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Fünfundsechzigste Tagung des Regionalkomitees für Europa: Vilnius, 14.–17. September 2015: Mitgliedschaft in Organen und Ausschüssen der WHO

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Regionalkomitee für Europa EUR/RC65/7 Add.2 65. Tagung Vilnius (Litauen), 14.–17. September 2015 29. Juli 2015 150581 ORIGINAL: ENGLISCH Mitgliedschaft in Organen und Ausschüssen der WHO Exekutivrat Mit Schreiben vom 14. Juli 2015 hat der Gesundheitsminister der Republik Moldau das Regionalbüro von der Entscheidung seines Landes in Kenntnis gesetzt, die Kandidatur für den Exekutivrat zurückzuziehen. Ständiger Ausschuss des Regionalkomitees für Europa (SCRC) Mit Schreiben vom 15. Mai 2015 hat der Gesundheitsminister der Slowakei das Regionalbüro von der Entscheidung seines Landes in Kenntnis gesetzt, die Kandidatur für den SCRC zurückzuziehen. Mit Schreiben vom 20. Mai 2015 hat der usbekische Gesundheitsminister das Regionalbüro von der Entscheidung Usbekistans in Kenntnis gesetzt, die Kandidatur seines Landes für den SCRC zurückzuziehen. Infolge dieser Absagen fehlte für den SCRC noch eine Bewerbung aus der Ländergruppe C. Die Regionaldirektorin hat den Mitgliedstaaten in einem Schreiben vom 15. Juni 2015 mitgeteilt, dass die Frist für die Einreichung von Bewerbungen für die Kandidatur für den SCRC von Mitgliedstaaten der Ländergruppe C bis zum 10. Juli 2015 verlängert worden ist. Dieses Dokument enthält die Curricula vitae aus der Ländergruppe C für die von den Regierungen Tadschikistans und der Türkei nominierten Kandidaten, die zusammen mit den dazu gehörigen Absichtserklärungen vor Ablauf der Frist beim Regionalbüro eingegangen waren. W ELTGESUNDHEITSORGANISATION • REGIONALBÜRO FÜR EUROPA UN City, Marmorvej 51, DK-2100 Kopenhagen Ø, Dänemark Tel.: +45 45 33 70 00; Fax: +45 45 33 70 01 E-Mail: governance@euro.who.int Web: http://www.euro.who.int/de/who-we-are/governance EUR/RC65/7 Add.2 Seite 2 NOMINIERUNG FÜR DIE MITGLIEDSCHAFT IM STÄNDIGEN AUSSCHUSS DES WHO- REGIONALKOMITEES FÜR EUROPA Mitgliedstaat, durch den die Nominierung erfolgt: TADSCHIKISTAN Familienname YUSUFI Vorname(n) Salomudin Geschlecht männlich Geburtsdatum 26. Juni 1968 Sprachen: Geben Sie bitte an, welche Arbeitssprachen des Regionalkomitees der/die Kandidat/in ausreichend beherrscht. Sprechen Lesen Schreiben Deutsch Englisch X Französisch Russisch X X X Berufliche Ausbildung: Bitte (bis zu) fünf der wichtigsten beruflichen Qualifikationen angeben Jahr Forschungsstipendiat, Akademie der medizinischen Wissenschaften, Republik Tadschikistan 2014 Assoziiertes Mitglied, Akademie der medizinischen Wissenschaften, Republik Tadschikistan 2010 Masterdiplom im Fach öffentliche Gesundheit, Tadschikisches Institut für Postgraduiertenausbildung für medizinisches Personal, Gesundheitsministerium, Duschanbe, Tadschikistan 2007–2009 Professor für Pharmazeutik, Beurteilungs- und Zertifizierungsausschuss für Wissenschaft und Bildung, Astana, Kasachstan 2005 Bachelor der Technikwissenschaften, Höherer Zertifizierungsausschuss, Moskau, Russische Föderation 1998 Beruflicher Werdegang: Bitte geben Sie zuerst Ihre jetzige Position an, gefolgt von (bis zu) vier Ihrer wichtigsten vorherigen beruflichen Positionen Jahr (Anfang/Ende) Leiter, Abteilung für medizinische und pharmazeutische Ausbildung, Personalwesen und Wissenschaft, Ministerium für Gesundheit und soziale Sicherheit, Tadschikistan 2008–2015 Dekan, Fakultät für Pharmazeutik, Staatliche Medizinische Universität Ambuali Ibn Sino, Tadschikistan 2005–2008 Leiter, Abteilung Pharmazeutische und medizinische Produkte, Gesundheitsministerium, Tadschikistan 2002–2005 Vorsitzender, Ausschuss für die Entwicklung der pharmazeutischen Industrie, Gesundheitsministerium, Tadschikistan 1996–2002 Leiter, Abteilung Qualitätskontrolle für Medikamente und medizinische Produkte, Gesundheitsministerium, Tadschikistan 1995–1996 Arbeitserfahrung mit bzw. in internationalen Organisationen Jahr Lokaler Sachverständiger, WHO-Regionalbüro für Europa, Projekt zur Stärkung des Arzneimittelwesens in Tadschikistan 1999–2005 Erfahrungen als Vorsitzende/r von politischen Gremien und Fachausschüssen auf hoher nationaler bzw. internationaler Ebene Jahr Vorsitzender der Fachlichen Arbeitsgruppe für die Umsetzung der nationalen Gesundheitsstrategie 2010–2020 seit 2010 Vorsitzender, Redaktions- und Publikationsausschuss, Ministerium für Gesundheit und soziale Sicherheit, Tadschikistan seit 2009 Vorsitzender, Arzneimittelregister-Ausschuss, Ministerium für Gesundheit und soziale Sicherheit, Tadschikistan seit 2005 Name und Position der Person, durch die die Nominierung erfolgt Nusratullah Salimzoda, Minister für Gesundheit und soziale Sicherheit, Tadschikistan EUR/RC65/7 Add.2 Seite 3 Absichtserklärung Absichtserklärung in Verbindung mit der Bewerbung der Republik Tadschikistan um Mitgliedschaft im Ständigen Ausschuss des Regionalkomitees Zu Händen: WHO-Regionaldirektorin für Europa Frau Zsuzsanna Jakab Sehr geehrte Frau Jakab, das Ministerium für Gesundheit und soziale Sicherheit der Republik Tadschikistan möchte Ihnen seine tiefe Achtung und Dankbarkeit für Ihre unermüdliche Unterstützung auf dem Gebiet der Gesundheitsversorgung bekunden. Deshalb ist es uns eine Ehre, Ihnen mitzuteilen, dass nach Ihrem Rundschreiben vom 15. Juni 2015 an alle Mitgliedstaaten der WHO in der Europäischen Region mit der Bitte um Bewerbungen aus Ländern der Gruppe C um Mitgliedschaft im Ständigen Ausschuss des Regionalkomitees (SCRC) die Entscheidung getroffen wurde, Herrn Salomudin Yusufi, Leiter der Abteilung für medizinische und pharmazeutische Ausbildung, Personalwesen und Wissenschaft beim Ministerium für Gesundheit und soziale Sicherheit der Republik Tadschikistan, als Kandidaten zu nominieren. Dementsprechend möchten wir Sie auf die nachstehende Absichtserklärung aufmerksam machen. Die Weltgesundheitsorganisation ist die federführende Organisation der Vereinten Nationen im Gesundheitsbereich in Tadschikistan und ist seit 1992 in unserem Land präsent. Seitdem hat sich eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen dem Ministerium für Gesundheit und soziale Sicherheit und der WHO entwickelt, und es wurde in erheblichem Umfang fachliche und finanzielle Hilfe zur Bewältigung grundlegender Probleme in der Gesundheitsversorgung und zur Durchführung von Gesundheitsreformen bereitgestellt. Die WHO und das Gesundheitsministerium bemühen sich in enger Zusammenarbeit um Ausarbeitung zielführender Strategiedokumente für eine grundlegende Reformierung des Gesundheitssystems. Tadschikistan trägt zu der Arbeit der Organisation u. a. durch seine jährliche Teilnahme an der Weltgesundheitsversammlung in Genf bei, in der die Politik der Organisation festgelegt und ihr Haushalt genehmigt wird. Auf der 68. Weltgesundheitsversammlung, die vor kurzem in Genf stattfand, brachte die Ministerdelegation Tadschikistans folgende Themen zur Sprache: Koordinierung des Gesundheitswesens durch Umsetzung der nationalen Gesundheitsstrategie 2010–2020; jährliche Beratungen und Gipfeltreffen zum Thema Gesundheitsversorgung in Tadschikistan; und Ratifizierung des Rahmenübereinkommens der WHO zur Eindämmung des Tabakgebrauchs durch das tadschikische Parlament. Die WHO und die Regierung Tadschikistans kommen ihren Verpflichtungen in Bezug auf die Verbesserung der öffentlichen Gesundheit durch die Länder-Kooperationsvereinbarungen nach, die zwischen dem Gesundheitsministerium und dem WHO-Regionalbüro für Europa alle zwei Jahre abgeschlossen werden. Um die Zusammenarbeit zwischen der WHO und dem Gesundheitsministerium im Zeitraum 2016–2017 planen und deren Prioritäten festlegen zu können, wurde im April 2014 eine Tagung abgehalten, an der hochrangige Vertreter des Gesundheitsministeriums und Vertreter der WHO in Tadschikistan teilnahmen. Die Teilnehmer erörterten die aktuelle Lage sowie den Zeitrahmen für die Planung von Aktivitäten der WHO für den Zeitraum 2016–2017, aber auch die strategische Ausrichtung der Gesundheitsreform, die Gegenstand der letzten der jährlich stattfindenden gemeinsamen Bewertungen der nationalen Strategie für Gesundheitsschutz 2010–2020 war. Während der Beratungen befassten sich die Teilnehmer mit einer Vielzahl vorrangiger Bereiche für die Zusammenarbeit zwischen Tadschikistan und der WHO auf der Grundlage der fünf fachlichen Kategorien der Arbeit der WHO: übertragbare Krankheiten; EUR/RC65/7 Add.2 Seite 4 nichtübertragbare Krankheiten; Gesundheitsförderung im gesamten Lebensverlauf; Gesundheitssysteme; und Vorsorge, Surveillance und Reaktion. Die Tagung endete mit einem Konsens hinsichtlich der Notwendigkeit einer vorrangigen Behandlung folgender Programmbereiche: • Übertragbare Krankheiten − Tuberkulose − Impfpräventable Krankheiten • Nichtübertragbare Krankheiten − Behinderung und Rehabilitation • Gesundheitsförderung im gesamten Lebensverlauf − Reproduktive Gesundheit und Gesundheit von Müttern, Säuglingen, Kindern und Jugendlichen − Soziale Determinanten von Gesundheit − Umwelt und Gesundheit • Gesundheitssysteme − Nationale Gesundheitskonzepte, -strategien und -pläne − Komplexe soziale Gesundheitsangebote • Vorsorge-, Surveillance- und Gegenmaßnahmen − Möglichkeiten für Warn- und Reaktionsmaßnahmen − Risikomanagement in Krisensituationen und Notlagen Als Mitglied des SCRC würde Tadschikistan durch seinen Kandidaten aktiv auf Beschlüsse des Regionalkomitees für Europa hinarbeiten, sowohl in Tadschikistan als auch in anderen Mitgliedstaaten, indem es sich am Erfahrungsaustausch beteiligt und umfassende Beratung anbietet. Tadschikistan wird sich auch aktiv an Tagungen des Exekutivrates beteiligen und an der Fassung und Umsetzung seiner Beschlüsse mitwirken. Mit vorzüglicher Hochachtung N. Salimzoda Minister EUR/RC65/7 Add.2 Seite 5 NOMINIERUNG FÜR DIE MITGLIEDSCHAFT IM STÄNDIGEN AUSSCHUSS DES WHO- REGIONALKOMITEES FÜR EUROPA Mitgliedstaat, durch den die Nominierung erfolgt: TÜRKEI Familienname GÜRSÖZ Vorname(n) Hakki Geschlecht männlich Geburtsdatum September 1975 Sprachen: Geben Sie bitte an, welche Arbeitssprachen des Regionalkomitees der/die Kandidat/in ausreichend beherrscht. Sprechen Lesen Schreiben Deutsch Englisch X X X Französisch Russisch Berufliche Ausbildung: Bitte (bis zu) fünf der wichtigsten beruflichen Qualifikationen angeben Jahr Universität Anadolu, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften 2015 Masterdiplom im Fach öffentliche Gesundheit, Universität Hacettepe seit 2014 Masterdiplom im Fach Gesundheitsökonomie, Universität Pompeu Fabra, Barcelona, Spanien seit 2010 Bescheinigung für Management und Verwaltung im Gesundheitswesen, Akademie Refik Saydam, Institut für öffentliche Gesundheit 2009 Fakultät für Medizin, Universität Ankara 2001 Beruflicher Werdegang: Bitte geben Sie zuerst Ihre jetzige Position an, gefolgt von (bis zu) vier Ihrer wichtigsten vorherigen beruflichen Positionen Jahr (Anfang/Ende) Vizepräsident, Türkische Behörde für Medikamente und medizinische Geräte seit 2012 Berater des Ministers, Gesundheitsministerium 2010–2012 Stellvertretender Leiter, Akademie Refik Saydam, Institut für öffentliche Gesundheit, Gesundheitsministerium 2005–2010 Allgemeinarzt, Chefarzt, Gesundheitszentrum Kirikkale 2001–2005 Arbeitserfahrung mit bzw. in internationalen Organisationen Jahr Delegierter, Gesundheitsausschuss der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), Direktion für Beschäftigung, Arbeit und Soziales 2007–2012 Projektkoordinator, Reformprojekt zur Umgestaltung von Gesundheits- und Sozialwesen in der Türkei, mit finanzieller und fachlicher Unterstützung durch die Weltbank 2005–2010 Studie zur Bewertung der Leistungsfähigkeit des türkischen Gesundheitssystems, Weltgesundheitsorganisation 2009–2010 Bestandsaufnahme des türkischen Gesundheitssystems, OECD und Weltbank 2007–2008 Erfahrungen als Vorsitzende/r von politischen Gremien und Fachausschüssen auf hoher nationaler bzw. internationaler Ebene Jahr Vorsitzender, Ausschuss für die Registrierung von Arzneimitteln 2015 Name und Position der Person, durch die die Nominierung erfolgt Öner Güner, Generaldirektor für EU-Angelegenheiten und auswärtige Beziehungen, Türkei EUR/RC65/7 Add.2 Seite 6 Absichtserklärung Sehr geehrte Frau Jakab, hiermit möchte ich Sie von der Bewerbung der Türkei um Mitgliedschaft im Ständigen Ausschuss des Regionalkomitees für Europa (SCRC) unterrichten. Als ein Land, das der geografischen Repräsentation in Organen der WHO große Bedeutung beimisst, ist es der Türkei eine Ehre, die Nominierung von Herrn Dr. Hakkı Gürsöz, Vizepräsident der staatlichen Behörde für Medikamente und medizinische Geräte, einzureichen, nachdem Usbekistan seine Bewerbung zurückgezogen hat. Wir sind der festen Überzeugung, dass der SCRC im Mittelpunkt der Politikgestaltung und -steuerung in der Europäischen Region steht und einen sehr gedrängten und umfassenden Arbeitsplan zu bewältigen hat. Wir sind uns dessen bewusst, dass die Arbeit des SCRC in Bezug auf „Gesundheit 2020“, Politikgestaltung, das Auslaufen von Resolutionen und die Zusammenstellung des Bedarfs der Länder in einer realistischen Tagesordnung eine wichtige Richtschnur für die gesamte WHO darstellt. In diesem Zusammenhang sind wir der Auffassung, dass Länder, die wie die Türkei über umfassende Erfahrung verfügen und ein ausgeprägtes Interesse an der globalen Agenda haben, in diesem hochgradig kompetenten Ausschuss vertreten sein sollten. Deshalb können Sie auf die aktive und effektive Mitwirkung der Türkei an den Tagungen des SCRC zählen, wie bereits während der früheren Mitgliedschaft unseres Landes im Zeitraum 2010–2013 als Mitglied der Arbeitsgruppen für Führungsfragen und „Gesundheit 2020“ unter Beweis gestellt. Ferner gehört die Türkei auch zu jenen Ländern, die innerhalb eines Jahrzehnts den Gesundheitsstatus ihrer Bevölkerung dramatisch verbessert haben; dies geschah durch Umsetzung des Programms für die grundlegende Umgestaltung des Gesundheitswesens – unter dem Motto „Von der Rhetorik zur Realität“. Wir sind der Ansicht, dass eine Mitgliedschaft der Türkei im Einklang mit den Bemühungen der Europäischen Region zur „Verwirklichung der Vorsätze“ in Bezug auf „Gesundheit 2020“ stehen würde – aufgrund des gemeinsamen Anliegens, die gesundheitlichen Zugewinne des Wohlbefindens für alle Altersgruppen aufrechtzuerhalten. Darüber hinaus sind wir uns auch in vollem Umfang der Veränderungen auf der globalen Agenda bewusst, die nun verstärkt auf Bedrohungen durch Infektionskrankheiten, gesundheitliche Notlagen und nichtübertragbare Krankheiten ausgerichtet ist. Mit Blick auf übertragbare Krankheiten und gesundheitliche Notlagen ist die Türkei das einzige Land an der Grenze zwischen den WHO-Regionen Europa und Östlicher Mittelmeerraum und bildet auch eine geografische Brücke zwischen Europa und Asien. Durch ihre umfassende Tätigkeit an den südlichen Grenzen der Europäischen Region erfüllt die Türkei für diese gewissermaßen eine Aufpasserfunktion in Bezug auf Gefahren für die öffentliche Gesundheit wie Polioausbrüche. So werden in Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen wie auch nichtstaatlichen Organisationen und mit der großartigen Beteiligung der Außenstelle in Gaziantep Impfaktionen und Sensibilisierungskampagnen sowie verstärkte Surveillance-Maßnahmen durchgeführt. Wir sind der Überzeugung, dass eine Mitgliedschaft der Türkei im SCRC eine Anerkennung ihrer guten Zusammenarbeit mit internationalen Partnerorganisationen darstellen und eine gute Chance zur Verbreitung von Lehren aus Gesundheitskrisen bieten würde; schließlich würde sie auch zeitnahe und akkurate Informationen aus der Praxisarbeit im Hinblick auf eine bedarfsgerechte Neuausrichtung der Gesundheitspolitik liefern. Darüber hinaus schreiten auch die Verhandlungen zwischen der Türkei und dem Regionalbüro über die Einrichtung eines ausgelagerten Fachzentrums für Bereitschaftsplanung für gesundheitliche und humanitäre Notlagen voran, das die Arbeit der Europäischen Region auf diesem Gebiet ergänzen soll. Weiterhin wird derzeit an dem Antrag zur Akkreditierung des Zentrums URLASİM als Kooperationszentrum der WHO gearbeitet, das einen weiteren Beitrag zur Stärkung der Kapazitäten der Europäischen Region im Bereich der Bereitschaftsplanung erbringen soll. Im Bereich der nichtübertragbaren Krankheiten gehört die Türkei zu den erfolgreichsten Ländern bei der Bekämpfung des Tabakkonsums und trägt mit starker Unterstützung durch das Regionalbüro zu zahlreichen EUR/RC65/7 Add.2 Seite 7 Initiativen auf bilateraler und multilateraler Ebene sowie im Zusammenwirken mit nichtstaatlichen Organisationen bei. Wir sind der festen Überzeugung, dass die Übertragung von Erfahrungen der Länder auf die regionsweite Ebene durch den SCRC zu einer Stärkung und qualitativen Verbesserung der konstruktiven Anstrengungen der Region führen würde. Schließlich unterstützt die Türkei als ein Land, das von Anfang an aktiv an der WHO-Reform beteiligt war, diesen Reformprozess auch weiterhin in dem festen Glauben, dass die WHO zu einer transparenten, effizienten und kohärenten Organisation werden kann. Wir legen besonderen Wert auf den Mechanismus der strategischen Zuweisung von Haushaltskapazität und glauben daran, das diesem große Bedeutung dabei zukommt, die WHO in Bezug auf Finanzierung, Umsetzung und Transparenz zu einer ausgewogenen Organisation zu machen. Im Einklang mit ihrer grenzüberschreitenden Zukunftsvision für die Gesundheitspolitik ist die Türkei auch der Ansicht, dass die WHO-Reform der Organisation dabei helfen wird, ihrer Rolle als globale Vorkämpferin für Gesundheit gerecht zu werden, und dazu beitragen würde, der Gesundheit einen hohen Stellenwert auf der außenpolitischen Tagesordnung zu geben. Mit vorzüglicher Hochachtung Dr. Öner Güner Generaldirektor für EU-Angelegenheiten und auswärtige Beziehungen

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