Organisation pour la sécurité et la coopération en Europe (OSCE) · brochure

Понимание сути преступлений на почве антисемитизма и обеспечение потребностей еврейских общин в сфере безопасности: Практическое руководство [Брошюра]

OSCE
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Understanding Anti-Semitic Hate Crimes and Addressing the Security Needs of Jewish Communities A Practical Guide

ODIHR’s new Guide lays out practical steps that governments are officials determine when a crime should be viewed recommended to take to address the security needs of Jewish and dealt with as an an- communities in co-operation and partnership with these same ti-Semitic hate crime;

communities. The Guide is designed to help governments take stock • Sets out case studies that of security risks and needs, with the goal of improving the capacity can be used to build the capacity of government of law-enforcement officials and institutions to address the security officials and others to rec- ognize anti-Semitic hate needs of Jewish communities. In addition, this Guide deals with crimes, to build partner- related issues, such as the problem of underreporting and recording ships with Jewish commu- nities on security issues, of anti-Semitic hate crimes. and to develop responses based on respect for hu- More specifically, the challenges on the every- Drawing on OSCE com- man rights standards and publication: day lives of Jewish indi- mitments and other in- commitments; and viduals, communities and ternational human rights • Provides an overview of institutions; standards, it lists key • Suggests ten practical the contexts of criminal government obligations steps that governments acts motivated by an- • Explains that govern- and presents principles can take to respond to ti-Semitism in the OSCE ments should respond to that should underpin gov- anti-Semitic hate crimes region, as well as key anti-Semitic hate crimes ernmental policies and and the security needs of features of these hate and address the security initiatives in this area; Jewish communities. crimes. It also lays out the challenges Jewish com- impact of anti-Semitic munities face, and how • Gives an overview of bias hate crimes and security they can do so effectively. indicators that can help

ODIHR The ten practical steps include: 1. Acknowledging that capacity-building and 7. Recognizing and anti-Semitism is a awareness-raising recording any anti- problem that poses a measures; Semitic bias motivation Understanding threat to security and when investigating and Anti-Semitic Hate Crimes and Addressing the stability and needs to be 4. Building trust by prosecuting criminal Security Needs of Jewish addressed consistently developing and acts, sensitizing law- Communities A Practical Guide

by governments; institutionalizing working enforcement agencies to partnerships with Jewish the specific features of 2. Assessing risk and community institutions anti-Semitic hate crimes; preventing attacks and individuals; by enhancing co- 8. Providing evidence ODIHR

operation between 5. Improving protection of the security needs law-enforcement for Jewish communities of Jewish communities patrols and by publicly agencies and the and sites, including by working with those condemning all anti- Jewish community through enhanced communities to collect Semitic hate crimes through formal lines police patrols and disaggregated data, and setting a tone for of communication, providing financial including by gender, and a societal response transparency and joint assistance; sharing information on that discredits, rejects planning and action; anti-Semitic crimes and and marginalizes anti- 6. Taking into account the threats; Semitism and other 3. Raising awareness by Jewish community’s forms of intolerance or helping political leaders, expertise when setting 9. Reassuring the discrimination; and criminal justice officials, up crisis management Jewish community by civil society and the systems to ensure the demonstrating solidarity 10. Providing support to wider public understand best possible joint in case of an attack and/ victims and assistance anti-Semitism, its planning and response or a threat. This can to communities in adverse impact and how to emergency situations; be done, for example, returning to their daily to challenge it through through special police lives after an attack.

Tel.: +48 22 520 0600 More information: Fax: +48 22 520 0605 For detailed information about E-mail: WordsintoAction@odihr.pl ODIHR’s hate crime initiatives http://www.osce.org/project/wia and to view its full range of resources and publications, please visit: www.osce.org/odihr/tolerance

OSCE Office for Democratic Institutions and Human Rights ul. Miodowa 10 00–251 Warsaw, Poland wordsintoaction@odihr.pl

Antisemitischen Hassverbrechen begegnen – jüdische Gemeinden schützen Ein Leitfaden

Dieser neue Leitfaden des BDIMR (ODIHR) zeigt praktische Schritte auf, die betrachtet und behandelt Regierungen im Umgang mit den Sicherheitsherausforderungen, vor denen werden sollte. jüdische Gemeinden stehen, in Kooperation und Partnerschaft mit eben diesen • Die Publikation beinhaltet auch Fallstudien, die zu Gemeinden, empfohlen werden. Der Leitfaden wurde konzipiert, um Regierungen Schulungszwecken ein- dabei zu unterstützen, jüdische Gemeinden zu schützen, eine Bestandsaufnahme gesetzt werden können. der relevanten Sicherheitsrisiken und -bedürfnisse zu erstellen und um die Sie können als Grundlage von Übungen dienen, in Fähigkeiten von Strafverfolgungsbeamten und -einrichtungen im Umgang mit denen es darum geht, dieser Problematik zu verbessern. Weiterhin behandelt der Leitfaden verwandte antisemitische Hassver- Themen wie die Erfassung antisemitischer Hassverbrechen und die Behebung brechen zu erkennen, Partnerschaften mit jüdi- entsprechender Melde- und Aufnahmelücken. schen Gemeinden aufzu- • Die Publikation bietet Gemeinden und Einrich- Regierungspflichten bauen und einen Umgang einen Überblick über die tungen haben. aufgelistet und Leitsätze mit Hassdelikten auf der Hauptmerkmale von anti- vorgestellt, an denen sich Grundlage der Men- • Darüber hinaus wird er- semitischen Hassverbre- die in diesem Bereich schenrechtsstandards läutert, dass Regierungen chen im OSZE-Raum und entwickelten Richtlinien und -verpflichtungen zu auf antisemitische Hass- erläutert die unterschied- und Maßnahmen orientie- entwickeln. verbrechen reagieren und lichen Kontexte, die den die Sicherheitsbedürfnis- ren sollten. • Überdies werden im Leit- Hintergrund für diese se jüdischer Gemeinden • Der Leitfaden gibt ferner faden zehn praktische Delikte bilden. Weiterhin erfüllen sollten und be- einen Überblick über Maßnahmen präsentiert, wird dargestellt, welche schrieben, wie sie das ef- Indikatoren für Voreinge- die Regierungen im Um- Auswirkungen antisemi- fektiv tun können. Auf der nommenheit (bias indi- gang mit antisemitischen tische Hassverbrechen Grundlage von OSZE-Ver- cators), die Beamte dabei Hassverbrechen und den und die Notwendigkeit, pflichtungen und anderen unterstützen können, Sicherheitsbedürfnissen Sicherheitsvorkehrungen internationalen Men- herauszufinden, wann ein jüdischer Gemeinden un- zu treffen auf den Alltag schenrechtsstandards Verbrechen als antisemi- ternehmen können. jüdischer Menschen, werden die wichtigsten tisches Hassverbrechen

ODIHR Zehn praktische Maßnahmen, die Regierungen ergreifen können: 1. an-/erkennen, dass Arbeitspartnerschaften mit Antisemitismus ein Problem, Repräsentanten und Einrichtungen eine Bedrohung der Sicherheit der jüdischen Gemeinde; Antisemitischen Hassverbrechen und Stabilität darstellt und von begegnen – jüdische 5. den Schutz jüdischer Gemeinden Gemeinden schützen staatlicher Seite konsequent und Stätten verbessern, unter Ein Leitfaden

angegangen werden muss; anderem durch verstärkte 2. dafür sorgen, dass Polizeipräsenz und finanzielle Risiken eingeschätzt Unterstützung; und Gewaltverbrechen 6. die Erfahrung und den verhindert werden, und zwar Sachverstand von Vertretern der ODIHR

durch die Verbesserung der jüdischen Gemeinde beim Aufbau Zusammenarbeit zwischen von Krisenmanagementsystemen sowie durch den Austausch von Strafverfolgungsbehörden und nutzen, um die bestmögliche Informationen über antisemitische jüdischen Gemeinden durch gemeinsame Vorbereitung auf den Vorfälle und Bedrohungen; offizielle Kommunikationswege, Ernstfall zu gewährleisten; Transparenz sowie gemeinsames 9. im Falle eines Gewaltverbrechens Planen und Handeln; 7. das antisemitische und/oder einer Bedrohungslage Vorurteilsmotiv bei der Solidarität mit der jüdischen 3. ein breites gesellschaftliches Ermittlung und Verfolgung Gemeinschaft demonstrieren Bewusstsein für die Problematik von Hassverbrechen an-/ und diese bestärken. Dies kann des Antisemitismus schaffen erkennen und erfassen, und die zum Beispiel durch zusätzliche und politische Leitfiguren, Strafverfolgungsbehörden für Polizeistreifen geschehen. Auch Polizeibeamte, die Zivilgesellschaft die charakteristischen Merkmale von der öffentlichen Verurteilung und die Öffentlichkeit dabei antisemitischer Hassverbrechen aller antisemitischen Hassdelikte unterstützen, Antisemitismus sensibilisieren; seitens offizieller Repräsentanten und seine Auswirkungen auf des Staates und durch Vertreter die Betroffenen zu verstehen. 8. die Sicherheitsanforderungen der Zivilgesellschaft geht das Dazu zählt, aufzuzeigen, jüdischer Gemeinden belegen Signal aus, dass Antisemitismus welche Kenntnisse und welche und dokumentieren – und zwar und andere Formen der Intoleranz Bildungsarbeit von Nöten sind, um durch eine Zusammenarbeit oder Diskriminierung nicht dieser Herausforderung effektiv zu zwischen den zuständigen hingenommen werden; begegnen; Behörden und jüdischen Gemeinden im Bereich des 10. die Opfer unterstützen und 4. Vertrauen aufbauen, und zwar Erfassens und Aufschlüsselns (nach jüdischen Gemeinden dabei helfen, durch die Entwicklung und Kategorien wie Geschlecht) von nach einem Übergriff wieder ins die Institutionalisierung von antisemitischen Hassverbrechen alltägliche Leben zurückzufinden.

Tel.: +48 22 520 0600 Weitere Informationen: Fax: +48 22 520 0605 Bitte besuchen Sie unsere Website E-mail: WordsintoAction@odihr.pl (http://www.osce.org/project/wia), http://www.osce.org/project/wia um den Leitfaden zu lesen oder eine Ausgabe zu bestellen.

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Понимание сути преступлений на почве антисемитизма и обеспечение потребностей еврейских общин в сфере безопасности Практическое руководство

В новом Руководстве БДИПЧ излагаются практические меры, которые реко- • рассматриваются конкрет- мендуется принимать правительствам в целях обеспечения потребностей ев- ные примеры из практики, которые можно использо- рейских общин в области безопасности (в сотрудничестве с этими общинами вать в целях развития по- в качестве партнеров). Это Руководство призвано помочь государственным тенциала государственных органам проанализировать риски и потребности в сфере безопасности, с должностных лиц и других тем чтобы развить возможности сотрудников правоохранительных органов субъектов в области распоз- и институтов по обеспечению потребностей еврейских общин в области без- навания преступлений на опасности. Помимо этого, в настоящем Руководстве рассматриваются смеж- почве ненависти, мотивиро- ванных антисемитизмом, на- ные вопросы, например, проблема неподачи заявлений о преступлениях на лаживания партнерских свя- почве антисемитизма и вопросы регистрации таких преступлений. зей с еврейскими общинами для работы по вопросам В частности, в публикации: безопасности, а также раз- • содержится общее описа- • объясняется обязанность — основные обязанности работки мер реагирования, ние условий, на фоне кото- правительств реагировать государств и те принципы, основанных на соблюдении рых в регионе ОБСЕ совер- на преступления на почве которые должны лежать в стандартов и обязательств, шаются уголовные деяния, ненависти, мотивирован- основе государственной касающихся прав человека; мотивированные антисеми- ные антисемитизмом, и ре- политики и инициатив в • предлагаются десять прак- тизмом, а также изложены шать проблемы в области данной области; тических мер, которые пра- основные характеристики безопасности, с которыми • представлен обзор индика- вительства могут принять этого вида преступлений сталкиваются еврейские торов предубеждения, ко- в рамках реагирования на почве ненависти; в ней общины, а также предлага- торый поможет должност- на преступления на почве также описывается воз- ются эффективные методы ным лицам определить, ненависти, мотивирован- действие преступлений решения указанных задач; следует ли рассматривать ные антисемитизмом, и на почве антисемитизма и • в публикации также конкретное преступление обеспечения потребностей проблем в области безо- представлены – с учетом как преступление на почве еврейских общин в сфере пасности на повседневную обязательств, принятых ненависти, мотивирован- безопасности. жизнь евреев, еврейских в ОБСЕ, и других между- ное антисемитизмом, и общин и на работу еврей- народных стандартов в принимать соответствую- ских институтов; области прав человека щие меры; Десять практических повышению уровня ин- сотрудников правоох- мер формированности. ранительных органов к серьезному восприятию 1. Признание того факта, 4. Укрепление доверия особых характеристик что антисемитизм – это путем развития рабочих преступлений на почве проблема, представляю- партнерских связей с ненависти, мотивирован- Понимание сути щая угрозу стабильности институтами и членами ных антисемитизмом. преступлений на почве

и безопасности, и что она еврейской общины и при- антисемитизма и обеспечение потребностей должна последовательно дания им официального 8. Получение фактиче- еврейских общин в сфере безопасности решаться государствами. характера. ских свидетельств о Практическое руководство

потребностях еврейских 2. Оценка рисков и пре- 5. Обеспечение защиты общин в сфере безо- дотвращение нападе- еврейских общин и объ- пасности при помощи ний путем расширения ектов, в том числе путем взаимодействия с этими сотрудничества право- усиленного полицейского общинами для сбора де- охранительных органов патрулирования и предо- загрегированных данных, нетерпимости и дискри- с еврейской общиной ставления финансовой в том числе в разбивке минации и поддержива- путем создания офици- помощи. по полу, и обмена инфор- ющего политику абсо- альных каналов комму- мацией об антисемитских лютной нетерпимости в никации, прозрачности и 6. Принятие во внимание преступлениях и угрозах. отношении них. совместных планирова- экспертного опыта ев- ния и принятия мер. рейской общины при 9. Поддержка еврейской 10. Оказание поддержки создании систем управ- общины путем демон- жертвам и помощи об- 3. Повышение уровня ления кризисными си- страции солидарности в щинам в их возвращении информированности туациями для обеспече- случае нападения и/или к своей повседневной путем улучшения понима- ния наилучших совмест- угрозы. Это достигается, жизни после нападения. ния политическими руко- ных мер планирования например, путем специ- водителями, должност- в сфере безопасности и ального полицейского ными лицами органов реагирования на чрезвы- патрулирования и пу- уголовного правосудия, чайные ситуации. бличного осуждения всех гражданским обществом преступлений на почве и широкой обществен- 7. Распознавание и реги- ненависти, мотивирован- ностью сути антисеми- страция антисемитского ных антисемитизмом, и тизма, его негативного мотива предубеждения задания тона обществен- воздействия и способов при расследовании ного реагирования на противодействия ему преступных деяний и них, дискредитирующего, путем принятия мер по судебном преследова- отвергающего антисе- развитию потенциала и нии за них, поощрение митизм и другие формы

Тел.: +48 22 520 0600 Дополнительная информация Факс: +48 22 520 0605 Более подробную информацию Эл. почта: WordsintoAction@odihr.pl о ресурсах и публикациях http://www.osce.org/project/wia БДИПЧ, посвященных вопросам поощрения толерантности и недискриминации, можно найти по адресу: www.osce.org/odihr/tolerance.

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Date d'adoption
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