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Dreißigster Ständiger Ausschuss des Regionalkomitees für Europa, Kopenhagen, 7.–8. Juni 2023: Bericht über die vierte Tagung

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Dreißigster Ständiger Ausschuss des Regionalkomitees für Europa Vierte Tagung Kopenhagen, 7.–8. Juni 2023 EUR/SC30(4)/REP 17. Juli 2023 | 230479 ORIGINAL: ENGLISCH Bericht über die vierte Tagung EUR/SC30(4)/REP Seite 2 Inhalt Eröffnung der Tagung .............................................................................................................................. 3 Einführung .......................................................................................................................................... 3 Eröffnung ............................................................................................................................................ 3 Annahme der vorläufigen Tagesordnung und des vorläufigen kommentierten Programms ................. 3 Tätigkeitsbericht des WHO-Regionaldirektors für Europa ...................................................................... 3 Aktuelle Informationen zur Reaktion auf gesundheitliche Notlagen in der Europäischen Region der WHO .................................................................................................................................................. 6 Aussprache ......................................................................................................................................... 7 Umsetzung des Beschlusses EUR/RCSS3(2) ............................................................................................. 8 Rückmeldung aus den Arbeitsgruppen des Dreißigsten Ständigen Ausschusses des Regionalkomitees für Europa .................................................................................................................. 8 Arbeitsgruppe des SCRC zur Arbeit von WHO/Europa auf der Länderebene .................................... 8 Arbeitsgruppe des SCRC für Führungsfragen bei WHO/Europa ........................................................ 9 73. Tagung des WHO-Regionalkomitees für Europa ............................................................................... 9 Vorläufige Tagesordnung und vorläufiges kommentiertes Programm .............................................. 9 Fachthemen auf der Tagesordnung des RC73 ................................................................................. 10 Fragen der Organisationsführung auf der Tagesordnung des RC73 ................................................ 13 Ansprache einer Vertreterin der Personalvereinigung der Europäischen Region der Weltgesundheitsorganisation ............................................................................................................... 14 Folgen der jüngsten Tagungen der leitenden Organe auf globaler Ebene für die Europäische Region .................................................................................................................................................... 15 Geschlossene Sitzung ............................................................................................................................ 16 Mitgliedschaft in leitenden Organen und Ausschüssen der WHO: Bewertung der eingegangenen Nominierungen durch den SCRC ............................................................................ 16 Wahl des Präsidiums des RC73 ........................................................................................................ 16 Wahlämter in den leitenden Organen der globalen Ebene ............................................................. 17 Abschluss der Tagung ............................................................................................................................ 17 Anhang 1: Tagesordnung ....................................................................................................................... 18 Anhang 2: Teilnehmerliste ..................................................................................................................... 19 EUR/SC30(4)/REP Seite 3 ERÖFFNUNG DER TAGUNG Einführung 1. Die vierte ordentliche Tagung des Dreißigsten Ständigen Ausschusses des Regionalkomitees für Europa (SCRC) fand am 7. und 8. Juni 2023 im Hybridformat von der Zentrale des WHO-Regionalbüros für Europa (WHO/Europa) in Kopenhagen aus statt. Der SCRC beriet am 7. Juni in einer nicht öffentlichen Sitzung über die Umsetzung des Beschlusses EUR/RCSS3(2) (Punkt 5 der Tagesordnung) sowie über Neuigkeiten aus seinen Arbeitsgruppen (Punkt 6 der Tagesordnung). Anschließend beschäftigte er sich ebenfalls in geschlossener Sitzung mit den Wahlen und Nominierungen (Punkt 10 der Tagesordnung). Die übrigen Tagesordnungspunkte wurden in der öffentlich zugänglichen Sitzung am 8. Juni behandelt, die in Übereinstimmung mit Regel 3 der Geschäftsordnung des Ständigen Ausschusses des Regionalkomitees für Europa allen Mitgliedstaaten in der Europäischen Region der WHO offenstand. Eröffnung 2. Der Vorsitzende begrüßte alle Teilnehmer und erklärte die Tagung für eröffnet. Der Bericht über die dritte Tagung des 30. SCRC, die am 14. und 15. März in Almaty (Kasachstan) stattgefunden hatte, war an die Mitglieder des SCRC verteilt und nach Berücksichtigung der eingegangenen Anmerkungen ordnungsgemäß auf elektronischem Wege angenommen und dann auf der Website von WHO/Europa veröffentlicht worden. ANNAHME DER VORLÄUFIGEN TAGESORDNUNG UND DES VORLÄUFIGEN KOMMENTIERTEN PROGRAMMS 3. Die vorläufige Tagesordnung (Dokument EUR/SC30(4)/1) und das vorläufige kommentierte Programm (Dokument EUR/SC30(4)/2) wurden angenommen. 4. Ein Mitglied des SCRC regte an, die Erstellung einer „lebendigen“, interaktiven Tagesordnung und eines entsprechenden Programms zu prüfen, die jeweils über direkte Links zu den Dokumenten verfügen. TÄTIGKEITSBERICHT DES WHO-REGIONALDIREKTORS FÜR EUROPA 5. Der WHO-Regionaldirektor für Europa erklärte, die Arbeit von WHO/Europa folge weiterhin einem zweigleisigen Ansatz: der Gewährleistung der Vorsorge für künftige gesundheitliche Notlagen und der Stärkung der Aufrechterhaltung der gesundheitlichen Grundversorgung. Obwohl COVID-19 und Mpox inzwischen nicht mehr als gesundheitliche Notlagen von internationaler Tragweite eingestuft würden und der Ausnahmezustand nach den Erdbeben in der Türkei aufgehoben worden sei, stelle doch der verheerende Krieg in der Ukraine eine anhaltende und sich noch verschärfende gesundheitliche Notlage dar. In den Tagen nach dem Einsturz des Staudamms Nowa Kachowka habe die WHO-Unterstützungsarbeit zur Prävention wasserbedingter Krankheiten geleistet und arbeite zusammen mit dem ukrainischen Gesundheitsministerium kontinuierlich an der Bewertung des gesundheitlichen Bedarfs. Der fehlende Zugang zu den besetzten Teilen von Cherson sei nach wie vor problematisch. Bisher seien in dem nun seit 15 Monaten andauernden uneingeschränkten Krieg in der Ukraine über 1000 Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen verzeichnet worden. Gesundheit dürfe nie zum Ziel von Angriffen werden. 6. Mit Blick auf den Schutz vor gesundheitlichen Notlagen steuere WHO/Europa auf eine neue Phase in der Bekämpfung von COVID-19 und den anschließenden Wiederaufbau zu. Dies geschehe im Rahmen eines regionsweiten Übergangsplans, der in Kürze in Kraft trete und der 13 strategische Veränderungen zur Unterstützung von Ländern und Bürgern beinhalte. Der Übergang werde die Ausarbeitung des nächsten auf fünf Jahre angelegten Strategie- und Aktionsplans zur Verbesserung der Vorsorge für und der Reaktions- und EUR/SC30(4)/REP Seite 4 Widerstandsfähigkeit bei gesundheitlichen Notlagen in der Europäischen Region, Vorsorge 2.0, prägen. Die Unterstützung für die Aufnahmeländer ukrainischer Flüchtlinge sei von den gesundheitlichen Notfallmaßnahmen in der Ukraine getrennt worden. Im April habe in Bratislava eine hochrangige Konsultation mit sechs wichtigen Aufnahmeländern stattgefunden, um vorbildliche Praktiken und Lehren auszutauschen, Kapazitäten für die Erbringung von Gesundheitsleistungen aufzubauen und Notfallpläne für unvorhergesehene künftige Ereignisse zu erstellen. Der Fachliche Beirat für Risikokommunikation, Bürgerbeteiligung und die Bewältigung von Infodemien habe zum ersten Mal getagt. Schließlich werde auch mehr Aufmerksamkeit auf Long COVID gerichtet, von dem etwa ein Zehntel aller Überlebenden von COVID- 19 in der Europäischen Region betroffen seien; dies geschehe durch einen dreistufigen Ansatz: Anerkennung, Förderung von Forschung und Berichterstattung und Rehabilitation. 7. Auf dem Weg zu einer allgemeinen Gesundheitsversorgung habe in Bukarest eine Tagung der Europäischen Region zum Thema Gesundheits- und Pflegepersonal stattgefunden, auf der unterstrichen worden sei, dass sich das Gesundheitspersonal bereits in einer Krise befinde. Die Tagung habe in der Annahme der Erklärung von Bukarest über das Gesundheits- und Pflegepersonal gemündet, in der dringend politische Maßnahmen und ein Bekenntnis der Politik zum Schutz und zur Unterstützung des Gesundheits- und Pflegepersonals sowie zu entsprechenden Investitionen in der gesamten Europäischen Region gefordert worden seien. Der Handlungsrahmen für das Gesundheits- und Pflegepersonal in der Europäischen Region der WHO (2023–2030) werde auf der 73. Tagung des WHO-Regionalkomitees für Europa (RC73) präsentiert. In allen Teilen Zentralasiens hätten Grundsatzdialoge zu einer Reihe von Themen stattgefunden. Die Neunte Hochrangige Tagung der Initiative kleiner Länder habe mit der Annahme einer Erklärung geendet, die sich mit Bereichen wie psychische Gesundheit, digitale Tools im Gesundheitswesen, Zugang zu Arzneimitteln, Gesundheits- und Pflegepersonal sowie Prävention und Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten beschäftige. 8. Mit Blick auf die Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden sei die HIV-Situation in Osteuropa und Zentralasien besonders besorgniserregend. Denn hier stünden besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen – intravenöse Drogenkonsumenten und Männer mit gleichgeschlechtlichen Sexualkontakten – vor rechtlichen Barrieren und seien mit Diskriminierung und Stigmatisierung konfrontiert, die ihnen den Zugang zur Gesundheitsversorgung und zu lebensrettenden Medikamenten erschwerten. Auch verspätete Diagnosen stellten ein erhebliches Problem dar. Deshalb müssten Programme für die Erkennung und Behandlung von HIV politisch und in Bezug auf Investitionen Vorrang haben. Es komme auf eine evidenzgeleitete Politik an. Im Bereich der Tuberkulose seien Fortschritte erzielt worden: so sei ein sechsmonatiges Programm zur spritzfreien Behandlung von multiresistenter Tuberkulose entwickelt worden, das nun flächendeckend eingeführt werden müsse. Im Juli werde in Budapest eine Ministerkonferenz Umwelt und Gesundheit stattfinden. Schließlich habe das Gesunde-Städte-Netzwerk der Europäischen Region der WHO viel getan, um nach den verheerenden Erdbeben in der Türkei Solidarität zu demonstrieren und Unterstützung zu leisten. 9. Eine Sonderinitiative des Regionaldirektors für nichtübertragbare Krankheiten und Innovation sei eingerichtet worden, um dringende Maßnahmen zur Verwirklichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung bis zum Zieldatum 2030 zu prüfen, insbesondere für die Reduzierung der Todesfallzahlen aufgrund von Schlaganfällen im östlichen Teil der Europäischen Region sowie von nichtübertragbaren Krankheiten im westlichen Teil der Region. Diese Sonderinitiative werde auch einem zukunftsorientierten Ansatz folgen, der über das Jahr 2030 hinausgehe und den Generationswechsel berücksichtige, der erforderlich sei, um als Zukunftsvision für das Jahr 2050 eine Europäische Region zu schaffen, die gegen nichtübertragbare Krankheiten resistent ist. 10. Die Gesundheit von Flüchtlingen und Migranten gehöre weiter zu den vorrangigen Aufgaben von WHO/Europa; dies entspreche dem Geist des Europäischen Arbeitsprogramms 2020–2025 (EPW) und dem Gebot, niemanden zurückzulassen. Inzwischen habe die zweite regionsübergreifende hochrangige Tagung über die Gesundheit von Flüchtlingen und Migranten stattgefunden. Diese gemeinsame Mission der WHO- Regionaldirektoren für Afrika, Europa und den Östlichen Mittelmeerraum habe das Ziel verfolgt, eine neue Rhetorik in Bezug auf die Gesundheit von Migranten zu erarbeiten, die sich auf die Grundsätze von Solidarität, Menschlichkeit, Menschenrechten und nachhaltiger Entwicklung stütze. Vor Kurzem sei ein neuer Bericht der WHO mit dem Titel Umgang mit den Opfern von Menschenhandel durch das Gesundheitssystem: eine EUR/SC30(4)/REP Seite 5 Bestandsaufnahme vorgelegt worden, in dem eine Reihe von Grundsatzüberlegungen angestellt worden sei, darunter die Notwendigkeit, die Gesundheitsberufe für eine an den Überlebenden und ihren Traumata orientierte Betreuung zu schulen. Ferner werde in dem Bericht unterstrichen, dass Gesundheitssysteme und Gesundheitspersonal über einzigartige Voraussetzungen verfügten, um von Menschenhandel betroffene oder bedrohte Personen zu identifizieren, zu behandeln und zu schützen. 11. Die vier Flaggschiff-Initiativen des EPW befänden sich auf gutem Wege. Im Bereich der Immunisierung werde der Fahrplan zur Beschleunigung der Eliminierung von Gebärmutterhalskrebs als Bedrohung für die öffentliche Gesundheit in der Europäischen Region der WHO (2022–2030) bereits umgesetzt. Die WHO unterstütze die Mitgliedstaaten direkt, beispielsweise durch eine jüngst durchgeführte Mission in Kasachstan, die Gespräche mit Parlamentariern sowie Beratung in Bezug auf eine Impfstrategie gegen Humane Papillomaviren (HPV), die Beschaffung von Impfstoffen und einen Plan zur Einführung der Impfung beinhaltet habe. Mit Blick auf verhaltensbezogene und kulturelle Erkenntnisse seien verschiedene Anstrengungen unternommen worden, etwa durch eine Zusammenarbeit mit einzelnen Mitgliedstaaten, um verhaltensbezogene und kulturelle Erkenntnisse in die Arbeit der öffentlichen Gesundheitsdienste einzubeziehen. In mehreren Mitgliedstaaten würden maßgeschneiderte länderspezifische Unterstützungsmaßnahmen für Initiativen im Bereich der psychischen Gesundheit durchgeführt. Schließlich sei der Aufruf zur Einreichung von Bewerbungen zur Teilnahme an der Initiative der strategischen Partner für Daten und digitale Gesundheit veröffentlicht worden. 12. Bei der Förderung von Führungskompetenz im Gesundheitswesen komme es entscheidend auf direkte Kontakte zu den Ländern an. So seien von März bis Mai 2023 vier Ländermissionen durchgeführt worden, darunter erstmals eine Mission nach Grönland. Dort seien Inselgemeinden besucht worden, und in einem Zusammentreffen mit einer örtlichen Gesundheitsfachkraft seien Fragen der Gesundheitsverwaltung und Probleme im Bereich der psychischen Gesundheit an entlegenen Orten mit extremen Wetterbedingungen erörtert worden. Drei Minister und insgesamt sechs diplomatische Missionen hätten der Zentrale von WHO/Europa in Kopenhagen einen Besuch abgestattet. Im Bereich der Partnerschaften mit Ländern seien verschiedene Maßnahmen durchgeführt worden. WHO/Europa arbeite in der Gesundheitspolitik weiter eng mit der Europäischen Kommission und mit der Eurasischen Wirtschaftskommission zusammen. 13. Bei der Europäischen Führungsakademie sei im Mai 2023 das Demonstrationsprojekt der Stufe 2 abgeschlossen worden. Stufe 3 der Akademie, die für hochrangige Entscheidungsträger bestimmt sei, befinde sich gerade in Entwicklung. 14. Um die Zwecktauglichkeit von WHO/Europa zu gewährleisten, werde dem RC73 der erste Zusammenfassende Rechenschaftsbericht vorgelegt, der sich mit der Gesundheit von WHO als Organisation befasse. Die Zentralstelle Befähigende Funktionen von WHO/Europa werde im Juli 2023 in Istanbul eröffnet. Dabei sei ein partieller Umzug einer umstrukturierten und gestärkten Abteilung Geschäftsabläufe vorgesehen, der die Fähigkeit von WHO/Europa zur Umsetzung des EPW erheblich verbessern werde. Auch beim Aufbau von Infrastruktur und Räumlichkeiten würden Fortschritte erzielt, und es werde davon ausgegangen, dass der Umzug des Personals im Juni 2024 abgeschlossen sei. Die Veränderungen erfolgten in enger Abstimmung mit der Personalvereinigung der Europäischen Region der Weltgesundheitsorganisation (EURSA) , und es würden keine Mühen gescheut, die am stärksten gefährdeten Bediensteten zu schützen, insbesondere jene, die vor Ort angeworben werden. 15. Schließlich seien in den kommenden Monaten eine Reihe wesentlicher Tagungen geplant, namentlich die Ministerkonferenz anlässlich des 15. Jahrestages der Unterzeichnung der Charta von Tallinn: Gesundheitssysteme für Gesundheit und Wohlstand. Der inhaltliche Schwerpunkt der Konferenz sei die Schaffung einer Zukunftsvision von integrierten Gesundheitssystemen auf der Grundlage von Vertrauen und Wandel. Dabei würden Patienten, Pflegekräfte und Ärzte im Mittelpunkt der Diskussionen stehen. Der Rahmen zur Leistungsbewertung in den Gesundheitssystemen werde in Zusammenarbeit mit der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung überarbeitet. 16. Anschließend wurde ein Film zum Thema psychische Gesundheit gezeigt, der vor Kurzem auf dem Film- Festival „Gesundheit für alle“ in der Kategorie Kurzfilm gewonnen hatte. EUR/SC30(4)/REP Seite 6 AKTUELLE INFORMATIONEN ZUR REAKTION AUF GESUNDHEITLICHE NOTLAGEN IN DER EUROPÄISCHEN REGION DER WHO 17. Der Direktor für gesundheitliche Notlagen berichtete von der anhaltenden Krise in der Ukraine, und insbesondere den gesundheitlichen Auswirkungen des Einsturzes des Staudamms Nowa Kachowka. WHO/Europa bemühe sich in enger Abstimmung mit dem ukrainischen Gesundheitsministerium darum, die Folgen der daraus resultierenden Fluchtbewegungen und die längerfristigen Folgen für die Trinkwasserversorgung, aber auch die psychologischen, sozialen und ökologischen Folgen zu bewältigen. Derzeit würden regelmäßige Missionen der Stufe drei durchgeführt, bei denen die Kollegen des Ereignis- Management-Teams aus dem WHO-Länderbüro Ukraine sowie von WHO/Europa und WHO-Hauptbüro zusammenarbeiteten. WHO/Europa unterstütze auch die Zufluchts- und Aufnahmeländer der Flüchtlinge kontinuierlich und werde die Nachbarländer an einen Tisch bringen, um über gemeinsame Herausforderungen zu sprechen. 18. Zu den anhaltenden Risiken für die Gesundheit in der Ukraine gehörten die weitere Eskalation des Konflikts und die Zerstörung kritischer Infrastrukturen sowie die Unterbrechung und Zerstörung der Gesundheitsversorgung, weitere Vertreibungen und Fluchtbewegungen, der fehlende Zugang zu bestimmten Gebieten für die humanitäre Hilfe, das anhaltende Risiko übertragbarer Krankheiten, psychische Gesundheitsprobleme und psychosoziale Traumata sowohl in der Ukraine als auch in den Aufnahmeländern, aber auch Hindernisse beim Zugang zur gesundheitlichen Grundversorgung. Die Gefahr der Krisenmüdigkeit angesichts der Langwierigkeit des Konflikts sei besorgniserregend. Zu den vorrangigen gesundheitlichen Maßnahmen in der Ukraine gehörten die Förderung der Notfall- und Routineversorgung, die Bereitstellung von psychiatrischer Versorgung und psychosozialer Betreuung, die Ausweitung von Rehabilitationsangeboten, die Verteilung von medizinischen Hilfsgütern und Geräten, Generatoren und Brennstoff zwecks Aufrechterhaltung des Krankenhausbetriebs und der primären Gesundheitsversorgung sowie die Prävention und Ahndung sexuellen Fehlverhaltens, sowohl in der Ukraine als auch in den Aufnahmeländern. 19. In der Türkei habe die WHO nach den beispiellosen Erdbeben nun erste Maßnahmen zur Unterstützung des Wiederaufbaus eingeleitet. Bei den Erdbeben seien mehr als 55 000 Menschen getötet und 107 000 verletzt worden, weitere 3 Mio. Menschen seien obdachlos geworden. Der Notstand sei am 9. Mai aufgehoben worden. Zu den Maßnahmen gehöre auch die Entsendung internationaler medizinischer Notfallteams in einem bisher nicht gekannten Ausmaß. Die Rettungsmaßnahmen nach der Katastrophe würden vom nationalen medizinischen Rettungsteam der Türkei und vom Gesundheitsministerium koordiniert. Die WHO und das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) seien weiterhin federführend bei der Koordinierung der Gesundheits- und Ernährungshilfe in mehreren Provinzen. Die WHO arbeite eng mit dem Gesundheitsministerium zusammen, biete Schulungen im Bereich der psychischen Gesundheit und psychosozialen Betreuung an und führe in den am stärksten betroffenen Provinzen Schnellbewertungen durch. Sie habe dem Gesundheitsministerium und den Gesundheitsbehörden vor Ort medizinische Hilfsgüter im Wert von 1,6 Mio. US-$ zur Verfügung gestellt. Weiterhin blieben folgende vorrangige Anliegen bestehen: Probleme beim Zugang zur gesundheitlichen Grundversorgung, die teilweise auf die Zerstörung von Gesundheitseinrichtungen zurückzuführen sind; die Bereitstellung von Trauma-, Behinderungs- und Rehabilitationsangeboten; Umweltgefahren, insbesondere Trümmerbeseitigung und Asbestverseuchung; und ein aktiver Choleraausbruch im Nordwesten der Arabischen Republik Syrien. WHO/Europa arbeite zusammen mit dem WHO-Regionalbüro für den östlichen Mittelmeerraum daran, regelmäßige Missionen in den Nordwesten der Arabischen Republik Syrien zu entsenden. 20. Obwohl COVID-19 inzwischen nicht mehr als gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite eingestuft werde, gehe die Pandemie doch weiter. Für die Europäische Region werde ein Übergangsplan entwickelt, um die während der Pandemie erzielten Erfolge zu bewahren und widerstandsfähige Gesundheitssysteme aufzubauen, die auf ein breites Spektrum von Gefahren vorbereitet sind und darauf reagieren können. Die neue Architektur für die Vorsorge und die Reaktions- und Widerstandsfähigkeit bei gesundheitlichen Notlagen bestehe aus fünf Untersystemen: Aufbau kooperativer Surveillance-Systeme zusammen mit der Drehscheibe der WHO für Pandemie- und Epidemieaufklärung; Ausweitung des Schutzes der Bevölkerung und Aufbau von Risikokommunikation, Bürgerbeteiligung und Bewältigung von Infodemien; EUR/SC30(4)/REP Seite 7 Verbesserung der Chancengleichheit beim Zugang zu Gegenmaßnahmen durch Aufrechterhaltung und Ausweitung der Plattformen für den Wissensaustausch über COVID-19; Gewährleistung einer sicheren und skalierbaren Versorgung; und Aufbau einer leistungsfähigen Notfallkoordination. Die Übergangsphase, die von Juli 2023 bis Juni 2024 dauere, werde in Vorsorge 2.0, dem neuen Strategie- und Aktionsplan zur Verbesserung der Vorsorge für und der Reaktions- und Widerstandsfähigkeit bei gesundheitlichen Notlagen in der Europäischen Region münden, dessen Annahme auf dem RC74 geplant sei. 21. Beim Thema Mpox schließlich komme es nun auf Wachsamkeit an, auch wenn der Ausbruch nicht mehr als gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite eingestuft werde; denn es habe in Teilen des Vereinigten Königreichs und Frankreichs einen Wiederanstieg der Fallzahlen gegeben. WHO/Europa sei bei der Eliminierungsstrategie federführend gewesen, die auf einer starken Surveillance, der Verfügbarkeit von Diagnostika und Impfstoffen für Hochrisikogruppen und einer engen Zusammenarbeit mit den betroffenen Gruppen beruht habe. Es sei ein starker einheitlicher Gesundheitsansatz erforderlich, um sicherzustellen, dass es keine tierischen Reservoire gebe. Aussprache 22. In der anschließenden Aussprache dankten die Mitglieder des SCRC dem Regionaldirektor und dem Direktor für gesundheitliche Notlagen für ihre Präsentationen, die einen ausgezeichneten Überblick über die Arbeit von WHO/Europa gegeben hätten. Eine besondere Besorgnis kam angesichts der Lage in der Ukraine zum Ausdruck. Die Anstrengungen zur Stärkung der Bereitschaftsplanung in den Gesundheitssystemen wurden gelobt, insbesondere die Bemühungen, den Schwerpunkt auf die Widerstandsfähigkeit und längerfristige Fragen in Verbindung mit akuten Notlagen zu legen. Ein Mitglied des SCRC warf mit Blick auf die Surveillance und den Datenaustausch sowie die Arbeit der Drehscheibe der WHO für Pandemie- und Epidemieaufklärung die Frage auf, ob die nationalen Labornetzwerke aufgefordert würden, hier Daten beizusteuern. Im Bereich der organisatorischen Reformen wurde der Schritt hin zu mehr Transparenz sowie guter Organisations- und Haushaltsführung in Absprache mit den Mitgliedstaaten gewürdigt. Dabei wurde hervorgehoben, dass hier alle Anstrengungen unternommen werden müssten, um sicherzustellen, dass die praktischen Aspekte der Reform und die Ungewissheiten für das Personal ebenfalls im Dialog behandelt werden. 23. Das Mitglied des SCRC aus der Ukraine dankte dem Regionaldirektor, dem gesamten Team der WHO und allen Regierungen und Menschen in der Europäischen Region, die die Ukraine in der gegenwärtigen Krise unterstützten. Der Einsturz des Staudamms Nowa Kachowka habe ein breites Spektrum von Gesundheitsrisiken mit sich gebracht, und die WHO habe die ukrainischen Gesundheitsbehörden und Gesundheitsfachkräfte bei der Eindämmung der gesundheitlichen Folgen der Überschwemmungen unterstützt. Dazu gehöre die Lieferung unentbehrlicher Arzneimittel an Krankenhäuser, die die betroffene Bevölkerung versorgen, die Krankheitsüberwachung und eine rasche Beurteilung psychischer und anderer sich abzeichnender Bedürfnisse. 24. Ein Beobachter aus der Russischen Föderation begrüßte die Arbeit von WHO/Europa, insbesondere in den Bereichen HIV in der Europäischen Region sowie Notfallvorsorge und -bewältigung, und forderte die Teilnehmer eindringlich auf, eine Politisierung der Tagesordnung des SCRC zu vermeiden. 25. Der Direktor für gesundheitliche Notlagen erklärte, dass man sich allgemein über die Vorteile eines stärker integrierten Ansatzes einig sei, sowohl für die Surveillance als auch für den Aufbau von Laborkapazitäten. Er betonte, es müssten alle Anstrengungen unternommen werden, um die wichtigsten während der Pandemie erzielten Erfolge zu nutzen: In einigen Mitgliedstaaten, etwa in Tadschikistan, seien erhebliche Laborkapazitäten aufgebaut worden, die aufrechterhalten werden müssten. 26. Der Regionaldirektor erklärte, WHO/Europa sei entschlossen, die Zusammenarbeit mit der WHO- Akademie in Lyon auszubauen. Der einheitliche Gesundheitsansatz gehöre nach wie vor zu den obersten Prioritäten. Mit Blick auf die Öffentlichkeitsarbeit und die Veränderung von Wahrnehmungen sei die Arbeit von WHO/Europa zur Bewertung der Versorgungsqualität in Krankenhäusern ein guter Ausgangspunkt. Der EUR/SC30(4)/REP Seite 8 Regionaldirektor versicherte, er und alle seine Mitarbeiter seien weiterhin entschlossen, den Menschen in der Ukraine zu helfen. UMSETZUNG DES BESCHLUSSES EUR/RCSS3(2) 27. Der Exekutivdirektor erinnerte daran, dass am 20. April 2023 30 Mitgliedstaaten aus der Europäischen Region die Einberufung einer außerordentlichen Tagung des Regionalkomitees gemäß Regel 5 der Geschäftsordnung des Regionalkomitees für Europa beantragt hätten, die am 15. Mai 2023 in virtuellem Format stattgefunden habe. Den Vorsitz habe Frau Kronig Romero (Schweiz), die Exekutivpräsidentin des RC72, geführt. 28. Das Regionalkomitee sei von den 30 Mitgliedstaaten dazu aufgefordert worden, über den Entwurf eines Beschlusses zu beraten, der die Schließung des Europäischen Büros der WHO für die Prävention und Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten in Moskau (Fachzentrum für nichtübertragbare Krankheiten) und die Verlegung seiner Aufgaben und der Steuerung seiner Arbeit an den Sitz von WHO/Europa in Kopenhagen vorgesehen habe. Zu dem Beschlussentwurf seien zwei Änderungsvorschläge eingegangen: einer aus Tadschikistan, der vorsehe, das Fachzentrum von Moskau nach Duschanbe zu verlegen, und einer aus der Russischen Föderation, der die Einsetzung eines Unterausschusses zur weiteren Erörterung der Angelegenheit vorsehe. In insgesamt drei Abstimmungen seien die beiden Änderungsvorschläge abgelehnt worden, und der Beschluss zur Schließung des Fachzentrums für nichtübertragbare Krankheiten in Moskau und zur Verlegung seiner Aufgaben und der Steuerung seiner Arbeit an den Sitz von WHO/Europa in Kopenhagen sei ohne Änderung angenommen worden. 29. Zur Umsetzung des Beschlusses EUR/RCSS3(2) habe des Sekretariat der WHO ein Schreiben an die Regierung der Russischen Föderation übermittelt, um die im Gastlandabkommen enthaltene Klausel zur Schließung des Fachzentrums innerhalb von sechs Monaten auszulösen. Das Sekretariat habe auch Gespräche mit den Mitgliedstaaten über die finanziellen Auswirkungen der Schließung des Büros geführt. Eine Gruppe von zwölf Mitgliedstaaten habe sich bereit erklärt, die für die ununterbrochene Fortsetzung der Arbeit des Büros in einem Übergangszeitraum erforderliche Summe von 5,6 Mio. US-$ aufzubringen. Die international angeworbenen Mitarbeiter seien bereits nach Kopenhagen verlegt worden, um die Arbeit des Fachzentrums zu bewahren. 30. Der Vorsitzende kündigte an, dass der Bericht über die außerordentliche Tagung zum Zwecke der Annahme auf elektronischem Wege unverzüglich an alle 53 Mitgliedstaaten in der Europäischen Region verteilt werde. RÜCKMELDUNG AUS DEN ARBEITSGRUPPEN DES DREIßIGSTEN STÄNDIGEN AUSSCHUSSES DES REGIONALKOMITEES FÜR EUROPA Arbeitsgruppe des SCRC zur Arbeit von WHO/Europa auf der Länderebene 31. Die Vorsitzende der Arbeitsgruppe des SCRC zur Arbeit von WHO/Europa auf der Länderebene erklärte, dass die Arbeitsgruppe seit dem RC72 fünfmal getagt habe. Die Arbeitsgruppe habe die Tätigkeit der Kooperationszentren der WHO sowie subregionale Kooperationen und Strategien geprüft. Auf ihrer vorangegangenen Sitzung habe sich die Arbeitsgruppe mit den Länder-Unterstützungsteams beschäftigt. Es werde nach Kräften angestrebt, im direkten Dialog mit den Mitgliedstaaten mehr von ihren Erfahrungen zu hören. Das Sekretariat habe Informationen über insgesamt zehn laufende Projekte zusammengestellt. 32. Der Direktor der Abteilung Länderunterstützung erklärte, die Vision der Strategie für die Zusammenarbeit zwischen dem WHO-Regionalbüro für Europa und den Mitgliedstaaten in der Europäischen Region der WHO sei zwar langfristiger Natur, doch seien bereits erste messbare Fortschritte bei den einzelnen EUR/SC30(4)/REP Seite 9 Bausteinen erkennbar. Das Netzwerk der Kooperationszentren der WHO sei ausgeweitet worden, und fast die Hälfte von ihnen seien direkt an der Unterstützung für die Länder beteiligt. Der Dialog mit den Mitgliedstaaten sei intensiviert worden, insbesondere durch die Annahme mittelfristiger Kooperationsstrategien mit neun Ländern; weitere 20 seien in Vorbereitung. 33. Die Umsetzung der Strategie werde eng mitverfolgt, und bisher seien bei sieben der zehn Indikatoren Verbesserungen festgestellt worden. Das Sekretariat werde der 73. Tagung des Regionalkomitees nach Maßgabe der Halbzeitbilanz über die Umsetzung des EPW-Bericht erstatten. Arbeitsgruppe des SCRC für Führungsfragen bei WHO/Europa 34. Die Vorsitzende der Arbeitsgruppe des SCRC für Führungsfragen erklärte, dass die Arbeitsgruppe seit dem RC72 ebenfalls fünfmal getagt habe. Das laufende Jahr 2023 sei ein wichtiges Jahr für die Arbeitsgruppe, die verpflichtet sei, in regelmäßigen Abständen eine Bestandsaufnahme der Organisationsführung durchzuführen, um verschiedene Fragen im Vorfeld des RC73 zu erörtern, um zu prüfen, ob die Systeme der Organisationsführung gut funktionieren, und um Änderungen vorzuschlagen, die die Arbeitsgruppe für erwägenswert hält. Dabei sei u. a. der für die Einberufung einer außerordentlichen Tagung des Regionalkomitees erforderliche Arbeitsaufwand erörtert worden. Die Arbeitsgruppe habe auch den Entwurf für die Verfahren zur Einrichtung, Erneuerung oder Schließung ausgelagerter Fachzentren geprüft. Schließlich habe sie das Format des RC73 erörtert, das ihrer Ansicht nach am besten als Präsenztagung abgehalten werden solle, nach dem Vorbild der jüngsten Tagungen der Weltgesundheitsversammlung und des Exekutivrates. Das RC73 werde per Livestream übertragen, sodass alle, die nicht anwesend sein können, die Sitzungen aus der Ferne mitverfolgen könnten. 73. TAGUNG DES WHO-REGIONALKOMITEES FÜR EUROPA Vorläufige Tagesordnung und vorläufiges kommentiertes Programm 35. Der Regionaldirektor erklärte, dass wichtige Lehren aus dem RC72 gezogen worden seien, sodass einige wesentliche Veränderungen an Tagesordnung und Programm für das RC73 vorgenommen worden seien. Erstens würden die Haushaltsangelegenheiten am zweiten Tag behandelt, um für ausreichend Zeit zu sorgen. Die Zahl der fachlichen Tagesordnungspunkte sei auf vier reduziert worden. Die Fachinformationssitzungen und Nebenveranstaltungen würden in virtueller Form schon vor der Tagung stattfinden. Für die Erstellung von Beschluss- und Resolutionsentwürfen werde ein neues Verfahren zur Anwendung kommen, das mehr dem von den globalen leitenden Organen verwendeten entspreche. Nach dem vor Kurzem abgeschlossenen Gastlandabkommen mit dem Gesundheitsministerium von Kasachstan könnten nun die praktischen und logistischen Maßnahmen durchgeführt werden. Alle Mitgliedstaaten würden dazu ermutigt, in ihre Delegationen einen Vertreter bzw. eine Vertreterin der Jugend aufzunehmen. 36. Mit Blick auf das Programm der Tagung sei der erste Tag politischen Themen gewidmet und werde vor allem im Zeichen der Halbzeitbilanz des EPW stehen. Ferner finde ein Mittagessen der Minister zum Thema Prävention und Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten statt. Der zweite Tag sei Fragen der Organisationsführung gewidmet und befasse sich mit der Umsetzung der Empfehlungen der Agilen Sonderarbeitsgruppe der Mitgliedstaaten zur Stärkung der Haushalts-, Programm- und Finanzierungspraxis in der WHO. Am dritten Tag stünden fachliche Themen auf dem Programm: gesundheitliche Notlagen, einschließlich Vorsorge 2.0; Gesundheit von Flüchtlingen und Migranten; Gesundheits- und Pflegepersonal; und antimikrobielle Resistenz (AMR). 37. Die Leiterin des Europäischen Zentrums der WHO für primäre Gesundheitsversorgung gab einen Überblick über die Vorbereitungen auf die Internationale Konferenz über Politik und Praxis im Bereich der primären Gesundheitsversorgung: ergebnisorientierte Umsetzung, die unmittelbar vor dem RC73 stattfinde. Die Konferenz diene drei zentralen Zielen: der Bestandsaufnahme der seit Annahme der Erklärung von Astana EUR/SC30(4)/REP Seite 10 im Jahr 2018 erzielten Fortschritte und Ergebnisse; der Verlagerung des Schwerpunkts von der Erörterung von Lösungsansätzen und Handlungsrahmen hin zu einer erfolgreichen Herbeiführung grundlegender Veränderungen; und dem Ausblick auf die Zukunft, einschließlich der Beantwortung der Frage, wie die primäre Gesundheitsversorgung durch Umgestaltung zukunftsfähig gemacht werden kann. Die Konferenz werde online live übertragen; dazu werde im Voraus eine Online-Plattform geschaltet, um eine breitere Beteiligung an den Vorbereitungen zu ermöglichen. Die Plattform werde eine direkte Beteiligung während der Konferenz ermöglichen, und zwar in Form von wahlweise angebotenen, themenbezogenen und regionsspezifischen Sitzungen, regionsweiten Chats und Treffpunkten, und der Möglichkeit einer Online-Einstellung von Exponaten über Veränderungen in den Ländern sowie Online-Versionen der Innovationskabinen. 38. Ein Mitglied des SCRC und ein Beobachter begrüßten die Entwürfe von Tagesordnung und Programm für das RC73 und bezeichneten die daran vorgenommenen Veränderungen als einen erheblichen Schritt nach vorne und als sehr erfreulich. Die primäre Gesundheitsversorgung sei ein wesentliches Thema für die Europäische Region, und die Internationale Konferenz werde hier bedeutende Fortschritte bringen. 39. Im Einklang mit der Empfehlung der Arbeitsgruppe des SCRC für Führungsfragen bei WHO/Europa stimmte der SCRC der Abhaltung des RC73 als Präsenztagung zu, wobei ein Livestreaming es externen Teilnehmern ermöglichen solle, dem Geschehen auf der Tagung zu folgen. 40. Der Leiter des Referats Leitende Organe und Sprachendienst legte einen Zeitplan für die Erstellung der Dokumente für das RC73 vor, der als Vorlagedatum den 12. September 2023 vorsehe. Die Tagesordnung für das RC73 werde interaktiv sein und Live-Links zu den Dokumenten für die Tagung beinhalten. Die Konferenzdokumente würden als Beschlussentwürfe vorbereitet. Die Mitgliedstaaten könnten entscheiden, ob sie diese Beschlüsse ausgestalten und sie damit zu von ihnen eingebrachten Resolutionen erheben wollten. 41. Anschließend wurde ein kurzes Video gezeigt, das Wissenswertes über Natur, Geografie und Kultur Kasachstans beinhaltete. Fachthemen auf der Tagesordnung des RC73 Fahrplan zur Bekämpfung antimikrobieller Resistenzen in der Europäischen Region der WHO (2023–2030) 42. Die Direktorin der Abteilung Gesundheitsprogramme der Länder stellte den Entwurf des Fahrplans zur Bekämpfung antimikrobieller Resistenzen in der Europäischen Region der WHO (2023–2030) vor. Sie erklärte, dass zwar viele Mitgliedstaaten in der Europäischen Region über nationale Aktionspläne gegen AMR verfügten, dass deren Umsetzung jedoch mangelhaft sei. Die für Mai 2024 geplante Tagung der Vereinten Nationen auf hoher Ebene zum Thema antimikrobielle Resistenz biete eine günstige Gelegenheit, gezielte Investitionen zu sammeln, und die WHO könne dazu aufrufen, ein gemeinsames Bekenntnis zur Umsetzung vorbildlicher Praktiken im Bereich AMR abzugeben. Der Fahrplan beinhalte drei zentrale Resultate: Prävention, Bekämpfung und Behandlung. Er sei auf einem einheitlichen Gesundheitsansatz begründet und stelle den Komplex AMR in den Mittelpunkt der allgemeinen Gesundheitsversorgung, der primären Gesundheitsversorgung und der Patientensicherheit. Der Fahrplan sei das Ergebnis eingehender Beratungen mit Mitgliedstaaten, Organisationen der Zivilgesellschaft und Kooperationszentren der WHO. Zur Unterstützung der Mitgliedstaaten bei der Umsetzung sei vorgesehen, eine Reihe fachlicher Leitfäden zu erstellen und zu verteilen. Ferner sei die Einrichtung einer Plattform für Wissensaustausch und -umsetzung sowie eines Netzwerks der nationalen Ansprechpersonen für AMR vorgesehen. Darüber hinaus würden umfassende Foren der maßgeblichen Interessengruppen einberufen, um den Austausch vorbildlicher Praktiken zu fördern und Bereiche für Investitionen zu bestimmen, um die Umsetzung des Fahrplans zu optimieren. 43. In der anschließenden Diskussion begrüßten einige Mitglieder des SCRC den Fahrplan und lobten den auf Beratungen gestützten Ansatz zu seiner Erstellung. Eine Delegation erklärte, sie werde schriftlich zu dem Fahrplan Stellung nehmen. Es wurden Fragen dazu gestellt, wie sich Maßnahmen im Bereich AMR in den breiteren Kontext der Surveillance einfügten und welche potenziellen Vorteile und Risiken das Sekretariat in EUR/SC30(4)/REP Seite 11 einem separaten Finanzierungsstrom für AMR sehe, anstatt sie in die Surveillance oder in klinische Ergebnisse einzubeziehen, zumal die Bekämpfung von AMR kein Selbstzweck sei. Die Mitglieder warfen auch die Frage auf, ob Indikatoren zur Messung der Umsetzung der nationalen Aktionspläne verwendet würden und wie WHO/Europa für die Koordinierung sorgen würde, um einen wahrhaft gesamteuropäischen Ansatz zu gewährleisten, da AMR ein grenzüberschreitendes Problem darstellten. Weitere Informationen darüber, wie der einheitliche Gesundheitsansatz unter Einbeziehung von Partnern aus dem Bereich der Umwelt- und Tiergesundheit umgesetzt werden soll, wären willkommen. 44. Die Direktorin der Abteilung Gesundheitsprogramme der Länder sagte, dass aus Sicht der menschlichen Gesundheit ein integrierter, koordinierter Ansatz notwendig sei. Viele Mitgliedstaaten verfügten über gute Netzwerke für den Austausch von Ideen und vorbildlichen Verfahren in diesem Bereich. Die allgemeine Gesundheitsversorgung und die primäre Gesundheitsversorgung bildeten eine gute Grundlage für die Bekämpfung von AMR. Die Stärkung des Laborwesens und die Surveillance im Rahmen anderer Programme trügen zur Verbesserung der Laborkapazitäten im Bereich AMR bei. Jede Anstrengung zur Verbesserung der Diagnostik trage auch zur Bekämpfung von AMR bei. Um einen gesamteuropäischen Ansatz zu ermöglichen, werde derzeit ein Netzwerk von nationalen Ansprechpersonen aufgebaut. Durch praxisorientierte Gemeinschaften in jedem der Handlungsfelder des Fahrplans werde das Wissen aus der gesamten Europäischen Region an einem Ort zusammengeführt. 45. Der Regionalbeauftragte für die Bekämpfung antimikrobieller Resistenzen schilderte die laufenden organisationsweiten Bemühungen, namentlich innerhalb der Arbeitsgruppe AMR, die u. a. die Arbeit in den Bereichen Notlagen, Infektionsschutz und -bekämpfung, Laborqualitätsmanagement und Lebensmittelsicherheit umfassten. Die Stärkung des Laborwesens sei ein integraler Bestandteil der Kernkapazitäten im Rahmen der Internationalen Gesundheitsvorschriften 2005 (IGV) und ein Schlüsselelement bei den Bemühungen zur Bekämpfung von AMR. Ein Surveillance-Netzwerk für Zentralasien und Osteuropa sei neben dem AMR-Netzwerk des Europäischen Zentrums für Prävention und die Kontrolle von Krankheiten tätig und werde weiter ausgebaut. Obwohl den Patienten geraten werde, sich keine Antibiotika ohne ärztliche Verschreibung zu besorgen, herrsche in der Verschreibungspraxis immer noch ein Mangel an Kohärenz. Vor Kurzem sei das Antibiotika-Buch AWaRe (Access, Watch und Reserve) veröffentlicht worden, das ein wichtiges Referenzwerk darstelle. Darüber hinaus sei auch Referenzmaterial zur Verschreibung veröffentlicht worden, in dem Erfahrungen aus den Mitgliedstaaten aufgegriffen worden seien. Im Hinblick auf die Veränderung von Einstellungen zu rezeptfreien Verkäufen seien verhaltensbezogene Erkenntnisse besonders nützlich. 46. Der Regionaldirektor wies auf die Verknüpfung zu der Plattform für den Zugang zu neuartigen Arzneimitteln hin, die aus der Oslo-Initiative für Arzneimittel hervorgegangen sei. Es werde erwogen, unter der Schirmherrschaft der Plattform eine Arbeitsgruppe AMR einzurichten, die im Dialog mit der Pharmaindustrie stehen würde. Handlungsrahmen für das Gesundheits- und Pflegepersonal in der Europäischen Region der WHO (2023–2030) 47. Die Direktorin der Abteilung Gesundheitspolitik und Gesundheitssysteme der Länder erläuterte, dass der Entwurf des Handlungsrahmens für das Gesundheits- und Pflegepersonal in der Europäischen Region der WHO (2023–2030) auf fünf Säulen basiere, bei denen die Gesundheitsberufe und die zu ihrer Anwerbung und Bindung notwendigen Maßnahmen im Mittelpunkt stünden. Zwei weitere Säulen bildeten das Ökosystem, in dem die Beschäftigten im Gesundheits- und Pflegewesen tätig sind, nämlich die Überlegungen über Wege zur Optimierung ihrer Leistungsfähigkeit und über die Zusammenarbeit mit dem Bildungswesen, um zu dem benötigten Personalangebot zu gelangen. Das Ökosystem werde durch zwei weitere Säulen gestützt – Investitionen und Planung –, die einen gesamtstaatlichen und gesamtgesellschaftlichen Ansatz erforderten. Jede Säule umfasse Maßnahmen für die Mitgliedstaaten (mit Unterstützung durch das Sekretariat) und Maßnahmen für die WHO. In einem Anhang sei ein Überwachungs- und Evaluationsrahmen mit Indikatoren für jede einzelne Säule enthalten. Zur Annahme des Handlungsrahmens werde ein Beschlussentwurf vorgelegt, in dem die Erklärung von Bukarest über das Gesundheits- und Pflegepersonal gewürdigt werde und die EUR/SC30(4)/REP Seite 12 Mitgliedstaaten zur Umsetzung des Rahmens aufgefordert würden; ferner werde darin der Regionaldirektor gebeten, die Durchführung der für das Sekretariat vorgesehen Maßnahmen sicherzustellen. 48. Die Vertreter mehrerer Mitgliedstaaten unterstrichen die Bedeutung der Stärkung des Arbeitskräfteangebots im Gesundheits- und Pflegewesen, brachten ihre Unterstützung für den Entwurf des Handlungsrahmens zum Ausdruck und erklärten, eine von den Mitgliedstaaten eingebrachte Resolution zu diesem Thema zur Annahme auf dem RC73 mittragen zu wollen. Vorsorge sowie Reaktions- und Widerstandsfähigkeit bei gesundheitlichen Notlagen in der Europäischen Region der WHO: Vorbereitung eines aktualisierten Strategie- und Aktionsplans der Europäischen Region (Vorsorge 2.0) 49. Der Direktor für gesundheitliche Notlagen in der Europäischen Region erläuterte den Stufenansatz, der bei der Ausgestaltung von Vorsorge 2.0 zur Anwendung komme und der eine Rücksprache mit dem SCRC und einem noch zu schaffenden fachlichen Beirat vorsehe. Die zentralen Prioritäten würden dem RC73 zur Beratung vorgelegt, und der daraus resultierende vollwertige Strategie- und Aktionsplan solle auf dem RC74 angenommen werden. Ein solcher Ansatz solle eine flexible Anpassung an die und eine Berücksichtigung der Ergebnisse mehrerer laufender globaler Prozesse ermöglichen. Vorsorge 2.0 werde auf fünf strategisch vorrangigen Handlungsfeldern basieren: Führungskompetenz und Organisationsführung für gesundheitliche Notlagen; kooperative Surveillance; Schutz der Bevölkerung; sichere und skalierbare Versorgung; und Zugang zu Gegenmaßnahmen. Für den fachlichen Beirat seien 17 Experten aus der gesamten Europäischen Region ausgewählt worden. Die Gruppe werde dazu beitragen, Vorsorge 2.0. auszugestalten und zu optimieren, und bei der Erstellung des Zwischenberichts zur Vorlage an das RC73 behilflich sein. 50. Schließlich werde auch die Initiative für medizinische Notfallteams in die Debatte über Vorsorge 2.0 einbezogen. Die vor Kurzem entstandene Notlage in der Türkei habe gezeigt, dass diese Teams über ein hohes Maß an Flexibilität und Agilität verfügten. Nun werde mit den Mitgliedstaaten in der Europäischen Region über die Empfehlung beraten, die Globale Strategie für medizinische Notfallteams bis 2030 regionsspezifisch auszugestalten. 51. Ein Mitglied des SCRC und ein Gast wiesen auf den gedrängten Zielkatalog im Bereich der Notfallvorsorge hin. Es gelte, für Klarheit hinsichtlich des Mehrwerts der WHO zu sorgen, da diese neben anderen Organisationen und Akteuren tätig sei, die im Bereich der Bewältigung von Notlagen über ein Länderpräsenz verfügten. Es müsse ein Gleichgewicht zwischen der rechtzeitigen Ausarbeitung von Vorsorge 2.0 und ausreichend Spielraum zur Anpassung an die künftigen Ergebnisse laufender globaler Prozesse gefunden werden. 52. Der Direktor für gesundheitliche Notlagen erklärte, WHO/Europa sei fest entschlossen, seine Arbeit im Bereich Notlagenbewältigung mit der anderer Organisationen sowie mit dem Ansatz der WHO auf der globalen Ebene abzustimmen. Der auf drei Ebenen angesiedelte Ansatz zur Bewältigung der Krise in der Ukraine sei von den Mitgliedstaaten als praxistauglich bewertet worden. Die Dokumente für das RC73 würden rechtzeitig vorgelegt. Der fachliche Beirat zur Ausarbeitung des Strategie- und Aktionsplans zur Verbesserung der Vorsorge für und der Reaktions- und Widerstandsfähigkeit bei gesundheitlichen Notlagen in der Europäischen Region (Vorsorge 2.0) benötige Zeit zur Beratung, bevor er seinen Zwischenbericht vorlegen könne. Aktionsplan für die Gesundheit von Flüchtlingen und Migranten in der Europäischen Region der WHO (2023–2030) 53. Der Direktor der Abteilung Länderunterstützung erklärte, dass der Strategie- und Aktionsplan für die Gesundheit von Flüchtlingen und Migranten in der Europäischen Region der WHO 2022 ausgelaufen sei und dass nun im Zuge eines eingehenden Konsultationsprozesses an einem neuen Plan für den Zeitraum 2023– 2030 gearbeitet werde. Der jüngste Entwurf des Aktionsplans enthalte eine Klarstellung hinsichtlich der Zielgruppe auf der Grundlage international vereinbarter Definitionen von Flüchtlingen und Migranten, aber EUR/SC30(4)/REP Seite 13 auch klarere Hinweise auf Zusammenhänge zwischen der Gesundheit von Migranten und anderen Programmbereichen sowie schließlich einen überarbeiteten Indikatorrahmen. Migranten leisteten einen bedeutenden Beitrag zur Gesellschaft und zu den Gesundheitssystemen in den Ländern der Europäischen Region. Ohne Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheit von Migranten und Flüchtlingen könne eine allgemeine Gesundheitsversorgung nie verwirklicht werden. 54. Ein Beobachter beim SCRC fragte, ob der Aktionsplan konkrete Beispiele für Notsituationen in der Europäischen Region enthalte, die zu Fluchtbewegungen geführt und die Gesundheit von Migranten beeinträchtigt hätten. 55. Der Direktor der Abteilung Länderunterstützung erklärte, dass ein dem RC72 vorgelegter Fortschrittsbericht (Dokument EUR/RC72/17(I)) eine detaillierte Analyse der Migrationsströme enthalten und die Diversität der Migranten- und Flüchtlingspopulationen in der Europäischen Region verdeutlicht habe. Fragen der Organisationsführung auf der Tagesordnung des RC73 56. Der Exekutivdirektor erklärte, der zweite Tag des RC73 sei Fragen der Organisations- und Haushaltsführung gewidmet und werde mit einer geschlossenen Sitzung für Wahlen und Nominierungen für die Mitgliedschaft im SCRC, im Exekutivrat und in der Regionalen Beurteilungskommission beginnen. Anschließend werde sich das Plenum mit dem vom Regionaldirektor vorgetragenen Zusammenfassenden Rechenschaftsbericht beschäftigen, der vier Elemente umfasse, die im Laufe des Tages Gegenstand separater Untersitzungen sein würden: Haushaltsangelegenheiten; Geschäftsabläufe, Personalwesen und Vermögensverwaltung; Partnerschaften; und Strukturen und Praktiken der Organisationsführung. Die Fortschrittsberichte und der Tagesordnungspunkt „Angelegenheiten, die sich aus Resolutionen und Beschlüssen der Weltgesundheitsversammlung und des Exekutivrates ergeben“ würden mittels schriftlichen Erklärungen behandelt, die im Vorfeld der Tagung einzureichen seien. 57. Der Zusammenfassende Rechenschaftsbericht werde den Mitgliedstaaten einen Überblick darüber geben, wie WHO/Europa geführt und gesteuert wird, und auf die Empfehlungen der Arbeitsgruppe für nachhaltige Finanzierung und der Agilen Sonderarbeitsgruppe der Mitgliedstaaten reagieren. Die Abstimmung mit den Mitgliedstaaten zu allen neuen Initiativen, wie von der Agilen Sonderarbeitsgruppe der Mitgliedstaaten empfohlen, stelle für WHO/Europa eine Priorität dar. Eine inzwischen erstellte Liste der engeren Wahl mit 25 zentralen Leistungsindikatoren werde Gegenstand dieser Beratungen sein. Die Arbeitsgruppe des SCRC für Führungsfragen bei WHO/Europa habe hierzu ausgezeichnete Orientierungshilfe bereitgestellt. 58. Mit Blick auf die Dokumente würden ein Lagebericht über die Umsetzung des Programmhaushalts 2022– 2023 sowie der Plan für die Umsetzung des Programmhaushalts 2024–2025 in der Europäischen Region präsentiert, wobei sich Letzterer an den von den Mitgliedstaaten genannten vorrangigen Bereichen orientiere. Als weitere Dokumente seien vorgesehen: der übliche Bericht samt Leitfaden für die Mitgliedschaft in Organen und Ausschüssen der WHO; der Bericht über Rechnungsprüfung und Regelkonformität; Dokumente über die Akkreditierung nichtstaatlicher Akteure; der Bericht des fünfjährlichen unabhängigen Bestandsaufnahme der Organisationsführung; ein Bericht über die Kooperationszentren der WHO; ein Bericht über betreute Partnerschaften, mit einem Schwerpunkt auf dem Europäischen Observatorium für Gesundheitssysteme und Gesundheitspolitik; und die auf dieser Tagung fälligen Fortschrittsberichte. 59. Ein Mitglied des SCRC schlug in Bezug auf Wahlen und Nominierungen die Einführung eines Verfahrens vor, bei dem die Bewerberländer sich selbst und ihre Prioritäten vorstellen. Weitere Informationen über Verbindungen und Koordinierung zwischen den Länderbüros, der Zentrale von WHO/Europa in Kopenhagen und dem WHO-Hauptbüro seien wünschenswert. Ein anderes Mitglied begrüßte das vom Sekretariat erdachte Konzept eines Zusammenfassenden Rechenschaftsberichts und fügte hinzu, es sei auf die zentralen Leistungsindikatoren gespannt. Der umfassende Überblick über die Nutzung der Ressourcen durch WHO/Europa komme zur rechten Zeit und sei daher zu begrüßen. EUR/SC30(4)/REP Seite 14 60. Der Exekutivdirektor begrüßte die Anregung in Bezug auf die Vorstellung der Kandidaten für die Wahlämter; diese werde weiter geprüft. 61. Die Sonderberaterin für Umgestaltung und Organisationsentwicklung erklärte, dass weiterhin Anstrengungen unternommen würden, um eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen den Hauptstädten, der Zentrale von WHO/Europa in Kopenhagen und den Ständigen Vertretungen in Genf zu erleichtern; so würden die Kollegen an allen Standorten über sämtliche Entwicklungen bei der Vorbereitung von Tagungen der leitenden Organe auf dem Laufenden gehalten, um sicherzustellen, dass die Belange der Europäischen Region in globalen Prozessen ihren Niederschlag finden und umgekehrt, und um den Informationsaustausch innerhalb der Organisation in einem komplexen hybriden Arbeitsumfeld zu maximieren. ANSPRACHE EINER VERTRETERIN DER PERSONALVEREINIGUNG DER EUROPÄISCHEN REGION DER WELTGESUNDHEITSORGANISATION 62. An dieser Stelle wurde eine auf Video aufgezeichnete Erklärung der Präsidentin der EURSA gezeigt, in der diese die Initiativen des Regionaldirektors und seines Führungsteams zur Aufrechterhaltung gesunder Arbeitsbeziehungen mit den Bediensteten und zur Förderung einer fruchtbaren Zusammenarbeit mit der EURSA lobte. 63. Konkret erkannte sie die Bereitschaft der Leitungsebene zur Durchführung der Umfrage „Auf dem Weg zu einem gesunden und respektvollen Arbeitsumfeld“ an. Die Bediensteten berichteten weiter von einer hohen Arbeitsbelastung, die ein Missverhältnis zwischen Berufs- und Privatleben zur Folge habe; außerdem hätten in der 2022 durchgeführten Umfrage 30 % der Befragten bei WHO/Europa angegeben, Symptome eines Burnout erlebt zu haben. Darüber hinaus hätten fast die Hälfte von Schikanen oder anderen Arten von Fehlverhalten berichtet. Deshalb appelliere die EURSA dringend an die Leitungsebene, auf der Ebene von Teams und Abteilungen sowie organisationsweit eine Diskussion über die Arbeitsbedingungen und ihre mögliche Verbesserung anzuregen, die Bediensteten zur Teilnahme an der Umfrage zu ermutigen und Maßnahmen zum Schutz der Privatsphäre der Teilnehmer und der Vertraulichkeit ihrer Daten zu ergreifen und Wege für eine systematische Einbeziehung von Gesundheit und Wohlbefinden der Mitarbeiter als Messgröße für das Abschneiden der Organisation zu untersuchen. Die Ernennung einer Koordinatorin für die Prävention und Ahndung sexueller Ausbeutung, sexuellen Missbrauchs und sexueller Belästigung (sexuelles Fehlverhalten) bei WHO/Europa sei zu begrüßen. 64. Die EURSA sei auch besorgt angesichts der im Gange befindlichen Umstrukturierung der Abteilung Geschäftsabläufe und deren Folgen für das Referat Personal und Talent-Management sowie andere befähigende Funktionen und rief die Leitungsebene dazu auf, im Umstrukturierungsprozess für Transparenz zu sorgen. Die Erfahrungen aus früheren Umstrukturierungen hätten gelehrt, dass es entscheidend auf eine frühzeitige Einbindung von Personal und Personalvertretern ankomme. 65. Die EURSA sehe den Gesprächen mit der Leitungsebene über ihre Empfehlungen zur Aktualisierung der flexiblen Arbeitszeitregelung erwartungsvoll entgegen. Im Hinblick auf die bevorstehende umfassende Überprüfung des Vergütungspakets habe sich die EURSA verpflichtet, mit dem Personalreferat in der Europäischen Region und mit der Kommission für den internationalen öffentlichen Dienst zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass das Vergütungspaket zwecktauglich ist und es der WHO ermöglicht, Mitarbeiter mit einem Höchstmaß an Effizienz, Kompetenz und Integrität zu gewinnen und zu halten. Die EURSA appelliere an die Mitgliedstaaten, dafür zu sorgen, dass das gemeinsame System der Vereinten Nationen weiterhin auf Vertrauen, Fairness, Zuverlässigkeit, Stabilität, Transparenz und Vorhersehbarkeit beruht. 66. Die Präsidentin der EURSA wies darauf hin, dass im Sinne einer stärkeren Verbindung mit den Kollegen in den Länderbüros und den ausgelagerten Fachzentren inzwischen die Hälfte der Mitglieder der Personalvertretung aus Büros außerhalb Kopenhagens komme. Die Mitarbeiter von WHO/Europa bekräftigten ihre Entschlossenheit, sich weiterhin für die Erfüllung des Auftrags der Organisation einzusetzen. EUR/SC30(4)/REP Seite 15 67. Ein Mitglied des SCRC äußerte sich besorgt angesichts der Berichte über Burnout bei den Bediensteten, ein hohes Maß an Bürokratie, unzureichende Personalführung sowie eine unklare Aufgabenverteilung bei den befähigenden Funktionen und fragte, wie der Regionaldirektor diese Probleme angehen wolle. 68. Der Vizepräsident der EURSA erklärte, die Personalvereinigung arbeite in enger Abstimmung mit dem Regionaldirektor und den Abteilungsleitern darauf hin, die Anliegen der Bediensteten zum Ausdruck zu bringen und ihnen einen sicheren Raum für Rückmeldungen zur Verfügung zu stellen. Die EURSA arbeite außerdem eng mit der Koordinatorin für die Prävention und Ahndung sexuellen Fehlverhaltens bei WHO/Europa zusammen. Es werde nach Kräften angestrebt, zusammen mit der Leitungsebene und dem Regionaldirektor eine physisch und emotional gesunde Arbeitsumgebung zu schaffen. 69. Der Regionaldirektor erklärte, Gesundheit und Wohlbefinden der Bediensteten hätten für ihn Priorität. Die in der Umfrage gesammelten Informationen, die eine besorgniserregende Häufung von Burnout unter den Befragten ergeben hätten, würden im Rahmen der zentralen Leistungsindikatoren des Zusammenfassenden Rechenschaftsberichts gemeldet. Der Indikator „Wohlbefinden der Bediensteten“ werde ermittelt und mit den Mitgliedstaaten geteilt. Zum Schutz der Bediensteten vor Burnout seien verschiedene Initiativen im Gange. Die Leiter von Länderbüros, Abteilungen und Fachreferaten hätten sich in Teambesprechungen bemüht, anhand der Ergebnisse der Umfrage Ursachen für Stressbelastung zu bestimmen und zu bewältigen. Die Führungskräfte und ihre Teams würden hierin durch den Betriebsarzt und die Betriebspsychologin unterstützt. Ferner fänden monatlich Webinare zu Fragen des Wohlbefindens statt, etwa zu Themen wie Arbeitsbelastung und Burnout, Stressbewältigung für Führungskräfte, Trauer und Verlust oder Verhinderung posttraumatischer Belastungen. Weitere Psychologen seien eingestellt worden, um die Bediensteten in der Ukraine zu betreuen und in der Außenstelle Gaziantep in der Türkei bei der Bewältigung der psychologischen Folgen des Erdbebens behilflich zu sein. 70. Die Führungskompetenz der höheren Führungskräfte werde u. a. durch den Workshop „Wege zur Führungskompetenz für die Umgestaltung des Gesundheitswesens“ gestärkt, das zusammen mit dem WHO- Regionalbüro für Afrika durchgeführt werde. An den Workshops über psychologische Sicherheit hätten bisher 150 Mitarbeiter teilgenommen. Die neu ernannte Koordinatorin für die Prävention und Ahndung sexuellen Fehlverhaltens bei WHO/Europa werde in Abstimmung mit den globalen Initiativen unter der Regie des WHO- Hauptbüros die Federführung bei Aufklärung, Sensibilisierung, Schulung und Gegenmaßnahmen zum Schutz des Personals übernehmen. 71. Der Regionaldirektor räumte die Auswirkungen des Übergangs zu der Zentralstelle Befähigende Funktionen in Istanbul ein und versprach, dafür Sorge zu tragen, dass alle betroffenen Mitarbeiter über alle Informationen verfügten, die sie für Entscheidungen über ihr weiteres Vorgehen benötigten. Es werde nach Kräften angestrebt, die Zentralstelle innerhalb des vorgesehenen Zeitrahmens voll einsatzfähig zu machen. Die vorläufigen Leitlinien für eine flexible Arbeitszeitregelung seien seit Anfang 2021 gültig, und die Beratungen über die Ausweitung der Arbeitszeitregelung für die Europäische Region würden unter Berücksichtigung der seit 2020 gewonnenen Erkenntnisse fortgesetzt. FOLGEN DER JÜNGSTEN TAGUNGEN DER LEITENDEN ORGANE AUF GLOBALER EBENE FÜR DIE EUROPÄISCHE REGION 72. Die scheidende Vorsitzende des Exekutivrates, die in ihrer Eigenschaft als Bindeglied zwischen dem Exekutivrat und dem SCRC das Wort ergriff, schilderte Entwicklungen auf der globalen Ebene, die für die Europäische Region von Bedeutung seien. Im April habe der Ständige Ausschuss für Notfallprävention, - vorsorge und -bewältigung seine zweite Sitzung abgehalten. Dabei seien zahlreiche Sachfragen zur Sprache gekommen, für die es auf künftigen Tagungen noch Diskussionsbedarf gebe. Eine eindeutige Rolle für den Ständigen Ausschuss für Notfallprävention, -vorsorge und -bewältigung und seine Beziehungen zu anderen laufenden Prozessen müssten noch festgelegt werden. Dabei gelte es, Doppelarbeit und Ineffizienz zu vermeiden. EUR/SC30(4)/REP Seite 16 73. Die 76. Weltgesundheitsversammlung sei durch die Verabschiedung des Programmhaushalts 2024–2025 gekennzeichnet gewesen, in dem eine Erhöhung der ordentlichen Beiträge und die Einführung des Wiederauffüllungmodells vorgesehen seien. Es bestehe die Hoffnung, dass diese Maßnahmen die WHO in die Lage versetzen würden, unabhängiger, effizienter und effektiver zu agieren, insbesondere auf der Länderebene. Die Agile Sonderarbeitsgruppe der Mitgliedstaaten habe umfassende Empfehlungen erarbeitet, darunter eine neue Schablone und eine Zeitleiste für die Vorlage von Resolutionsentwürfen. Sie habe eng mit dem Exekutivrat zusammengearbeitet und die von diesem während seiner Klausurtagungen vorgebrachten Anregungen aufgegriffen und sie in konkrete Empfehlungen übersetzt. Mit Blick auf die Themen auf der Tagesordnung des RC73 sei eine neue globale Strategie für Infektionsprävention und -bekämpfung angenommen worden, und der Globale Aktionsplan der WHO zur Förderung der Gesundheit von Flüchtlingen und Migranten sei bis 2030 verlängert worden. Zum Thema Vorsorge für und Reaktion auf gesundheitliche Notlagen seien wichtige Gespräche geführt worden, deren Ergebnisse bei den Beratungen über Vorsorge 2.0 auf dem RC73 berücksichtigt werden müssten. 74. Auch wenn wiederholte Abstimmungen über strittige politische Themen wie die Gesundheitssituation in den besetzten palästinensischen Gebieten (einschließlich Ost-Jerusalems) und dem besetzten syrischen Golan schon seit geraumer Zeit zur Tagesordnung der Weltgesundheitsversammlung gehörten, so gebe die in jüngster Zeit verschärfte Politisierung der Tagesordnung der Weltgesundheitsversammlung doch Anlass zur Besorgnis. GESCHLOSSENE SITZUNG Mitgliedschaft in leitenden Organen und Ausschüssen der WHO: Bewertung der eingegangenen Nominierungen durch den SCRC 75. Der 30. SCRC prüfte in geschlossener Sitzung die eingegangenen Nominierungen für die Mitgliedschaft im Exekutivrat, im SCRC und in der Regionalen Beurteilungskommission. Die Mitglieder des SCRC beurteilten, welche Kandidaten ihrer Ansicht nach den in der Geschäftsordnung des Regionalkomitees für Europa sowie den einschlägigen Resolutionen genannten Auswahlkriterien am besten entsprächen. Um Interessenkonflikte zu vermeiden, wurden die Mitglieder des SCRC, die Nominierungen für eine Mitgliedschaft in einem der Organe oder Ausschüsse eingereicht hatten, aufgefordert, die Sitzung vorübergehend zu verlassen, wenn die Beurteilung der Kandidaten für das jeweilige Gremium anstand. 76. Das Sekretariat wurde gebeten, anhand der Ergebnisse der Beratungen für jedes leitende Organ und jeden Ausschuss Beurteilungsberichte zu erstellen, in dem jeweils die Kandidaten aufgeführt werden, die nach Ansicht des SCRC die in der Geschäftsordnung des Regionalkomitees für Europa und den einschlägigen Resolutionen genannten Kriterien am besten erfüllen. Diese Berichte würden zur Unterstützung der Bemühungen um Erreichung eines Konsenses nach Maßgabe der Regel 14.2.2 b) der Geschäftsordnung des Regionalkomitees für Europa an alle Mitgliedstaaten übermittelt, die eine Nominierung für ein bestimmtes leitendes Organ oder einen bestimmten Ausschuss eingereicht haben. Wahl des Präsidiums des RC73 77. Die Amtszeit der gegenwärtigen Stellvertretenden Vorsitzenden des SCRC, die normalerweise zur Stellvertretenden Exekutivpräsidentin des Regionalkomitees gewählt würde, läuft in Kürze ab, wodurch sie als künftige Vorsitzende des SCRC nicht mehr in Frage kommt, wie es sonst für Stellvertretende Exekutivpräsidenten des Regionalkomitees üblich ist. 78. Daher einigte sich der SCRC darauf, Dr. Adriana Pistol (Rumänien) als Stellvertretende Exekutivpräsidentin des RC73 zu nominieren. EUR/SC30(4)/REP Seite 17 Wahlämter in den leitenden Organen der globalen Ebene Weltgesundheitsversammlung 79. Der SCRC wurde darüber informiert, dass die Europäische Region mit Blick auf die 77. Weltgesundheitsversammlung Bewerbungen für folgende Wahlämter vorlegen solle: • Vizepräsident/in der Weltgesundheitsversammlung • Stellvertretende/r Vorsitzende/r von Ausschuss A • Allgemeiner Ausschuss: 5 Mitglieder • Vollmachtenprüfungsausschuss: 3 Mitglieder. Exekutivrat 80. Der SCRC wurde darüber informiert, dass die Europäische Region mit Blick auf die 155. Tagung des Exekutivrates Bewerbungen für folgende Wahlämter vorlegen solle: • Stellvertretende/r Vorsitzende/r • Ständiger Ausschuss für Notfallprävention, -vorsorge und -bewältigung: 2 Mitglieder. Programm-, Haushalts- und Verwaltungsausschuss des Exekutivrates 81. Der SCRC wurde darüber informiert, dass er Bewerbungen um einen Sitz im Programm-, Haushalts- und Verwaltungsausschuss des Exekutivrates vorlegen solle. ABSCHLUSS DER TAGUNG 82. Nach einem abschließenden Austausch von Höflichkeiten erklärte der Vorsitzende die vierte Tagung des Dreißigsten Ständigen Ausschusses des Regionalkomitees für Europa für beendet. EUR/SC30(4)/REP Seite 18 Anhang 1: Tagesordnung 1. Eröffnung der Tagung und Begrüßung durch den Vorsitzenden 2. Annahme der Tagesordnung und des Programms 3. Tätigkeitsbericht des WHO-Regionaldirektors für Europa 4. Aktuelle Informationen zur Reaktion auf gesundheitliche Notlagen in der Europäischen Region der WHO 5. Umsetzung des Beschlusses EUR/RCSS3(2) 6. Rückmeldung aus den Arbeitsgruppen des Dreißigsten Ständigen Ausschusses des Regionalkomitees für Europa (SCRC) 7. 73. Tagung des WHO-Regionalkomitees für Europa (RC73) a) Vorläufige Tagesordnung und vorläufiges kommentiertes Programm b) Fachthemen auf der Tagesordnung des RC73 c) Fragen der Organisationsführung auf der Tagesordnung des RC73 8. Ansprache einer Vertreterin der Personalvereinigung der Europäischen Region der Weltgesundheitsorganisation 9. Folgen der jüngsten Tagungen der leitenden Organe auf globaler Ebene für die Europäische Region 10. Mitgliedschaft in leitenden Organen und Ausschüssen der WHO 11. Sonstige Angelegenheiten und Abschluss der Tagung EUR/SC30(4)/REP Seite 19 Anhang 2: Teilnehmerliste I. Mitgliedstaaten Frankreich Repräsentant(en) Prof. Christian Rabaud (online) Generaldirektor für Gesundheit, Generaldirektion für Gesundheit, Ministerium für Solidarität und Gesundheit Berater Christine Berling (online) Leiterin, Abteilung Europäische und internationale Angelegenheiten, Ministerium für Solidarität und Gesundheit Dr. Roxane Berjaoui Beraterin, Abteilung Europäische und internationale Angelegenheiten, Generaldirektion Gesundheit, Ministerium für Solidarität und Gesundheit Griechenland Repräsentant(en) Dr. Asimina (Mina) Gaga Gesundheitsbeauftragte im Ministerrang, Gesundheitsministerium Kasachstan Repräsentant(en) Dr. Marat Edigeevich Shoranov1 Rektor, Kasachische Medizinische Universität Asfendijarov Stellvertreter Gulnara Zhanetovna Mukhanova (online) Leiterin, Abteilung Internationale Zusammenarbeit und Integration, Gesundheitsministerium Berater Yuliya Suchshenko (online) Leiterin, Abteilung Globale Gesundheitspolitik und Förderung der primären Gesundheitsversorgung, Staatliches Forschungszentrum Salidat Kairbekova für gesundheitliche Entwicklung, Gesundheitsministerium Luxemburg Repräsentant(en) Dr. Thomas Dentzer Administrativer Direktor, Nationales Gesundheitslabor, Gesundheitsministerium 1 Vorsitzender des Dreißigsten Ständigen Ausschusses des Regionalkomitees für Europa; EUR/SC30(4)/REP Seite 20 Montenegro Repräsentant(en) Mirjana Đjuranović Leiterin, Abteilung Internationale Zusammenarbeit, Gesundheitsministerium Norwegen Repräsentant(en) Dr. Cathrine Marie Lofthus Generalsekretärin, Ministerium für Gesundheit und Pflege Berater Arne-Petter Sanne Leitender Berater, Referat Internationale Zusammenarbeit, Ministerium für Gesundheit und Pflege Rumänien Repräsentant(en) Dr. Adriana Pistol Staatssekretärin, Gesundheitsministerium Tschechien Repräsentant(en) Dr. Alena Šteflová Erste Medizinische Fakultät der Karls-Universität, Sachverständige beim Gesundheitsministerium Stellvertreter Marcela Kubicová Leiterin des Referats Bilaterale Zusammenarbeit und internationale Organisationen, Abteilung Internationale Angelegenheiten und Europäische Union, Gesundheitsministerium Turkmenistan Repräsentant(en) Dr. Sachly Nuryyeva Leiterin, Abteilung Epidemiologische Überwachung, Staatlicher Hygiene- und Epidemiologie- Kontrolldienst, Ministerium für Gesundheitswesen und pharmazeutische Industrie Ukraine Repräsentant(en) Dr. Sergii Dubrov Erster Stellvertretender Gesundheitsminister, Gesundheitsministerium Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland Repräsentant(en) Anna Wechsberg Leiterin der Abteilung Internationales, Ministerium für Gesundheit und Soziales EUR/SC30(4)/REP Seite 21 Berater Nicky Shipton-Yates Beauftragte für Beziehungen zur WHO, Direktion Internationales, Ministerium für Gesundheit und Soziales II. Beobachter und eingeladene Gäste Dr. Marc Danzon (online) WHO-Regionaldirektor für Europa i. R. Prof. Michel Kazatchkine (online) Sonderberater des Regionaldirektors Dr. Hans Troedsson (online) Sonderberater des Regionaldirektors Dr. Anne Marie Worning (online) Sonderberaterin des Regionaldirektors Botschafterin Nora Kronig Romero2 (online) Botschafterin für globale Gesundheitspolitik, Leiterin der Abteilung Internationales, Bundesamt für Gesundheit, Schweiz Dr. Kerstin Vesna Petrič3 (online) Generaldirektorin, Direktion Öffentliche Gesundheit, Slowenien Michaela Told Beraterin für Verwaltungsreformen III. WHO Dr. Hans Henri P. Kluge Regionaldirektor für Europa David Allen Direktor, Abteilung Geschäftsabläufe Dr. Natasha Azzopardi Muscat Direktorin, Abteilung Gesundheitspolitik und Gesundheitssysteme der Länder Dr. Piroska Östlin Geschäftsführende Direktorin, Abteilung Gesundheitspolitik und Gesundheitssysteme der Länder Dr. Nino Berdzuli Direktorin, Abteilung Gesundheitsprogramme der Länder Robb Butler Exekutivdirektor, Abteilung des Exekutivdirektors Oxana Domenti (online) Repräsentantin der WHO bei der Europäischen Union Mirona Eriksen Fachreferentin, Referat Leitende Organe und Sprachendienst Dr. Gauden Galea Strategischer Berater des Regionaldirektors 2 Exekutivpräsidentin der 72. Tagung des WHO-Regionalkomitees für Europa; 3 Vorsitzende des Exekutivrates und Bindeglied zwischen dem Exekutivrat und dem Dreißigsten Ständigen Ausschuss des Regionalkomitees für Europa; EUR/SC30(4)/REP Seite 22 Dr. Egle Granziera Oberste Rechtsberaterin, Internationales Recht, Verfassungsrecht und globales Gesundheitsrecht, WHO-Hauptbüro, Genf Gabrielle Jacob Sonderberaterin für Umgestaltung und Organisationsentwicklung, Büro des Regionaldirektors Willy Palm Leiter, Referat Leitende Organe und Sprachendienst Dr. Gerald Rockenschaub Direktor für gesundheitliche Notlagen in der Europäischen Region Vladlena Sotskov Fachassistentin, Referat Leitende Organe und Sprachendienst Dr. Gundo Aurel Weiler Direktor, Abteilung Länderunterstützung Dr. Kremlin Wickramasinghe Regionalbeauftragter (Ernährung, Bewegung und Adipositas), Abteilung Gesundheitsprogramme der Länder, Moskau = = =

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