Exekutivrat für die Amtszeit 2022–2025 (WHA75) Subregionale Gruppierung Mitgliedstaat Vorgeschlagene(r) Vertreter(in) Letzte Amtszeit im Exekutivrat A Slowakei Prof. Jozef Šuvada Noch nie Belgien Tom Auwers 2015 C Republik Moldau Igor Curov 2010 EUR/RC71/13 Seite 6 12. Die Absichtserklärungen der sich bewerbenden Mitgliedstaaten und die Curricula Vitae (im Standardformat) der vorgeschlagenen Vertreter sind in Anhang 1 bzw. Anhang 2 enthalten.1 Tabelle 4 enthält einen historischen Überblick über die Mitgliedschaft im Exekutivrat von Ländern aus der Europäischen Region seit dem Jahr 2000. Eine alphabetische Liste der Mitgliedschaft im Exekutivrat aller 53 Mitgliedstaaten der Europäischen Region von 1995 bis 2022 ist in Anhang 3 enthalten. Tabelle 4: Überblick über die Mitgliedschaft im Exekutivrat von Ländern aus der Europäischen Region der WHO (2000–2021) II. Ständiger Ausschuss des Regionalkomitees für Europa (SCRC) Zusammensetzung und Rolle 13. Der SCRC setzt sich aus dem/der Stellvertretenden Exekutivpräsidenten/ Exekutivpräsidentin des Regionalkomitees, der bzw. die von Amts wegen Vorsitzender/Vorsitzende des Ständigen Ausschusses ist, und zwölf Vertretern der Mitgliedstaaten zusammen, die dafür jährlich vom Regionalkomitee für eine Amtszeit von drei Jahren auf Grundlage einer ausgewogenen geografischen Verteilung gewählt werden (Regeln 14.2.1, 14.2.3 und 14.2.4 der Geschäftsordnung des Regionalkomitees für Europa). 14. Der SCRC tagt mindestens viermal pro Jahr (Regel 4 der Geschäftsordnung des Ständigen Ausschusses des Regionalkomitees für Europa). Er hat im Wesentlichen eine Aufsichts- und Beratungsfunktion: er handelt für das Regionalkomitee und gewährleistet, dass die Beschlüsse und die Politik des Regionalkomitees ausgeführt werden, und berät sowohl das Regionalkomitee als auch den Regionaldirektor (siehe auch Regel 14.2.10 der Geschäftsordnung des Regionalkomitees für Europa). Derzeitige Mitglieder 15. Die zwölf Sitze im SCRC werden gleichmäßig auf die drei subregionalen Gruppierungen verteilt. Wie bereits erwähnt: da im Nominierungsjahr 2020 für die Mitgliedschaft im SCRC in Gruppe B keine Nominierungen eingegangen waren, wurde der freie Sitz dem überschüssigen Kandidaten aus Gruppe A zugewiesen. 1 Die Curricula Vitae und die dazu gehörigen Absichtserklärungen werden in der von den Kandidaten eingereichten Form ohne jegliche Änderungen oder redaktionelle Korrekturen seitens des Sekretariats vorgelegt. EUR/RC71/13 Seite 7 16. Der 28. SCRC setzt sich folgendermaßen zusammen (Tabelle 5): Tabelle 5: Mitglieder des 28. SCRC (2020–2021) Subregionale Gruppierung Mitgliedstaat Designierte(r) Vertreter(in) Mitgliedschaft A Polen * Katarzyna Rutkowska 2018–2021 Belgien Tom Auwers 2019–2022 Tschechien Dr. Alena Šteflová 2020–2023 Norwegen Tone Wroldsen 2020–2023 Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland Anna Wechsberg 2020–2023 B Kroatien * Dr. Marija Bubaš 2018–2021 Bulgarien Prof. Plamen Dimitrov 2019–2022 Schweiz Nora Kronig Romero 2019–2022 C Republik Moldau * Igor Curov 2018–2021 Russische Föderation * Dr. Mikhail Murashko 2018–2021 Armenien Anahit Avanesyan 2019–2022 Kasachstan Dr. Marat Edigeevich Shoranov 2020–2023 * Nach dem RC71 ausscheidendes Mitglied. 17. Die Amtszeit der Mitglieder aus Kroatien, Polen, der Republik Moldau und der Russischen Föderation läuft auf der 71. Tagung des Regionalkomitees im September 2021 aus. Das Regionalkomitee wird deshalb ersucht, vier neue SCRC-Mitglieder jeweils für eine dreijährige Amtszeit (von September 2021 bis September 2024) zu wählen. 18. Unter den verbleibenden acht Mitgliedern werden fünf Frauen sein. Eingegangene Nominierungen 19. Auf den Aufruf des Regionaldirektors zur Einreichung von Nominierungen sind folgende Nominierungen zur Besetzung jeweils zweier freier Sitze in Gruppe B und Gruppe C eingegangen (Tabelle 6): Tabelle 6: Eingegangene Nominierungen für die Mitgliedschaft im SCRC für die Amtszeit 2021– 2024 (RC71) Subregionale Gruppierung Mitgliedstaat Vorgeschlagene(r) Vertreter(in) Letzte Amtszeit im SCRC A Niederlande * Roland Driece 2008 B Frankreich Prof. Jérôme Salomon 2016 Spanien Dr. Amós José García 2012 C Turkmenistan Dr. Sachly Nuryyeva Noch nie Montenegro Mirjana Djuranović 2011 * Interessensbekundung für den Fall, dass nicht genügend Nominierungen in anderen subregionalen Gruppierungen eingehen. 20. Die Absichtserklärungen der sich bewerbenden Mitgliedstaaten und die Curricula Vitae (im Standardformat) der vorgeschlagenen Vertreter sind in Anhang 4 bzw. Anhang 5 enthalten.2 Tabelle 7 enthält einen historischen Überblick über die Mitgliedschaft im SCRC seit dem 2 Die Curricula Vitae und die dazu gehörigen Absichtserklärungen werden in der von den Kandidaten eingereichten Form ohne jegliche Änderungen oder redaktionelle Korrekturen seitens des Sekretariats vorgelegt. EUR/RC71/13 Seite 8 Jahr 2000. Eine alphabetische Liste der Mitgliedschaft im SCRC aller 53 Mitgliedstaaten der Europäischen Region der WHO seit 2009 ist in Anhang 6 enthalten. Tabelle 7: Überblick über die Mitgliedschaft im SCRC (2002–2021) III. Ausschuss für Grundsatz- und Koordinationsfragen des Sonderprogramms zur Forschung, Entwicklung und Wissenschaftlerausbildung im Bereich der menschlichen Reproduktion Zusammensetzung und Rolle 21. Das Sonderprogramm zur Forschung, Entwicklung und Wissenschaftlerausbildung im Bereich der menschlichen Reproduktion (HRP) ist das Hauptinstrument innerhalb des Systems der Vereinten Nationen für die Forschung im Bereich der menschlichen Reproduktion und bringt Politiker, Wissenschaftler, Gesundheitsfachkräfte, Kliniker, Verbraucher und Vertreter der Gesellschaft zusammen, um die Prioritäten für die Forschung zur Verbesserung der sexuellen und reproduktiven Gesundheit festzulegen und anzugehen. Die ständigen Mitglieder des HRP sind das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP), der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA), das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF), die WHO und die Weltbank sowie der Internationale Verband für Familienplanung (IPPF) und das Gemeinsame Programm der Vereinten Nationen für HIV/Aids (UNAIDS). Die WHO übernimmt die Rolle der ausführenden Organisation. 22. Der Ausschuss für Grundsatz- und Koordinationsfragen (PCC) ist das leitende Organ des HRP und vertritt die Interessen und Verantwortlichkeiten der beteiligten Parteien, überprüft und genehmigt den Aktionsplan und den Haushalt sowie die längerfristigen strategischen Pläne und ihre finanziellen Konsequenzen. Der PCC besteht aus 34 Mitgliedern, die von den beteiligten Parteien gestellt werden, darunter: • 11 Regierungsvertreter aus den im vorangegangenen Zweijahreszeitraum größten Beitragszahlern zum Sonderprogramm (Kategorie 1); EUR/RC71/13 Seite 9 • 14 Regierungsvertreter aus Mitgliedstaaten, die von den WHO-Regionalkomitees entsprechend der Verteilung der Bevölkerung sowie der Bedürfnisse der Regionen für eine Amtszeit von drei Jahren gewählt werden (Kategorie 2) (Tabelle 8); • zwei Mitglieder, die vom PCC aus dem Kreis der übrigen beteiligten Parteien für eine Amtszeit von drei Jahren gewählt werden (Kategorie 3); und • die sieben ständigen Mitglieder. Tabelle 8: PCC-Mitglieder der Kategorie 2, die von den WHO-Regionalkomitees gewählt werden Mitgliedstaat Anzahl der Vertreter Afrika 4 Gesamtamerika 2 Südostasien 3 Europa 1 Östlicher Mittelmeerraum 1 Westlicher Pazifikraum 3 23. Die Mitglieder des PCC der Kategorien 2 und 3 können wiedergewählt werden. Gemäß der Vereinbarung über die administrative Struktur des HRP sollten die WHO-Regionalkomitees bei der Wahl ihrer Vertreter den finanziellen Beitrag bzw. die fachliche Unterstützung eines Landes zum Sonderprogramm gebührend berücksichtigen, aber auch das Interesse, das die Länder in ihren nationalen Handlungskonzepten und Programmen den Bereichen Familienplanung, Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der menschlichen Reproduktion und der Fruchtbarkeitsregelung beimessen. Derzeitige Mitglieder 24. Das 67. Regionalkomitee wählte Tschechien für den Zeitraum 2018–2020 zu einem PCC- Mitglied der Kategorie 2. 25. Da 2020 der Aufruf zur Nominierung eines neuen PCC-Mitglieds der Kategorie 2 erst nach Einleitung des Verfahrens für die Nominierungen und Wahlen und inmitten der COVID- 19-Pandemie beim Sekretariat einging, beschloss das Regionalkomitee, auf Vorschlag des Sekretariats sowie nach Rücksprache mit der Rechtsabteilung und dem Präsidenten des RC69, das Mandat von Tschechien um ein Jahr zu verlängern und auf seiner 71. Tagung ein neues Mitglied für eine Amtszeit ab dem 1. Januar 2022 zu wählen. Eingegangene Nominierungen 26. Auf den Aufruf des Regionaldirektors zur Einreichung von Nominierungen sind folgende Nominierungen zur Besetzung des freien Sitzes eingegangen (Tabelle 9): EUR/RC71/13 Seite 10 Tabelle 9: Eingegangene Nominierungen für die Mitgliedschaft im PCC/HRP für die Amtszeit 2022–2024 Mitgliedstaat Vorgeschlagene(r) Vertreter(in) Italien Prof. Andrea Lenzi Ungarn Dr. Peter Kovacs 27. Die Absichtserklärungen der sich bewerbenden Mitgliedstaaten und die Curricula Vitae (im Standardformat) der vorgeschlagenen Vertreter sind in Anhang 8 bzw. Anhang 9 enthalten.3 Tabelle 10 enthält einen historischen Überblick über die Mitgliedschaft im PCC der Kategorie 2 von Ländern aus der Europäischen Region zwischen 1997 und 2020. Tabelle 10: PCC-Mitglieder der Kategorie 2 aus Ländern der Europäischen Region (1997–2020) 1997–1999 2000–2002 2003–2005 2006–2008 2009–2011 2012–2014 2015–2017 2018–2020 Ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien * Usbekistan Slowenien Armenien Ukraine Deutschland Spanien Tschechien * Seit dem 14. Februar 2019 Nordmazedonien. 3 Die Curricula Vitae und die dazu gehörigen Absichtserklärungen werden in der von den Kandidaten eingereichten Form ohne jegliche Änderungen oder redaktionelle Korrekturen seitens des Sekretariats vorgelegt. EUR/RC71/13 Seite 11 Anhang 1: Nominierungen für die Mitgliedschaft im Exekutivrat – Absichtserklärungen Belgien Sehr geehrter Herr Regionaldirektor, im Namen der belgischen Regierung habe ich die Ehre, Ihnen die Kandidatur meines Landes für die Mitgliedschaft im Exekutivrat der WHO zu präsentieren. Heute mehr denn je ist Belgien der Ansicht, dass eine starke WHO von entscheidender Bedeutung ist, um Gesundheit auf globaler, regionsweiter und lokaler Ebene zu fördern. COVID-19 hat gezeigt, dass öffentliche Gesundheit und globale Kooperation unverzichtbar sind, und aus diesem Grund möchten wir alles daransetzen, um durch unsere aktive Teilnahme am Exekutivrat der WHO in den kommenden Jahren zur Verbesserung der Gesundheit weltweit beizutragen. Belgien ist in dieser Hinsicht sehr erfahren. Belgien hat schon immer die WHO als führende internationale Organisation in der globalen Gesundheitspolitik unterstützt, etwa als Sitz der Vertretung der WHO bei der Europäischen Union, von neun Kooperationszentren der WHO und des Europäischen Observatoriums für Gesundheitssysteme und Gesundheitspolitik, und ist stolz darauf, durch die langjährige Bereitstellung zentraler freiwilliger und hochflexibler Mittel an die WHO den Grundsatz der „einen WHO“ umzusetzen. Darüber hinaus ist Belgien derzeit Mitglied des Ständigen Ausschusses und führt in dieser Eigenschaft den Vorsitz über die Arbeitsgruppe des SCRC zur Arbeit von WHO/Europa auf der Länderebene. Seit 2015 hat Belgien durch die Unterzeichnung einer Länder-Kooperationsstrategie (CCS) mit der WHO als Land mit hohem Volkseinkommen eine Vorreiterrolle übernommen. Diese CCS wird gegenwärtig in enger Zusammenarbeit mit WHO/Europa und dem WHO-Hauptbüro sorgfältig überprüft, um sie zu aktualisieren und ihre Wirksamkeit zu verbessern und so einen neuen Orientierungsrahmen für die Zusammenarbeit zwischen der WHO und Belgien in den kommenden Jahren vorzugeben. Als Mitglied des Exekutivrates möchte Belgien die WHO bei der Verwirklichung der dreifachen Milliarden-Zielmarke unterstützen, u. a. durch die Stärkung der WHO und der globalen Zusammenarbeit im Hinblick auf die Bereitschaftsplanung für Notlagen, die Verwirklichung einer allgemeinen Gesundheitsversorgung sowie eine stärkere Fokussierung auf den Ansatz „Eine Welt – eine Gesundheit“, denn die gegenwärtige Pandemie hat verdeutlicht, dass wir zum Schutz der menschlichen Gesundheit auch die ökologische Gesundheit, einschließlich der Gesundheit von Tieren und Pflanzen, verbessern müssen. Im Falle seiner Wahl würde Belgien Tom Auwers als effektives Mitglied des Exekutivrates benennen. Er hat gegenwärtig den Vorsitz über die vorstehend genannten Arbeitsgruppen des SCRC inne, in deren Rahmen er die Federführung bei der Entwicklung eines neuen Ansatzes für die Zusammenarbeit zwischen den Ländern übernommen hat. Herr Auwers verfolgt darüber hinaus aktiv seit Jahren die Arbeit der leitenden Organe der WHO. EUR/RC71/13 Seite 12 Herr Auwers ist Generalsekretär des Föderalen Öffentlichen Dienstes Volksgesundheit, Sicherheit der Nahrungsmittelkette und Umwelt. In dieser Position befasst er sich mit einer großen Anzahl an gesundheitspolitischen Themen. Seit dem Ausbruch von SARS-CoV-2 in Belgien hat er eine aktive Rolle bei der Gestaltung der Reaktion Belgiens auf die Pandemie eingenommen. Ferner ist er ein starker Verfechter des Ansatzes „Eine Welt – eine Gesundheit“ und hat insofern die Ausarbeitung des ersten nationalen Aktionsplans zur Bekämpfung von antimikrobiellen Resistenzen im Bereich der menschlichen und tierischen Gesundheit und deren Auswirkungen auf die Umwelt geleitet. Er ist ein anerkannter Experte für Reformen im öffentlichen Sektor. Zu seinen Errungenschaften vor seiner jetzigen Tätigkeit zählen etwa die Umsetzung einer grundlegenden, regierungsweiten Reform aller föderalen Verwaltungen, und darüber hinaus ist er gegenwärtig dabei, die Umgestaltung der föderalen Gesundheitsverwaltungen zu koordinieren. Er verfügt über umfassende Erfahrungen in einem politischen Umfeld mit zahlreichen Beteiligten. Weitere Informationen können Sie seinem beigefügten Curriculum Vitae entnehmen. Abschließend bin ich der Meinung, dass Belgien über die besten Voraussetzungen verfügt, um Mitglied dieses wichtigen leitenden Organs der WHO zu werden, und ich bin der Überzeugung, dass Tom Auwers einen wertvollen Beitrag zum Exekutivrat leisten wird. Für etwaige weitere Auskünfte stehe ich Ihnen jederzeit zur Verfügung und möchte die Gelegenheit nutzen, die Europäische Region der Weltgesundheitsorganisation erneut meiner höchsten Wertschätzung und Unterstützung zu versichern. Frank Vandenbroucke Vizepremierminister und Minister der Sozialen Angelegenheiten und der Volksgesundheit EUR/RC71/13 Seite 13 Republik Moldau Absichtserklärung der Republik Moldau zu ihrer Nominierung für eine Mitgliedschaft im Exekutivrat der Weltgesundheitsorganisation Hiermit nominiert das Ministerium für Gesundheit, Arbeit und soziale Sicherheit der Republik Moldau Herrn Staatssekretär Igor Curov als Kandidaten für den Exekutivrat der WHO für eine Amtszeit von 2022 bis 2025. Seit ihrem Beitritt zur Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Mai 1992 beteiligt sich die Republik Moldau aktiv an der Gestaltung und Unterstützung von Initiativen der WHO zur Verbesserung der Bevölkerungsgesundheit und zur Stärkung der Gesundheitssysteme in der Europäischen Region und weltweit. Der Ausbruch von COVID-19 hat die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit zwischen Ländern, Organisationen und Politikressorts, aber auch die Schlüsselrolle der WHO als global federführende Organisation bei der Bereitschaftsplanung für globale Gesundheitsgefahren und deren Bewältigung sowie bei der Stärkung der Gesundheitssysteme verdeutlicht. Dieses Bekenntnis zu einer starken strategischen Partnerschaft spiegelt sich in der Beteiligung der Republik Moldau am Ständigen Ausschuss des Regionalkomitees für Europa (2018–2021) und in ihrer Unterstützung der Umsetzung des Europäischen Arbeitsprogramms 2020–2025 wider, das vollständig im Einklang mit dem Allgemeinen Arbeitsprogramm der WHO und dem Globalen Aktionsplan zur Verwirklichung des SDG 3 steht. Das Bekenntnis der Republik Moldau zur Umsetzung der Agenda 2030 und der Ziele für nachhaltige Entwicklung – und insbesondere des SDG 3 – ist in dem Entwurf der Nationalen Gesundheitsstrategie 2030 der Republik Moldau festgeschrieben. Die Zusammenarbeit zwischen der Republik Moldau und der WHO basiert auf der erfolgreichen Umsetzung zweijähriger Kooperationsvereinbarungen seit 1994 in wesentlichen Bereichen wie übertragbare Krankheiten, nichtübertragbare Krankheiten, Gesundheitsförderung im gesamten Lebensverlauf, Gesundheitssysteme und gesundheitliche Notlagen. Anknüpfend an ihre Erfahrungen bei der Reformierung des öffentlichen Gesundheitswesens, der primären Gesundheitsversorgung, der psychischen Gesundheitsversorgung und des Krankenversicherungswesens verpflichtet sich die Republik Moldau, die Verwirklichung einer allgemeinen Gesundheitsversorgung, einer der drei Grundsäulen des Europäischen Arbeitsprogramms 2020–2025 und des Allgemeinen Arbeitsprogramms der WHO, voranzutreiben und zu unterstützen. Nach ihren Erfolgen bei der Verbesserung des Zugangs zur Gesundheitsversorgung, vor allem für besonders gefährdete Gruppen, wird die Republik Moldau auch weiterhin globale Initiativen zur Bekämpfung gesundheitlicher Ungleichheiten durch Stärkung von Gesundheitssystemen und Förderung einer ressortübergreifenden Zusammenarbeit zur Verwirklichung einer allgemeinen Gesundheitsversorgung unterstützen. Weitere Prioritäten der Republik Moldau werden die Themenbereiche Gesundheitsförderung und Gesundheitsschutz, Krankheitsprävention, Bekämpfung von Risikofaktoren sowie Gesundheitserziehung und -kompetenz zwecks Annahme und Aufrechterhaltung gesunder Verhaltensweisen sein. Die Erfahrungen der Republik Moldau im Bereich der evidenzgeleiteten EUR/RC71/13 Seite 14 Politikgestaltung zur Bekämpfung von Tabak- und Alkoholkonsum und der Umsetzung der entsprechenden Konzepte in die Praxis werden in die weltweiten Anstrengungen auf diesem Gebiet einfließen, aber auch in die Bewältigung anderer Risikofaktoren wie ungünstige Ernährung und Bewegungsmangel. Angesichts der gegenwärtigen COVID-19-Krise, die erneut die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen Gesundheits-, Landwirtschafts- und Umweltpolitik zur Verhinderung neuer Pandemien verdeutlicht hat, wird die Republik Moldau die Einführung funktionaler Kooperationsmechanismen zwischen diesen drei Politikbereichen unterstützen und fördern. Die Republik Moldau beabsichtigt, die Entwicklung leistungsfähiger Kooperationsmechanismen für die Stärkung der internationalen Gesundheitssicherheit und den Kampf gegen Epidemien und Pandemien zu unterstützen, insbesondere die Überarbeitung, Aktualisierung und Umsetzung der IGV in der Europäischen Region und weltweit. Als Mitglied im Exekutivrat der WHO wird die Republik Moldau die weltweiten Initiativen im Gesundheitsbereich unterstützen und zur Umsetzung der Beschlüsse der Weltgesundheitsversammlung mit dem Ziel der Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden und der Stärkung der Gesundheitssysteme beitragen. Mit freundlichen Grüßen Igor Curov Staatssekretär Geschäftsführender Minister für Gesundheit, Arbeit und soziale Sicherheit EUR/RC71/13 Seite 15 Slowakei Bewerbung der Slowakischen Republik um Mitgliedschaft im Exekutivrat Überblick über die Beziehungen zwischen der Slowakei und der WHO Seit ihrem Beitritt zur WHO hat sich die Slowakische Republik stets für die Verwirklichung der Ziele, des Mandats und der Mission der WHO eingesetzt. Diese Kandidatur der Slowakischen Republik für eine erstmalige Mitgliedschaft im Exekutivrat bringt die Gelegenheit, aber auch die Herausforderung mit sich, Gesundheitsthemen auf nationaler und globaler Ebene voranzubringen. Die Slowakische Republik hat sich im Laufe der letzten Jahre in zunehmendem Maße an der regionsweiten und globalen Gesundheitsagenda beteiligt. Als Beispiele seien hier etwa folgende genannt: 1. Im Jahr 2016 baute die Slowakei im Rahmen ihres Vorsitzes im Rat der Europäischen Union eine Kooperation mit der WHO auf und weiter aus, insbesondere in Bezug auf den Zugang zu Arzneimitteln und Themen wie Tuberkulose, antimikrobielle Resistenzen, Immunisierung und nichtübertragbare Krankheiten. Die Slowakei leitete erfolgreich die Verhandlungen zu Haushaltsfragen im Rahmen der 7. und 8. Konferenz der Vertragsparteien des Rahmenübereinkommens der WHO zur Eindämmung des Tabakgebrauchs und hatte während der 8. Konferenz der Vertragsparteien den stellvertretenden Vorsitz im Ausschuss B inne. 2. Im Zeitraum 2016–2019 war die Slowakei aktives Mitglied im SCRC und hatte während der 70. Weltgesundheitsversammlung den stellvertretenden Vorsitz im Ausschuss B inne. Ab 2018 war die Slowakei aktives Mitglied der Regionalen Beurteilungskommission des SCRC. Im Jahr 2018 trat das Land der Europäischen Gesundheitsinformations-Initiative (EHII) bei. 3. Von Juli 2018 bis Juni 2019 hatte die Slowakei bereits zum fünften Mal die Präsidentschaft der Visegrád-Gruppe (V4) inne und initiierte in dieser Eigenschaft regelmäßige Treffen mit der WHO. 4. In enger Zusammenarbeit mit dem WHO-Regionalbüro für Europa und der Internationalen Organisation für Migration (IOM) organisierte die Slowakei im September 2018 im Rahmen der 73. Tagung der Generalversammlung der Vereinten Nationen auf hoher Ebene zum Thema Tuberkulose in New York eine Nebenveranstaltung über die Beendigung von HIV, Tuberkulose und Virushepatitis. 5. Im Februar 2019 fand in der Slowakei eine Veranstaltung unter Beteiligung zahlreicher Akteure zum Thema „V4 und WHO für den Gesundheitsschutz: Bekämpfung der Tuberkulose“ statt, die einen Beitrag zu den globalen Bemühungen um die Eliminierung der Tuberkulose leisten sollte. 6. Die Slowakei ist Mitglied im Europäischen Beratungsausschuss für Gesundheitsforschung gewesen. EUR/RC71/13 Seite 16 7. Seit 2020 hat der Vertreter der Slowakei den Vorsitz im Exekutivrat der European Public Health Association (EUPHA) inne. 8. Seit 2020 ist die Slowakei zudem in Pilotversuche zur Meldung von Gesundheitsdaten eingebunden (dreifache Milliarden-Zielmarke und SDG in Bezug auf Übersichtsseiten für Gesundheitsdaten, einschließlich einer qualitativen Studie zu Übersichtsseiten zu COVID-19 in der Europäischen Region der WHO). 9. Im Zeitraum 2020–2021 hat die Slowakei eine Pilotinitiative zur Förderung der multilateralen Transparenz bei der internen Koordination der Bewerbungen um eine Mitgliedschaft in den Organen der WHO gestartet, um zu besseren und effizienteren Führungspraktiken beizutragen. 10. Darüber hinaus hat sich die Slowakei im Zeitraum 2020–2021 durch Interaktion mit der Unabhängigen Kommission für Pandemievorsorge und -bekämpfung (IPPR) und dem IGV-Prüfungsausschuss aktiv an der Evaluation der WHO sowie an der Reformierung und Umgestaltung der WHO beteiligt. Prioritäten der WHO mit besonderer Relevanz für die Slowakei und deren diesbezügliche Rolle Die Slowakei erachtet die folgenden Prioritäten als besonders relevant: 1. Coronavirus-Pandemie • Die Slowakei engagiert sich stark für die Bekämpfung von gesundheitlichen und sozialen Ungleichheiten. Im Jahr 2020 leistete die Slowakei weltweit materielle und finanzielle Unterstützung in Höhe von mehr als 10,6 Mio. Euro zur Milderung der Auswirkungen der Pandemie. • Die Slowakei betont die Schwerpunktlegung auf marginalisierte Gemeinschaften insbesondere im Hinblick auf die COVID-19-Pandemie und die Zeit danach und engagiert sich in diesem Zusammenhang als Lastenteiler verschiedener Initiativen in der EU zur Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten und zur Verwirklichung einer allgemeinen Gesundheitsversorgung – u. a. etwa zu Mundgesundheit und den sozialen Determinanten von Gesundheit. Darüber hinaus war die Slowakei an der Leitung globaler Initiativen im Bereich der pädiatrischen Onkologie beteiligt. • Über das Forum der Prüfungsausschüsse erklärt die Slowakei konsequent die Notwendigkeit eines umfassenderen verbindlichen Prüfungssystems für die Vorsorge im Rahmen der IGV sowie der Vereinheitlichung der Datenerfassung und -meldung und der Klärung der Rolle der IGV-Anlaufstellen. • Das WHO-Kooperationszentrum in Vyšné Hágy dient gegenwärtig auch Patienten im Kampf gegen die Coronavirus-Krankheit und nutzt dabei neue Behandlungsansätze, die den weiteren Austausch vorbildlicher Praktiken ermöglichen. EUR/RC71/13 Seite 17 1.1 Bekämpfung der wichtigsten gesundheitlichen Herausforderungen: Übertragbare und nichtübertragbare Krankheiten • Schwerpunktlegung auf Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention: Auf Initiative der Gesundheitsministerin erklärte die Slowakei das Jahr 2019 zu einem Jahr der Prävention unter besonderer Schwerpunktlegung auf medizinische Untersuchungen und die Verantwortung der Bürger für ihre eigene Gesundheit und Bewusstseinsbildung. • Beteiligung an der Initiative für Gesundheitskompetenz und am WHO-Programm für Demonstrationsprojekte zur Gesundheitskompetenz in den Ländern (NHLDP) zur Kontrolle und Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten. 1.2. Resistente Gesundheitssysteme und allgemeine Gesundheitsversorgung Als ein Land, in dem die Gesundheitsversorgung traditionell gut zugänglich und bezahlbar ist, ist die Slowakei weiterhin daran interessiert, seine Maßnahmen zur Bekämpfung gesundheitlicher Ungleichheiten fortzusetzen. Vor Kurzem hat die Slowakei den präventiven Krankenversicherungsschutz ausgeweitet und erkennt weitere Fortschritte auf dem Weg zu einer allgemeinen Gesundheitsversorgung durch die Umsetzung von Maßnahmen, die den sich ständig wachsenden gesundheitlichen Bedürfnissen gerecht werden, darunter: • Überprüfung der Datenmeldung und Gesundheitsinformationssysteme; • Verfügbarkeit von hochwertigen Gesundheitsangeboten durch die Anwendung standardisierter Verfahren zur Prävention, Diagnose und Behandlung; • Verfügbarkeit von Maßnahmen zur Prävention, Gesundheitsförderung, frühzeitigen Diagnose und Behandlung für alle Menschen; • Indikatoren für die Qualität von Gesundheitsangeboten im Hinblick auf soziale Determinanten von Gesundheit und Patientensicherheit. 1.3. Tuberkulose und anfällige Bevölkerungsgruppen Die lange Tradition der intensiven Zusammenarbeit im Bereich der Tuberkulosebekämpfung auf Ebene der der Visegrád-Gruppe, der Europäischen Region und weltweit hat dazu geführt, dass das Staatliche Institut für Tuberkulose, Lungenerkrankungen und Thoraxchirurgie in Vyšné Hágy zum WHO-Kooperationszentrum ernannt wurde. Das Institut erarbeitet Lösungsmodelle für die Arbeit mit anfälligen, ausgegrenzten Bevölkerungsgruppen in Zentraleuropa. Zusammenfassung Im Hinblick auf die persönliche Vertretung der Slowakischen Republik im Exekutivrat der WHO erachtet die slowakische Regierung Prof. Jozef Šuvada, Berater des Ministerpräsidenten im Bereich Gesundheitspolitik, Überzeugungsarbeit und Wissenschaft, als geeigneten Kandidaten, und zwar nicht nur angesichts seiner Erfahrungen im Bereich des öffentlichen Gesundheitsmanagements, sondern auch seines konstruktiven Ansatzes für die Kommunikation mit einer Vielzahl von Partnern. Eduard Heger Stellvertretender Ministerpräsident Kommissarischer Gesundheitsminister EUR/RC71/13 Seite 18 Anhang 2: Nominierungen für die Mitgliedschaft im Exekutivrat – Curricula Vitae NOMINIERUNG FÜR DIE MITGLIEDSCHAFT IM EXEKUTIVRAT DER WHO CURRICULUM VITAE Mitgliedstaat, durch den die Nominierung erfolgt: BELGIEN Familienname: AUWERS Vorname(n): Tom Geschlecht: Männlich Geburtsdatum: 1. Juli 1968 Sprachen: Geben Sie bitte an, welche Arbeitssprachen des Regionalkomitees der/die Kandidat/in ausreichend beherrscht (bitte kreuzen Sie das Zutreffende an und lassen Sie die übrigen Kästchen frei). Sprechen Lesen Schreiben Deutsch Englisch Französisch Russisch Berufliche Ausbildung: Bitte geben Sie bis zu fünf Ihrer wichtigsten beruflichen Qualifikationen an, beginnend mit der zuletzt erworbenen Jahr Master, Interne Rechnungsprüfung (Institut für Verwaltung, Universität Antwerpen) 1999 Master of Management (PUB) (Vlerick Institut für Verwaltung, Universität Gent) 1992 Master, Organisationspsychologie (K.U. Leuven) 1991 Beruflicher Werdegang: Bitte geben Sie zuerst Ihre jetzige Position an, gefolgt von bis zu vier Ihrer wichtigsten vorherigen beruflichen Positionen (bitte nennen Sie bevorzugt Führungspositionen in nationalen Gesundheitsbehörden nahe der politischen Entscheidungsebene) Jahr (Anfang/Ende) Generalsekretär des belgischen Föderalen Öffentlichen Dienstes Volksgesundheit, Sicherheit der Nahrungsmittelkette und Umwelt seit 2017 Leiter der Abteilung Strategie, Internationale Angelegenheiten und Forschung innerhalb des belgischen Föderalen Öffentlichen Dienstes ,Soziale Sicherheit‘, was auch folgende Aufgabe umfasste: Krisenmanager in der Abteilung Behinderungen des belgischen Föderalen Öffentlichen Dienstes ,Soziale Sicherheit‘ (2004–2006) 2003–2017 Stabschef im belgischen Ministerium für den öffentlichen Dienst 2000–2003 Berater des flämischen Ministers für Finanzen und Haushaltslegung im Bereich Leistungssteuerung 1995–1999 Internationale Erfahrung (bitte füllen Sie die folgenden drei Rubriken aus): 1) Teilnahme als Mitglied einer nationalen Delegation an Tagungen von leitenden Organen der WHO oder anderer internationaler oder überstaatlicher Organisationen (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Teilnahme) Jahr (Anfang/Ende) Mitglied des SCRC seit 2019 Leiter bzw. Mitglied der belgischen Delegation bei WHA71-72-73, RC 67-68-69-70, EBSS4-5, EB 142-143-144-145-146-147-148 seit 2017 EUR/RC71/13 Seite 19 Leiter der belgischen Delegation im Gesundheitssicherheitsausschuss der EU seit 2017 Verbindungsbeamter der Benelux-Länder (grenzüberschreitende Zuständigkeit) 2011–2016 Mitglied und Leiter der Delegation auf verschiedenen Missionen (EU-27) 2003–2016 Vertreter Belgiens im Sozialschutzausschuss (SPC) der EU 2003–2016 Mitglied der Expertengruppe des Lisbon Council (Collège d’Europe) 2011–2013 2) Erfahrung als Vorsitzende/r eines leitenden Organs oder internationalen Verhandlungsgremiums (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Erfahrung; bitte geben Sie Name des Organs/Gremiums sowie Tagung und Jahr oder Sitzungsperiode an) Jahr (Anfang/Ende) Vorsitzender der Arbeitsgruppe des SCRC zur Arbeit von WHO/Europa auf der Länderebene seit 2020 3) Tätigkeit in internationalen Organisationen als amtliche/r oder unabhängige/r Experte/Expertin (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu der Organisation, Ihrer Position und der zeitlichen Dauer Ihrer Tätigkeit) Jahr (Anfang/Ende) Nachgewiesene Fähigkeit zur Koordination, Kooperation und Kommunikation auf nationaler und internationaler Ebene (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu Ihrer Koordinationsarbeit für hochrangige nationale oder internationale fachliche oder politische Programme oder zu anderen einschlägigen Erfahrungen) Jahr (Anfang/Ende) Präsident des Kollegiums der Generalsekretäre des föderalen öffentlichen Dienstes seit 2019 Vorsitzender des Verwaltungsausschusses „Fedhealth“ (verantwortlich für die Umgestaltung der acht föderalen Verwaltungsbezirke im belgischen Gesundheitswesen) seit 2017 Vizepräsident (2017) des Föderalen Wissenszentrums Gesundheitsversorgung (KCE) in Belgien seit 2017 Vorstandsmitglied der föderalen Plattform für e-Gesundheit in Belgien seit 2015 Mitglied und Ehrenmitglied des Kollegiums der Träger der sozialen Sicherheit seit 2013 Leiter des Koordinationsmechanismus für Belgien bei der UN- Behindertenrechtskonvention in New York 2003–2016 Chefunterhändler für bilaterale Sozialversicherungsabkommen Belgiens (u. a. mit der Türkei, der Republik Moldau, Israel, Brasilien, Marokko und Japan) 2003–2016 Koordinator der belgischen EU-Ratspräsidentschaft (soziale Angelegenheiten) 2010 Titel, Name und Position der Person, durch die die Nominierung erfolgt Frank Vandenbroucke Vizepremierminister und Minister der Sozialen Angelegenheiten und der Volksgesundheit EUR/RC71/13 Seite 20 NOMINIERUNG FÜR DIE MITGLIEDSCHAFT IM EXEKUTIVRAT DER WHO CURRICULUM VITAE Mitgliedstaat, durch den die Nominierung erfolgt: REPUBLIK MOLDAU Familienname: CUROV Vorname(n): Igor Geschlecht: Männlich Geburtsdatum: 9. August 1976 Sprachen: Geben Sie bitte an, welche Arbeitssprachen des Regionalkomitees der/die Kandidat/in ausreichend beherrscht (bitte kreuzen Sie das Zutreffende an und lassen Sie die übrigen Kästchen frei). Sprechen Lesen Schreiben Deutsch Englisch Französisch Russisch Berufliche Ausbildung: Bitte geben Sie bis zu fünf Ihrer wichtigsten beruflichen Qualifikationen an, beginnend mit der zuletzt erworbenen Jahr Master-Diplom in Wirtschaftswissenschaften, Master-Studiengang „Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit“, International Institute of Management IMI-NOVA, Chisinau (Republik Moldau) 2019 Bachelor in Wirtschaftswissenschaften, allgemeine Fachrichtung: Volkswirtschaftslehre, Berufsausbildung: Unternehmensführung und -verwaltung, International Institute of Management IMI-NOVA, Chisinau (Republik Moldau) 2017 USMF „Nicolae Testemitanu“, Fachprofil Medizin, Fakultät für Allgemeinmedizin, Fachrichtung Familienmedizin, Postgraduiertenstudium in Chisinau (Republik Moldau) 2006 Hochschulabschluss, Fachrichtung Allgemeinmedizin, USMF „Nicolae Testemitanu“, Fachprofil Medizin, Fakultät für Allgemeinmedizin, Chisinau 2001 Hochschulabschluss, Felcer-Institut für fachärztliche Ausbildung der Republik Moldau, Chisinau 1995 Beruflicher Werdegang: Bitte geben Sie zuerst Ihre jetzige Position an, gefolgt von bis zu vier Ihrer wichtigsten vorherigen beruflichen Positionen (bitte nennen Sie bevorzugt Führungspositionen in nationalen Gesundheitsbehörden nahe der politischen Entscheidungsebene) Jahr (Anfang/Ende) Staatssekretär, Ministerium für Gesundheit, Arbeit und soziale Sicherheit, Republik Moldau seit 2021 Stellvertretender Ärztlicher Direktor, Institut für Notfallmedizin, Republik Moldau 2020–2021 Geschäftsführender Stellvertretender Ärztlicher Direktor, Institut für Notfallmedizin, Republik Moldau 2018–2020 Leiter, Klinische Abteilung für Notfallmedizin, Institut für Notfallmedizin, Republik Moldau 2009–2018 Internationale Erfahrung (bitte füllen Sie die folgenden drei Rubriken aus): 1) Teilnahme als Mitglied einer nationalen Delegation an Tagungen von leitenden Organen der WHO oder anderer internationaler oder überstaatlicher Organisationen (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Teilnahme) Jahr (Anfang/Ende) EUR/RC71/13 Seite 21 2) Erfahrung als Vorsitzende/r eines leitenden Organs oder internationalen Verhandlungsgremiums (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Erfahrung; bitte geben Sie Name des Organs/Gremiums sowie Tagung und Jahr oder Sitzungsperiode an) Jahr (Anfang/Ende) Mitglied des Ausschusses für die Entwicklung und Umsetzung des Gesundheitsinformationssystems „Medizinische Hilfe im Krankenhaus“ 2017 Mitglied der Arbeitsgruppe für Organisation, Funktionsfähigkeit und Praxis in Notaufnahmen 2017 3) Tätigkeit in internationalen Organisationen als amtliche/r oder unabhängige/r Experte/Expertin (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu der Organisation, Ihrer Position und der zeitlichen Dauer Ihrer Tätigkeit) Jahr (Anfang/Ende) Mitglied des Gesundheitsrates der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten 2021 Nachgewiesene Fähigkeit zur Koordination, Kooperation und Kommunikation auf nationaler und internationaler Ebene (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu Ihrer Koordinationsarbeit für hochrangige nationale oder internationale fachliche oder politische Programme oder zu anderen einschlägigen Erfahrungen) Jahr (Anfang/Ende) Europäisches Nachbarschaftsinstrument, Gemeinsames Operationelles Programm zwischen Rumänien und der Republik Moldau 2014–2020, grenzüberschreitende Zusammenarbeit Rumänien – Republik Moldau zur Erhöhung der Sicherheit durch Verbesserung der Betriebsinfrastruktur des Mobilen Notfalldienstes für Befreiung und Wiederbelebung (SMURD), durch Intensivierung der Ausbildung und Aufrechterhaltung der Handlungsfähigkeit von Gesundheitspersonal in Notsituationen 2019–2022 Bilaterale Zusammenarbeit: Lettland – Republik Moldau Wissenstransfer durch digitale Lösungen und professionelle Zusammenarbeit während und nach der COVID-19-Pandemie 2020 Bilaterale Zusammenarbeit: Estland – Republik Moldau Verbesserung der Qualität der medizinischen Versorgung in der Republik Moldau 2019 Titel, Name und Position der Person, durch die die Nominierung erfolgt Denis Cernelea Staatssekretär Ministerium für Gesundheit, Arbeit und soziale Sicherheit EUR/RC71/13 Seite 22 NOMINIERUNG FÜR DIE MITGLIEDSCHAFT IM EXEKUTIVRAT DER WHO CURRICULUM VITAE Mitgliedstaat, durch den die Nominierung erfolgt: SLOWAKEI Familienname: ŠUVADA Vorname(n): Jozef Geschlecht: Männlich Geburtsdatum: 13. August 1980 Sprachen: Geben Sie bitte an, welche Arbeitssprachen des Regionalkomitees der/die Kandidat/in ausreichend beherrscht (bitte kreuzen Sie das Zutreffende an und lassen Sie die übrigen Kästchen frei). Sprechen Lesen Schreiben Deutsch Englisch Französisch Russisch Berufliche Ausbildung: Bitte geben Sie bis zu fünf Ihrer wichtigsten beruflichen Qualifikationen an, beginnend mit der zuletzt erworbenen Jahr Professor für Sozialmedizin und Sozialarbeit an der Sankt-Elisabeth-Universität für Gesundheits- und Sozialwissenschaften, Bratislava 2019 Professor für Gesundheitsverwaltung und Führungskompetenz im Gesundheitswesen, University of Scranton, Vereinigte Staaten 2017 Spezialisierung in: Pädiatrische Hämatologie und Onkologie (2014); Pädiatrische Palliativmedizin (2012); Pädiatrie (2011); Infektionskrankheiten und Tropenmedizin (2009); Postgraduiertendiplome in: Executive MBA – Führungskompetenz im Gesundheitswesen (2015); Master-Diplom in Naturwissenshaften (M.Sc.) (2010); Master-Diplom im Fach Öffentliche Gesundheit (2010); Master-Diplom in Tropenmedizin (2009) 2015 Promotion in: Sozialmedizin (2012) und Gesundheitswissenschaften (2010), beides an der Sankt-Elisabeth-Universität für Gesundheits- und Sozialwissenschaften, Bratislava 2012 Allgemeinmedizin, Doktor der Medizin, Comenius-Universität Bratislava 2006 Beruflicher Werdegang: Bitte geben Sie zuerst Ihre jetzige Position an, gefolgt von bis zu vier Ihrer wichtigsten vorherigen beruflichen Positionen (bitte nennen Sie bevorzugt Führungspositionen in nationalen Gesundheitsbehörden nahe der politischen Entscheidungsebene) Jahr (Anfang/Ende) Berater des Ministerpräsidenten und Gesundheitsministers für COVID-19-bezogene Angelegenheiten Direktor des Nationalen Klinischen Krisenstabs Oberster Verantwortlicher für die Entwicklung nationaler Leitlinien für Gesundheitsschutz und klinische Praxis, Gesundheitsministerium der Slowakischen Republik seit 2020 2020 seit 2017 Sonderberater des Gesundheitsministers für Gesundheitspolitik, Überzeugungsarbeit und Gesundheitswissenschaften; oberster Verantwortlicher für die nationalen Normen in Bezug auf COVID-19; Nationale Ansprechperson der WHO für die Indikatoren für allgemeine Gesundheitsversorgung, Gesundheitsministerium der Slowakischen Republik seit 2017 EUR/RC71/13 Seite 23 Dekan, Fakultät für öffentliche Gesundheit und Sozialwissenschaften, Sankt- Elisabeth-Universität für Gesundheits- und Sozialwissenschaften, Bratislava seit 2014 Stellvertretender Vorsitzender, SIOP-PODC (Internationale Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie – Pädiatrische Onkologie in Entwicklungsländern) (2010– 2018); Abteilung Pädiatrische Hämatologie und Onkologie, Kinderlehrkrankenhaus, Bratislava (2014–2015) 2010–2018 Leiter des Nationalen Zentrums für Pädiatrie, Krebs- und Palliativversorgung, Gesundheitsministerium, Uganda 2010–2014 Internationale Erfahrung (bitte füllen Sie die folgenden drei Rubriken aus): 1) Teilnahme als Mitglied einer nationalen Delegation an Tagungen von leitenden Organen der WHO oder anderer internationaler oder überstaatlicher Organisationen (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Teilnahme) Jahr (Anfang/Ende) Exekutivrat der WHO, Genf, Mitglied und später Leiter der Delegation 2018–2020 Weltgesundheitsversammlung, Genf, Mitglied und später Leiter der Delegation 2018–2019 69. Tagung des WHO-Regionalkomitees für Europa, Kopenhagen, Mitglied der Delegation und Teamleiter 2019 Slowakische Präsidentschaft der Visegrád-Gruppe, Tagung der Stellvertretenden Gesundheitsminister mit dem WHO-Regionaldirektor für Europa (Hohe Tatra, Slowakei); Mitglied der slowakischen Delegation, Teamleiter im Podium „V4 und WHO: Allgemeine Gesundheitsversorgung und Ziele für nachhaltige Entwicklung in der V4-Region“ 2019 73. Tagung der Generalversammlung der Vereinten Nationen auf hoher Ebene zum Thema nichtübertragbare Krankheiten, Mitglied der Delegation der Slowakischen Republik und Referent in der Podiumsdiskussion „Intensivierung der akteurs- und ressortübergreifenden Maßnahmen zur Prävention und Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten im Kontext der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ 2018 Teilnahme an der Nebenveranstaltung auf der 73. Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York mit Beteiligung des WHO-Regionalbüros für Europa und der IOM als Teamleiter und Referent bei einer Podiumsdiskussion, die zu einem Gemeinsamen Positionspapier der Vereinten Nationen zur Beendigung von HIV, Tuberkulose und Virushepatitis durch ressortübergreifende Zusammenarbeit in Europa und Zentralasien führte 2018 Teilnahme an der 68. Tagung des WHO-Regionalkomitees für Europa in Rom als Mitglied der Delegation und subregionaler Teamleiter der ersten gemeinsamen Erklärung der Visegrád-Staaten über die Indikatoren aus dem Gemeinsamen Kontrollrahmen zur Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung 2018 2) Erfahrung als Vorsitzende/r eines leitenden Organs oder internationalen Verhandlungsgremiums (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Erfahrung; bitte geben Sie Name des Organs/Gremiums sowie Tagung und Jahr oder Sitzungsperiode an) Jahr (Anfang/Ende) Ko-Leiter der Unterarbeitsgruppe Indikatoren der Europäischen Gesundheitsinformations-Initiative der WHO (EHII) aus der Teilregion V4 mit Teilnehmern von WHO, OECD, EU-Kommission, EUROSTAT, ECDC und sechs Mitgliedstaaten 2018–2019 Vorsitzender der Arbeitsgruppe für innovative Standardinstrumente und -verfahren im Gesundheitsbereich (Infektionskrankheiten, Krebs-, Herz-Kreislauf-, Lungen- und Stoffwechselerkrankungen, endokrinologische, neurodegenerative und psychische Erkrankungen) der Gesundheitsminister der Visegrád-Gruppe während der slowakischen Präsidentschaft 2018–2019 Mitglied des Kernverhandlungsteams beim Weltgipfel über Patientensicherheit, Tokio 2018 EUR/RC71/13 Seite 24 Stellvertretender Vorsitzender, International Chemotherapy and Catastrophic Medicine seit 2012 Vorstandsvorsitzender, St. Charles Lwanga Buikwe Hospital (2012–2013), Health Initiatives Association (Development and Humanitarian Aid Public – Partnerschaft nichtstaatlicher Organisationen für Kinder mit HIV/Aids, Flüchtlinge und Palliativversorgung in Uganda, Südsudan, Burundi, Äthiopien, Kenia und Libanon; Arbeitsschwerpunkte auf Gesundheitsinterventionen, -erziehung, und -kompetenz sowie Überzeugungsarbeit zugunsten marginalisierter anfälliger Personen und Gemeinschaften) seit 2011 Stellvertretender Vorsitzender, SIOP-PODC (Internationale Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie – Pädiatrische Onkologie in Entwicklungsländern) 2010–2018 Mitwirkung im Evaluationsteam von CDC, WHO und ITT zur Lagebewertung und Programmgestaltung im Bereich HIV/Aids in der Kirgisischen Republik (auf Einladung der Regierung in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen, dem CDC und der WHO) 2011 Vorsitzender des Staatlichen Entwicklungsprogramms: Verhandlungen zwischen den Konfliktparteien der Stämme Dinka und Gura und Umsetzung der Gesundheitsversorgung in Mapuordit (Südsudan) 2008–2009 3) Tätigkeit in internationalen Organisationen als amtliche/r oder unabhängige/r Experte/Expertin (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu der Organisation, Ihrer Position und der zeitlichen Dauer Ihrer Tätigkeit) Jahr (Anfang/Ende) International Tropic Team, Stellvertretender Vorsitzender mit Zuständigkeit für die Erforschung übertragbarer Krankheiten (HIV, Tuberkulose), vernachlässigte Krankheiten und Flüchtlingsangelegenheiten, in Zusammenarbeit mit SlovakAid sowie Organisationen der Vereinten Nationen für Entwicklung und humanitäre Hilfe (UNHCR, UNICEF, IOM, UNFDP und WHO) seit 2006 Internationale Initiative der WHO zur Bekämpfung von Krebs bei Kindern (WHO ICCI), Mitwirkung in sechs ICCI-Arbeitsgruppen (Patientensicherheit, Leitlinien, Zugang zu innovativen Medizinprodukten, Diagnose- und Behandlungsangebote für Länder mit niedrigem Volkseinkommen) seit 2018 Mitglied im Projekt MOCHA (unter der Schirmherrschaft der European Pediatric Association) als Ländervertreter seit 2018 SIOP (Internationale Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie), Einführung von Palliativversorgung, Diagnose und Behandlung pädiatrischer Krebserkrankungen in Entwicklungsländern, Gemeinsames Ausbildungsprogramm für pädiatrische Onkologie, St Jude Hospital, Vereinigte Staaten seit 2009 CDC Uganda, Medizinischer Leiter (Affenpocken-Epidemien in Uganda; Ebola- und Gelbfieber-Epidemien im Südsudan; nationale Programme für Tuberkulose und HIV in Uganda; humanitäre und Gesundheitskrise vierten Grades in Burundi) 2012–2017 IOM, Medizinischer Leiter in Flüchtlingslagern in Mapuordit (Südsudan) und Dbayeh bei Beirut (Libanon) 2013–2014 Tätigkeit als Arzt am Zentrum Mapuordit (Südsudan) für Ärzte ohne Grenzen und Mitwirkung an der Einrichtung des örtlichen Gesundheitszentrums, des HIV- Programms und des Schulungszentrums in Rutovu (Burundi) 2008–2009 Koordinator eines Gesundheits- und Sozialprojektes in einem Flüchtlingslager in Dbayeh bei Beirut (Libanon) (Beratung, Überzeugungsarbeit und Koordinierung von Gesundheits- und Sozialangeboten) seit 2012 EUR/RC71/13 Seite 25 Nachgewiesene Fähigkeit zur Koordination, Kooperation und Kommunikation auf nationaler und internationaler Ebene (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu Ihrer Koordinationsarbeit für hochrangige nationale oder internationale fachliche oder politische Programme oder zu anderen einschlägigen Erfahrungen) Jahr (Anfang/Ende) Führender nationaler Experte für medizinische Standards in Verbindung mit COVID- 19 in Zusammenarbeit mit dem Hauptbüro und dem Regionalbüro für Europa der WHO seit 2020 Verantwortlicher für die Nationale Projektinitiative zur Entwicklung von Leitlinien für Prävention, Gesundheitsschutz und klinische Praxis beim Gesundheitsministerium der Slowakischen Republik seit 2017 Nationale Ansprechperson der WHO für Indikatoren für allgemeine Gesundheitsversorgung seit 2017 Koordinations- und Kommunikationsarbeit bei mehreren regionsweiten Initiativen in Zusammenarbeit mit dem WHO-Regionalbüro für Europa: 1) Beitrag zu der Initiative, die zu einer Reihe von Konsultationen über die Effektivität von Vorsorgeuntersuchungen in der Europäischen Region der WHO führte, in Zusammenarbeit mit der Abteilung Nichtübertragbare Krankheiten und Gesundheitsförderung im gesamten Lebensverlauf (seit 2018) 2) Beitrag zur Verwirklichung der Ziele der Europäischen Region in den Bereichen digitale Gesundheit und JMF-Indikatoren und Federführung bei der Bewertung des nationalen Gesundheitsinformationssystems in der Slowakei in Zusammenarbeit mit der Abteilung Information, Evidenz, Forschung und Innovation (DIR) (2019–2020) seit 2017 Projektleiter und wissenschaftlicher Mitarbeiter, Ausbildung und Anwendung in internationalen Wissenschaftsverbänden im Bereich Kindergesundheit: z. B. Cure4Kids im Bereich pädiatrische Onkologie (St Jude Hospital, USA), Projekt MOCHA (gesundheitliche Ungleichheiten bei Kindern und Jugendlichen in der EU, European Pediatric Association), und Gründer der Plattform SPAY (Soziale Pathologie unter Jugendlichen) und der Health Initiatives Association seit 2008 Leiter der Arbeitsgruppe für das Projekt über Leitlinien für die Gesundheit von Migranten am Karolinska-Universitätskrankenhaus in Stockholm (2016); umfassende Leitlinien für den Umgang mit HIV-infizierten Kindern und Jugendlichen in Ländern mit niedrigem bis mittlerem Volkseinkommen, Baylor College of Medicine in Kampala und Mildmay) 2008–2011 Mitglied von fachlichen Beiräten und Projekten in einer Reihe von medizinischen und humanitären Organisationen (s. o.) sowie dem Verband der Privatärzte in Uganda, der East Africa Health Care Federation, ECCO, ESMO, der American Oncological Association, der Internationalen AIDS-Gesellschaft, der International Society for Disease Surveillance, dem Ugandan Medical Council, der Association of Medical Genetics, der Association of Infectious Diseases, dem Slowakischen Ärzteverband, dem Slowakischen Ärzterat, dem Slowakischen Verband für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie und der International Society of Antimicrobial Chemotherapy seit 2006 Mitwirkung im Evaluationsteam von CDC und ITT zur Lagebewertung und Programmgestaltung im Bereich HIV/Aids in der Kirgisischen Republik seit 2011 Titel, Name und Position der Person, durch die die Nominierung erfolgt Eduard Heger Stellvertretender Ministerpräsident Kommissarischer Gesundheitsminister EUR/RC71/13 Seite 26 Anhang 3: Exekutivrat der Weltgesundheitsorganisation – Historischer Überblick über die Mitgliedschafta von Ländern aus der Europäischen Region von 1995 bis 2022 Land WHA 48
 1995 WHA 49
 1996 WHA 50
 1997 WHA 51
 1998 WHA 52
 1999 WHA 53
 2000 WHA 54
 2001 WHA 55
 2002 WHA 56
 2003 WHA 57 2004 WHA 58 2005 WHA 59 2006 WHA 60 2007 WHA 61 2008 WHA 62 2009 WHA 63 2010 WHA 64
 2011 WHA 65
 2012 WHA 66
 2013 WHA 67
 2014 WHA 68
 2015 WHA 69
 2016 WHA 70
 2017 WHA 71
 2018 WHA 72
 2019 WHA 73
 2020 WHA 74
 2021 WHA 75
 2022 Albanien X XXX XXX X Andorra X XXX XXX X Armenien X XXX XXX X Aserbaidschan X XXX XXX X X XXX XXX X Belarus X XXX Belgien X XXX XXX X X XXX XXX X Bosnien und Herzegowina Bulgarien Dänemark X XXX XXX X X XXX Deutschland X XXX XXX X X XXX XXX X X XXX XXX X Estland X XXX XXX X Finnland XXX XXX X X XXX XXX X Frankreich XXX XXX X X XXX XXX X X XXX XXX X X XXX XXX X X XXX XXX X X XXX Georgien X XXX XXX X Griechenland Irland X XXX XXX X Island X XXX XXX X Israel XXX X X XXX XXX X Italien X XXX XXX X X XXX XXX X Kasachstan X XXX XXX X X XXX XXX X Kirgisistan Kroatien X XXX XXX X X XXX XXX X Lettland X XXX XXX X Litauen X XXX XXX X X XXX XXX X Luxemburg X XXX XXX X Malta X XXX XXX X Monaco Montenegro Niederlande X XXX XXX X X XXX XXX X Nordmazedonien Norwegen X XXX XXX X X XXX XXX X Österreich X XXX XXX X Polen X XXX XXX X Portugal X X XXX XXX X EUR/RC71/13 Seite 27 Land WHA 48
 1995 WHA 49
 1996 WHA 50
 1997 WHA 51
 1998 WHA 52
 1999 WHA 53
 2000 WHA 54
 2001 WHA 55
 2002 WHA 56
 2003 WHA 57 2004 WHA 58 2005 WHA 59 2006 WHA 60 2007 WHA 61 2008 WHA 62 2009 WHA 63 2010 WHA 64
 2011 WHA 65
 2012 WHA 66
 2013 WHA 67
 2014 WHA 68
 2015 WHA 69
 2016 WHA 70
 2017 WHA 71
 2018 WHA 72
 2019 WHA 73
 2020 WHA 74
 2021 WHA 75
 2022 Republik Moldau X XXX XXX X Rumänien X XXX XXX X X XXX XXX X Russische Föderationc XXX XXX X X XXX XXX X X XXX XXX X X XXX XXX X X XXX XXX X X XXX XXX San Marino Schweden X XXX XXX X X XXX XXX X Schweiz X XXX XXX X X XXX XXX X Serbiend X XXX XXX X Slowakei Slowenien X XXX XXX X X XXX Spanien X XXX XXX X Tadschikistan X XXX XXX X Tschechien X XXX XXX X Türkei XXX X X XXX XXX X X XXX XXX X Turkmenistan Ukraine Ungarn X XXX XXX X Usbekistan X XXX XXX X Vereinigtes Königreich X X XXX XXX X X XXX XXX X X XXX XXX X X XXX XXX X X XXX XXX Zypernb X XXX XXX X Jahre vor Beginn der WHO-Mitgliedschaft sind grau unterlegt. a Gemäß Regel 105 der Geschäftsordnung der Weltgesundheitsversammlung beginnt „die Amtszeit eines Mitgliedstaats, der zur Entsendung eines Mitglieds in den Exekutivrat berechtigt ist, unmittelbar nach Beendigung der Sitzung der Weltgesundheitsversammlung, in der der betreffende Mitgliedstaat gewählt wurde, und endet unmittelbar nach Beendigung der Sitzung der Weltgesundheitsversammlung, in der der Mitgliedstaat durch einen anderen abgelöst wird“. b Gemäß der Resolution WHA56.16 (Mai 2003) von der WHO-Region Östlicher Mittelmeerraum zur Europäischen Region der WHO überführt. c Die Mitgliedschaft der ehemaligen UdSSR ist auf die Russische Föderation übergegangen. d Ehemaliges Serbien und Montenegro. EUR/RC71/13 Seite 28 Anhang 4: Nominierungen für die Mitgliedschaft im Ständigen Ausschuss des Regionalkomitees für Europa – Absichtserklärungen Frankreich Absichtserklärung Frankreichs betreffend der Nominierung für eine Mitgliedschaft im Ständigen Ausschuss des Regionalkomitees (SCRC) der Weltgesundheitsorganisation Seit vielen Jahren ist Frankreich als eines der Gründungsmitglieder der Weltgesundheitsorganisation an der Aufrechterhaltung einer engen Zusammenarbeit mit der WHO gelegen. Dieses Bekenntnis zeigt sich in erster Linie an der aktiven Mitwirkung Frankreichs in verschiedenen leitenden Organen der WHO (vor allen Dingen im Exekutivrat, in dem Frankreich bereits von 2015 bis 2018 Mitglied war und in dem es ab Mai 2021 ein neues Mandat übernehmen wird) und im WHO-Regionalbüro für Europa. In der Tat hat sich Frankreich von 2013 bis 2017 intensiv in den leitenden Organen von WHO/Europa engagiert, und zwar durch sein Mandat im Ständigen Ausschuss des Regionalkomitees (2013–2016), aber auch dadurch, dass es nacheinander den stellvertretenden Vorsitz, den Vorsitz und den Ehrenvorsitz des SCRC innehatte. Sein Engagement zeigt sich zudem in der Formalisierung mehrjähriger Rahmenvereinbarungen seit 2003, durch die diese Partnerschaft Teil eines ehrgeizigen globalen Ansatzes wurde. Die Rahmenvereinbarung 2020–2025 ist der jüngste Beweis des Engagements Frankreichs und trägt in vollem Umfang zur Verwirklichung der globalen gesundheitspolitischen Prioritäten aus dem Dreizehnten Allgemeinen Arbeitsprogramm der WHO und dem Europäischen Arbeitsprogramm 2020–2025 bei. Innerhalb dieses strategischen Rahmens entwickelt Frankreich konkrete Pläne für die Zusammenarbeit mit dem WHO-Hauptbüro, den Regionalbüros (insbesondere dem WHO-Regionalbüro für Europa) und Sonderbüros wie dem Büro für gesundheitliche Notlagen in Lyon. Frankreich ermöglicht ferner den Austausch von Erfahrungen, u. a. durch seine verschiedenen Kooperationszentren und internationalen, länderübergreifenden Projekte wie das Aktionsnetzwerk für die Nährwertkennzeichnung, in dem Frankreich eine der treibenden Kräfte ist. Frankreich steht der WHO bei ihrer fachlichen und wissenschaftlichen Unterstützung der Gesundheitsbehörden in den Mitgliedstaaten zur Seite, um eine bessere Bereitschaftsplanung, Widerstandsfähigkeit und Leistung in allen Instanzen der Gesundheitssysteme zu gewährleisten, und befürwortet die Umsetzung entschlossener Maßnahmen, die an internationalen und europäischen (EU-) Initiativen ausgerichtet sind. In dieser Hinsicht ist Frankreich insbesondere in folgenden Bereichen engagiert: • der anhaltenden Bekämpfung gesundheitlicher Ungleichgewichte durch die Stärkung der Gesundheitssysteme und die Ausweitung des Zugangs zu öffentlichen Gesundheitsgütern zur Verwirklichung einer allgemeinen Gesundheitsversorgung im Rahmen der gesundheitsbezogenen Ziele für nachhaltige Entwicklung; • der fortgesetzten Arbeit zugunsten der internationalen Gesundheitssicherheit, die im gegenwärtigen Kontext von besonderer Bedeutung ist, durch eine Fokussierung EUR/RC71/13 Seite 29 auf die Bereiche digitale Gesundheit und Innovation sowie den einheitlichen Gesundheitsansatz, der auch Ökosysteme umfassen würde; • dem Einsatz für Gesundheitsprävention und Gesundheitsförderung (insbesondere im Bereich psychische Gesundheit), der Reduzierung von Risikofaktoren (einschließlich umweltbezogener Risiken, durch seine starke Beteiligung an der Arbeit des Prozesses Umwelt und Gesundheit in Europa und des Paneuropäischen Programms Verkehr, Gesundheit und Umwelt (THE PEP)) sowie der Verbesserung der Gesundheitskompetenz; • der Unterstützung der Einrichtung der WHO-Akademie und ihrer bereichsübergreifenden unterstützenden Rolle zugunsten einer effizienten Umsetzung aller Maßnahmen im Bereich der globalen Gesundheit. Durch die Nominierung von Prof. Jérôme Salomon, Generaldirektor für Gesundheit im Ministerium für Solidarität und Gesundheit, als Vertreter Frankreichs im Ständigen Ausschuss des WHO-Regionalkomitees für Europa möchte Frankreich auf die Verwirklichung dieser Prioritäten hinarbeiten und sich an deren Umsetzung beteiligen. Durch diese Nominierung bekräftigt Frankreich seine Unterstützung von und seine Verpflichtung gegenüber WHO/Europa für eine koordinierte Reaktion auf die gesundheitlichen Herausforderungen in der Europäischen Region. EUR/RC71/13 Seite 30 Montenegro Montenegro – Nominierung für eine Mitgliedschaft im Ständigen Ausschuss des WHO-Regionalkomitees für Europa Sehr geehrter Herr Regionaldirektor, die montenegrinische Regierung würde gerne Frau Mirjana Djuranovic, Leiterin der Abteilung für berufliche Regulierung beim Gesundheitsministerium von Montenegro und Nationale Koordinatorin für die WHO, als Kandidatin für einen Sitz im Ständigen Ausschuss des WHO-Regionalkomitees für Europa nominieren. Mit dieser Kandidatur möchten wir in erster Linie die einzigartige Rolle der WHO als wichtiger Partner bei der Förderung der Entwicklung von Gesundheitssystemen und der Stärkung des Reformprozesses in unserem Land und in der gesamten Europäischen Region hervorheben. Im Laufe der Jahre hat die Weltgesundheitsorganisation unser Land in erheblichem Maße sowohl in fachlicher als auch finanzieller Hinsicht dabei unterstützt, zentralen Herausforderungen im Bereich der öffentlichen Gesundheit zu begegnen. In diesem wie auch im letzten Jahr war die Unterstützung der WHO für uns von erheblicher Bedeutung, während die beispiellose COVID-19-Krise die Welt erschütterte. Montenegro war keine Ausnahme und unser Land wurde von der Krise hart getroffen. Die WHO wie auch andere Organisationen der Vereinten Nationen passten ihre strategischen Stoßrichtungen an, um den Ländern im Kampf gegen die gesundheitliche wie auch sozioökonomische Krise zu helfen. Montenegro unterstützt nachdrücklich die Arbeit der WHO als federführende Organisation, unter Schwerpunktlegung auf einer Verbesserung der Gesundheit, Sicherheit für die Welt und Hilfe für die Schwächsten. In Montenegro wurden viele wichtige Veranstaltungen und Tagungen abgehalten, zu denen Frau Djuranovic einen Beitrag geleistet hat und an denen sie beteiligt war. Frau Djuranovic fördert die Aktivitäten der WHO in Montenegro, trägt zur Stärkung der Stimme der WHO auf allen Ebenen des Landes bei und ist gleichzeitig für die Koordination mit anderen Organisationen zuständig und leistet Unterstützung bei der Vermittlung von Informationen und Erläuterungen an das Gesundheitsministerium zu den Konzepten der leitenden Organe der WHO im Bereich Gesundheitssysteme und Gesundheitspolitik. Frau Djuranovic war in die Umsetzung des Programms der zweijährigen Kooperationsvereinbarungen Montenegros in verschiedenen Politikbereichen eingebunden. Montenegro befindet sich in einer epidemiologischen Übergangsphase. Nichtübertragbare Krankheiten sind zur wichtigsten Todesursache geworden. Montenegro wird seine langjährige Unterstützung der WHO in allen Aspekten der Maßnahmen gegen nichtübertragbare Krankheiten fortsetzen, insbesondere zur Steuerung des Tabak- und Alkoholkonsums, aber auch im Hinblick auf Ernährung und Bewegungsmangel. Wirksame Maßnahmen gegen häufige Risikofaktoren nichtübertragbarer Krankheiten werden von Montenegro durch den Nationalrat für die Prävention und Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten, in dem Frau Djuranovic das Amt der Sekretärin innehat, sowie durch das beim Südosteuropäischen Gesundheitsnetzwerk (SEEHN) angesiedelte Zentrum für regionale Gesundheitskooperation gefördert. Montenegro hat die Agenda 2030 in nationale Politik umgesetzt und anerkannt, dass Gesundheit eine Grundvoraussetzung für und das Ergebnis von nachhaltiger Entwicklung ist. Die Verbesserung der Gesundheit und der Abbau von Ungleichheiten erfordern die EUR/RC71/13 Seite 31 kontinuierliche Stärkung der primären Gesundheitsversorgung sowie die Stärkung der finanziellen Absicherung. Montenegro setzt sein Engagement zur Erreichung dieses Ziels fort. Im Rahmen seiner Mitgliedschaft im SCRC wird Montenegro seine Bemühungen um eine Erhöhung der Wirksamkeit der Arbeit und Stellung der WHO gegenüber anderen maßgeblichen Akteuren in einem sich verändernden Umfeld intensivieren. Darüber hinaus wird Montenegro sein Engagement gegenüber der WHO ausweiten und die im GPW 13 definierten Prioritäten, einschließlich der Stärkung des Gesundheitspersonals, was insbesondere in kleineren Ländern und Beitrittsländern zur EU von großer Bedeutung ist, verfolgen. Montenegro wird sich insbesondere der Umsetzung des Europäischen Arbeitsprogramms 2020–2025 und dessen nachstehenden zentralen Prioritäten widmen: 1. Allmähliche Verwirklichung einer allgemeinen Gesundheitsversorgung 2. Schutz vor gesundheitlichen Notlagen 3. Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden Sehr geehrter Herr Regionaldirektor, ich freue mich, Frau Mirjana Djuranovic als montenegrinische Kandidatin für die Mitgliedschaft im SCRC der Weltgesundheitsorganisation zu nominieren. Ich bin davon überzeugt, dass Frau Mirjana Djuranovic als montenegrinische Vertreterin durch ihr starkes Engagement zur Stärkung der WHO beitragen wird. Da uns die Mitgliedschaft im SCRC ermöglichen würde, eine aktivere Rolle bei der Arbeit der WHO in der Europäischen Region einzunehmen und uns noch stärker in diese Arbeit einzubringen, ist Montenegro hochmotiviert, Mitglied des SCRC zu werden. Darüber hinaus ist es bereits mehr als zehn Jahre her, dass Montenegro zuletzt Mitglied des SCRC war. Wir wären überaus dankbar, wenn die Mitgliedstaaten in der Europäischen Region der WHO die Bewerbung der montenegrinischen Kandidatin unterstützen würden. Erlauben Sie mir, Herr Regionaldirektor, die Versicherung meiner höchsten Wertschätzung. Mit freundlichen Grüßen Dr. Jelena Borovinic Bojovic MINISTERIN Gesundheitsministerium von Montenegro EUR/RC71/13 Seite 32 Niederlande Niederländische Kandidatur für eine Mitgliedschaft im SCRC Sehr geehrter Herr Regionaldirektor, im Namen der Regierung der Niederlande nominiere ich hiermit Roland Driece als Kandidaten für die Mitgliedschaft im Ständigen Ausschuss des Regionalkomitees für Europa (SCRC). Herr Driece, dessen Lebenslauf diesem Schreiben beigefügt ist, ist gegenwärtig beim Ministerium für Gesundheit, Wohlfahrt und Sport als Direktor für internationale Angelegenheiten tätig. In seiner gegenwärtigen Position sowie in früheren Positionen konnte Herr Driece umfassende Erfahrungen durch die Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von internationalen Organisationen sammeln, darunter die WHO, die Panamerikanische Gesundheitsorganisation, die Europäische Union und die Globale Agenda für Gesundheitssicherheit. Aufgrund seiner vielfältigen Erfahrungen und Fähigkeiten halte ich Herrn Driece für einen ausgezeichneten Kandidaten für die Mitgliedschaft im SCRC. Die niederländische Regierung betrachtet ihr Land als engagiertes Mitglied der WHO und kann auf eine langjährige konstruktive Zusammenarbeit auf der globalen Ebene wie auch der Ebene der Europäischen Region zurückblicken. Ich habe keinen Zweifel daran, dass Herr Driece im Namen der Niederlande auf konstruktive Weise zur Arbeit von WHO/Europa beitragen wird und unserem gemeinsamen Interesse an der Verbesserung der globalen Gesundheit dienen kann. Mit freundlichen Grüßen Generaldirektorin für öffentliche Gesundheit, Marjolijn Sonnema EUR/RC71/13 Seite 33 Spanien Absichtserklärung: Amos García Rojas Spanische Kandidatur für den Ständigen Ausschuss des WHO-Regionalkomitees für Europa Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit erkläre ich offiziell, dass ich von der Regierung Spaniens als Kandidat für den Ständigen Ausschuss des WHO-Regionalkomitees für Europa ausgewählt wurde. Es ist eine Ehre für mich, diese Anerkennung erhalten zu haben, der ich mit Engagement, Entschlossenheit und Verantwortungsbewusstsein folgen werde. In diesen schwierigen Zeiten der Pandemie unternehmen die WHO, die EU und die nationalen Regierungen auf der ganzen Welt enorme Anstrengungen, um das Virus zu bekämpfen und gleichzeitig die wirtschaftlichen und sozialen Folgen zu mindern. Auf unserem Kontinent spielt WHO/Europa eine entscheidende Rolle, daher möchte Spanien sich mit der Organisation im Kampf gegen COVID-19 zusammenschließen, um sich auf eine ehrgeizigere internationale Gesundheitsagenda vorzubereiten. Vor dem Hintergrund der Ziele für nachhaltige Entwicklung und der Agenda 2030 begreift Spanien den Multilateralismus als den einzigen Weg, um globalen gesundheitlichen Herausforderungen zu begegnen. Der einheitliche Gesundheitsansatz stellt dabei den gemeinsamen Horizont dar und die Europäische Gesundheitsunion ist ein wichtiger erster Schritt auf diesem Weg. Dies ist die Vision, die meiner Entscheidung zugrunde liegt. Doch ich möchte an dieser Stelle noch auf einige andere Gründe hinweisen, warum die Kandidatur Spaniens eine gute Option darstellen könnte: Ich verfüge über solide Erfahrungen im Bereich der öffentlichen Gesundheit und über fundiertes Wissen über die zahlreichen Erfolge der WHO sowie die neuen Herausforderungen, denen sich die Organisation und ihre Mitgliedstaaten insbesondere in der Europäischen Region und besonders nach der COVID-19-Pandemie gegenübersehen. Ich werde mich nach Kräften darum bemühen, einen großen Mehrwert zu bieten und die unterschiedlichen Arbeitsbereiche der WHO mit meinen weitreichenden Erfahrungen insbesondere im Bereich Impfmaßnahmen zu bereichern. Spanien hatte diese ehrenvolle Position zuletzt im Jahr 2012 inne, doch die spanische Gesundheitsagenda war seit dem Beginn unserer Mitgliedschaft immer an den strategischen Zielen und Programmen der WHO ausgerichtet. Spanien erkennt die globale Führungsrolle der WHO, ihre ausgezeichnete regulatorische Arbeit und ihre Rolle als globaler Gesundheitskoordinator unter besonderer Schwerpunktlegung auf den Erfolgen in der Europäischen Region an. Im Einklang mit der Agenda 2030 und den gesundheitlichen Prioritäten des Dreizehnten Allgemeinen Arbeitsprogramms wird Spanien die Arbeit in den zentralen Zielbereichen in EUR/RC71/13 Seite 34 Übereinstimmung mit dem Europäischen Arbeitsprogramm 2020–2025 – „Gemeinsam für mehr Gesundheit in Europa“ (EPW) fördern, darunter etwa: • die Fortschritte auf dem Weg zu einer allgemeinen Gesundheitsversorgung und zur Stärkung der primären Gesundheitsversorgung. Besonderes Gewicht soll auch auf nichtübertragbare Krankheiten etwa in Verbindung mit der Verringerung des schädlichen Konsums von Alkohol und Tabak, Adipositas und durch die Analyse der sozialen Determinanten von Gesundheit gelegt werden; • die Bekämpfung schwerer psychischer Erkrankungen und die Ausweitung entsprechender Gesundheitsangebote; • die tiefer gehende Befassung mit Problemen und Möglichkeiten der alternden Bevölkerung und ihren Folgen, mit der Zusage, niemanden zurückzulassen, da aktives Altern maßgeblich von guter Gesundheit abhängt; • die Erzielung von Fortschritten bei der Analyse gesundheitlicher Statistiken mit Hilfe von digitalen Gesundheitsangeboten zur Förderung der zweckmäßigsten regulatorischen Interventionen; • die fortgesetzte vollständige Unterstützung von Initiativen wie dem Aktionsplan zur Bekämpfung antimikrobieller Resistenzen im Rahmen der Initiative „Eine Gesundheit“, um uns bestmöglich auf zukünftige gesundheitliche Notlagen vorzubereiten. Die COVID-19-Pandemie hat uns gezeigt, wie wichtig die im Kampf gegen diese Bedrohung ergriffenen Maßnahmen sind. WHO/Europa zu einer nachhaltigen, wirksamen und effizienten Organisation zu machen, deren Fokus auf der Gewährleistung liegt, dass alle Konzepte, Interventionen und Forschungsarbeiten zugunsten der öffentlichen Gesundheit auf ethischen Grundsätzen und auf der Erzielung von Ergebnissen beruhen, ist das Ziel, zu dem Spanien durch unsere Mitgliedschaft im Ständigen Ausschuss aktiv beitragen möchte. In dieser komplexen Zeit stehen wir vor zahlreichen wichtigen gesundheitlichen Herausforderungen: der Förderung der psychischen Gesundheit, der Digitalisierung der Gesundheitssysteme, globalen gesundheitlichen Notlagen usw. In dieser komplexen Zeit möchte Spanien mehr Einsatz zeigen und seinen Beitrag zu WHO/Europa ausweiten. Mit freundlichen Grüßen Amos García Rojas EUR/RC71/13 Seite 35 Turkmenistan Sehr geehrter Herr Dr. Kluge, in den letzten 25 Jahren hat die Regierung Turkmenistans auf produktive Weise eng mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zusammengearbeitet und diese gemeinsame Arbeit hat uns dabei geholfen, eindeutige Fortschritte beim Gesundheitsschutz für unsere Bevölkerung zu erzielen. Wir möchten in diesem Zusammenhang insbesondere die große Bedeutung der Zusammenarbeit mit der WHO in den Bereichen Prävention übertragbarer Krankheiten, Impfstoffe und Impfmaßnahmen sowie Umsetzung der Internationalen Gesundheitsvorschriften hervorheben. Turkmenistan ist sehr aktiv im Bereich der Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten, und war eines der ersten Länder in der Europäischen Region der WHO, in dem das STEP-wise-Konzept der WHO für die Surveillance von Risikofaktoren für chronische Krankheiten umgesetzt wurde. Gegenwärtig bemüht sich unser Land sehr intensiv um die Verbesserung seines Surveillance-Systems für nichtübertragbare Krankheiten. In Turkmenistan ist das Engagement für die Gesundheit ein zentrales Anliegen der Regierung, daher haben wir uns auch den Zielen für nachhaltige Entwicklung verschrieben, und auch in Zukunft werden wir uns weiterhin aktiv für die Ausarbeitung und Umsetzung von Programmen zur Prävention und Bekämpfung der Masern, der Röteln, von HIV/Aids, der Tuberkulose, von Hepatitis, Malaria und anderen Krankheiten einsetzen, um die Erzielung von Fortschritten in wichtigen Bereichen wie dem Management von und der Reaktion auf Notlagen, dem Kampf gegen antimikrobielle Resistenz (AMR), die Aufrechterhaltung hoher Durchimpfungsraten und die Stärkung der Arbeit der Gesundheitssysteme zu unterstützen. Die globale COVID-19-Situation ist zu einer ernsten Herausforderung und einem Belastungstest für die gesamte Menschheit geworden. In allen Ländern mussten Gesundheitssysteme und Nothilfemaßnahmen rasch und radikal umgestaltet werden, um die aktuellen Bedürfnisse der Bevölkerung zu erfüllen. Es ist ohne Zweifel wichtig, unsere gemeinsamen Anstrengungen zur Reaktion auf und Kontrolle der COVID-19-Pandemie, zur Beobachtung von Trends bei der COVID-19-Inzidenz auf nationaler und globaler Ebene, zur raschen Aufdeckung neuer Krankheitsfälle, zur Bereitstellung zeitnaher epidemiologischer Informationen für die Durchführung von Risikobewertungen auf Ebene der Länder, der Region und weltweit und zur Gewährleistung angemessener Vorsorge- und Gegenmaßnahmen fortzusetzen. Zur weiteren Stärkung dieser Zusammenarbeit habe ich die Ehre, Ihnen die Bewerbung von Sachly Nuryyeva um einen Sitz im Ständigen Ausschuss des Regionalkomitees für Europa vorzulegen. Seit 2002 ist sie eine aktive Teilnehmerin an den Tagungen und Konferenzen des WHO-Regionalbüros für Europa. Sie ist eine kompetente Spezialistin in vorrangigen Bereichen des Gesundheitssystems und verfügt über umfassende Erfahrungen bei der Eliminierung von Malaria, der Eradikation der Poliomyelitis, der Verifizierung der Eliminierung von Masern und Röteln in Turkmenistan sowie in den Bereichen epidemiologische Überwachung und Bewältigung von sowie Reaktion auf Krankheitsausbrüche. Die vorgeschlagene Kandidatin ist Mitglied der turkmenischen Delegation bei der Weltgesundheitsversammlung (seit 2015) und war in der Vergangenheit Vertreterin Turkmenistans beim SCRC (im Jahr 2017). N. Amannepesov, Minister für Gesundheit und pharmazeutische Industrie von Turkmenistan EUR/RC71/13 Seite 36 Anhang 5: Nominierungen für die Mitgliedschaft im Ständigen Ausschuss des Regionalkomitees für Europa – Curricula Vitae NOMINIERUNG FÜR DIE MITGLIEDSCHAFT IM STÄNDIGEN AUSSCHUSS DES WHO-REGIONALKOMITEES FÜR EUROPA CURRICULUM VITAE Mitgliedstaat, durch den die Nominierung erfolgt: FRANKREICH Familienname: SALOMON Vorname(n): Jérôme Geschlecht: Männlich Geburtsdatum: 26. April 1969 Sprachen: Geben Sie bitte an, welche Arbeitssprachen des Regionalkomitees der/die Kandidat/in ausreichend beherrscht (bitte kreuzen Sie das Zutreffende an und lassen Sie die übrigen Kästchen frei). Sprechen Lesen Schreiben Deutsch Englisch Französisch Russisch Berufliche Ausbildung: Bitte geben Sie bis zu fünf Ihrer wichtigsten beruflichen Qualifikationen an, beginnend mit der zuletzt erworbenen Jahr Akkreditierung als Forschungsleiter, Universität Versailles Saint-Quentin 2012 Promotion in Klinischer Epidemiologie an der Pariser Universität VI 2009 Diplom in Ergänzenden Fachstudien (DESC) zu Infektions- und Tropenkrankheiten 2002 Postgraduiertendiplom (DES) im Fach Öffentliche Gesundheit 1999 Doktor der Medizin, Pariser Universität V 1996 Beruflicher Werdegang: Bitte geben Sie zuerst Ihre jetzige Position an, gefolgt von bis zu vier Ihrer wichtigsten vorherigen beruflichen Positionen (bitte nennen Sie bevorzugt Führungspositionen in nationalen Gesundheitsbehörden nahe der politischen Entscheidungsebene) Jahr (Anfang/Ende) Generaldirektor für Gesundheit im Ministerium für Solidarität und Gesundheit (Paris) Seit 8. Januar 2018 Universitätsprofessor für Hygiene und Sicherheit, Conservatoire national des arts et métiers 2012–2015 Krankenhausarzt, Raymond-Poincaré-Krankenhaus, Garches 92, Universitätsprofessor (PUPH) seit 2015, Öffentliches Gesundheitswesen Krankenhausverbund Paris (APHP), Universität Versailles Saint-Quentin, erste Klasse seit 2020 2002–Januar 2018 Chefarzt, Krankenhausverbund Paris 1999–2002 Assistenzarzt, Krankenhausverbund Paris, Île-de-France 1994–1998 EUR/RC71/13 Seite 37 Internationale Erfahrung (bitte füllen Sie die folgenden drei Rubriken aus): 1) Teilnahme als Mitglied einer nationalen Delegation an Tagungen von leitenden Organen der WHO oder anderer internationaler oder überstaatlicher Organisationen (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Teilnahme) Jahr (Anfang/Ende) Vertreter Frankreichs im Exekutivrat der WHO ab Juni 2021 Bilaterale Delegation zwischen Frankreich und WHO 2020 Französische Delegation auf der Weltgesundheitsversammlung, Mai 2019 2019 Französische Delegation, bilaterale Rahmenvereinbarung zwischen Frankreich und WHO 2019 Französische Delegation auf der Weltgesundheitsversammlung 2018 2) Erfahrung als Vorsitzende/r eines leitenden Organs oder internationalen Verhandlungsgremiums (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Erfahrung; bitte geben Sie Name des Organs/Gremiums sowie Tagung und Jahr oder Sitzungsperiode an) Jahr (Anfang/Ende) Exekutivdirektor, Internationales Netzwerk des Institut Pasteur 2012 Direktor, Internationale Projekte, Institut Pasteur 2010–2012 3) Tätigkeit in internationalen Organisationen als amtliche/r oder unabhängige/r Experte/Expertin (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu der Organisation, Ihrer Position und der zeitlichen Dauer Ihrer Tätigkeit) Jahr (Anfang/Ende) Nachgewiesene Fähigkeit zur Koordination, Kooperation und Kommunikation auf nationaler und internationaler Ebene (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu Ihrer Koordinationsarbeit für hochrangige nationale oder internationale fachliche oder politische Programme oder zu anderen einschlägigen Erfahrungen) Jahr (Anfang/Ende) Mitglied, Nationaler Lenkungsausschuss, COREB-Emergences, Koordinierung gegen epidemiologische und biologische Risiken Beauftragter für Sicherheit und Verteidigung, Universität Versailles Saint-Quentin seit 2016 Berater für Gesundheitssicherheit der Ministerin für Soziales, Gesundheit und Frauenrechte, Marisol Touraine 2013–2015 Fachberater für Gesundheitssicherheit, Büro des Gesundheitsministers Bernard Kouchner 2001–2002 Titel, Name und Position der Person, durch die die Nominierung erfolgt Dr. Olivier Véran Minister für Solidarität und Gesundheit EUR/RC71/13 Seite 38 NOMINIERUNG FÜR DIE MITGLIEDSCHAFT IM STÄNDIGEN AUSSCHUSS DES WHO-REGIONALKOMITEES FÜR EUROPA CURRICULUM VITAE Mitgliedstaat, durch den die Nominierung erfolgt: MONTENEGRO Familienname: DJURANOVIC Vorname(n): Mirjana Geschlecht: Weiblich Geburtsdatum: 14. Januar 1975 Sprachen: Geben Sie bitte an, welche Arbeitssprachen des Regionalkomitees der/die Kandidat/in ausreichend beherrscht (bitte kreuzen Sie das Zutreffende an und lassen Sie die übrigen Kästchen frei) Sprechen Lesen Schreiben Deutsch Englisch Französisch Russisch Berufliche Ausbildung: Bitte geben Sie bis zu fünf Ihrer wichtigsten beruflichen Qualifikationen an, beginnend mit der zuletzt erworbenen Jahr Juristische Fakultät (Absolvent der Rechtswissenschaft/Jurist 240 ECTS), Podgorica, Montenegro 1999 Medizinische weiterführende Schule, Podgorica, Montenegro 1993 Grundschule: „Vuko Jovovic“ Danilovgrad, Montenegro 1989 Beruflicher Werdegang: Bitte geben Sie zuerst Ihre jetzige Position an, gefolgt von bis zu vier Ihrer wichtigsten vorherigen beruflichen Positionen (bitte nennen Sie bevorzugt Führungspositionen in nationalen Gesundheitsbehörden nahe der politischen Entscheidungsebene) Jahr (Anfang/Ende) 1994–2001 – Zentrum für die primäre Gesundheitsversorgung, Podgorica 1994–2001 Gesundheitsministerium seit 2001 Internationale Erfahrung (bitte füllen Sie die folgenden drei Rubriken aus): 1) Teilnahme als Mitglied einer nationalen Delegation an Tagungen von leitenden Organen der WHO oder anderer internationaler oder überstaatlicher Organisationen (in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Teilnahme) Jahr (Anfang/Ende) Nationale Koordinatorin für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) seit September 2010 Stellvertretende Nationale Koordinatorin beim Südosteuropäischen Gesundheitsnetzwerk (SEEHN) seit November 2017 2) Erfahrung als Vorsitzende/r eines leitenden Organs oder internationalen Verhandlungsgremiums (in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Erfahrung; bitte geben Sie Name des Organs/Gremiums sowie Tagung und Jahr oder Sitzungsperiode an) Jahr (Anfang/Ende) Mitglied des Teams für die Zusammenarbeit mit dem System der Vereinten Nationen in Montenegro und dem Außenministerium bei den Vorbereitungen für den Entwicklungshilfe- Programmrahmen der Vereinten Nationen (UNDAF) 2022–2025 für Montenegro März 2021 EUR/RC71/13 Seite 39 Mitglied der nationalen Arbeitsgruppe für die Ausarbeitung einer Strategie für die gesundheitliche Entwicklung Montenegros im Zeitraum 2022–2026, einschließlich eines Aktionsplans für den Zeitraum 2022–2023 März 2021 Mitglied der nationalen Arbeitsgruppe für die Festlegung von Zielen und Indikatoren für das Europäische Arbeitsprogramm 2020–2025 März 2021 Mitglied des Nationalen Rates für die Prävention und Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten seit Februar 2017 Mitglied der Arbeitsgruppe der montenegrinischen Regierung für die Vorbereitung von Verhandlungen über den Beitritt Montenegros zur Europäischen Union im Bereich des Besitzstandes mit Bezug zu Kapitel 2 der Verhandlungen – Freizügigkeit der Arbeitnehmer April 2013 3) Tätigkeit in internationalen Organisationen als amtliche/r oder unabhängige/r Experte/Expertin (in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu der Organisation, Ihrer Position und der zeitlichen Dauer Ihrer Tätigkeit) Jahr (Anfang/Ende) Hochrangige Tagung der kleinen Länder, San Marino Teilnahme an der Tagung des WHO-Regionalkomitees für Europa in Rom Teilnahme am 4. Forum der Gesundheitsminister der Länder Südosteuropas, Chisinau (Republik Moldau) April 2019 September 2018 April 2017 Teilnahme an der Tagung des WHO-Regionalkomitees für Europa in Kopenhagen September 2016 Teilnahme an der Weltgesundheitsversammlung, Genf Mai 2013 Teilnahme an der Weltgesundheitsversammlung, Genf Mai 2010 Teilnahme an der Tagung des WHO-Regionalkomitees für Europa in Moskau September 2010 Nachgewiesene Fähigkeit zur Koordination, Kooperation und Kommunikation auf nationaler und internationaler Ebene (in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu Ihrer Koordinationsarbeit für hochrangige nationale oder internationale fachliche oder politische Programme oder zu anderen einschlägigen Erfahrungen) Jahr (Anfang/Ende) Kooperation mit dem Außenministerium und anderen Ministerien, Außenbeziehungen des Ministeriums zu kommunalen und internationalen Partnern, internationalen Organisationen –Europarat, Europäische Kommission, Organisationen der Vereinten Nationen (WHO, UNICEF), SEEHN und anderen. kontinuierlich Förderung von Aktivitäten der WHO in Montenegro; Beitragung zur Stärkung der Stimme der WHO auf allen Ebenen des Landes und gleichzeitige Koordination mit anderen Organisationen; Teilnahme an der Koordination und Unterstützung gemeinsamer Initiativen mit den Vereinten Nationen; Vermittlung von Informationen und Erläuterungen an das Gesundheitsministerium zu den Konzepten der leitenden Organe der WHO im Bereich Gesundheitssysteme und Gesundheitspolitik; Gewährleistung der kontinuierlichen Aktualisierung von Situationsanalysen und damit verbundenen gesundheitlichen Bedürfnissen in Montenegro; Beitragung zur kontinuierlichen Aktualisierung von Situationsanalysen mit Bezug zur Gesundheitspolitik und dem Gesundheitssystem Montenegros Unterstützung der Umsetzung des Programms der zweijährigen Kooperationsvereinbarungen (BCA) Montenegros in verschiedenen Politikbereichen und in enger Koordination mit den entsprechenden Fachreferaten, z. B. Gesundheitssysteme, öffentliche Gesundheit, primäre Gesundheitsversorgung, Arzneimittelpolitik usw. Leistung fachlicher Unterstützung in Zusammenhang mit den BCA bei Aktivitäten wie der Identifizierung von kooperierenden Institutionen, Einholung fachkundigen Rates usw. seit 2010 EUR/RC71/13 Seite 40 Titel, Name und Position der Person, durch die die Nominierung erfolgt Dr. Jelena Borovinic Bojovic Gesundheitsministerin EUR/RC71/13 Seite 41 NOMINIERUNG FÜR DIE MITGLIEDSCHAFT IM STÄNDIGEN AUSSCHUSS DES WHO-REGIONALKOMITEES FÜR EUROPA CURRICULUM VITAE Mitgliedstaat, durch den die Nominierung erfolgt: NIEDERLANDE Familienname: DRIECE Vorname(n): Roland Alexander Geschlecht: Männlich Geburtsdatum: 12.05.1968 Sprachen: Geben Sie bitte an, welche Arbeitssprachen des Regionalkomitees der/die Kandidat/in ausreichend beherrscht (bitte kreuzen Sie das Zutreffende an und lassen Sie die übrigen Kästchen frei). Sprechen Lesen Schreiben Deutsch Englisch Französisch Russisch Berufliche Ausbildung: Bitte geben Sie bis zu fünf Ihrer wichtigsten beruflichen Qualifikationen an, beginnend mit der zuletzt erworbenen Jahr Master-Abschluss in niederländischem Recht Master-Abschluss in Verwaltungslehre Beruflicher Werdegang: Bitte geben Sie zuerst Ihre jetzige Position an, gefolgt von bis zu vier Ihrer wichtigsten vorherigen beruflichen Positionen (bitte nennen Sie bevorzugt Führungspositionen in nationalen Gesundheitsbehörden nahe der politischen Entscheidungsebene) Jahr (Anfang/Ende) Direktor der Abteilung Internationale Angelegenheiten, Ministerium für Gesundheit, Wohlfahrt und Sport 2019–2021 Stellvertretender Direktor der Abteilung Internationale Angelegenheiten, Ministerium für Gesundheit, Wohlfahrt und Sport 2017–2019 Gesundheitlicher Berater in der Ständigen Vertretung der Niederlande in Genf 2009–2013 Internationale Erfahrung (bitte füllen Sie die folgenden drei Rubriken aus): 1) Teilnahme als Mitglied einer nationalen Delegation an Tagungen von leitenden Organen der WHO oder anderer internationaler oder überstaatlicher Organisationen (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Teilnahme) Jahr (Anfang/Ende) WHO – Weltgesundheitsversammlung WHO – Exekutivrat WHO – Ständiger Ausschuss des Regionalkomitees WHO – Rahmenübereinkommen zur Eindämmung des Tabakgebrauchs (FCTC) Zahlreiche gesundheitsbezogene Tagungen der EU 2) Erfahrung als Vorsitzende/r eines leitenden Organs oder internationalen Verhandlungsgremiums (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Erfahrung; bitte geben Sie Name des Organs/Gremiums sowie Tagung und Jahr oder Sitzungsperiode an) Jahr (Anfang/Ende) Vorsitzender des Lenkungsausschusses zur Globalen Agenda für Gesundheitssicherheit gegenwärtig EUR/RC71/13 Seite 42 Mitglied der EU-Lenkungsgruppe zu Impfstoffen gegenwärtig Mitglied der Gemeinsamen Verhandlungsgruppe der EU für die Impfstoffbeschaffung gegenwärtig Mitglied des Präsidiums des FCTC für die Europäische Region der WHO gegenwärtig 3) Tätigkeit in internationalen Organisationen als amtliche/r oder unabhängige/r Experte/Expertin (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu der Organisation, Ihrer Position und der zeitlichen Dauer Ihrer Tätigkeit) Jahr (Anfang/Ende) Nachgewiesene Fähigkeit zur Koordination, Kooperation und Kommunikation auf nationaler und internationaler Ebene (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu Ihrer Koordinationsarbeit für hochrangige nationale oder internationale fachliche oder politische Programme oder zu anderen einschlägigen Erfahrungen) Jahr (Anfang/Ende) Titel, Name und Position der Person, durch die die Nominierung erfolgt Marjolein Sonnema (Generaldirektorin für öffentliche Gesundheit) im Namen der Ministerin für Gesundheitsversorgung Tamara van Ark. EUR/RC71/13 Seite 43 NOMINIERUNG FÜR DIE MITGLIEDSCHAFT IM STÄNDIGEN AUSSCHUSS DES WHO-REGIONALKOMITEES FÜR EUROPA CURRICULUM VITAE Mitgliedstaat, durch den die Nominierung erfolgt: SPANIEN Familienname: GARCÍA ROJAS Vorname(n): Amós José Geschlecht: Männlich Geburtsdatum: 27.08.1954 Sprachen: Geben Sie bitte an, welche Arbeitssprachen des Regionalkomitees der/die Kandidat/in ausreichend beherrscht (bitte kreuzen Sie das Zutreffende an und lassen Sie die übrigen Kästchen frei). Sprechen Lesen Schreiben Deutsch Englisch Französisch Russisch Berufliche Ausbildung: Bitte geben Sie bis zu fünf Ihrer wichtigsten beruflichen Qualifikationen an, beginnend mit der zuletzt erworbenen Jahr Hochschulabschluss Fachmann für Impfstoffe. Universität Complutense in Madrid. Master-Abschluss in Gesundheitsökonomie und Gesundheitsmanagement. Universität von Las Palmas. Diplom in Gesundheitswissenschaften. Staatliche Schule für Gesundheit. Diplom in Krankenhausmanagement. Staatliche Schule für Gesundheit. Spezialist für Präventivmedizin und öffentliche Gesundheit. Beruflicher Werdegang: Bitte geben Sie zuerst Ihre jetzige Position an, gefolgt von bis zu vier Ihrer wichtigsten vorherigen beruflichen Positionen (bitte nennen Sie bevorzugt Führungspositionen in nationalen Gesundheitsbehörden nahe der politischen Entscheidungsebene) Jahr (Anfang/Ende) Abteilungsleiter beim Dienst für Epidemiologie und Krankheitsprävention 2007–2021 Berufsoffizier beim Höheren Korps der Ärzte der Gesundheitsverwaltung in der Position als Leiter der Sektion Epidemiologie in Las Palmas und Leiter der Sektion Gesundheitsförderung der Generaldirektion für öffentliche Gesundheit der Kanarischen Inseln. 1991–2007 (Medizinischer) Referent. Generaldirektion für Soziales. Regierung der Kanarischen Inseln. 1987–1991 Koordinator der Provinz für das andalusische Impfprogramm. Medizinischer Referent der Delegation der Provinz für Gesundheit und Verbraucherangelegenheiten in Sevilla (Junta de Andalucía). 1985–1987 Büro für Epidemiologie. Medizinischer Beamter. Delegation der Provinz für Gesundheit und Verbraucherangelegenheiten in Sevilla (Junta de Andalucía). 1985–1985 Internationale Erfahrung (bitte füllen Sie die folgenden drei Rubriken aus): 1) Teilnahme als Mitglied einer nationalen Delegation an Tagungen von leitenden Organen der WHO oder anderer internationaler oder überstaatlicher Organisationen (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Teilnahme) Jahr (Anfang/Ende) EUR/RC71/13 Seite 44 Mitglied des „Europäischen Who's Who im Bereich der Gesundheitsförderung“. Vizepräsident des Weltpandemieforums 2021 Mitglied des Organisationsausschusses für die 7. Tagung der Europäischen Stelle für die Beobachtung von Meningokokken (EMGM). Organisation: Nationales Referenzlabor für Meningokokken (Nationales Zentrum für Mikrobiologie) und Nationales Zentrum für Epidemiologie. Gesundheitsinstitut Carlos III Mitglied des wissenschaftlichen Ausschusses des XVI. Nationalen und des V. Internationalen Kongresses der Spanischen Gesellschaft für Präventivmedizin und öffentliche Gesundheit. Gran Canaria 2011 1. Preis „Dr. Antonio Joaquím de Sousa Júnior, Dr. Agostinho Cardoso, Dr. Tomás Cervia Cabrera, Dr. José Duarte Fonseca“ Hauptautor der preisgekrönten Arbeit „Ausbruch von Salmonella Kottbus auf der Insel Gran Canaria. August–November 2008“ Madeira 2009 1. Preis „Dr. Antonio Joaquím de Sousa Júnior, Dr. Agostinho Cardoso, Dr. Tomás Cervia Cabrera“. Hauptautor der preisgekrönten Arbeit „Untersuchung von Meningokokken-Trägern vor und nach einer systematischen Impfung mit einem Konjugatimpfstoff. Gesundheitsgebiet Gran Canaria“. Kap Verde 2004 3. Preis „Dr. Antonio Joaquím de Sousa Júnior, Dr. Agostinho Cardoso, Dr. Tomás Cervia Cabrera“. Hauptautor der preisgekrönten Arbeit „Kosteneffizienz-Studie von Impfungen gegen Meningokokken der Serogruppe C mit einem Konjugatimpfstoff. Gesundheitsgebiet Gran Canaria“. Azoren 2003 2) Erfahrung als Vorsitzende/r eines leitenden Organs oder internationalen Verhandlungsgremiums (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Erfahrung; bitte geben Sie Name des Organs/Gremiums sowie Tagung und Jahr oder Sitzungsperiode an) Jahr (Anfang/Ende) Gewählter Präsident des Spanischen Impfverbandes (AEV) 2013–2021 Gewählter Präsident von UNICEF Canarias. 2016–2020 Vizepräsident der Gesellschaft für öffentliche Gesundheit der Kanaren. 1998–2003 Leiter der Tagung: „Impfstoffe und Nachhaltigkeit“. Sommerkurs an der Internationalen Universität Menéndez Pelayo. Santander 2004 Präsident des 2. Nationalen Kongresses des Spanischen Impfverbandes. Ausgezeichnet mit dem Titel „Von Belang für das Gesundheitswesen“ durch das Ministerium für Gesundheit und Verbraucherangelegenheiten und den Gesundheitsdienst der Kanarischen Inseln. Las Palmas 2003 Beteiligt an der Ausarbeitung der Dokumente Nr. 1 (Grundlagen für die Formulierung), 2 (Analyse des Gesundheitsstatus und der vorhandenen Ressourcen) und 4 (Gesundheitsplan der Kanarischen Inseln 1997–2001) zum Gesundheitsplan der Kanarischen Inseln. 1997–2001 Mitglied des Akademischen Rates für das Master-Diplom in öffentlicher Gesundheit. 1. Ausgabe. Lehrstuhl für Präventivmedizin und öffentliche Gesundheit. Universität von Las Palmas. Gesundheitsdienst der Kanarischen Inseln 1996–1998 3) Tätigkeit in internationalen Organisationen als amtliche/r oder unabhängige/r Experte/Expertin (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu der Organisation, Ihrer Position und der zeitlichen Dauer Ihrer Tätigkeit) Jahr (Anfang/Ende) Mitglied der Arbeitsgruppe Impfprogramme und Impfregister in Spanien Koordinator des Beirats für Immunisierungsfragen der Kanarischen Inseln Ausgezeichnet als Persönlichkeit des Gesundheitswesens in Spanien für die Beilage „A tu Salud“ der Zeitung La Razón 2019 Von der Königlichen Nationalen Akademie für Medizin in Spanien ausgezeichnet mit dem Professor Rey Calero-Preis für die beste Arbeit zu Impfstoffen. 2005 EUR/RC71/13 Seite 45 Interner Student durch Opposition. Lehrstuhl für Präventive und soziale Medizin. Prof. Enrique Nájera Marrondo. Universität Sevilla. 1982 Beteiligt an dem Forschungsprojekt des F. I. S. „Prognosefaktoren für Mortalität aufgrund einer Meningokokken-Erkrankung“ Beteiligt an dem Forschungsprojekt des F. I. S. „Meningokokken-Erkrankungen in Spanien. Veränderungen beim ätiologischen Muster der Erkrankung als ein neu aufkommendes Gesundheitsproblem“ Externer Prüfer der Arbeit „Wirksamkeit und Kosteneffizienz verschiedener Impfstrategien gegen Keuchhusten zur Verringerung des Risikos der Morbidität und Mortalität bei Säuglingen“, SESCS-Berichte zur Beurteilung der Gesundheitstechnologie 2012/09. Ministerium für Gesundheit, Soziales und Gleichstellung Nachgewiesene Fähigkeit zur Koordination, Kooperation und Kommunikation auf nationaler und internationaler Ebene (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu Ihrer Koordinationsarbeit für hochrangige nationale oder internationale fachliche oder politische Programme oder zu anderen einschlägigen Erfahrungen) Jahr (Anfang/Ende) Mehr als 35 Jahre Erfahrung als Fachkraft im öffentlichen Gesundheitswesen, hauptsächlich in den Bereichen Epidemiologie und Impfwesen Veröffentlichung verschiedener Artikel in internationalen und nationalen wissenschaftlichen Fachzeitschriften sowie mehrerer Kapitel in Büchern zum Thema öffentliche Gesundheit, insbesondere zu Impfstoffen Zahlreiche Präsentationen und Beiträge bei verschiedenen Tagungen sowie mehrere hundert Stunden als Lehrkraft für Impfstoffe und Epidemiologie Tutor „Fachmann/Fachfrau für Impfstoffe“. Universität Complutense in Madrid 2006–2011 Professor „Fachmann/Fachfrau für Impfstoffe“ Universität Complutense in Madrid 2008–2009 Externe Lehrkraft. Eigene Titel: „Intervention bei Abhängigkeiten“ Universität von Las Palmas (Gran Canaria). Modul „Epidemiologie“ 2010–2021 Mitarbeiter mit Lehrtätigkeit im Fachbereich Präventivmedizin und öffentliche Gesundheit Mitglied des wissenschaftlichen Ausschusses der medizinischen Fachzeitschrift „Impfstoffe. Forschung und Praxis“. Direktor: Prof. Lluis Salleras. Ausgaben des Medizinverlags Doyma. Barcelona Titel, Name und Position der Person, durch die die Nominierung erfolgt Carolina Darias. Gesundheitsministerium. EUR/RC71/13 Seite 46 NOMINIERUNG FÜR DIE MITGLIEDSCHAFT IM STÄNDIGEN AUSSCHUSS DES WHO-REGIONALKOMITEES FÜR EUROPA CURRICULUM VITAE Mitgliedstaat, durch den die Nominierung erfolgt: TURKMENISTAN Familienname: NURYYEVA Vorname(n): Sachly Geschlecht: Weiblich Geburtsdatum: 24. September 1974 Sprachen: Geben Sie bitte an, welche Arbeitssprachen des Regionalkomitees der/die Kandidat/in ausreichend beherrscht (bitte kreuzen Sie das Zutreffende an und lassen Sie die übrigen Kästchen frei) Sprechen Lesen Schreiben Deutsch Englisch Französisch Russisch Berufliche Ausbildung: Bitte geben Sie bis zu fünf Ihrer wichtigsten beruflichen Qualifikationen an, beginnend mit der zuletzt erworbenen Jahr Kurs in angewandter Epidemiologie, CDC-Büro in Zentralasien 2012 Einjährige Ausbildung als Assistenzärztin der Epidemiologie 2000 Turkmenisches medizinisches Institut 1999 Beruflicher Werdegang: Bitte geben Sie zuerst Ihre jetzige Position an, gefolgt von bis zu vier Ihrer wichtigsten vorherigen beruflichen Positionen (bitte nennen Sie bevorzugt Führungspositionen in nationalen Gesundheitsbehörden nahe der politischen Entscheidungsebene) Jahr (Anfang/Ende) Leiterin, Abteilung für epidemiologische Überwachung, Staatlicher Hygiene- und Epidemiologie-Kontrolldienst, Ministerium für Gesundheit und pharmazeutische Industrie von Turkmenistan seit 2014 Stellvertretende Leiterin, Abteilung für epidemiologische Überwachung, Staatlicher Hygiene- und Epidemiologie-Kontrolldienst, Ministerium für Gesundheit und pharmazeutische Industrie von Turkmenistan 2006–2014 Leitende Sachverständige, Abteilung für epidemiologische Überwachung, Staatlicher Hygiene- und Epidemiologie-Kontrolldienst, Ministerium für Gesundheit und pharmazeutische Industrie von Turkmenistan 2002–2006 Fachreferentin, Abteilung für Parasitologie, Zentrallabor für Hygiene und Epidemiologie, Staatlicher Hygiene- und Epidemiologie-Kontrolldienst 2000–2002 Internationale Erfahrung (bitte füllen Sie die folgenden drei Rubriken aus): 1) Teilnahme als Mitglied einer nationalen Delegation an Tagungen von leitenden Organen der WHO oder anderer internationaler oder überstaatlicher Organisationen (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Teilnahme) Jahr (Anfang/Ende) Teilnahme an Tagungen von WHO und UNICEF als Vertreterin Turkmenistans seit 2002 Mitglied der turkmenischen Delegation bei der Weltgesundheitsversammlung 2020, 2019, 2018, 2017, 2016, 2015 EUR/RC71/13 Seite 47 Teilnahme an Tagungen des SCRC als stellvertretendes Mitglied aus Turkmenistan Mai 2017, März 2017 2) Erfahrung als Vorsitzende/r eines leitenden Organs oder internationalen Verhandlungsgremiums (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Erfahrung; bitte geben Sie Name des Organs/Gremiums sowie Tagung und Jahr oder Sitzungsperiode an) Jahr (Anfang/Ende) 3) Tätigkeit in internationalen Organisationen als amtliche/r oder unabhängige/r Experte/Expertin (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu der Organisation, Ihrer Position und der zeitlichen Dauer Ihrer Tätigkeit) Jahr (Anfang/Ende) Nachgewiesene Fähigkeit zur Koordination, Kooperation und Kommunikation auf nationaler und internationaler Ebene (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu Ihrer Koordinationsarbeit für hochrangige nationale oder internationale fachliche oder politische Programme oder zu anderen einschlägigen Erfahrungen) Jahr (Anfang/Ende) Fachliche Beraterin, Nationaler organisationsübergreifender Ausschuss zur Koordinierung von Impfmaßnahmen seit 2002 Fachliche Beraterin, Nationaler organisationsübergreifender Ausschuss zur Koordinierung der Prävention übertragbarer Krankheiten seit 2002 Titel, Name und Position der Person, durch die die Nominierung erfolgt Dr. Nurmuhammet Amannepesov, Minister für Gesundheit und pharmazeutische Industrie von Turkmenistan EUR/RC71/13 Seite 48 Anhang 6: Ständiger Ausschuss des Regionalkomitees für Europa – Historischer Überblick über die Mitgliedschafta von September 2009 bis September 2022 Länder 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 Albanien Andorra XXX XXX X Armenien X XXX XXX X Aserbaidschan X XXX XXX X Belarus X XXX XXX X Belgien X XXX XXX X X XXX XXX X Bosnien und Herzegowina Bulgarien X XXX XXX XXX X X XXX XXX X Dänemark X XXX XXX X Deutschland X XXX XXX X Estland X XXX XXX X Finnland X XXX XXX X Frankreich X XXX XXX X Georgien X X XXX XXX X Griechenland X XXX XXX X Island X XXX XXX X Irland Israel X XXX XXX X Italien X XXX XXX X Kasachstan X XXX Kirgisistan X Kroatien X XXX XXX X X XXX XXX X Lettland X XXX XXX X Litauen XXX XXX X X XXX XXX X Luxemburg Malta X XXX XXX X Monaco Montenegro XXX XXX X Niederlande Nordmazedonien XXX X Norwegen X X XXX Österreich X XXX XXX X Polen X XXX XXX X X XXX XXX X Portugal X XXX XXX X Republik Moldau X XXX XXX X X XXX XXX X Rumänien X XXX XXX X Russische Föderation X XXX XXX X X XXX XXX X San Marino Schweden X XXX XXX X Schweiz XXX X X XXX XXX X Serbienb Slowakei XXX X X XXX XXX X Slowenien X XXX XXX X Spanien X XXX X Tadschikistan X XXX XXX X Tschechien X XXX Türkei X XXX XXX X X XXX XXX X Turkmenistan X XXX XXX X Ukraine X XXX XXX X Ungarn X XXX XXX X Usbekistan X XXX XXX X Vereinigtes Königreich X XXX XXX X X XXX Zypern a Die Amtszeit der Mitglieder im Ständigen Ausschuss beginnt mit der Tagung des Regionalkomitees in dem Jahr, in dem die Mitglieder gewählt werden, und endet mit der Tagung des Regionalkomitees in dem jeweils in der Tabelle angegebenen Jahr. b Ehemaliges Serbien und Montenegro. EUR/RC71/13 Seite 49 Anhang 7: Mitglieder des Ständigen Ausschusses des Regionalkomitees für Europa von 1994 bis 2021 Amtszeit (Vom Ende des Regionalkomitees bis zur nächsten Tagung) Vorsitzende/r (Von Amts wegen stellvertretende/r Exekutivpräsident/in des Regionalkomitees) Stellvertretende/r Vorsitzende/r 1994–1995 Dr. Niall Tierney, Irland Dr. Anthony Vassallo, Malta 1995–1996 Prof. Jean-François Girard, Frankreich Dr. Mikhail N. Saveliev, Russische Föderation 1996–1997 Dr. Marta di Gennaro, Italien Prof. Vilius J. Grabauskas, Litauen 1997–1998 Prof. Vilius J. Grabauskas, Litauen Dr. Jeremy M. Metters, Vereinigtes Königreich 1998–1999 Dr. Danielle Hansen-Koenig, Luxemburg Dr. Jeremy M. Metters, Vereinigtes Königreich 1999–2000 Dr. Jeremy M. Metters, Vereinigtes Königreich Prof. Ayşe Akin, Türkei 2000–2001 Prof. Ayşe Akin, Türkei Prof. Frantisek Kölbel, Tschechische Republik 2001–2002 Dr. James Kiely, Irland Dr. Jacek Antoni Piatkiewicz, Polen (erste und zweite Tagung) Dr. Alamhon Akhmedov, Tadschikistan (dritte, vierte, fünfte und sechste Tagung) 2002–2003 Dr. Jarkko Eskola, Finnland Dr. Božidar Voljč, Slowenien 2003–2004 Dr. Božidar Voljč, Slowenien Dr. Godfried Thiers, Belgien 2004–2005 Dr. Godfried Thiers, Belgien Dr. Jens Kristian Gøtrik, Dänemark 2005–2006 Dr. Jens Kristian Gøtrik, Dänemark Dr. Hubert Hrabcik, Österreich Dr. David Harper, Vereinigtes Königreich 2006–2007 Dr. David Harper, Vereinigtes Königreich Annemiek van Bolhuis, Niederlande 2007–2008 Annemiek van Bolhuis, Niederlande Dr. Bjørn-Inge Larsen, Norwegen 2008–2009 Dr. Bjørn-Inge Larsen, Norwegen Dr. Vladimir Lazarevik, ehemalige jugoslawische Republik Mazedoniena 2009–2010 Dr. Vladimir Lazarevik, ehemalige jugoslawische Republik Mazedoniena Dr. Josep Casals Alís, Andorra 2010–2011 Dr. Josep Casals Alís, Andorra Dr. Lars-Erik Holm, Schweden 2011–2012 Dr. Lars-Erik Holm, Schweden Dessislava Dimitrova, Bulgarien 2012–2013 Dr. Daniel Reynders, Belgien Dr. Raymond Busuttil, Malta 2013–2014 Dr. Raymond Busuttil, Malta Taru Koivisto, Finnland 2014–2015 Taru Koivisto, Finnland Prof. Benoît Vallet, Frankreich 2015–2016 Prof. Benoît Vallet, Frankreich Dagmar Reitenbach, Deutschland 2016–2017 Dagmar Reitenbach, Deutschland Prof. Amiran Gamkrelidze, Georgien 2017–2018 Prof. Amiran Gamkrelidze, Georgien Ioannis Baskozos, Griechenland 2018–2019 Ioannis Baskozos, Griechenland Dr. Søren Brostrøm, Dänemark 2019–2020 Dr. Søren Brostrøm, Dänemark Dr. Iva Pejnović Franelić, Kroatien 2020–2021 Dr. Iva Pejnović Franelić, Kroatien Dr. Nora Kronig Romero, Schweiz (geschäftsführende Vorsitzende mit Wirkung vom 10. März 2021) a Seit dem 14. Februar 2019 Nordmazedonien. EUR/RC71/13 Seite 50 Anhang 8: Nominierungen für die Mitgliedschaft im Ausschuss für Grundsatz- und Koordinationsfragen des Sonderprogramms zur Forschung, Entwicklung und Wissenschaftlerausbildung im Bereich der menschlichen Reproduktion – Absichtserklärungen Italien Nominierung von Dr. Andrea Lenzi für die Wahl zum Mitglied des Ausschusses für Grundsatz- und Koordinationsfragen des Sonderprogramms zur Forschung, Entwicklung und Wissenschaftlerausbildung im Bereich der menschlichen Reproduktion (HRP) Italien gehört seit 1947 der WHO an und hat stets deren Ziele verfolgt und sich auch an ihrem Netzwerk von Kooperationszentren beteiligt, die eine Vielzahl von Bereichen wie psychische Gesundheit, übertragbare und nichtübertragbare Krankheiten umfassen. Darüber hinaus ist es auch Sitz des Europäischen Büros der WHO für Investitionen in Gesundheit und Entwicklung. In jüngster Zeit wurde diese Partnerschaft mit der WHO durch die SARS-CoV2-Pandemie noch weiter gestärkt, da Italien an vorderster Linie im Kampf gegen die Pandemie und die COVID- 19-Krise stand. Neben seiner allgemeinen Unterstützung für die Ziele der WHO beteiligt sich Italien auch an Initiativen der WHO für sexuelle und reproduktive Gesundheit, indem es die Kooperationszentren der WHO für evidenzbasierte Forschungssynthese sowie für die Entwicklung von Leitlinien in den Bereichen Reproduktionsgesundheit und Gesundheit von Mutter und Kind beherbergt. Reproduktionsgesundheit und Sexualmedizin gehören zu den Kernbereichen der Arbeit von Prof. Andrea Lenzi, dessen langjährige Erfahrung in Endokrinologie, Andrologie und Reproduktionsmedizin mit seiner Facharztausbildung am ersten Lehrstuhl für Andrologie in Italien begann. Er hat im Auftrag des italienischen Gesundheitsministeriums mehrere Projekte zur Prävention im Bereich der Andrologie und Fertilität geleitet und ist Mitglied eines Fachgremiums für Fragen der Fertilität beim italienischen Gesundheitsministerium. Er ist auch Präsident zahlreicher Organisationsgremien und -ausschüsse und verfügt über Erfahrung als Vorsitzender zwischenstaatlicher Gremien sowie nationaler und internationaler Organisationen. Prof. Lenzi ist Mitglied von Redaktionsausschüssen und Redakteur bei verschiedenen internationalen Fachjournalen in den Bereichen Endokrinologie und Reproduktionsmedizin. Er ist Autor von mehr als 800 Publikationen und hat über 370 Originalartikel in fachlich begutachteten internationalen Journalen veröffentlicht. Ferner steht er auf der Liste der hochrangigsten italienischen Wissenschaftler auf dem Gebiet der Biomedizin. Er ist Leiter des Promotionsprogramms in den Fächern Endokrinologie, Andrologie und Reproduktionsmedizin und Leiter des Instituts für die Facharztausbildung im Fach Endokrinologie an der Sapienza-Universität in Rom. Ich bin überzeugt, dass Prof. Lenzi aufgrund seiner Verdienste um die Forschung und seiner langjährigen fachlichen Erfahrung ein hervorragender Kandidat für die Mitgliedschaft im Ausschuss für Grundsatz- und Koordinationsfragen des Sonderprogramms zur Forschung, Entwicklung und Wissenschaftlerausbildung im Bereich der menschlichen Reproduktion (HRP) wäre. EUR/RC71/13 Seite 51 Ungarn Die Regierung Ungarns legt Wert auf die Unterstützung von Familien und zielt mit ihrer Politik darauf ab, allen Frauen, die Mütter werden möchten, die Mutterschaft zu ermöglichen. In den vergangenen drei Jahren wurden eine Reihe von Maßnahmen im Bereich der Fruchtbarkeitsbehandlung, der künstlichen Befruchtung und der Gewährleistung einer positiven Geburtserfahrung ergriffen. 2017 weitete die Regierung ihre Unterstützung für In-vitro-Behandlungen (IVF) aus und verstärkte das staatliche System für künstliche Befruchtungen. Untersuchung und künstliche Befruchtung sind bei Inanspruchnahme staatlicher Leistungsanbieter kostenlos. In staatlichen Einrichtungen werden die Kosten von bis zu fünf IVF-Behandlungen übernommen. Nach einer Gesetzesänderung wird seit 1. Oktober 2017 nicht mehr die Zahl der Patientinnen gezählt, sondern die Zahl der Lebendgeburten. Aufgrund dieser Neuregelung können nun fünf Zyklen für die Geburt des ersten Kindes in Anspruch genommen werden, und wenn der erste Zyklus erfolgreich ist, können weitere vier Zyklen (Lebendgeburt) staatlich finanziert werden. Die Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Angebote von staatlichen und privaten Gesundheitseinrichtungen voneinander zu trennen und das Engagement des Staates zu erhöhen, da die Herstellung von Transparenz ein wesentliches Gebot ist. Die Trennung des staatlichen vom privaten Leistungsangebot hat inzwischen begonnen, und am 1. Oktober 2019 wurde das Nationale Institut für menschliche Reproduktion gegründet. Die Gewährleistung staatlicher Unterstützung für die Bemühungen 300 000 kinderloser Paare ist zu einem vorrangigen Anliegen für die Regierung geworden. Die Kapazitäten staatlicher IVF-Zentren wurden verdoppelt und die Unterstützung für Medikamente erhöht. Seit 2020 durchläuft das System der Fruchtbarkeitsbehandlungen in Ungarn erhebliche Veränderungen. Bisher waren mehr Zentren in privater Hand, doch ab 1. Januar 2020 gingen sie in staatliche Hand über, und im Februar 2021 befand sich nur noch ein Zentrum in privater Hand. Infolge dieser grundlegenden Veränderungen sind die während der Behandlungen verwendeten Medikamente ab 1. Februar 2020 zu 100% erstattungsfähig. Die sog. „Kapazitätsgrenze“ für Kliniken, die mit staatlicher Förderung IVF-Behandlungen durchführen, wurde abgeschafft. (Zuvor galt für IVF-Behandlungen eine sog. „Kapazitätsgrenze“, durch die festgelegt wurde, wie viele Behandlungen eine Gesundheitseinrichtung pro Jahr mit staatlicher Unterstützung durchführen durfte.) Darüber hinaus wurden Diagnoseleistungen eingeführt, die zuvor nicht erstattungsfähig waren (z. B. medizinische Untersuchung zur Feststellung von Unfruchtbarkeit und zur Bestimmung ihrer Ursachen, medizinische Untersuchung von Spermienspendern mit Feststellung von Gesundheitszustand und genetischer Evaluation, Untersuchung gelagerter Keimzellen vor dem Einsatz), und auch die Finanzierung der Befruchtung ist inzwischen anders geregelt. Eines der erfahrensten und gefragtesten IVF-Zentren der Welt befindet sich in Ungarn. Diese renommierte IVF-Klinik, das Kaali-Institut, wurde von einem amerikanischen Professor ungarischer Abstammung, Dr. Steven G. Kaali, im Gedenken an seinen Vater gegründet. In den vergangenen 20 Jahren wurden dort fast 75 000 IVF-Behandlungszyklen durchgeführt, die zur Geburt von weit über 20 000 gesunden Babies führten. Dr. Peter Kovacs, der Leiter des IVF- Programms der Klinik, ist ein in den Vereinigten Staaten ausgebildeter Facharzt für Fruchtbarkeitsbehandlungen mit bedeutendem wissenschaftlichem Hintergrund und einer überragenden Liste von Publikationen in renommierten medizinischen Fachzeitschriften und einer hohen Zahl von Vorträgen auf verschiedenen wissenschaftlichen Tagungen. EUR/RC71/13 Seite 52 Nach den Daten aus dem Krankenversicherungsbüro war die Zahl der von staatlichen Leistungsanbietern vorgenommenen Embryonenimplantationen mit Ausnahme eines kurzzeitigen Einbruchs infolge der Pandemie 2020 höher als 2019. Ungarn sieht im Ausschuss für Grundsatz- und Koordinationsfragen des Sonderprogramms zur Forschung, Entwicklung und Wissenschaftlerausbildung im Bereich der menschlichen Reproduktion (HRP) ein Gremium, das die WHO bei der Erfüllung ihrer Aufgaben als führende internationale Gesundheitsorganisation unterstützt, indem es Bereiche und Themen mit Handlungsbedarf nennt und Ratschläge und Hinweise in Bezug auf das jeweilige Vorgehen erteilt und in wichtigen Fragen der menschlichen Reproduktion zielgerichtet und ergebnisorientiert bleibt. Wir sind überzeugt, dass der von uns nominierte Kandidat bestens geeignet ist, in diesem renommierten Fachkreis mitzuwirken, und dass er mit seinem Fachwissen einen wertvollen Beitrag zur künftigen Arbeit dieses unterstützenden Gremiums leisten kann. Prof. Kásler Miklós Minister für menschliche Entwicklung EUR/RC71/13 Seite 53 Anhang 9: Nominierungen für die Mitgliedschaft im Ausschuss für Grundsatz- und Koordinationsfragen des Sonderprogramms zur Forschung, Entwicklung und Wissenschaftlerausbildung im Bereich der menschlichen Reproduktion – Curricula Vitae NOMINIERUNG FÜR DIE MITGLIEDSCHAFT IM AUSSCHUSS FÜR GRUNDSATZ- UND KOORDINATIONSFRAGEN DES SONDERPROGRAMMS ZUR FORSCHUNG, ENTWICKLUNG UND WISSENSCHAFTLERAUSBILDUNG IM BEREICH DER MENSCHLICHEN REPRODUKTION CURRICULUM VITAE Mitgliedstaat, durch den die Nominierung erfolgt: ITALIEN Familienname: LENZI Vorname(n): Andrea Geschlecht: Männlich Geburtsdatum: 20. April 1953 Sprachen: Geben Sie bitte an, welche Arbeitssprachen des Regionalkomitees der/die Kandidat/in ausreichend beherrscht (bitte kreuzen Sie das Zutreffende an und lassen Sie die übrigen Kästchen frei). Sprechen Lesen Schreiben Deutsch Englisch Französisch Russisch Berufliche Ausbildung: Bitte geben Sie bis zu fünf Ihrer wichtigsten beruflichen Qualifikationen an, beginnend mit der zuletzt erworbenen Jahr Postgraduiertenabschluss in Gametologie und Embryologie, Bourn Hall Clinic, Cambridge (Vereinigtes Königreich) 1989 Postgraduiertenspezialisierung in Physiopathologie der menschlichen Reproduktion und Demografie, „Federico II“-Universität Neapel (Italien) (Endnote 70/70 mit Auszeichnung) 1986 Postgraduiertenspezialisierung in Andrologie, Universität Pisa (Italien) (Endnote 70/70 mit Auszeichnung) 1983 Postgraduiertenspezialisierung in Endokrinologie, „Sapienza“-Universität Rom (Italien) (Endnote 70/70 mit Auszeichnung) 1980 Bachelor-/Master-Abschluss in Medizin und Chirurgie, „Sapienza“-Universität Rom (Italien) (Endnote 110/110 mit Auszeichnung) 1977 Beruflicher Werdegang: Bitte geben Sie zuerst Ihre jetzige Position an, gefolgt von bis zu vier Ihrer wichtigsten vorherigen beruflichen Positionen (bitte nennen Sie bevorzugt Führungspositionen in nationalen Gesundheitsbehörden nahe der politischen Entscheidungsebene) Jahr (Anfang/Ende) Ordentlicher Professor in Endokrinologie, „Sapienza“-Universität Rom seit 2001 Leiter der Fakultät für Experimentelle Medizin an der „Sapienza“-Universität Rom, Lehrstuhl für Endokrinologie 2007–2010 und seit 2019 EUR/RC71/13 Seite 54 Präsident des Nationalen Forschungskuratoriums (Comitato Nazionale dei Garanti per la Ricerca – CNGR) des italienischen Ministeriums für Bildung, Universitäten und Forschung 2017–2020 Präsident des Nationalen Ausschusses für Biosicherheit, Biotechnologien und Lebenswissenschaften (Comitato Nazionale per la Biosicurezza, le Biotecnologie e le Scienze della Vita – CNBBSV) des Präsidiums des Ministerrates (Presidenza del Consiglio dei Ministri) – Berater und Koordinator der Expertengruppe für endokrine Disruptoren seit 2016 Vorsitzender und Mitglied der Sektion V des Obersten Gesundheitsrates (Consiglio Superiore di Sanità) 2013–2018 Internationale Erfahrung (bitte füllen Sie die folgenden drei Rubriken aus): 1) Teilnahme als Mitglied einer nationalen Delegation an Tagungen von leitenden Organen der WHO oder anderer internationaler oder überstaatlicher Organisationen (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Teilnahme) Jahr (Anfang/Ende) Leiter des UNESCO-Lehrstuhls für städtische Gesundheit an der „Sapienza“- Universität Rom 2021 Vorstand der afrikanischen Nichtregierungsorganisation Amref Health Africa seit 2020 Präsident des italienischen Vorstands des Projekts Cities Changing Diabetes seit 2019 2) Erfahrung als Vorsitzende/r eines leitenden Organs oder internationalen Verhandlungsgremiums (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Erfahrung; bitte geben Sie Name des Organs/Gremiums sowie Tagung und Jahr oder Sitzungsperiode an) Jahr (Anfang/Ende) Präsident des italienischen Professorenkollegiums für Endokrinologie, Stoffwechsel und Andrologie 2011–2015 und seit 2020 Präsident des Nationalen Forschungskuratoriums (Comitato Nazionale dei Garanti per la Ricerca – CNGR) des italienischen Ministeriums für Bildung, Universitäten und Forschung 2016–2019 Wissenschaftlicher Leiter von Aktivitäten im Rahmen des Partnerschaftsabkommens zwischen der „Sapienza“-Universität Rom und dem italienischen Gesundheitsministerium zum Fertilitätsprojet (Progetto Fertilità – Studio Nazionale Fertilità) sowie Mitglied des fachlichen Beirats für Fertilität des italienischen Gesundheitsministeriums, Nationaler Fertilitätsplan (Piano Nazionale Fertilità) 2015–2020 Vorsitzender des Projekts „Prävention in der Andrologie“ des italienischen Gesundheitsministeriums – Ausschuss für Krankheitsbekämpfung (Comitato per il Controllo delle Malattie – CCM) 2009–2011 Präsident des Nationalen Hochschulrats (Consiglio Universitario Nazionale – CUN) 2007–2017 Vizepräsident des Ausschusses für die Krankheitsprävention und -bekämpfung (Comitato per la Prevenzione e il Controllo delle Malattie – CPCM) des Verteidigungsministeriums zur Erforschung von militärbezogenen Erkrankungen in operativen Hochrisiko-Umfeldern (Impfstoffe, endokrine Disruptoren, Schadstoffe, abgereichertes Uran usw.) 2007–2017 Vorsitzender des hochschulübergreifenden Gremiums – Permanente Hochschulkonferenz im medizinischen Bereich (Conferenza Permanente Collegi di Area Medica) seit 2006 Koordinator für den biomedizinischen Bereich des Nationalen Forschungsrates (Consiglio Nazionale delle Ricerche – CNR), Ausschuss für die Evaluierung thematisch freier Forschungs- und Entwicklungsprojekte (Comitato CNR di Valutazione dei Progetti di Ricerca e Sviluppo a Tema Libero – RSTL-CNR) 2006 EUR/RC71/13 Seite 55 3) Tätigkeit in internationalen Organisationen als amtliche/r oder unabhängige/r Experte/Expertin (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu der Organisation, Ihrer Position und der zeitlichen Dauer Ihrer Tätigkeit) Jahr (Anfang/Ende) Koordinator im Namen der Europäischen Akademie für Andrologie (EAA) des Europäischen Netzwerks für die Forschung und klinische Ausbildung in Andrologie- Zentren, darunter 20 Vermittlungsstellen für die diesbezügliche Forschung und Ausbildung in 15 verschiedenen Ländern der EU 2002–2010 Generalsekretär des Exekutivrates der Europäischen Akademie für Andrologie (EAA) 2002–2010 Generalsekretär der Gesellschaft Alpe-Adria für die Immunologie der Reproduktion (AASIR) 2000–2006 Generalsekretär der Internationalen Gesellschaft für die Immunologie der Reproduktion (ISIR) 1994-2004 Nachgewiesene Fähigkeit zur Koordination, Kooperation und Kommunikation auf nationaler und internationaler Ebene (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu Ihrer Koordinationsarbeit für hochrangige nationale oder internationale fachliche oder politische Programme oder zu anderen einschlägigen Erfahrungen) Jahr (Anfang/Ende) Präsident des italienischen (hochschulübergreifenden) Professorenkollegiums für Lebenswissenschaften (Conferenza Permanente Collegi di Area Medica) seit 2019 Präsident der fachbereichsübergreifenden Denkfabrik Health City Institute seit 2019 Leiter des Aufbaustudiengangs für Endokrinologie und Stoffwechsel an der „Sapienza“-Universität Rom seit 2016 Präsident der italienischen Gesellschaft für Endokrinologie (SIE) 2015–2017 Präsident der gemeinnützigen Stiftung für andrologisches Wohlbefinden (Fondazione Onlus per il Benessere in Andrologia – AmicoAndrologo), die vom italienischen Gesundheitsministerium und dem italienischen Ausschuss für Krankheitsbekämpfung (Comitato per il Controllo delle Malattie – CCM) finanziert wird. seit 2010 Vorsitzender des hochschulübergreifenden Forschungszentrums für experimentelle Andrologie (Centro di Ricerca Interuniversitario di Andrologia Sperimentale – CASPER) seit 2009 Koordinator des Doktoranden-Kurses in endokrinologischen Wissenschaften an der „Sapienza“-Universität Rom seit 2007 Leiter der komplexen operativen Abteilung für Andrologie, reproduktive Physiopathologie und endokrine Diagnostik an der Poliklinik Umberto I in Rom, zertifiziertes Schulungszentrum der Europäischen Akademie für Andrologie seit 2006 Titel, Name und Position der Person, durch die die Nominierung erfolgt Dr. Roberto Speranza Gesundheitsminister Italiens EUR/RC71/13 Seite 56 NOMINIERUNG FÜR DIE MITGLIEDSCHAFT IM AUSSCHUSS FÜR GRUNDSATZ- UND KOORDINATIONSFRAGEN DES SONDERPROGRAMMS ZUR FORSCHUNG, ENTWICKLUNG UND WISSENSCHAFTLERAUSBILDUNG IM BEREICH DER MENSCHLICHEN REPRODUKTION CURRICULUM VITAE Mitgliedstaat, durch den die Nominierung erfolgt: UNGARN Familienname: KOVACS Vorname(n): Peter Geschlecht: männlich Geburtsdatum: 1. Februar 1970 Sprachen: Geben Sie bitte an, welche Arbeitssprachen des Regionalkomitees der/die Kandidat/in ausreichend beherrscht (bitte kreuzen Sie das Zutreffende an und lassen Sie die übrigen Kästchen frei). Sprechen Lesen Schreiben Deutsch Englisch Französisch Russisch Berufliche Ausbildung: Bitte geben Sie bis zu fünf Ihrer wichtigsten beruflichen Qualifikationen an, beginnend mit der zuletzt erworbenen Jahr Promotion in der Abteilung Geburtshilfe und Gynäkologie, Medizinische Fakultät Pécs, 2005 2005 Stipendiat für reproduktive Endokrinologie und Unfruchtbarkeit, Albert Einstein College of Medicine, Bronx NY, USA (dreijähriges Programm 1999–2002) 2002 Facharztausbildung in Geburtshilfe und Gynäkologie, Albert Einstein College of Medicine, Bronx NY, USA (vierjähriges Programm 1995–1999) 1999 Medizinstudium, Medzinische Fakultät Albert Szent-Gyorgyi, Szeged, Ungarn (1988– 1994) 1994 Beruflicher Werdegang: Bitte geben Sie zuerst Ihre jetzige Position an, gefolgt von bis zu vier Ihrer wichtigsten vorherigen beruflichen Positionen (bitte nennen Sie bevorzugt Führungspositionen in nationalen Gesundheitsbehörden nahe der politischen Entscheidungsebene) Jahr (Anfang/Ende) Medizinischer Leiter, Kaali-Institut, Zentrum für IVF-Behandlungen, Budapest 2008– Wissenschafts- und Forschungskoordinator, Kaali-Institut, Zentrum für IVF- Behandlungen 2002–2008 Gastaufenthalte als klinischer Ausbilder, Albert Einstein College of Medicine, Bronx, NY, USA 2002–2008 Klinischer Ausbilder, Albert Einstein College of Medicine, Bronx, NY, USA 1999–2002 Internationale Erfahrung (bitte füllen Sie die folgenden drei Rubriken aus): 1) Teilnahme als Mitglied einer nationalen Delegation an Tagungen von leitenden Organen der WHO oder anderer internationaler oder überstaatlicher Organisationen (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Teilnahme) Jahr (Anfang/Ende) Mitglied des Ausschusses der nationalen Repräsentanten der European Society of Human Reproduction and Embryology (ESHRE) 2011–2020 EUR/RC71/13 Seite 57 Mitglied im Vorstand der Diczfalusy-Stiftung 2019– Mitglied des Redaktionsausschusses, Women’s Health Journal WebMD 2002– 2) Erfahrung als Vorsitzende/r eines leitenden Organs oder internationalen Verhandlungsgremiums (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Erfahrung; bitte geben Sie Name des Organs/Gremiums sowie Tagung und Jahr oder Sitzungsperiode an) Jahr (Anfang/Ende) Nicht zutreffend 3) Tätigkeit in internationalen Organisationen als amtliche/r oder unabhängige/r Experte/Expertin (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu der Organisation, Ihrer Position und der zeitlichen Dauer Ihrer Tätigkeit) Jahr (Anfang/Ende) Nicht zutreffend. Nachgewiesene Fähigkeit zur Koordination, Kooperation und Kommunikation auf nationaler und internationaler Ebene (bis zu acht Beispiele in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit der letzten Tätigkeit; bitte machen Sie Angaben zu Ihrer Koordinationsarbeit für hochrangige nationale oder internationale fachliche oder politische Programme oder zu anderen einschlägigen Erfahrungen) Jahr (Anfang/Ende) Über 20-jährige Erfahrung mit Vorträgen auf nationalen und internationalen Wissenschaftskongressen Keine Erfahrung mit der Koordinierung nationaler oder internationaler politischer oder hochrangiger fachlicher Programme Titel, Name und Position der Person, durch die die Nominierung erfolgt Prof. Kásler Miklós Minister für menschliche Entwicklung = = =

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